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Station für ein leporelloartig gefaltete
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Endlosbahnen verarbeitendes Gerad, insbesondere Drucker Die Erfindung
bezieht sich auf eine Station fiir ein lepo relloartig gefaltete Endlosbahnen verarbeitendes
Gernt, insbesondere einen Drucker, bei dem die Endlosbahn den
Drucker
ber eine Ausgabestation verläßt und, sich leporelloartig faltend, vorzugsweise nur
unter Schwerkrafteinfluß nach unten auf einem Ablage stapel abgelegt wird.
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Es ist bekannt, bei modernen Datenverarbeitungs-, Textverarbeitungs-
und sonstigen Büro- und Kommunikationsgeräten Endlosbahnen, insbesondere Endlosformulare
bzw. unbedrucktes Endlospapier zu verwenden. Üblicherweise sind diese Endlosbahnen
leporelloartig, d.h. zick-zack-förmig gefaltet und werden durch das Gerät von einem
Vorratsstapel abgehoben, verarbeitet und schließlich an einer Ausgabestation, beispielsweise
einer Ausgabekante ausgegeben. Die Endlosbahn fällt dann, meist lediglich unter
Einfluß der Schwerkraft, nach unten, faltet sich selbst entlang der urspriinglichen
Faltung wieder zusammen und wird so von selbst auf einem Ablagestapel abgelegt.
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Das verarbeitende Gerät kann beispielsweise ein Drucker sein oder
auch ein anderes verarbeitendes Gerät, beispielsweise einer Verpackungs oder Etikettiermaschine.
Bei einer Etikettiermaschine werden nämlich die Etiketten von einer Trägerbahn abgezogen
und diese verbleibende Tragerbahn legt sich dann selbst wieder in der genannten
Weise auf einem Ablagestapel ab.
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Die verarbeitenden Endlosbahnen als Endlospapier, Endlosformularsätze
oder Endlosetikettensätze bringen j jedoch u.
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U. Probleme mit sich. Die Endlosbahnen werden nämlich üblicherweise
nicht an dem Ort gelagert, an dem auch das verarbeitende Gerät steht. Meist werden
die Endlosbahnen
in einem iiblichen, nicht klimatisierten Lagerraum
aufbewahrt, während das verarbeitende Gerät, insbesondere ein Datenverarbeitungsgerät,
in einem klimatisierten Raum steht, meist sind jedoch die Klimadaten, insbesondere
'Remperatur und Luftfeuchtigkeit in beiden Räumen verschieden.
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Bringt man nun die Endlosbahn zum Verarbeiten in den Haut, in dem
das Gerät steht, gleichen sich Temperatur und Feuchtigkeit der Endlosbahn an diejenigen
Werte des Geräteraumes an. Insbesondere wenn die Endlosbahn mehrlagig ist und die
mehreren Lagen aus unterschiedlichen Materialien bestehen, wie dies beispielsweise
bei Endlosetikettenbahnen der Fall ist, verziehen sich die Lagen gegeneinander und
nehmen gleichzeitig eine steifere Struktur an. Kommt dann noch hinzu, daß beispielsweise
Endlosetikettenbrhnen so ausgebildet sind, daß sie in Längsrichtung gesehen mehrere
Reihen von Etiketten aufweisen, kann sich die ndlosbahn, vorzugsweise im Bereich
der Zwischenräume zwischen den Etikettenreihen nach Verlassen der Ausgabestation
des Gerätes so verwerfen, daß eine geordnete sich selbst faltende Ablage auf dem
Ablagestapel nicht mehr möglich ist. Dies gilt insbesondere auch dann, wenn die
Endlosbahn im Gerad erwärmt oder statisch aufgeladen wird.
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Da in derartigen Fällen sich die im Falzbereich auswlbende und verziehende
Endlosbahn nicht mehr sauber falten ablegt, mußte man bisher eine Hilfsperson beauftragen,
die faltende Ablage zu berwachen und erforderlichenfalls von liand zu korrigieren.
Hierdurch wird jedoch wertvolle rbeitskraft
gebunden, so daß ein
Teil der Vorteile, die sich beim Verwenden von Endlosbahnen einstellen, wieder verloren
gehen.
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Der Erfindung liegt demgegenüber d.ie Aufgabe zugrunde, eine Station
der eingangs genannten Art zu schaffen, die mit einfachen Mitteln eine saubere,
sich selbst faltende Ablage derartiger leporelloartig gefalteter Endlosbahnen gewährleistet.
Außerdem soll die Station einfach im Aufbau und universal in der Anwendung sein,
so daß sie auch bei beliebigen Geräten nachgerüstet werden kann.
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Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daR die Station
aus einem zwischen Ausgabestation und Ablagestapel angeordneten Glättungsteil mit
mindestens zwei parallel zueinander im Abstand angeordneten Profilen besteht, zwischen
denen hindurch die Endlosbahn derart entlang eines S-förmigen Weges gefiihrt wird,
daß die eine Oberfläche der Endlosbahn an dem einen Profil und die andere Oberfläche
an dem anderen Profil anliegt.
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Die erfindungsgemäße Station löst damit die zugrundeliegende Aufgabe
vollkommen, weil durch die Hihrung der Endlosbahn mit teilweiser Umschlingung der
Profile möglicherweise aufgetretene Auswölbungen oder gar Knicke gegleittet werden,
so daß nach Verlassen der erfindungsgemäßen Station die Endlosbahn sich problemlos
selbst faltend auf dem Ablage stapel ablegt. Eine Überwachung durch eine hilfsperson
ist damit entbehrlich und die organisatorischen Vorteile der Endlosbahnen können
voll ausgenutzt werden.
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In weiterer Ausbildung der Erfindung sind die Profile Rundprofile,
insbesondere Rohre.
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Diese Maßnahme hat den Vorteil, daß Standard-Bauelemente verwendet
werden können und sich ein besonders einfacher und kostensparender Aufbau der erfindungsemaßen
Station ergibt.
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Weiterhin ist eine Ausfiihrungsform bevorzugt, bei der die Profile
einen festen Abstand voneinander aufweisen, der vorzugsweise dem etwa 0,4-fachen
des Längen-Rastermaßes der Endlosbahnen entspricht.
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Diese Maßnahme hat den Vorteil, daß durch die starre Anordnung der
beiden Profile, insbesondere Rohre, zueinander weiterhin die Einfachheit des Aufbaues
der erfindungsemäßen Station gefördert wird. Durch die vorzugsweise genannte Dimensionierung
des Abstandes ergibt sich eine besonders gute Wirkung bei den üblicherweise verwendeten
Leporello-Endlosbahnen mit 8" oder 15" Löngenraster.
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Bei einer weiteren bevorzugten Ausfiihrungsform der Erfindung ist
der Neigungswinkel zwischen der von den Profilen aufgespannten Ebene und der mittleren
Verbindungsebene von Ausgabestation und Ablagestapel einstellbar, vorzugsweise in
einem Bereich von etwa O bis 30°.
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Diese Maßnahme hat den Vorteil, daß der Umschlingungswinkel zwischen
Endlosbahn und Profilen und damit auch die Glättungswirkung der erfindungsgem^;en
Station stufenlos
eingestellt werden kann, insbesondere in Abhängigkeit
von der jeweils verwendeten Endlosbahn, deren Temperatur und Beuchtigkeit. Diese
Ausfiihrungsform der Erfindung eignet sich damit in besonderem Maße für solche Anwendungsfälle,
bei denen eine Vielzahl unterschiedlicher Endlosbahnen verarbeitet wird und sich
die unterschiedlichen Verhältnisse am Lagerort der Endlosbahnen und im Raum des
Gerätes zueinander ständig ändern, was beispielsweise dort der Fall ist, wo der
Geräteraum fortwährend klimatisiert wird, während sich die klimatischen Werte des
Lagerraumes in Abhängigkeit von der Jahres- oder Tageszeit beständig ändern.
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Eine? besonders gute Wirkung wird ferner dadurch erzielt, daß die
Profile seitlich von Seitenteilen gehalten sind, und daß in den Seitenteilen in
einer Richtung senkrecht zur Verbindungslinie der Haltepunkt der Profile eine Mehrzahl
von Befestigungsmitteln angeordnet ist.
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Diese Merkmale dienen zur stufenlosen Einstellung des o.g.
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Neigungswinkels und ermöglichen diese stufenlose Einstellung in besonders
einfacher Weise.
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Dies gilt insbesondere dann, wenn in weiterer Ausgestaltung der Erfindung
das Glättungsteil in den Befestigungs mitteln um-eine zu den Achsen der Profile
parallele Achse schwenkbar aufgehängt ist.
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Es ergibt sich dann nämlich der Vorteil, daß das Glättungsteil sich
infolge der schwenkbaren Befestigung selbst,
nach unten hängend,
ausrichtet und zwar unter einem Neigungswinkel, der davon abhängt, in welchem Abstand
das Befestigungsmittel senkrecht von der Verbindungslinie der Haltepunkte der Profile
angeordnet ist. Der Neigungswinkel stellt sich dann nämlich als Verbindungslinie
zwischen Befestigungsmittel und Schwerpunkt des Glättungsteiles ein.
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Außerdem hat die schwenkbare Aufhängung in den Befestigungsmitteln
den Vorteil, daß das Glättungsteil während des Durchlaufens der Endlosbahn in einer
Schwenkbewegung dem gestuften Verlauf der Endlosbahn folgen kann und damit der zum
Ausüben der Glättungsfunktion erforderliche Reibungswiderstand innerhalb des Glättungsteiles
harmonisch variiert. Dies hat den Vorteil, daß ein Hängenbleiben der Endlosbahn
im Glättungsteil sicher vermieden werden kann.
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Dieser voratehend genannte Vorteil kann erfindungsgemäß noch weiter
dadurch verbessert werden, daß das Glättungsteil in den Befestigungsmitteln an Seilen
aufgehängt ist.
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Diese Aufhängung des Glättungsteiles hat nämlich den zusätzlichen
Vorteil, daß nicht nur eine Schwenkbewegung um die Befestigungsmittel möglich ist
sondern daß daruberhinaus das Glättungsteil auch in der Seilaufhängung nach Art
eines Pendels verschwenkt werden kann, so daß der Reibungswiderstand sich noch harmonischer
ändert. Außerdem hat diese Maßnahme den wesentlichen Vorteil, daß sie eine besonders
leichte Anbringung an beliebigen Geräten erlaubt, so daß die erfindungsgemäße Station
auch fiir nahezu beliebige bereits vorhandene Gerate nachgeristet werden kann.
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Wie bereits eingangs erwähnt, treten die der Erfindung zugrundeliegenden
Probleme insbesondere bei mehrlagigen Endlosbahnen mit unterschiedlichen Materialien
auf, so daß eine besonders gute Wirkung dann erzielt wird, wenn die Endlosbahnen
aus einer Trägerbahn mit aufgeklebten Etiketten besteht, vor allem dann, wenn die
Etiketten in mehreren Reihen und Spalten mit Zwischenroumen angeordnet sind.
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Es stellt sich dann nämlich der Vorteil ein, d die insbesondere im
Bereich der ZwischenrSiume wirksani 1errlenden Verwerfungen der Endlosbahn durch
die erfindudngsgemäße Station wirdungsvoll geglättet und damit ausgeglichen werden.
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Schließlich ist noch eine AusSiihrungsform bevorzugt, bni der die
Profile mit einer elektrisch leitenden tBberfl:iche versehen und elektrisch miteinander
verbunden sind.
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Diese Maßnahme hat den Vorteil, daß zusätzlich elelrtrostatische Aufladungen
der Endlosbahn ausgeSlichen werden, indem ein elektrischer Kurzschluß zwischen den
beiden gegenüberliegenden Oberflächen der Endlosbahn bzw. den dort vorliegenden
Oberflächenladungen hergestellt wird.
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Dies macht die erfindungsgemäße Station besonders geeignet für Geräte,
in denen die Endlosbahn elektrostatisch aufgeladen wird.
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Weitere Vorteile ergeben sich aus der Beschreibung und der beigefügten
Zeichnung.
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Es versteht sich, daß die vorstehend genannten und die nachstehend
noch erlnuterten Merkmale nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination sondern
auch jeweilas für sich allein genommen als erfinderisch angesehen werden.
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Die Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird in der nachfolgenden
Beschreibung näher erlöutert. Rs zeigen Fig. 1 einen Querschnitt durch eine erfindungsgemäß
verwendete Endlosbahn (nicht maß sthblich), ?in.. 2 eine Darstellung. wie I?i£.
1, jedoch unter Vorliegen besonderer klimatischer vierte, Fig. 3 eine perspektivische
Darstellunr einer erfindungsgemtß verwendeten, leporelloartig gefalteten Endlosbahn1
Fig. 4 eine schematische Seitenansicht eines Gerätes zum Verarbeiten leporelloartig
gefalteter Endlosbahnen, Fig. 5 eine Detaildarstellung von Fig. 4 mit einer Ausfiihrungsform
einer erfindungsgemaßen Station, Fig. 6 einer perspektivische Darstellung (von vorne
und in vergrößertem Magstab) einer Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Station,
wie sie bereits in Fig. 5 darmestellt ist,
Fig. 7 eine Seitenansicht
eines Seitenteiles der Station gemäß Fig. O, Fig. 8 ein weiteres Detail einer Ausführungsform
einer erfindungsgemz')ßen Station.
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Die Fig. 1 und 2 zeigen, nicht maßstblich, im Querschnitt eine Etiketten-Endlosbahn,
bei der auf einer Oräzerbahn 1v mehrere Etiketten 11a, 11b, 11c angeordnet sind.
Die .tiketten 11a, 11b, 11c bestehen ihrerseits aus einer Patierschicht 12 und einer
Klebeschicht 13. Beim Etikettieren werden die Etiketten 11a bis 11c von der Trägerbahn
10 durch Umlenken an einer Spendkante abgelöst und auf einen zu etikettierenden
Gegenstand aufgebracht, wie dies an sich bekannt ist.
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Wird nun die Endlosetikettenbahn gemäß i'et. 1 aus einem Lagerraum,
in dem eine bestimmte Temperatur oder eine bestimmte Luftfeuchtigkeit herrschen,
in den Raum gebracht, in dem die Endlosetikettenbahn mit einem Gerbt ver- oder bearbeitet
werden soll und herrschen in dem Geräteraum eine andere Temperatur oder eine andere
Luftfeuchtigkeit, tritt einmal eine Änderung der Steifheit der Fndlosetikettenbahn
ein, meist wird die Bahn steifer. Außerdem können sich die unterchiedlichen Materialien
der Träger bahn 10, der Papierschicht 12 und der Kleberschicht 13 bei sich ändernder
Temperatur oder Luftfeuchtigkeit unterschiedlich ausdehnen oder zusammenziehen,
so daß sich die Bahn wölbt, wie dies in Fig. 2 erkennbar ist. trane besondere Holle
spielen dabei Zwischenräume 14 zwischen den Stiketten 11a, 11b und 11c, weil im
Bereich dieser Zwischenräume 14
sich die Bahn besonders leicht
verwerfen kann.
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Fig. 3 zeigt in perspektivischer Darstellung eine leporelloartig gefaltete
Endlosbahn 20 mit den Etiketten 11 auf der Trägerbahn 10. Nach der Bearbeitung durch
einen Drucker legt sich die Endlosbahn 20 unter dem Einfluß der Schwerkraft selbst
auf einem Ablagestapel 21 ab, in dem sich die einzelnen Abschnitte 20a, 20b, 20c,
20d und sofort nacheinander auf den Ablagestapel 21 auffalten.
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Das selbe gilt für Bearbeitungsmaschinen, beispielsweise Etikettiermaschinen,
bei denen die Etiketten zuvor abgelöst wurden und sich die verbleibende Trägerbahn
10 von selbst auf dem Ablagestapel 21 ablegt, um dann ordentlich entfernt werden
zu können.
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Wie bereits erwähnt, sind die Bereiche der Zwischenräume 14 besonders
kritisch, weil die Endlosbahn 20 sich dort besonders leicht verformen kann. Die
Verformung besteht im wesentlichen aus einer Wölbung 23, wie sie im Bereich einer
Mittellinie 22 in Fig. 3 schematisch eingetragen ist. Diese Wölbung 23 ergibt zusammen
mit einer dazu senkrecht gerichteten Wölbung eine besondere Verformung der Endlosbahn
20 in einem bei 24 angedeuteten Bereich eines Falzes 25, in dem sich die Achsen
von Längs-Zwischenr-3umen 14 schneiden. Diese Verformungen der Endlosbahn 2G können
zu einer Auswölbung des Falzes 25 fiihren.
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Fig. 4 zeigt in der Seitenansicht einen Drucker 31 als Beispiel fiir
ein, leporelloartig gefaltete Endlosbahnen verarbeitendes Gerät. Der Drucker 31
steht auf einem
Tisch 30 und zieht von einem Vorratsstapel 32 die
Endlosbahn 20 in die Richtung des eingezeichneten Pfeiles ab.
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Es versteht sich, daß die Darstellung von Fig. 4 nur auj3erst schematisch
zu verstehen ist.
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Die Endlosbahn 20 wird. nun im Drucker 31 bedruckt, in dem beispielsweise
auf Etiketten ein bestimmter Firmenaufdruck aufgebracht wird und schließlich verläßt
die Endlosbahn 20 den Drucker 31 über eine Ausgabestation, beispielsweise eine Kante
33. Die Endlosbahn 20 fällt nun nach unten und faltet sich normalerweise ordentlich
auf dem Ablagestapel 21 selbst zusammen. Aufgrund der zu l1ig. 3 erläuterten Auswölbungen,
die in Fig. 4 mit 34 angedeutet sind, kann jedoch der Fall eintreten, daß sich die
Endlosbairn 20 nicht abwechselnd in die eine und in die andere Richtung faltet sondern
sich beispielsweise nacheinander zweimal in die selbe Richtung faltet, wie dies
mit einer Ecke 35 i.n si'ig.
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4 angedeutet ist. Diese Störung im Zusammenfalten infolge der Auswölbungen
34 führt dazu, daß die Endlosbahn 20 sich nicht ordentlich auf dem Ablagestapel
21 ablegt sondern ungeordnet in den Raum hineinfhllt.
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Fig. 5 zeigt nun eine erfindungsgemße Station, mit welcher derartige
Störungen vermieden werden können.
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Die Station besteht im wesentlichen aus einem Glättungsteil 40, das
zwei parallel im Abstand zueinander angeordnete Profile, insbesondere Rohre 41,
42 aufweist. Die zndlosbahn 20 wird entlang eines S-förmigen Weges zwischen
den
Rohren 41, 42 hindurch gefiihrt und zwar derart, daß sie an dem einen Rohr mit ihrer
einen Oberfläche und an dem anderen Rohr mit ihrer anderen Oberflache anliegt. Je
nach Durchmesser und Abstand der Rohre 41, 42 ergibt sich damit ein bestimmter Umschlingungswinkel
zwischen Endlosbahn 20 und den Rohren 41, 42.
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Beim Ausfiihrungsbeispiel gemaß Fig. 5 ist der Abstand der Rohre 41,
42 zueinander starr dadurch eingestellt, daß die Rohre 41, 42 fest mit Seitenteilen
43 verbunden sind. Es ist jedoch erfindungsgemäß auch möglich, den Abstand der Rohre
41, 42 zueinander mit etwas größerem apparativen Aufwand federnd einzustellen.
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Man erkennt aus Fig. 5 ferner, daß die Endlosbahn 20 in der Weise
durch das Glättungsteil 40 gefiihrt wird, daß eine Etikettenseite 48 zunächst außerhalb
des Rohres 41 geführt wird und erst beim Passieren des zweiten Rohres 42 an dessen
Oberfläche anliegt. Dadurch wird gewshrleistet, daß, falls sich Etiketten beim Passieren
des ersten Rohres 41 teilweise gelöst haben sollten, diese beim Passieren des zweiten
Rohres 42 sofort wieder angedriickt werden.
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Man erkennt aus Fig. 5 schließlich noch, daß in einer Richtung senkrecht
zur Verbindungslinie der haltepunkte der Rohre 41, 42 am Seitenteil 43 mehrere Bohrungen
42, 45, 46 vorgesehen sind. In der am mei-sten von dieser Verbindungslinie abliegenden
Bohrung 44 ist ein Seil 47 angeschlagen, dessen entgegengesetztes Ende mit einer
geeig neten Aufhängung verbunden ist, beispielsweise der Kante >; des Gerätes
31.
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Die Aufhängung des Glättungsteiles 40 ergibt damit eine zweifache
Schwenkbarkeit und zwar einmal um die Achse der Bohrung 40 und zum anderen, nach
art eines Pendels,um den Aufhangungspunkt des Seiles 4? an der kante 30.
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Die Verbindungslinie der Haltepunkte der Rohre 44, Z m Seitenteil
43 schließt damit mit der senkrechten, die bei.
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Ausfiihrungsbeispiel gemäß Fig. 5 mit der mittleren bahn zwischen
Kante 33 und Ablagestapel 21 übereinstimmt, einen Winkel 49 ein. Dieser Winkel 49
kann vorzugsweise im Bereich von 0 bis 300 oder noch darüberhinaus variier vlerfierl,
er ist in Fig. 5 der Deutlichkeit halber stark übertrieben dargestellt.
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Die vorstehend geschilderte Aufhängung des Glättungsteiles 40 gjestattet
damit, daß das Glättungsteil 40 harmonisen der durchlaufenden Endlosbahn 20 folgt.
Da die ndlosbahn 20 stufenweise gefaltet ist, ergibt sich nämlich ein zeigt varianter
Reibungswiderstand beim Durchlaufen des GlCittungsteiles 40, so daß auch die darauf
ausgeübten kräfte sich kontinuierlich andern. Die beschriebene Aufhängung des Glättungsteiles
40 erlaubt demgegenüber eine hannonische Bewegung, so daß die Endlosbahn 20 glatt
durdch das Glättungsteil 40 hindurchlaufen kann.
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Es versteht sich, daß das Glättungsteil 40 auch durch bolzen in den
Bohrungen 44 bis 46 schwenkjw selsgent ein kann oder auf eine sonstige Art und weise,
die den Durchschnittsfachmann auf der Hand liegt.
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In den iip. 6 und 7 ist das Glättungsteil 40 noenmal j den Einzjelheiten
dargestellt. Man erkennt, daß die @@ 41,42 parallel zueinander mit festem Abstans
in zwei
Seitenteilen 43a, 43b angeordnet sind. Die Seitenteile
43a, 43b haben die Gestalt eines WInkels, dessen einer Schenkel 60 die naltepunkte
für die Rohre 41, 42 in Gestalt von Bohrungen 62, 63 aufnimmt, während der andere
schenkel 61 die als Befestigungsmittel dienenden Bohrungen 44 bis 46 aufnimmt. Die
Seitenteile 43 bestehen aus einem üblichen Flachmaterial, als Werkstoff wird fiir
die Seitenteile 43 und die Rohre 41, 42 vorzugsweise Metall, insbesondere Stahl
verwendet. Der Weg der Endlosbahn ist mit 50 angedeutet.
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In Fig. 7 ist der Durchmesser der Bohrungen 62, 63 und damit der Durchmesser
der Rohre 41, 42 mit D bezeichnet, die Bohrungen 62, 63 haben voneinander einen
Abstand d, die Bohrungen 44 bis 46 haben voneinander einen Abstand a bzw.
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b und die Bohrung 46 liegt in einer Achse mit den Bohrungen 52, 63.
Die Verbindungslinie der Bohrungen 44 bis 46 hat schließlich vom Mittelpunkt der
Bohrung 62 einen Abstand c. In einem Ausführungsbeispiel wurden fiir iibliche i3"
bis 15"~Endlosetikettenbahnen die folgenden Werte verwendet: a = 20 mm b = 20 mm
c = 24 mm d = 83 mm D = 28 mm Schließlich zeigt Fig. 8 noch, welche elektrischen
;irkungen das Glättungsteil 40 nach dem Ausführungsbeispsiel der Fig. 6 und 7 besitzt.
Bestehen die Oberflächen der
rohre 41, 42 aus einem elektrisch
leitenden Material, bewirken die Seitenteile 43a, 43b eine elektrische Verbindung
die in Fig. 8 mit 70 angedeutet ist. Diese elektrische Verbindung 70 hat wiederum
einen Ausgleich von Oberflächenladungen zur Folge, die in Fig. 8 mit 71 (positive
Oberflächenladung ) und 72 (negative Oberflächenladung) angedeutet sind. Die Endlosbahn
kann - elektrisch geschen -aufgrund der in Fig. 1 und 2 dargestellten Struktur die
Eigenschaften eines Flächenkondensators annehmen, bei dem das Dielektrikum durch
die Klebeschi.cht 13 gebildet wird Dann bilden sich auf den einander gegeüberliegenden
Oberflächen die Oberflächenladungen 7 und 72 aus, die den freien Fall und das Zusammenfalten
auf den Ablagestabel.
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aufgrund elektrostischor Kräfte bjehindern können. Durch läuft nun
die Endlosbahn 20 die Rohre 45, 42 in der ln Fig. 8 mit einem Pfeil angedeuteten
Eichtung, werden die Oberflächenladungen 71, 72 durch die angedeutete verbindun
70 kurzgeschlossen.
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L e e r s e i t e