[go: up one dir, main page]

DE3306813A1 - Beschleunigungsaufnehmer - Google Patents

Beschleunigungsaufnehmer

Info

Publication number
DE3306813A1
DE3306813A1 DE19833306813 DE3306813A DE3306813A1 DE 3306813 A1 DE3306813 A1 DE 3306813A1 DE 19833306813 DE19833306813 DE 19833306813 DE 3306813 A DE3306813 A DE 3306813A DE 3306813 A1 DE3306813 A1 DE 3306813A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tongues
acceleration
capacitance
plates
plate
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19833306813
Other languages
English (en)
Inventor
Edmund 7016 Gerlingen Zottnik
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19833306813 priority Critical patent/DE3306813A1/de
Publication of DE3306813A1 publication Critical patent/DE3306813A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01PMEASURING LINEAR OR ANGULAR SPEED, ACCELERATION, DECELERATION, OR SHOCK; INDICATING PRESENCE, ABSENCE, OR DIRECTION, OF MOVEMENT
    • G01P15/00Measuring acceleration; Measuring deceleration; Measuring shock, i.e. sudden change of acceleration
    • G01P15/18Measuring acceleration; Measuring deceleration; Measuring shock, i.e. sudden change of acceleration in two or more dimensions
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01PMEASURING LINEAR OR ANGULAR SPEED, ACCELERATION, DECELERATION, OR SHOCK; INDICATING PRESENCE, ABSENCE, OR DIRECTION, OF MOVEMENT
    • G01P1/00Details of instruments
    • G01P1/12Recording devices
    • G01P1/127Recording devices for acceleration values
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01PMEASURING LINEAR OR ANGULAR SPEED, ACCELERATION, DECELERATION, OR SHOCK; INDICATING PRESENCE, ABSENCE, OR DIRECTION, OF MOVEMENT
    • G01P15/00Measuring acceleration; Measuring deceleration; Measuring shock, i.e. sudden change of acceleration
    • G01P15/02Measuring acceleration; Measuring deceleration; Measuring shock, i.e. sudden change of acceleration by making use of inertia forces using solid seismic masses
    • G01P15/08Measuring acceleration; Measuring deceleration; Measuring shock, i.e. sudden change of acceleration by making use of inertia forces using solid seismic masses with conversion into electric or magnetic values
    • G01P15/125Measuring acceleration; Measuring deceleration; Measuring shock, i.e. sudden change of acceleration by making use of inertia forces using solid seismic masses with conversion into electric or magnetic values by capacitive pick-up

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measuring Fluid Pressure (AREA)

Description

  • Beschle unibrungsaufnehr-rle r
  • Stand der Technik Die Erfindung geht aus von einem Beschleunigungsaufnehmer nach der Gattung des llauptanspruchs. Beschleunigungsaufnehmer, etwa in der Form sogenannter Schock- oder Vibrationsmesser, aber auch al Ballistik-Aufnehmer oder Miniaturaufnchmer ausgebildet, sind bekannt; sie sind als "low impedance" Quarz-Beschleunigungsaufneiinier ausgebildet und verfügen über einen Kristall, auf den ein der Beschleunigung entsprechender Druck ausübbar ist, wodurch sich eine direkte Spannungsänderung einer am Quarz anliegenden Versorgungsspannung ergibt.
  • Es ist auch bekannl, für Drehgeber, iiisbesondere unter rauhen Betriebsbedingungen, mit dem sogenannten Wiegand-Effekt arbeitende Rotorsysteme einzusetzen, wobei in den Rotor eingebettete Wieganddrähte von einen, Geberkopf berührungslos abgetastet werdeii. hierdurch lassen sich auch Beschleunigungen erfassen.
  • Der Erfindung lie t die Aufgabe zugruiide, einen Beschleunigungs aufnehmer zu schaffen, der bei möglichst einfachem Aufbau eine ge ringe Temperaturabhängigkeit bei L.angzeiteinhaltung der Eichgenauigkeit sicherstellt und darüber hinaus kostengünstig aufgebaut und, soweit überhaupt erforderlich, justiert werden kann.
  • Diese Aufgabe löst der erfindungsgemäß Beschleunigungsaufnehmer mit den kennzeichnenden Merkmalen des Hauptanspruchs und hat gegenüber deni bekannten Stand der Technik den Vorteil, daß Systemfehler von vornherein ini wesentlichen ausgeschlossen sind, ein absolut linearer Zusammenhang zwischen der Beschleunigung und der auswertbaren Oszillatorfrequenz besteht und irgendwelche sonst erforderlichen Ladungsverstärker oder Analog/Digitalumsetzer überflüssig sind, daher eine besondere Kostengünstigkeit erzielt werden kann.
  • Vorteilhaft ist ferner, daß der erfindungsgemäße Beschleunigungsaufnchmer seine Eichgenauigkeit über mindestens zwei Betriegsjahre aufrechterhält, einen äußerst günstigen, da einfachen Aufbau bei preiswerter Konstruktion aufweist und kaunj temperaturabhängig ist.
  • Durch die in den Unteransprüchen aulgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen des im Hauptanspruch angegebenen Beschleunigungsaufnchmers möglich, Besonders vorteilhaft ist hier die Anordnung von jeweils einander gegenüberliegenden Zungen in jeder der drei Koordinatenrichtungen x, y und z, wobei diese Zungen als einseitig eingespanrlte Platten ausgebildet sind und jeweils mit gegenüberliegenden statienüren l'latten Kondensateden bilden, deren Kapazitätsünderungen Beschleunigungseinwirkuogen aus und in beliebige ichtungen sowie Drehbewegungen anzeigen und durch Umsetzung in entsprechend lineare Frequenzänderungen sicher diskriminieren lassen.
  • Zeichnung Ausführungsbeispiele der Erfindung sitid in der Zeichnung dargestellt und werden in der hachfolgenden Beschreibung näher erlägtert, Es zeigen: Fig. 1 in stark schengtisierter Darstellung ein erstos Austührungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Beschleunigungssensers in bevorzugter Aiiwendung für Kraftfahrzeuge und Fig. 2 die Möglichkeit, auch Drehheschleunigungen und die Richtung ihrer Einwirkung mit dem gegenüberliegenden Sensorpaar des Beschteanigungsaufnehmers der Fig. 1 zu erfassen, Fig. 3 ein mögliches Montage beispiel des in Fig. 1 schematisiert dargestellten Beschleunigungsaufnehmers und Fig. 4 als Ausschnitt eine Befestigungsmöglichkeit jeweils für die stationäre Gegenplatte jedes kapazitiven Sensors und Fig. 5 in perspektivischer Darstellung ein Allrichtungssensor, mit welchein belichige lineare und Drehbeschleunigungen nach Einwirkung der Stärke und Richtung erfaßt werden können.
  • Beschreibung der Ausführungsbeispiele Der Grundgedanke vorliegender Erfindung besteht darin, jeweils eine Fläche eines Kondensators als Biegebalken auszuführen und so anzuordnen, daß einwirkende Trägheitskräfte in der jeweils selektierten Achse senkrecht zur Balkenachse einwirken, wobei der Kondensator als Teil eines elektronischse Oszllators - von im übrigen durchaus beliebigen Schaltungsaufbau - so in die Konzeption des Oszillators einbezogen ist, daß er miadestens mitbestimmend für dessen Schwingfrequenz ist. In Abhängigkeit zu den Biegekräften ergibt sich dann jeweils für unterschiedliche Durchbiegungen ein linearer Zusammenhang zur Kapazität und bei entsprechender Ausbildung des Oszillators ein linearer Zusammenhang der Kapazitätsänderung mit der Änderung der Schwingfrequenz.
  • Entsprechend dem vercinfachten Ausfügrungsbeispiel der Fig. 1 ist ein zentraler Einspannkörper 10 vorgesehen, der Biegebalken in Form-von flachen Zungen 11, 12 und 13 einseihg eülgespannt lagert und vorzugsweise gleichzeitig elektrisch Illit den Zungen so verbundeii ist, daß sich am Block des Einspannkörpers 10 das gemeinsame Nullpotential der Schaltung ergibt, in weiche der Beschleunigungsaufneliirier eingeordnet ist.
  • Die Zungen sind bei dem in Fig. 1 gezeigten vereinfachten Ausführungsheispiel eines Beschleunigungsanfnehmers, wie er insbesondere zur Anwendung bei Kraftfahrzeugen im Bereich von in dies eingebaute Kurzzeit-Unfalldatenschreiber vorgeschen ist, um jeweils 90° zueinander versetzt in einer Ebene, wobei ein in Falirtrichtung weisender kapazitiver Sensor entbehrlich ist. Es ergeben sich so drei kapazitive Sensoren F1, F2, F3, jeweils gebildet aus den Zungen 11, 12, 13 die stationären Gegenplatten 11', 12' und 13' gegenüberstehen, in vorgegebeneni Abstand, so daß sich im Ruhezustand Kondensatoren mit vorgegebenen Kapazitätswerten ergeben.
  • Sobald auf einen solchen, aus einzelneji kapazitiven Sensoren bestehenden Beschleunigungsaufnchmer Beschleunigungskräfte einwirken, kommt es zu einer. Verbiegung der einzelnen Zungen aufgrund der Trägheitskräfte der Zungen und zu einer entsprechenden Annäherung an die stationären Gegenplatten oder Entfernung von diesen, was- zu entsprechenden Kapazitätsänderungen an den einzelnen Beschleunigungssensoren aufgrund der sich ändernden Plattenabstände führt.
  • Dabei wird bei negativen Beschleunigungsänderungen, die als eine Annäherung der Platten jedes gebildeten Kondensators definiert sei, eine Kapazitätserhöhung und bei positiver Beschleanigungseinwirkung eine Kapazitätserniedrigung erfolgen.
  • Entsprechend einem praktischen Ausführungsbeispiel können die Zungen, die von durchgehend gleichförmigem Querschnitt vorzugsweise sind, eine Breite von 1, 4 bei einer Länge von 2 cm und einer Dicke von 0> 03 cm aufweisen und aus einem geeigneten Werhstoff wie beispielsweise Berylliumbronze oder auch zur Erzielung einer noch geringeren Temperaturabhängigkeit aus einem Werkstoff bestehen, der aligemein unter der Bexeichaung Nivarox bekannt ist.
  • Beträgt bei einem soichen Ausführungsbeispiel der Normalabstand zwischen den Platten jedes Kapazitäts-Sensers F1, F2, F3 0,01 cm bei einer überdeckten Länge von 0, 8 em, dann ergeben sich die, aus der folgenden Tabelle entnchmbaren Werte bei vorausgesetzten, einwirkenden Beschleunigungen zwischen -20 g bis +20 g: b A außen A mittl C f b mm mm pF Hz -20.0 0.0600 0.0838 11.84 422084 -10.0 0.0800 0.0919 10.79 463005 -1.0 0.0980 0.0992 10.00 499834 -0.5 0.0990 0.0996 9.96 501880 -0.2 0.0996 0.0998 9.93 503108 -0.1 0.0998 0.0999 9.93 503517 +0.0 0.1000 0.1000 9.92 503926 +0.1 0.1002 0.1001 9.91 504335 +0.2 0.1004 0.1002 9.90 504745 +0.5 0.1010 0.1004 9.88 505972 +1.0 0.1020 0.1008 9.84 508018 +10.0 0.1200 0.1081 9.17 544847 +20.0 0.1400 0. 1162 8.53 585768 Aus der Tabelle läß sich entnehmen, daß eine Grundfrequenz des Oszillators beim Normalabstand (einwirkende Beschleunigung 0) von ca. 503, 926 Kllz zugrundegelegt werden kann, mit entsprechend linearer und gut auswertbarer Frequenzänderung zwischen 422, 084 KHz bei g = -20 his 585, 768 KIIz bei g +20 die Kapazitätsänderung in pF schwankt dann zwischen 11, 84 und 3,53 pF.
  • Eine Torsionseinwirkung auf die einzelnen Zungen oder Biegebalken durch Winkelbeschleunigung, im Falle des Beschleunigungsaufnehniers der Fig. 1 also eine Drehbewegung uni eine elwa von oben nach unten in der Zeichenebene liegende Achse wirkt sich auf-den mittleren Abstand der Kondensatorflächen nicht aus, da eine Verdrehung der Zungen 11 und 12 in diesem Fall eine syrnmetrische Abstandsänderung um die neutrale Achse bewirkt, die sich selbst kompensiert.
  • Schwingungen oder Vibrationen wirken sich auf die mittlere Kapazität ebenfalls nicht aus, da zwar überlagerte Kapazitätsänderungen nlit der jeweiligen Schwing- oder Vibrationsfrequenz entstehen können, die sich aber über eine vorgesehene Integrationszeit bei der Auswertung der Schwingfrequenz von mindestens 5() nis nicht auswirken können. Mögliche Resonanzfrequenzen der Zungen selbst liegen wcgen ihrer Ahme ssungen in einen erlie Iilicli höheren Frequenzbereich und kommen bei den dargestellten Ausführungsbeispiel nicht zur Auswirkung.
  • Die schematische Darstellung der Fig 2 dient zur Beurteilung von einwirkenden Drehbeschleunigungen, wie sie sich auf den in Fig. 1 dargestellten Beschleunigungssensor im Sinne des dort gezeigten Doppelpfeils A durchaus ergeben können. Unter der Voraussetzung einer in Fahrtrichtung einwirkenden, vorhandenen Längsbeschleunigung bl führt eine Drehbeschleunigung in einer gegebenen Richtung dazu, daß sich bei dern einen Kapazitätssensor, beini Ausführungsbeispiel Fl, die einwirkende Drehbeschleungigung bD vom Wert der Längsbeschleunigung bL substrahtert, im anderen Fall des Sensors F3 hinzuaddiert. Die beiden Sensoren F1 und F3 liefern daher Angaben über umgesetzto rcsultierende Beschleunigungswerte von bl für ['1 und b2 für F3. IIieraus läßt sich die Drehbeschleunigung nach folgender Formel ermitteln: bD = (b2 - b1)/2.
  • Die gleichfalls vorliegende Längsbeschleunigung ergibt sich aus der folgenden Formel b2 =(b2 + bl)/2.
  • I'erxier lassen sich aufgrund dtr resultierenden Beschleunigungen bezüglich der Richtung der einwirkenden Beschleunigungen die folgende Feststellung treffen: Ist das Ergebnis der ersten, die Drehbeschleunigung betreffenden Formel positiv, dann war die Drehbeschleunigungseinwirkung linksdrehend, im anderen Falle rechtsdrehend.
  • Aus der zweiten Formel für die Längs beschleunigung ergibt sich bei positivem Ergebnis eine Angabe der Beschleunigung in Fahrtrichtung, bei negativein Ergebnis eine Brenisbeschleunigung gegen die Fahrtrichtung.
  • Bei dem in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel ist der Kapazitätssensor F2 in Fahrtrichtung liegend angeordnet; daher führen an ihm gemessene Kapazitätsänderungen zu der Feststellung, daß beispielsweise bei einer Beschleunigungseinwirkung in Fahrtrichtung gesehen nach rechts, also in der Zeichenebene nach unten die Beschleunigungsanzeige des Kapazitätssensers F2 positiv, im anderen Falle negativ ist. Natürlich reagiert der Senser F2 auch auf Drchbeschleunigungen des Fahrzeugs, dann aber gemeinsam mit den Sensoren F1 und F3 in der weiter vern schon beschriebenen Weise, so daß dann, wenn die Sensoren F1 und F3 keine Drchbeschleunigung anzeigen, eine ani Sensor F2 festgestellte l3eschleunigung in Fahrtrichtung gesehen nach rechts oder links erfolgt ist.
  • Die mechanische Fertigung der durch diese Trägheitskräfte die Kapazifätsänderungen an F1, F2 und F3 hervorrufenden Zungen kann mit so hoher Genauigkeit erfolgell, daß ein Abgleich lediglich wegen möglicher Montage fehler vorgesehen werden sollte, dabei ist die Materialkonstante E im geforderten Bereich temperaturunabhängig und einer Alterung nicht unterworfen. I)ie Dielektrizitätskonstante ist ebenfalls tempe raturunabhängig, da die gesamte Aufnehineranord -nung vorzugsweise innerhalb eines uf Vakuumbedingungen gebrachte Gehäuses angeordnet ist.
  • Es empfiehlt sich im übrigen, den jedem Kapazitätssensor zugeordneten Schwingkreis eines Oszillators mit Schmitt-Triggern auf der Basis der Verwendung vorn C-MOS-Halideiterelementen aufzubauen, wodurch sich eine noch geringers Temperaturabhängigkeit ergibt außerdem ist es empfehlepswert, mit der Betriebsspannung, die an den Kondensatoren anliegt, nicht zu hoch zu gehen, Beispielsweise eine Gleichspannung von 5 V zu versenden, wodurch der durch die Kräfte des elektrischen Feldes zwischen den Platten verursachte Fehler in einer Größenordnung von 0, 1 % gehalten werden kann und daher insgesamt nicht störend ist.
  • Ein praktisches Ansführungsbeispiel für den Aufhau eines erfindungsgemäßen Beschleunigungsaufnchmers in einem Gehäuse ist in Fig. 3 durgestellt; der blockförmige Einspannkörper 10 lagert die Zungen 11, 12 und 13, denen gegenüberliegend die stntionüren Gegenplatten 11', 12', und 13' angeordnet sind. Die die Gegenelektroden bildenden stationüren Platten können an über Langlöcher 14 an der Bodenplatte 15 des Gehäuses 16 Befestigte Führungen gehalten sein, so daß eine Verschiebung in Richtung auf die beweglichen Zungen möglich ist, zur anfänglichen Kapazitätscinstellung. Die Gegenplatten 11', 12', 13' sind dabei jeweils isoliert befestigt und ihre Anschlüsse sind über kapazitätsarme Vollkabel 17 zu stationären Anschlußpunkten I, II und III der Platte geführt, wobei der gemeinsame Anschlußpunkt 1 V von dem Einspannkörper 10 gebildet ist.
  • In der Darstellung tler Fig. 4 ist das Gehäuse in realistischer Ausführung nochmals gezeigt, bestchend aus einem schachtelförmeigen Bodenteil 16a und einem mit diesem fest verbundenen Deckelteil 16b wobei im Detail die Befestigung der Gegenplatten mit @solierung 17, Befestigungsschraube 18 und horizontulem Grundkörper 19 gezeigt ist, von welchem ausgehend die Gegenelektrode 11' sich nach oben erstreckt.
  • ISei delll Ausführungsbeispiel der teig. 5 ist ein auf Beschleunigungen in allen Richtungen und in allen Drehrichtungen empfindlicher Beschleunigungsaufnehmer bei 20 dargestellt, mit einem zentralten, die einzelden Zungen längernden Einspannkörper 21 und insgesamgsechs, jeweils um 90° zueinander um den würfelförmigen Einspannkörper herum angeordneten und in diesen einguspansten Zungen, die mit entsprechenden Gegenplatten Kapazitätssensoren X1, X2; Y1, Y2 und Z1, Z2 bilden. Jeder dieser Kapazitütssensoren ist Teil eines Schwingkreises und daher in der Lage, die auf ihn einwirkende, aus Drehung (Torskon) oder linearer Beschleunigung in positiver und no gativer Richtung sich ergebenden Einwirkungen festzustellen, zunächst die Kapazifätsänderungen umzuwandeln und dann in Form einer Frequenzänderung auswertbar zu machen. Durch entsprechtende Dirrerenzbildungen lassen sich dann, wie weiter vorn anhand der Darsteillung der Fig. 2 gezeigt, die einzelnen Werte der einwirkenden Beschleunigungen ermittein.
  • - L e e r s e i t e -

Claims (3)

  1. Patentansprüche 1. Beschleunigungsaufnehmer für beliebige Richtungen und Drehbewegungen, insbesondere zum Einsatz bei einem Kurzzeit-Unfalldatenschreiber, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß mindestens ein einseitig eingespannter, an seineni anderen Ende mit einer stationären Gegenplatte (11', 12', 13') einen Kondensator bildender Biegebalken (Zungen 11, 12, 13) vorgeschen ist, mit einem zugeordneten Oszillator, dessen Schwingftequenz sich in Abhängigkeit zur Kapazitätsänderung am Kondensator bei einer Be schleunigungs -einwirkung auswertbar ändert.
  2. 2. Beschleunigungsaufnehmer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils um 90° versetzt an einem gemeinsarmen blockförmigen Einspannkörper (10) einseitig befestigte Zungen (11, 12, 13) vorgesehen sind, denell, gegenüberliegend die Zungen über eine vorgegebene Länge überdeckend, die stationären Gegenplatten zur Bildung von Kapazitätssensoren (F1, F2, F3) angeordnet sind.
  3. 3. Beschleunigungsaufnehmer nach Anspruch 1 oder 2, d a d u r c h g ek e n n z e i c h n e t , daß der blockförmige Einspannkörper (10), den elektrischen Bezugspunkt bilden, in einem geschlossenen, unter Vakuum stehenden Gehäuse angeordnet ist, wobei an der Gehäusebodenplatte (15), über Führungskörper (19) befestigt die Gegenplatten (11', 12', 13') der jeweils gebildeten Kondensatoren in ihrem Abstand justierbar zu den Zungen (1 L, 12, 13) befestigt sind.
DE19833306813 1983-02-26 1983-02-26 Beschleunigungsaufnehmer Withdrawn DE3306813A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19833306813 DE3306813A1 (de) 1983-02-26 1983-02-26 Beschleunigungsaufnehmer

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19833306813 DE3306813A1 (de) 1983-02-26 1983-02-26 Beschleunigungsaufnehmer

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE3306813A1 true DE3306813A1 (de) 1984-08-30

Family

ID=6191929

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19833306813 Withdrawn DE3306813A1 (de) 1983-02-26 1983-02-26 Beschleunigungsaufnehmer

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE3306813A1 (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2580389A2 (fr) * 1985-04-16 1986-10-17 Sfena Accelerometre micro-usine a rappel electrostatique
DE3903047A1 (de) * 1989-02-02 1990-08-09 Priesemuth W Anordnung zur kenntlichmachung des bremszustandes von fahrzeugen
EP0402258A1 (de) * 1989-06-09 1990-12-12 Association Persival Vorrichtung zum Erfassen von diversen konstitutiven Bewegungskomponenten eines beweglichen Körpers
FR2685958A1 (fr) * 1992-01-07 1993-07-09 Befic Appareil portatif et autonome pour la detection et l'enregistrement de phenomenes de courte duree se produisant aleatoirement.
DE10110493B4 (de) * 2001-03-05 2016-02-25 Volkswagen Ag Diebstahlsicherung von Kraftfahrzeugen

Cited By (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2580389A2 (fr) * 1985-04-16 1986-10-17 Sfena Accelerometre micro-usine a rappel electrostatique
EP0198724A1 (de) * 1985-04-16 1986-10-22 Societe Francaise D'equipements Pour La Navigation Aerienne (S.F.E.N.A.) Durch Mikrobearbeitung hergestellter Beschleunigungsmesser mit elektrostatischer Rückstellung
DE3903047A1 (de) * 1989-02-02 1990-08-09 Priesemuth W Anordnung zur kenntlichmachung des bremszustandes von fahrzeugen
EP0402258A1 (de) * 1989-06-09 1990-12-12 Association Persival Vorrichtung zum Erfassen von diversen konstitutiven Bewegungskomponenten eines beweglichen Körpers
FR2648234A1 (fr) * 1989-06-09 1990-12-14 Persival Ass Dispositif de prise des mesures des divers elements constitutifs du mouvement d'un mobile
US5097706A (en) * 1989-06-09 1992-03-24 Association Persival Device for taking the measurements of the various component elements of the movement of a moving body
FR2685958A1 (fr) * 1992-01-07 1993-07-09 Befic Appareil portatif et autonome pour la detection et l'enregistrement de phenomenes de courte duree se produisant aleatoirement.
US5426595A (en) * 1992-01-07 1995-06-20 Bureau D'etudes Fabrications Instrumentation De Controle Portable autonomous device for the detection and recording of randomly occurring phenomena of short duration
DE10110493B4 (de) * 2001-03-05 2016-02-25 Volkswagen Ag Diebstahlsicherung von Kraftfahrzeugen

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3590038C2 (de)
DE10031793C1 (de) Piezoelektrischer Sensor
DE3429250C1 (de) Auf die Einwirkung einer Kraft ansprechender Sensor
DE102015001128B4 (de) Beschleunigungssensor mit Federkraftkompensation
DE102011076008B4 (de) Kraftaufnehmer, insbesondere Wägezelle
EP0325674A1 (de) Wandlerelement zur Messung einer Drehbeschleunigung
WO1992014161A1 (de) Kapazitiver beschleunigungssensor
DE2556298C2 (de) Piezoelektrischer Beschleunigungsgeber
DE3205705C2 (de) Einrichtung zur Messung einer physikalischen Größe mit einer verformbaren Feder
DE3817354A1 (de) Sensor zur erfassung kinetischer energie, insbesondere piezoelektrischer sensor zur erfassung dynamischer oder kinetischer energie
DE69409896T2 (de) Kapazitiver Stellungsgeber
DE2736008C3 (de) Piezoelektrischer Oszillator
DE3306813A1 (de) Beschleunigungsaufnehmer
DE3038660A1 (de) Beschleunigungsaufnehmer mit piezoelektrischem wandlerelement
EP1127253A1 (de) Kapazitiver messaufnehmer und betriebsverfahren
WO1998011443A1 (de) Sensor zur kapazitiven aufnahme einer beschleunigung
DE19858828A1 (de) Kapazitiver Sensor
DE3627382A1 (de) Messanordnung zum erfassen von kraeften und momenten
DE102019104677B4 (de) Kraftfahrzeugtürgriff mit einem Kraftsensor
DE19510599C2 (de) Fadenkraftaufnehmer
EP2720021B1 (de) Kraftmesseinrichtung
DE102007046306B4 (de) Beschleunigungssensor
DE1813153B2 (de) Kapazitiver messumformer zur umformung mechanischer wegaenderungen in elektrische groessen
WO2002012905A1 (de) Beschleunigungssensor
DE102018124177A1 (de) Bedienelement mit verbesserter kapazitiver Betätigungskraftdetektion

Legal Events

Date Code Title Description
8139 Disposal/non-payment of the annual fee