DE3301671C2 - - Google Patents
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21B—EARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
- E21B10/00—Drill bits
- E21B10/08—Roller bits
- E21B10/16—Roller bits characterised by tooth form or arrangement
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21B—EARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
- E21B10/00—Drill bits
- E21B10/08—Roller bits
- E21B10/12—Roller bits with discs cutters
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21B—EARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
- E21B10/00—Drill bits
- E21B10/46—Drill bits characterised by wear resisting parts, e.g. diamond inserts
- E21B10/50—Drill bits characterised by wear resisting parts, e.g. diamond inserts the bit being of roller type
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Description
Die Erfindung betrifft ein aktiviertes, schlagendes,
zumindest zwei Bohrrollen aufweisendes Rollenbohrwerk
zeug gemäß der im Oberbegriff des Anspruchs 1 angege
benen Gattung.
Seit Jahren gibt es Entwicklungen, konventionelle Rollen
bohrwerkzeuge mit Schlaggeräten zu versehen.
Insbesondere verwendet man zu diesem sogenannten "Aktivie
ren" Kolbenschlaggeräte oder umlaufende Unwuchte, die ent
weder außerhalb der Rollenbohrwerkzeuge angeordnet werden
oder aber auch innerhalb entsprechender Bohrwerkzeuge.
(DE-Z: Glückauf 115 (1979) No. 5, Seite 193 und 194).
Diese mit Kreiserregern gemachten Erfahrungen haben ge
zeigt, daß es u. a. schwierig ist, Schwingungen zu beherr
schen und sie so zu dämpfen, daß sie nicht bzw. nur
möglichst gering auf den Grundkörper - Bohrkopf oder dgl.
übertragen werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein aktiviertes,
schlagendes, radial schwingendes Bohrwerkzeug der gattungs
gemäßen Art anzugeben, das ein weitgehendst schwingungs
freies Arbeiten der Aggregate sowie eine vergleichsweise
erhebliche Verringerung der Baugröße der Rollenbohrwerk
zeuge und der erforderlichen Antriebsenergie ermöglicht.
Zur Lösung dieser Aufgabe werden die im Kennzeichen des
Anspruchs 1 angegebenen Merkmale vorgeschlagen.
Erfindungsgemäß verwendet man nicht mehr zentrisch gela
gerte umlaufende Unwuchten, sondern mindestens zwei gegen
einander versetzte Kurbelzapfen, die Rollenbohrwerkzeuge -
vorzugsweise Disken, verzahnte Scheiben oder dgl., die auf
den Kurbelzapfen zu - gegeneinander ausgewuchtet freidre
hend gelagert sind - in die gleichen radialen Schwingun
gen versetzen, wie sie durch Rollenbohrwerkzeuge erzeugt
werden, die im Inneren mit umlaufenden Unwuchten ver
sehen sind. Auch drei und mehr Bohrdisken oder dgl.
können auf einer Kurbelwelle - s. o. - angeordnet werden.
Die großen Vorteile der erfindungsgemäßen Konstruktion
liegen im wesentlichen darin, daß solche Aggregate durch
die hierbei mögliche Auswuchtung weitgehendst schwingungs
frei arbeiten, die Amplitude durch eine entsprechende
Exzentrizität der Kurbelzapfen im wesentlichen in Abhän
gigkeit des zu bohrenden Gesteins festgelegt wird und
die Amplitude dann immer gleichbleibend ist. Außerdem ist
die Baugröße im Vergleich zu anderen bekannten aktivier
ten Rollenbohrwerkzeugen mit eingebauten Linear- oder
Kreiserregern erheblich geringer; auch die erforderliche
Antriebsenergie ist vergleichsweise gering. Ein weiterer
erheblicher Vorzug des oben beschriebenen Aggregates ist,
daß es im Leerlauf, selbst bei voller Drehzahl, fast
keine Antriebsenergie benötigt und diese außerdem in Ab
hängigkeit des Andruckes auf das Gestein wächst und somit
u. a. für die Regulierung des Bohrandruckes vorteilhaft
genutzt werden kann.
Systembedingt - und in Abhängigkeit der gewählten Geome
trie, d. h. des Rollendurchmessers, der Eszentrizität,
des Abrollradius sowie der Drehzahl des/der Exzenter -
laufen die Scheiben/Zahnringe/Ringzähne oder dgl.
langsamer oder schneller in entgegengesetzter Richtung,
sodaß auch ohne Bewegung des Bohrkopfes, -armes oder dgl.
die Rollenbohrwerkzeuge vergleichsweise langsam drehen
und damit gleichmäßig abgenutzt werden - auch ein erheb
licher Vorteil des Systems.
Um ein schnelles Mitlaufen der Rollenbohrwerkzeuge in
Drehrichtung des Exzenters zu vermeiden, wird eine Rat
sche oder dgl. zugeordnet, die die Werkzeuge nur in einer
Richtung langsam und entgegengesetzt drehen läßt.
Nachfolgend werden anhand der Zeichnung Ausführungs
formen der Erfindung näher erläutert:
In der Fig. 1 ist die Kurbelwelle mit 1 bezeichnet, die
beiden Lagerungen der angetriebenen Kurbelwelle mit 2,
die exzentrischen Kurbelzapfen mit 3 und 4, die Lagerun
gen der Scheiben oder Disken mit 5 und 6 sowie die Schei
ben und Disken mit 7 und 8 und die vorzugsweise aufgezo
genen, vorzugsweise auswechselbaren Verschleißwerkzeuge
mit 9 und 10.
In der Fig. 2 ist der Kurbelzapfen mit 1 bezeichnet,
die Lagerungen mit 2, die Exzenter mit 3 und 4, die
Lagerungen der Scheiben oder Disken mit 5 und 6 sowie
die Doppelscheiben bzw. -disken mit 7 und 8.
In Fig. 3, einer Ausführung für die gesonderter Schutz
beansprucht wird, ist 11 ein Motor mit stehender/gehal
tener Welle 12, um die sich das Gehäuse 13 dreht.
Hierauf befinden sich Exzenterhülsen 14 mit den Lagern
und den darauf drehenden Werkzeugen 7 und 8. Der Motor/
Exzenter und Werkzeuge können natürlich auch zweiseitig
gehalten sein.
In einer bevorzugten Ausführungsform gemäß Fig. 2 be
trägt beispielsweise der Disken- oder Scheibendurchmesser
7 und 8 300 mm. Die Drehzahl der Welle 1 bzw. der Exzen
ter 3 und 4 5000 und somit die Schlagfrequenz beider
Disken auf dem Gestein zusammen 100 000 pro Minute, wobei
die Disken 7 und 8 mit etwa 100 Umdrehungen entgegenge
setzt zur Drehrichtung der Exzenter 3 und 4 das Gestein
drehend schlagend bearbeiten, mit einer Amplitude von
10 mm.
Bei der beschriebenen Ausführung ist ein nur etwa 3 -
5 KW starker Motor erforderlich. Trotz dieses Geringen
Energiebedarfes und eines Andruckes, der nur etwa 1-
10% des Andruckes beträgt, den konventionelle Rollen
bohrwerkzeuge benötigen, sind die Vortriebsleistungen
(Eindringtiefen), insbesondere in hartem und härtestem
Gestein mehrfach höher als beim konventionellen Bohren.
Claims (2)
1. Aktiviertes, schlagendes, zumindest zwei Bohr
rollen aufweisendes Rollenbohrwerkzeug, dessen
radialer Schwingungsantrieb über eine mit einen
Drehantrieb versehene Kurbelwelle erfolgt, auf
der die Bohrrollen frei drehend gelagert sind.
dadurch gekennzeichnet,
daß die Bohrrollen auf gegeneinander versetzt
angeordneten Kurbelzapfen gleicher Exzentrizität
zueinander ausgewuchtet und frei drehend gelagert
sind.
2. Aktiviertes, schlagendes, zumindest zwei Bohr
rollen aufweisendes Rollenbohrwerkzeug nach An
spruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Bohrrollen als Bohrdisken oder
Zahnringe ausgebildet und auf zwei um 180° zuein
ander versetzten Kurbelzapfen angeordnet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833301671 DE3301671A1 (de) | 1983-01-20 | 1983-01-20 | Schlagendes rollenbohrwerkzeug |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833301671 DE3301671A1 (de) | 1983-01-20 | 1983-01-20 | Schlagendes rollenbohrwerkzeug |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3301671A1 DE3301671A1 (de) | 1984-07-26 |
| DE3301671C2 true DE3301671C2 (de) | 1992-06-25 |
Family
ID=6188656
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19833301671 Granted DE3301671A1 (de) | 1983-01-20 | 1983-01-20 | Schlagendes rollenbohrwerkzeug |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3301671A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19631659C1 (de) * | 1996-08-05 | 1997-05-28 | Nikolaus Wendel | Fräsmaschine mit rotierendem Fräswerkzeug für gesteinsartige Materialien |
| DE19634514C1 (de) * | 1996-08-27 | 1997-07-17 | Nikolaus Wendel | Fräsmaschine mit rotierendem Fräswerkzeug für gesteinsartige Materialien |
| US6203113B1 (en) | 1997-12-09 | 2001-03-20 | Nick Wendel | Cutting drum with percussive bits |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4815543A (en) * | 1986-06-09 | 1989-03-28 | General Mining Union Corporation Limited | Activated rock cutting assembly |
| US5685615A (en) * | 1996-01-17 | 1997-11-11 | Bechem; Klaus | Eccentrically driven percussive tools for treating materials |
-
1983
- 1983-01-20 DE DE19833301671 patent/DE3301671A1/de active Granted
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19631659C1 (de) * | 1996-08-05 | 1997-05-28 | Nikolaus Wendel | Fräsmaschine mit rotierendem Fräswerkzeug für gesteinsartige Materialien |
| DE19634069C1 (de) * | 1996-08-05 | 1997-06-19 | Nikolaus Wendel | Fräsmaschine mit rotierendem Fräswerkzeug für gesteinsartige Materialien |
| DE19634514C1 (de) * | 1996-08-27 | 1997-07-17 | Nikolaus Wendel | Fräsmaschine mit rotierendem Fräswerkzeug für gesteinsartige Materialien |
| US6203113B1 (en) | 1997-12-09 | 2001-03-20 | Nick Wendel | Cutting drum with percussive bits |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3301671A1 (de) | 1984-07-26 |
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