DE3343048C2 - Verfahren und Vorrichtung zum Legen von Querschußfäden für eine Kettenwirkmaschine - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Legen von Querschußfäden für eine KettenwirkmaschineInfo
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Abstract
Verfahren und Vorrichtung zum Legen von Scharen von Querschußfäden für eine Kettenwirkmaschine, die in zwei auf die Nadelfontur zulaufende Längsförderer mittels eines Wagens eingelegt werden, der quer zur Laufrichtung der Längsförderer zwischen diesen hin- und herbewegt wird. Die nach der Hinbewegung gelegten Schußfäden liegen parallel zu den nach der Herbewegung gelegten Schußfäden, und zwar jeweils mit gleichem Abstand zum benachbarten Schußfaden. Zunächst werden Scharen von Schußfäden als eine erste Lage und danach Scharen von Schußfäden als eine zweite Lage auf die erste Lage in einer Richtung ihrer Schußfäden gelegt, die mit der Richtung der Schußfäden der ersten Lage einen sich quer zur Laufrichtung der Längsförderer öffnenden Winkel, insbesondere von mindestens 20° einschließt.
Description
- Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Legen von Scharen von Querschußfäden für eine Kettenwirkmaschine, die in zwei auf die Nadelfontur zulaufende, kontinuierlich bewegte Längsförderer mittels jeweils eines Wagens eingelegt werden, der quer und gegebenenfalls längs zur Laufrichtung der Längsförderer zwischen diesen zur Bildung jeweils einer Lage von Querschußfäden hin- und herbewegt wird, wobei nacheinander mehrere Lagen gelegt werden, von denen mindestens eine Lage mit derartiger Parallelstruktur gelegt wird, daß die nach der Hinbewegung gelegten Schußfäden parallel zu den nach der Herbewegung gelegten Schußfäden und zum jeweils benachbarten Schußfaden in gleichem Abstand liegen.
- Eine Schußfadenlegevorrichtung, die nach dem vorstehend dargelegten Verfahren arbeitet, ist in Fig. 10 der DE-OS 20 13 694 dargestellt. Bei dieser Vorrichtung sind zwischen den kontinuierlich bewegten Längsförderern senkrecht zu deren Laufrichtung bewegte Wagen vorgesehen, auf denen Fadenführer angeordnet sind, die je eine Fadenschar sowohl bei der Hin- als auch Herbewegung des betreffenden Wagens quer zur Laufrichtung der Längsförderer legen. Dabei ist der eine Wagen mit einem starr an ihm befestigten Fadenführer versehen, der daher seine Fadenscharen aufgrund der Vorwärtsbewegung der Längsförderer in Zickzack (Kreuzschuß) legt, was zur Folge hat, daß eine Überlappung von sich kreuzenden Fadenscharen eintritt. Eine mit einem weiteren Fadenführer durch einen anderen Wagen gelegte Lage enthält die betreffenden Scharen von Querschußfäden in der oben erwähnten Parallelstruktur, und zwar stets senkrecht zur Förderrichtung der Längsförderer, so daß also die nach der Hinbewegung gelegten Schußfäden parallel zu den nach der Herbewegung gelegten Schußfäden und zum jeweils benachbarten Schußfaden in gleichem Abstand liegen, was auf eine entsprechende Verschiebung des Fadenführers in Richtung bzw. Gegenrichtung der Bewegung der Längsförderer zurückzuführen ist. Die auf diese Weise erzeugte Ware weist infolge der vorstehend erwähnten Überlappung eine ungleichmäßige Struktur auf. Außerdem läßt sich mit dieser Vorrichtung nur ein relativ geringer Winkel zwischen den im Zickzack gelegten Schußfäden der einen Lage und den senkrecht zur Laufrichtung gelegenen Schußfäden einer anderen Lage erzielen, da dieser Winkel durch die Länge des fest am Wagen angebrachten Fadenführers relativ zur Breite der Ware bestimmt ist, welche Länge nicht beliebig bemessen werden kann.
- Eine weitere Schußfadenlegevorrichtung ist aus der DE-OS 20 65 911 bekannt. Bei dieser Vorrichtung wird zwischen den Längsförderern mittels des senkrecht zur Laufrichtung der Längsförderer bewegten Wagens eine Lage von Schußfäden gelegt, innerhalb derer die einzelnen Schußfäden parallel und im gleichen Abstand zueinander liegen ( Parallelstruktur), und zwar senkrecht zur Laufrichtung der kontinuierlich laufenden Längsförderer. Um dabei trotz des kontinuierlichen Laufs der Längsförderer die erwähnte senkrechte Ausrichtung der Schußfäden zur Laufrichtung zu gewährleisten, wird ein am hin- und herbewegten Wagen angebrachter, eine Fadenschar führender Fadenführer während der Wagenbewegung längs einer schräg zur Wagenbewegung verlaufenden Führungsschiene so verstellt, daß sich in bezug auf das Maschinengestell während der Hin- und Herbewegung des Wagens ein schräger Verlauf der Bahn des Fadenführers gegenüber der Bahn des Wagens ergibt. Jeweils am Ende jeder Wagenbewegung wird dann der Fadenführer in eine Ausgangslage zurückversetzt, und zwar außerhalb der Längsförderer, wodurch die vom Fadenführer geführte Fadenschar in den betreffenden Längsförderer neben der vorher gelegten Fadenschar eingelegt wird. Die aus den nebeneinander gelegten Fadenscharen bestehende Lage von Schußfäden wird dann mittels der Längsförderer zur Nadelfontur der Kettenwirkmaschine transportiert, wo die einzelnen Schußfäden eingewirkt werden, so daß eine Wirkware mit Querschußfäden entsteht.
- Eine weitere Schußfadenlegevorrichtung für eine Kettenwirkmaschine ist aus der DE-OS 20 12 114 bekannt, die ebenfalls mit kontinuierlich laufenden Längsförderern und einem senkrecht zur Laufrichtung der Längsförderer bewegten Wagen arbeitet. Bei dieser Vorrichtung liegen die einzelnen Schußfäden senkrecht zur Laufrichtung der kontinuierlich laufenden Längsförderer parallel und im gleichen Abstand zueinander. Der Lauf der Längsförderer wird hier zwecks senkrechter Ausrichtung der Schußfäden dadurch berücksichtigt, daß jeweils am Ende jeder Wagenbewegung außerhalb der Längsförderer die Fäden der betreffenden Schar von einem Versatzrechen übernommen werden, der die Fäden dieser Schar aufgrund einer entgegen der Laufrichtung der Längsförderer verlaufenden Versetzbewegung in den betreffenden Längsförderer so einlegt, daß sich der gewünschte gleiche Abstand aller Fäden untereinander ergibt.
- Es ist auch eine Schußfadenlegevorrichtung mit mehreren Fadenführern bekannt, und zwar aus der DE-OS 25 19 834, bei der jeder Fadenführer nur einen einzigen Schußfaden legen kann, und zwar entweder senkrecht zur Laufrichtung der kontinuierlich bewegten Längsförderer oder zick-zack- förmig schräg zu dieser Laufrichtung, wobei die letztere Betriebsweise dadurch herbeigeführt wird, daß die Fadenführer entsprechend langsam im Bezug auf die Laufgeschwindigkeit der Längsförderer bewegt werden. Bei dieser Betriebsweise ist darüber hinaus wesentlich, daß der von jeweils einem Fadenführer gelegte Faden bei der Hinbewegung des Fadenführers in einer anderen Richtung verläuft als bei der Herbewegung, und zwar wie gesagt zick- zack-förmig, so daß also die eingangs herausgestellte Bedingung nicht erfüllbar ist, daß die nach der Hinbewegung gelegten Schußfäden parallel zu der nach der Herbewegung gelegten Schußfäden liegen. Insofern ist die betreffende Schußfadenlegevorichtung nicht imstande, im Falle der zick-zack-förmigen Führung der Schußfäden Lagen von Schußfäden in Parallelstruktur zu legen, in der die Schußfäden parallel und mit gleichem Abstand zueinander liegen. Darüber hinaus haftet der genannten Vorrichtung der Nachteil an, daß sie nur mit geringer Laufgeschwindigkeit der Längsförderer arbeiten kann, da der Geschwindigkeit der hin- und herbewegten Fadenführer Grenzen gesetzt sind. Aus diesem Grunde haben sich in Verbindung mit schnellaufenden Kettenwirkmaschinen nur solche Schußfadenlegevorrichtungen durchgesetzt, die jeweils eine Schar von Schußfäden legen und zwar üblicherweise etwa 10 bis 20 Schußfäden pro Schar.
- Eine weitere Schußfadenlegevorrichtung ist aus der US-PS 43 25 999 bekannt, bei der gemäß deren Fig. 11, 12 und 13 mittels zweier Wagen unter 45° zu den Längsförderern verlaufende Scharen von Schußfäden jeweils in der eingangs erwähnten Parallelstruktur gelegt werden. Während der Bewegung der Wagen über den Bereich zwischen den Längsförderern werden diese angehalten, so daß sich eine Ausrichtung der Scharen von Schußfäden ergibt, die genau der Bewegungsrichtung der Wagen folgt. Erreicht dabei ein Wagen eine Endstellung benachbart und außerhalb des betreffenden Längsförderers, so erfolgt hier ein Herumlegen der Fadenschar um an dem jeweiligen Längsförderer angebrachte Stifte, woraufhin die Längsförderer in Bewegung versetzt werden, bis von den Fäden eine weitere Gruppe von Stiften auf dem Längsförderer erreicht wird, von wo aus dann nach Umlegung der Fäden um diese letzteren Stifte erneut eine Bewegung des betreffenden Wagens über den Bereich zwischen den Längsförderern erfolgt, wobei aber die Längsförderer wieder angehalten werden. In der US-PS 43 25 999 wird noch darauf hingewiesen, daß ein Zusammenhalt der sich kreuzenden Schußfadenlagen dadurch herbeigeführt werden kann, daß diese einem Wirkvorgang unterworfen werden. Hierbei ist allerdings zu beachten, daß wegen der intermittierenden Bewegung der Längsförderer ein kontinuierlicher Wirkvorgang nicht möglich ist, da dieser immer dann gestoppt werden muß, wenn auch die Längsförderer gestoppt werden. Aus diesem Grunde kommt das in der US-PS 43 25 999 beschriebene Verfahren, auch aus Gründen der Wirtschaftlichkeit, für einen praktischen Betrieb nicht in Betracht.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Wirkware der eingangs geschilderten Art zu schaffen, deren Belastbarkeit wesentlich erhöht ist. Erfindungsgemäß geschieht dies dadurch, daß auf die eine Lage eine zweite Lage mit derart veränderter Richtung ihrer Schußfäden gegenüber der ersten Lage gelegt wird, daß die Richtung der Schußfäden der ersten Lage mit der Richtung der Schußfäden der zweiten Lage einen sich quer zur Laufrichtung öffnenden Winkel, insbesondere von mindestens etwa 20°, einschließt, wobei mindestens die eine Lage schräg über die dabei fortschreitenden Längsförderer gelegt wird.
- Aufgrund der Schaffung zweier voneinander unabhängiger Lagen von Schußfäden die im angegebenen Winkel zueinander und quer zur Laufrichtung verlaufen, wobei innerhalb jeder Lage die durchgehende Parallelführung der betreffenden Schußfäden bei gleichbleibendem Abstand erhalten bleibt, ergibt sich eine besonders hohe Festigkeit der so strukturierten Ware bezüglich der Verschiebung der einzelnen Lagen zueinander hinsichtlich ihres Winkels, so daß die Ware über einen weiten Bereich von Zugrichtungen besonders widerstandsfähig ist. Außerdem erhält die Ware eine hohe Festigkeit gegen ein Weiterreißen im Anschluß an Beschädigungen. Entscheidend ist dabei der Gedanke, zunächst die erste Lage von Schußfäden und danach die zweite Lage von Schußfäden auf die erste Lage zu legen, womit über die gesamte Fläche eine gleichmäßige Ware entsteht, die an jeder Stelle das gleiche besondere Maschenbild zeigt und gleichen Warenaufbau in Dickenrichtung der Wirkware besitzt.
- Für die Wahl der Richtungen der beiden Lagen besteht die Möglichkeit, die eine der beiden Lagen im wesentlichen senkrecht zur Laufrichtung der Längsförderer verlaufen zu lassen, was für die andere Lage bedeutet, daß diese dann schräg zu dieser Laufrichtung verläuft. Andererseits kann man beide Lagen auch so legen, daß sie in einem im wesentlichen gleichen Winkel die Laufrichtung der beiden Längsförderer kreuzen, insbesondere unter 45°. Im letzteren Falle ergibt sich ein symmetrischer Aufbau, der eine besonders universell verwendbare, stark belastbare Wirkware liefert.
- Eine besondere Erhöhung der Belastbarkeit der Ware läßt sich dadurch erzielen, daß eine dritte Lage von Schußfäden gelegt wird, deren Schußfadenrichtung im wesentlichen senkrecht zur Laufrichtung der Längsförderer verläuft, und die erste und zweite Lage hinsichtlich ihres Winkels die dritte Lage praktisch symmetrisch einschließen.
- Die dritte Lage wird zweckmäßig zwischen die erste und die zweite Lage gelegt, das heißt, nach dem Legen der ersten Lage und vor dem Legen der zweiten Lage wird die dritte Lage gelegt.
- Um eine möglichst gleichmäßige innere Strukturierung der Ware zu erzielen, gestaltet man alle Lagen zweckmäßig so, daß in ihnen der Abstand der Schußfäden der gleiche ist.
- Eine weitere Erhöhung der Belastbarkeit insbesondere in Richtung der Laufrichtung der Längsförderer erhält man dann, wenn über einer Lage, insbesondere zwischen zwei Lagen, in Laufrichtung der Längsförderer verlaufende Stehfäden eingeleitet werden.
- Um der Ware eine höhere Dichtigkeit bzw. Fülligkeit zu geben, kann man über bzw. unter einer Lage, insbesondere zwischen zwei Lagen, ein textiles Flächengebilde, (z. B. eine Vliesbahn oder eine vorgefertigte Ware) einleiten, die dann der Ware eine besondere jeweils gewünschte innere Struktur gibt.
- Die Erfindung bezieht sich weiterhin auf eine Schußfadenlegevorrichtung für Kettenwirkmaschinen zur Durchführung des vorstehend beschriebenen Verfahrens, bei der Schußfäden mittels zweier kontinuierlich bewegter Längsförderer zur Nadelfontur transportiert werden und jeweils eine Lage von Schußfäden mittels eines quer zur Laufrichtung der Längsförderer verschiebbaren Wagens gelegt wird, der jeweils mittels eines auf dem Wagen angeordneten Fadenführers eine Schar von Schußfäden von einem Längsförderer zum anderen legt, wobei pro Lage ein Wagen mit Fadenführer vorgesehen ist und die Wagen in Laufrichtung der Längsförderer mit Abstand voneinander angeordnet sind. Eine derartige Schußfadenlegevorrichtung ist in der ersten der oben angegebenen Druckschriften beschrieben.
- Die vorstehend erläuterte Schußfadenlegevorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegungsbahnen der Fadenführer in einem solchen Winkel zueinander verlaufen, daß die Richtung der Schußfäden der ersten Lage mit der Richtung der Schußfäden der zweiten Lage einen sich quer zur Laufrichtung öffnenden Winkel, insbesondere mindestens von etwa 20°, einschließt, wobei die Bewegungsbahn mindestens des einen Fadenführers schräg über die dabei fortschreitenden Längsförderer verläuft.
- Den für das Legen der dritten Lage vorgesehenen Wagen ordnet man dann zweckmäßig zwischen den die erste und zweite Lage legenden Wagen an, so daß die vom dritten Wagen gelegte Lage zwischen der ersten und der zweiten Lage angeordnet ist.
- Um die jeweilige Breite der Ware wahlweise gestalten zu können, bildet man zweckmäßig die Bewegungsbahnen der Wagen hinsichtlich der Bahnlänge einstellbar aus.
- Durch eine Einstellbarkeit der Größe der Verstellung mindestens eines Fadenführers erhält man eine entsprechende Einstellung des Winkels, unter dem die Schußfäden der betreffenden Lage zur Laufrichtung der Längsförderer verlaufen. Je größer die Verstellung des Fadenführers ist, desto mehr weicht die Richtung der betreffenden Schußfäden von der Senkrechten zur Laufrichtung der Längsförderer ab. Diese Einstellbarkeit der Verstellungsgröße des Fadenführers kann man natürlich pro Wagen vorsehen.
- Vorteilhaft verwendet man zum Versatz der jeweiligen Fadenschar Versatzrechen, wozu die Bewegungsbahnen der Fadenführer neben den Längsförderern außerhalb von diesen in Endstellungen enden, in denen die Versatzrechen zum derartigen Versatz der jeweiligen Fadenschar um die Breite der Fadenschar vorgesehen sind, daß die nach der Hinbewegung gelegten Schußfäden parallel zu den nach der Herbewegung gelegten Schußfäden und zum jeweils benachbarten Schußfaden in gleichem Abstand liegen (Parallelstruktur).
- In den Figuren sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigt
- Fig. 1 in prinzipieller Darstellung zwei auf eine Nadelfontur zu transportierende Lagen von Querschußfäden, die jeweils in einem Winkel von etwa 30° symmetrisch quer zur Laufrichtung der Längsförderer verlaufen,
- Fig. 2 die schematische Darstellung des Legens von drei Lagen, deren mittlere senkrecht zur Laufrichtung der Transportförderer verläuft,
- Fig. 3 die schematische Darstellung von zwei Lagen, wie bei Fig. 1, jedoch mit zwischen den beiden Lagen einlaufenden Stehfäden,
- Fig. 4 die schematische Darstellung von drei Lagen, wie bei Fig. 2, jedoch mit zwischen der oberen und mittleren Lage einlaufenden Stehfäden,
- Fig. 5 die schematische Darstellung von drei Lagen, wie bei Fig. 2, jedoch mit zwischen der unteren und mittleren Lage einlaufenden Stehfäden,
- Fig. 6 die schematische Darstellung von drei Lagen, von denen die beiden unteren wie bei Fig. 1 verlaufen und auf diese eine senkrecht zur Laufrichtung der Längsförderer verlaufende Lage gelegt ist, auf der zusätzlich Stehfäden aufgelegt werden,
- Fig. 7-15 die einzelnen Phasen des Legens von Fadenscharen einer Lage, die etwa unter einem Winkel von 25° zur Laufrichtung der Längsförderer verlaufen,
- Fig. 16 das Legen von drei Lagen, ähnlich wie bei Fig. 2, unter Verwendung von Versatzrechen,
- Fig. 17 einen Querschnitt durch die prinzipielle Gestaltung einer Kettenwirkmaschine mit Vorrichtung zum Legen von drei Lagen von Schußfäden sowie zum Einleiten von Stehfäden und eines Vlieses,
- Fig. 18 das Maschenbild, das sich bei der Lagenbildung gemäß Fig. 4 ergibt, und
- Fig. 19 in prinzipieller Darstellung die Gesamtseitenansicht einer Kettenwirkmaschine mit den Vorrichtungen zum Legen von Schußfäden, sowie Einleiten von Stehfäden und einer Vliesbahn.
- In Fig. 1 sind in prinzipieller Darstellung zwei Lagen 1 und 2 von Querschußfäden dargestellt, die jeweils in einem Winkel von etwa 30° zur durch den Pfeil 7 angedeuteten Laufrichtung von Längsförderern 10 und 11 verlaufen, die hier nur durch aufeinanderfolgende Punkte angedeutet sind. Eine weitere Darstellung der Längsförderer findet sich in den Fig. 16 und 19. Dabei weist der von dem Bezugszeichen 1 ausgehende Pfeil in die Richtung der Schußfäden der Lage 1 und der von dem Bezugszeichen 2 ausgehende Pfeil in die Richtung der Schußfäden der Lage 2. Jede Lage 1 bzw. 2 wird durch aufeinanderfolgende Scharen von Schußfäden gebildet, von denen auf der rechten Seite der Lage 1 zwei aufeinanderfolgende Scharen mit dem Bezugszeichen 3 und 4 und auf der rechten Seite der Lage 2 zwei aufeinanderfolgende Scharen mit dem Bezugszeichen 5 und 6 bezeichnet sind.
- Jede Schar 3, 4 bzw. 5, 6 besteht aus fünf Schußfäden. Innerhalb jeder Lage 1 bzw. 2 verlaufen alle Schußfäden parallel zueinander, wobei benachbarte Schußfäden jeweils den gleichen Abstand aufweisen. Es sei hier darauf hingewiesen, daß normalerweise die Anzahl der Schußfäden pro Schar größer ist, jedoch wird aus Gründen der Vereinfachung und Übersichtlichkeit der Darstellung eine relativ kleine Anzahl von Schußfäden pro Schar gezeigt. Das Legen der Scharen 3, 4 bzw. 5, 6 von Schußfäden (und der sich daran in Richtung des Pfeiles 7 anschließenden, nicht bezeichneten Scharen) erfolgt jeweils mittels des Fadenführers 8 für die Lage 1 und des Fadenführers 9 für die Lage 2, die zwischen den Längsförderern 10 und 11 und über diese hinaus hin- und herbewegt werden, worauf insbesondere im Zusammenhang mit der Fig. 16 näher eingegangen wird. Auf diese Weise wird zunächst mittels des Fadenführers 8 auf die Lage 1 gelegt, die mittels der Längsförderer 10, 11 auf die hier ebenfalls nur angedeutete Fontur 12 einer Kettenwirkmaschine (siehe Fig. 17 und 19) zu transportiert wird. Auf die Lage 1 wird mittels des Fadenführers 9 in entsprechender Weise die Lage 2 aufgelegt, die ebenfalls von den Fadenführern 10 und 11 auf die Fontur 12 zu transportiert wird, so daß die beiden aufeinanderliegenden Lagen 1 und 2 in der Fontur 12 mittels der durch die Wirkwerkzeuge eingewirkten Kettfäden verbunden werden.
- Die beiden Längsförderer 10 und 11 halten dabei in bekannter Weise die Schußfäden der einzelnen Scharen 3, 4 bzw. 5, 6 usw. mittels Stiften oder Haken (siehe DE-OS 20 12 114 Fig. 6, 7, 8). Nachdem die Fadenführer 8, 9 ihre in der Fig. 1 dargestellte Lage außerhalb der Längsförderer 10, 11 eingenommen haben, wird die betreffende Schar 3 bzw. 5 von Schußfäden entgegen der Laufrichtung der Längsförderer 10 und 11, also entgegen der Richtung des Pfeiles 7, um die Breite einer Schar versetzt, wodurch sich dann das in der Fig. 1 dargestellte Bild der Lagen 1 und 2 ergibt, bei dem, wie gesagt, die einzelnen Schußfäden parallel zueinander liegen und benachbarte Schußfäden den gleichen Abstand besitzen. Dieses Versetzen der Schußfäden kann entweder durch entsprechenden Versatz des Fadenführers 8 bzw. 9 erfolgen (siehe DE-OS 20 65 911) oder durch einen Versatzrechen (siehe DE-OS 20 12 114, Fig. 9 bis 15). Aus Fig. 1 ergibt sich der Versatz dadurch, daß seitlich außerhalb der beiden Längsförderer 10 und 11 die Schußfäden etwa parallel zu den Längsförderern gelegt sind, und zwar jeder Schußfaden über eine der Breite jeder Schar 3, 4 bzw. 5, 6 entsprechenden Länge. Der Verlauf eines Schußfadens pro Lage 1 bzw. 2 kann dabei dadurch verfolgt werden, daß ein Schußfaden der Lage 1 dick gestrichelt und ein Schußfaden der Lage 2 in ununterbrochener, dicker Linienführung eingezeichnet ist.
- Wie ersichtlich ergibt sich bei der in Fig. 1 dargestellten Bildung der beiden Lagen 1 und 2 von Schußfäden ein textiles Gebilde, bei dem unter Einbeziehung der in der Fontur 12 in bekannter Weise eingewirkten Kettfäden zweierlei unterschiedlich, jedoch symmetrisch zueinander ausgerichtete Schußfäden gleichmäßig die betreffende Ware durchziehen, die damit eine entsprechend hohe Festigkeit und Belastbarkeit in einem weiten Richtungsbereich erhält.
- Die in der Fig. 1 dargestellte Struktur einer Wirkware mit zwei Lagen von Querschußfäden kann insofern variiert werden, als die eine der beiden Lagen 1 und 2 auch z. B. senkrecht zur durch den Pfeil 7 angedeuteten Laufrichtung der beiden Längsförderer 10 und 11 verlaufen kann. In jedem Falle ergibt sich dabei ein von den beiden Lagen 1 und 2 eingeschlossener Winkel α, der sich quer zur Laufrichtung der Längsförderer 10 und 11 öffnet.
- In den Fig. 2 bis 6 sind Abwandlungen der in Fig. 1 dargestellten Grundstruktur einer Wirkware mit mehreren Lagen von Querschußfäden dargestellt, wobei die in Fig. 1 verwendete, vereinfachende Darstellung beibehalten wird.
- Gemäß Fig. 2 ist den beiden Lagen 1 und 2 aus Fig. 1 die Lage 13 zugefügt, und zwar mit einer Richtung der betreffenden Schußfäden senkrecht zur Laufrichtung der Längsförderer 10 und 11. Dabei weist der von dem Bezugszeichen 13 ausgehende Pfeil in die Richtung der betreffenden Lage. Die Lage 13 wird durch den Fadenführer 14 gelegt. Es ergibt sich dabei eine Struktur der Lagen 1, 2 und 13, bei der die beiden Lagen 1 und 2 hinsichtlich ihres Winkels die Lage 13 symmetrisch einschließen. Die Lage 13 wird nach dem Legen der Lage 1 und vor dem Legen der Lage 2 gelegt, so daß sich die senkrecht zur Laufrichtung der Längsförderer 10 und 11 verlaufende Lage 13 zwischen den Lagen 1 und 2 befindet, was einer in vielen Fällen wünschenswerten Symmetrie des Aufbaus der betreffenden Wirkware zugute kommt.
- Fig. 3 zeigt eine weitere Möglichkeit der Strukturierung einer mit mehreren Lagen von Querschußfäden versehenen Wirkware, bei der zunächst die Lagenbildung gemäß Fig. 1, also mit Lage 1 und 2 zugrundegelegt wird, wobei jedoch zusätzlich zwischen die Lagen 1 und 2 die Stehfäden 15 eingeleitet werden, die mit jeweils gleichem Abstand voneinander über die gesamte Breite der Ware verteilt sind. Die Stehfäden 15 werden auf die Lage 1 aufgelegt, woraufhin dann auf dieses Gebilde die Lage 2 aufgelegt wird. Das Einleiten von Stehfäden in eine Wirkware ist an sich bekannt (siehe Melliand Textilberichte 11/1982, S. 781-783).
- In Fig. 4 ist eine Struktur dargestellt, die von der Struktur gemäß Fig. 2 ausgeht, bei der also zwischen den beiden Lagen 1 und 2 die Lage 13 angeordnet ist, die senkrecht zur Laufrichtung der Längsförderer verläuft. Zwischen der Lage 13 und der Lage 2 sind hier nun die Stehfäden 15 eingeleitet.
- Die Struktur gemäß Fig. 5 stellt insofern gegenüber der Struktur gemäß Fig. 4 eine Variante dar, als gemäß Fig. 5 die Stehfäden 15 zwischen der Lage 1 und der Lage 13 eingeleitet werden.
- Fig. 6 zeigt schließlich eine weitere Abwandlung, ausgehend von der Struktur gemäß Fig. 4. Es werden hier die Stehfäden 15 oberhalb der drei Lagen 1, 2 und 13 eingeleitet, wobei noch insofern eine Änderung gegenüber der Struktur gemäß Fig. 4 vorliegt, als nämlich auf die Lage 1 die Lage 2 gelegt wird, der dann die Lage 13 folgt, oberhalb deren die Stehfäden 15 eingeleitet werden.
- In den Fig. 7 bis 15 sind die einzelnen Phasen des Legens einer Lage dargestellt, die etwa der Lage 2 gemäß Fig. 1 entspricht. Die einzelnen Schußfäden verlaufen dabei unter einem Winkel von 25° zur durch den Pfeil 7 angedeuteten Laufrichtung der Längsförderer 10 und 11. Die Darstellung in den Fig. 7 bis 15 beschränkt sich dabei auf die für die Funktionsweise prinzipiell notwendigen Bauteile, die in den weiteren Figuren, insbesondere Fig. 16 und 19 weiter ins einzelne gehend gezeigt sind.
- Gemäß den Fig. 7 bis 15 ist oberhalb der beiden Längsförderer 10 und 11 der Wagen 17 dargestellt, der mittels der Rollen 18 und 19 längs der Laufschienen 20 und 21 verfahrbar gelagert ist. Der Wagen 17 führt dabei eine Bewegung aus, bei der er in paralleler Lage zu den Längsförderern 10 und 11 längs der Laufschienen 20 und 21 verschoben wird, wobei er in seiner jeweiligen Endstellung seitlich außerhalb des jeweiligen Längsförderers 10 bzw. 11 angehalten wird (siehe Fig. 9 und 12). Am Wagen 17 ist der Fadenführer 9 längs verstellbar angeordnet, der bei jeder Bewegung des Wagens 17 vom einen Längsförderer (z. B. 10) zum anderen Längsförderer (z. B. 11) eine Verstellung längs des Wagens 17 erfährt, und zwar im wesentlichen über die gesamte Länge des Wagens (in Stellungen des Fadenführers 9 gemäß Fig. 9 und 12). Eine derartige Anordnung und Bewegung eines Wagens mit Fadenführer ist an sich bekannt (siehe z. B. DE-OS 20 65 911, Fig. 1). Unter den beiden Laufschienen 20 und 21 laufen die beiden Längsförderer 10 und 11 in Richtung des eingezeichneten Pfeils 7 auf die Fontur 12 zu. Für jede zu bildende Lage von Querschußfäden ist ein in den Fig. 7 bis 15 dargestellter Wagen mit Fadenführer vorgesehen, wie dies aus den Fig. 16 und 19 hervorgeht. Der Fadenführer 19 erhält in bekannter Weise seine von ihm geführten Fäden von einem Spulengatter (siehe z. B. DE-OS 20 65 911, Fig. 1).
- In der Fig. 7 ist die Ausgangsposition für das Legen einer Lage gemäß der Lage 2 aus Fig. 1 dargestellt. In dieser Ausgangsposition sind die Schußfäden der vom Fadenführer 9 geführten Fadenschar (24 in Fig. 9) mit ihren Enden an den Stiften 22 des Längsförderers 10 befestigt und z. B. von Hand um die folgenden Stifte (ohne Bezugszeichen) herumgelegt und durch den Fadenführer 9 gezogen. Von hieraus reichen dann, wie vorstehend dargelegt, die Fäden zu einem Spulengatter, so daß bei der Bewegung des Fadenführers 9 auf den Längsförderer 11 zu die Fäden in den Fadenführer 9 einlaufen und vom Fadenführer 9 über den Bereich zwischen Längsförderer 10 und Längsförderer 11 gelegt werden. Die Fig. 7 zeigt den Wagen 17 mit Fadenführer 9 bereits in einer auf dem Wege zum Längsförderer 11 befindlichen Position. Auf diesem Wege gelangt der Fadenführer 9 etwa über die Mitte der von den beiden Führungsschienen 20 und 21 eingeschlossenen Fläche, wie dies in Fig. 8 dargestellt ist. Mit Erreichen der in der Fig. 8 dargestellten Position des Fadenführers 9 haben sich die Längsförderer 10 und 11 bereits um eine halbe Breite der gelegten Fadenschar 24 in Richtung des Pfeiles 7 vorwärts bewegt. Auf seinem Weiterlauf erreicht der Fadenführer 9 dann die in Fig. 9 dargestellte Endposition, in der sich der Fadenführer 9 soweit außerhalb des Längsförderers 11 befindet, daß sich die Fäden der Fadenschar 24 um die Stifte 25 des Längsförderers 11 legen lassen. Zu diesem Zweck werden die unterhalb des Fadenführers 9 aus diesem herauslaufenden Fäden der Fadenschar 24 von dem Versatzrechen 26 erfaßt (siehe Fig. 9), woraufhin der Versatzrechen 26 in Richtung des neben ihm eingezeichneten Pfeiles entgegen der Laufrichtung der Längsförderer 10 und 11 in die in Fig. 10 dargestellte Position verschoben wird. Zu diesem Zeitpunkt haben sich die Längsförderer 10 und 11 um eine ganze Breite der Fadenschar 24 gegenüber der in Fig. 7 dargestellten Eingangsposition fortbewegt. Der Versatzrechen 26 ist zu diesem Zweck schlittenartig auf der Versatzschiene 27 gelagert. Aus der in Fig. 10 dargestellten Position des Versatzrechens 26 werden dann die Schußfäden in bekannter Weise an den Längsförderer 11 übergeben, wobei sie sich um die den Stiften 25 folgenden Stifte legen. Aus Gründen der Übersichtlichkeit der Darstellung ist diese Übergabe in den Figuren nicht dargestellt, sie ist jedoch aus den Fig. 6 bis 15 der DE-OS 20 12 114 zu entnehmen. Nach erfolgter Übergabe der Schußfäden an die Längsförderer 11 bewegt sich der Wagen 17 mit dem Fadenführer 9 von dem Längsförderer 11 weg in Richtung auf den Längsförderer 10 (die Anfangsphase dieser Legung ist in Fig. 10 dargestellt), wobei der Fadenführer auf halber Strecke zum Längsförderer 10 hin die in Fig. 11 dargestellte Position einnimmt. Die Längsförderer 10 und 11 haben dabei wieder sich um eine halbe Breite der Fadenschar 24 vorwärts bewegt.
- Der weitere Lauf des Wagens 17 mit dem Fadenführer 9 ist in der Fig. 11 gezeigt, woraus sich ergibt, daß der Fadenführer 9, der in die in Fig. 11 dargestellte Position aus der Position gemäß Fig. 10 übergeht, etwa auf der Mitte seiner Bewegung wegen der Vorwärtsbewegung der Längsförderer 10 und 11 die vorher gelegte Fadenschar 24 zur Hälfte überlappt. Der Fadenführer 9 erreicht beim Legen der betreffenden Fadenschar 28 schließlich die in Fig. 12 dargestellte Position, in der die Fadenschar 28 von dem Versatzrechen 23 erfaßt wird, der entsprechend der Funktion des Versatzrechens 26 (siehe Fig. 9 und 10) in Richtung des neben ihm eingezeichneten Pfeils entgegen der Laufrichtung der Längsförderer 10 und 11 in die in Fig. 13 dargestellte Position verschoben wird. Zu diesem Zeitpunkt haben sich die Längsförderer 10 und 11 bereits um 2 Breiten der Fadenschar 24 gegenüber deren in Fig. 7 dargestellten Ausgangsposition fortbewegt. Es erfolgt dann, wie an Hand von Fig. 9 und 10 beschrieben, die Übergabe der Schußfäden an die betreffenden nächsten Stifte des Längsförderers 10.
- Die weitere Bewegung des Wagens 17 mit Fadenführer 9 gemäß den Fig. 14 und 15 erfolgt dann prinzipiell in gleicher Weise wie an Hand der Fig. 11 und 12 dargestellt, lediglich in umgekehrter Richtung und so fort. Die dabei gelegte Lage von Schußfäden besteht gemäß Fig. 15 bereits aus den 3 Fadenscharen 24, 28 und 29, an die sich fortlaufend weitere Fadenscharen anschließen, so daß sich insgesamt eine Lage von Schußfäden ergibt, in der die einzelnen Schußfäden parallel und im gleichen Abstand liegen.
- In Fig. 16 ist das Legen von drei Lagen von Schußfäden entsprechend der Aufeinanderfolge von Lagen gemäß Fig. 2 dargestellt. Zum Legen der Lage 1 dient der Wagen 30, der über die Rollen 31, 32, 33 und 34 auf den Laufschienen 35 und 36 verschiebbar gelagert ist. Die Wagenbewegung erfolgt dabei gemäß der Darstellung in den Fig. 9 bis 15, d. h. senkrecht zur Laufrichtung 7 der Längsförderer 10 und 11. Am Wagen 30 ist der Fadenführer 37 längs verstellbar angeordnet, wozu er zwischen den beiden Führungsschienen 38 und 39 des Wagens 30 gelagert ist. Über den Wagen 30 mit den Führungsschienen 38 und 39 erstreckt sich die Leitschiene 40 mit dem Längsschlitz 41, in der der Stift 42 geführt ist, an dem der Fadenführer 37 hängt. Bei der Bewegung des Wagens 30 vom einen Längsförderer zum anderen (von 10 zu 11 bzw. umgekehrt) wird daher entsprechend der gewählten Schräglage der Leitschiene 40 der Fadenführer 37 in Laufrichtung 7 bzw. entgegen der Laufrichtung verstellt, wodurch sich die gleiche Schräglage der schließlich vom Fadenführer 37 gelegten Fadenscharen ergibt. Der Winkel der Leitschiene 40 ist einstellbar, so daß sich mit seiner Einstellung eine entsprechend gewählte Schräglage der Schußfäden der betreffenden Schußfadenlage ergibt. Entsprechend ist auch die Länge der Bahn der Wagen je nach Abstand der Längsförderer 10 und 11 einstellbar.
- In der Fig. 16 sind zu jeder Lage 1, 13, 2 von Schußfäden beiderseits der Längsförderer 10 und 11 die erforderlichen Versatzrechen 23 und 26 in prinzipieller Weise gezeigt, deren Funktion anhand der Fig. 7 bis 15 bereits beschrieben worden ist.
- Die Lage 13 wird mittels des Wagens 64 und des Fadenführers 48 mittels des Wagens 43 gelegt, dessen Fadenführer 44 auf dem Wagen 43 nicht verstellbar angeordnet ist. Infolgedessen wird von diesem Fadenführer 44 eine Lage von Querschußfäden gelegt, die sich senkrecht zur Laufrichtung 7 der Längsförderer 10 und 11 erstreckt.
- Die Lage 2 wird in entsprechender Weise wie die Lage 1 gelegt, lediglich in entgegengesetzter Schräglage aufgrund entsprechender Schräglage der hier angeordneten Leitschiene 45. Im übrigen entspricht die Anordnung zum Legen der Lage 2 vollständig derjenigen zum Legen der Lage 1 mit Wagen 30 und Fadenführer 37.
- Es sei noch darauf hingewiesen, daß die Leitschienen 40 und 45 nach erfolgter gewählter Einstellung nicht mehr hinsichtlich ihrer Schräglage verändert werden, so daß der betreffende Fadenführer stets in gleicher Schrägrichtung über den Bereich zwischen den beiden Längsförderern 10 und 11 hin- und herbewegt wird.
- Die Fig. 17 verdeutlicht in einer prinzipiellen Seitenansicht die Zuführung von drei Lagen von Querschußfäden mittels der Fadenführer 37, 44 und 48, wobei zusätzlich auf die durch den Fadenführer 37 gelegte Lage die Stehfäden 49 und auf die durch den Fadenführer 44 gelegte Lage die Stehfäden 50 gelegt werden. Der Transport der so gelegten Lagen von Schußfäden erfolgt mittels der hier nicht dargestellten Längsförderer, wie sie in den vorstehend beschriebenen Figuren gezeigt sind. Im Bereich der Fontur 12laufen zusätzlich die Stehfäden 51 und das Vlies 52 ein, so daß innerhalb der so hergestellten Ware von unten nach oben an unterster Stelle das Vlies 52 liegt, darüber aufeinanderfolgend die durch den Fadenführer 37 gelegte Lage von Querschußfäden, die parallele Anordnung der Stehfäden 49, die Lage der durch den Fadenführer 44 gelegten Querschußfäden, die Anordnung der Stehfäden 50, die durch den Fadenführer 48 gelegte Lage von Querschußfäden und schließlich die Stehfäden 51. Die Fontur besteht dabei in bekannter Weise aus der Schiebernadel 53 mit Schieber 54, der Lochnadel 55 für die Zuführung des Kettfadens 56, der Abschlagplatine 57 und dem Stechkamm 58 .
- In Fig. 18 ist das sich bei der Lagenbildung gemäß Fig. 4 ergebende Maschenbild dargestellt. Es besteht aus den die unterste Lage 1 bildenden Querschußfäden, den darüberliegenden senkrecht zur Laufrichtung 7 verlaufenden Lage 13, den Stehfäden 15, der Lage 2 von Querschußfäden und dem Kettfaden 59, der in Tricot-Bindung die vorstehend genannten Lagen 1, 13 und 2 sowie die Längsschußfäden 15 miteinander verbindet.
- In Fig. 19 ist die Gesamtseitenansicht einer Kettenwirkmaschine in prinzipieller Darstellung gezeigt, mit der die vorstehend beschriebenen Warenarten erzeugt werden können. Bei dieser Maschine werden mittels der als umlaufende Ketten ausgebildeten Längsförderer 10/11 die jeweils gelegten Lagen zur Fontur 12 transportiert, wobei die unterste Lage mittels des Fadenführers 37, die zweite Lage mittels des Fadenführers 44 und die dritte Lage mittels des Fadenführers 48 gelegt werden. Diese drei Fadenführer sind in der in Fig. 16 dargestellten Weise auf entsprechenden Wagen gelagert, so daß diesbezüglich auf die Darstellungsweise in Fig. 16 verwiesen werden kann. Auf die betreffenden Lagen werden die Stehfäden 49, 50 und 51 gelegt, die über entsprechende Umlenkrollen von dem Stehfadenbaum 60 abgezogen werden. Der zum Verwirken dieser Lagen und Stehfäden benötigte Kettfaden wird von dem Kettbaum 61 geliefert. Schließlich wird der Fontur 12 noch das Vlies 52 zugeführt, das von dem Wickel 62 abgezogen wird. Es entsteht somit eine Ware, wie die Zuführung ihrer Teile in der Fig. 17 dargestellt ist. Die aus der Fontur 12 herauslaufende Ware wird auf der Rolle 63 aufgewickelt.
- Es sei noch darauf hingewiesen, daß die in den vorstehend beschriebenen Figuren dargestellten Kombinationen von Lagen von Querschußfäden, Stehfäden und einlaufender fertiger Ware bzw. Vlies weiterhin in sich variiert werden können, wobei sich jeweils Lagenanzahl, Reihenfolge usw. sowie das sich ergebende Erscheinungsbild der fertigen Ware entsprechend ändern.
Claims (13)
1. Verfahren zum Legen von Scharen von Querschußfäden für eine Kettenwirkmaschine, die in zwei auf die Nadelfontur zulaufende, kontinuierlich bewegte Längsförderer mittels jeweils eines Wagens eingelegt werden, der quer und gegebenenfalls längs zur Laufrichtung der Längsförderer zwischen diesen zur Bildung jeweils einer Lage von Querschußfäden hin- und herbewegt wird, wobei nacheinander mehrere Lagen gelegt werden, von denen mindestens eine Lage mit derartiger Parallelstruktur gelegt wird, daß die nach der Hinbewegung gelegten Schußfäden parallel zu der nach der Herbewegung gelegten Schußfäden und zum jeweils benachbarten Schußfaden im gleichen Abstand liegen, dadurch gekennzeichnet, daß auf die eine Lage (1) eine zweite Lage (2) mit derart veränderter Richtung ihrer Schußfäden gegenüber der ersten Lage (1) gelegt wird, daß die Richtung der Schußfäden der ersten Lage (1) mit der Richtung der Schußfäden der zweiten Lage (2) einen sich quer zur Laufrichtung (7) öffnenden Winkel (α), insbesondere von mindestens etwa 20°, einschließt, wobei mindestens die eine Lage (1, 2) schräg über die dabei fortschreitenden Längsförderer (10, 11) gelegt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine der beiden Lagen im wesentlichen senkrecht zur Laufrichtung (7) der Längsförderer (10, 11) verläuft.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beide Lagen (1, 2) in einem im wesentlichen gleichen Winkel die Laufrichtung (7) der Längsförderer (10, 11) kreuzen, insbesondere unter 45°.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß Scharen von Schußfäden als eine dritte Lage (13) gelegt werden, deren Schußfadenrichtung im wesentlichen senkrecht zur Laufrichtung (7) der Längsförderer (10, 11) verläuft und etwa die Winkelhalbierende des durch die erste und zweite Lage (1, 2) eingeschlossenen Winkels bildet.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß nach Legen der ersten Lage (1) und vor dem Legen der zweiten Lage (2) die dritte Lage (13) gelegt wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß in allen Lagen der Abstand der Schußfäden der gleiche ist.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß über eine Lage (1), insbesondere zwischen zwei Lagen (1, 2), in Laufrichtung (7) der Längsförderer (10, 11) verlaufende Stehfäden (15) eingeleitet werden (Fig. 3).
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß über bzw. unter einer Lage, insbesondere zwischen zwei Lagen, ein textiles Flächengebilde (z. B. eine Vliesbahn oder eine vorgefertigte Ware) eingeleitet wird (Fig. 17, 19).
9. Schußfadenlegevorrichtung für Kettenwirkmaschinen zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 8, bei der Schußfäden mittels zweier kontinuierlich bewegter Längsförderer zur Nadelfontur transportiert werden und jeweils eine Lage von Schußfäden mittels eines quer zur Laufrichtung der Längsförderer verschiebbaren Wagens gelegt wird, der jeweils mittels eines auf dem Wagen angeordneten Fadenführers eine Schar von Schußfäden von einem Längsförderer zum anderen legt, wobei pro Lage ein Wagen mit Fadenführer vorgesehen ist und die Wagen in Laufrichtung der Längsförderer mit Abstand voneinander angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegungsbahnen der Fadenführer (37, 44, 48) in einem solchen Winkel zueinander verlaufen, daß die Richtung der Schußfäden der ersten Lage (1) mit der Richtung der Schußfäden der zweiten Lage (2, 13) einen sich quer zur Laufrichtung (7) öffnenden Winkel (α), insbesondere mindestens von etwa 20° einschließt, wobei die Bewegunbsbahn mindestens des einen Fadenführers (37) schräg über die dabei fortschreitenden Längsförderer (10, 11) verläuft.
10. Schußfadenlegevorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß in Laufrichtung der Längsförderer der die dritte Lage legende Wagen (43) zwischen den die erste und zweite Lage legenden Wagen (30/64) angeordnet ist (Fig. 16).
11. Schußfadenlegevorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegungsbahnen der Wagen hinsichtlich der Bahnlänge einstellbar ausgebildet sind.
12. Schußfadenlegevorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Größe der Verstellung mindestens eines Fadenführers einstellbar ausgebildet ist.
13. Schußfadenlegevorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegungsbahnen der Fadenführer (37, 44, 48) neben den Längsförderern (10, 11) außerhalb von diesen in Endstellungen enden, in denen Versatzrechen (23, 26) zum derartigen Versatz der jeweiligen Fadenschar (3, 5) um die Breite der Fadenschar (3, 5) vorgesehen sind, daß die nach der Hinbewegung gelegten Schußfäden parallel zu den nach der Herbewegung gelegten Schußfäden und zum jeweils benachbarten Schußfaden im gleichen Abstand liegen.
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