DE3303196C2 - Buch - Google Patents
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Abstract
Description
- Die Erfindung betrifft ein Buch, bestehend im wesentlichen aus einem Buchblock und einer Buchdecke, die als einstückiger Deckenzuschnitt mit zwei Innendeckelteilen, zwei Außendeckelteilen und einem Rückenteil ausgebildet ist, wobei die Innendeckelteile von den Außendeckelteilen und das Rückenteil vom jeweiligen Außendeckelteil durch Nutungen abgeteilt sind und die Buchdecke durch Aufkleben jeweils des Innendeckelteils auf die Innenfläche des Außendeckelteils hergestellt ist nach Patent 31 44 529.
- Ferner betrifft die Erfindung ein Buch, bestehend im wesentlichen aus einem Buchblock und einer Buchdecke, die als einstückiger Deckenzuschnitt mit zwei Innendeckelteilen, zwei Außendeckelteilen und einem Rückenteil ausgebildet ist, wobei die Innendeckelteile von den Außendeckelteilen und das Rückenteil vom jeweiligen Außendeckelteil durch Nutungen abgeteilt sind und die Buchdecke durch Aufkleben jeweils des Innendeckelteils auf die Innenfläche des Außendeckelteils hergestellt ist, wobei innenseitig über dem Rückenteil ohne Verbund mit letzterem zumindest ein Rückensteg angeordnet ist, der einstückig mit dem Deckenzuschnitt verbunden und am Rücken des Buchblocks befestigt ist, und wobei zwischen den Innendeckelteilen und den zugehörigen Rückenstegen jeweils ein Buchfalzbereich sowie zwischen den Außendeckelteilen und dem Rückenteil jeweils ein entsprechender Buchfalzbereich angeordnet sind nach Patent 31 44 529.
- Im deutschen Patent 31 09 114 wird ein Buch vorgeschlagen, das im wesentlichen aus einer relativ weichen Buchdecke und einem Buchblock besteht, wobei die Buchdecke als einstückiger Deckenzuschnitt ausgebildet sein kann und zwei Innendeckelteile, zwei Außendeckelteile und einen Rückenteil aufweist. Die Innendeckelteile sind vom Außendeckelteil ebenso wie das Rückenteil jeweils vom Außendeckelteil durch Nutungen abgeteilt. An die Kopfschnittkante und die Fußschnittkante des Außendeckelteils sowie an die entsprechende Kante des Rückenteils ist ein vorzugsweise durchgehender Versteifungssteg angebunden, wobei in der Kopfschnitt- und der Fußschnittkante Nutungen vorgesehen sind.
- Insoweit entspricht die vorgeschlagene Buchdecke dem Gegenstand der DE-AS 12 99 594. Das Einhängen des Buchblocks in die bekannte Buchdecke soll dadurch erfolgen, daß die Vorsatzblätter oder entsprechende Teile des Buchblocks ausschließlich an den Flächen der Innendeckelteile und dort vornehmlich nahe der Falzbereiche befestigt werden. Diese Befestigungsart weist zwar keinen Verbund des Buchblockrückens mit der Buchdecke auf, so daß das gebundene Buch im Rückenbereich einem konventionellen Buch gleicht, jedoch ist der Verbund nicht ausreichend fest, so daß nach mehrfachem Aufschlagen des Buchs der Verbund Buchdecke-Buchblock reißt oder sich löst.
- Im Zusammenhang mit einem Einband mit weicher Decke, in die der Buchblock in der Regel über den Rücken und ggf. auch noch im Falzbereich vollflächig angeleimt ist, ist aus der DE-OS 29 36 674 bekannt, zur Vermeidung des Rückeneinhängens und der damit verbundenen Nachteile den Rücken der relativ weichen Decke für das Einbinden des Buchblocks nicht zu verwenden. Statt dessen wird ein Gazestreifen an und um den Rücken des Buchblocks geklebt und die weiche Decke mit ihrem vorderen und hinteren Deckblatt nur mit einem seitlichen Befestigungsrand des Gazestreifens verklebt, so daß sich beim Öffnen des Buches der Rückenteil der Buchdecke vom Buchblockrücken, wie bei einem Buch mit fester Buchdecke üblich, abheben kann. Beim sogenannten Weichbuch reicht aber auch diese bekannte Befestigungsart nicht aus.
- Das deutsche Patent 31 09 114 sieht in diesem Zusammenhang vor, im Bereich des Rückens der Buchdecke einen Streifen, vorzugsweise einen Fälzelstreifen, anzuordnen, der lediglich mit seinem den Rückenteil der Buchdecke übergreifenden Randbereich auf die Innenfläche des jeweiligen Außendeckelteils und/oder Innendeckelteils neben der Nutung, die den Rückenteil von den Seitenteilen der Buchdecke abteilt, aufgeklebt ist. Bei der Herstellung der vorgeschlagenen Buchdecke wird jeweils das Deckelinnenteil auf die Innenfläche des Außenteils geklebt, nachdem vorher die Versteifungsstege auf die Innenflächen der Deckelaußenteile und ggf. des Rückenteils geklebt worden sind. Es kann - wie vorgeschlagen - vorgesehen sein, daß die freie Innendeckelkante zumindest einen Teil des Befestigungsrandes des Fälzelstreifens überlappt. Diese vorgeschlagene Ausführungsform der aus einem einstückigen Zuschnitt hergestellten Buchdecke ermöglicht, den Buchblock - wie üblich - über Vorsatzbogen mit dem Rücken an den Fälzelstreifen und bereichsweise auch auf die Innendeckelteile zu kleben. Da der Fälzelstreifen mit dem Rückenteil der Buchdecke nicht verbunden ist, öffnet sich das klebegebundene Buch wie ein normales Buch mit harter Decke.
- Der Vorschlag nach Patent 31 44 529 sieht vor, bei relativ weichen, mehrschichtigen, vorzugsweise aus einem einstückigen Zuschnitt hergestellten Decken, eine einfachere Möglichkeit zu schaffen, den Buchblockrücken im wesentlichen vollflächig aufkleben zu können, ohne daß der Rückenteil der Buchdecke mit in die Verklebung einbezogen wird. Insofern sind die freien Endlängskanten der Rückenstege sich gegenüberliegend angeordnet und die Rückenstege weisen keinen Verbund mit dem Rückenteil auf. Sie sind vielmehr frei über ihm angeordnet, wobei der Buchblockrücken mit den Rückenstegen verklebt ist. Die Endlängskanten können auf Abstand angeordnet sein. Zudem können sie gegeneinander versetzt angeordnet sein, wobei die entsprechenden Bereiche der Stege spiegelsymmetrisch zueinander liegen und die Mittellängsachse des Rückenteils zur jeweiligen anderen Seite überragen. Zudem können die Rückenstege mit Längsrillen oder Längsnuten od. dgl. versehen sein. Im oberen und unteren Endbereich der Stege kann eine sich bis zur Nutung erstreckende winklige Aussparung vorgesehen sein.
- Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das vorgeschlagene Buch qualitativ noch zu verbessern und die Herstellung der Buchdecke zu erleichtern.
- Diese Aufgabe wird durch die Merkmale der Ansprüche 1 und 7 gelöst. Zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung werden durch die Ansprüche 2 bis 6 gekennzeichnet. Anhand der Zeichnung wird die Erfindung beispielhaft näher erläutert. Es zeigt
- Fig. 1 eine Draufsicht auf einen Buchdeckenzuschnitt,
- Fig. 2 schematisch einen Querschnitt durch eine Ausführungsform der Rückenverklebung,
- Fig. 3 schematisch einen Querschnitt durch eine andere Ausführungsform der Rückenverklebung mit vergrößerter Darstellung des Rückenbereichs im Kreis.
- Die neue Buchdecke kann aus einer Verbundstoffbahn hergestellt sein, die schichtweise aufgebaut ist und aus Überzugsstoff, Klebstoffschicht und vorzugsweise flexibler Pappe, Kunststoff oder dgl. besteht, wobei die Pappe ganzflächig durchgehend lückenlos mit dem Überzugsstoff verklebt ist. Aus der Verbundstoffbahn, die auch aus einem einlagigen Werkstoff bestehen kann, wird dann ein Deckenzuschnitt 4 (Fig. 1) ausgeschnitten oder ausgestanzt. Der Zuschnitt 4 ist einstückig und weist zwei Innendeckelteile 5, zwei Außendeckelteile 6 und einen Rückenteil 7 auf. Jedes Innendeckelteil 5 ist vom Außendeckelteil 6 durch die Nutung 8 abgeteilt. Anstelle der Nutung kann auch eine Durchtrennung der Pappe oder eine Perforation oder dgl. gewählt werden. Die Abteilung des Rückenteils 7 jeweils vom Außendeckelteil 6 erfolgt durch eine Nutung 9. Auch in diesem Fall kann eine Durchtrennung oder Perforation oder dgl. vorgesehen sein. Vorzugsweise ist an die Kopfschnittkante 10 und die Fußschnittkante 11 des Außendeckelteils sowie an die Rückenkante 12 ein durchgehender Versteifungssteg 13 angebunden, der zweckmäßigerweise endseitig bei 14 abgeschrägt ist und durch Nutungen 10 a und 11 a gegenüber den Anbindungsstellen abgegrenzt ist.
- Aus einem derartigen Zuschnitt ergibt sich die Buchdecke durch Aufkleben jeweils des Deckelinnenteils 5 auf die Innenfläche des Außendeckelteils 6, indem das Deckelteil 5 längs der Nutung 8 umgefaltet wird.
- Zweckmäßigerweise werden die Versteifungsstege 13 vor dem Aufkleben der Innendeckelteile 5 umgelegt, so daß in vorteilhafter Weise bei 10 a und 11 a außen abgerundete Kanten entstehen, und auf die Innenflächen der Deckelaußenteile 6 und des Rückenteils 7 geklebt, so daß die Innendeckelteile 5 nach deren Verklebung im Kopf- und Fußschnittbereich über die Stege 13 greifen. Es kann ferner zweckmäßig sein, die Stege 13 länger auszuführen, so daß sie sich vorzugsweise bis zur Mitte der Deckelaußenteile erstrecken, wodurch eine besonders starke Versteifung der Buchdecke erzielt wird, so daß selbst bei Verwendung einer sehr dünnen Pappe relativ steife Buchdecken herstellbar sind.
- Durch die Wahl der Pappsteife und -qualität kann die Festigkeit der Buchdecke bei gleichem Zuschnitt beeinflußt werden. Auch die Wahl des Klebstoffes kann die Steifigkeit der Buchdecke erhöhen oder erniedrigen, so daß ausreichende Variationsmöglichkeiten zur Verfügung stehen, bestimmte gewünschte Deckenqualitäten zu erzielen.
- Hinzu kommt, daß bei gleichem Verbundstoff auch durch den Zuschnitt selbst die Festigkeit und Steifigkeit sowie die Qualität der Buchdecke beeinflußt werden können. Zum Beispiel können - wie beschrieben - die Stege 13 länger ausgeführt sein oder entfallen. Ferner ist es möglich, die Innendeckelteile 5 um die gleiche Breite verlängert auszuführen und durch Zick-Zack-Falten und Verkleben einen mehrschichtigen Innendeckelteil 5 herzustellen (nicht dargestellt). Den gleichen Versteifungseffekt kann man aber auch erzielen, indem zusätzlich oder alternativ auch an die Kopf- und Fußschnittkante der Innendeckelteile 5 Versteifungsstege 13 angebunden und auf die Innenfläche der Innendeckelteile geklebt werden.
- Zur Herstellung der neuen Buchdecke können die langsamen Buchdeckenautomaten und das Zuschneiden der Einzelteile der Buchdecke entfallen. Der Verbundstoff, aus dem die neue Buchdecke bestehen kann, kann als Endlosbahn verwendet werden, wobei der Zuschnitt und die Verklebung des Zuschnitts beispielsweise in herkömmlichen Faltschachtelmaschinen oder Schallplattentaschenmaschinen oder Kartonagemaschinen oder dgl. erfolgen kann. Derartige Maschinen arbeiten mit sehr hoher Leistung. Sie können z. B. einem Klebebinder vorgeschaltet werden, so daß die fertigen Decken dem Buchblock im Klebebinder oder unmittelbar danach zugeführt werden können und das Einsetzen des Buchblocks in die Decke, z. B. wie bei Broschüren, im Klebebinder durchgeführt werden kann. Es entfällt damit die Verwendung einer Einhängemaschine.
- Die neue Buchdecke kann ohne weiteres außen- und innenseitig bedruckt werden. Das Bedrucken kann bei der Deckenherstellung oder vorher bei der Herstellung des Verbundstoffes oder vor der Herstellung des Verbundstoffes durchgeführt werden. Es kann sich beispielsweise um einen Schöndruck der Inhaltskurzfassung auf der inneren Einschlagseite (Innenfläche des Innendeckelteils 5) handeln.
- Zweckmäßig ist, wenn die Kanten 22 des Innendeckelteils 5 gegenüber den Nutungen 10 a und 11 a zurückspringen, so daß das Innendeckelteil schmaler ist als das Außendeckelteil 6, was in Fig. 1 unten dargestellt ist. Diese Ausführungsform ergibt eine einwandfreie, abgerundete Außenkante bei den Nutungen 10 a und 11 a, weil die Kanten 22 nicht bis zur jeweiligen Außenkante reichen. Vorzugsweise sind die Bereiche des Innendeckelteils 5, die die Versteifungsstege 13 überlappen, in an sich bekannter Weise in den Deckel eingepreßt bzw. eingequetscht, so daß diese Bereiche nicht über die Oberfläche herausragen, sondern etwa gleich dick sind wie die übrigen Bereiche des Deckels. Zum gleichen Zweck können aber auch die Kanten 22 - wie ebenfalls bekannt - angefast sein (nicht dargestellt).
- Nach der Erfindung ist vorgesehen, daß der Buchdeckenzuschnitt beiderseits der Nutungen 9 Nutungen 16 a aufweist, so daß sich jeweils ein Buchfalz 16 ergibt. Dementsprechend sind die Rückenstege 1 um die Falzbreite 16 verlängert ausgeführt, wie in Fig. 1 auf der rechten Seite abgebildet ist. Die Verklebung wird dabei derart ausgeführt, daß neben dem Rückensteg 1 auch der Rückensteg 16 b nicht auf den Buchfalzstreifen 16 neben der Nutung 9 geklebt wird. Dadurch wird erreicht, daß beim Aufschlagen des Buches der Rücken 7 aufgrund der Nutungen 9 und 16 a frei nach außen scharnieren kann (siehe Fig. 3).
- Um das Umlegen der Versteifungsstege 13 zu erleichtern, und um insbesondere zu gewährleisten, daß die Versteifungsstege vor und nach der Verklebung sowie vornehmlich bei der Knickung der Buchdecke um die Nutungen 9 und/oder 16 a nicht aufbrechen, ist vorgesehen, im Bereich der Versteifungsstege 13 neben den Nutungen 16 a und 9 parallel dazu weitere Nutungen 27, die nach außen gedrückt sind, einzubringen, deren Länge der Breite eines Versteifungssteges entspricht (Fig. 1). Es hat sich in überraschender Weise gezeigt, daß durch derartige einfache Nutungen die aufgezeigten Probleme gelöst werden können, die nach dem Stand der Technik durch keilförmige Einschnitte bewältigt werden (DE-AS 12 99 594 Fig. 1, Ziffer 13).
- Vorteilhaft ist, wenn die Außenkantenbereiche 28 der Versteifungsstege 13 dünner gequetscht sind. Dadurch kann erreicht werden, daß sich die Kante nach Fertigstellung der Buchdecke nicht durchdrückt bzw. auf der sichtbaren Oberfläche des Deckelinnenteils 5 erkennbar ist. In Fig. 1 ist beispielsweise der dünner gequetschte Bereich 28 nicht durchgehend eingezeichnet. Zweckmäßig ist jedoch, wenn sich die Quetschkante 28 über die gesamte Länge des Versteifungssteges 13 erstreckt.
- Im Hauptpatent wird vorgeschlagen, die Stege 1 mit Längsrillen oder Längsnutungen zu versehen, um eine verbesserte Biegsamkeit des in die Decke eingehängten Buchblocks im Rückenbereich beim Aufschlagen des Buchs zu erzielen. Noch besser ist jedoch, die Stege 1 mit sich in Längsrichtung erstreckenden Perforationen zu versehen. Diese bewirken nicht nur eine Verbesserung der Biegsamkeit des in die Decke eingehängten Buchblocks im Rückenbereich beim Aufschlagen des Buches, sondern auch eine verbesserte Klebebindung mit dem Buchblockrücken, weil der verwendete Klebstoff in die Perforationen penetrieren und sich dabei verankern kann. Zweckmäßig ist, die Perforationen auch noch im Bereich neben den Stegen 1 anzuordnen, woraus eine besonders gute Verklebung der Decke mit dem Buchblock resultiert. Vorzugsweise erstreckt sich die Perforation über den gesamten Bereich 16 b und 1.
- Die Ausführungsform der Erfindung gemäß Fig. 2 weist Rückenstege 16 b auf, deren Breite vorzugsweise der Breite eines Buchfalzes 16 entspricht. Demgemäß sind die Kanten 2 der Stege 16 b auf Abstand angeordnet. Dieser Abstand entspricht vorzugsweise der Breite des Buchblocks.
- Die Stege 16 b sind über eine Klebstoffschicht 35 mit den Seitenbereichen des Buchblocks 19 und nicht mit dessen Rücken verklebt. Die Stege 16 b sind auch nicht mit dem entsprechenden Buchfalz 16 verklebt. Die Klebstoffschicht 35 kann breiter ausgeführt sein als die Breite der Stege 16 b beträgt, so daß auch ein Teilbereich des Deckelinnenteils 5 mit einem Seitenbereich des Buchblocks 19 verklebt ist. Vorzugsweise ist auf dem Buchblockrücken mit einer Klebstoffschicht 36 ein Fälzelband 37 geklebt, das sich auch auf die Seitenbereiche des Buchblocks 19 erstreckt, mit denen es ebenfalls verklebt ist. Vorzugsweise erstreckt sich das Fälzelband 37 auf die Seitenbereiche des Buchblocks 19 entsprechend der Breite der Stege 16 b, so daß die Stege 16 b mit dem Fälzelband verklebt sind. Diese Variante der Erfindung bewirkt ein besonders leichtes Aufschlagen des Buches. Zweckmäßigerweise weisen die Stege 16 b Längsnutungen oder -rillungen, vorzugsweise jedoch Längsperforationen auf (nicht dargestellt), die eine weitere Verbesserung der Biegsamkeit erzeugen und im Falle der Perforationen eine Verbesserung der Verklebung gewährleisten.
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