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DE3301671C2 - - Google Patents

Info

Publication number
DE3301671C2
DE3301671C2 DE19833301671 DE3301671A DE3301671C2 DE 3301671 C2 DE3301671 C2 DE 3301671C2 DE 19833301671 DE19833301671 DE 19833301671 DE 3301671 A DE3301671 A DE 3301671A DE 3301671 C2 DE3301671 C2 DE 3301671C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drilling
roller
rollers
discs
striking
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE19833301671
Other languages
English (en)
Other versions
DE3301671A1 (de
Inventor
Ulrich Wilhelm Bechem
Klaus 5800 Hagen De Bechem
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19833301671 priority Critical patent/DE3301671A1/de
Publication of DE3301671A1 publication Critical patent/DE3301671A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3301671C2 publication Critical patent/DE3301671C2/de
Granted legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B10/00Drill bits
    • E21B10/08Roller bits
    • E21B10/16Roller bits characterised by tooth form or arrangement
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B10/00Drill bits
    • E21B10/08Roller bits
    • E21B10/12Roller bits with discs cutters
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B10/00Drill bits
    • E21B10/46Drill bits characterised by wear resisting parts, e.g. diamond inserts
    • E21B10/50Drill bits characterised by wear resisting parts, e.g. diamond inserts the bit being of roller type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein aktiviertes, schlagendes, zumindest zwei Bohrrollen aufweisendes Rollenbohrwerk­ zeug gemäß der im Oberbegriff des Anspruchs 1 angege­ benen Gattung.
Seit Jahren gibt es Entwicklungen, konventionelle Rollen­ bohrwerkzeuge mit Schlaggeräten zu versehen. Insbesondere verwendet man zu diesem sogenannten "Aktivie­ ren" Kolbenschlaggeräte oder umlaufende Unwuchte, die ent­ weder außerhalb der Rollenbohrwerkzeuge angeordnet werden oder aber auch innerhalb entsprechender Bohrwerkzeuge. (DE-Z: Glückauf 115 (1979) No. 5, Seite 193 und 194).
Diese mit Kreiserregern gemachten Erfahrungen haben ge­ zeigt, daß es u. a. schwierig ist, Schwingungen zu beherr­ schen und sie so zu dämpfen, daß sie nicht bzw. nur möglichst gering auf den Grundkörper - Bohrkopf oder dgl. übertragen werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein aktiviertes, schlagendes, radial schwingendes Bohrwerkzeug der gattungs­ gemäßen Art anzugeben, das ein weitgehendst schwingungs­ freies Arbeiten der Aggregate sowie eine vergleichsweise erhebliche Verringerung der Baugröße der Rollenbohrwerk­ zeuge und der erforderlichen Antriebsenergie ermöglicht. Zur Lösung dieser Aufgabe werden die im Kennzeichen des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale vorgeschlagen.
Erfindungsgemäß verwendet man nicht mehr zentrisch gela­ gerte umlaufende Unwuchten, sondern mindestens zwei gegen­ einander versetzte Kurbelzapfen, die Rollenbohrwerkzeuge - vorzugsweise Disken, verzahnte Scheiben oder dgl., die auf den Kurbelzapfen zu - gegeneinander ausgewuchtet freidre­ hend gelagert sind - in die gleichen radialen Schwingun­ gen versetzen, wie sie durch Rollenbohrwerkzeuge erzeugt werden, die im Inneren mit umlaufenden Unwuchten ver­ sehen sind. Auch drei und mehr Bohrdisken oder dgl. können auf einer Kurbelwelle - s. o. - angeordnet werden.
Die großen Vorteile der erfindungsgemäßen Konstruktion liegen im wesentlichen darin, daß solche Aggregate durch die hierbei mögliche Auswuchtung weitgehendst schwingungs­ frei arbeiten, die Amplitude durch eine entsprechende Exzentrizität der Kurbelzapfen im wesentlichen in Abhän­ gigkeit des zu bohrenden Gesteins festgelegt wird und die Amplitude dann immer gleichbleibend ist. Außerdem ist die Baugröße im Vergleich zu anderen bekannten aktivier­ ten Rollenbohrwerkzeugen mit eingebauten Linear- oder Kreiserregern erheblich geringer; auch die erforderliche Antriebsenergie ist vergleichsweise gering. Ein weiterer erheblicher Vorzug des oben beschriebenen Aggregates ist, daß es im Leerlauf, selbst bei voller Drehzahl, fast keine Antriebsenergie benötigt und diese außerdem in Ab­ hängigkeit des Andruckes auf das Gestein wächst und somit u. a. für die Regulierung des Bohrandruckes vorteilhaft genutzt werden kann.
Systembedingt - und in Abhängigkeit der gewählten Geome­ trie, d. h. des Rollendurchmessers, der Eszentrizität, des Abrollradius sowie der Drehzahl des/der Exzenter - laufen die Scheiben/Zahnringe/Ringzähne oder dgl. langsamer oder schneller in entgegengesetzter Richtung, sodaß auch ohne Bewegung des Bohrkopfes, -armes oder dgl. die Rollenbohrwerkzeuge vergleichsweise langsam drehen und damit gleichmäßig abgenutzt werden - auch ein erheb­ licher Vorteil des Systems.
Um ein schnelles Mitlaufen der Rollenbohrwerkzeuge in Drehrichtung des Exzenters zu vermeiden, wird eine Rat­ sche oder dgl. zugeordnet, die die Werkzeuge nur in einer Richtung langsam und entgegengesetzt drehen läßt.
Nachfolgend werden anhand der Zeichnung Ausführungs­ formen der Erfindung näher erläutert:
Fig. 1
In der Fig. 1 ist die Kurbelwelle mit 1 bezeichnet, die beiden Lagerungen der angetriebenen Kurbelwelle mit 2, die exzentrischen Kurbelzapfen mit 3 und 4, die Lagerun­ gen der Scheiben oder Disken mit 5 und 6 sowie die Schei­ ben und Disken mit 7 und 8 und die vorzugsweise aufgezo­ genen, vorzugsweise auswechselbaren Verschleißwerkzeuge mit 9 und 10.
Fig. 2
In der Fig. 2 ist der Kurbelzapfen mit 1 bezeichnet, die Lagerungen mit 2, die Exzenter mit 3 und 4, die Lagerungen der Scheiben oder Disken mit 5 und 6 sowie die Doppelscheiben bzw. -disken mit 7 und 8.
Fig. 3
In Fig. 3, einer Ausführung für die gesonderter Schutz beansprucht wird, ist 11 ein Motor mit stehender/gehal­ tener Welle 12, um die sich das Gehäuse 13 dreht. Hierauf befinden sich Exzenterhülsen 14 mit den Lagern und den darauf drehenden Werkzeugen 7 und 8. Der Motor/ Exzenter und Werkzeuge können natürlich auch zweiseitig gehalten sein.
In einer bevorzugten Ausführungsform gemäß Fig. 2 be­ trägt beispielsweise der Disken- oder Scheibendurchmesser 7 und 8 300 mm. Die Drehzahl der Welle 1 bzw. der Exzen­ ter 3 und 4 5000 und somit die Schlagfrequenz beider Disken auf dem Gestein zusammen 100 000 pro Minute, wobei die Disken 7 und 8 mit etwa 100 Umdrehungen entgegenge­ setzt zur Drehrichtung der Exzenter 3 und 4 das Gestein drehend schlagend bearbeiten, mit einer Amplitude von 10 mm.
Bei der beschriebenen Ausführung ist ein nur etwa 3 - 5 KW starker Motor erforderlich. Trotz dieses Geringen Energiebedarfes und eines Andruckes, der nur etwa 1- 10% des Andruckes beträgt, den konventionelle Rollen­ bohrwerkzeuge benötigen, sind die Vortriebsleistungen (Eindringtiefen), insbesondere in hartem und härtestem Gestein mehrfach höher als beim konventionellen Bohren.

Claims (2)

1. Aktiviertes, schlagendes, zumindest zwei Bohr­ rollen aufweisendes Rollenbohrwerkzeug, dessen radialer Schwingungsantrieb über eine mit einen Drehantrieb versehene Kurbelwelle erfolgt, auf der die Bohrrollen frei drehend gelagert sind. dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrrollen auf gegeneinander versetzt angeordneten Kurbelzapfen gleicher Exzentrizität zueinander ausgewuchtet und frei drehend gelagert sind.
2. Aktiviertes, schlagendes, zumindest zwei Bohr­ rollen aufweisendes Rollenbohrwerkzeug nach An­ spruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Bohrrollen als Bohrdisken oder Zahnringe ausgebildet und auf zwei um 180° zuein­ ander versetzten Kurbelzapfen angeordnet sind.
DE19833301671 1983-01-20 1983-01-20 Schlagendes rollenbohrwerkzeug Granted DE3301671A1 (de)

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DE3301671A1 DE3301671A1 (de) 1984-07-26
DE3301671C2 true DE3301671C2 (de) 1992-06-25

Family

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Publication number Publication date
DE3301671A1 (de) 1984-07-26

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