DE3341279C2 - Auflöseeinrichtung für eine OE-Rotor-Spinneinheit - Google Patents
Auflöseeinrichtung für eine OE-Rotor-SpinneinheitInfo
- Publication number
- DE3341279C2 DE3341279C2 DE19833341279 DE3341279A DE3341279C2 DE 3341279 C2 DE3341279 C2 DE 3341279C2 DE 19833341279 DE19833341279 DE 19833341279 DE 3341279 A DE3341279 A DE 3341279A DE 3341279 C2 DE3341279 C2 DE 3341279C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- opening roller
- opening
- roller
- rotation
- spinning
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000007383 open-end spinning Methods 0.000 title claims abstract description 9
- 239000000835 fiber Substances 0.000 claims abstract description 61
- 238000009987 spinning Methods 0.000 claims abstract description 23
- 230000007423 decrease Effects 0.000 claims abstract description 4
- 230000035508 accumulation Effects 0.000 description 14
- 238000009825 accumulation Methods 0.000 description 14
- 238000009423 ventilation Methods 0.000 description 10
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 8
- 230000035515 penetration Effects 0.000 description 4
- 230000000903 blocking effect Effects 0.000 description 3
- 238000000034 method Methods 0.000 description 3
- 230000008569 process Effects 0.000 description 3
- 230000009471 action Effects 0.000 description 2
- 229910052684 Cerium Inorganic materials 0.000 description 1
- 230000001133 acceleration Effects 0.000 description 1
- 230000002411 adverse Effects 0.000 description 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- GWXLDORMOJMVQZ-UHFFFAOYSA-N cerium Chemical compound [Ce] GWXLDORMOJMVQZ-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 230000003247 decreasing effect Effects 0.000 description 1
- 230000008021 deposition Effects 0.000 description 1
- 239000002657 fibrous material Substances 0.000 description 1
- 238000011010 flushing procedure Methods 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 230000000149 penetrating effect Effects 0.000 description 1
- 230000002093 peripheral effect Effects 0.000 description 1
- 108090000623 proteins and genes Proteins 0.000 description 1
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 description 1
- 239000013589 supplement Substances 0.000 description 1
- 230000008719 thickening Effects 0.000 description 1
- 230000007704 transition Effects 0.000 description 1
- 239000002699 waste material Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01H—SPINNING OR TWISTING
- D01H4/00—Open-end spinning machines or arrangements for imparting twist to independently moving fibres separated from slivers; Piecing arrangements therefor; Covering endless core threads with fibres by open-end spinning techniques
- D01H4/30—Arrangements for separating slivers into fibres; Orienting or straightening fibres, e.g. using guide-rolls
- D01H4/32—Arrangements for separating slivers into fibres; Orienting or straightening fibres, e.g. using guide-rolls using opening rollers
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)
Abstract
Die Erfindung betrifft eine Auflöseeinrichtung für eine OE-Rotor-Spinneinheit zum Verspinnen von Stapelfasern, insbesondere von wollartigem Charakter. Dabei besteht die Erfindung darin, daß am abnehmbaren Deckel (17) des Gehäuses (5) der Auflöseeinrichtung (1) eine Abstreifsammelnut (44) vorgesehen ist, die von der Mitte der Auflösewalze hin in den durch die Auflösewalze (4) und die Wand des diese aufnehmenden Hohlraumes (15) abgegrenzten Raum gerichtet ist. Der Eintritt der Abstreifsammelnut (44) liegt in der Verlängerung der Drehachse (46) der Auflösewalze (4) und ihre Mündung (47) in einem durch die Trennkante (21) und mindestens den Anfang des Fasertransportweges (23) abgrenzenden Abschnitt des Umfanges des Hohlraumes (15) des Gehäuses (5) der Auflöseeinrichtung (1). Die radiale und/oder gekrümmte Abstreifsammelnut (44) hat mindestens eine scharfe Kante und ihre Tiefe nimmt in Richtung des Umfanges der Auflösewalze (4) ab.
Description
Die Erfindung betrifft eine Auflöseeinrichtung für eine OE-Rotor-Spinneinheit zum Verspinnen von wollartigen
Stapelfasern, die in einem mit einem abnehmbaren Deckel abschließbaren Gehäuse eine drehbare Auflösewalze,
eine drehbare Speisewalze, einen Faserzufuhrkanal und einen mit einer Trennkante und einer Eintrittskante versehenen und in einen Spinnrotor mündenden
Speisekanal umfaßt, wobei mindestens eine der Stirnwände der Auflösewalze mit einer Nut in Form einer
sich am Umfang der Stirnwand gegen die Drehrichtung der Auflösewalze entwickelnden Spirale versehen und
der gegenüberliegenden Wand des Deckels berührungslos zugeordnet ist.
Ein schwerwiegender Nachteil der OE-Rotor-Spinnmaschinen
ist in der Abnahme ihrer Nutzleistung wegen unerwünschten Bremsens bzw. Blockierens der Auflösewalzen
zu sehen, was durch die Stauung der Fasern zwischen den Stirnwänden der rotierenden Auflösewalze
und den ihnen gegenüberliegenden unbeweglichen Wänden (d. h. Deckel und Boden) des die Auflösewalze
tragenden Gehäuses verursacht wird. Die Ablagerung der Fasern ist die Folge einer durch die Luftzufuhr zur
Selbstventilation des Raumes zwischen den Stirnflächen der Auflösewalze und der entsprechenden gegenüberliegenden
Wand des Gehäuses erzeugten Saugwirkung. Ein intensiverer Ventilationseffekt wirkt sich bei der
größeren Ventilationswand aus. d. h. lediglich bei einer Stirnfläche der Auflösewalze, da die zweite gegenüberliegende
Stirnfläche infolge des Durchgangs der die Auflösewalze bei den bekannten Ausführungeu fliegend
ίο tragenden Lagerspindel verkleinert ist. Deswegen wird
die Blockierung der Auflösewalzen durch Faseranhäufungen eben bei der erstgenannten freien Stirnfläche
verursacht Diese Stirnfläche ist bei bekannten Bauarten von OE-Rotor-Spinneinheiten in der Regel als obere
li Stirnfläche angeordnet
Dieses Faseranhäufen hat nicht nur das Bremsen, ja sogar die zur Unterbrechung der Tätigkeit der Spinneinheit
führenden Blockierung der Auflösewalzenrotation zur Folge. Die Faseranhäufungen können nämlich
sporadisch durch Ventilations- oder mechanische Wirkungen der Stirnfläche der Auflösewalze in den Speisekanal
mitgerissen werden, so daß sie durch diesen in den Spinnrotor gelangen und Fadenbrüche oder Verdickungen
im ausgesponnenen Garn verursachea
Vorrichtungen zum Ausschalten der eingangs beschriebenen Nachteile der Auflöseeinrichtungen von
Spinneinheiten zum Verspinnen von fcaumwollartigen
Fasersorten sind bekannt
Durch die DE-AS 19 50 420 ist eine Vorrichtung bekannt, bei der die Stirnflächen der Auflösewalze mit zahnförmigen Vorsprüngen, abgerundeten Nuten oder Riffelung versehen sind. Diese Maßnahme soll eine starke Luftwirbeiung im Raum zwischen dieser Stirnfläche und dem Deckel des die Auflösewalze lagernden Gehäuses hervorrufen, um die Eindringung von Fasern in diesen Raum zu verhindern. In Praxis hat es sich jedoch gezeigt, daß die Eindringung der Fasern in diesen Raum durch eine solche Luftwirbeiung nicht vollkommen vermieden werden kann. Markanter wirkt sich diese Eindringung eben bei wollartigem Faitanaterial aus, dessen Brems- bzw. Blockiereffekt auf die Auflösewalze stärker ist
Durch die DE-AS 19 50 420 ist eine Vorrichtung bekannt, bei der die Stirnflächen der Auflösewalze mit zahnförmigen Vorsprüngen, abgerundeten Nuten oder Riffelung versehen sind. Diese Maßnahme soll eine starke Luftwirbeiung im Raum zwischen dieser Stirnfläche und dem Deckel des die Auflösewalze lagernden Gehäuses hervorrufen, um die Eindringung von Fasern in diesen Raum zu verhindern. In Praxis hat es sich jedoch gezeigt, daß die Eindringung der Fasern in diesen Raum durch eine solche Luftwirbeiung nicht vollkommen vermieden werden kann. Markanter wirkt sich diese Eindringung eben bei wollartigem Faitanaterial aus, dessen Brems- bzw. Blockiereffekt auf die Auflösewalze stärker ist
Alternativ sind die Stirnflächen der Auflösewalze in Form von vorspringenden oder vertieften Rotationsflächen
gestaltet, welchen entsprechend vertiefte bzw. vorspringende Flächen des Deckels bzw. des Bodens des
die Auflösewalze lagernden Gehäuses gegenüberliegen. Die Stirnflächen sowie die gegenüberliegenden Flächen
können kontinuierlich konvex bzw. konkav sein. In Pra-
so xis hat sich diese Anordnung als wirksam gezeigt, da
damit die Eindringung der Fasern bis zu der Mitte der sog. Ventilationsfläche in beträchtlichem Maß mechanisch
verhindert werden kann. Nichtsdestoweniger stellt diese Anordnung verhältnismäßig hohe Ansprüehe
an die Herstellung und verursacht bei axialer Lagerung der Auflösewalze in das Gehäuse der Spinneinheit
mit Rücksicht auf die Anforderung an Gleichachsigkeit der entsprechenden Wände gewisse Schwierigkeiten.
Bei einer weiteren durch den CS-Urheberschein 1 67 679 bekannten Vorrichtung ist die Stirnfläche der Auflösewalze mit einer Nut in Form einer ein- oder mehrgängigen archimedischen, sich gegen die Drehrichtung der Auflösewalze entwickelnden Spirale versehen, wobei die Vektorsumme der Umfangsgeschwindigkeit und der relativen Geschwindigkeit eine im wesentlichen radiale Richtung von der Mitte zum Umfang der Stirnfläche aufweist. In Praxis hat es sich jedoch gezeigt, daß auch diese Vorrichtung beim Verspinnen von wollarti-
Bei einer weiteren durch den CS-Urheberschein 1 67 679 bekannten Vorrichtung ist die Stirnfläche der Auflösewalze mit einer Nut in Form einer ein- oder mehrgängigen archimedischen, sich gegen die Drehrichtung der Auflösewalze entwickelnden Spirale versehen, wobei die Vektorsumme der Umfangsgeschwindigkeit und der relativen Geschwindigkeit eine im wesentlichen radiale Richtung von der Mitte zum Umfang der Stirnfläche aufweist. In Praxis hat es sich jedoch gezeigt, daß auch diese Vorrichtung beim Verspinnen von wollarti-
gen Fasermaterialien nachteilig ist. Wollartige, aber auch manche baumwoHartige Chemiefasern neigen infolge
der zum Hervorrufen einer intensiven Selbstventilation der genuteten Stirnfläche der Auflösewalze notwendigen
Luft zum Eindringen in den Zwischenflächenraum im Bereich der Mitte der Auflösewalze. Da es sich
hier meistenfalls um bauschige, langstaplige Fasern oder Fasern mit spezifischen Eigenschaften handelt, weisen
diese eine natürliche Neigung zum Anhäufen auf. Sobald die Faseranzahl im erwähnten Raum steigt, bildet
sich eine Anhäufung, die durch Wirkung der Spiralnut in
den Fasertransportweg herausgebracht wird. Der Eintritt
der Faseranhäufung in den Transportweg ist durchaus zufällig. Dadurch ist es zu verstehen, daß die Anhäufung
jederzeit in den Bereich des Fasertrapsportwegs, des Speisekanals oder auch des Faserzufuhtkanals bzw.
in den ringförmigen Raum zwischen der Arbeitsoberfläche
der Auflösewalze und der gegenüberliegenden Wandung des Gehäuses eintreten kann. Es hat sich gezeigt,
daß der Eintritt von Faseranhäufung in den Speisekanal bzw. in den Fasertransportweg zur Bildung eines
ungleichmäßigen Garns führt, ja sogar den Fadenbruch verursachen kann. Demgegenüber ist Cer Eintritt
der Faseranhäufung in die anderen Bereiche des Umfanges der Stirnfläche der Auflösewalze nicht nachteilig.
Die Erfindung soll die eingangs erwähnten Nachteile des Standes der Technik ausschalten und ihr liegt die
Aufgabe zugrunde, eine Auflöseeinrichtung für eine OE-Rotor-Spinneinheit zum Verspinnen von wollartigen
Stapelfasern zu schaffen, wobei eine Faseranhäufung gezielt in den Fasertransportweg zurückgeführt
werden kann.
Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung mit den kennzeichnenden Merkmalen des Patentanspruches 1
gelöst.
Bevorzugte Ausführungsformen der Vorrichtung sind den Unteransprüchen 2 bis 5 zu entnehmen.
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Auflöseeinrichtung ist in der Zeichnung dargestellt
und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 eine OE-Rotor-Spinneinheit, teilweise in einer
Schnittansicht, bei der die Stirnwand der Auflösewalze mit einer Spiralnut und die gegenüberliegende Wand
des abnehmbaren Deckels mit einer radialen Nut versehen ist und
F i g. 2 eine teilweise Schnittansicht entlang der Linie
Il-ilder Fig. 1.
Wie den Figuren, insbesondere F i g. 1 zu entnehmen ist, besteht die Offenendspinneinheit aus einer Auflöseeinrichtung
1 und einer Spinneinrichtung 2. Die Auflöseeinrichtung 1 umfaßt eine Speiseeinrichtung 3 und eine
Auflösewalze 4, die in den betreffenden Ausnehmungen
des Gehäuses 5 der Auflöseeinrichtung 1 gelagert sind.
Die Speiseeinrichtung 3, die in einer Ausnehmung 13 des Gehäuses 5 der Auflöseeinrichtung 1 gelagert ist,
besteht aus einer drehbaren, in Pfeilrichtung 7 angetriebenen Speisewalze 6 und einem gegen diese mittels einer
Feder 9 nachgiebig gedrückten Druckschuh 8. Der letztgenannte ist mittels eines Zapfens 11 an einem verstellbaren
und in einer im Gehäuse 5 der Auflöseeinrichtung 1 vorgesehenen Nut 12 durch nicht dargestellte
Mittel arretierbaren Träger 10 angeordnet.
Die in Pfeilrichtung 14 drehbare Auflösewalze 4 ist in einem Hohlraum 15 des Gehäuses 5 der Auflöseeinrichtung
1 untergebrächt. Der Hohlraum 15 und die Ausnehmung 13 sind miteinander mittels eines Faserzufuhrkanals
16 verbunden. Der Hohlraum 15 ist von der Stirnseite mit einem abnehmbaren mit Schrauben 18
befestigten Deckel 17 abgeschlossen und mit einem, in die Spinneinrichtung 2 einmündenden und mit seinem
Teil 20 mit Außenatmosphäre in Verbindung stehenden Speisekanal 1* verbunden. Am Übergang zwischen dem
Hohlraum 15 und dem Speisekanal 19 entstehen zwei Kanten, usw. eine — in Faserflußrichtung gesehen —
vordere Eintrittskante 22 und eine hintere Trennkante 21.
ίο Zwischen der Arbeitsoberfläche der Auflösewalze 4
und der gegenüberliegenden Wandung des Hohlraumes 15 ist ein enger ringförmiger Raum 24 gebildet, dessen
im Walzendrehsinn durch den Faserzufuhrkanal 16 und die Eintrittskante 22 abgegrenzter Teil einen sog. Fasertransportweg
23 darstellt. Der Boden des Hohlraumes 15 ist mit 25 bezeichnet (F i g. 2).
Die Auflösewalze 4 ist mit Kämmelementen 26 wie ζ. B. Sägezahnbeschlag versehen. Die dem Deckel 17
zugekehrte Stirnwand 27 der Auflösewalze 4 ist mit einer Spiralnut 28 versehen, die sich zum Umfang der
Stirnwand 27 gegen die Drehrichtur,·' der Auflösewalze
4 entwickelt. Durch die gegenüberliegende Stirnwand 30 der Auflösewalze 4 geht eine die drehbare Auflösewalze
4 tragende Lagerspindel 31 hindurch.
Unmittelbar an die Auflöseeinrichtung 1 schließt die Spinneiirichtung 2 an, die in einem dem Gehäuse 5 der
Auflöseeinrichtung 1 zugeordneten Gehäuse 32 vorgesehen ist. In diesem ist ein z. B. von einem Treibriemen
34 angetriebener Spinnrotor 33 drehbar gelagert. Der Spinnrotor 33 weist eine Rutschwand 35, eine Sammelrinne
36 und ein System von Ventilationslöcher 37 auf. Durch die Hohlwelle 38 des Spinnrotors 33 ragt in denselben
ein Garnabzugsrohr 39 mit trichterförmigem Eingang 40 ein. Das Abzugsrohr 39 ist an dem auch die
Gehäuse 32 und 5 der Spinneinrichtung 2 bzw. Auflöseeinrichtung 1 tragenden Maschinenrahmen 41 festgehalten.
An der verlängerten Achse des Abzugsrohrs 39 ist ein Abzugswalzenpaar, d. h. eine Abzugswalze 42
und eine Druckwalze 43 angeordnet.
in der der Auflösewalze 4 zugekehrten Wand des abnehmbaren Deckels 17 des Gehäuses 5 ist eine AbstrJfsammelnut
44 vorgesehen, die von der Drehachse -46 der Auflösewalze 4 an zum ringförmigen Raum 24
zwischen der Arbeitsoberfläche der Auflösewalze 4 und der ihr gegenüberliegenden Wandung des Hohlraums
15 gerichtet ist, wobei sie an der vorerwähnteil Drehachse 46 anfängt und in dem durch die Trennkante 21
und dem Anfang des Fasertransportwegs 23 — im Drehsinn der Auflösewalze 4 gesehen — abgetrennten
Abschnitt des Umfangs des Hohlraumes 15 ausmündet. Die Tiefe der Abstreifsammelnut 44 nimmt von der
Drehachse 46 an zu diesem Umfang ab. Mindestens eine der Kanten der Abstreifsammelnut 44 ist scharf. Die
Absf'jiCsammelnut 44 kann entweder radial oder gekrümmt
sein.
Die vorbeschrie^ene Ausführungsform der Aufiöseeinrichtung
arbeitet folgendermaßen:
Infolge der Drehung der Speisewalze 6 und des Klemmdruckes zwischen ihr und dem Druckschuh 8
wird ein Faserband 48 von der Speiseeinrichtung 3 in
den Faserzdfuhrkanal 16 geliefert und durch diesen der Auflösewalze 4 zugeführt. Die Kämmelement»; 26 der
rotierenden Auflösewalze 4 kämmen ai:s dem Faserband 48 Einzelfasern 49 aus, die auf dem Fasertransportweg
23 beschleunigt und zuletzt durch den Speisekanal 19 in die Spüleinrichtung 2 geliefert werden. Der
Fasertransport wird von der durch Unterdruck in Ventilationslöchern
erzeugten Luftströmung gefördert.
In der Spinneinrichtung 2 werden die Einzelfasern 49
an die Rutschwand 35 des Spinnrotors 33 abgelagert. Dort kommt es zu deren zyklischen Doublierung, deren
Zweck ist, ein sich aus den Einzelfasern 49 in der Sammelrinne 36 bildendes Faserbändchen 50 gleichmäßiger
zu machen. Durch sukzessives Einrollen und gleichzeitigen Abzug wird aus dem Faserbändchen 50 Garn 51
gebildet. Dieses wird in den trichterförmigen Eingang 40 des Abzugsrohrs 39 eingeführt, von dem Abzugswalzenpaar
42, 43 abgezogen und zuletzt auf eine nicht dargestellte Spule aufgewickelt.
Der vorangehenden kurzen Beschreibung des Spinnprozesses ist es zu entnehmen, daß es sehr wichtig ist,
daß der Faserfluß aus vollkommen vereinzelten Fasern besteht, da das gleichmäßige Faserbändchen 50 lediglich
unter dieser Bedingung durch Doublieren gebildet werden kann. Darüber hinaus sind jedocli zum Erzielen der
erforderten Gleichmäßigkeit der Faserschicht noch
z. B. die Einzelfasern 49 ausgerichtet, richtig orientiert und in ausreichend schnelle Bewegung gebracht werden.
Die mit der Spiralnut 28 versehene Stirnwand 27 der rotierenden Auflösewalze 4 ruft einen starken Ventilationseffekt
hervor, wodurch im Bereich der Stirnwandmitte ein Luftunterdruck entsteht, wobei Luft im Bereich
der unbeweglichen Wand des abnehmbaren Dekkels 17 kontinuierlich durch Saugung ergänzt wird. Da
diese Ergänzung mit Luftströmung begleitet wird, kann ein Anteil von Einzelfasern 49 entweder beim Auflöse-
oder Beschleunigungsprozeß und beim Anfang des Fasertransports durch diese Strömung mitgerissen werden.
Die mitgerissenen Einzelfasern 49, insbesondere Fasern von wollartigem Charakter weisen eine natürliche
Tendenz zum Haufen auf. Eine zwischen der Stirnwand 27 und der Wand des Deckels 17 entstandene
Faseranhäufung fängt an, zusammen mit der Auflösewalze 4 zu rotieren. Nach einer einzigen Umdrehung
stößt sie jedoch an die Kante der Abstreifsammelnut 44 an, wo sein weiterer Umlauf angehalten wird. Durch
Einwirkung der Spiralnut 28 wird die Faseranhäufung in der Abstreifsammelnut 44 allmählich mechanisch zu ihrer
Ausmündung 47 verdrängt. Wegen der in Richtung zum Umfang der Auflösewalze 4 abnehmenden Tiefe
der Abstreifsammelnut 44 wird die Faseranhäufung durch dieselbe verdrängt und zuletzt aus ihrer Ausmündung
47 ausgeworfen. Da die Ausmündung 47 der Abstreifsammelnut 44 in den ringförmigen Raum 24 des
Hohlraumes 15 bzw. in der veranschaulichten Ausführungsform in den Faserzufuhrkanal 16 hineinreicht, wird
die Faseranhäufi'Tig wieder in den Auflöseprozeß zurückgeführt.
Die Faseranhäufung wird derart zu Einzelfasern 49 aufgelöst und diese nehmen wieder am Spinnprozeß
teil, ohne daß sie die Gleichmäßigkeit des Faserdoublier- und Garnbildungsprozeß ungünstig beeinflussen.
Die vorbeschriebenen Wirkungen der Erfindung sind jedoch im Erfindungsbereich auch an einer anderen
Vorrichtung erzielbar.
Die Spiralnut 28 kann durch eine archimedische oder logarithmische Spirale, aber auch in Form von Parabel
bzw. anderer exponentialer, zum Umfang der Stirnwand der Auflösewalze gerichteter Kurve gebildet.
Die Spiralnut kann an beiden Stirnwänden der Auflösewalze vorgesehen sein.
Gleichfalls kann die Abstreifsammelnut verschiedenartig gestaltet sein, unter der Voraussetzung, daß mindestens
eine ihrer Kanten scharf ist Vorzugsweise soll die Nut poliert sein und am besten im Bereich ihres
Anfangs 45 mit Außenatmosphäre durch ein Loch in Verbindung stehen, was zur Folge hat, daß die zu deren
Selbstventilation notwendige Luft von außen ergänzt wird. Dadurch wird die Eindringung der Fasern in den
Raum zwischen dem Deckel des Gehäuses und der Stirnwand der Auflösewalze unterdrückt. Infolge der
Ergänzung der zur Selbstventilation notwendigen Luft von außen werden die mechanischen Wirkungen der
Abstreifsammelnut im Deckel des Gehäuses günstig beeinflußt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Auflöseeinrichtung für eine OE-Rotor-Spinneinheit
zum Verspinnen von wollartigen Stapelfasern, die in einem mit einem abnehmbaren Deckel
abschließbaren Gehäuse eine drehbare Auflösewalze, eine drehbare Speisewalze, einen Faserzufuhrkanal
und einen mit einer Trennkante und einer Eintrtttskante versehenen und in einen Spinnrotor mündenden
Speisekanal umfaßt, wobei mindestens eine der Stirnwände der Auflösewalze mit einer Nut in
Form einer sich zum Umfang der Stirnwand gegen die Drehrichtung der Auflösewalze entwickelnden
Spirale versehen und der gegenüberliegenden Wand des Deckels berührungslos zugeordnet ist, dadurch
gekennzeichnet, daß in der der Stirnwand der Auflösewalze (4) zugekehrten Wand des
Deckels (17) eine Abstreifsammelnut (44) vorgesehen ist, die vom Beginn der Drehachse der Auflösewalze
(4) as in einen Abschnitt eines ringförmigen Raumes (24) zwischen der Arbeitsfläche der Auflösewalze
(4) und der ihr gegenüberliegenden Wand des Gehäuses (5) übergeht, wobei dieser Abschnitt
im Drehsinn der Auflösewalze (4) gesehen, durch die Trennkante (21) und die Eintrittskante (22) abgegrenzt
ist
2. Auflöseeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abschnitt des ringförmigen
Raumes (24), im Drehsinn der Auflösewalze (4) gesehen, durch die Trennkante (21) und dem Beginn des
in diesem Rcum vorgesehenen Fasertransportweges (23) abgegrenzt ist.
3. Aufloseeinrichtun? nach Anspruch 1 und 2, dadurch
gekennzeichnet, daß dl· Tiefe der Abstreifsammelnut (44) in Richtung auf den Umfang der
Auflösewalze (4) abnimmt.
4. Auflöseeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine
der Kanten der Abstreifsammeinut (44) scharf ist.
5. Auflöseeinrichiung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstreifsammelnut
(44) gekrümmt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CS883182A CS231120B1 (en) | 1982-12-07 | 1982-12-07 | Unifying mechanizm of rotary spinning unit with open ending |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3341279A1 DE3341279A1 (de) | 1984-06-07 |
| DE3341279C2 true DE3341279C2 (de) | 1985-01-17 |
Family
ID=5439412
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19833341279 Expired DE3341279C2 (de) | 1982-12-07 | 1983-11-15 | Auflöseeinrichtung für eine OE-Rotor-Spinneinheit |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CS (1) | CS231120B1 (de) |
| DE (1) | DE3341279C2 (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CZ300017B6 (cs) * | 2002-12-11 | 2009-01-14 | Oerlikon Czech S.R.O. | Vycesávací válecek |
| DE102022115693A1 (de) | 2022-06-23 | 2023-12-28 | Maschinenfabrik Rieter Ag | Verfahren zum Betreiben einer Spinnstelle einer Spinnmaschine und Spinnmaschine |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH510751A (de) * | 1968-11-21 | 1971-07-31 | Vyzk Ustav Bavlnarsky | Auskämmvorrichtung mit einer Kämmwalze an einer Spinnstelle einer spindellosen Feinspinnmaschine |
-
1982
- 1982-12-07 CS CS883182A patent/CS231120B1/cs unknown
-
1983
- 1983-11-15 DE DE19833341279 patent/DE3341279C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CS231120B1 (en) | 1984-10-15 |
| DE3341279A1 (de) | 1984-06-07 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DD142572A5 (de) | Vorrichtung zum herstellen eines garnes | |
| CH692744A5 (de) | Fadenabzugdüse. | |
| EP0178466B1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen eines Garnes | |
| DE1685921A1 (de) | Schleuderspinnvorrichtung | |
| DE19610960A1 (de) | Verfahren zum Offenend-Spinnen | |
| DE2834034C2 (de) | Verfahren zum Spinnen von Garn aus Stapelfasern mittels eines Luftwirbels und Vorrichtung zum Durchführen dieses Verfahrens | |
| DE2157189A1 (de) | Verfahren zur Beseitigung von Verunreinigungen aus einer Spinnturbine von Offen-End-Spinnmaschinen und Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens | |
| DE3025451C2 (de) | Offenend-Spinnvorrichtung | |
| DE3341279C2 (de) | Auflöseeinrichtung für eine OE-Rotor-Spinneinheit | |
| DE3249876C2 (de) | ||
| EP0049857B1 (de) | Rundstrick- oder Rundwirkmaschine zur Herstellung von Florware mit eingekämmten Fasern | |
| DE3804277A1 (de) | Faseraufloesevorrichtung | |
| DE2658437C2 (de) | Offenend-Spinnmaschine mit einer Vielzahl von Spinnaggregaten | |
| DE3346045A1 (de) | Verfahren zum spinnen von garn aus stapelfasern in einem luftwirbel und vorrichtung zur durchfuehrung dieses verfahrens | |
| DE3318924A1 (de) | Vorrichtung zum oe-friktionsspinnen | |
| DE1510730B2 (de) | Offen-end-spinnvorrichtung | |
| EP0222101B1 (de) | Verfahren zum Anspinnen eines Garnes an einer Friktionsspinnvorrichtung | |
| DE3347956C2 (de) | Vorrichtung zum Abscheiden von Verunreinigungen an Offenendspinneinheiten | |
| CH636384A5 (en) | Open-end spinning apparatus | |
| CH674024A5 (de) | ||
| DE19528727C2 (de) | Offen-End-Rotorspinnmaschine | |
| CH666062A5 (de) | Friktionsspinnvorrichtung. | |
| EP0236323B1 (de) | Offenend-spinnvorrichtung | |
| DE1940199C3 (de) | Vorrichtung zum Offen-End-Spinnen | |
| DE3517253C2 (de) |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8328 | Change in the person/name/address of the agent |
Free format text: BEETZ SEN., R., DIPL.-ING. BEETZ JUN., R., DIPL.-ING. DR.-ING. TIMPE, W., DR.-ING. SIEGFRIED, J., DIPL.-ING. SCHMITT-FUMIAN, W., PROF. DIPL.-CHEM. DR.RER.NAT. MAYR, C., DIPL.-PHYS.DR.RER.NAT., PAT.-ANWAELTE, 8000 MUENCHEN |
|
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |