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DE3236865A1 - Tintentroepfchen-kopiergeraet - Google Patents

Tintentroepfchen-kopiergeraet

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Publication number
DE3236865A1
DE3236865A1 DE19823236865 DE3236865A DE3236865A1 DE 3236865 A1 DE3236865 A1 DE 3236865A1 DE 19823236865 DE19823236865 DE 19823236865 DE 3236865 A DE3236865 A DE 3236865A DE 3236865 A1 DE3236865 A1 DE 3236865A1
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DE
Germany
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Withdrawn
Application number
DE19823236865
Other languages
English (en)
Inventor
Thomas Walter 75080 Richardson Tex. Bobick
Frederic Lewis 75023 Plano Tex. Clark
Suresh Chintaman 75248 Dallas Tex. Paranjpe
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Eastman Kodak Co
Original Assignee
Mead Corp 45463 Dayton Ohio
Mead Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mead Corp 45463 Dayton Ohio, Mead Corp filed Critical Mead Corp 45463 Dayton Ohio
Priority to DE19823236865 priority Critical patent/DE3236865A1/de
Publication of DE3236865A1 publication Critical patent/DE3236865A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N1/00Scanning, transmission or reproduction of documents or the like, e.g. facsimile transmission; Details thereof
    • H04N1/04Scanning arrangements, i.e. arrangements for the displacement of active reading or reproducing elements relative to the original or reproducing medium, or vice versa
    • H04N1/19Scanning arrangements, i.e. arrangements for the displacement of active reading or reproducing elements relative to the original or reproducing medium, or vice versa using multi-element arrays
    • H04N1/195Scanning arrangements, i.e. arrangements for the displacement of active reading or reproducing elements relative to the original or reproducing medium, or vice versa using multi-element arrays the array comprising a two-dimensional array or a combination of two-dimensional arrays
    • H04N1/19505Scanning picture elements spaced apart from one another in at least one direction
    • H04N1/19515Scanning picture elements spaced apart from one another in at least one direction in two directions
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
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    • H04N1/19505Scanning picture elements spaced apart from one another in at least one direction

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Particle Formation And Scattering Control In Inkjet Printers (AREA)

Description

  • Tintentröpfchen-Kopiergerät
  • Die Erfindung betrifft ein Tintentröpfchen-Kopiergerät und allgemeiner das Gebiet der Tintentröpfchen-Drucktechnik. In jüngster Zeit hat die Tintentröpfchen-Drucktechnik eine bedeutende Entwicklung und große Verbreitung erfahren. Typische Anwendungen sind die Textverarbeitun(r, z.B. US-PS 3 964 591, das Formdrucken, z.B. US-PS 3 911 818, das Strichcode-Drucken, z.B. US-PS 3 787 881, die Dokumentadressierung, z.B. US-PS 4 283 731, die Faksimile-Reproduktion, z.B. US-PS 3 588 906, das Dokumentkopieren, z.B. US-PS 4 009 332 sowie das Duplizieren, z.B. US-PS 4 259 696. Zur Technik der Tröpfchenerzeuqung und -steuerung können genannt werden: Tröpfchenabrufsysteme, z.B. US-PS 3 747 120; unstimulierte Tintenstrahlen, z.B. US-PS 3 416 153; stimulierte und variabel abgelenkte Tintenstrahlen, z.B. US-PS 3 298 030; und stimulierte und binär gcschaJ.tete Tintenstrahlen, z.B. US-PS 3 373 437. Da dieses Gebiet der Technik einen hohen Entwicklungsgrad erreicht hat, gibt es zahlrcicheVarianten der oben genannten Tintentröpfchen-Drucksysteme.
  • Für die herkömmlichen Tintentröpfchen-Drucker gilt allg<- mein, daß sie relativ langsam und mit relativ geringer Druckauflösung arbeiten. och auflösende Drucker verwenden im allgemeinen einen einzigen Tröpchenerzeuer oder eine Gruppe von relativ wenigen Tröpfchenerzeugern, so daß zum Bedrucken einer größeren Fläche notwendigerweise eine relativ lange Zeit erforderlich ist. Tintentröpfchen-Drucker nach der US-PS 3 373 437 können zwar mit sehr hoher Geschwindigkeit arbeiten, jedoch ist ihre Auflösung begrenzt, weil es schwierig ist, eine sehr große Zahl von Tröpfchenerzeugern so nahe nebeneinander anzuordnen, daß die an einen solchen Drucker gestellten Anforderungen erfüllt werden können.
  • In der US-Re 28 219 ist vorgeschlagen, zum Erreichen einer hohen Geschwindigkeit und hohen Auflösung eine Mehrzahl von parallelen, gestaffelten und sich seitlich erstreckenden Druckleisten vorzusehen. Um die zum Kopieren bzw. Duplizieren von Dokumenten erforderliche Auflösung zu erreichen, benötigt ein solches Gerät jedoch eine sehr große Anzahl von Druckköpfen, wodurch wiederum die Herstellungskosten derart erhöht werden, daß derartige Geräte mit herkömmlichen Ropiersystemen nicht konkurrieren können.
  • Ein kostenmäßig kdnkurrenzfähiger Tintentröpfchen-Kopierer ist in der US-PS 4 259 696 beschrieben. Bei diesem Kopierer schwingt ein einziger Druckkopf zwischen einer Mehrzahl von Druckpositionen hin und her.
  • Die Kopierblätter werden unter den Druckkopf befördert, während dieser vor und zurück schwingt. Die Schalt- bzw.
  • Steuerinformation für die Tintenstrahlen wird erzeugt, indem die Vorlage durch eine Fotodetektorgruppe abçetastet wird. Die Fotodetektorel emente sind in der Gruppe in ähnlicher Weise angeordnet wie die Tintenstrahlen in dem Tintentröpfchen-Druckkopf. Die Abtastung der Vorlage erfolgt in ähnlicher Weise wie der Druckkopf über dem Kopierbogen abgelenkt wird. Bei diesem System ist es aber erforderlich, daß für jede durch den Druckkopf zu druckende Kopie die Vorlage einmal abgetastet wird, so daß die Abtastvorrichtung mit sehr hoher Abtastgeschwindigkeit bewegt werden muß und sehr hohe Beleuchtungsstärken erforderlich sind. Die mit hoher Geschwindigkeit erfolgende Abtastung sowie das mechanische Hin- und Her schwingen der Tintenstrahlen führen darüber hinaus zu schwierigen Konstruktionsproblemen.
  • Aufgabe der Erfindung ist insbesondere die Schaffung eines Tintentröpfchen-Kopiergerätes, das mit hoher Geschwindigkeit und hoher Auflösung arbeitet.
  • In dem erfindungsgemäßen Tintentröpfchen-Kopier- bzw.
  • Dupliziergerät werden die angestrebte hohe Geschwindigkeit und hohe Auflösung kostengünstig erreicht, indem eine Tintentröpfchen-Druckanordnung verwendet wird, die eine Mehrzahl von sich angewinkelt erstreckenden Tintentröpfchen-Druckköpfen aufweist, welche eine Schar von aneinander angrenzenden Streifen drucken, die zusammen eine Fläche des zu bedruckenden Trägers bedecken. Jeder Druckkopf erzeugt eine Reihe von Tröpfchenströmen, die einzeln so gesteuert werden, daß Drucktröpfchen an den Druckpositionen entlang Linien aufgebracht werden, die sich senkrecht zur Hauptachse des Druckkopfes erstrecken.
  • Die Vorlage wird mittels einer Fühleinrichtung abgetastet, die eine Reihe von Bildelementen in nebeneinander liegenden Abtastpositionen innerhalb eines Streifens abtasten, der sich über die Vorlage hinweg erstreckt, um eine Serie von Druck/Kein-Druck-Datenbits zu erzeugen, die den abgetasteten Bildelementen entsprechen. Die Abtastanordnung bewirkt, daß die Fühleinrichtung eine Reihe von solchen Streifen abtastet, die gemeinsam die zu kopierende Vorlage vollständig überdecken.
  • Eine Datenüberführungseinrichtung ist vorgesehen, um eine örtliche Entsprechung zwischen den durch die Fühleinrichtung abgetasteten Abtastpositionen und den durch die Druckköpfe bedruckten Druckpositionen herzustellen.
  • Die Datenüberführungseinrichtung selektiert die Datenbits in Ubereinstimmung mit der so hergestellten örtlichen Entsprechung und erzeugt Druckbefehle entsprechend den so selektierten Druck/Kein-Druck-Datenbits.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform werden die Datenbits auf einer Magnetplatte in einer Folge gespeichert, die der Abtastfolge entspricht, und werden beim Auslesen von der Magnetplatte so neuorganisiert, daß die Druckbefehle erzeugt werden.
  • Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen und aus der Zeichnung, auf die Bezug genommen wird.
  • In der Zeichnung zeigen: Fig. 1 ein Blockschaltbild eines erfindungsgemäßen Tintentröpfchen-Kopiergerätes; Fig. 2 einen Teilquerschnitt eines Tintentröpfchen-Druckkopfes für den Tintentröpfchen-Kopierer; Fig. 3 eine schematische Darstellung der Druckpositionen, die sequenziell durch Tröpfchen aus drei aneinander angrenzenden Tröpfchenströmen bedruckt werden; Fig. 4 eine schematische Darstellung der Beziehung zwischen einer Bild-Stegachse, einer Tröpfchen-Auftrefflinie und einer Tröpfchenw egungsbahn-Linie; Fig. 5 eine schematische Darstellung der C,eschwindigkeitsvektoren für die in Fig. 4 gezeigte Be-Beziehung; Fig. 6A und 6B Blockschaltbilder einer Steuereinrichtung für die Datenneuorganisation; Fig. 7 eine Anordnunq von Druckkopfsegmenten innerhalb einer Reihe von Tröpfchenstrahl-Druckköpfen; Fig. 8 ein Flußdiagramm zur Erläuterung der Datenverarbeitung; und Fig. 9 eine schematische Darstellung eines Speichersegmentes für ein Ein/Ausgabe-RAM.
  • Bei dem in Fig. 1 gezeigten Tintentröpfchen-Kopiergerät wird eine Vorlage 1 durch eine sich seitlich erstreckende Abtastgruppe 3 abgetastet, um auf einem Kopierbogen 2 mittels einer Reihe von angewinkelt angeordneten Druckköpfen 4 eine Kopie aufzudrucken. Jeder Druckkopf 4 druckt innerhalb eines aus einer Reihe von aneinander angrenzenden Streifen 5, die gemeinsam die zu bedruckende Fläche des Kopierbogens 2 bedecken. Die Bewegung des Kopierbogens 2 relativ zu den Druckköpfen 4 wird durch eine geeignete Transporteinrichtung 67 bewerkstelligt. Die Druckköpfe 4 arbeiten unter Steuerung einer Druckelektronik 10, die in der noch zu beschreibenden Weise Auflade-Steuersignale ansprechend auf die Druckdaten aus einem Druckpuffer 9 erzeugt. Die Druckdaten in dem Druckpuffer 9 sind in einem solchen Format angeordnet, daß der Druck in der in Fig. 3 dargestellten Weise erfolgt.
  • Die Abtastgruppe 3 kann eine geeignete Beleuchtungsquelle zur Beleuchtung der Vorlage 1 und eine Reihe von Fotozellen zur Abtastung des daran reflektierten Lichtes umfassen. Vorzugsweise sind die in der Abtastgruppe 3 enthaltenen Fotozellen als CCD-array (ladungsgekoppelte Fotoelementzeile) miteinander gekoppelt. Die Vorlage 1 liegt vorzugsweise auf einer lichtdurchlässigen Platte (nicht dargestellt), und die Abtastgruppe 3 be- trachtet die Vorlage 1 durch diese Platte hindurch. Eine Ablenkeinrichtung 20 ist vorgesehen, um die Vorlage 1 mit gleichförmiger Geschwindigkeit an der Abtastgruppe 3 vorbeizubewegen. Bei einer anderen Ausführungsform ruht die Vorlage 1 auf der Platte, während die Abtastgruppe 3 relativ zu ihr verfahren wird.
  • Die Abtastsignale aus der Abtastclruppe 3 werden einem Abtastpuffer 6 als Serie von Analogspannungen jedes Fotosensors der Abtastgruppe. 3 zugeführt. Der Abtastpuffer 6 ist daher mit einer Schaltungsanordnung zur Analog/Digital-Umsetzung der analogen Abtastsignale versehen. Die digitalisierten Ausgangssignale stellen eine Schwarz/Weiß-Information für jedes Bildelement innerhalb eines zweidimensionalen rechtwinkligen Koordinatensystems auf der Fläche der Vorlage 1 dar. Gewünschtenfalls können die Bilddaten durch eine digitale Filtertechnik gefiltert werden, um das zu erzeugende Bild zu verbessern. Ferner können die Bilddaten in herkömmlicher Weise verarbeitet werden, um eine Pseudo-Grauabstufung herzustellen.
  • Nachdem die Bilddaten in der geeigneten Weise verarbeitet wurden, werden sie in dem Abtastpuffer 6 abtastzeilenweise gespeichert. Wenn eine vollständige Abtastzeile gespeichert ist, wird sie in Form von parallelen 16 Bit-Daten zu einem Ein/Ausgabe-RAM 8 überführt. Nach der Uberführung in das E/A-RAM 8 werden die Daten in Blöcke zu 234 Abtastzeilen formatiert. Nachdem ein vollständiger Datenblock zusammengesetzt wurde, wird er in Form von parallelen 8 Bit-Daten auf eine Magnetplatte 7 überführt.. Für jeden Datenblock sind zwei Ubertragungen erforderlich, da die Daten ausgehend von 16 Bit-Bytes in 8 Bit-Bytes umorganisiert wurden. Die Uberführung aus dem Abtastpuffer 6 über das E/A-RAM 8 auf die Magnetplatte 7 erfolgt unter Steuerung einer Steuereinheit 36.
  • Es ist zu beachten, daß die Bilddaten auf der Magnetplatte 7 in dctselben Folge gespeichert sind, wie sie durch den Abtastpuffer 6 erzeugt werden.
  • Nachdem die Abtastung für den jeweiligen Druckvorgang (der eine Anzahl von Vorlagen 1 umfassen kann) vollständig abgeschlossen ist, beginnt das Ausdrucken. Die auf der Magnetplatte 7 gespeicherten Abtastdaten werden dann zu dem E/A-RAM 8 parallel in Form von 16 Bit-Bytes zurückübertragen. Die Daten werden erneut in Blöcken gespeichert, die 234 Abtastzeilen darstellen. Sobald die Daten zu dem E/A-RAM 8 zurückübertragen sind, werden sie in den Druckpuffer 9 unter Steuerung der Steuereinheit 36 eingelesen. Die Steuereinheit 36 arbeitet nach einem noch zu erläuterten Algorithmus, um die Speicherstellen im Inneren des E/A-RAM 8 zum Auslesen und Einlesen in den Druckpuffer 9 zu berechnen.
  • Die dem Druckpuffer 9 zugeführten Daten werden in der oben beschriebenen Weise für die Drucksteuerung verwendet. Jeder Druckkopf 4 kann in der allgemein in Fig. 2 gezeigten Weise ausgebildet sein. In einer Verzweigungsleitung 33 befindet sich ein Vorrat einer Drucktinte, die zum Drucken unter Druck aus einer Reihe von Öffnungen 32 ausgepreßt wird (nur eine Öffnung 32 ist in Fig. 2 gezeigt). Dadurch wird eine Reihe von Strömen 27 gebildet, die durch Anregung mittels eines Erregungswandlers (ni.cht dargestellt) zu Tröpfchen gleicher Größe und gleicher Abstände aufbrechen. Das Aufbrechen der Ströme 27 in Tröpfchen erfolgt an Ladeelektroden 30, die durch eine Reihe von leitend beschichteten Kerben längs der Kante einer Ladeplatte 31 gebildet sind.
  • Während die Tröpfchen in den Strömen 27 gebildet werden, werden sie durch an die Ladeelektroden 30 angelegte Ladespannungen selektiv aufgeladen. Diese Ladespannungen können einen von fünf verschiedenen Pegeln (von denen einer gleich Null sein kann) annehmen, so daß jeder Tropfen einer Strömung 27 einen von fünf verschiedenen Ladezuständen annehmen kann.
  • Nachdem die Tröpfchen in der oben beschriebnen Weise aufgeladen sind, durchlaufen sie ein elektrostatisches Ablenkfeld zwischen zwei Ablenkelektroden 29 und 35.
  • Dadurch werden die Tröpfchen proportional zu ihrem Ladungspegel abgelenkt. Die Tröpfchen können also eine von fünf verschiedenen Bewegungsbahnen 27a bis 27-e einnehmen, wie in Fig. 2 gezeigt ist. Diejenigen Tröpfchen, die eine hohe Ladung tragen, folgen aer am stärksten abgelenkten Bahn 27e und werden durch einen Fänger 28 aufgefangen. Dabei handelt es sich um Nicht-Druck-Tröpfchen.
  • Alle anderen Tröpfchen werden auf dem Kopierbogen 2 an Druckpositionen 39a bis 39d aufgebracht.
  • Der Fänger 28 wird in geeigneter Weise angeordnet, und bei anderen Ausführungsformen ist die Bewegungsbahn 27a eine Druck-Bcwegungsbahn, während die Bewegungsbahn 27e eine Auffang-Bewegungsbahn ist. Es ist ferner ersichtlich, daß die die Ströme 27 bildenden Tröpfchen bestrebt sind, miteinander in Wechselwirkung zu treten. Daher ist es in manchen Fällen zweckmäßig, an die Ladeelektroden 30 Kompensationsspannungen anzulegen und Nicht-Druck-Schutztröpfchen zwischen Drucktröpfchen zu plazieren. Die Erzeugung von Kompensationsspannungen und die Anwendung von Schutztröpfchen sind wohl bekannt und werden daher nicht weiter erörtert.
  • Die auf der Magnetplatte 7 gespeicherte Drucksteuerinformation besteht, wie bereits erläutert wurde, aus Schwarz/Weiß- bzw. Druck/Kein-Druck-Daten. Die Druckelektronik 10 muß diese Binärdaten in Mehrfachpegel-Ladesignale zur Erzeugung der geeigneten I,adespannungen umsetzen. Dies geschieht in qeeiqneter Weise dadurch, daß ein treppenförmiges Steuersignal für jeden Steuerkanal erzeugt wird und dieses Treppensignal ansprechend auf den Schwarz/Weiß-Zustand der aus dem Druckpuffer 9 ausgelesenen Daten ein- oder ausqeschaltet wird.
  • Schaltunqsanordnungen zur Erzeugung eines solchen Treppensägnals sind wohlbekannt und werden daher nicht weiter beschricben.
  • Es wird nun auf Fig. 3 Bezug genommen, um die Beziehung zwischen dem Koordinatensystem der Abtastgruppe 3 und dem Koordinatensystem des Druckkopfes 4 zu erläutern.
  • Fig. 3 zeigt nur einen Teil eines der Druckstreifen 5.
  • Fig. 3 zeigt eine rechtwinklige Matrix, in der jedes Feld ein Bildelement auf der Vorlage 1 bzw. auf dem Kopierbogen 2 darstellt. Die senkrechten Spalten und waagrechten Zeilen von Feldern sind mit Spaltennummern bzw. Zeilennummern bezeichnet, welche die Lage eines Feldes auf der Vorlage, das durch die Abtastgruppe 3 abgetastet wird, eindeutig definieren. Fig. 3 trägt ferner eine Reihe von zusätzlichen Bezeichnungen für bestimmte Felder, da sie durch Tröpfchen aus einer Reihe von drei Öffnungen J, K und L bedruckt werden können.
  • Die in Fig. 3 verwendeten Feldbezeichnungen bestehen jeweils aus einem Identifiziernsbuchstaben (für die Öffnung, welche dieses Feld bedruckt) und zwei Indizes.
  • Der erste Index bezeichnet jeweils eine ausgegebene Zeilenzahl (S1), während der zweite Index jeweils eine Tröpfchenzahl (Sd) angibt. Die Tröpfchenzahl 5d durchläuft zyklisch die Werte von T-1 bis 0, worin T die Anzahl-von Druckpositionen für jede Öffnung bedeutet.
  • Die Zeilenzahl 5 nimmt progressiv von 0 aufwärts zu, wobei für jeden neuen Zyklus von 5d ein Zählwert hinzuaddiert wird. Wie in Fig. 3 gezeigt ist, ist das erste durch die Öffnung J bedruckte Feld das Feld JOO, welches gleichzeitig mit dem Feld Koo durch die Öffnung K und mit dem Feld L00 durch die Öffnung L bedruckt wird (wobei angenommen ist, daß an allen drei Feldorten Tintentröpfchen aufgebracht werden sollen). Anschliessend bedrucken die drei Öffnungen gleichzeitig die Druckfelder J01, Ko1 und L01 usw., bis sie die Felder J03, K03 und L03 bedrucken. Die Zeilenzahl wird dann erhöht, und die öffnungen beginnen mit dem Bedrucken der Felder J10' K10 und L10 Das Feld JOO kann auch als Feld R38 C2S bezeichnet werden, wobei der erste Term die Zeilenzahl der abgetasteten Vorlage und der zweite Term die entsprechende Spalte bezeichnet. Die Drucksteuerelektronik kennt jederzeit die Identifizierung jeder Öffnung sowie die Zeilenzahl und die Tröpfchenzahl. Dies bedeutet, daß der Drucker für jedes zu bedruckende Feld die Feldbezeichnung kennt. Um den Druckvorgang auszuführen, muß der Drucker wissen, ob der Abtaster für das jeweilige Feld eine "O" oder eine "1" erzeugt hat. Die erforderliche Information wird erzeugt, indem der gespeicherte Inhalt für diejenige Speicherzeile und -spalte ausgelesen wird, die der bekannten Feldidentifikation entspricht. Die Bestimmung der korrekten Zeile und Spalte erfolgt durch die Steuereinheit 36.
  • Die allgemeinen Gleichungen zur Berechnung der Zeilen-und Spaltenzahlen sind: R = 1 - K1 + Sd - (T + 1)n C = K2n + T + b Worin: n = öfnungsnummer b = Druckkopfnummer K1 = Konstante für die Zeilennummer K2 = Konstante für die Spaltennummer Bei der beschriebenen bevorzugten Ausführungsform sind vier Druckpositionen pro Öffnung vorgesehen. Für diesen Fall werden die obigen Gleichungen: R = 5d - K1 + S1 5n (Gleichung 1) C = K2n + T (Gleichung 2) Diese Gleichungen werden durch Schaltungsanordnungen gelöst, die in den Fig. 6A und 6B als Blockschaltbild dargestellt sind. Das System enthält zwei einander gleiche Schaltungsanordnungen der in Fig. 6A gezeigten Art und vier der in Fig. 6 gezeigten Art. Diese Schaltungsanordnungen erzeugen gemeinsam die Zeilen- und Spaltenadressen für vier Gruppen von 54 Öffnungen, bei denen es sich um sämtliche Öffnungen eines Druckkopfes handelt.
  • Der Speicher innerhalb des E/A-RAM 8 ist so organisiert, daß die Adressen parallel für den Zugriff von Daten an vier verschiedenen Speicherstellen verwendet werden können. Auf diese Weise erhalten alle vier Druckköpfe die Drucksteuerinformationen.
  • Die Druckköpfe 4 sind daher organisiert, wie dies in Fig. 7 für die Köpfe 4a bis 4d dargestellt ist. Für jeden Druckkopf kann also angenommen werden, daß er vier Segmente A bis D umfaßt. Jedes Segment enthält Öffnungen und eine Drucksteuerelektronik für 54 verschiedene Tintenstrahlen. Jeder Strahl bedruckt wiederum vier der in Fig. 3 gezeigten Spalten, so daß jedes Kopfsegment den Druckvorgang für eine Gruppe von 216 aneinander angrenzenden Spalten ausführt, die einen der Druckstreifen 5 in Fig. 1 darstellen. Die vier Druckköpfe mit den 16 Kopfsegmenten bedrucken also gemeinsam 3.456 Spalten über die Breite des Kopierbogens 2 verteilt. Demgemäß tastet die Abtastgruppe 3 die Bildinformation in 3.456 Abtastpositionen auf der Vorlage 1 ab. Die Spaltenbelegung für die 16 Druckkopfsegmente ist in der folgenden Tabelle I angegeben: Tabelle I Kopf Segment erste Spalte letzte Spalte 4a A 0 215 4a B 216 431.
  • 4a C 432 647 4a D 648 863 4b A 864 1.079 4b B 1.080 1.295 4b C 1.296 1.511 4b D 1.512 1.727 4c A 1.728 1.943 4c B 1.944 2.159 4c C 2.160 2.375 4c D 2.376 2.591 4d k 2.592 2.807 4d B 2.808 3.023 4d C 3.024 3.239 4d D 3.240 3.455 Um die Drucksteuerdaten zu erzeugen, ist das E/A-RAM 8 in vier Speichersegmenten 50 organisiert, von denen in Fig. 9 eines schematisch dargestellt ist. Jedes Speichersegment 50 erzeugt die Drucksteuerinformationen für ein Druckkopfsegment für jeden der Druckköpfe 4a bis 4d. Das Speichersegment 50 in Fig. 9 ist also imstande, Drucksteuerinformationen für alle vier Kopfsegmente A zu erzeugen, und speichert Bildinformationen für vier Spaltengruppen innerhalb der acht Speichersektoren 0 bis 7. Bei einer solchen Ausführungsform steuert das Speichersegment das Bedrucken der Spalten 0 bis 215, 864 bis 1.079, 1.728 bis 1.943 und 2.592 bis 2.807. Das Bedrucken dieser Spalten wird letztlich durch die ersten 54 Tintenstrahlen in jedem Druckkopf ausgeführt, die alle synchron miteinander arbeiten, und die Speicherorganisation vereinfacht das Adrcssieren für die Drucksteuerung, wie nun unter Bezugnahme auf die Fig.6A und 6B erläutert wird.
  • Jedes Speichersegment 50 umfaß 32 RAM-Chips (Schreib/ Lese-Speicher-Baustein) 61. Jeder derartige Speicherbaustein ist eine 64 K-Speichervorrichtung mit 65.536 Speicherstellen. Es werden jedoch nicht alle Speicherstellen verwendet. Zu jeder gegebenen Zeit speichert jeder Speicherbaustein die Bildinformationen für eine Bildfläche, die 216 Spalten und 234 Zeilen bzw. 50.544 Bits umfaßt. Die ein Speichersegment 50 bildenden Speicherbausteine speichern gemeinsam jeweils die Bildinformation für 1.872 Zeilen. Es wird daran erinnert, daß für die her beschriebene Ausführungsform jeder Druckkopf 216 öffnungen aufweist, bei denen die Abstände von Mitte zu Mitte fünf Abtastlinien in Druckrichtung betragen. Die Druckköpfe bedrucken also gleichzeitig Druckfelder mit einem maximalen Abstand von 1.080 Druckzeilen. Ein solcher Abstand ist leicht möglich aufgrund der 1.872 Abtastzeilen der in den vier Speichersegmenten 50, die das E/A-RAM 8 bilden, gespeicherten Daten.
  • Während des Fortschreitens des Druckvorganges erzeugt die Steuereinheit 36 Adressen zum Auslesen der in jedem Speichersegment 50 gespeicherten Informationen. Daher müssen gleichzeitig vier Adressen, nämlich eine für jedes Speichersegment, erzeugt werden. Jede dieser Adressen wird an das geeignete Speichersegment über eine Gruppe von Adreßleitungen 56 (Fig. 9) angelegt.
  • Jede Adresse wird parallel an vier Gruppen von RAM-Chips 61 angelegt, um die Datenbits auf vier Ausgabeleitungen 57 bis 60 gleichzeitig auszulesen.
  • Die oben erläuterten Adressen werden durch die Schaltungsanordnung erzeugt, die in den Fig. 6A und 6B gezeigt ist (gemeinsam mit nicht dargestellten Schaltunqsanordnungen), und zwar nach den oben angegebenen Gleichungen 1 und 2. Aufgrund der Organisation des Speichers und seiner Adressierung ist es jedoch nicht erforderlich, den Term b" in die Berechnung der Spaltenadressen einzubeziehen. Z.B. wird eine Zeilen-Spalten-Adresse R469, C101 automatisch als R469 und C101 für den Kopf 4a, R4691 C965 für den Kopf b, R469, C1829 für den Kopf 4c sowie R469, C2693 für den Kppf 4d behandelt.
  • Während des Ausdruckens wird der E/A-Steuerspeicher (RAM) 8 mit 1.872 Bildinformations-Abtastzeilen geladen, woraufhin er je nach der Länge der zu bedruckenden Seite einmal oder zweimal neu geladen wird. Der dynamische Speicher ist ausreichend überdimensioniert, um eine solche Neuladung zu ermöglichen, während die Steuerinformation für die genannten 1.080 Druckzeilen kontinuierlich aus ihm ausgegeben werden. Nachdem eine Seite bedruckt wurde, wird das E/A-RAM mit der Bildinformation für die nächste Seite geladen.
  • Das in Fig. 8 gezeigte Flußdiagramm zeigt den Berechnungsprozeß für die an eines der Speichersegmente 50 angelegten Adressen. Die Berechnung beginnt damit, daß die Zeilenzahl, die Tröpfchenzahl und die Öffnungszahl auf Null gesetzt werden. Das System berechnet dann eine Zeilenzahl und eine Spaltenzahl für die Adressierung des Speichersegments. Nachdem die Adresse erzeugt wurde, erfolgt der Zugriff zu dem Speichersegment, um vier Bilddatenbits auszulesen und diese in den Druckpuffer 9 einzulesen. Danach wird die Öffnung zahl erhöht, und eine neue Adresse wird berechnet. Die Erhöhung-der Öffnungszahl geht weiter, bis 54 Adressen erzeugt wurden.
  • Nachdem 54 Adressen erzeugt wurden, enthält der Druckpuffer 9 genügend Daten zur Erzeugung eines Druckbefehls für alle Tintenstrahlen in jedem Druckkopf 4. Entsprechend überträgt der Druckpuffer 9 die angesammelte Bildinformation zur Druckelektronik 10, die 864 Druckbefehle (216 für jeden Druckkopf 4) erzeugt. Zu diesem Zeitpunkt sind alle Tintenstrahlen hereit für ein Ladesteuersignal, das in der Druckposition 39a in Fig. 2 zu einem Druck oder Nicht-Druck führt.
  • Nachdem die erste Gruppe von Druckbefehlen erzeugt wurde, wird die Tröpfchenzahl (Sd) erhöht, und eine neue Gruppe von Druckbefehlen wird erzeugt. Dieser Vorgang wird weitergeführt, und neue Gruppen von Druckbefehlen werden erzeugt, bis die Drucksteuerbefehle zum Drucken an allen Druckpositionen 39a bis 39d erzeugt worden sind.
  • Danach wird die Zeilenzahl (S1) erhöht, und die Logikschaltungen steuern eine weitere Ablaufschleife. Nachdem die Zeilenzahl irgendeine Maximalzahl erreicht hat, die angibt, daß das Ausdrucken der in dem Speichersegment enthaltenen Informationen abgeschlossen ist, wird das Ausdrucken kurzzeitig beendet, und das E/A-RAM 8 wird mit neuen Daten aus der Magnetplatte 7 geladen.
  • Es wird nun auf die Fig. 6A und 6B Bezug genommen, um die Schaltungsanordnungen zu erläutern, durch die der in dem Flußdiagramm der Fig. 8 gezeigte Vorgang ausgeführt wird. Fig. 6A zeigt ein Blockschaltbild einer Zeilenzahl-Berechnungsschaltung 51, die- Zeilenadressen auf Ausgabeleitungen 234 und 235 für die zwei Speichersegmente 50 erzeugt. Es sind also zwei derartige Zeilenzahl-Berechnungsschaltungen 51 vorgesehen, um die ganze, aus vier Speichersegmenten 50 bestehende Gruppe zu bedienen.
  • Die Zeilenzahladresse auf Leitung 234 wird an die in Fig. 6B gezeigte Schaltung angelegt, die eine Spaltenadresse berechnet und auf der Ausgabeleitung 132 eine kombinierte Adresse erzeugt. Die Zeilenadresse auf Leitung 235 wird an eine andere Schaltung angelegt, die derjenigen in Fig. 6B gleicht. Es sind insgesamt vier Schaltungen der in Fig. 6B gezeigten Art vorgesehen, die mit der gezeigten Zeilenzahl-Berechnungsschaltung 51 und den zugeordneten, nicht dargestellten Schaltungsanordnungen zusammenarbeiten.
  • Die Berechnungsschaltung 51 umfaßt einen 14 Bit-Zeilenzahl-Zähler 200, einen 2 Bit-Tröpfchenzahl-Zähler 201 und einen 6 Bit-Öffnungszahl-Zähler 202. Die von diesen drei Zählern abgcgebenen Zählraten werden an Exclusiv-OR-Schaltungen 203a bis 203c anlegt, gemeinsam mit einem Signal auf Leitung 214, das angibt, ob die Kopie auf der Vorderseite oder auf der Rückseite aufgedruckt werden soll.
  • Bei der bevorzugten Ausführungsform ist ein Blattwender (nicht dargestellt) vorgesehen, um einen Kopierbogen 2 zu wenden, nachdem seine Vorderseite bedruckt wurde, und den Bogen zum Bedrucken seiner Rückseite zu den Druckköpfen 4 zurück zu befördern. Der Blattwender ist so ausgebildet, daß die Kopierblätter beim Wenden auch von oben nach unten verdr-eht werden. Das Bedrucken der Rückseite beginnt daher von unten nach oben, so daß die Zeilenzahladressen und Spaltenzahladressen gegenüber denen für die Bedruckung der Vorderseite invertiert werden müssen. Um die erforderliche Invertierung vorzunehmen, führen die Exclusiv-OR-Schaltungen 203a bis 203c Einerkomplement-Operationen an den sie durchlaufenden Zahlen durch.
  • Die Zeilenzahl (S1) ) aus der Exclusiv-OR-Schaltung 203a wird über Leitung 219 an einen Addierer 204 angelegt, wo sie zu einer festen, durch einen programmierbaren Lesespeicher PROM 209 erzeugten Zahl hinzuaddiert wird. Das PROM 209 ist so angesc)llossen, daß es das Rückseiten-Steuersignal empfängt, welches auf Zeitung 214 abgegeben wird, und spricht darauf an, indem es eine geeignete Zeilenzahl-Korrekturz-ahl zum Anlegen an den Addierer 204 erzeugt.
  • Die Öffnungszahl aus der Exclusiv-OR-Schaltung 203c wird in ähnlicher Weise über Leitung 221 an einen Addierer 206 angelegt, der ferner ein Eingangssignal direkt aus der Leitung 214 empfängt. Der Addierer 206 stimmt in der erforderlichen Weise die Öffnungszahl auf Rückseitenbedruckung ab.
  • Die abgestimmte Öffnungszahl aus dem Addierer 206 wird über Leitung 230 an einen Puffer 208 angelegt und gelangt ferner zu einem weiteren Addierer 207. Der Addierer 207 multipliziert die Öffnungszahl mit einer Zahl, die gleich der Anzahl von Zeilen zwischen den Öffnungen (in diesem-Falle fünf) ist. Ein Inverter 223 invertiert das Ausgangssignal des Addierers 207 und legt es an einen Addierer 205 an, wo es zu dem Ausgangssignal aus dem Addierer 204 hinzuaddiert wird, welches auf Leitung 231 erscheint. Der Addierer 205 erzeugt dann ein Ausgangssignal auf Leitung 226, das gleich der Größe ist.
  • Das Ausgangssignal des Addierers 205 wird an Addierer 212 und 213 angelegt, wo es zu Zahlen hinzuaddiert wird, die aus programmierbaren Speichern PROMS 210 und 211 auf Leitung 225 bzw. 227 ausgelesen werden. Die Zahlen auf den Leitungen 225 und 227 entsprechen dem Term K1 der obigen Gleichung 1. Die durch die Addierer 212 und 213 erzeugten Summen erscheinen auf Leitung 229 bzw.
  • 228. Diese Summen entsprechen jeweils der Größe S1 - K1.
  • Die Größen auf den Leitungen 229 und 228 unterscheiden sich nur im Wert von K1, der durch die PROMS 210 und 211 erzeugt wird. Bei einer praktischen Ausführungsform, bei welcher die gezeigte Schaltung 51 Zeilenadressen für Stegsegmente A und B erzeugt, betragen die von den PROMS 210 und 211 erzeugten Zahlen 0 und -270.
  • Die entsprechenden programmierbaren Lesespeicher der nicht gezeigten Schaltung 51 erzeugen K1-Werte von -540 und -810.
  • Die auf den Leitungen 228 und 229 erscheinenden Größen werden an den Puffer 208 angelegt, wo sie zu der Tröpf- chenzahl hinzuaddiert werden, die auf Leitung 220 erscheint. Der Puffer 208 erzeugt dann eine abgestimmte Öffnungszahl n auf Leitung 232, eine abgestimmte Tröpfchenzahl 5d auf Leitung 233 und zwei berechnete Zeilenzahlen auf Leitung 234 und 235. Die auf den Leitungen 234 und 235 erscheinenden Werte sind-die Lösungen der Gleichung 1.
  • Die in Fig. 6B gezeigte Schaltungsanordnung umfaßt eine Normalisierschaltung 52, eine "Basis-und-wohin"-Schaltung 53, eine Modifizierschaltung 54 und eine Adressierschaltung 55. Die Normalisierschaltung 52 normalisiert die Zeilenzahlberechnung derart, daß eine Zahl innerhalb des Bereichs der oben erwähnten acht Speichersektoren erzeugt wird. Es wird erneut auf Fig. 9 Bezug genommen, wo ersichtlich ist, daß die acht Speichersektoren insgesamt 1.872 Zeilen umfassen. Es wird also ein Binärsignal, das gleich der Zahl -1.872 ist, auf Leitung 112 gegeben und dem Addierer 101 gemeinsam mit dem Signal zugeführt, das durch die Spaltenadressierschaltung 51 auf Leitung 234 erzeugt wird. Der Addierer 101 gibt zwei Ausgangssignale auf Leitung 117 und 118 ab, bei denen es sich um R-1.872 (in Binärform) handelt.
  • Die Schaltung 52 enthält einen weiteren Addierer 102, der so angeschlossen ist, daß er eine Binärzahl, die äquivalent der Zahl -3.744 ist, auf Leitung 113 sowie die Zeilenzahl auf Leitung 234 empfängt. Der Addierer 102 gibt zwei Ausgangssignale auf Leitung 119 und Leitung 120 ab, bei denen es sich um R-3.744 (in Binärform) handelt Die Ausgangssignale aus den Addierern 101 und 102 sind an Multiplexer 103 angelegt, die eine normalisierte Zeilenzahl erzeugen, die kleiner ist als die Zahl 1.872 Das Ausgangssignal des- Multiplexers 103 erscheint auf Leitung 121 und ist gleich der Zahl, die auf Leitung 234 erscheint, oder gleich dieser um 1.872 oder 3.744 verminderten Zahl, je nachdem, welche Zahl erforderlich ist, um die Zeilenzahl unter ihrer maximalen Grenze zu halten.
  • Die normalisierte Zeilenzahl auf Leitung 121 ist an programmierbare Lesespeicher PROM 104 und PROM 105 angelegt. Das PROM 104 übersetzt die Zeilenzahl in eine Basisspeicher-Adressenzahl und ;iegt die so umgesetzte Zahl auf Leitung 123 an einen Addierer 106 an. Der Addierer 106 empfängt ferner eine Öffnungszahl auf Leitung 232 sowie eine Tröpfchenzahl auf Leitung 233. Der Addierer 106 führt die Addition gemäß Gleichung 2 aus, um die Spaltenzahl zu berechnen. Die Spaltenzahl wird dann mit der Adresse kombiniert, die aufLeitung 123 empfangen wird, um auf Leitung 124 eine 16 Bit-Speicheradresse zu erzeugen. Diese Adresse wird an den Puffer 107 angelegt. Der Puffer 107 empfängt ferner eine Speichersektorzahl auf Leitung 123 aus dem PROM 105 sowie einen Druckunterbrechungsbefehl -auf Leitung 116 aus einem Vergleicher 110. Der Vergleicher 110 vergleicht die Zeilenzahl auf Leitung 234 mit einer maximalen Zahl, die aus einem programmierbaren Lesespeicher PROM 111 auf Leitung 115 empfangen wird. Wenn die Zahl auf Leitung 234 diejenige auf Leitung 115 überschreitet, stellt das System fest, daß die Länge des Kopierbogens 2 überschritten wurde und der Druck für diese Werte von R und n angehalten werden muß.
  • Der Puffer 107 erzeugt auf Leitung 129 eine Speichersektoradresse, auf Leitung 130 einen Druckunterbrechungsbefehl und auf Leitung 126 eine 16 Bit-Speicheradresse.
  • Die Speicheradresse auf Leitung 126 wirt'an einen Multiplexer 108 gemeinsam mit einem Signal auf Leitung 125 angelegt, bei dem es sich um das Adressenschaltsignal für den dynamischen RAM-Speicher handelt. Der Multiplexer 108 erzeugt zwei 8 Bit-Speicheradressen zum Adressieren eines der vier Speichersegmente 50. Diese zwei Adressen sind die Zeilen- und die Spaltenadresse für die dynamischen RAMS. Gemeinsam mit der Speicheradresse auf Leitung 132 wird eine Speichersektoradresse auf Leitung 129 erzeugt Die Speichersektoradresse bezeichnet denjenigen Speichersektor in Fig. 9, in dem sich die erforderlichen Daten befinden. Diese Daten werden aufgrund der über Leitung 121 angelegten Daten durch das PROM 105 erzeugt.
  • Es wird erneut auf Fig. 3 Bezug genommen, aus der ersichtlich ist, daß die Drucksteuerdaten so angelegt sind, daß Druckbefehle für eine Zeile von Öffnungen abgegeben werden, die gleichzeitig Felder bedrucken1 welche einen Abstand von vier Spalten und fünf Zeilen haben. Wenn die Spalten und Zeilen gleiche Abstände haben, so beträgt der Neigungswinkel jedes Druckkopfes 53,13 Grad. Es gibt jedoch bestimmte Rasterbedingungen, die den Neigungswinkel der Köpfe einschränken und es im allgemeinen erforderlich machen, daß Spalten- und Zeilenabstände nicht genau gleich sind.
  • Diese Rasterprobleme werden bei Betrachtung der Fig. 4 und 6A duetlich. Fig. 4 zeigt eine Linie 37, die parallel zu einer Zeile von Öffnungen eines Druckkopfes 4 ist.
  • Diese Linie bildet einen Winkel y mit einer Bezugslinie 43, die parallel zu den Zeilen in Fig. 3 ist. Der aus einer Öffnung 40 abgegebene Tintenstrahl wird entlang einer Ablenklinie 42, die zur Linie 37 senkrecht ist, abgelenkt. Bei der Ablenkung des Tintenstrahls werden jedoch die Tröpfchen an einer Serie von Druckpositionen 39a bis 39d (mitten der Tröpfchenauftreffstellen) auf der Druckoberfläche aufgebracht. Diese Druckpositionen haben waagerechte Abstände S H und senkrechte Abstände Sv, und die Druckpositionen liegen auf einer Linie 38. Während der Tintenstrahl sequentiell die Positionen 39a bis 39d bedruckt, bewegt sich das Papier in Richtung eines Pfeiles 41. Während der zwischen den Ausdruckvorgängen erforderlichen Zeitspanne bewegt sich das Papier um einen Abstand L . Die Ablenklinie 42 p fällt also nicht mit der Drucklinie 38 zusammen. Vielmehr bildet, wie in der Zeichnung dargestellt, die Linie 42 einen Winkel ß mit der waagerechten Bezugslinie.
  • Das in Fig. 5 gezeigte Vektordiagramm illustriert die Relativbewegung während der oben erläuterten Tintenstrahlablenkung. Zu Erläuterungszwccken stellt Vp die Geschwindigkeit der Papierbewegung, V die Auslenkge-5 schwindigkeit des Tintenstrahls und V die Tintensp strahl-Auslenkgeschwindigkeit relativ zu dem Papier dar (betrachtet in einem Koordinatensystem, das sich mit dem Papier mitbewegt). V weist eine waagerechte Komsp ponente VH und eine senkrechte Komponente VV auf. Die Geschwindigkeitskomponenten VH und VV stehen durch folgende Gleichungen in Beziehung zu den Abständen SH und SV nach Fig. 4: VII V f = P P VV VV = Vp + Vs cos y (Gleichung 4) f f P P Darin ist f die Druckfrequenz (in Wirklichkeit ist die p Tröpfchenerzeugungsfrequenz wegen der zusätzlich vorhandenen Schutz tröpfchen höher).
  • Fig. 4 zeigt auch einen Abstand d, bei dem es sich um die tatsächliche Ablenkentfernung von einer Tröpfchenposition zur anderen handelt, gemessen in einem unbewegten Bezugsrahmen. Diese Auslenkung ergibt sich aus der Tröpfchenladung sowie aus der in Fig. 2 gezeigten Ablenk- und Systemgeometrie. Die Ablenkentfernung d beträgt- etwas weniger als der Durchmesser eines aufgedruckten Punktes, so daß die aufgedruckten Pünktchen einander überlappen.
  • Die Druckfrequenz f nach Gleichungen (3) und (4) ist p im allgemeinen begrenzt durch die Tröpfchenerregung und die Datenrate des Systems. Die Ablenkgeschwindigkeit steht mit der Druckfrequenz in folgender Beziehung: V5 f = d (Gleichung 5) P Wenn diese Beziehung in Gleichung (3) eingesetzt wird, läßt sich der Druckkopfwinkel berechnen: -1 5H y = sin (d ) (Gleichung 6) Nach Festlegung des Druckkopfwinkels kann der Abstand J zwischen den Öffnungen folgendermaßen bestimmt werden: M S cosy (Gleichung 7) Darin bedeutet M die Anzahl von Druckpegeln pro Auslenkung (in diesem Fall 4).
  • Das Rasterproblem tritt aufgrund der Tatsache auf, daß die durch Tröpfchen aus einer Öffnung aufgedruckten Zeilen zu den Zeilen ausgerichtet sein müssen, die durch die Tröpfchen aller anderen Öffnungen gedruckt werden. Dies bedeutet, daß folgende Rasterbedingung erfüllt sein muß: GS V = siny (Gleichung 8) siny Darin ist G irgendeine positive ganze Zahl.
  • Es gilt also: G 5V M SH siny cosy (Gleichung 9) und M 5H 5V = G tan y (Gleichung 10) Dadurch wird der senkrechte Abstand zwischen den Druckzeilen auf jede diskrete Anzahl von Werten entsprechend dem gezählten Wert G beschränkt.
  • Durch Einsetzen der Gleichung (10) in Gleichung (4) und Vornahme von weiteren Substitutionen kann V folgender-P ma-ßen berechnet werden J V = f (G siny - d cosy ) (Gleichung 11) p p G Die Papiervorschubgeschwindigkeit muß also entsprechend Gleichung (11) einqestellt sein, um den durch Gleichung (10) gegebenen Zeil.-enabstand SV zu erhalten. Für ein praktisches Ausführungsbeispiel gelten folgende Werte: SH = 0,062458 mm f = 46,424 kHz P d = 0,079009 mm y = 52.2388° J .= 0,40800 mm G = 5 SV = 0,0645109 mm V = 748,79 mm/sec.
  • p Es ist also ersichtlich, daß die Abtastung so arbeiten muß, daß dieselben Werte von SII und 5V wie beim Ausdrucken mittels der Druckköpfe erhalten werden. In der Abtasteinrichtung wird SH eingestellt, indem die Ab- stände der Fotosensoren in der Abtastgruppe 3 eingestellt werden. SV wird eingestellt, indem die Bewegungsgeschwindigkeit der Vorlage 1 und die Frequenz, mit der der Puffer 6 die Ausgangssignale der Abtastgruppe 3 abfragt, eingestellt werden.
  • Die Ablenkrichtung V kann umgekehrt werden, so daß 5 die Druckmarkierungen an den Druckpositionen 39a bis 39d in umgekehrter Folge erscheinen. Eine solche Auslegung führt zu Änderungen des Druckkopfwinkels y und weiterer Konstruktionsparameter, die Arbeitsweise wird jedoch nicht verändert.
  • Bei einer anderen Ausführungsform adressiert die Steuereinheit 36 das E/A-RAM 8, bevor die Uberführung auf die Magnetplatte 7 erfolgt, so daß die Abtastdaten aus dem Abtastpuffer 6 auf der Magnetplatte 7 in einem transformierten Format gespeichert werden. Bei einer solchen Ausführungsform können die von der Magnetplatte 7 ausgelesenen Daten dem Druckpuffer 9 direkt zugeführt werden.
  • Leerseite

Claims (11)

  1. Patentansprüche Tintentröpfchen-Kopiergerät mit einem Träger, einer Transporteinrichtung zum Transportieren eines Drucksubstrates über den Träger, einer Tintenstrahl-Druckeinrichtung zur Erzeugung einer Reihe von Tintenstrahlen und Drucken eines Bildes auf dem Drucksubstrat durch selektives Auffangen der Tintenstrahlen ansprechend auf eine Serie von EIN/AUS-Steuersignalen, einer Platte zum Halten einer Vorlage, einer Abtasteinrichtung zur Abtastung einer Serie von Bildelementen an nebeneinander liegenden Abtastpositionen auf der von der Platte getragenen Vorlage und Erzeugung einer Serie von Druck/Kein-Druck-Datenbits, die den so abgetasteten Bildelementen entsprechen, mit einer Ablenkeinrichtung, welche die Abtasteinrichtung so beeinflußt, daß sie alle Teile der Vorlage innerhalb einer vorbestimmten Fläche derselben abtastet, und mit einer Drucksteuereinrichtung, welche die Datenbits em pfängt und zur Erzeugung der EIN/AUS-Steuersignale verwendet, dadurch gekennzeichnet, daß die Tintenstrahl-Druckeinrichtung Mittel umfaßt, welche bewirken, daß die Tintenstrahlen entlang einer Mehrzahl von angewinkelt sich erstreckenden Linien angeordnet sind, und Ablenkeinrichtungen zum Ablenken der Tintenstrahlen in Druckpositionen aufweist, die sich Seite an Seite nebeneinander in Rich- tungen senkrecht zu den sich angewinkelt erstreckenden Linien erstrecken.
  2. 2. Kopiergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtasteinrichtung eine Serie von Bildelementen abtastet, die innerhalb eines Streifens liegen, welcher sich über eine Hauptabmessung der Vorlage erstreckt, und daß die Ablenkeinrichtung eine Ablenkbewegung dieses Streifens entlang der anderen Hauptabmessung der Vorlage bewirkt.
  3. 3.. Kopiergerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die sich angewinkelt erstreckenden Linien alle parallel sind.
  4. 4. Kopiergerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die sich angewinkelt erstreckenden Linien in Bezug auf die genannte eine Hauptabmessung des Drucksubstrates unter einem solchen Winkel y angewinkelt sind, daß folgende Beziehung erfüllt ist: worin SH die Breite der Bildelemente und d der Abstand zwischen aneinander angrenzenden Druckpositionen, die durch Ablenken eines der Tintenstrahlen in der zuvor beschriebenen Weise erzeugt werden, sind.
  5. 5. Kopiergerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Tröpfchenströme durch Zeilen von Öffnungen erzeugt werden, die von Mitte zu Mitte Abstände J aufweisen, welche die folgende Beziehung erfüllen: M SH = cosy' worin M die Anzahl von Druckpositionen für jeden Tröpfchenstrom bedeutet.
  6. 6. Kopiergerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Transporteinrichtung das Drucksubstrat mit einer Geschwindigkeit V bewegt, die folgende Beziehung p erfüllt: J Vp = fp (G siny - d cosy), worin G eine ganze Zahl und f die Druckfrequenz für die p Tröpfchenströme ist.
  7. 7. Kopiergerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß M = 4 ist.
  8. 8. Kopiergerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß y = 52,2388° beträgt.
  9. 9. Kopiergerät nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Drucksteuereinrichtung einen Speicher mit willkürlichem Zugriff zum Speichern der Druck/Kein-Druck-Datenbits an Adressen umfaßt, die den Zeilen und Spalten der Bildelemente entsprechen, und Mittel zum Zugreifen auf diesen Speicher entsprechend folgenden Gleichungen umfaßt: R = S1 - K1 + 5d S (T+1) n C = K2n + T + b Worin: R = Zeilenzahl-Adresse für zu reproduzierendes Bildelement C = Spaltenzahl-Adresse für zu reproduzierendes Bildelement = Zeilenzahl 5 = Tröpfchenzahl n = Offnungszahl für zu steuernden Tintenstrahl b = Druckkopfzahl K1 = Zeilnennummer-Konstante K2 = Spaltennummer-Konstante
  10. 10. Kopiergerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Drucksteuereinrichtung eine Platten-Speichervorrichtung zur vorübergehenden Speicherung der Druck/ Kein-Druck-Datenbits umfaßt.
  11. 11. Kopiergerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Tintenstrahl-Druckeinrichtung vier Druckköpfe zur Erzeugung von Tintenstrahlzeilen entlang vier der sich anggwinkelt erstreckenden Linien umfaßt.
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