DE3306810A1 - Drillmaschine zum saeen drillfaehiger saatkoerner - Google Patents
Drillmaschine zum saeen drillfaehiger saatkoernerInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01C—PLANTING; SOWING; FERTILISING
- A01C5/00—Making or covering furrows or holes for sowing, planting or manuring
- A01C5/06—Machines for making or covering drills or furrows for sowing or planting
- A01C5/066—Devices for covering drills or furrows
- A01C5/068—Furrow packing devices, e.g. press wheels
Landscapes
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Description
-
- Drillmaschine zum Säen drillfähiger Saat körner
- Die Erfindung betrifft eine Drillmaschine zum Säen drillfähiger Saatkörner, mit Drillscharhebeln, von denen jeder an seinem freien Ende ein Drillschar trägt, an welches ein die Saatkörner zuführendes Särohr angeschlossen ist.
- Beim Säen mit bekannten Drillmaschinen werden die nebeneinander angeordneten Drillschare in vorbestimmte Tiefe unter die Oberfläche des Saatbetts abgesenkt und durch das Erdreich gezogen, wenn die Drillmaschine über das Saatbett fährt. Hinter jedem durch das Erdreich gezogenen Drillschar werden über das Särohr zugeführte Saatkörner im Erdreich abgelegt.
- Von den durch das Erdreich gezogenen Drillscharen wird der Boden aufgelockert, was für das Aufgeben der Saat von Nachteil sein kann. Durch das lockere Erdreich können auch Schädlinge, insbesondere Schnecken, welche das Saatgut anfressen, leicht an die Saatkörner gelangen, was zu weiteren Ertragsminderungen führen kann. Für den Ausgleich solcher Lrtragsminterungen ist es üblich von vornherein eine Uberschußmenge Saatgut auszusäen.
- Außerdem wird häufig zur Vermeidung von Schneckenfraß nach dem Bestellen der einzelnen Schläge ein zusätzlicher Arbeitsgang eingelegt, bei dem die Oberfläche des Saatbetts durch Walzen verfestigt wird.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde eine Drillmaschine bekannter Bauart hinsichtlich ihrer Arbeitsweise zu verbessern.
- Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß bei einer Drillmaschine dadurch gelöst worden, daß sie ein auf die Oberfläche des Saatbettes drückendes, den Drillscharen nachlaufendes Andrückelement führt.
- Durch diese Maßnahme wird der von den Drillscharen beim Durchgang durch das Saatbett aufgelockerte Erdboden in vorteilhafter Weise an die ausgesäten Saatkörner angedrückt. Es entsteht dadurch ein Eflanzeffekt, welcher das Aufgehen der Snat begünstigt. Dadurch kann Saatgut eingespart we-rden. Den verfestigten Boden können auch Schnecken nicht mehr durchdringen, so daß Fraßschäden an der ausgelegten Saat vermindert werden.
- Gemäß einer Weiterbildung ist an jedem Drillschar ein Lenker gelagert, dessen freies Ende mit einem Andrückelement verbunden ist. Diese Maßnahme hat den Vorteil, daß der Lenker allein zum Ziehen des nachlaufendenAndrückelementsdient und somit die einzelnen Drillschare und Drillscharhebel der Drillmaschine das oder die nachlaufenden Andrückelemente nicht zu tragen haben, Zusätzliche Belastungen dieser Bauteile, welche die eigentliche Funktion des Säens der Saatkörner beeinträchtigen könnten, treten demzufolge trotz der zusätzlichen Anbauten nicht auf.
- Nach einer anderen Weiterbildung zeichnet sich die Drillmaschine dadurch aus, daß dem Lenker ein das Andrückelement anhebendes Hebeorgan zugeordnet ist, und daß das Andrückelement mit einem gegen die Wirkung des Hebeorgans drückenden Arbeitszylinder in Wirkverbindung steht.
- Diese annahme hat den Vorteil, daß die Preßkraft des Andrüc elements durch die Druckkraft des Arbeitszylinders stufenlos eir gestellt werden kann. Da ein Hebeorgan vorhanden ist, kann das j drückelement z. B. bei äußerst feuchten Böden, die ein Andrücker nicht erlauben, sogar vom Saatbett abgehoben werden, wenn die vc Hebeorgan erzeugte Kraft größer ist als die Druckkraft des Arbei zylinders, bzw. das Gewicht des Lenkers und des Andrückelements Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, daß der Lenker ein um den Anlenkpunkt am Drillschar schwenkbarer Doppelhebel ist, dessen erster Hebelarm das Andrückelement führt und dessen zweiter Hebelarm am Drillscharhebel über das Hebeorgan abgestützt ist. Der Lenker erfüllt dadurch die Funktion eines "Waagebalkens" bei dem die Belastung durch das Hebeorgan dem Gewicht des Andrückelements entgegenwirkt.
- Als Andrückelement ist ein Rolelement, vorzugsweise ein Rad vorgesehen. Die Anordnung ist dabei so getroffen, daß jedem Drillschar der Drillmaschine ein zugeordnetes Rad hinterher läuft, daß also jeder Saatreihe ein eigenes Andrückelement zugeordnet ist. Selbstverständlich ist es auch möglich andere Andrückelemente zu verwenden, z. B. eine kufenartige Platte, die mit Vibrationen beaufschlagbar ist, wodurch sich der erzielbare Verdichtungseffekt des Saatbetts noch verbessern läßt.
- Als Hebeorgan ist mit Vorteil eine Feder vorgesehen. Die Feder ist zwischen dem zweiten Hebelarm und den Drillacharhebel angeordnet und derart vorspannbar, daß die Federkraft größer ist als das aus dem Gewicht des Andrückelements in Verbindung mit dem ersten Hebelarm resultierende Moment, oder zumindest gleich ist.
- In dem Druckmittelkreislauf des Arbeitszylinders ist mit Vorteil ein einstellbares Druckregelventil angeordnet, so daß die Andrückkraft der Andrückelemente eingestellt werden kann.
- Weiterhin ist bei der erfindungsgemäßen Drillmaschine ein den Schwenkweg des Lenkers begrenzendes verstellbares Anschlagelement vorgesehen, welches mit Vorteil dazu genutzt werden kann, eine gewünschte Eindringtiefe der Drillschar einzustellen. Das Anschlagelement sorgt dafür, daß alle Saatkörner in der gewünschten giefe-abgelegt werden, wobei die Tiefenhaltung konstant bleibt. Schwankungen der Drillmaschine, bedingt durch Bodenverhältnisse und Bodenunebenheiten, können sich auf die gewünschte konstante Tiefenhaltung nicht mehr nachteilig auswirken.
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung,aus dem sich weitere erfinderische Merkmale ergeber,ist in der Zeichnung dargestellt.
- Es zeigen: Fig. 1 eine schematische Seitenansicht einer Drillmaschine mit erfindungsgemäß nachlaufenden Andrückelementen und Fig. 2 eine schematische Ansicht eines Drillscharhebels mit Drillschar und daran angeordnetem. nachlaufenden Andrückelement im vergrößerten Maßstab.
- In Fig. 1 ist eine schematische Seitenansicht einer Drillmaschine dargestellt. Diese besteht aus einem mit Laufrädern 1 versehenen Gestell. Das Gestell trägt den Säkasten 2. Entsprechend dem gewünschten Reihenabstand sind am Gestell über eine durch die Länge des Säkastens vorgegebene Arbeitsbreite der Drillmaschine verteilt angeordnete Drillscharhebel 3 vorhanden, an deren freien Enden jeweils ein Drillschar 4 befestigt ist. Zu jedem Drillschar führt ein Särohr 5, durch welches vom jeweils zugeordneten Auslauf des Säkastens 2 Saatgut fortlaufend den Drillscharen zugeführt wird.
- An jeder Drillschar ist ein Lenker 6 angelenkt, der ein der Drillschar nachlaufendes Andrückelement 7 führt, welches hier als am Lenker gelagertes Rad ausgebildet ist. Mit 8ist ein als Hebeorgan für das Andrückelement dienende Feder bezeichnet, die sich am Drillscharhebel 3 abstützt und am freien Enden des zweiten Hebelarms 9 des Lenkers 6 angreift, welches, sich in Bezug auf den Lagerpunkt 10 des Lenkers, an der zum Andruckelement 7 entgegengesetzen Seite befindet.
- Am Lenker 6, und zwar an seinem das Andrückelement 7 führenden ersten Hebelarm 11, greift, wie dargestellt, die Kolbenstange 12 eines Arbeitszylinders 13 an, der an geeigneter Stelle am Gestell der Drillmaschine abgestützt ist.
- In Fig. 2 ist die Anlenkung des Andrückelements 7 an einer vom Drillscharhebel 3 getragenen Drillschar 4 noch einmal in vergrößertem Maßstab dargestellt. Gleiche Bauteile sind mit gleichen Bezugszahlen versehen.
- Aus dieser Darstellung geht hervor, daß der über den Lagerpunkt 10 an der Drillschar angelenkte Lenker 6 als zweiarmiger Doppelhebel mit dem ersten Hebelarm 11 und dem zweiten Hebelarm 9 ausgebildet ist. Der erste Hebelarm 11 ist gabelförmig gekröpft, so daß er das hier als Rad ausgebildete Andrückelement 7 führen kann. Der Hebelarm 11 ist über den Drehpunkt 14 des Andrückelements 7 hinaus verlängert, wobei auf diesen Verlängerungsabschnitt 15 die vom Arbeitszylinder 13 erzeugte Kraft in Pfeilrichtung über ein sr- bindungsstangenelement 16 übertragen wird. Die Druckkraft des Arbeitszylinders greift somit in einem Abstand a vom eigentlichen Auflagepunkt des Andrückelements auf dem Erdboden an und daraus ergibt sich in vorteilhafter -Weise, daß aus der Druckkraft resultierenden Teilkräfte auf den Anlenkpunkt 10 nicht übertragen werden können.
- Der zweite Hebelarm 9 weist an seinem freien Ende eine als Hebeorgan 8 dienende Druckfeder auf, die sich am Drillscharhebel 3 abstützt. Mit 17 ist eine Einstellschraube bezeichnet, die vom Drillscharhebel gegen den zweiten Hebelarm 9 vorsteht und dessen Schwenkweg begrenzen kann.
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Claims (8)
- Ansprüche: (½ Drillmaschine zum Säen drillfähiger Saatkörner,zit Drillscharhebeln, von denen jeder an seinem freien Ende ein Drillschar trägt, an welches ein die Saatkörner zuführendes Särohr angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß sie wenigstens ein auf die Oberfläche des Saatbettes drückendes, den Drillscharen (4) nachlaufendes Andrückelement (7) führt.
- 2. Drillmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an jedem Drillschar (4) ein Lenker (6) gelagert ist, dessen freies Ende mit einem Andrückelement (7) verbunden ist.
- 3. Drillmaschine nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß dem Lenker (6) ein das Andrückelement (7) anhebendes Hebeorgan (8) zugeordnet ist, und daß das Andrückelement (7) mit einem gegen die Wirkung des Hebeorgans (8) drückenden Arbeitszylinder (13) in Wirkverbindung steht.
- 4. Drillmaschine nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß der Lenker (6) ein um den Anlenkpunkt (10) am Drillschar (4) schwenkbarer Doppelhebel ist, dessen erster Hebelarm (11) das Andrückelement (7) führt und dessen zweiter Hebelarm (9) am Drillscharhebel (3) über das Hebeorgan (8) abgestützt ist.
- 5. Drillmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Andrückelement (7) ein Rollelement, vorzugsweise ein Rad ist.
- b. Drillmaschine nach einem der Ansprüche 2-4, dadurch gekennzeichnet , daß das Hebeorgan (8) eine Feder ist.
- 7. Drillmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Druckmittelkreislauf des hrbeitszylinders (13) ein einstellbares Druckregelventil angeordnet ist.
- 8. Drillmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie ein den Schwenkweg des Lenkers (6) begrenzendes verstellbares Anschlagelement (17) aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833306810 DE3306810A1 (de) | 1983-02-26 | 1983-02-26 | Drillmaschine zum saeen drillfaehiger saatkoerner |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833306810 DE3306810A1 (de) | 1983-02-26 | 1983-02-26 | Drillmaschine zum saeen drillfaehiger saatkoerner |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3306810A1 true DE3306810A1 (de) | 1984-08-30 |
Family
ID=6191927
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19833306810 Withdrawn DE3306810A1 (de) | 1983-02-26 | 1983-02-26 | Drillmaschine zum saeen drillfaehiger saatkoerner |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3306810A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| EP1974596A1 (de) * | 2007-03-26 | 2008-10-01 | Horsch Maschinen GmbH | Säscharanordnung |
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- 1983-02-26 DE DE19833306810 patent/DE3306810A1/de not_active Withdrawn
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