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DE3347193A1 - Verfahren zur steuerung der montagearbeiten von kraftfahrzeugen und anlage zur durchfuehrung des verfahrens - Google Patents

Verfahren zur steuerung der montagearbeiten von kraftfahrzeugen und anlage zur durchfuehrung des verfahrens

Info

Publication number
DE3347193A1
DE3347193A1 DE19833347193 DE3347193A DE3347193A1 DE 3347193 A1 DE3347193 A1 DE 3347193A1 DE 19833347193 DE19833347193 DE 19833347193 DE 3347193 A DE3347193 A DE 3347193A DE 3347193 A1 DE3347193 A1 DE 3347193A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
components
assembly line
color
attached
assembly
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19833347193
Other languages
English (en)
Inventor
Takatsugu Sayama Saitama Kajiura
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Nissan Motor Co Ltd
Original Assignee
Nissan Motor Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Nissan Motor Co Ltd filed Critical Nissan Motor Co Ltd
Publication of DE3347193A1 publication Critical patent/DE3347193A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D65/00Designing, manufacturing, e.g. assembling, facilitating disassembly, or structurally modifying motor vehicles or trailers, not otherwise provided for
    • B62D65/02Joining sub-units or components to, or positioning sub-units or components with respect to, body shell or other sub-units or components

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Automatic Assembly (AREA)
  • Automobile Manufacture Line, Endless Track Vehicle, Trailer (AREA)

Description

  • Verfahren zur Steuerung der Montagearbeiten
  • von Kraftfahrzeugen und Anlage zur Durchführung des Verfahrens Beschreibung Die Erfindung bezieht sich allgemein auf ein Verfahren zur Steuerung der Montage eines Kraftfahrzeugs od.dgl., wobei verschiedenartige Ausführungen von Baueinheiten mit unterschiedlichen technischen Einzelheiten von einem gemeinsamen Transportgerät bewegt werden und jede der Baueinheiten aus einer Mehrzahl von sich unterscheidende Bauteilen gebildet wird. Vor allem bezieht sich die Erfindung auf ein Verfahren und eine Anlage zur Identifizierung eines jeden zu montierenden Bauteils und auf den erforderlichen Montagevorgang in Übereinstimmung mit der bestimmten Art und den technischen Einzelheiten der zusammenzustellenden Baueinheit.
  • In der Kraftfahrzeugindustrie und ähnlichen Industrien werden Fahrzeuge von bezüglich Modell sowie Typ unterschiedlicher Art und mit unterschiedlichen technischen Einzelheiten (Spezifikationen) mit Hilfe eines Transportgeräts, z.B.
  • eines Förderbandes, in einer gemeinsamen Montagestraße zusammengebaut. Im allgemeinen werden die Fahrzeuge von unterschiedlicher Ausführung (Modell) und Spezifikation aufs Geratewohl entsprechend einem Produktionsplan durch die Montagestraße geführt.
  • Im Bestreben nach einer Leistungssteigerung in der Fertigung wurden verschiedenartige Systeme oder Anlagen zur Steuerung der Montagevorgänge entwickelt und vorgeschlagen.
  • So offenbart beispielsweise die US-PS 4 332 012 (Sekine et al) eine Steueranordnung für eine Montagestraße von Kraftfahrzeugbauteilen, wobei ein Strichcode-Informationssystem zur Anwendung gelangt. Bei diesem System werden alle auf das Modell oder die Ausführung des Fahrzeugs, alle auf die technischen Einzelheiten des zusammenzubauenden Fahrzeugs bezogenen und andere Informationen in eine Strichcodierung umgesetzt, die von einem als ein Steuergerät arbeitenden digitalen Datenverarbeitungsgerät verwendbar sind. Die Strichcodierung ist photoelektrisch zur Umsetzung in digitale Angaben (Daten) ablesbar, und diese Daten werden seitens des digitalen Steuergeräts zur Steuerung der Montagevorgänge sowie zur Identifizierung eines jeden anzubringenden Bauteils benutzt.
  • Die vorliegende Erfindung bringt eine Vervollkommnung oder Verfeinerung des erwähnten Steuersystems, wodurch es für einen an der Montagestraße tätigen Arbeiter (Bandarbeiter) ein leichtes ist, sich visuell über den erforderlichen Vorgang und das zu montierende Bauteil zu vergewissern.
  • Es ist deshalb ein Ziel der Erfindung, ein Verfahren zur Steuerung der Montage von Kraftfahrzeugen mit Hilfe eines visuell wahrnehmbaren Zeichens anzugeben, so daß der Bandarbeiter die Möglichkeit hat, sich Gewjßheit über den notwendigen Montagevorgang und das anzubauende Bauteil zu verschaffen.
  • Ein weiteres Ziel der Erfindung ist es, eine Anlage zur Durchführung des oben genannten Steuerverfahrens anzugeben, wobei in der Anlage ein visuell wahrnehmbares Zeichen an der Baueinheit in einem Anfangsstadium des Montagevorgangs angebracht wird.
  • Erfindungsgemäß kommen Farbmarkierungen zur Kennzeichnung von Bauteilen, die an einem Basisbauteil zu montieren sind, z.B. einem Karosseriebauteil, an dem Türen, Kotflügel usw.
  • anzubringen sind, zur Anwendung. Die Farbmarkierungen werden sowohl am Basisbauteil wie an den an diesem anzubauenden Bauteilen angebracht und weisen verschiedenartige Färbungen oder Farbtöne auf, so daß unterschiedliche Färbungen jeweils die verschiedenartigen Ausführungen und technischen Einzelheiten der am Basisbauteil anzubringenden Bauteile kennzeichnen. Die Farbmarkierungen werden auf die Basisbauteile sowie die daran anzubauenden Bauteile an nach außen hin freiliegenden Stellen angebracht, so daß ein Bandarbeiter in der Montagestraße die Markierungen leicht erkennen kann, um sich zu vergewissern, daß die am Basisbauteil angebrachten weiteren Bauteile auch diejenigen sind, die gemäß den Instruktionen und Spezifikationen für die Baueinheit erforderlich sind.
  • Gemäß einem ersten Gesichtspunkt der Erfindung sieht ein Verfahren zur Steuerung der Montage von Baueinheiten unterschiedlicher Arten, Ausführungen und mit unterschiedlichen technischen Einzelheiten (Spezifikationen) aus einer Mehrzahl von weiteren Bauteilen, deren jedes entsprechend der Art, Ausführung und Spezifikation der zu fertigenden Baueinheit von verschiedenartiger Ausbildung und im Detail unterschiedlich ist, in einer einzelnen Montagestraße vor, daß ein Basisbauteil, an dem die weiteren oder anderen Bauteile zur Ausbildung der Baueinheit anzubringen sind, gebildet wird, daß an jedem der anderen Bauteile eine Farbmarkierung angebracht wird, die zur Kennzeichnung der Art und Spezifikation des Bauteils in verschiedenartiger Farb- tönung gewählt ist, daß Farbmarkierungen an vorbestimmten Stellen des Basisbauteils angebracht werden, von denen jede die Art und Spezifikation der anderen, am Basisbauteil anbauenden Bauteile kennzeichnet, und daß Bauteile, die die gleiche Farbmarkierung tragen, die sich an den entsprechenden Stellen des Basisbauteils befinden, ausgewählt und am Basisbauteil montiert werden.
  • Gemäß einem weiteren Gesichtspunkt sieht die Erfindung ein Verfahren zur Steuerung eines Montagevo-rgangs in einer Blechbauteil- Montagestraße einer Karosserie- Montagestraße vor, das die folgenden Schritte umfaßt: Ausbilden verschiedenartig gestalteter und spezifizierter vormontierter Karosserien und Zuführen dieser Karosserien zur Blechbauteil-Montagestraße, Ausbilden von Türen, Kotflügeln und anderen Karosseriebauteilen sowie Anbringen von Farbmarkierungen bestimmter Färbungen an den Türen, Kotflügeln und anderen Karosseriebauteilen, um damit die Ausführung sowie Spezifikation des jeweiligen Bauteils zu kennzeichnen, Ordnen der Türen, Kotflügel und anderen Karosseriebauteile entsprechend ihren Ausführungen sowie Spezifikationen anhand der angebrachten Farbmarkierungen, Anbringen von Farbmarkierungen, die jeweils die Ausführungen und Spezifikationen der Türen, Kotflügel sowie weiteren Karosseriebauteile, die an der Karosserie anzubringen sind, kennzeichnen, an den Teilen entsprechenden bestimmten Stellen auf der Karosserie während ihrer Zuführung zur Blechbauteil- Montagestraße, wobei jede der Farbmarkierungen das entsprechende sowie anzubauende Bauteil, das die gleichfarbige Markierung trägt, identifiziert, und Auswählen der die gleichfarbigen Markierungen, wie sie an der Karosserie vorhanden sind, tragenden Bauteile sowie Montieren dieser an der Karosserie an den auf dieser farblich markierten Stellen.
  • Erfindungsgemäß wird auch eine Anlage zur Steuerung der Montage von Baueinheiten in verschiedenartigen Typen, Modellen und von unterschiedlicher Spezifikation, d.h. Detaillierung, in einer einzelnen, durchlaufenden Montagestraße aus einer Vielzahl von Bauteilen, deren jedes in einer Vielzahl von verschiedenartigen Ausführungen sowie technischen Einzelheiten entsprechend den zu fertigenden Baueinheiten vorliegt, angegeben, die umfaßt: eine erste Teil-Montagestraße in der durchlaufenden Montagestraße zum Zusammenbau eines Basisbauteils, an dem eine Mehrzahl von weiteren Bauteilen zur Bildung der Baueinheit anzubringen ist, eine zweite Teil-Montagestraße, die in der durchlaufenden Montagestraße stromab von der ersten Teil-Montagestraße angeordnet ist, dem Anbauen der weiteren Bauteile am Basisbauteil zur Vervollständigung der Baueinheit dient und einen Lagerplatz zur geordneten Lagerung der anderen Bauteile nach Ausführung sowie Spezifikation aufweist, eine Mehrzahl von Neben-oder Nachbar-Montagestraßen, die jeweils der Ausbildung der anderen Bauteile dienen, je eine Station zur Anbringung einer Farbmarkierung auf den in dieser Neben-Montagestraße gefertigten Bauteilen zu deren Kennzeichnung nach Ausführung sowie Spezifikation aufweisen und die weiteren Bauteile mit darauf befindlichen Farbmarkierungen zum Lagerplatz in der zweiten Teil-Montagestraße befördern, eine zwischen der ersten sowie zweiten Teil-Montagestraße in der durchlaufenden Montagestraße angeordnete Station zum Anbringen von Farbmarkierunyen auf den die Station durchlaufenden Basisbauteilen zur Kennzeichnung der entsprechend dem Modell, Typ und der Spezifikation der zu fertigenden Baueinheiten am Basisbauteil anzubringenden weiteren Bauteile und eine in der zweiten Teil-Montagestraße angeordnete Einrichtung, die jedes der weiteren anzubringenden Bauteile durch Auswahl solcher weiteren Bauteile, die die gleichen Farbmarkierungen trägt, wie sie auf dem Basisbauteil erscheinen, auswählt oder aufnimmt.
  • Der Erfindungsgegenstand wird anhand der Zeichnungen in seiner bevorzugten Ausführungsform, jedoch ohne Beschränkung hierauf, beschrieben, Es zeigen: Fig. 1 ein schematisches Blockbild einer Karosserie-Montagestraße in einem Kraftfahrzeug-Fertigungsprozeß, wobei die bevorzugte Ausführungsform eines Montagesteuersystems gemäß der Erfindung zur Anwendung kommt; Fig.. 2 ein in dem Steuersystem verwendetes Strichcodeetikett oder -schild; Fig. 3 einen Abschnitt einer Blechbauteil-Montagestraße in der Karosserie-Montagestraße von Fig. 1; Fig. 4 eine schematische Darstellung einer Farbmarkierungsstation in dem System von Fig. 1; Fig. 5 eine Frontansicht der Farbmarkierungsstation von Fig. 4.
  • Gemäß Fig. 1 und 3 umfaßt eine Kraftfahrzeugkarosserie-Montagestraße eine Straße 10 zur Montage einer Motorraum-Baugruppe 12, die als "Motorraum-Montagestraße" bezeichnet wird, eine Straße 20 zur Montage einer an der Motorraum-Baugruppe befestigten Fahrzeugboden-Baugruppe 22, die als "Fahrzeugboden-Montagestraße" bezeichnet wird, eine Straße 30 zur Montage einer Karosserie 32 auf der Fahrzeugboden-Baugruppe 22, die als "Karosserie-Montagestraße" bezeichnet wird, eine Straße 40 zum Anbau der Kotflügel 44, seitlichen Türen 43, Heckklappe 45 sowie anderer Karosseriebauteile, die als "Blechbauteil- Montagestraße" bezeichnet wird, und eine Lackierstraße 60, in der die vorher zusammengebaute Karosserie mit Farbe versehen wird. Die Motorraum-Montagestraße 10, Fahrzeugboden-Montagestraße 20, Karosserie-Montagestraße 30, Blechbauteil-Montagestraße 40 und Lackierstraße 60 sind mit Neben- oder Nechbarstraßen über ein übliches Transportsystem, z.B. ein Förderband-, Fördergerätsystem od. dgl., verbunden.
  • Die Motorraum-Baugruppe 12 umfaßt im allgemeinen einen Motorhaubenrahmen 13, eine Kühlerblocklagerung 14, einen Querträger 15 sowie weitere Teile, wobei alle diese die Motorraum-Baugruppe bildenden Teile als "Motorraumbauteile" bezeichnet werden.
  • Die Fahrzeugboden-Baugruppe 22 umfaßt einen mit der Motorraum-Baugruppe 12 verbundenen vorderen Boden 23, einen rückwärtigen Boden 24 sowie Seitenholme 25, und diese genannten Teile, die zusammen mit noch weiteren Teilen die Boden-Baugruppe bilden, werden als "Bodenbauteile" bezeichnet.
  • In der Karosserie- Montagestraße 30 werden die Karosserieseitenteile 33, ein Dach 34 sowie eine Motorhaube 35 und noch andere Teile an der Boden-Baugruppe 22 angebracht, um die Fahrzeugkarosserie oder den Fahrzeugaufbau 32 zu bilden. Die Seitenteile 33, das Dach 34, die Motorhaube 35 sowie weitere, die Karosserie bildenden Teile werden als "Karosseriebauteile" bezeichnet. Die Türen 43, Kotflügel 44, Heckklappe 45 sowie weitere, an die Karosserie 32 in der Blechbauteil-Montagestraße 40 angebaute Teil werden als "Blechbauteile" bezeichnet.
  • In der Karosserie-Montagestraße gemäß der gezeigten Ausführungsform werden die Montagearbeiten für die einzelnen Montagestraßen im allgemeinen in Abhängigkeit von einem Strichcode, der für digitale Angaben kennzeichnend und von einem digitalen Datenverarbeitungsgerät verwertbar ist, gesteuert. Ein Strichcodeetikett oder -schild 102 enthält eine ganz bestimmte Kombination von dicken und dünnen Strichen, die binäre Einsen oder Nullen darstellen, welche die notwendige Information bezüglich der Bauartausführung, Einzelangaben, Details usw. des fertigen Fahrzeugs übermitteln. Diese Strichcodeetiketten 102 werden in einer Sektion 100 vorbereitet. Der Vorgang für die Anfertigung der Strichcodeetiketten 102 ist in der bereits erwähnten US-PS 4 332 012, deren Inhalt hiermit zum Gegenstand der Offenbarung der vorliegenden Erfindung gemacht wird, beschrieben.
  • Das Strichcodeetikett kann durch ein Metallschild mit einer Kombination von breiten und schmalen Schlitzen 104 bzw.
  • 106 (s. Fig. 2) ersetzt werden, wobei dann anstelle des Druckers nach der US-PS 4 332 012 eine Stanze zur Ausbildung der Schlitze dient. Wenn ein solches Strichcodeschild aus Metall verwendet wird, dann kann eine Strichcodesteuerung auch in der Lackierstraße zur Anwendung kommen, um den erforderlichen Lackiervorgang in Übereinstimmung mit der bestimmten Karosseriefarbe usw. zu kennzeichnen.
  • Das in der Sektion 100 vorbereitete Strichcodeetikett 102 wir-d an der Motorraum-Baugruppe 12 angebracht, wobei es im gezeigten Beispiel innerhalb eines Vorderradkastens 16 der Motorraum-Baugruppe befestigt ist. Obwohl die Anbringung des Etiketts 102 im Vorderradkasten 16 am günstigsten ist, so ist es jedoch möglich, das Etikett an irgendeiner Stelle der Motorraum-Baugruppe, an welcher es während der Karosseriemontage und des Lackierens freiliegt, anzuordnen.
  • Wie schon erwähnt wurde, werden in der Blechbauteil-Montagestraße 40 die rechte sowie linke Tür 43, der rechte sowie linke Kotflügel 44, die Heckklappe 45 und andere Teile an der Karosserie 32 angebracht, um den Fahrzeugaufbau zu bilden. Obwohl hier von einem Fahrzeug die Rede ist, das nur vordere seitliche Türen sowie eine hintere Klappe hat, ist das erfindungsgemäße Steuersystem nicht nur auf diese spezielle Fahrzeugkonstruktion anwendbar, sondern auch auf andere Arten von Fahrzeugen, wie Limousinen, Coupes usw.
  • Es ist klar, daß in Abhängigkeit vom zu montierenden Modell und dessen Einzelangaben oder Details jedes Blechbauteil, d.h. Türen, Kotflügel, Heckklappen usw., die von jeweiligen Lagerplätzen als vorgefertigte Teile zur Verfügung gestellt werden, in der Blechbauteil-Montagestraße zu ihrer Aufnahme und zum Anbau an der Karosserie ausgewählt werden, nachdem der Montagevorgang in der Karosserie-Montagestraße 30 beendet ist.
  • Die Fig. 1 zeigt die Lagerplätze 51, 52, 53 und 54, in denen jeweils rechte vordere Kotflügel, rechte seitliche Türen, linke seitliche Türen, Heckklappen usw. gelagert sind. Jedem der Lagerplätze 51, 52, 53, 54 werden die verschiedenen Kotflügel, Türen und Heckklappen als vorgefertigte Bauteile von jeweiligen Vorfertigungsstraßen zugeführt. Ferner hat jeder dieser Lagerplätze mehrere Bereiche, in denen Kotflügel, Türen und Heckklappen nach Art und technischer Ausführung sortiert sind.
  • Um die ganz bestimmten Blechbauteile, die am speziellen Karosserieaufbau anzubringen sind, zu kennzeichnen und um dem Bandarbeiter die Bestätigung zu erleichtern, ob die Blechbauteile mit den durch die Angaben auf dem Strichcodeetikett bestimmten Bauteilen übereinstimmen, werden an jedem Kotflügel 44, an jeder Tür 43 und an jeder Heckklappe 45 Farbmarkierungen 202, 204 bzw. 206 angebracht, die in Abhängigkeit von der Art der Blechbauteile in der Farbe unterschieden sind. Die Farbmarkierungen werden auf die Blechbauteile am Ende einer jeden Vorfertigungsstraße und vor dem Transport zum entsprechenden Lagerplatz aufgetragen.
  • Übereinstimmende Farbmarkierungen 36, 37 und 38 werden am vorderen Ende des Dachs 34, an der Dachseitenkante der Karosserie 32 und am Vorderpfosten 39 angebracht. Die Farbmarkierung 36 am vorderen Ende des Dachs 34 bestimmt die Art des anzufügenden Kotflügels 44, wobei die Markierung 36 die gleiche Farbe hat wie die Markierung 202 am passenden Kotflügel, so daß bei Übereinstimmung der Farben der benötigte Kotflügel an der Karosserie angebaut werden kann.
  • Die Farbmarkierung 38 am Vorderpfosten 39 kennzeichnet die Art der anzufügenden Seitentür 43. In gleicher Weise wie die Markierungen 36 und 202 hat die Markierung 38 die gleiche Farbe wie die Markierung 204 an der anzubringenden Tür. Die Farbmarkierung 37 an der Dachseitenkante kennzeichnet die Art der an der Karosserie anzubringenden Heckklappe 45, wobei die Markierungen 37 und 206 zusammenpassen müssen.
  • Zum besseren Verständnis wird ein Beispiel für diese Kennzeichnung gegeben.
  • Es sei angenommen, daß die in der Folge der Straßen zusammenzubauenden Fahrzeuge vom Typ A, B, C, D und E sind; die entsprechenden vorderen Kotflügel sind vom Typ Fas Fb> Fc; die entsprechenden Seitentüren sind vom Typ Das Db und Dc; die entsprechenden Heckklappen sind vom Typ Ba und Bb; die verschiedenen Fahrzeugtypen werden gemäß der folgenden Tabelle montiert: Fahrzeugtyp Kotflügel Seitentür Heckklappe A Fa Da B a B F b Db B a C Fc Dc 8a D Fb Da Bb E Fa Da Bb Wie aus dieser Tabelle deutlich wird, sind bei der Montage des Fahrzeugs vom Typ A ein Kotflügel 44 vom Typ Fas eine Tür 43 vom Typ Da und eine Heckklappe 45 vom Typ B zu verwenden. Ferner ist zu sehen, daß ein Kotflügel vom Typ Fa gemeinsam für die Fahrzeuge vom Typ A sowie E, eine Tür vom Typ Da für die Fahrzeuge vom Typ A, D sowie E zu verwenden ist. Insofern kommen einige der Blechbauteile normalerweise bei verschiedenen Fahrzeugtypen zur Anwendung.
  • Um den Typ eines jeden Blechbauteils zu identifizieren, werden Farbmarkierungen am Fahrzeug gemäß der folgenden Tabelle angewendet: Markierung 36 Fa: weiß F: gelb Fc: orange Markierung 202 Markierung 38 Da: rot Db: blau Dc: rosa Markierung 204 Markierung 37 Ba grün Bb: braun Markierung 206 Demzufolge werden für Fahrzeuge vom Typ A Kotflügel 44 mit der weißen Farbmarkierung 202, Seitentüren 43 mit der roten Farbmarkierung 204 und Heckklappen 45 mit der grünen Farbmarkierung 206 verwendet. In gleicher Weise werden zur Montage eines Fahrzeugs vom Typ C Kotflügel 44 vom Typ Fc (die Farbmarkierungen 36 und 202 sind beide orange), Seitentüren 43 vom Typ Dc (die Farbmarkierungen 38 und 204 sind beide rosa) und Heckklappen 45 vom Typ B (die Farbmarkierungen 37 und 206 sind beide grün) an der Karosserie 32 angebaut.
  • Um die Farbmarkierungen 36, 37 und 38 an der Karosserie anzubringen, ist das als Ausführungsform gezeigte System mit einer Station 200 zum Auftragen der Farbmarkierungen ausgestattet. Wie die Fig. 4 und 5 zeigen, ist die Farbmarkierungsstation 200 längs des Förderbandes 210 zwischen der Karosserie-Montagestraße 30 und der Blechbauteil-Montagestraße 40 angeordnet.
  • Beidseits des Förderbandes 210 ragen zwei vertikale Tragpfosten 212, 214 auf, die einen zwischen ihnen und über das Förderband sich erstreckenden Querbalken 216 tragen (s.Fig. 5).
  • Am Querbalken 216 ist an einer der Vorderkante des Dachs 34 der auf dem Förderband 210 sich befindenden Karosserie 32 zugewandten Stelle eine erste Gruppe von Spritzdüsen 220, 222, 224, 226, 228 gehalten, die dazu dienen, die Farbmarkierung 36 für die Kennzeichnung des Typs und der Spezifizierung der anzubauenden vorderen Kotflügel 44 aufzutragen. An einem vom Tragpfosten 214 vorragenden Querarm 218 ist eine zweite Gruppe von Spritzdüsen 230, 232, 234 so angebracht, daß sie dem Vorderpfosten 39 zugewandt sind. Diese zweite Spritzdüsengruppe dient dazu, die Farbmarkierung 38 an dem Vorderpfosten 39 der Karosserie 32 anzubringen, um den Typ und die Spezifizierung der anzubringenden Tür 43 zu kennzeichnen.
  • Eine dritte Gruppe von Spritzdüsen 240, 242, 244 ist gegenüber der Dachseitenkante an einem vom Tragpfosten 214 getragenen Längsarm 219 befestigt. Diese dritte Spritzdüsengruppe dient dem Anbringen der Farbmarkierung 37 an der Seitenkante des Dachs 34, um den Typ und die Spezifizierung der anzubauenden Heckklappe 45 zu kennzeichnen.
  • Jede der Spritzdüsen ist über ein elektromagnetisch betätigtes Steuerventil 260, z.B. ein Magnetventil, mit einem Farbbehälter 250 verbunden. Die in jedem Behälter 250 enthaltene Farbe steht unter einem vorbestimmten Druck, so daß, wann immer das Steuerventil 260 öffnet, die Farbe durch die Spritzdüse ausgespritzt wird. Jedes Steuerventil 260 ist an ein Steuergerät 270, das ein digitales Datenverarbeitungsgerät enthält, angeschlossen und spricht auf ein Steuersignal vom Steuergerät an, um die Zufuhr von Farbe zu ermöglichen oder abzusperren. Das Steuergerät 270 ist seinerseits an ein optisches Lesegerät 272 angeschlossen, das die Strichcodierung auf dem Strichcodeetikett 102, das am Radkasten der Karosserie angebracht ist, lesen kann. Das Strichcode-Lesegerät 272 gibt an das Steuergerät 270 ein binärcodiertes Signal, das für die Angaben bezüglich des Modells, der Einzelheiten (Spezifikation) usw. der zu montierenden Fahrzeugkarosserie kennzeichnend ist.
  • Das Steuergerät 270 kann ein Sichtgerät 274 zur Darstellung der vom Strichcode-Lesegerät 272 abgelesenen Angaben zusätzlich zur Steuerung der Steuerventile 261, 262, 263, 264, 265, 266, 267 und 268, die in ausgewählter Weise die Farbmarkierungen 36, 37 und 38 auf der Karosserie entstehen lassen, umfassen.
  • Die Farbbehälter 251, 252, 253, 254, 255, 256, 257 und 258 enthalten verschiedenartige Farben, die den Farben der Markierungen 36, 37 und 38 entsprechen.
  • Im Betrieb hält das Förderband 210 vorübergehend an der Farbmarkierungsstation 200 für eine vorbestimmte Zeitspanne an.
  • In dieser Stellung ist das Strichcodeetikett 102 am Radkasten 16 der Karosserie 32 gegenüber dem Strichcode-Lesegerät 272 angeordnet, das optisch die Str-ichcodeangaben abliest und die abgelesenen paten dem Steuergerät 270 zuführt.
  • Dieses Steuergerät 270 entscheidet in der Farbmarkierungsstation auf der Grundlage der vom Strichcode-Lesegerät eingegebenen Daten laufend über den Typ und die Spezifizierung des Kotflügels 44, der Tür 43 sowie der Heckklappe 45, die an die ganz bestimmte Karosserie anzubauen sind. In Übereinstimmung mit dieser Entscheidung betätigt das Steuergerät eines der Steuerventile 261, 262 oder 263, um einer Spritzdüse aus der ersten Gruppe von Spritzdüsen 220, 222, 224, 226 und 228 Farbe zum Auftrag der Farbmarkierung 36 mit der bestimmten, dem Typ und der Spezifikation des benötigten vorderen Kotflügels entsprechenden Färbung zuzuführen.
  • Gemäß der Entscheidung gibt das Steuergerät 270 ebenfalls ein Steuersignal an eines der Steuerventile 264, 265 oder 266 um einer bestimmten von den Düsen 230, 232 und 234 der zweiten Gruppe Farbe von ausgewählter Färbung zum Auftrag der Farbmarkierung 38 am Vorderpfosten 39 der Karosserie zuzuführen. In dieem Fall kennzeichnet die Färbung der einer ausgewählten von den Spritzdüsen 230, 232, 234 zugeführten Farbe den Typ und die Spezifizierung der Seitentür, die durch die Strichcodierung zum Anbau an die Karosserie bestimmt worden ist.
  • Ferner gibt das Steuergerät270 an eines der Steuerventile 267 oder 268 ein Steuersignal, demzufolge Farbe vom entsprechenden Farbbehälter 257 oder 258 mit einer den ausgewählten Typ und die Spezifizierung der Heckklappe 45 kennzeichnenden Färbung einer der Spritzdüsen 240, 242, 244 zugeführt wird, um die Farbmarkierung 37 an der Dachseitenkante anzubringen.
  • Nach Ablauf der vorbestimmten Zeitspanne und Auftrag der Farbmarkierungen 36, 37 sowie 38 auf die Karosserie nimmt der Förderer wieder seinen Betrieb auf, um die Karosserie 32 mit den darauf befindlichen Farbmarkierungen zur Blechbauteil-Montagestraße 40 zu bringen.
  • In dieser Blechbauteil-Montagestraße werden die Kotflügel 44, die Türen 43 und die Heckklappe 45 mit den den Farbmarkierungen 36, 38 und 37 entsprechenden Farbmarkierungen 202, 204 und 206 vom jeweiligen Lagerplatz 51, 52, 53, 54 entnommen. Wenn die Farbmarkierungen 202 und 36 übereinstimmen, werden die Kotflügel 44 an der Karosserie angebracht; gleicherweise werden bei Übereinstimmung der Farbmarkierungen 204 und 38 die Seitentüren 43, bei übereinstimmenden Farbmarkierungen 206 und 37 die Heckklappe 45 an der Karosserie montiert.
  • Es ist klar, daß die sowohl an der Karosserie wie an jedem der Blechbauteile angebrachten Farbmarkierungen nicht so groß zu sein brauchen, daß die Produktionskosten ansteigen, sie brauchen nur so groß zu sein, um vom Bandarbeiter leicht erfaßt zu werden. Ferner ist es vorzuziehen, eine lösliche Farbe zu verwenden, so daß die Markierungen leicht im ersten Arbeitsgang in der Lackierstraße gelöst und entfernt werden können.
  • Wie vorstehend erläutert wurde, kann erfindungsgemäß eine Kennzeichnung. eines Blechbauteils, das an einer Fahrzeugkarosserie anzubringen ist, in einer visuell wahrnehmbaren Weise angebracht werden, was dem jeweiligen Arbeiter die Entscheidung oder Vergewisserung erleichtert. Damit wird die Produktivität in der Fertigungsstraße für die Kraftfahrzeugkarosserie gesteigert.
  • Obwohl eine spezielle Ausführungsform zur Darlegung der Erfindung beschrieben wurde, ist die Erfindung auf jegliche Fertigung anwendbar, bei der verschiedenartige Typen und besonders spezifizierte Gegenstände aus einer Mehrzahl von Bauteilen, von denen jedes in seiner Konstruktion und/oder Spezifikation unterschiedlich sein kann, erzeugt werden.
  • Obwohl die spezielle Ausführungsform auf die Steuerung des Betriebs der Blechbauteil-Montagestraße im Karosseriezusammenbau abgestellt ist, kann die gleiche oder ähnliche Arbeitsweise auf jegliche Karosserie-Montagestraße angewendet werden. Ferner können gleichartige Systeme dazu herangezogen werden, Bauteile, wie Instrumentenbretter oder -tafeln, Sitze, Scheinwerfer od. dgl. Teile, in einer der Fertigmontage des Fahrzeugs dienenden Straße zu kennzeichnen.

Claims (19)

  1. Verfahren zur Steuerung der Montagearbeiten von Kraftfahrzeugen und Anlage zur Durchführung des Verfahrens Patentansprüche 1. Verfahren zur Steuerung der Montagearbeiten für verschiedene Typen von Baueinheiten in einer einzelnen Montagestraße, wobei eine Mehrzahl von Bauteilen, die in ihrer Ausbildung entsprechend dem Typ der zu fertigenden Baueinheit verschiedenartig sind, zu montieren ist, g e k e n n z e i c h n e t durch die folgenden Schritte: - Ausbilden eines Basisbauteils, an dem die weiteren Bauteile zur Fertigung der Baueinheit anzubringen sind, - Anbringen einer Farbmarkierung an jedem der weiteren Bauteile, die eine verschiedenartige, zur Kennzeichnung der Ausführung des Bauteils ausgewählte Färbung hat, - Anbringen von Farbmarkierungen an vorbestimmten Stellen des Basisbauteils, von denen jede Markierung am Basisbauteil die Ausführung der weiteren, am Basisbauteil in der Nähe der vorbestimmten Stelle zu montierenden Bauteile kennzeichnet, und - Auswählen der weiteren, zu den Farbmarkierungen an den entsprechenden Stellen das Basisbauteils gleiche Farbmarkierungen tragenden Bauteile sowie Anbringen der ausgewählten Bauteile am Basisbauteil.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, g e k e n n z e i c h n e t durch den weiteren Schritt der Beschaffung einer Information, die jedes dieser weiteren Bauteile kennzeichnet, und Auswählen der Färbungen der Farbmarkierungen in Übereinstimmung mit den weiteren anzubringenden Bauteilen.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß die Farbmarkierung von einer wasserlöslichen Farbe gebildet wird.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 3, g e k e n n z e i c h n e t durch seine Anwendbarkeit auf die Montage von nach Typ, Modell und Ausführung unterschiedlich spezifizierten Karosserien sowie zur Anbringung von Türen, Kotflügeln und weiteren Karosseriebauteilen an den Karosserien, wobei die Färbungen der Farbmarkierungen die verschiedenartigen Ausführungen der Türen, Kotflügel und weiteren Bauteile kennzeichnen.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß die die weiteren Bauteile kennzeichnenden Informationen von einer Strichcodierung auf einem vorher am Basisbauteil angebrachten Strichcodeetikett abgeleitet werden.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß die Informationen optisch von der Strichcodierung abgeleitet werden.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß die spezifische Färbung der Farbe auf der Grundlage der verschafften, auf jedes der weiteren Bauteile bezogenen Information zur Kennzeichnung der weiteren, am Basisbauteil anzubringenden Bauteile ausgewählt wird.
  8. 8. Verfahren zur Steuerung eines Montagevorgangs in einer Blechbauteil-Montagestraße einer Kraftfahrzeugkarosserie-Montagestraße, g e k e n n z e i c h n e t durch die Schritte: - Ausbilden verschiedenartiger Ausführungen von vormontierten Karosserien und Zuführen dieser zur Blechbauteil-Montagestraße, - Ausbilden einer Vielzahl von Karosseriezubehörteilen und Anbringen von Farbamrkierungen bestimmt unterschiedener Färbungen, die die Bauausführung eines jeden der Karosseriezubehörteile kennzeichnen, - Ordnen der Karosseriezubehörteile in einem Lagerplatz entsprechend ihrer durch die Farbmarkierungen gekennzeichneten Bauausführung, - Anbringen von Farbmarkierungen, die mit den die Bauausführungen der an der vormontierten Karosserie anzubringenden Karosseriezubehörteile kennzeichnenden Farbmarkierungen übereinstimmen, an entsprechenden Stellen der Karosserie, wobei jede der Farbmarkierungen das entsprechende Zubehörteil, das anzubringen ist, kennzeichnet und die gleiche Färbung hat, und - Auswählen von Zubehörteilen mit gleichen Farbmarkierungen wie diejenigen an der vormontierten Karosserie sowie Anbringen der Zubehörteile an der vormontierten Karosserie.
  9. 9. Verfahren nach Anspruch 8, g e k e n n z e i c h n e t durch den weiteren Schritt des Anbringens von auf den Typ, das Modell und die Spezifikation des Fahrzeugs bezogenen Informationen, die auf einem an der vormontierten Karosserie zu befestigenden Träger in codierter Form aufgetragen sind, an der vormontierten Karosserie stromoberhalb der Blechbauteil-Montagestraße.
  10. 10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß die Informationen in Form einer Strichcodierung auf dem Träger aufgetragen sind.
  11. 11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß die Auswahl der Färbungen einer jeden der Farbmarkierungen in Übereinstimmung mit der in der Strichcodierung aufgetragenen Information getroffen wird.
  12. 12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß die Information von der Strichcodierung mit Hilfe eines optischen Lesegeräts ausgelesen wird, das ein für die ausgelesene Information kennzeichnendes digitales Signal an ein digitales Datenverarbeitungsgerät gibt, welches die Auswahl der Färbungen für die an der vormontierten Karosserie anzubringenden Farbmarkierungen steuert.
  13. 13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß die Farbmarkierungen auf die vormontierte Karosserie sowie die Karosseriezubehörteile mit einer wasserlöslichen Farbe aufgetragen werden.
  14. 14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß die Farbmarkierungen in einem ersten Schritt eines Lackiervorgangs entfernt werden.
  15. 15. Anlage zur Steuerung der Montage von Baueinheiten in verschiedenartigen Typen, Modellen und mit unterschiedlicher Spezifikation in einer einzelnen, durchlaufenden Montagestraße aus einer Vielzahl von Bauteilen, deren jedes in einer Vielzahl von verschiedenartigen Ausführungen sowie technischen Einzelheiten vor- liegt und zur Verwendung an wenigstens einer der zu montierenden Baueinheiten geeignet ist, gekennzeichnet - durch eine erste Teil-Montagestraße (30) in der durchlaufenden Montagestraße zur Vormontage eines Basisbauteils (32), an dem eine Vielzahl von weiteren Bauteilen (43, 44, 45) zur Ausbildung der Baueinheit anzubringen ist, - durch eine zweite Teil-Montagestraße (40) in der durchlaufenden Montagestraße stromab von der ersten Teil-Montagestraße zum Anbau der weiteren Bauteile am Basisbauteil zur Vervollkommnung der Baueinheit, wobei die zweite Teil-Montagestraße einen Lagerplatz (50) zur Lagerung der weiteren Bauteile in nach Ausführungen und technischen Einzelheiten geordneter Weise umfaßt, - durch eine Mehrzahl von Neben-Montagestraßen zur Fertigung jedes der weiteren Bauteile (44, 43, 45), wobei jede der Neben-Montagestraßen eine Station zum Auftragen einer Farbmarkierung (202, 204, 206), die die Ausführung und die Einzelheiten des Bauteils kennzeichnet, auf das jeweilige Bauteil enthält und die Neben-Montagestraßen die weiteren, mit Farbmarkierungen versehenen Bauteile zu dem Lagerplatz (50) in der zweiten Teil-Montagestraße (40) fördern, - durch eine zwischen der ersten sowie zweiten Teil-Montagestraße (30, 40) angeordnete Vorrichtung (200) zum Auftragen von den Farbmarkierungen (202, 204, 206) der weiteren Bauteile, die nach Ausführung und technischen Einzelheiten zum Anbau an den Basisbauteilen geeignet sind, entsprechenden Farbmarkierungen (36, 38, 37) am Basisbauteil (32) an den Befestigungsstellen der weiteren Bauteile nahegelegenen Stellen zur Bestimmung der weiteren, an der zu fertigenden Baueinheit anzubringenden Bauteile nach Typ, Modell und technischen Einzelheiten und - durch eine in der zweiten Teil-Montagestraße befindliche Anordnung zur Auswahl der weiteren anzubringenden Bauteile durch Aussuchen von Bauteilen (44, 43, 45) mit Farbmarkierungen (202, 204, 206), die den am Basisbauteil (32) befindlichen Farbmarkierungen (36, 38, 37) entsprechen.
  16. 16. Anlage nach Anspruch 15, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß sie eine Station zum Anbringen einer auf das Modell, den Typ sowie die technischen Einzelheiten der zusammenzubauenden Baueinheit bezogenen und zur Kennzeichnung der Ausführungen sowie technischen Einzelheiten der weiteren, am Basisbauteil anzubringenden Bauteile am Basisbauteil dienenden Information (102) in Form einer Strichcodierung enthält.
  17. 17. Anlage nach Anspruch 16, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß die Station zum Auftragen der Farbmarkierungen umfaßt: - ein Strichcode-Lesegerät (272), das eine Information von der am Basisbauteil (32) befindlichen Strichcodierung (102) ableitet und ein digitales Signal, das für die abgeleitete Information einschließlich einer Identifikation der weiteren, am Basisbauteil anzubringenden Bauteile kennzeichnend ist, abgibt, - ein das digitale Signal vom Strichcode-Lesegerät (272) empfangendes sowie Steuersignale entsprechend der abgeleiteten Information ausgebendes Steuergerät (270) und - eine Mehrzahl von benachbart zu einem das Basisbauteil von der ersten Teil-Montagestraße zur zweiten Teil-Montagestraße transportierenden Förderanlage (210) angeordneten Farbauftrageinrichtungen (220, 222, 224, 226, 228, 230, 232, 234, 240, 242, 244), die in der Lage sind, Farbmarkierungen mit unterschiedlichen Färbungen auf vorbestimmte Bereiche auf dem Basisbauteil im Ansprechen auf die Steuersignale vom Steuergerät anzubringen.
  18. 18. Anlage nach Anspruch 17, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß für die Farbmarkierungen eine wasserlösliche Farbe zur Anwendung kommt.
  19. 19. Anlage nach Anspruch 17, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß sie für eine Blechbauteil-Montagestraße in einer Kraftfahrzeugkarosserie-Montagestraße zum Anbau von Türen, Kotflügeln und anderen Karosseriezubehörteilen an einem Karossseriebauteil zur Vervollkommnung der Fahrzeugkarosserie zur Anwendung kommt.
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