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DE3238553C2 - Verfahren zum Herstellen eines Behälters für Schüttgut aus einem flachgelegten Kunststoffschlauch und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zum Herstellen eines Behälters für Schüttgut aus einem flachgelegten Kunststoffschlauch und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens

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DE3238553C2
DE3238553C2 DE3238553A DE3238553A DE3238553C2 DE 3238553 C2 DE3238553 C2 DE 3238553C2 DE 3238553 A DE3238553 A DE 3238553A DE 3238553 A DE3238553 A DE 3238553A DE 3238553 C2 DE3238553 C2 DE 3238553C2
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DE
Germany
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wall
container
slot
plastic tube
filling slot
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DE3238553A
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DE3238553A1 (de
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Hans 4000 Düsseldorf Lissner
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen eines Behälters für körniges oder pulveriges Schüttgut aus einem flachgelagerten Kunststoffschlauch, wobei der Behälter auf einer Breitseite einen Füllschlitz sowie ein im Bereich des Füllschlitzes angeordnetes, insbesondere aus einem Folienstreifen bestehendes Trennmittel aufweist, das mit den an den Füllschlitz grenzenden Bereichen der betreffenden Wandung des Folienschlauches verbunden ist, und das seinerseits einen mit dem Füllschlitz deckungsgleichen Schlitz aufweist. Ein solcher Behälter läßt sich auf einfache Weise dadurch herstellen, daß die Wandungen des flachgelegten Kunststoffschlauches wenigstens bereichsweise voneinander abgehoben werden, daß das Trennmittel auf oder unter eine Wandung des Kunststoffschlauches gelegt und dann damit verschweißt wird, daß die Schweißstelle anschließend gekühlt und nach Einsetzen der Kühlung der Füllschlitz in das Trennmittel und die damit verbundene Wandung eingeschnitten wird. Anschließend kann der Behälter durch Querschweißnähte vom Kunststoffschlauch vereinzelt werden. - Die Erfindung betrifft auch eine für die Durchführung des Verfahrens geeignete Vorrichtung.

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen eines Behälters für körniges oder pulveriges Schüttgut aus einem nachgelegten Kunststoffschlauch, dsr auf einer Breitseite einen Füllschlitz aufweist, bei dem der Kunststoffschlauch von einem Wickel abgezogen und in den Schlauch ein Widerlager eingeführt wird, in dessen Bereich der Füllschlitz geschnitten und ein Foiienstreifen zugeführt wird, der im Bereich des Füllschlitzes mit der Wandung des Kunststoffschlauches verschweißt wird und bei dem nach Weitertransport des Kunststoffschlauches um eine Behalterlänge der Behälter durch Querschweißnähte komplettiert wird. Die Erfindung betrifft auch Vorrichtungen zur Durchführung des Verfahrens.
Mit einem Verfahren der beschriebenen Gattung (DE-OS 14 79 827) hergestellte Behälter sind bis auf den Füllschlitz allseitig geschlossen. Der im Bereich des Füllschliizes mit der Sackwandung verschweißte Folienstreifen dient als Ventilblatt, welches mit der zugeordneten Wandung einen Ventilkanal definiert, in welchen der Füllschlitz mündet. Zum Befallet: des Behälters wird ein Füllstutzen in den Füllschlitz eingeführt. Nach dem Befüilen des Behälters und nach dem Entfernen des Füllstutzen soll der Behälter mit einer den Füllschlitz umgebenden Schweißnaht zwischen Ventilblatt und Wandung verschlossen werden. Das führt jedoch zu einer Vielzahl von Problemen, insbesondere im Hinblick auf staubfreie Abfüllung, einen staubfreien Verschluß und dergleichen, die offenbar nicht gelöst worden sind. Deswegen hat der nach diesem Verfahren hergestellte Behälter keinen Eingang in die Praxis gefunden. — Beim Verbinden der Ränder thermoplastischer Maleriallagen. insbesondere bei der Herstellung von Behältern a'is derartigem Material ist bereits vorgeschlagen worden, die Verbindungsstellen nach dem Schweißen zu kühlen, um eine sofortige Weiterverarbeitung zu ermöglichen (DE-OS 14 79 824).
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren der eingangs genannten Gattung so weiterzubilden, daß der danach hergestellte Behälter mch dem Befüllen mit staubhaltigen Gütern zuverlässiger verschlossen werden kann.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß der als Trennmittel dienende Folienstreifen flächig mit der Wandung verschweißt wird und daß anschließend nach Einsetzen einer Kühlung der Füllschlitz in das Trennmittel und die damit verbundene Wandung eingeschnitten wird.
Damit entsteht ein Behälter, bei dem die Umgebung des Füllschlit/.es durch einen an der Wandung außen
befestigten Folienstreifen verstärkt ist. Der Folienstreifen besitzt einen mit dem Füllschlitz deckungsgleichen Schlitz. Zwischen der Wandung und dem Folienstreifen ist keine Tasche mehr vorhanden, so daß ein in den Füllschlitz eingeführter Füllstutzen direkt in den Behälter ragt. Nach dem Befüllen und nach dem Entfernen des Füllstutzens kann der Behälter dadurch verschlossen werden, daß außen auf den Behälter ein Deckblatt aufgebracht wird, welches den Füilschlitz verschließt. Gegebenenfalls kann die vom Deckblatt abgedeckte Fläche der Wandung vorher gereinigt werden. Das Deckblatt wird dann mit der Außenseite der betreffenden Wand des Behälters verschweißt. Dabei wirkt der Folienstreifen als ein Trennmittel, welches verhindert, daß die Schweißhitze beim Aufschweißen des Deckblattes gleichzeitig auch die beiden Wandungen des Behälters miteinander verschweißt. Infolgedessen kann man den Behälter mit verhältnismäßig einfachen Vorrichtungen verschließen.
Zum flächigen Verschweißen des Folienstreifens mit der Wandung kann mit einem von außen aufgesetzten -Schweißstempei gearbeitet werden, der genügend Schweißhitze auch auf eine größere Fläche üoertragen kann. Da man in der Gestaltung des SchweiOstempels weitgehend frei ist, läßt sich die Verschweißung zwisehen Trennmittel und Wandung des Behälters ohne Schwierigkeiten so gestalten, daß auch bei späterer Benutzung des Behälters örtliche Spitzenbelastungen der Schweißnaht vermieden werden.
Ein weiterer Vorschlag der Erfindung geht dahin, daß Trennmittel vor dem Auflegen vorzuwärmen. Dadurch läßt sich insbesondere bei der Herstellung von Behältern aus einem dickwandigeren Kunststoffschlauch und/ oder bei Verwendung dickerer Folienstreifen bzw. Trennmittel die Schweißzeit wesentlich reduzieren, so daß insgesamt auch die Zeit für die Herstellung des Rehälters reduziert wird.
Ebenfalls zu einer Verkürzung der Schweißzeit gelangt man, wenn das Trennmittel aus mehreren Folienlagen aufgebaut wird. In diesem Zusammenhang ist es vorteilhaft, wenn mit der Wandung eine Folienlage verschweißt wird, die eine wesentlich geringere Dicke als die anderen Folienlagen des Trennmittels besitzt, weil auf diese Weise erreicht wird, daß die zuerst auf die Wandung aufgebrachte Folienlage sich sehr schnell mit dieser verbindet und dabei die Schweißfläche aufheizt.
Eine andere Lösung der der Erfindung zugrunde liegenden Aufgabe ist dadurch gekennzeichnet, daß in die angehobene Wandung des Kunststoffschlauches ein Arbeitsschlitz geschnitten wird, durch den der als Trennmittel dienende Folienstreifen eingeführt wird, daß das Trennmittel flächig mit de Wandung verschweißt und anschließend nach Einsetzen einer Kühlung der rüllschlii/ in das Trennmittel und die damit verbundene Wandung eingeschnitten wird, und daß nach dem Kornplattieren der Arbeitsschiit/ sich in einem Abschnitt /u isehen benachbarten Qtierschwcißnähten befindet.
Damit lassen sich Behälter herstellen, bei denen das Trennmittel innenseitig angeordnet ist. Der Arbeitsschlitz wird nur eingeschnitten, damit das Trennmittel to zwischen die Wandungen des Kunststoffschlauches eingeführt und gegen die Innenseite der betreifenden Wandung gelegt werden kann. Nach Befestigung des Trennmittels wird der Behälter so aus dem Kunststoffschlauch verein/eil, daß der Arbeitsschutz sich außerhalb der den b*> Behälter begrenzenden Quersehweißnühtc befindet. Auch in diesem Fall kann es vorteilhaft sein, das Trennmittel vor'.lein Auflegen iiuf/im armen.
Eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens, mit einer Transportbahn für den nachgelegten Kunststoffschlauch, einem in den Kunststoffschlauch einführbaren Widerlager, einer Einrichtung zum Zuführen des Folienstreifens, einem bewegbaren Schweißstempel und einem Trennmesser ist dadurch gekennzeichnet, daß das Trennmesser in einem durchgehenden Führungsschlitz des Kühlstempels angeordnet ist. Da das Messer im Kühlstempel geführt und dementsprechend auch gekühlt ist, kann es sehr dünn sein. Ein dünnes Messer übt eine geringere spezifische Belastung auf die zu schneidenden Folien aus. Die Folien können deshalb bereits in einem Zustand geschnitten werden, in dem sie noch nicht vollständig abgekühlt sind. Praktisch kann der Füilschlitz bereits nach Einsetzen der Kühlung geschnitten werden.
Das läßt sich konstruktiv einfach dadurch erreichen, daß der Kühlstempel über Federn am Messer oder an einem damit verbundenen Gestänge abgestützt ist. Beim Betätigen eines dem Kühlstempel zugeordneten Antriebs wird folglich zunächst der !·. !filstempel auf die Schweißfläche aufgesetzt, wobei auch dir Kühlwirkung einsetzt. Bereits kurze Zeit später erreicht dann das Messer die Folien und schneidet den Füllschlitz, dessen Umgebung in der Zwischenzeit weiter abgekühlt wird.
Zur Herstellung von Behältern mit innenseitig angeordnetem Trennmittel dient eine Vorrichtung mit einer Transportbahn für den nachgelegten Kunststoffschlauch, einem in den Kunststoffschlauch einführbaren Widerlager, einer Einrichtung zum Zuführen des Folienstreifens, einem bewegbaren Schweißstempel und einem Trennmesser, die gekennzeichnet ist durch ein Messer zum Schneiden des Arbeitsschlitzes und durch ein in den geöffneten Arbeitsschlitz einführbares Schwert, das einen Teller für das Trennmittel aufweist. Nachdem der Arbeitsschutz geschnitten ist, kann das Schwert mit dem Teller ohne Schwierigkeiten zwischen die Wandungen des Kunststoffschlauc-hcs eingeführt werden, womit gleichzeitig auch das Trennmittel unter die betreffende Wandung gebracht wird. Da das Schwert bzw. sein Teller gleichzeitig als Widerlager für die Stempel ausgebildet ist, erübrigt sich in diesem Fall ein Innenläufer. Besondere Maßnahmen für die Kühlung des Schwertes bzw. des Tellers sind nicht erforderlich, weil Schwert und Teller im Vergleich zu einem lnnenläufcr weniger Masse besitzen und im übrigen nach jedem Schweißtakt auch eine hinreichende Kühlungerfahren.
Im folgenden werden in der Zeichnung dargestellte Ausführungsbeispiele der Erfindung erläutert; es zeigt
Fig. 1 in schem<:tischer Darstellung verschiedene Stadien der Herstellung von Behältern aus einem auf einer nicht dargestellter: Transportbahn befindlichen K°inSi?u <ff schlauch.
F i g. 2 eine gegenüber der Darstellung in F i g. I abgewandelte Hersteiiungsweise,
Fig. 3 in schematischer Darstellung einen Vertikalschnitt durch den Gegenstand nach Fig. I im Bereich des SchweiEs'empels,
F i g. 4 in schematischer Darstellung einen Vertikalschnitt durch den Gegenstand nach Fig, I im Bereich des Kühlstempels.
Aus einem flachgelegten Kunststoffschlauch 1 werden Behälter für körniges oder pulveriges Schüttgut hergestellt, indem de- Kunststoffschlauch 1 in bestimmten Abständen mit Qucrschweißnähten 3 versehen wird, die entweder so breit sind, daß im Bereich der Querschweißnaht 3 ein Trennschnitt durchgeführt oder eine
Perforation 4 vorgesehen werden kann, oder die doppelt ausgeführt sind, so daß zwischen zwei dicht nebeneinanderliegenden Querschweißnähten 3 eine Trennung möglich ist. Jeder Behälter ? soll auf einer Breitseite, d. h. im Bereich einer Seitenwandung, einen Füllschlitz 5 aufweisen, dessen Umgebung mit einem Folienstreifen 6 verstärkt ist, der außen oder innen auf die betreffende Seitenwandung des Behälters 2 aufgeschweißt und ebenfalls geschlitzt ist. Der fertige Behälter 2 kann dann durch den Füllschlitz 5 gefüllt werden. Nach der Füllung kann die Außenseite der Seitenwandung im Bereich des Füllschlitzcs 5 leicht gereinigt werden, so daß ein Deckblatt über den Füllschlitz 5 gelegt werden kann, das sich mit dieser Außenseite dadurch verschweißen läßt, daß Deckblatt und beide Seitenwandungen in eine Schweißvorrichtung eingespannt werden. Der die Umgebung des Füllschlitzes 5 verstärkende Folienstreifen 6 verhindert dabei ein Durchschweißen und eine Verbindung der beiden Seiienwandungen des Behälters 2. Anders ausgedrückt, wirkt dieser Folienstreifen 6 beim Verschließen des Behälters 2 als Trennmittel.
Bei dem in Fig. I dargestellten Ausführungsbeispiel wird der Kunststoffschlauch 1 von einem nicht dargestellten Wickel abgezogen und über eine ebenfalls nicht dargestellte Transportbahn geführt, in deren Bereich an sich bekannte Abzugsmittel und Führungen vorgesehen sind. Im Bereich der Transportbahn befindet sich ebenfalls ein Innenläufer 7, der in an sich bekannter Weise an dem die Transportbahn bildenden Gestell abgestützt ist. Der zunächst fi ehgelegte Kunststoffschlauch 1 wird derart über den Innenläufer geführt, daß die beiden Wandungen des Kunststoffschlauches 1 voneinander abgehoben werden und die eine Wandung über sowie die andere Wandung unter dem Inrienläufer 7 geführt wird.
Die eine Seite des Inneniäufers 7. bei der Darstellung
Schweißstempel 8 ausgebildet (F i g. 3). Dazu ist an der Oberseite des Schweißstempels ein Schweißpolster 9 beispielsweise aus einem Moosgummi angeordnet. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Schweißpolster 9 versenkt angeordnet.
Das Schweißpolster 9 und/oder die unmittelbare Umgebung des Schweißpolstcrs 9 bestehen aus einem Material mit schlechter Wärmeleitfähigkeit, während der Innenläufer 7 im übrigen aus einem Material mit hoher Wärmeleitfähigkeit besteht. Dadurch wird erreicht, daß die vom Schweißstempel 8 bis auf den Innenläufer 7 bzw. das Schweißpolster 9 übertragene Wärme nur schlecht aus dem Schweißpolster 9 abfließt. Das Schweißpolster J nimmt dementsprechend eine höhere Temperatur an und kann diese Wärme an den mit dem Folienstreifen 6 zu verschweißenden Bereich der Seitenwandung des Behälters 2 abgeben. Dadurch erreicht man eine Vorwärmung dieses zu verschweißenden Bereiches und infolgedessen eine Verkürzung der Schweißzeit.
Damit im Laufe längerer Betriebszeiten der Innenläufer insgesamt keine unerwünscht hohen Temperaturen annimmt, besteht er aus einem Material mit hoher Wärmeleitfähigkeit und ist darüber hinaus unterhalb des Innenläufers eine Kühlplatte 10 angeordnet, zwischen der und der Unterseite des Innenläufers 7 die andere Wandung des Kunststoffschlauches 1 geführt ist
Der Kunststoffschlauch ! wird so weit über die Transportbahn und den Innenläufer 7 gezogen, bis der mit dem Folieiistreifen 6 zu verschweißende Bereich der Seitenwandung sich über dem Schweißpolster 9 des Innenläufers 7 befindet. Dann wird der Folicnstrcifcn 6 aufgelegt. Dazu gibt es grundsätzlich verschiedene Möglichkeiten. Eine bevorzugte Einrichtung zum Auflegen des Folienstreifens ist in den Fig. I und 3 dargestellt. Die Einrichtung weist einen zweiarmigen Schwenkhebel 11 auf. der auf einer im wesentlichen vertikalen Achse 12 drehbar im Bereich der Transportbahn angeordnet ist. An den Enden der Arme des Schwenkhebels 11 befinden sich rahmenartige Träger 13, 14, die eint Bespannung aus PTFE aufweisen. Diese Bespannung befindet sich beim dargestellten Ausiiihrungsbeispicl an der Unterseite der Träger 13, 14. iilso der der Oberseite des Kunststoffschlauches 1 /umwandten Seite.
Die Lage der Achse 12 und die Lange der Arme des Schwenkhebels Il sind so eingerichtet, daß der über den Kunststoffschlauch 1 geschwenkte Träger 13 sich gerade über dem als Widerlager für den Schweißstempel 8 dienenden Schwcißpoister 9 befindet. L)cr andere Träger 14 befindet sich dann über einer Auflegestation mit einem Tisch 15, auf dem jeweils ein Folienstreifen 6 mit einer nicht dargestellten Einrichtung abgelegt worden ist. Oberhalb des Tisches 15 befindet sich ein Vorheizstempel 16, der vertikal in Richtung des Doppelpfeils 17 beweglich ist. Beim Absenken des Vorheizstenipeis 16 auf den Tisch 15 wird die Bespannung des Trägers 14 gegen den auf dem Tisch 15 liegenden Folienstreifen 6 gedrückt. Der Folienstreifen 6 wird so weit vorgewärmt, daß er an der Unterseite der Bespannung haftet. Nach ausreichender Vorwärmung kann der Schwenkhebel 11 dann um seine Achse 12 so verschwenkt werden, daß sich der Träger 14 über dem Schweißpolster 9 befindet. Dabei wird der Folienstreifen 6 ohne weitere Hilfsmittel mitgenommen. Er kann nunmehr vor dem in Richtung des Doppelpfeils 18 vertikal beweglichen Schweißstempel 8 auf die Außenseite des Kunststoffschlauches 1 ge-
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ßung erfolgt vollflächig, d. h. der Folienstreifen 6 wird über seine gesamte Grundfläche mit der Außenseite des Kunststoffschlauches 1 verschweißt.
Wenn bei schnellem Arbeitstakt die Vorwärmung des mit dem Folienstreifen 6 zu verschweißenden Bereichs der Wandung des Kunststoffschlauches 1 durch das warme Schweißpolster 9 nicht ausreicht, kann der Folienstreifen 6 auch mehrlagig aufgebaut sein. Beispielsweise kann die erste Folienlage eine sehr geringe Dicke besitzen die in der Größenordnung zwischen V? und Vm der Dicke der anderen Folienlagen liegt. Wenn als erstes die dünne Folienlage in der beschriebenen Weise auf die Außenseite des Kunststoffschlauches 1 aufgeschweißt wird und ohne zwischenzeitliche Kühlung die weitere Folienlage oder die weiteren Folienlagen aufgeschweißt werden, erwärmt sich zwischen den Schweißzeiten der zu verschweißende Bereich des Kunststoffschlauches I so weit, daß die nachfolgenden Schweißzeiten erheblich reduziert werden können.
Beim Verschweißen wird der Anpreßdruck des Schweißstempels 8 so eingestellt, daß der Druck für eine ausreichende Schweißung genügt, eine Matcrialverfor-
bo mung des erreichten Materials jedoch vermieden wird.
Wenn der Folienstreifen 6 bzw. seine Lagen vollständig aufgeschweißt sind, wird die Schweißstelle gekühlt. Die Kühlung kann erfolgen, ohne daß der Kunststoffschlauch 1 vorher weitertransportiert wird. Dann ist der Kühlstcmpc! mit dem Schweißstempe! 8 beispielsweise auf einem gemeinsamen Träger angeordnet und zusammen mit diesem relativ zum Kunststoffschlauch 1 bzw. relativ zum Schweißpolster 9 beweglich. Beim darge-
siellien Ausführungsbeispiel erfolgen jedoch Schweillung und Kühlung an unterschiedlichen Orten, und deswegen wird der Kunststoffschlauch I zwischen Schweillung und Kühlung wcitcrlransporticrt. bis der Folienslieifen 6 sich im Bereich eines weiteren Widerlagers des Innenläufcrs 7 befindet, auf das der Kühlstempel 19 einwirkt. Gegebenenfalls kann dafür der Inncnläufcr 7 auch ,/-.'teilt sein.
Line besonders vorteilhafte Ausführung des Kühlstcmpels ist in F i g. 4 dargestellt. Bei dieser Ausführung ist der Kühlstempel 19 mit einem Messer 20 für das Schneiden des Füllschlitzes 5 kombiniert. Der Kühlstempel 19. der wenigstens die Grundfläche des Folicnstreifens 6 besitzt, weist außerdem einen mittigen Fühningsschlitz 21 für das Messer 20 auf. Das Messer 20 ist mit einem Antrieb gekoppelt, der bei der dargestellten Ausführung als Hubzylinder 22 ausgebildet ist. An das Messer 20 ist ein Gestänge 23 gekoppelt, über das der K;:h!',:crmc! !9 mit Federn 24 ;;b"cs;ü;/"t i»! Antrieb 22 und Federn 24 haben die gleiche Wirkungsrichtung, nämlich senkrecht zur Ebene des Folienstreifens 6.
Bei Betätigung des Hubzylinder 22 wird zunächst der Kühlstempel 19 auf den Foliensireifen 6 aufgesetzt. In diesem Moment setzt bereits die Kühlung ein. und zxs.ir bei noch verhältnismäßig geringem Anpreßdruck. Mit zunehmendem Vorschub des an den Kolben des Hubzylinders 22 gekoppeilen Messers 20 erhöht sich auch der Anpreßdruck wegen der damit verbundenen höheren Vorspannung der Federn 24. Da aber inzwischen die Kühlung der Schweißstelle weiter fortschrei- jo tet t:..d dementsprechend eine zunehmende Materialverfestigung eintritt, kann auch der zunehmende Anpreßdruck des Kühlstempels 19 nicht zu einer Materialverdrängung und damit zu einer Materialschwächung im Bereich der Schweißstelle führen. Im Ergebnis kann der maximale Anpreßdruck des Kühlstempels 19 wesentlich höher sein als der Anpreßdruck des Schweißstempels 18.
Wie man aus der Fig.4 entnimmt, wird der F-"üllschlitz 5 erst nach Einsetzen der Kühlwirkung geschnitten. und zwar sowohl in den Folienstreifen 6 als auch in die damit verbundene Wandung des Kunststoffschlauches 1.
Das Widerlager des Kühlstempels 19 wird von einem Kühlpolster 25 gebildet, welches versenkt im Innenläufer 7 angeordnet ist und welches einen Schlitz 26 aufweist, so daß das Messer 20 bei seiner Abwärtsbewegung nicht beschädigt wird. Das Messer kann im übrigen sehr dünn sein, weil es im Führungsschlitz 21 des Kühlstempels 19 geführt ist. Im übrigen wird es durch die Wandungen des Kühlschlitzes 21 ständig gekühlt.
Wenn Kühlstempel 19 und Messer 20 wieder abgehoben sind, wird der Kunststoffschlauch 1 weitertransportiert und werden in an sich bekannter Weise die Querschweißnähtc 3 sowie die Perforationen 4 angebracht. Die einzelnen Behälter 2 sind dann fertig, sie hängen noch über die Perforationen 4 zusammen und können aufgewickelt werden. Wenn anstelle der Perforationen 4 Trennschnitte gemacht werden, sind die Behälter 2 bereits vereinzelt und können gestapelt werden.
Bei der in Fig. 2 skizzierten Herstellung wird der Folienstreifen 6 nicht außenseitig, sondern innenseitig an der betreffenden Wandung des Kunststoffschlauches 1 durch Schweißen befestigt. Dazu werden die beiden Wandungen des nachgelegten Kunststoffschlauches 1 mit Hilfe von Saugern 27 voneinander abgehoben und wird mit einem nicht dargestellten Messer ein Arbeitsschlitz 28 in die beispielsweise obere Wandung des Kunstsloffsehlauches I geschnitten. Der Arbeitsschiit/ 28 ist wesentlich langer als der Füllschlitz 5, so daß in den geöffneten Arbeitsschutz 28 ein Schwert 29 eingeführt werden kann, das an seinem vorderen, abgewinkelten Ende einen Teller 30 für den daraiifliegendeii Folienstreifen 6 trägt. Der Folienstreifen 6 wird auf eine geeignete Weise außerhalb des Kunslstoffsclilauches 1 auf den Teller 30 aufgelegt und gegebenenfalls auch vorgewärmt. Nach dem Einführen des Tellers 30 in den Arbeitsschiit/. 28 wird der oder werden die Sauger 27 entfernt, so daß nunmehr das Schwert 29 mit dem Teller 30 als Widerlager für den Schweißstempel 8 und den Kühlstempel 19 dienen kann. Dazu weist der Teller entsprechende Polster auf. die jedoch nicht dargestellt sind. Gegebenenfalls kann das Schwert 29 und/oder der Teller 30 an seiner Unterseite auch zusätzlich noch unterstützt sein, beispielsweise in der Art der Kühlplatte 10. Jedenfalls ist das Schwert 29. wie mit Doppelpfeilen 31
Teller 30 in den Arbeitsschutz 28 einführbar ist und gegebenenfalls auch mit dem Kunststoffschlauch I zu einer weiteren Arbeitsstation bewegbar ist, wenn Arbeitsstempcl 8 und Kühlstempel 19 an unterschiedlichen Stellen oberhalb der Transportbahn angeordnet sind. Nach wie vor werden jedoch der Schweißstcmpcl 8 und der Kühlstcmpel !9 auf die Außenseite der betreffenden Wandung des Kunststoffschlauches 1 gesetzt, um Schweißung bzw. Kühlung zu bewirken.
Wenn der Folienstreifen 6 innenscitig an der Wandung des Kunststoffschlauches 1 befestigt ist und der Füllschlitz 5 geschnitten ist. werden die Behälter 2 wiederum durch Querschwcißnähtc 3 komplettiert. Breite Querschweißnähte 3 werden so angeordnet, daß sie den Arbeitsschlitz 28 überdecken, doppelt geführte Querschweißnähte 3 werden so angeordnet, daß der Arbeitsschlitz 28 sich zwischen den beiden benachbarten Querschweißnähten befindet. Porfnniiioncn oder Trennschnitte können dann wie üblich angeordnet bzw. durchgeführt werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (9)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Herstellen eines Behälters für körniges oder pulveriges Schüttgut aus einem flachgelegten Kunststoffschlauch, der auf einer Breitseite einen Füllschlitz aufweist, bei dem der Kunststoffschlauch von einem Wickel abgezogen und in den Schlauch ein Widerlager eingeführt wird, in dessen Bereich der Füllschlitz geschnitten und ein Folien- to streifen zugeführt wird, der im Bereich des Füllschlitzes mit der Wandung des Kunststoffschlauches verschweißt wird und bei d.em nach Weitertransport des Kunststoffschlauches um eine Behälterlänge der Behälter durch Querschweißnähte komplettiert wird, dadurchgekennzeichnet. daß der als Trennmittel dienende Folienstreifen flächig mit der Wandung verschweißt wird und daß anschließend nach Einsetzen einer Kühlung der Füllschlitz κι das Trennmiu'ti und die damit verbundene Wandung eingeschnssien wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Trennmittel vor dem Anlegen vorgewärmt wird.
3. Verfahren nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Trennmittel aus mehreren Folienlagen aufgebaut wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Wandung eine Folienlage verschweißt wird, die eine wesentlich geringere Dicke als die ande. »r? Folienlagen des Trennmittels besitzt
5. Verfahren zum Herstellen eines Behälters für körniges oder pulveriges Schuttgut aus einem flachgelegten Kunststoffschlauch, de·· auf einer Breitseite einen Füllschlitz aufweist, bei oem der Kunststoffschlauch von einem Wickel abgezogen und in den Schlauch ein Widerlager eingeführt wird, in dessen Bereich der Fülischlitz geschnitten und ein Folienstreifen zugeführt wird, der im Bereich des Füllschlitzes mit der Wandung des Kunststoffschlauches verschweißt wird und bei dem nach Weitertransport des Kunststoffschlauches um eine Behälterlänge der Behälter durch Querschweißnähte komplettiert wird, dadurch gekennzeichnet, daß in die angehobene Wandung des Kunststoffschlauches ein Arbeitsschlitz geschnitten wird, durch den der als Trennmittel dienende Foiienstreifen eingeführt wird, daß das Trennmittel flächig mit der Wandung verschweißt und anschließend nach Einsetzen einer Kühlung der Füllschlitz in das Trennmittel und die damit verbundene Wandung eingeschnitten wird, und daß nach dem Komplettieren der Arbeitsschlitz sich in einem Abschnitt zwischen benachbarten Querschweißnähten befindet.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Trennmittel vor dem Auflegen aufgewärmt wird.
7. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Palentanspruch 1 oder 5, mit einer Transportbahn für den flachgelegten Kunststoffschlauch, einem in den Kunststoffschlauch einführbaren Widerlager, einer Einrichtung zum Zuführen des Folienstreifens, einem bewegbaren Schweißstempel und einem Trennmesser, dadurch gekennzeichnet, daß das Trennmesser (20) in einem durchgehenden Führungsschlit/. (21) eines Kühlstempels (19) angeordnet ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Kühlstempel (19) über Federn (24) am Messer (20) oder an einem damit verbundenen Gestänge (23) abgestützt ist.
9. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 5, mit einer Transportbahn für den flachgelegten Kunststoffschlauch, einem in den Kunststoffschlauch einführbaren Widerlager, einer Einrichtung zum Zuführen des Folienätreifens. einem bewegbaren Schweißstempel und einen'· Trennmesser, gekennzeichnet durch ein Messer zum Schneiden des Arbeitsschlitzes (28) und durch ein in den geöffneten Arbeitsschlitz (28) einführbares Schwert (9), das einen Teller (30) für das Trennmittel (6) aufweist.
DE3238553A 1982-10-18 1982-10-18 Verfahren zum Herstellen eines Behälters für Schüttgut aus einem flachgelegten Kunststoffschlauch und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens Expired DE3238553C2 (de)

Priority Applications (3)

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DE3238553A DE3238553C2 (de) 1982-10-18 1982-10-18 Verfahren zum Herstellen eines Behälters für Schüttgut aus einem flachgelegten Kunststoffschlauch und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
DE19843403996 DE3403996A1 (de) 1982-10-18 1984-02-06 Verfahren zum herstellen von saecken fuer schuettgut aus einem flachgelegten kunststoffschlauch
DE3411622A DE3411622C2 (de) 1982-10-18 1984-03-29 Verfahren zum Herstellen von Säcken für Schüttgut aus einem flachgelegten Kunststoffschlauch

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE3238553A DE3238553C2 (de) 1982-10-18 1982-10-18 Verfahren zum Herstellen eines Behälters für Schüttgut aus einem flachgelegten Kunststoffschlauch und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens

Publications (2)

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