DE3345076C2 - - Google Patents
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- G02C7/02—Lenses; Lens systems ; Methods of designing lenses
- G02C7/06—Lenses; Lens systems ; Methods of designing lenses bifocal; multifocal ; progressive
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Description
Die Erfindung betrifft eine progressive
Brillenlinse, d. h. eine Gleitsichtlinse, die zur
Korrektur von Kurzsichtigkeit in ihrem Fernteil ausgelegt ist.
Brillen gehören heute zum täglichen Leben. Nahezu jeder
Mensch benötigt zumindest im Alter eine Brille zur Kompensation
der Alterssichtigkeit. Anforderungen an Brillenlinsen
sind:
- 1. Sie sollen bei der praktischen Benutzung eine klare Sicht bieten,
- 2. sie sollen dünn und leicht sein,
- 3. sie sollen gut aussehen und
- 4. sie sollen nicht leicht beschädigbar sein.
Man hat verschiedene
Materialien für Linsen entwickelt und in der Praxis
verwendet. Bislang gibt es allerdings keine Linsen, die
alle die obigen Forderungen erfüllen. Damit die Linsen
dünn gemacht werden können, muß man ein Material mit
hohem Brechungsindex verwenden. Solche Materialien besitzen
aber im allgemeinen eine niedrige Abbesche Zahl,
und bei Linsen aus diesen Materialien tritt am Linsenrand
eine chromatische Aberration auf, die den Umriß der Objekte
verschwommen und farbig macht. Diese chromatische
Aberration spielt bei Einstärkenlinsen zur Korrektur von
Kurzsichtigkeit oder Weitsichtigkeit keine große Rolle,
da der Brillenträger bei Benutzung einer Brille mit
solchen Linsen den Rand der Linsen kaum benutzt, sondern
durch einen Teil nahe der Linsenmitte blickt. Im Fall
einer progressiven Linse stellt aber die
chromatische Aberration ein erhebliches Problem dar, da
solche Linsen drei Zonen besitzen, die als Fernteil,
Nahteil bzw. Progressionsteil oder Zwischenteil bezeichnet
werden. Der Nahteil liegt 15 bis 25 mm unterhalb der
Linsenmitte, und in ihm tritt eine merkliche chromatische
Aberration auf. Aus diesem Grund sind die bekannten
Materialien mit hohem Brechungsindex kaum für progressive
Linsen verwendet worden.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine
progressive, multifokale Brillenlinse zu schaffen, die
hinsichtlich der chromatischen Aberration im Nahteil und hinsichtlich
der Verteilung des Astigmatismus
verbessert.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale im
Patentanspruch 1 gelöst.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen
unter Bezug auf die Zeichnungen näher erläutert.
Es zeigt
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht der brechenden
Oberfläche einer progressiven
Brillenlinse,
Fig. 2 in grafischer Form den Zusammenhang
zwischen dem Astigmatismus einerseits und
der Grundkurve und der Brechkraft andererseits
im Blickwinkel von 30° für eine
Einstärkenlinse,
Fig. 3 das Verhältnis von Astigmatismus zu Grundkurve
und Brechkraft einer progressiven
Linse im Blickwinkel von
90°,
Fig. 4 die Verteilung und die Richtung des Astigmatismus
bei einer herkömmlichen progressiven
Linse mit einer Grundkurve
von 4,5 dpt, einer Zusatzbrechkraft
von 2,0 dpt und einer Brechkraft von
-6,0 dpt, wobei (a) die Verteilung des
Astigmatismus und (b) die Richtung des
Astigmatismus zeigt.
Fig. 5 zeigt bei (a) die Verteilung und bei (b)
die Richtung des Astigmatismus einer
herkömmlichen progressiven
Linse, bei der die Grundkurve 4,5 dpt,
die Zusatzbrechkraft 2,0 dpt und die Brechkraft
0,0 dpt ist.
Fig. 6 zeigt bei (a) die Verteilung und bei (b)
die Richtung des Astigmatismus einer herkömmlichen
progressiven Linse,
bei der die Grundkurve 2,5 dpt, die Zusatzbrechkraft
2,0 dpt und die Brechkraft
-6,0 dpt ist.
Fig. 7 zeigt bei (a) die Verteilung und bei (b)
die Richtung des Astigmatismus der progressiven
Linse von Fig. 4
gemäß der Erfindung.
Fig. 8 zeigt das Verhältnis von Astigmatismus
zu Grundkurve und Brechkraft im Blickwinkel
von 30° bei einer progressiven
Linse gemäß der Erfindung.
Fig. 9 zeigt einen Längsschnitt durch eine herkömmliche
progressive Linse
zur Korrektur von Kurzsichtigkeit.
Fig. 10 verdeutlicht die Prismenverteilung bei der
Linse von Fig. 1.
Fig. 11 zeigt einen Längsschnitt durch eine
progressive, multifokale Linse zur Korrektur
von Kurzsichtigkeit gemäß der Erfindung
und
Fig. 12 ein Diagramm zur Verdeutlichung der
Prismenverteilung bei der Linse von Fig. 3.
Fig. 1 zeigt eine perspektivische Ansicht der Vorderfläche
einer progressiven Brillenlinse.
Die brechende Rückfläche der Linse ist in Fig. 1 nicht gezeigt.
Eine Hauptmeridiankurve M liegt nahezu senkrecht
in der Mitte der Linse. Die Hauptmeridiankurve M besitzt
oberhalb eines Punktes A nahezu in der Mitte der Linse einen
annähernd konstanten Krümmungsradius r 1. Unterhalb eines
Punktes B, der ungefähr 10 mm unter dem Punkt A liegt,
hat die Hauptmeridiankurve einen nahezu konstanten Krümmungsradius
r 2 (r 2 < r 1). Zwischen den Punkten A und B
ändert sich der Krümmungsradius r der Hauptmeridiankurve
fortschreitend (r 2 < r < r 1). Die Lage des Krümmungsmittelpunkts
der Hauptmeridiankurve wandert längs einer Evolute
4. Nahezu die obere Hälfte der Linse über dem Punkt A ist
der mit 1 bezeichnete Fernteil. Der untere Teil der Linse
unterhalb des Punktes B ist der mit 2 bezeichnete Nahteil.
Zwischen diesen Teilen liegt der mit 3 bezeichnete Zwischen-
oder Progressionsteil. Wenn eine solche progressive
Linse für eine Brille verwendet wird, dann sind
die genannten Linsenteile so angeordnet, daß die Blicklinie
des Brillenträgers durch einen Punkt im Fernteil
nahe dem Punkt A geht, wenn der Brillenträger geradeaus
blickt. Es folgt, daß der Nahteil in einem Randbereich der
Linse im unteren Teil der Brille angeordnet ist. Dies ist
ein Charakteristikum bei progressiven
Linsen. Bei Einstärkenlinsen zur Kompensation der Kurzsichtigkeit
oder Weitsichtigkeit blickt der Brillenträger
selbst dann durch den mittleren Teil der Linse, wenn er
ein fernes Objekt anblickt, ganz zu schweigen von der
Betrachtung eines nahen Objekts. Selbst beim Lesen blickt
der Brillenträger durch einen 5 bis 8 mm unter der Linsenmitte
gelegenen Bereich.
Ein anderes Charakteristikum einer progressiven
Linse sind der unvermeidliche Astigmatismus und
die Bildverzeichnung aufgrund der teilweise großen Änderung
der Brechkraft. Diese Nachteile werden als Bildundeutlichkeit
bzw. als Bildwackeln bei Kopfbewegungen empfunden.
Das hauptsächliche Problem bei derartigen Linsen besteht
darin, diese Abbildungsfehler zu verringern. Zu diesem
Zweck wurden viele Studien angestellt. In der DE-OS
31 47 952
sind progressive Linsen beschrieben, die auf
den Erfinder der vorliegenden Anmeldung zurückgehen und
bei denen der Astigmatismus und die Bildverzeichnung annehmbar
verringert wurden. Bei jenen Erfindungen ist die
brechende Oberfläche durch zwei Kurven in den Fernteil,
den Zwischenteil und den Nahteil unterteilt, von denen
eine durch den Bezugspunkt des Fernteils und die andere durch
den Bezugspunkt des Nahteils geht. Das Charakteristikum dieser
Linsen ist, daß sich der Winkel zwischen einer Normalen
auf die brechende Oberfläche in irgendeinem Punkt der
Schnittlinie einer beliebigen Ebene parallel zu der den
Hauptmeridian enthaltenden Ebene mit der brechenden Oberfläche
einerseits und der den Hauptmeridian enthaltenden
Ebene andererseits nach dem gleichen Gesetz wie die
Krümmung der Hauptmeridiankurve ändert. Dies erlaubt, daß
der Astigmatismus stetig verteilt wird und daß die Änderung
der Bildverzeichnung gering wird.
Darüber hinaus wird die Oberfläche nahe der Hauptmeridiankurve
im mittleren Bereich des Fernteils und im Nahteil
sphärisch oder nahezu sphärisch gemacht. Im Randbereich
der Linse nimmt die Krümmung rechtwinklig zur Hauptmeridiankurve
mit dem Abstand von der Hauptmeridiankurve
zu bzw. ab. Das heißt, die Bildverzeichnung wird kompensiert
und der Astigmatismus in den Seitenteilen des
Zwischenteils verringert.
Die Form einer progressiven Linse wird nicht
nur von der Form der gekrümmten Oberfläche in den
einzelnen Linsenbereichen, sondern auch von der sogenannten Grundkurve
der Linse bestimmt. Bei einer progressiven
Linse ist die Grundkurve definiert als die Hauptbrechkraft
(in dpt) der brechenden Oberfläche der Linse im Fernteil, und zwar
im normalerweise sphärischen mittleren Teil des Fernteils.
Die Bestimmung der Grundkurve erlaubt es, die Kurve im
Nahteil durch Addition der Zusatzbrechkraft (des sogenannten Nahzusatzes) zur Grundkurve
festzulegen. Durch weiteres Hinzuaddieren der Änderung
der Krümmung in horizontaler Richtung, wie oben erwähnt,
wird die Form der brechenden Oberfläche der Linse schließlich
festgelegt.
Die Grundkurve steht in einem engen Verhältnis zur Brechkraft
und der optischen Eigenschaft der Linse. Das heißt
die Festlegung der Brechkraft der Linse begrenzt die
optisch geeignete Grundkurve. Wie die Beziehung zwischen
der Brechkraft der Linse und der Grundkurve ist, ist
lange untersucht worden. Die berühmte Tscherningsche
Ellipse stellt ein Prinzip dar, das bei diesen Untersuchungen
gefunden wurde.
Fig. 2 zeigt den Astigmatismus gesehen in der Richtung
eines 30° Winkels von einer optischen Mittelachse (nachfolgend
als Blickwinkel bezeichnet), wenn der Brillenträger
Einstärkenlinsen trägt. Auf der Ordinate ist die Grundkurve,
auf der Abszisse die Brechkraft der Linse aufgetragen.
Der Astigmatismus für den Fall des Fernsehens ist
durch ausgezogene Linien wiedergegeben. Die ausgezogene
Linie a stellt die Beziehung zwischen Grundkurve und
Brechkraft für den Fall dar, daß der Astigmatismus null
ist. Der Astigmatismus für den Fall des Nahsehens ist
durch gestrichelte Linien wiedergegeben. Die gestrichelte
Linie b stellt die Beziehung zwischen Grundkurve und Brechkraft
für den Fall dar, daß der Astigmatismus null ist.
Unterschiedliche Hauptbrechkräfte rufen Astigmatismus hervor, das
heißt die Differenz zwischen der maximalen Brechkraft und
der minimalen Brechkraft stellt den Astigmatismus dar.
Das Zeichen "+" bedeutet, daß die maximale Brechkraft sich
in Radialrichtung der Linse wendet. Das Zeichen "-" bedeutet,
daß die maximale Brechkraft in Umfangsrichtung der
Linse liegt.
Das Zeichen
ist "-" unterhalb der Nullinie (a, b) in einem Bereich,
wo die Brechkraft der Linse "-" ist, und ist "+" unterhalb
der Nullinie in einem Bereich, wo die Brechkraft der Linse
"+" ist. Der Astigmatismus nimmt mit wachsendem Abstand
von der ausgezogenen Linie a und der gestrichelten Linie
b zu.
Bei der üblichen Einstärkenbrillenlinse wird die Grundkurve
entsprechend der Brechkraft der Linse so festgelegt,
daß sie zwischen der ausgezogenen Linie a und der gestrichelten
Linie b liegt, damit der Astigmatismus bei Fernsicht
und Nahsicht gering wird.
Bei progressiven Brillenlinsen ist die
Bestimmung der Grundkurve im Vergleich zu Einstärkenlinsen
kompliziert. Die Blickzone, durch die der Brillenträger
ein Objekt anblickt, richtet sich nach dem Abstand
zwischen der Linse und dem Objekt. Das heißt, es ist
günstig, daß der Astigmatismus im Fernteil klein ist, wenn
der Brillenträger ein Objekt in großem Abstand betrachtet,
und im Nahteil klein ist, wenn der Brillenträger ein
Objekt in geringem Abstand betrachtet.
Fig. 3 zeigt den Zusammenhang zwischen der Brechkraft,
der Grundkurve und dem Astigmatimus bei einer progressiven
Linse. Für Fig. 3 gelten die gleichen
Bezeichnungen wie für Fig. 2. Hinsichtlich der progressiven
Linse ist die Linie a im Fernteil an derselben
Stelle wie bei Fig. 2 angeordnet. Dagegen liegt die
Linie b im Nahteil im unteren Teil der Darstellung in
einem Bereich, wo die Brechkraft negativ ist und im oberen
Teil in einem Teil wo die Brechkraft positiv ist. Dies
liegt daran, daß der Krümmungsmittelpunkt im Nahteil nicht
auf der optischen Achse der Linse wie bei Fig. 1 liegt.
In dieser Zeichnung ist die Exzentrizität des Krümmungsmittelpunkts
im Nahteil gegenüber der optischen Achse
3 mm. Je größer diese Exzentrizität ist, umso größer ist
die der Zeichnung zu entnehmende Tendenz. Hinsichtlich
einer progressiven Linse stellen, wenn ein
nahbeabstandetes Objekt vom Brillenträger durch den Nahteil
der Linse betrachtet wird, die Grundkurve und die
Brechkraft, dargestellt durch die Ordinate bzw. die Abszisse
im Nahteil in Fig. 3, die Brechkraft der brechenden
Oberfläche der Linse bzw. die Brechkraft im Nahteil dar.
Daher sind die Grundkurve und die Brechkraft in dieser
Darstellung verschieden von der gewöhnlichen Grundkurve
und der gewöhnlichen Brechkraft der progressiven
Linse. Wenn beispielsweise eine progressive
Linse eine Grundkurve von 4,5 dpt, eine Zusatzbrechkraft
von 2,0 dpt und eine Brechkraft von -6 dpt in der Fernzone
besitzt, dann ist im Nahteil die brechende Oberfläche der Linse 6,5
dpt und die Brechkraft der Linse -4,0 dpt.
Der Astigmatismus in einem Blickwinkel von 30° ist in
dieser Figur mit F im Fernteil und mit E im Nahteil bezeichnet.
Es ist ersichtlich, daß der Astigmatismus im Nahteil
groß ist, während er im Fernteil klein und damit
gut ist. Andererseits ist für eine progressive, multifokale
Linse mit einer Grundkurve von 4,5 dpt, einer
Zusatzbrechkraft von 2,0 dpt und derselben Form der
brechenden Oberfläche wie oben mit einer Brechkraft von
0,0 dpt der Astigmatismus im Blickwinkel von 30° mit F′
im Fernteil und mit E′ im Nahteil bezeichnet. Aus der
Figur geht hervor, daß der Astigmatismus sowohl im Fernteil
als auch im Nahteil klein ist. Diese experimentellen
Ergebnisse sind im einzelnen in den Fig. 4 und 5 dargestellt.
Den Fig. 4 und 5 liegen Linsen zugrunde, wie sie in der
DE-OS 31 47 952 beschrieben
werden, mit einer Grundkurve von 4,5 dpt und einer Zusatzbrechkraft
von 2,0 dpt. Die brechenden Oberflächen dieser
Linsen haben alle dieselbe Form. Die Brechkraft der Linse
von Fig. 4 ist -6,0 dpt und die der Linse von Fig. 5
0,0 dpt. Die Fig. 4(a) und 5(a) zeigen die Verteilung des
Astigmatismus in der einen Hälfte der durch die Hauptmeridiankurve
in zwei Hälften unterteilten Linse. Die
Fig. 4(b) und 5(b) zeigen die Richtung der größeren der Hauptbrechkräfte
(nachfolgend als Astigmatismusrichtung
bezeichnet) und deren Größe. In einem
oberen Teil und an der Seite ist die Darstellung weggelassen.
Auf den Koordinatenachsen ist der Blickwinkel
aufgetragen. Die Punkte A und B stellen die Mittel- oder Bezugspunkte
des Fernteils bzw. des Nahteils dar. In Fig. 4 erkennt
man einen starken Astigmatismus unterhalb des Blickwinkels
von 30° im Nahteil. Die Astigmatismusrichtung ist nahezu
senkrecht. Ein weiterer starker Astigmatismus zeigt sich
auch an der Seite des Zwischenteils.
In Fig. 5 dagegen ist nirgends ein starker Astigmatismus
zu erkennen. Daß der Astigmatismus der Linse von Fig. 4
anders als der der Linse von Fig. 5 ist, liegt an folgendem.
Der Astigmatismus einer Linse mit asphärischer Oberfläche
wird durch zwei Faktoren
hervorgerufen. Der erste Faktor (asphärischer
Oberflächenfaktor) ist darauf zurückzuführen, daß die
brechende Oberfläche der Linse asphärisch ist. Astigmatismus
ist asphärischen Oberflächen inhärent und tritt
niemals bei sphärischen Oberflächen auf. Der zweite Faktor (Grundkurvenfaktor)
beruht auf dem Zusammenhang zwischen der Grundkurve
und der Brechkraft einer Linse. Diese beiden Faktoren
werden bei der folgenden Beschreibung berücksichtigt. Die
brechende Vorderfläche beider Linsen ist gleich geformt,
und ihre brechenden Rückflächen sind sphärisch. Daher ist
der asphärische Oberflächenfaktor bei beiden Linsen gleich.
Der unterschiedliche Astigmatismus bei beiden Linsen muß
daher auf dem Grundkurvenfaktor beruhen. Der Unterschied
beider Linsen, der aus Fig. 3 hervorgeht, wo der Zusammenhang
zwischen Grundkurve und Brechkraft einer Linse dargestellt
ist, stimmt mit dem Unterschied des Astigmatismus
zwischen den Fig. 4 und 5 gut überein. Genauer gesagt
zeigt Fig. 3, daß eine progressive Linse
mit einer Brechkraft von 0,0 dpt entsprechend Fig. 5
nahezu unabhängig vom Grundkurvenfaktor ist und der Astigmatismus
dieser Linse von dem asphärischen Oberflächenfaktor
hervorgerufen wird. In Fig. 5(b) ist die Astigmatismusrichtung
im Seitenbereich des Fernteils horizontal,
während sie im Seitenbereich des Nahteils vertikal
ist. Dies beruht auf der Form des Horizontalschnitts der
Linse, die dazu beiträgt, die Bildverzeichnung und den
Astigmatismus im Seitenbereich des Zwischenteils zu
begrenzen. Der Horizontalschnitt der Linse ist so geformt,
daß die Krümmung im Seitenbereich der Linse im Fernteil
zunimmt und im Nahteil abnimmt.
Auf der anderen Seite wird die Linse von Fig. 4 vom Grundkurvenfaktor
beeinflußt, was durch EF in Fig. 3 angedeutet
ist. Der Grundkurvenfaktor ruft einen geringen
Astigmatismus in +-Richtung im Fernteil und einen starken
Astigmatismus in +-Richtung im Nahteil hervor, was durch
Fig. 4(b) bestätigt wird. Es ist ersichtlich, daß der
Astigmatismus im Seitenbereich stark zunimmt, da die
Astigmatismusrichtung aufgrund des asphärischen Oberflächenfaktors
im Nahteil nahezu gleich sind. Dies bedeutet, daß eine
Linse mit einer Brechkraft von -6,0 dpt in Fig. 4 wegen
des starken Astigmatismus im Nahteil kaum verwirklicht
werden kann. Es ist daher zu erwägen, die Grundkurve zum
Zwecke der Verringerung des Astigmatismus zu ändern.
Beispielsweise ist anzunehmen, daß der Astigmatismus verbessert
wird, wenn die Grundkurve von 4,5 dpt auf 2,5 dpt
gesenkt wird. Um dies zu konkretisieren wird auf Fig. 6
bezug genommen, der eine Linse zugrundeliegt, die mit
Ausnahme der Grundkurve derjenigen von Fig. 4 gleicht.
Die Grundkurve der Linse von Fig. 6 ist 2,5 dpt. Diese
Linse wird vom asphärischen Oberflächenfaktor in gleicher
Weise wie die Linse von Fig. 4 beeinflußt. Verglichen
mit Fig. 4(a) zeigt die in Fig. 6(a) dargestellte Astigmatismusverteilung
immer noch einen starken Astigmatismus
im Nahteil. Die Linse entsprechend Fig. 6 stellt in bezug
auf den Astigmatismus keine Verbesserung gegenüber der
Linse entsprechend Fig. 4 dar. Wie schon erwähnt, zeigt
Fig. 3 den Astigmatismus im Nahteil durch gestrichelte
Linien für den Fall einer 3 mm Exzentrizität des Krümmungsmittelpunkts
im Nahteil. Wenn die Grundkurve abnimmt,
steigt die Exzentrizität, und der Astigmatismus bewegt
sich in +-Richtung, auch wenn die Zusatzbrechkraft gleich
bleibt. Im Fall von Fig. 6 tritt daher gegenüber der
Linse von Fig. 3 ein zusätzlicher Astigmatismus von +0,2
dpt auf. Als Folge davon ist der Astigmatismus im Nahteil
der Linse von Fig. 6 nahezu gleich dem der Linse von Fig.
4. Andererseits ist der Astigmatismus im Seitenbereich
des oberen Teils des Fernteils aufgrund des asphärischen
Oberflächenfaktors und des Grundkurvenfaktors groß. Das
heißt die Astigmatismusrichtung ist horizontal, was vom
asphärischen Oberflächenfaktor herrührt. Außerdem wirkt
der Grundkurvenfaktor in --Richtung, das heißt in Umfangsrichtung
in bezug auf die Linsenmitte ein.
Wie oben beschrieben, ist es bei multifokalen Linsen mit
progressiver Brechkraft, anders als bei Einstärkenlinsen,
sehr kompliziert, die Grundkurve festzulegen. Darüber hinaus
zeigt das vorangegangene Beispiel, daß die Berücksichtigung
der Einstellung der Grundkurve zur Erzielung
zufriedenstellender Linseneigenschaften nicht ausreicht.
Die Erfindung soll demgegenüber eine verbesserte progressive
Linse schaffen, die durch Verwendung
einer einfachen Vorschrift anstelle eines komplizierten
Linsenentwurfs einen geringen Astigmatismus aufweist.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung soll nun unter
Bezug auf Fig. 7 erläutert werden, der eine Linse zugrundeliegt,
die die gleiche brechende sphärische Vorderfläche
wie die Linse von Fig. 4 besitzt. Diese Linse hat eine
Grundkurve von 4,5 dpt, eine Zusatzbrechkraft von 2,0 dpt
und eine Brechkraft von -6,0 dpt. Und die Linse besitzt
2,0 pdpt (Prismendioptrien), deren Basis in 90° Richtung
liegt. Dies ist ein wichtiges Merkmal der Erfindung. Das
Prisma ist beiden Linsen einer Brille gleichermaßen zugesetzt.
Bei herkömmlichen Linsen erfolgt eine Prismenvorschrift
zum Zwecke der Kompensation des Schielens, oder
ein Prisma mit der Basis in 270°-Richtung wird beiden
Linsen zum Zwecke der Erzielung dünnerer Linsen hinzugefügt.
Wie ein Vergleich von Fig. 7 mit Fig. 4 zeigt, bringt die
Erfindung eine deutliche Wirkung. Gemäß Fig. 7 ist der
Astigmatismus im Nahteil erheblich geringer und ebenso
im Seitenbereich des Zwischenteils. Im Fernteil kommt,
da der Astigmatismus im oberen Bereich etwas stärker
ist, der Bereich kleinen Astigmatismus an der Seite verglichen
mit Fig. 4 nach unten. Berücksichtigt man, daß
der obere Linsenteil beim praktischen Einsatz der Linse
in einem Gestell weggeschnitten wird, dann stellt sich bezüglich
des Astigmatismus eine erhebliche Verbesserung
ein.
Die Wirkung der Erfindung wird nachfolgend unter Bezug
auf Fig. 8 beschrieben, die den Astigmatismus abhängig
von der Grundkurve und der Brechkraft der Linse im Fernteil
und im Nahteil für den Fall zeigt, daß ein Prisma
von 2,0 pdpt, dessen Basis in 90°-Richtung liegt, hinzugefügt
wird. Die Exzentrizität im Nahteil beträgt 3 mm
wie bei Fig. 3. Verglichen mit Fig. 3 überführt das Zusetzen
des Prismas mit der Basis in 90°-Richtung den
Astigmatismus zur Plusseite im Fernteil und kehrt ihn zur
Minusseite im Nahteil. Demzufolge wird im Nahteil der
starke Astigmatismus in +-Richtung erheblich verringert.
Im Fernteil wird der Astigmatismus an der Plusseite in der
Richtung, wo der asphärische Oberflächenfaktor an der
Seite kompensiert wird, erheblich vergrößert. Daraus ergibt
sich die zuvor beschriebene Wirkung der Erfindung.
Die Änderung des Astigmatismus aufgrund des Hinzufügens des
Prismas, dessen Basis in 90°-Richtung liegt, das heißt
die Änderung aufgrund des Grundkurvenfaktors hängt vom
Betrag der Prismenwirkung ab. Wenn die Prismenwirkung
erhöht wird, bewegt sich der Astigmatismus zur Plusseite
im Fernteil und zur Minusseite im Nahteil. Der am besten
geeignete Betrag der hinzuzufügenden Prismenwirkung kann
abhängig von solchen Faktoren wie Grundkurve, Brechkraft
der Linse, Gestaltung der brechenden Oberfläche der Linse
ausgewählt werden. Es hat sich herausgestellt, daß eine
Prismenwirkung von weniger als 1,0 pdpt zur Erzielung
einer nutzbaren Wirkung zu gering ist und daß eine Prismenwirkung
von mehr als 6,0 pdpt die Leistung einer Linse
stört, da die Änderung aufgrund des Grundkurvenfaktors
zu groß ist. Dazu kommt, daß ein großer Betrag des zusätzlichen
Prismeneffekts das Aussehen der Linse beeinträchtigt.
Daraus ergibt sich, daß der optimale Betrag
der Prismenwirkung im Bereich von 1,0 bis 6,0 pdpt gewählt
werden sollte.
Ein weiterer Effekt der Erfindung besteht darin, daß
sie ermöglicht, die Anzahl von Linsenarten zu verringern.
Entsprechend der Grundkurve abhängig von der Brechkraft
der Linsen gibt es viele verschiedene Arten herkömmlicher
Linsen. Dagegen erlaubt die Erfindung durch Hinzufügen
des Prismas, dessen Basis in 90°-Richtung liegt und/oder
durch Änderung des Betrags der Prismenwirkung, daß eine
einzige Grundkurve einen großen Brechkraftbereich von
Linsen abdeckt. Dadurch wird die Anzahl von Linsenarten
deutlich verringert, was für die Massenherstellung der
Linsen günstig ist.
Beim beschriebenen Ausführungsbeispiel der Erfindung
wird vereinfachend ein Prisma in Richtung der Hauptmeridianlinie
hinzugefügt. Die Erfindung ist aber auch anwendbar
auf Fällle, wo die Hauptmeridianlinie im Hinblick auf
die Konvergenz beim Nahsehen um einige Grad geneigt ist.
Auch kann ein Prisma in einer gegenüber der
90°-Richtung etwas verschobenen Richtung hinzugefügt werden.
Fig. 9 zeigt einen Vertikalschnitt durch eine progressive,
multifokale Linse zur Korrektur von Kurzsichtigkeit im
Nahteil, wobei Dreiecke ein Prisma an den einzelnen
Stellen zeigen und die Größe den Betrag der Prismenwirkung
und die Richtung der Dreiecke die Basis des Prismas
angeben.
Fig. 10 zeigt das Prisma im einzelnen, wobei gleiche
Bezugszeichen wie in Fig. 9 verwendet werden. Die Ordinate
gibt die Position im Vertikalschnitt der Linse an,
wobei 0 einen Haltepunkt (das heißt die Stelle vor
den Augen des Brillenträgers) bezeichnet. A und B entsprechen
dem oberen bzw. dem unteren Ende der Linse, die
für eine Brille verwendet wird. Der Linsenteil zwischen
den beiden Punkten 0 und A ist der Fernteil, der Linsenteil
zwischen den beiden Punkten C und B ist der Nahteil.
Die Abszisse entspricht dem Betrag der Prismenwirkung,
wobei in der Zeichnung rechts von der Ordinate die Beträge
Pup für Prismen mit einer 90°-Richtung der Basis
aufgetragen sind, während links die Beträge Pdn aufgetragen
sind von Prismen, deren Basis in 270°-Richtung
liegt. Bei Einstärkenlinsen ergibt sich der Betrag P der
Linsenwirkung an allen Stellen der Linse aus folgender
Näherungsgleichung
P = PW × h (1)
wobei PW die Brechkraft der Linse in Dioptrien darstellt
und h den Abstand von der optischen Mitte in Zentimetern
bezeichnet (gewöhnlich fällt die optische Mitte etwa mit
dem Haltepunkt zusammen). Wie die Figur zeigt, ergibt sich
bei einer progressiven, multifokalen Linse im Fernteil
der Betrag der Prismenwirkung aus obiger Gleichung (1),
da die vorgegebene Brechkraft der Linse im gesamten Fernteil
annähernd PW ist. Im Zwischenteil zwischen den Punkten
0 und C steigt aber die Brechkraft allmählich um die Zusatzbrechkraft
ADD bis auf den Wert PW + ADD an. Daher
nähert sich der Betrag der Prismenwirkung allmählich
der Geraden (PW + ADD) × h anstatt längs PW × h zu verlaufen.
Die Stärke der chromatischen Aberration I einer
Linse ist durch folgende Gleichung gegeben
I = P/ ν (2)
wobei ν die Abbesche Zahl des Linsenmaterials bedeutet
und P den Betrag der Prismenwirkung. Es ist allgemein bekannt,
daß eine chromatische Aberration wahrgenommen wird,
wenn die Bedingung
I = P/ ν < 0,2 (3)
erfüllt ist. Wenn dagegen die chromatische Aberration,
die bei Verwendung einer Linse in einer Brille auftritt,
der nachfolgenden Bedingung
I = P/ n < 0,2 (4)
genügt, dann kann die Linse ohne Beeinträchtigung durch
die chromatische Aberration verwendet werden.
Es sei nun auf Fig. 10 bezug genommen. In einer progressiven,
multifokalen Linse erreicht der Betrag der Prismenwirkung
den Maximalwert Pa am oberen Ende A der Linse im
Fernteil und den Maximalwert Pb am unteren Ende B der
Linse im Nahteil. Wie in Fig. 10 dargestellt, ist der
Abstand zwischen dem Punkt B und der optischen Mitte etwa
zweimal so groß wie der zwischen dem Punkt A und der
optischen Mitte, so daß die Beziehung Pb < Pa gilt. Folglich
tritt eine chromatische Aberration bei Verwendung
eines Materials mit einer kleinen Abbeschen Zahl zuerst
im Nahteil auf. Es sei angenommen, daß der Grenzbetrag
der Prismenwirkung, bis zu dem die chromatische Aberration
wahrgenommen wird, Pg sei. Pg ergibt sich aus
Pg = 0,2 × ν (5)
bei geringem n, wie es bei Materialien mit hohem Brechungsindex
auftritt, übersteigt der Betrag der Prismenwirkung
den Grenzwert Pg an einer Stelle zwischen den Punkten D
und B im Nahteil, während die Prismenwirkung im Fernteil
unterhalb dem Grenzwert Pg bleibt. Folglich wird eine
chromatische Aberration im Bereich zwischen D und B im
Nahteil wahrgenommen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung sei nun anhand der
Fig. 11 und 12 erläutert. Fig. 11 zeigt einen Vertikalschnitt
einer progressiven Linse zur Korrektur
von Kurzsichtigkeit gemäß der Erfindung. Die Bezeichnungen
in Fig. 11 entsprechen denen von Fig. 9, und das
Beispiel von Fig. 9 ist zum besseren Vergleich in Fig. 11
gestrichelt eingezeichnet. Erfindungsgemäß wird der progressiven,
multifokalen Linse ein Prisma, dessen Basis
in 90°-Richtung liegt, hinzugefügt. Diese Vorschrift gilt
gleichermaßen für die linke und die rechte Linse von
Brillen, und Zweck der Vorschrift ist es nicht, ein
Schielen zu kompensieren.
Fig. 12 zeigt das Prisma gemäß der Erfindung im einzelnen.
Die Bezeichnungen von Fig. 12 stimmen mit denen von Fig.
10 überein. Das Beispiel von Fig. 10 ist zum besseren
Vergleich in Fig. 12 gestrichelt eingetragen. Wie in Fig.
12 gezeigt, nimmt die Prismenwirkung aufgrund des Hinzufügens
des Prismas mit Basis in 90°-Richtung im Fernteil
zu und im Nahteil ab. Da die Zunahme bzw. Abnahme der
Prismenwirkung eine Zunahme bzw. Abnahme der chromatischen
Aberration bedeutet, steigt die chromatische Aberration
im Fernteil, während sie im Nahteil schwächer wird. Erfindungsgemäß
ist Pt so gewählt, daß der Betrag der Prismenwirkung
Pb am unteren Ende B im Nahteil gleich dem Grenzwert
Pg wird, bis zu dem die chromatische Aberration
wahrgenommen wird. Daher kann die chromatische Aberration
bei der Benutzung des Nahteils der Linse nicht wahrgenommen
werden, so daß ein problemfreies Sehen gewährleistet
ist. Im Fernteil dagegen wird die chromatische Aberration
stärker, da der Betrag der Prismenwirkung durch Hinzufügen
eines Prismas, dessen Basis in 90°-Richtung liegt,
zugenommen hat. Wie aus Fig. 12 hervorgeht, ist der Abstand
zwischen dem Punkt 0 und dem oberen Ende A des Fernteils,
der allgemein 10 bis 15 mm beträgt, nicht so groß,
daß der Betrag Pa der Prismenwirkung am oberen Ende A
aufgrund der Zunahme der Prismenwirkung den Grenzbetrag
Pg überschreiten würde. Daher wird selbst im Fernteil
keine chromatische Aberration wahrgenommen, und es ist
gutes Sehen möglich. Wie erwähnt, wird erfindungsgemäß
die chromatische Aberration im Nahteil dadurch verringert,
daß ein Prisma, dessen Basis in 90°-Richtung liegt, hinzugefügt
wird. Der Betrag der zusätzlichen Prismenwirkung
wird wie folgt bestimmt.
Der Betrag Pb der Prismenwirkung am unteren Ende B des
Nahteils ist durch die Näherungsgleichung
Pb = -(PW + ADD) × 0 B (6)
gegeben, wobei 0B den Abstand (in Zentimetern) zwischen
den Punkten 0 und B darstellt. Durch Hinzufügen einer
Prismenwirkung Pt mit Basis in 90°-Richtung ergibt sich
für die Prismenwirkung am Punkt B PB - Pt. Pb - Pt wird
in Gleichung (4) eingesetzt, die die Bedingung dafür darstellt,
daß keine merkliche chromatische Aberration auftritt. Daraus
ergibt sich folgendes
Pt < Pb - 0,2 ν = -(PW + ADD) × 0 B - 0,2 ν (7)
woraus die weitere Gleichung abzuleiten ist
Pt < -k × (PW + ADD) - 0,2 ν (8)
k = 0 b = 1,5 cm bis 2,5 cm. k stellt also den Abstand
zwischen den Punkten 0 und B dar und die obigen Grenzen
ergeben sich aus der Konstruktion einer Linse und den
individuellen Unterschieden der Brillenträger hinsichtlich
des Benutzungsbereichs der Linse. Wenn die rechte
Seite der Gleichung (8) negativ wird, braucht kein Prisma,
dessen Basis in 90°-Richtung liegt, hinzugefügt zu
werden, da keine chromatische Aberration wahrgenommen wird.
Wenn der Betrag Pt, der sich aus Gleichung (8) ergibt,
so groß ist, daß sich eine Sehbehinderung einstellt oder
eine starke chromatische Aberration im Fernteil hervorgerufen
wird, dann kann der Betrag Pt geringer als der
gemäß Gleichung (8) gewählt werden und die Linse mit einer
gelblichen, bräunlichen oder bläulichen Färbung versehen
werden, was zu einer bequemen Linse ohne Probleme durch
chromatische Aberration führt. Da Menschen einen gelben
und blauen Farbsaum eines Objekts als chromatische Aberration
wahrnehmen, macht die gelbliche, bräunliche oder
bläuliche Färbung der Linse die Wahrnehmung der chromatischen
Aberration schwierig, soweit diese nicht durch die
zusätzliche Prismenwirkung Pt ausgeschaltet werden kann.
Die Erfindung führt außerdem zu dünneren und leichteren
Linsen. Wie der Vergleich der erfindungsgemäßen Linse
mit der herkömmlichen in Fig. 3 erkennen läßt, wird die
Linse auf Seiten des Fernteils dick und auf Seiten des
Nahteils dünn durch Hinzufügen eines Prismas, dessen Basis
in 90°-Richtung liegt. Bezogen auf die Linse ergibt sich
daher keine Änderung, da sich die Verdickung im Fernteil
und die Verdünnung im Nahteil aufheben. Wenn aber diese
Linse in ein Brillengestell eingesetzt wird, dann ist
das Verhältnis der Fläche von Fernteil gegenüber Zwischenteil
und Nahteil annähernd 1 : 2. Als Brillenlinse wird die
Linse daher dünner und leichter.
Der beschriebene Effekt kann auch erzielt werden, wenn
die Basis des Prismas etwas außerhalb der 90° Richtung
liegt.
Claims (6)
1. Brillenlinse mit einer Gleitsichtfläche, mit einem
Fernteil, einem Nahteil und einer dazwischenliegenden Progressionszone,
wobei die Brillenlinse im Fernteil zur Korrektur
von Kurzsichtigkeit ausgelegt ist und ein zusätzliches
Prisma aufweist, dessen Basisrichtung im wesentlichen
90° beträgt und dessen prismatische Wirkung folgender Bedingung
genügt:
Pt < -k × (PW + ADD) - 0,2 × ν
1,5 k 2,5wobei Pt die Prismenwirkung in Prismendioptrien, ν die Abbesche Zahl des Linsenmaterials, Pw die Brechkraft der Linse im Fernteil und ADD der Nahzusatz sind.
1,5 k 2,5wobei Pt die Prismenwirkung in Prismendioptrien, ν die Abbesche Zahl des Linsenmaterials, Pw die Brechkraft der Linse im Fernteil und ADD der Nahzusatz sind.
2. Brillenlinse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß sie eine gelbliche, bräunliche
oder bläuliche Färbung aufweist.
3. Brillenlinse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß entweder im Fernteil die
Krümmung eines Schnittes in Horizontalrichtung durch eine
der brechenden Oberflächen der Linse von der Mitte zur
Seite hin zunimmt oder im Nahteil die Krümmung eines
Schnittes in Horizontalrichtung einer der brechenden Oberflächen
der Linse von der Mitte zur Seite abnimmt.
4. Brillenlinse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Wirkung Pt des Prismas
in Prismendioptrien 1 Pt 6,0 beträgt.
5. Brille mit zwei Brillenlinsen nach einem der Ansprüche
1 bis 4.
6. Brillenlinse nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
bei dem sich die Krümmung zwischen dem auf dem Hauptmeridian
gelegenen optischen Zentrum des Fernteils und dem
auf dem Hauptmeridian gelegenen optischen Zentrum des Nahteils
entsprechend einem vorgegebenen Gesetz ändert, dadurch
gekennzeichnet, daß die brechende
Oberfläche der Linse durch eine erste Kurve, die den Hauptmeridian
(M) in dem optischen Zentrum (A) des Fernteils
schneidet, und eine zweite Kurve, die den Hauptmeridian im
optischen Zentrum (B) des Nahteils schneidet, in Fernteil,
Nahteil und Progressionszone unterteilt ist, daß ein Winkel,
der zwischen einer Normalen auf die brechende Oberfläche
in irgendeinem Punkt irgendeiner Schnittlinie einer beliebigen
Ebene parallel zu der den Hauptmeridian enthaltenden
Ebene mit der brechenden Oberfläche und der den Hauptmeridian
enthaltenden Ebene eingeschlossen wird, im Fernteil
und im Nahteil konstant ist, und daß sich dieser Winkel
in der Progressionszone nach demselben Gesetz ändert,
nach welchem sich die Krümmung zwischen dem optischen Zentrum
des Fernteils auf dem Hauptmeridian und dem optischen
Zentrum des Nahteils auf dem Hauptmeridian ändert.
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