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DE3343523A1 - Station fuer ein leporelloartig gefaltete endlosbahnen verarbeitendes geraet, insbesondere drucker - Google Patents

Station fuer ein leporelloartig gefaltete endlosbahnen verarbeitendes geraet, insbesondere drucker

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Publication number
DE3343523A1
DE3343523A1 DE19833343523 DE3343523A DE3343523A1 DE 3343523 A1 DE3343523 A1 DE 3343523A1 DE 19833343523 DE19833343523 DE 19833343523 DE 3343523 A DE3343523 A DE 3343523A DE 3343523 A1 DE3343523 A1 DE 3343523A1
Authority
DE
Germany
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profiles
station
station according
endless
web
Prior art date
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Ceased
Application number
DE19833343523
Other languages
English (en)
Inventor
Joachim 7318 Lenningen Fuhr
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ERO ETIKETT GmbH
Original Assignee
ERO ETIKETT GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ERO ETIKETT GmbH filed Critical ERO ETIKETT GmbH
Priority to DE19833343523 priority Critical patent/DE3343523A1/de
Publication of DE3343523A1 publication Critical patent/DE3343523A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H45/00Folding thin material
    • B65H45/02Folding limp material without application of pressure to define or form crease lines
    • B65H45/06Folding webs
    • B65H45/10Folding webs transversely
    • B65H45/101Folding webs transversely in combination with laying, i.e. forming a zig-zag pile
    • B65H45/1015Folding webs provided with predefined fold lines; Refolding prefolded webs, e.g. fanfolded continuous forms
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J15/00Devices or arrangements of selective printing mechanisms, e.g. ink-jet printers or thermal printers, specially adapted for supporting or handling copy material in continuous form, e.g. webs
    • B41J15/16Means for tensioning or winding the web
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
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    • B65H23/00Registering, tensioning, smoothing or guiding webs
    • B65H23/04Registering, tensioning, smoothing or guiding webs longitudinally
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/10Handled articles or webs
    • B65H2701/11Dimensional aspect of article or web
    • B65H2701/112Section geometry
    • B65H2701/1123Folded article or web
    • B65H2701/11231Fan-folded material or zig-zag or leporello

Landscapes

  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description

  • Station für ein leporelloartig gefaltete
  • Endlosbahnen verarbeitendes Gerad, insbesondere Drucker Die Erfindung bezieht sich auf eine Station fiir ein lepo relloartig gefaltete Endlosbahnen verarbeitendes Gernt, insbesondere einen Drucker, bei dem die Endlosbahn den Drucker ber eine Ausgabestation verläßt und, sich leporelloartig faltend, vorzugsweise nur unter Schwerkrafteinfluß nach unten auf einem Ablage stapel abgelegt wird.
  • Es ist bekannt, bei modernen Datenverarbeitungs-, Textverarbeitungs- und sonstigen Büro- und Kommunikationsgeräten Endlosbahnen, insbesondere Endlosformulare bzw. unbedrucktes Endlospapier zu verwenden. Üblicherweise sind diese Endlosbahnen leporelloartig, d.h. zick-zack-förmig gefaltet und werden durch das Gerät von einem Vorratsstapel abgehoben, verarbeitet und schließlich an einer Ausgabestation, beispielsweise einer Ausgabekante ausgegeben. Die Endlosbahn fällt dann, meist lediglich unter Einfluß der Schwerkraft, nach unten, faltet sich selbst entlang der urspriinglichen Faltung wieder zusammen und wird so von selbst auf einem Ablagestapel abgelegt.
  • Das verarbeitende Gerät kann beispielsweise ein Drucker sein oder auch ein anderes verarbeitendes Gerät, beispielsweise einer Verpackungs oder Etikettiermaschine. Bei einer Etikettiermaschine werden nämlich die Etiketten von einer Trägerbahn abgezogen und diese verbleibende Tragerbahn legt sich dann selbst wieder in der genannten Weise auf einem Ablagestapel ab.
  • Die verarbeitenden Endlosbahnen als Endlospapier, Endlosformularsätze oder Endlosetikettensätze bringen j jedoch u.
  • U. Probleme mit sich. Die Endlosbahnen werden nämlich üblicherweise nicht an dem Ort gelagert, an dem auch das verarbeitende Gerät steht. Meist werden die Endlosbahnen in einem iiblichen, nicht klimatisierten Lagerraum aufbewahrt, während das verarbeitende Gerät, insbesondere ein Datenverarbeitungsgerät, in einem klimatisierten Raum steht, meist sind jedoch die Klimadaten, insbesondere 'Remperatur und Luftfeuchtigkeit in beiden Räumen verschieden.
  • Bringt man nun die Endlosbahn zum Verarbeiten in den Haut, in dem das Gerät steht, gleichen sich Temperatur und Feuchtigkeit der Endlosbahn an diejenigen Werte des Geräteraumes an. Insbesondere wenn die Endlosbahn mehrlagig ist und die mehreren Lagen aus unterschiedlichen Materialien bestehen, wie dies beispielsweise bei Endlosetikettenbahnen der Fall ist, verziehen sich die Lagen gegeneinander und nehmen gleichzeitig eine steifere Struktur an. Kommt dann noch hinzu, daß beispielsweise Endlosetikettenbrhnen so ausgebildet sind, daß sie in Längsrichtung gesehen mehrere Reihen von Etiketten aufweisen, kann sich die ndlosbahn, vorzugsweise im Bereich der Zwischenräume zwischen den Etikettenreihen nach Verlassen der Ausgabestation des Gerätes so verwerfen, daß eine geordnete sich selbst faltende Ablage auf dem Ablagestapel nicht mehr möglich ist. Dies gilt insbesondere auch dann, wenn die Endlosbahn im Gerad erwärmt oder statisch aufgeladen wird.
  • Da in derartigen Fällen sich die im Falzbereich auswlbende und verziehende Endlosbahn nicht mehr sauber falten ablegt, mußte man bisher eine Hilfsperson beauftragen, die faltende Ablage zu berwachen und erforderlichenfalls von liand zu korrigieren. Hierdurch wird jedoch wertvolle rbeitskraft gebunden, so daß ein Teil der Vorteile, die sich beim Verwenden von Endlosbahnen einstellen, wieder verloren gehen.
  • Der Erfindung liegt demgegenüber d.ie Aufgabe zugrunde, eine Station der eingangs genannten Art zu schaffen, die mit einfachen Mitteln eine saubere, sich selbst faltende Ablage derartiger leporelloartig gefalteter Endlosbahnen gewährleistet. Außerdem soll die Station einfach im Aufbau und universal in der Anwendung sein, so daß sie auch bei beliebigen Geräten nachgerüstet werden kann.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daR die Station aus einem zwischen Ausgabestation und Ablagestapel angeordneten Glättungsteil mit mindestens zwei parallel zueinander im Abstand angeordneten Profilen besteht, zwischen denen hindurch die Endlosbahn derart entlang eines S-förmigen Weges gefiihrt wird, daß die eine Oberfläche der Endlosbahn an dem einen Profil und die andere Oberfläche an dem anderen Profil anliegt.
  • Die erfindungsgemäße Station löst damit die zugrundeliegende Aufgabe vollkommen, weil durch die Hihrung der Endlosbahn mit teilweiser Umschlingung der Profile möglicherweise aufgetretene Auswölbungen oder gar Knicke gegleittet werden, so daß nach Verlassen der erfindungsgemäßen Station die Endlosbahn sich problemlos selbst faltend auf dem Ablage stapel ablegt. Eine Überwachung durch eine hilfsperson ist damit entbehrlich und die organisatorischen Vorteile der Endlosbahnen können voll ausgenutzt werden.
  • In weiterer Ausbildung der Erfindung sind die Profile Rundprofile, insbesondere Rohre.
  • Diese Maßnahme hat den Vorteil, daß Standard-Bauelemente verwendet werden können und sich ein besonders einfacher und kostensparender Aufbau der erfindungsemaßen Station ergibt.
  • Weiterhin ist eine Ausfiihrungsform bevorzugt, bei der die Profile einen festen Abstand voneinander aufweisen, der vorzugsweise dem etwa 0,4-fachen des Längen-Rastermaßes der Endlosbahnen entspricht.
  • Diese Maßnahme hat den Vorteil, daß durch die starre Anordnung der beiden Profile, insbesondere Rohre, zueinander weiterhin die Einfachheit des Aufbaues der erfindungsemäßen Station gefördert wird. Durch die vorzugsweise genannte Dimensionierung des Abstandes ergibt sich eine besonders gute Wirkung bei den üblicherweise verwendeten Leporello-Endlosbahnen mit 8" oder 15" Löngenraster.
  • Bei einer weiteren bevorzugten Ausfiihrungsform der Erfindung ist der Neigungswinkel zwischen der von den Profilen aufgespannten Ebene und der mittleren Verbindungsebene von Ausgabestation und Ablagestapel einstellbar, vorzugsweise in einem Bereich von etwa O bis 30°.
  • Diese Maßnahme hat den Vorteil, daß der Umschlingungswinkel zwischen Endlosbahn und Profilen und damit auch die Glättungswirkung der erfindungsgem^;en Station stufenlos eingestellt werden kann, insbesondere in Abhängigkeit von der jeweils verwendeten Endlosbahn, deren Temperatur und Beuchtigkeit. Diese Ausfiihrungsform der Erfindung eignet sich damit in besonderem Maße für solche Anwendungsfälle, bei denen eine Vielzahl unterschiedlicher Endlosbahnen verarbeitet wird und sich die unterschiedlichen Verhältnisse am Lagerort der Endlosbahnen und im Raum des Gerätes zueinander ständig ändern, was beispielsweise dort der Fall ist, wo der Geräteraum fortwährend klimatisiert wird, während sich die klimatischen Werte des Lagerraumes in Abhängigkeit von der Jahres- oder Tageszeit beständig ändern.
  • Eine? besonders gute Wirkung wird ferner dadurch erzielt, daß die Profile seitlich von Seitenteilen gehalten sind, und daß in den Seitenteilen in einer Richtung senkrecht zur Verbindungslinie der Haltepunkt der Profile eine Mehrzahl von Befestigungsmitteln angeordnet ist.
  • Diese Merkmale dienen zur stufenlosen Einstellung des o.g.
  • Neigungswinkels und ermöglichen diese stufenlose Einstellung in besonders einfacher Weise.
  • Dies gilt insbesondere dann, wenn in weiterer Ausgestaltung der Erfindung das Glättungsteil in den Befestigungs mitteln um-eine zu den Achsen der Profile parallele Achse schwenkbar aufgehängt ist.
  • Es ergibt sich dann nämlich der Vorteil, daß das Glättungsteil sich infolge der schwenkbaren Befestigung selbst, nach unten hängend, ausrichtet und zwar unter einem Neigungswinkel, der davon abhängt, in welchem Abstand das Befestigungsmittel senkrecht von der Verbindungslinie der Haltepunkte der Profile angeordnet ist. Der Neigungswinkel stellt sich dann nämlich als Verbindungslinie zwischen Befestigungsmittel und Schwerpunkt des Glättungsteiles ein.
  • Außerdem hat die schwenkbare Aufhängung in den Befestigungsmitteln den Vorteil, daß das Glättungsteil während des Durchlaufens der Endlosbahn in einer Schwenkbewegung dem gestuften Verlauf der Endlosbahn folgen kann und damit der zum Ausüben der Glättungsfunktion erforderliche Reibungswiderstand innerhalb des Glättungsteiles harmonisch variiert. Dies hat den Vorteil, daß ein Hängenbleiben der Endlosbahn im Glättungsteil sicher vermieden werden kann.
  • Dieser voratehend genannte Vorteil kann erfindungsgemäß noch weiter dadurch verbessert werden, daß das Glättungsteil in den Befestigungsmitteln an Seilen aufgehängt ist.
  • Diese Aufhängung des Glättungsteiles hat nämlich den zusätzlichen Vorteil, daß nicht nur eine Schwenkbewegung um die Befestigungsmittel möglich ist sondern daß daruberhinaus das Glättungsteil auch in der Seilaufhängung nach Art eines Pendels verschwenkt werden kann, so daß der Reibungswiderstand sich noch harmonischer ändert. Außerdem hat diese Maßnahme den wesentlichen Vorteil, daß sie eine besonders leichte Anbringung an beliebigen Geräten erlaubt, so daß die erfindungsgemäße Station auch fiir nahezu beliebige bereits vorhandene Gerate nachgeristet werden kann.
  • Wie bereits eingangs erwähnt, treten die der Erfindung zugrundeliegenden Probleme insbesondere bei mehrlagigen Endlosbahnen mit unterschiedlichen Materialien auf, so daß eine besonders gute Wirkung dann erzielt wird, wenn die Endlosbahnen aus einer Trägerbahn mit aufgeklebten Etiketten besteht, vor allem dann, wenn die Etiketten in mehreren Reihen und Spalten mit Zwischenroumen angeordnet sind.
  • Es stellt sich dann nämlich der Vorteil ein, d die insbesondere im Bereich der ZwischenrSiume wirksani 1errlenden Verwerfungen der Endlosbahn durch die erfindudngsgemäße Station wirdungsvoll geglättet und damit ausgeglichen werden.
  • Schließlich ist noch eine AusSiihrungsform bevorzugt, bni der die Profile mit einer elektrisch leitenden tBberfl:iche versehen und elektrisch miteinander verbunden sind.
  • Diese Maßnahme hat den Vorteil, daß zusätzlich elelrtrostatische Aufladungen der Endlosbahn ausgeSlichen werden, indem ein elektrischer Kurzschluß zwischen den beiden gegenüberliegenden Oberflächen der Endlosbahn bzw. den dort vorliegenden Oberflächenladungen hergestellt wird.
  • Dies macht die erfindungsgemäße Station besonders geeignet für Geräte, in denen die Endlosbahn elektrostatisch aufgeladen wird.
  • Weitere Vorteile ergeben sich aus der Beschreibung und der beigefügten Zeichnung.
  • Es versteht sich, daß die vorstehend genannten und die nachstehend noch erlnuterten Merkmale nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination sondern auch jeweilas für sich allein genommen als erfinderisch angesehen werden.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird in der nachfolgenden Beschreibung näher erlöutert. Rs zeigen Fig. 1 einen Querschnitt durch eine erfindungsgemäß verwendete Endlosbahn (nicht maß sthblich), ?in.. 2 eine Darstellung. wie I?i£. 1, jedoch unter Vorliegen besonderer klimatischer vierte, Fig. 3 eine perspektivische Darstellunr einer erfindungsgemtß verwendeten, leporelloartig gefalteten Endlosbahn1 Fig. 4 eine schematische Seitenansicht eines Gerätes zum Verarbeiten leporelloartig gefalteter Endlosbahnen, Fig. 5 eine Detaildarstellung von Fig. 4 mit einer Ausfiihrungsform einer erfindungsgemaßen Station, Fig. 6 einer perspektivische Darstellung (von vorne und in vergrößertem Magstab) einer Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Station, wie sie bereits in Fig. 5 darmestellt ist, Fig. 7 eine Seitenansicht eines Seitenteiles der Station gemäß Fig. O, Fig. 8 ein weiteres Detail einer Ausführungsform einer erfindungsgemz')ßen Station.
  • Die Fig. 1 und 2 zeigen, nicht maßstblich, im Querschnitt eine Etiketten-Endlosbahn, bei der auf einer Oräzerbahn 1v mehrere Etiketten 11a, 11b, 11c angeordnet sind. Die .tiketten 11a, 11b, 11c bestehen ihrerseits aus einer Patierschicht 12 und einer Klebeschicht 13. Beim Etikettieren werden die Etiketten 11a bis 11c von der Trägerbahn 10 durch Umlenken an einer Spendkante abgelöst und auf einen zu etikettierenden Gegenstand aufgebracht, wie dies an sich bekannt ist.
  • Wird nun die Endlosetikettenbahn gemäß i'et. 1 aus einem Lagerraum, in dem eine bestimmte Temperatur oder eine bestimmte Luftfeuchtigkeit herrschen, in den Raum gebracht, in dem die Endlosetikettenbahn mit einem Gerbt ver- oder bearbeitet werden soll und herrschen in dem Geräteraum eine andere Temperatur oder eine andere Luftfeuchtigkeit, tritt einmal eine Änderung der Steifheit der Fndlosetikettenbahn ein, meist wird die Bahn steifer. Außerdem können sich die unterchiedlichen Materialien der Träger bahn 10, der Papierschicht 12 und der Kleberschicht 13 bei sich ändernder Temperatur oder Luftfeuchtigkeit unterschiedlich ausdehnen oder zusammenziehen, so daß sich die Bahn wölbt, wie dies in Fig. 2 erkennbar ist. trane besondere Holle spielen dabei Zwischenräume 14 zwischen den Stiketten 11a, 11b und 11c, weil im Bereich dieser Zwischenräume 14 sich die Bahn besonders leicht verwerfen kann.
  • Fig. 3 zeigt in perspektivischer Darstellung eine leporelloartig gefaltete Endlosbahn 20 mit den Etiketten 11 auf der Trägerbahn 10. Nach der Bearbeitung durch einen Drucker legt sich die Endlosbahn 20 unter dem Einfluß der Schwerkraft selbst auf einem Ablagestapel 21 ab, in dem sich die einzelnen Abschnitte 20a, 20b, 20c, 20d und sofort nacheinander auf den Ablagestapel 21 auffalten.
  • Das selbe gilt für Bearbeitungsmaschinen, beispielsweise Etikettiermaschinen, bei denen die Etiketten zuvor abgelöst wurden und sich die verbleibende Trägerbahn 10 von selbst auf dem Ablagestapel 21 ablegt, um dann ordentlich entfernt werden zu können.
  • Wie bereits erwähnt, sind die Bereiche der Zwischenräume 14 besonders kritisch, weil die Endlosbahn 20 sich dort besonders leicht verformen kann. Die Verformung besteht im wesentlichen aus einer Wölbung 23, wie sie im Bereich einer Mittellinie 22 in Fig. 3 schematisch eingetragen ist. Diese Wölbung 23 ergibt zusammen mit einer dazu senkrecht gerichteten Wölbung eine besondere Verformung der Endlosbahn 20 in einem bei 24 angedeuteten Bereich eines Falzes 25, in dem sich die Achsen von Längs-Zwischenr-3umen 14 schneiden. Diese Verformungen der Endlosbahn 2G können zu einer Auswölbung des Falzes 25 fiihren.
  • Fig. 4 zeigt in der Seitenansicht einen Drucker 31 als Beispiel fiir ein, leporelloartig gefaltete Endlosbahnen verarbeitendes Gerät. Der Drucker 31 steht auf einem Tisch 30 und zieht von einem Vorratsstapel 32 die Endlosbahn 20 in die Richtung des eingezeichneten Pfeiles ab.
  • Es versteht sich, daß die Darstellung von Fig. 4 nur auj3erst schematisch zu verstehen ist.
  • Die Endlosbahn 20 wird. nun im Drucker 31 bedruckt, in dem beispielsweise auf Etiketten ein bestimmter Firmenaufdruck aufgebracht wird und schließlich verläßt die Endlosbahn 20 den Drucker 31 über eine Ausgabestation, beispielsweise eine Kante 33. Die Endlosbahn 20 fällt nun nach unten und faltet sich normalerweise ordentlich auf dem Ablagestapel 21 selbst zusammen. Aufgrund der zu l1ig. 3 erläuterten Auswölbungen, die in Fig. 4 mit 34 angedeutet sind, kann jedoch der Fall eintreten, daß sich die Endlosbairn 20 nicht abwechselnd in die eine und in die andere Richtung faltet sondern sich beispielsweise nacheinander zweimal in die selbe Richtung faltet, wie dies mit einer Ecke 35 i.n si'ig.
  • 4 angedeutet ist. Diese Störung im Zusammenfalten infolge der Auswölbungen 34 führt dazu, daß die Endlosbahn 20 sich nicht ordentlich auf dem Ablagestapel 21 ablegt sondern ungeordnet in den Raum hineinfhllt.
  • Fig. 5 zeigt nun eine erfindungsgemße Station, mit welcher derartige Störungen vermieden werden können.
  • Die Station besteht im wesentlichen aus einem Glättungsteil 40, das zwei parallel im Abstand zueinander angeordnete Profile, insbesondere Rohre 41, 42 aufweist. Die zndlosbahn 20 wird entlang eines S-förmigen Weges zwischen den Rohren 41, 42 hindurch gefiihrt und zwar derart, daß sie an dem einen Rohr mit ihrer einen Oberfläche und an dem anderen Rohr mit ihrer anderen Oberflache anliegt. Je nach Durchmesser und Abstand der Rohre 41, 42 ergibt sich damit ein bestimmter Umschlingungswinkel zwischen Endlosbahn 20 und den Rohren 41, 42.
  • Beim Ausfiihrungsbeispiel gemaß Fig. 5 ist der Abstand der Rohre 41, 42 zueinander starr dadurch eingestellt, daß die Rohre 41, 42 fest mit Seitenteilen 43 verbunden sind. Es ist jedoch erfindungsgemäß auch möglich, den Abstand der Rohre 41, 42 zueinander mit etwas größerem apparativen Aufwand federnd einzustellen.
  • Man erkennt aus Fig. 5 ferner, daß die Endlosbahn 20 in der Weise durch das Glättungsteil 40 gefiihrt wird, daß eine Etikettenseite 48 zunächst außerhalb des Rohres 41 geführt wird und erst beim Passieren des zweiten Rohres 42 an dessen Oberfläche anliegt. Dadurch wird gewshrleistet, daß, falls sich Etiketten beim Passieren des ersten Rohres 41 teilweise gelöst haben sollten, diese beim Passieren des zweiten Rohres 42 sofort wieder angedriickt werden.
  • Man erkennt aus Fig. 5 schließlich noch, daß in einer Richtung senkrecht zur Verbindungslinie der haltepunkte der Rohre 41, 42 am Seitenteil 43 mehrere Bohrungen 42, 45, 46 vorgesehen sind. In der am mei-sten von dieser Verbindungslinie abliegenden Bohrung 44 ist ein Seil 47 angeschlagen, dessen entgegengesetztes Ende mit einer geeig neten Aufhängung verbunden ist, beispielsweise der Kante >; des Gerätes 31.
  • Die Aufhängung des Glättungsteiles 40 ergibt damit eine zweifache Schwenkbarkeit und zwar einmal um die Achse der Bohrung 40 und zum anderen, nach art eines Pendels,um den Aufhangungspunkt des Seiles 4? an der kante 30.
  • Die Verbindungslinie der Haltepunkte der Rohre 44, Z m Seitenteil 43 schließt damit mit der senkrechten, die bei.
  • Ausfiihrungsbeispiel gemäß Fig. 5 mit der mittleren bahn zwischen Kante 33 und Ablagestapel 21 übereinstimmt, einen Winkel 49 ein. Dieser Winkel 49 kann vorzugsweise im Bereich von 0 bis 300 oder noch darüberhinaus variier vlerfierl, er ist in Fig. 5 der Deutlichkeit halber stark übertrieben dargestellt.
  • Die vorstehend geschilderte Aufhängung des Glättungsteiles 40 gjestattet damit, daß das Glättungsteil 40 harmonisen der durchlaufenden Endlosbahn 20 folgt. Da die ndlosbahn 20 stufenweise gefaltet ist, ergibt sich nämlich ein zeigt varianter Reibungswiderstand beim Durchlaufen des GlCittungsteiles 40, so daß auch die darauf ausgeübten kräfte sich kontinuierlich andern. Die beschriebene Aufhängung des Glättungsteiles 40 erlaubt demgegenüber eine hannonische Bewegung, so daß die Endlosbahn 20 glatt durdch das Glättungsteil 40 hindurchlaufen kann.
  • Es versteht sich, daß das Glättungsteil 40 auch durch bolzen in den Bohrungen 44 bis 46 schwenkjw selsgent ein kann oder auf eine sonstige Art und weise, die den Durchschnittsfachmann auf der Hand liegt.
  • In den iip. 6 und 7 ist das Glättungsteil 40 noenmal j den Einzjelheiten dargestellt. Man erkennt, daß die @@ 41,42 parallel zueinander mit festem Abstans in zwei Seitenteilen 43a, 43b angeordnet sind. Die Seitenteile 43a, 43b haben die Gestalt eines WInkels, dessen einer Schenkel 60 die naltepunkte für die Rohre 41, 42 in Gestalt von Bohrungen 62, 63 aufnimmt, während der andere schenkel 61 die als Befestigungsmittel dienenden Bohrungen 44 bis 46 aufnimmt. Die Seitenteile 43 bestehen aus einem üblichen Flachmaterial, als Werkstoff wird fiir die Seitenteile 43 und die Rohre 41, 42 vorzugsweise Metall, insbesondere Stahl verwendet. Der Weg der Endlosbahn ist mit 50 angedeutet.
  • In Fig. 7 ist der Durchmesser der Bohrungen 62, 63 und damit der Durchmesser der Rohre 41, 42 mit D bezeichnet, die Bohrungen 62, 63 haben voneinander einen Abstand d, die Bohrungen 44 bis 46 haben voneinander einen Abstand a bzw.
  • b und die Bohrung 46 liegt in einer Achse mit den Bohrungen 52, 63. Die Verbindungslinie der Bohrungen 44 bis 46 hat schließlich vom Mittelpunkt der Bohrung 62 einen Abstand c. In einem Ausführungsbeispiel wurden fiir iibliche i3" bis 15"~Endlosetikettenbahnen die folgenden Werte verwendet: a = 20 mm b = 20 mm c = 24 mm d = 83 mm D = 28 mm Schließlich zeigt Fig. 8 noch, welche elektrischen ;irkungen das Glättungsteil 40 nach dem Ausführungsbeispsiel der Fig. 6 und 7 besitzt. Bestehen die Oberflächen der rohre 41, 42 aus einem elektrisch leitenden Material, bewirken die Seitenteile 43a, 43b eine elektrische Verbindung die in Fig. 8 mit 70 angedeutet ist. Diese elektrische Verbindung 70 hat wiederum einen Ausgleich von Oberflächenladungen zur Folge, die in Fig. 8 mit 71 (positive Oberflächenladung ) und 72 (negative Oberflächenladung) angedeutet sind. Die Endlosbahn kann - elektrisch geschen -aufgrund der in Fig. 1 und 2 dargestellten Struktur die Eigenschaften eines Flächenkondensators annehmen, bei dem das Dielektrikum durch die Klebeschi.cht 13 gebildet wird Dann bilden sich auf den einander gegeüberliegenden Oberflächen die Oberflächenladungen 7 und 72 aus, die den freien Fall und das Zusammenfalten auf den Ablagestabel.
  • aufgrund elektrostischor Kräfte bjehindern können. Durch läuft nun die Endlosbahn 20 die Rohre 45, 42 in der ln Fig. 8 mit einem Pfeil angedeuteten Eichtung, werden die Oberflächenladungen 71, 72 durch die angedeutete verbindun 70 kurzgeschlossen.
  • L e e r s e i t e

Claims (11)

  1. Patent ansprii che 1. Station für ein leporelloartig gefaltete Endlosbahnen (20) verarbeitendes Gerät, insbesondere einen Drucker (31), bei dem die Endlosbahn (20) den Drucker (31) /2ber eine Ausgabestation verläßt und, sich leporelloartig faltend, vorzugsweise nur unter Schwerkrafteinflug nach unten auf einem Ablagestapel (21) abgelegt wird dadurch gekennzeichnet, daß die Station aus einem zwischen Aurgabestation und Ablagestapel (21) angeordneten Glettungsteil (40) mit mindestens zwei parallel zueinander im Abstand angeordneten Profilen besteht, zwischen denen hindurch die Endlosbahn (20) derart entlang eines S-förmigen Weges gefiihrt wird, daß die eine Oberfläche der Endlosbahn (20) an dem einen Profil und die andere Oberflache an dem anderen Profil anliegt.
  2. 2. Station nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Profile Rundprofile, insbesondere Rohre (41,42 ) sind.
  3. 3. Station nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Profile einen festen Abstand (d) voneinander aufweisen, der vorzugsweise dem etwa 0,4-fachen eines Langen-Rastermaßes der Endlosbahn (2ü) entspricht.
  4. 4. Station nach einem der Anspricht 1 bis 3, dadurch :-kennzeichnet, daß der Ieigungswinkel (49) zwischen der von den Profilen aufgespannten Ebene und der mittleren Verbindungsebene von Ausgabestation und Ablagestapel (.'1) einstellbar ist, vorzugsweise in einem Bereich von etwa O bis 30° =.
  5. Station nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, da2 die Profile seitlich von Seitenteilen (43a, 43b) ehalten sind, und daß in den Seitenteilen (43a, 43b) in einer Richtung senkrecht zur Verbindungslinie der faltet punkte der Profile eine Mehrzahl von Befestigungsmitteln angeordnet ist.
  6. 6. Station nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Glattungsteil (40) in den Befestigungsmitteln um eine zu den Achsen der Profile parallele Achse schwenkbar aufgehangt ist.
  7. 7. Station nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Glättungsteil (40) in den Befestigungsmitteln an Seilen (47) aufgehängt ist.
  8. 8. Station nach einem der Anspricht 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Endlosbahn (20) aus einer Trägerbahn (10) mit aufgeklebten Etiketten (11) besteht.
  9. 9. Station nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Etiketten in mehreren Reihen und Spalten mit Zwischenräumen (14) angeordnet sind.
  10. 10. Station nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Endlosbahn (20) das erste Profil mit Anlage an der von den Etiketten abgewandten Oberfläche passert.
  11. 11. Station nach einem der Ansprfiche 1 bis 1t, dadurch gekennzeichnet, daß die Profile mit einer elektrisch leitenden Oberfläche versehen und diese elektrisch miteinander verbunden (70) sind.
DE19833343523 1983-12-01 1983-12-01 Station fuer ein leporelloartig gefaltete endlosbahnen verarbeitendes geraet, insbesondere drucker Ceased DE3343523A1 (de)

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