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DE3345799A1 - Ruehrwerksmuehle - Google Patents

Ruehrwerksmuehle

Info

Publication number
DE3345799A1
DE3345799A1 DE19833345799 DE3345799A DE3345799A1 DE 3345799 A1 DE3345799 A1 DE 3345799A1 DE 19833345799 DE19833345799 DE 19833345799 DE 3345799 A DE3345799 A DE 3345799A DE 3345799 A1 DE3345799 A1 DE 3345799A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
grinding
mill according
grinding media
container
inlet
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19833345799
Other languages
English (en)
Inventor
Arturo Oberuzwil Bohm
Armin Bichwil Geiger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Buehler AG
Original Assignee
Buehler AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Buehler AG filed Critical Buehler AG
Priority to DE19833345799 priority Critical patent/DE3345799A1/de
Priority to CH574584A priority patent/CH664706A5/de
Publication of DE3345799A1 publication Critical patent/DE3345799A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C17/00Disintegrating by tumbling mills, i.e. mills having a container charged with the material to be disintegrated with or without special disintegrating members such as pebbles or balls
    • B02C17/16Mills in which a fixed container houses stirring means tumbling the charge

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)

Description

  • SF 072 RUEHRWERKSMUEHLE
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Rührwerksmühle nach deX Oberbegriff des Anspruches 1.
  • Derartige Rührwerksmühlen sind beispielsweise aus der DE-AS 1 226 406 oder der DE-OS 3 038 794 bekannt. Ueblicherweise wurden bisher als Fördervorrichtung Schnecken eingesetzt, die im Falle der DE-AS 1 226 406 auch als Einlass-Trennvorrichtung wirken sollte, um zu verhindern, dass Mahlkörper entgegen der Förderrichtung in das Einlassrohr gelangen. Im Falle der DE-OS -3 038 794 wurde die Förderschnecke für einen Kugelumlauf mit Aussentrennung eingesetzt. In jedem Falle aber ergab sich der Nachteil, dass mit Hilfe von Förderschnecken die Mahlgutdispersion (gleichgültig, ob es sich dabei um eine Nassvermahlung oder eine Dispersion des Mahlgutes in einem gasförmigen Fluid handelte) nur schlecht gefördert werden konnte bzw. der Wirkungsgrad ungenügend war. Deshalb war wenigstens im Falle der genannten DE-OS eine zusätzliche Förderpumpe für die Mahlgutsuspension vorgesehen. Zur Verbesserung der Mitnahme der Mahlgutsuspension wurde gemäss der DE-OS 2 432 860 bereits vorgeschlagen, mit der-Förderschnecke im Eingriff stehende Umlaufkörper zu verwenden, um so eine positive Förderung zu erzielen. Der Effekt dieser Massnahme musste jedoch bescheiden bleiben, weil derartige Umlaufkörper nur an einer Seite der Förderschnecke in einen begrenzten Winkelbereich angreifen konnten, wogegen die übrigen Winkelbereiche ein Rückströmen des das Mahlgut tragende Fluid nicht verhindern konnten. Insbesondere war dies dann der Fall, wenn im Mahlbehälter grössere Drücke aufgebaut werden sollten.
  • Zwar wurden für die Förderung des-Fluids bereits volumetrische Pumpen bzw. Zentrifugalpumpen vorgeschlagen, doch konnten diese nicht im Bereiche der Mahlgutkörper vorgesehen werden, vielmehr war im allgemeinen zwischen dieser Pumpe und den Mahlkörpern eine gesonderte Trennvorrichtung vorzusehen. Die üblichnA Trennvorrichtungen aber bedingen im Falle von Rotations-Trennvorrichtungen mit einem Trennspalt einen relativ hohen Verschleiss sowohl der Trennkanten als auch der Mahlkörper, wobei im Hinblich auf den letzteren Effekt die Trennung nur unvollkommen gelingt, weil zerkleinerte Mahlkörper durch den Trennspalt hindurchgelangen können, weshalb das Mahlgut später eine Nachtrennung unterzogen werden muss.- Der Uebertritt von Mahlkörpern in das fertige Mahlgut ist besonders dann unangenehm, wenn es sich -um Nahrungsmittel,.wie Schokolade, Soja od. dgl., handelt.
  • Zwar ist diese Gefahr bei Verwendung von Sieben als Trennvorrichtung nicht gegeben, doch ist es bekannt, dass die Sieböffnungen dazu neigen, sich während des Mahlvorganges zuzusetzen bzw. zu verkleben.
  • Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine einfache Fördervorrichtung aufzuzeigen, die sowohl den Einsatz im Bereiche der Mahlgutkörper möglich macht bzw. sogar zur Förderung von Mahlgutkörpern gegebenenfalls geeignet ist und bei der dennoch ein positives, im wesentlichen schlupfloses Fördern möglich ist. Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruches 1 gelöst.
  • Obwohl zahlreiche Ausführungsmöglichkeiten für den Erfindungsgedanken vorstellbar sind, ist es bevorzugt, wenn die Merkmale des Anspruches 2 verwirklicht sind, weil eine Monopumpe sowohl eine positive, d.h. eine zwangsläufige, Förderung des Fluides durchzuführen vermag und anderseits gegenüber dem Eindringen von Mahlkörpern unempfindlich ist und daher auc-h im Bereiche der Mahlkörper angeordnet werden kann, ohne dass eine gesonderte Trennvorrichtung erforderlich ist. Darüberhinaus ist es möglich, über eine solche Monopumpe einen etwaigen Verlust an Mahlkörpern durch nachträgliches Beschicken auszugleichen bzw. gewünschtenfalls auch einen Umlaufbetrieb für die Mahlkörpervorzusehen.
  • Eine weitere Möglichkeit für einen Umlaufbetrieb, wie er mit Hilfe einer erfindungsgemässen eingesetzten Fördereinrichtung besonders leicht verwirklicht werden kann (vgl.
  • das Kennzeichen des Anspruches 3), ist mit- einer Fördervorrichtung. gemäss den Ansprüchen 4 bis 8 verwirklichbar.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich anhand der nachfolgenden Beschreibung von in der Zeichnung -schematisch dargestellten Ausführungsbeispielen. Es zeigen: Fig. 1 eine Rührwerksmühle im AxialFichrlitt rit einer Monopumpe als Einlassfördervorrichtung; Fig. 2 einen Axialschnitt durch eine weitere Rührwerksmühle mit Kugelumlauf und einer Aussentrennvorrichtung, zu der Fig. 3 eine Ausführungsvariante veranschaulicht.
  • Fig. 1 zeigt eine Rührwerksmühle 1 bekannter Bauart, wie sie beispielsweise aus der DE-AS 1 226 406 bekanntgeworden ist. Die Einzelteile dieser Rührwerksmühle bedürfen daher keiner näheren Erläuterung. Es sei lediglich erwähnt, dass der Mahlbehälter 2 an seiner Unterseite eine Einlassöffnung 3 und an seiner Oberseite eine Auslassöffnung 4 besitzt, die durch einen bekannten Trennspalt gebildet ist.
  • Während man bisher versuchte, die Einlass-Trennvorrichtung im Bereiche der Oeffnung 3 mit einer Förderschnecke zu kombinieren,'soll erfindungsgemäss an deren Stelle eine Monopumpe 5 vorgesehen sein. Eine derartige Monopumpe 5 besitzt den Vorteil einer zwangsläufigen Förderung des, beispielsweise über einen F nlasstrichter 6, gegebenenfalls aber auch über eine Zufuhr leitung, zugeführten und das Mahlgut dispergiert enthaltenden Fluids mit einer Unempfindlichkei gegenüber den im Inneren des Mahlbehälters 2 angeordneten Mahlkörpern 7.
  • Der Rotor 8 der Monopumpe 5 bildet während seiner Umdrehung zusammen mit dem ihn umgebenden Pumpengehäuse 9 an ständig wechselnden Stellen seines Umfanges einen Trennspalt 10,-wogegen er an der gegenüberliegenden Seite eine grössere Oeffnung 11 frei lässt, durch die die Mahlkörper 7 an sich einzudringen vermögen. Dies spielt jedoch deswegen keine Rolle, weil etwaige eingedrungene MahlköryJer 7 im Verlauf der weiteren Umdrehung des Pumpenrotors 8 aus dem Pumpengehäuse 9 wiederum herausgedrückt werden. Die Veränderung der den Trennspalt 10 bildenden Linienberührung zwischen dem Rotor 8 und dem Pumpengehäuse 9 hängt-ausschliesslich von der Drehzahl des Rotors 8 ab, obwohl es theoretisch auch denkbar wäre, zusätzlich oder alternativ ein drehbares Pumpengehäuse 9 vorzusehen. Für die Drehung des Rotors 8 ist ein gesonderter Motor .12 vorgesehen, doch könnte der Rotor 8 im Prinzip auch mit dem über eine Antriebswelle 13 angetriebenen Rührwerksrotor 14 durch eine Verbindung zwischen der Unterseite dieses Rührwerksrotors 14 und der Oberseite des Pumpenrotors 8 antreibbar sein.
  • Selbstverständlich ist es ebenso möglich, den Einlass an der Oberseite der Rührwerksmühle 1 anzuordnen und die Antriebswelle 13 im Bereiche der Einlassöffnung als mit dem Rührwerksrotor 14 unmittelbar verbundenen Pumpenrotor auszubilden. Der Vorteil der beiden letztgenannten Konstruktionen liegt darin, dass ein gesonderter Antrieb für die Pumpe entfallen kann, jedoch ist dann die Drehzahl des Rührwerksrotors 14 nur gemeinsam mit der des Pumpenrotors 8 regelbar.
  • Es ist durchaus nicht erforderlich, die Monopumpe 5 in Achsrichtung der Mühle 1 anzuordnen, vielmehr kann sie auch seitlich in den Mahlbehälter 2 einmünden, wie dies für andere Pumpen bereits vorgeschlagen ist. Auch kann der Pumpenrotor 8 in für Monopumpen an sich bekannter Weise auf verschiedene Art ausgebildet sein, beispielsweise in der Art, wie dies in der FR-PS 1 155 632 oder in der US-PS 3 139 035 bereits vorgeschlagen wurde. Es wurde auch bereits erwähnt, dass über die Monopumpe 5 ein etwaiger Verlust an Mahlkörpern 7 im Inneren des Mahlbehälters 2, vor allem aufgrund der Abnützung der Mahlkörper, ausgeglichen werden kann, da die Monopumpe 5 nicht nur zur zwangsläufigen Förderung von Fluiden, sondern auch von darin enthaltenen Feststoffen geeignet ist. Dieser Umstand kann auch dazu ausgenützt werden, einen Umlaufbetrieb für die Mahlkörper 7 vorzusehen, wobei gewünschtenfalls sowohl im Bereiche der Einlassöffnung 3, als auch im Bereiche der Auslassöffnung 4 eine Monopumpe vorgesehen sein kann und man im allgemeinen mit einer einzigen Monopumpe an einer dieser beiden Oeffnungen 3, 4 das Auslangen finden wird.
  • Die Trennung der Mahlkörper 7 vom Mahlgut kann dann mit Hilfe einer ausserhalb des Mahlbehälters 2 gelegenen Trennvorrichtung erfolgen.
  • Fig. 2 zeigt eine andere bekannte Rührwerksmühle 101, bei der zwischen der Auslassöffnung 104 des Mahlbehälters 102 und der Ein-lassöffnung 103 eine Umlaufleitung 15 vorgesehen ist. Die Mahlkörper 7 werden daher in dem Ringspalt zwischen dem Mahlbehälter 102 und dem werkzeuglosen Rührwerksrotor 114 zur Auslassöffnung 104 geführt, die an einen horizontalen Rohrstutzen 16 angeschlossen ist. In diesen Rohrstutzen 16 mündet eine senkrechte Rohrleitung 17, wobei der Oeffnungsquerschnitt dieser Einmündung mit Hilfe eines verschiebbaren Pfropfens 18 in bekannter Weise regelbar ist.
  • Abweichend von der bekannten Ausführung ist jedoch in der Umlaufleitung 15 eine'Förder- und Trenneinrichtung 105 vorgesehen, durch die ausschliesslich die Mahlkörper 7 durch einen unterhalb der Rohrleitung 17 und der Trennvorrichtung 105 gelegenen Schacht 19 eingespeist werden, wogegen das suspendierte Mahlgut an der Oberseite eines Behälters 20 über eine Abflussleitung 21 dekantiert wird.
  • Der Schacht 19 mündet an seiner Unterseite in eine Produktleitung 22, die mit der Einlassöffnung 103 verbunden ist und in nicht dargestellter, an sich bekannter Weise unvermahlenes Mahlgut in Suspension zugeführt erhält.
  • Die Förder- und Trennvorrichtung 105 weist zwei Walzen 23 24 auf, die zweckmässig jeweils einen elastischen Belag 2C, beispielsweise Gummi,an ihrer Aussenseite besitzen. Obernalb der Walzen 23, 24 ist der Behälter 20 vorgesehen, der trichterartig ausgebildet ist und an den Seiten der Walzen 23, 24 zur Abdeckung ihres Einzugsspaltes zu beiden Seiten dieser Walzen Abdeckbleche 26 besitzt. Obwohl eine gewisse Elastizität bereits durch den Gummibelag 25 gegeben ist, mag es zweckmässig sein, wenn wenigstens eine der Walzen, hier die Walze 24, elastisch federnd gegen die andere Walze gedrückt ist, wie dies schematisch durch eine Druckfeder. 27 angedeutet ist.
  • Die Rohrleitung 17 reicht, wie strichliert angedeutet, durch den Behälter'20 hindurch bis in den Einzugsspalt der beiden Walzen 23, 24 und liefert so das Gemenge, aus Mahlgutsuspension und Mahlkörpern 7 direkt in den Einzugsspalt der Walzen 23, 24. Durch die elastische Anpressung der beiden Aussenmäntel 25 der Walzen 23, 24 wird die Mahlgutsuspension an einen Durchtritt gehindert, doch werden die Mahlkörper im Einzugsspalt erfasst und zwischen den beiden Walzen 23, 24 hindurch in den Schacht 19 gefördert, der an seiner Oberseite eine Trichtermündung 28 aufweist. Die im Behälter 20 zurückbleibende Mahlgutsuspension wird an der Oberseite dekantiert und fliesst daher über das- Auslassrohr 21 ab.
  • Um ein einwandfreies Erfassen der Mahlkörper 7 zwischen den beiden Walzen 23, 24 zu ermöglichen, soll der Einzugsspalt beider Walzen 23, 24 einen verhältnismässig engen Spaltwinkel aufweisen. Es ist daher verständlich, wenn die beiden Walzen 23, 24 relativ zum Durchmesser der Mahlkörper 7 in der dargestellten Weise verhältnismässig grosse Dimensionen aufweisen. Es hat sich herausgestellt, dass ein Durchmesserverhältnis der Walzen zu dem der Mahlkörper 7 von wenigstens 50:1 zweckmässig ist. Ferner kann es vorteilhaft sein, eine strukturierte Oberfläche des Belages 25 vorzusehen, entweder durch Aufrauen oder durch Anbringungeines entsprechenden Profiles, insbesondere von Querrillen (bezogen auf die Förderrichtung). Durch ein derartiges Profil mag zwar auch etwas Mahlgutsuspension mitgerissen werden1 doch sind die Mengen einerseits gering, anderseits spielen sie auch im Hinblick auf den vorgesehenen Umlauf über die Leitungen 19 und 22 keine Rolle. Um das angegebene Durchmesserverhältnis zu erzielen, ist bei Verwendung von Walzen 23, 24 eine realtiv platzaufwendige Konstruktion erforderlich, weshalb-die anhand der Fig. 3 beschriebene Konstruktion bevorzugt ist.
  • Die durch den Walzenspalt der Walzen 23, 24 austretenden Mahlkörper fallen unter ihrem Eigengewicht den Schacht 19 entlang, der zur Vermeidung eines zu harten Aufpralles, der Mahlkörper 7 am Grunde der Leitung 22 einen Schraubenkörper 29 aufweisen kann, der die Energie der Mahlkörper 7 gewünschtenfalls teilweise in eine Drehung umwandelt und vorzugsweise in der dargestellten Art ein derartig gebogenes unteres Ende 30 besitzt, das die Mahlkörper 7, in Richtung der Pfeile 3½, d.h. in Richtung des Stromes der frischzugeführten Mahlgutsuspension, in die Leitung 22 geschleudert werden. Dabei wirkt der Schraubenlinienkörper 29 zusätzlich als Widerstand gegenüber dem Drucke der frischen Mahlgutsuspension und hilft dazu, ein Aufsteigen derselben durch den Schacht 19 zu vermeiden. Gewünschtenfalls kann die Unterseite des Schachtes 19 in Strömungsrichtung (Pfeile 31) etwas geneigt sein, so dass die Strömung der frischen Mahlgutsuspension eine Saugwirkung entfaltet.
  • Sollte ein Teil der Mahlgutsuspension bei hohen Drücken dennoch den Schacht 19 emporsteigen, so kann der Trichter 28 entsprechend dem Behälter 20 mit Abdeckblechen (vgl. 26) von unten her versehen werden und gegebenenfalls auch Abstreifer für die Walzenoberfläche 25 besitzen.
  • Es wurde bereits erwähnt, dass die Erzeugung eines entsprechen spitzen Einzugwinkels mit einem grossen Platzaufwand für Walzen 23, 24 entsprechenden Durchmessers verbunden sein kann. Fig. 3 zeigt, wie ein derartiger Platzaufwand reduziert werden kann. Dabei tragen Teile gleicher Funktion die selben Bezugszeichen wie in den vorigen Figuren, allenfalls mit einer hinzugefügten Hunderterziffer. In diesem Falle sind die beiden Walzen 23, 24 durch einen Riementrieb mit elastischen Riemen 125 ersetzt, die die Rolle des elastischen Belages 25 der Fig. spielen. Der Antrieb der Riemen 125 kann über Antriebswalzen 32 erfolgen, deren Relativstellung zueinander entlang einer horizontalen Achse 33 -verstellbar sein mag, um den Winkel des Einzugsspaltes 34 zu verändern.
  • An der Unterseite der Antriebswalzen 32 sind Umlenkwalzen 123, 124 vorgesehen, die die Rolle der beiden Walzen 23, 24 aus Fig. 2 spielen. Wie ersichtlich, können die Durchmesser der Umlenkwalzen 123, 124 verhältnismässig klein sein, da der Winkel des Einzugsspaltes 34 durch die Stellung. der Antriebsrollen 32 bestimmt wird.
  • Im Rahmen der Erfindung sind zahlreiche Abwandlungen denkbar. Falls beispielsweise mit Hilfe von zwei miteinander zusammenwirkenden Drehkörpern (nach Art der Walzen 23, 24) nicht nur die Mahlkörper sondern auch Mahlgutsuspension gefördert werden sollen, so kann die Profilierung der Walzen so weit gehen, dass sie die Form von Drehkolben annehmen, beispielsweise in der Weise, wie dies die GB-OS 2 024 948 zeigt,-wobei die die Vorsprünge des einen Drehkolben aufnehmenden Vertiefungen des anderen Drehkolbens entweder die Mahlkörper durch einen entsprechenden elastischen Belag aufnehmen (was bevorzugt ist) oder die beim Eingriff verbleibenden Kammern gross genug sind, um eine Anzahl von -Mahlkörpern darin aufzunehmen.

Claims (8)

  1. ANSPRUECHE 1. Rührwerksmühle mit einem Mahlkörper aufnehmenden Mahlbehälter, der einen Einlass und einen Auslass für ein in einem Fluid verteiltes Mahlgut aufweist-und in den das Mahlgut und/oder die Mahlkörper mit Hilfe einer Fördervorrichtung einbringbar ist, die wenigstens einen umlaufenden Förderkörper aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass eine Fördervorrichtung (5; 105; 205) vorgesehen ist, bei der der Förderkörper (8; 23; 32, 123, 125) zusammen mit einem weiteren Körper (9; 24; 32; 124, 125) an während des Umlaufes ununterbrochen wechselnden Flächenabschnitten einen eine Bewegung der Mahlkörper (7) gegen die Förderrichtung verhindernden Trennspalt (10; 34) bildet.
  2. 2. Mühle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Fördervorrichtung eine Monopumpe (5), insbesondere am Einlass (3) des Mahlbehälters (2), vorgesehen ist und vorzugsweise als Einlasstrennvorrichtung dient.
  3. 3. Mühle nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine an sich bekannte Umlaufleitung (15) für die Mahlkörper (7) zwischen Auslass (104) und Einlass (103) des Mahlbehälters (102) vorgesehen ist, und dass - wie ebenfalls an sich bekannt - diese Umlauf leitung (15) eine Aussentrennvorrichtung (105) zum Trennen von Mahlgut und Mahlkörper (7) ausserhalb des Mahlbehälters (102) aufweist.
  4. 4. Mühle nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Förderkörper (23; 32, 123, 125) und der mit ihm einen Trennspalt (34) bildende weitere Körper (24; 32, 124, 125) jeweils von einem antreibbaren Umlaufkörper (23; 32, 123, 125; bzw. 24; 32, 124, 125) gebildet sind, die elastisch aneinander anliegen, wobei die Mahlkörper (7) vom Mahlgut in einem Behälter (20) abguetschbar sind.
  5. 5. Mühle nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Umlaufkörper (23; 32, 123, 125, bzw. 24; 32, 124, 125) eine elastische Oberfläche (25; 125) besitzen.
  6. 6. Mühle nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Umlaufkörper (23; 32, 123, 125; bzw. 24; 32, 124, 125) mitsammen einen Einzugspalt (34) für die Mahlkörper (7) bilden, der dem Durchmesser einer Walze mit einem Durchmesserverhältnis von wenigstens dem 50-fachen des durchschnittlichen Mahlkörperdurchmessers entspricht.
  7. 7. Mühle nach Anspruch 4, 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die einander zugekehrten Oberflächen (25; 125) der Umlaufkörper (23; 32, 123, 125; bzw. 24; 32, 124, 125) aufgerauht bzw. quergerillt od. dgl. ist.
  8. 8. Mühle nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens einer der Umlaufkörper (23; 32, 123, 125; bzw. 24; 32, 124, 125) gegenüber anderen federn gelagert ist.
DE19833345799 1983-12-17 1983-12-17 Ruehrwerksmuehle Withdrawn DE3345799A1 (de)

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CH664706A5 (de) 1988-03-31

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