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DE3239409A1 - Stoffaustauschapparat - Google Patents

Stoffaustauschapparat

Info

Publication number
DE3239409A1
DE3239409A1 DE19823239409 DE3239409A DE3239409A1 DE 3239409 A1 DE3239409 A1 DE 3239409A1 DE 19823239409 DE19823239409 DE 19823239409 DE 3239409 A DE3239409 A DE 3239409A DE 3239409 A1 DE3239409 A1 DE 3239409A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
perforated
sectors
mass transfer
sector
liquid
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19823239409
Other languages
English (en)
Other versions
DE3239409C2 (de
Inventor
Viktor Petrovič Balašicha Moskovskaja oblast' Beljakov
Aleksandr Semenovič Balašicha Bronštejn
Viktor Semenovič Balašicha Moskovskaja oblast' Kortikov
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19823239409 priority Critical patent/DE3239409C2/de
Publication of DE3239409A1 publication Critical patent/DE3239409A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3239409C2 publication Critical patent/DE3239409C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D3/00Distillation or related exchange processes in which liquids are contacted with gaseous media, e.g. stripping
    • B01D3/14Fractional distillation or use of a fractionation or rectification column
    • B01D3/16Fractionating columns in which vapour bubbles through liquid
    • B01D3/22Fractionating columns in which vapour bubbles through liquid with horizontal sieve plates or grids; Construction of sieve plates or grids

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)
  • Physical Or Chemical Processes And Apparatus (AREA)

Description

  • Stoffaustauschapparat
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf das Gebiet des Chemie-Apparatebaus und insbesondere auf Stoffaustauschbodenapparate.
  • Die Erfindung eignet sich für die Durchführung von Rektifikat%ons-, Destillations- und Absorbtionsprozessen in Bodenkolonnen.
  • In der chemischen Technologie der Inaustrieländer der Welt werden Bodenapparate bei der Trennung von Gasge mischen zu Komponenten durch Stoffaustausch zwischen Flüssigkeit und Gas, die auf den Böden in Kontakt stehen, weitgehend eingesetzt. Bei einer niedrigen relativen Flüchtigkeit der Komponente kann die Höhe der Stoffaustauschapparate ve gen einer grossen Bodenzahl, die erforderlich ist, um die vorgegebene Trenngüte des Ausgangssemisches zu erreichen, mehrere Dutzend von metern betrabenv Im Zusammenhang damit ist die Schaffung von Bodenkolonnen neuer Art , die den bekannten Kolonnen gegenüber kleinere Abmessunben und einen geringeren LetallauS-wand aufweisen, zum aktuellen Problem geworden.
  • Heutzutage sind eine Vielzahl von 3odenausführungen be kannt,-bei denen der Phasenberührungsteil aus einem gelochten Blech oder einem Metall- oder Kapronsieb hergestellt ist, wobei die Phasenberührungsteile auf benachbarten Boden übereinander angeordnet sind. Der abstand zwischen den Böden in einer solchen Ausführung wird durch die Höhe der Gasflüssigkeitsschicht in der Durchsprudelungszone sowie durch die Höhe des Abscheicungsraumes über der Schaum~ schicht, durch die das itreissen der Flüssigkeit auf den höherliegenden Boden ausgeschlossen ist, bestimmt.
  • Der Nachteil solcher Fäden besteht darin, dass der Bodenabstand und die gesamte Höhe des apparates nicht verringert werden können, ohne Verschlechterung der brenn wirksamkeit wegen des Mitreissens der Flüssigkeit aus dem Zwischenbodenraum.
  • Es ist ein Bodenapparat zur Durchführung von Stoff austauschprozessen bekannt, der ein Gehäuse und Phasenbe rührungselemente mit Prallblechen enthalt, die als Blech mit abgebogenen Dampfdüsen ausgebildet sind.
  • Der Nachteil dieses Apparates ist eine niedrige Wirksamkeit der hbscheidung des Gases von der Flüssigkeit im Zwischenbodenraum.
  • Es ist ein weiterer Stoffaustauschapparat bekannt, der ein Gehause enthält, das höhenmässig durch Phasenbenührungsböden unterteilt ist, die aus sich abwechselnden gelochten und vollen Sektoren bestehen.
  • Der Nachteil des bekannten Apparates ist darin zu sehen, dass bei einer Verminderung des Bodenabstandes aer am schlitziormlgen Spalt über dem Äblaufwahr durch~ gehende Gasstrom einen Teil der in ihm enthaltenen Flü'ssigkeitstropfen in die Löcher des gelochten Sektors des höherliegenden Bodens mitreisst, so dass die Wirk samkeit das Stoffaustausches schroff herabgesetzt wird.
  • Zweck der vorliegenden erfindung ist es, den AuSbau der Rolonnenböden vom Durchsprudalungstyp derart zu verbessern, dass: - der Bodenabstand durch Bewirken der Gas-Flüssigkeits-Trennung im Zwischenbodanraum verringert werden kann, - die Wirksamkeit des Stoffaustausches durch Bildung einer zusätzlichen Phasenberührungszone über und hinter dem Äblaufwehr erhöht werden kann.
  • Diese rufgabe wird dadurch gelost, aass in einem Stoffaustauschapparat, enthaltend ein senkrechtes zylindrisches Gehäuse, das hohanmässig durch Pnasenberührungsböden unterteilt ist, die überläufe, Äblaufwehre und sich abwechselnde gelochte und volle Sektoren aufweisen, wobei diese Sektoren auf den benachbarten Böden ùbereinander angeordnet sind, erfindungsgemäss unterhalb eines jeden Bodens zwischen den gelochten und den vollen Sektoren Trennwände angebracht sind,die jeweils nach der Seite das gelochten Sektors hin geneigt sind.
  • Bei einem derartigen Stoffaustauschapparat ist der Bodenabstand von der Höhe der zoveiphasigen Schicht auf dem gelochten Sektor nicht abhängig und lässt sich dank der wirkungsvollen Phasentrennung im Zwischenbodenraqum bis auf einen lJmdestwert, der sich aus der Uberflutungsbedingung der Uberläufe ergibt, bringen.
  • Im nachfolgenden wird die Erfindung an Rand von Ausführungsbeispielen mit linvJeisen auf die Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung zeigen: Fig. 1 einen Längsschnitt durch einen Stoffaustausch apparat mit einem gelochten Sektor auf jedem Boden, Fig. 2 eine Draufsicht auf einen Boden mit einem gelochten Sektor, Fig. 3 das Schema der Gas- und Fltissigkeitsstromwege auf den Böden des Stoffaustatauschapparates, Fig. 4 einen Längsschnitt durch einen Stoffaustauschapparat mit zwei gelochten Sektoren auf jedem Boden, Fig. 5 eine Draufsicht auf einen Boden mit zwei gelochten Sektoren, Fig. 6 das Schema der Gas- und Flüssigkeitsstromwege auf Böden mit zwei gelochten Sektoren, Fig. 7 einen Längsschnitt durch einen Stoffaustauschapparat mit drei gelochten Sektoren auf jedem Boden, Fig. 8 eine Draufsicht auf einen Boden mit drei gelochten Sektoren, Fig. 9 das Schema der Gas- und Flüssigkeitsstomwege auf Böden mit drei gelochten Sektoren.
  • Der erfindungsgemasse Stoffaustauschapparat (Fig. 1 2) weist ein zylindrisches Gehäuse 1 auf, innerhalb dessen höhenmässig Böden 2 mit überläufen 3 übereInander an geordnet sind Die Böden 2 bestehen aus abwechselnd angeordneten gelochten 4 und vollen Sektoren 5, zwischen denennäch unten geneigte Trennwände 6 angebracht sind. Oberhalb des Bodens 2 ist an der StopsWelle des gelochten 4 und des vollen Sektors 5 ein Ablaufwehr 7 vorgesehen. Die Böden 2 werden im Gehäuse 1 des Stoffaustauschapparates derart untergebracht, dass im Bereich von zwei benachbarten Böden je,ils de gelochte 4 und der volle Sektor 5 übereinander zu liegen kommen. Der in Fig. 1 , 2 dargestellte Stoffauftauschaparat arbeitet folgendermaßen: Die am Boden 2 zulauf ende Flüssigkeit kommt auf dem gelochten Sektor 4 mit dem Gas in Beruhrung, wonach der Gas-Flüssigkeitsstrom durch einen durch die geneigte Trennwand 6 und das Ablaufwehr 7 gebildeten profilierten Kanal fliesst und gegen Gen vollen Sektor 5 geschleudert iird. In Fig. 3 ist der Flüssigkeitsstromweg mit einer ausgezogenen Linie angedeutet. Die Flüssigkeitstropfen auf dem vollen Sektor 5 koagulieren und fliesen in den ueberlauf 3 ab (Fig. 1, 2), während das Gas nach oben steigt und durch die Löcher des gelochten Sektors 4 des höherliegenden Bodens 2 entweicht. Die Strömungsrichtung des Gases auf den Röden 2 des Stoffaustauschapparates ist in Fig. 3 mit einer gestrichelten Linie angedeutet.
  • Um die Durchsatzfähigkeit des apparates in bezug auf die Flüssigkeit und das Gas zu erhöhen, ist es zvjeckmässig, den Uberlaufumfang und die Durchtrittsfläche für den Gasflüssigkeitsstrom über den Äblaufwehren maximal zu vergrössern. Diesem Zweck dienen die in Fig. 4,5 und Fig. 7, 8 dargestellten Abänderungen des Stoffaustauschapparates.
  • Der grundsätzliche Unterschied zwischen dem Stoffaustauschapparat gemäss Fig. 4,5 und dem in Fig 1, 2 dargestellten besteht darin, dass die benachbarten Böden 8 und 9 eine ungleiche Zahl von Uberläufen 10 und 11 haben.
  • Der uoerlauf 10 einesBodens 8 ist in Form eines rechtwinkligen Kastens ausgebildet und in der Mitte eines gelochten Sektors 12 angeordnet, während sich zwei Uberläufe 11 eines Bodens 9 am Rande von vollen Sektoren 13 und 14 befinden. Die Böden 8 und 9 sind mit zwei gelochten Sektoren 15 und 16 und zwei geneigten Trennwäanden 17 ausgestattet.
  • Der in Fig 4,5 dargestellte Stoffaustauschapparat arbeitet folgendermassea:Der aus dem mittleren Uberlauf 10 des Bodens 8 zulaufende Flüssigkeitsstrom wird in zwei Teilströme geteilt,vcn denen jeder auf die gelochten Sektoren 15 gelangt und mit dem durch die Löcher des Bodens 9 durchtretenden Gas in Wechselwirkung kommt. Mit Hilfe der geneigten Trennwände 17 des Bodens 8 v!ird der Flüssigkeitsstrom gegen die vollen Sektoren 13 und 14 geschleudert.
  • Debei fliesen die Flüssigkeitstropfen über die vollen Sektoren 13 und 14 in die überläufe 11 ab, während das Gas aufsteigt und durch die Löcher der gelochten Sektoren 15 des höherliegenden Bodens 8 entweicht. Die Gas- und Flüssig keltsstromwege auf den Boden 8 und 9 des Stoffaustauschapparates sind in Fig. 6 entsprechend mit einer gestrichelten ausgezogenen Linie angedeutet. Die Böden 8,9 des Stoffaustauschapparates (Fig. 4,5) haben Uberläufe mit einem erweiterten Äblaufümfang und gegenüber den Böden 2 der Fig. 1, 2 eine grössere Gadurchtrittsfläche unter den geneigten Trennwänden 17 und somit eine höhere gas- und flüssigkeitsbezogene Durchsatzfäyhigkeit.
  • Die Abänderung eines hochleistungsfähigeren Stoffaustauschapparates ist in Fig. 7,8 wiedergegeben. Der Boden 18 des Stoffaustauschapparates hat zwei Uberlufe, und zwar einen mittleren rechtwinkligen Ueberlauf 19 und einen segmentalen Randüberlauf 20. Der Uberlauf 19 ist in der Bitte eines vollen Sektors 21, der ueberlauf 20 am Rande eines vollen Sektors 22 angeordnet. Der Boden 18 hat drei gelochte Sektoren 23, 24 und 25.
  • An den Stopstellen der gelochten und der vollen Sektoren sind unterhalb des Bodens 18 geneigte Trennwände 26, 27 und 28 angebracht.
  • Der Stoffaustauschapparat arbeitet folgendermassen: Der gesamte Flüssigkeitsstrom kommt gleichzeitig in die Uberläufe 19 und 20, wonach die Fltissigkeit aus dem Ueber lauf 20 auf den gelochten Sektor 23 gelangt und mit dem durch die Löcher des gelochten Sektors 23 durchtretenden Gas in Berührung kommt. Der beim Durchsprudeln von Gas durch die Flüssigkeit entstehende zweiphasige Strom wird mittels der geneigten Trennwand 28 gegen den vollen Sektor 21 geschleudert und die vom Gas abgeschiedene Flüssig keit fliesst in den Ueberlauf 19 auf den tieferliegenden Boden ab. Die Flüssigkeit aus dem mittleren Ueberlauf 19 wird in zwei Teilströme geteilt und fliesst den gelochten Sektoren 24 und 25 zu, wo sie mit dem durch die Löcher dieser Sektoren durchtretenden Gasstrom in Wechselwirkung kommt. Der zweiphasige Strom wird auf den vollen Sektoren 21 und 22 getrennt, wonach das Gas zu den Löchern des höherliegenden Bodens aufsteigt und die Flüssigkeit in die Uberläufe 19 und 20 abfliesst. Die Gas- und Flüssigkeits stromwege auf den Böden I8 sind in Fig. 9 entsprechend mit einer gestrichelten und ausgezogenen Linie angedeutet.
  • Die erfindtrngsgemässen Auführungen der Stoffaustauschapparte gestatten es, im Vergleich zu den besten Mustern der analogen Ausrüstung den Bodenabstand bis auf 30 bis 40 mm zu verkürzen und dadurch die Stoffaustauschapparate kompakter zu gestalten sowie die Wirksamkeit des Stoffaustausches auf den Böden sowohl durch ein vermindertes Litreissen der Flüssigkeit, als auch durch die Bildung einer zusätzlichen Phasenberührungszone im pr&filierten Kanal unter der geneigten Trennwand und an dessen Ausgang zu erhöhen.

Claims (1)

  1. Stoffaustauschapparat Patentanspruch: Stoffaustauschapparat, enthaltend ein senkrechtes zylindrisches Gehäuse (1), das höhenmässig durch Phasenberuhrungsböden (2) unterteilt ist, die Uberläufe (3), Ablaufwehre (7) und abwechselnde gelochte und volle Sektoren (4 bzw. 5) aufweisen, wobei diese Sektoren auf den benachbarten böden übereinander angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb eines jeden Bodens (2) zwischen dem gelochten und dem vollen Sektor (4 bzw. 5) Trennwände (6) angebracht sind, die nach der Seite des gelochten Sektors (4) hin geneigt sind.
DE19823239409 1982-10-25 1982-10-25 Stoffaustauschapparat Expired DE3239409C2 (de)

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DE3239409A1 true DE3239409A1 (de) 1984-04-26
DE3239409C2 DE3239409C2 (de) 1986-07-31

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Cited By (1)

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WO2001089999A1 (en) * 2000-05-22 2001-11-29 Hvr Water Purification Ab A liquid cleaning device

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DE3239409C2 (de) 1986-07-31

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