DE3235860A1 - Aufnahmevorrichtung fuer eine fahrzeug-antriebseinheit - Google Patents
Aufnahmevorrichtung fuer eine fahrzeug-antriebseinheitInfo
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Description
Patentanwälte
Dipj;,"-Itjg:. Hv^exckmanj^JDipl.-Phys. Dr. K. Fincke
Dipl.-Ing. F. A.Weickmann, Dipl.-Chem. B. Huber
Dr.-Ing. H. Liska
D/80
HONDA GIKEN KOGYO KABUSHIKI KAISHA 27-8, Jingumae 6-chome, Shibuya-ku,
Tokyo/Japan
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8000 MÜNCHEN 86 POSTFACH 860 820 MÖHLSTRASSE 22
TELEFON (0 89) 98 03 52 TELEX 5 2J 621
Aufnahmevorrichtung für eine Fahrzeug-Antriebseinheit
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Aufnahmevorrichtung
für eine Fahrzeug-Antriebseinheit, insbesondere
auf eine Aufnahmevorrichtung für eine Fahrzeug-Antriebseinheit
für Motorräder oder dergl., wobei die Übertragung von Motorschwingungen auf den Fahrzeugkörper durch ein Verbindungsgestänge
minimiert wird.
Es sind Motorräder oder Dreirad-Motorfahrzeuge, die ein Vorderrad
und zwei Hinterräder haben, oder ähnliche Fahrzeuge einer Konstruktion, bei der eine Antriebseinheit durch Integration
eines Motors in einem Getriebegehäuse, das ein Übertragungsmittel,
beispielsweise eine Kette zum Übertragen
der Motorkraft auf das Hinterrad enthält, und wobei die Antriebseinheit, die das Hinterrad aufnimmt, von dem Fahrzeugkörperrahmen
über Dämpfungsmittel, gehalten wird, bekannt.
In Fahrzeugen einer derartigen Konstruktion ist ier
vordere Abschnitt der Antriebseinheit mit dem Fahrzeu-jküv■-peri
el-men verbunden und wird dadurch gehalten. Für eine
Antriebseinheit-Aufnahmevorrichtung ist es notwendig, daß
sie eine hohe Steifigkeit in Längsrichtung des Fahrzeugkörpers hat, so daß die Antriebskraft und die Bremskraft von
der Seite der Antriebseinheit zu der Seite des Fahrzeugkörpers
während eines Anlaßvorganges, einer Verzögerung oder einer Beschleunigung übertragen werden kann, und außerdem
eine hohe Torsionssteifigkeit zur Verhinderung des Auftretens
einer Torsion in Querrichtung des Fahrzeugkörpers zwischen dem Fahrzeugkörperrahmen und der Antriebseinheit hat.
In vertikaler Richtung sollte die Steifigkeit klein gemacht werden, so daß die Motorschwingungen, die durch den Betrieb
eines Motors verursacht werden und deren auftretende Kräfte in vertikaler Richtung wirken, absorbiert werden können, um
zu verhindern, daß sie von der Seite der Antriebseinheit zu
der Seite des Fahrzeugkörpers übertragen werden.
Zum Absorbieren und Blockieren der Übertragung der Motorschwingungen
von der Seite der Antriebseinheit zu der Seite
des Fahrzeugkörpers ist es bereits bekannt, eine Antriebs-
einheit mit einem Fahrzeugkörperrahmen derart zu verbinden, daß die Verbindung über einen Verbindungsmechanismus, beispielsweise
ein Doppelverbindungsglied, das zwei schwenkbare
Verbindungsteile hat, bewerkstelligt wird. In diesem
Fall sind jedoch die Endabschnitte des Verbindungsteils
über Gummimontageelemente mit dem Fahrzeugkörperrahmen und der Antriebseinheit verbunden. Wegen der Gummielemente, die
eine Elastizität in allen Richtungen aufweisen, ist es schwierig, die Steifigkeit in Längsrichtung des Fahrzeugkör·
pers und in Torsionsrichtung günstiger zu gestalten. Dafür war es erforderlich, ein Gummibefestigungselement zu entwickeln,
das eine Federkraft hat, die ausreichend ist, um die erforderliche Steifigkeit in diesen Richtungen herzustel1
en .
Die vorliegende Erfindung soll dieses Problem, das bei den herkömmlichen Fahrzeug-Antriebseinheit-Aufnahmevorrichtungen
besteht, beheben.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Aufnahmevorrichtung für eine Fahrzeug-Antriebseinheit zu
schaffen, die eine verhältnismäßig große Steifigkeit in
Längsrichtung und in Torsionsrichtung, nämlich in Querrichtung
eines Fahrzeugkörpers, und eine verhältnismäßig kleine
Steifigkeit in der vertikalen Richtung hat.
Gemäß dieser Aufgabe für die vorliegende Erfindung wird eine Aufnahmevorrichtung für eine Antriebseinheit in einem
Fahrzeug, das einen Fahrzeugkörperrahmen, zumindest ein Hinterrad, einen Motor, ein Getriebe zum Übertragen der
Kraft des Motors auf das Hinterrad, ein Getriebegehäuse, das das Getriebe enthält, eine Antriebseinheit, die aus
einer integralen Kombination des Getriebegehäuses und des Motors besteht und das Hint.errad drehbar trägt, und ein
Dämpfungsmittel zum Tragen der Antriebseinheit durch den
Fahrzeugkörperrahmen enthält, vorgeschlagen, die dadurch
gekennzeichnet ist, daß die Aufnahmevorrichtung für die
Antriebseinheit aus einem vorderen Teil besteht, das an dem
Fahrzeugkörperrahmen befestigt ist, daß ein hinteres Element vorgesehen ist, das schwenkbar an der Antriebseinheit
angebracht ist, und daß zumindest zwei Federelemente vorgesehen
sind, die einander in Form eines X kreuzen und deren vordere und hintere Enden an vorderen bzw. hinteren Seitenteilen
befestigt sind.
Bevorzugte Ausführungsbeispiele für die vorliegende Erfindung
werden im folgenden anhand der Figuren beschrieben. Weitere Eigenschaften, Aufgaben und Vorteile der vorliegenden
Erfindung werden aus dieser Beschreibung ersichtlich.
Fig. 1 zeigt eine schematische Seitenansicht eines Fahrzeugs,
das eine Aufnahmevorrichtung für eine Fahrzeug-Antriebseinheit
gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel für die vorliegende Erfindung hat,
Fig. 2 zeigt eine vergrößerte Seitenansicht eines wesentlichen
Teils des Fahrzeugs gemäß Fig. 1.
Fig. 3 zeigt eine Draufsicht des wesentlichen Abschnitts des Fahrzeugs gemäß Fig. 2.
Fig. 4 u. Fig. 5 zeigen schematische Seitenansichten zum
Verdeutlichen der Wirkungsweise der Aufnahmevorrichtung
für die Antriebseinheit, welche in Fig. 1 gezei
gt ist.
Fig. 6 zeigt.eine Draufsicht eines wesentlichen Bereichs
des Fahrzeuges, das eine Aufnahmevorrichtung für eine Fahrzeug-Antriebseinheit gemäß einem zweiten
Ausführungsbeispiel für die vorliegende Erfindung
enthält.
In den Figuren 1 - 3 bezeichnet das Bezugszeichen 1 einen
Fahrzeugkörperrahmen, an dessen vorderem Ende ein Lenksäu-
lenrohr 2 und eine teleskopartige oder andere Vordergabel
4, die ein Vorderrad 3 trägt, schwenkbar an dem Lenksäulenrohr 2 für Lenkbewegungen nach rechts bzw. links befestigt
sind. In einem Sitzhaltebereich la des Fahrzeugkörperrahmens
1 ist ein Sitz 5 montiert. Eine Antriebseinheit 7, die
ein Hinterrad über eine Achse 6a trägt, besteht aus einer eine Einheit bildenden Kombination aus einem Motor 8 und
einem Getriebegehäuse 9, das ein Übertragungsmittel, beispielsweise
eine Kette, zum Übertragen der Motorkraft auf das Hinterrad 6 enthält. Die Antriebseinheit 7 wird von dem
Fahrzeugkörperrahmen 1 durch einen hinteren Dämpfungsmechanismus 10 getragen, der aus einem Dämpfer besteht, welcher
zwischen dem hinteren Bereich des Fahrzeugkörperrahmens 1 und einer oberen hinteren Fläche der Antriebseinheit 7 befesti
gt i st.
Der vordere Teil der Antriebseinheit 7 ist zumindest an
einer Seite mit dem Fahrzeugkörperrahmen 1 über einen Kreuzfedermechanismus
11 verbunden und wird durch diesen gehalten. In dem Ausführungsbeispiel, wie es in Fig. 3 gezeigt
ist, ist der Kreuzfedermechanismus 11 sowohl auf der rechten
als auch auf der linken Seite der Antriebseinheit 7
vorgesehen. Jeder Kreuzfedermechanismus 11 ist aus zwei
inneren und äußeren elastischen Verbindungselementen 12 und
13 aufgebaut, die aus einem Blattfedermaterial oder einem
blechähnlichen synthetischen Kunstharzmaterial, welches
eine Elastizität wie das Material "FRP" (fiberglasverstärktes
Plastikmaterial) aufweist, bestehen und im allgemeinen
seitlich betrachtet X-förmig angeordnet sind. Die vorderen Enden der elastischen Verbindungselemente 12 und 13, die in
Querrichtung des Fahrzeugkörpers ausgerichtet sind, sind an einem Montagebügel 14 befestigt, welcher an dem Fahrzeugkörperrahmen
1 mittels Befestigungselementen 15, beispielsweise
Schrauben oder dergl., angebracht ist, während die hinteren Enden an einem Montageblech 16, das auf der Seite der
Antriebseinheit 7 angeordnet ist und im allgemeinen 3-förmig
in der Draufsicht ist, mittels weiterer Befestigungsele-
mente 17, beispielsweise Schrauben oder dergl., befestigt
sind. Das Montageblech 16 ist an der Antriebseinheit 7 in
vertikaler Richtung mittels einer Drehwelle 18 schwenkbar
angebracht.
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Im folgenden werden die Figuren 4 u. 5 erläutert. In Fig.
ist gezeigt, daß die beiden elastischen Verbindungselemente
12 u. 13 in Form eines X seitlich unter Neigungswinkeln
G1 und 0„ in bezug auf die horizontale Richtung angeordnet
sind. Folglich wird, wenn eine senkrechte Last F, auf das Montageblech 16 einwirkt, jeweils ein Moment M, auf
zwei Verbindungspunkte 12'a u. 13'a zwischen durchgebogenen
elastischen Verbindungselementen 12', 13' und einem Montageblech
16' ausgeübt. Die Momente M-j , die gegeneinander versetzt
sind, erlauben den elastischen Verbindungselementen
12 u. 13, sich wie Auslegerfedern durchzubiegen, so daß das
Montageblech 16 leicht nach oben und unten bewegt werden kann. Daher ist die Steifigkeit des Kreuzfedermechanismus
11 in vertikaler Richtung auf einen verhältnismäßig kleinen
Wert festgelegt.
Folglich werden die Schwingungen des Motors 8, deren wirksame Kraft in vertikaler Richtung in angenähert rechten
Winkeln zu dem Kreuzfedermechanismus 11 auftritt, dann,
wenn die Antriebseinheit 7 mit dem Fahrzeugkörperrahmen 1
über den Kreuzfedermechanismus 11 verbunden ist und durch
diesen gehalten wird, in dem Bereich des Kreuzfedermechanismus
absorbiert und ausgeschaltet. Dadurch wird verhindert,
daß sich diese Schwingungen von der Seite der Antriebseinheit 7 auf die Seite des Fahrzeugkörperrahmens 1 übertragen,
auf welche Weise der Kreuzfedermechanismus 11 dahingehend
fungiert, daß er die Schwingungen absorbiert. Die Über· tragungsabsorbierungswirkung für die Schwingungen des Motors
8 wird durch vertikale Schwenkbewegungen des Montagebleches 16 grob betrachtet um einen Kreuzungspunkt A der
elastischen Verbindungselemente 12 u. 13, dessen Position sich entsprechend dem Betrag der elastischen Deformation
des Kreuzfedermechanismus 11 ändert» erreicht. Daneben werden
die Motorschwingungen, da das Montageblech vertikal schwenkbar über die Drehwelle 18 an der Antriebseinheit 7
angebracht ist, ebenfalls durch die Schwenkbewegung zwisehen der Antriebseinheit 7 und dem Montageblech 16 absorbi
ert.
Die Federcharakteristik des Kreuzfedermechanismus 11 wird
am "weichesten", wenn das Schwenken des Montagebleches 16
und das Durchbiegen der elastischen Federelemente 12 u. 13
in einem Zustand der Koinzidenz zwischen dem Schwenkwinkel des Montagebleches 16' und dem Auslenkungswinkel der elastischen
Verbindungselemente 12' u. 13' an den Verbindungspunkten
12'a u. 13'a bewirkt werden. In diesem Zustand fungieren
die elastischen Verbindungselemente 12 u. 13 als einfache
Auslegerfedern, die ihre Auslenkung nicht gegenseitig
behindern. Eine derartige ideale Federcharakteristik ist
erreichbar, wenn die Auslenkungswinkel Θ, und Θ? aus der
horizontalen Richtung der elastischen Verbindungselemente 12 u. 13 auf einen bestimmten Winkel nahe 45° festgelegt
werden. Selbstverständlich können diese Winkel Θ, und Θ?
auf andere Winkelwerte festgelegt werden, wenn der Kreuzfedermechamismus
11 als ein Antriebseinheiten-Tragmechanismus
auf dies erforderndes Fahrzeug, beispielsweise ein Motorrad
oder dergl., angewendet wird.
Der Kreuzfedermechanismus 11 ist in exakter Übereinstimmung
mit der horizontalen Richtung in Fig. 4 angeordnet. Wenn er auf ein dies erforderndes Fahrzeug angewendet wird, kann er
indessen in einer geringfügig geneigten Weise relativ zu der horizontalen Richtung in einer positionsmäßigen Beziehung
zu den Fahrzeug einrichtungen usw., wie sie in Fig. 1 u. Fig. 2 gezeigt ist, angeordnet sein. Sogar dann, wenn
der Kreuzfedermechanismus 11 auf diese Weise geneigt angeordnet
ist, ist er für das Absorbieren der Schwingungen des Motors 8 wirksam, wenn die Richtung der ausgübten Kraft des
Motors 8 eine vertikale Richtung ist, die angenähert inner-
halb des senkrechten Bereiches relativ zu dem Kreuzfedermechanismus
Π ausgerichtet ist. In dem Ausführungsbeispiel,
das in Fig. 1 u. Fig. 2 gezeigt ist, ist der Motor 8 senkrecht
ausgerichtet, wodurch die Richtung der ausgeübten Kraft des Motors, die erforderlich ist, um den Kreuzfedermechanismus
seinen Schwingungsabsorbierungseffekt zeigen zu
lassen, senkrecht verläuft. Es sind jedoch auch horizontal ausgerichtete Motoren bekannt, bei denen die Richtung der
ausgeübten Kraft vertikal gemacht werden kann. Der Typ des Motors 8 ist nicht auf einen vertikalen Typ beschränkt.
Wie in Fig. 5 gezeigt, behindern die Momente, die in den elastischen Verbindungselementen 12 u. 13 durch eine horizontal
ausgerichtete Vorwärtsbewegung des Montabebleches erzeugt werden, dann, wenn eine Last Fp in Vorwärtsrichtung
des Fahrzeugkörpers auf das Montageblech 16 auf der Seite
der Antriebeinheit 7 einwirkt, die Auslenkung der elastischen
Verbindungselemente 12 u. 13 zueinander, auf welche
Weise es dem Montageblech erschwert wird, sich vorwärts zu bewegen. Daneben ist das Montageblech 16 im hinteren Bereich
des Fahrzeugkörpers mit dem Montagebügel 14 auf der Seite des Fahrzeugkörperrahmens über elastische Verbindungselemente
12 u. 13 einer konstanten Länge verbunden. Daher bewegt sich das Montageblech 16 nicht wesentlich in Richtung
des hinteren Bereiches des Fahrzeugkörpers über eine durchgezogene Linie hinaus, die in Fig. 5 gezeigt ist. Folglich
hat der Kreuzfedermechanismus 11 eine relativ harte
Federcharakteristik in Längsrichtung des Fahrzeugkörpers,
und seine Steifigkeit in dieser Richtung ist groß. Als Ergebnis
werden die Antriebskraft zum Zeitpunkt des Anlassens und der Beschleunigung und die Bremskraft eines Bremsvorgan·
ges, die beide in dem Hinterrad 6 erzeugt werden, das der Antriebseinheit 7 zugeordnet ist, von der Seite der Antriebseinheit
7 auf die Seite des Fahrzeugkörpers übertragen.
Darüberhinaus ist, da die beiden elastischen Verbindungs-
elemente 12 u. 13, welche den Kreuzfedermechanismus 11 darstellen,
in entgegengesetzter Weise in Querrichtung des Fahrzeugkörpers betrachtet angeordnet sind und jeweils eine
Breitenausdehnung in dieser Richtung aufweisen, die Torsi-5
onssteifigkeit des Kreuzfedermechanismus 11 groß genug, um
im wesentlichen die Schwingungen zu verhindern, die in Richtung
nach rechts und links oder in Querrichtung des Fahrzeugkörpers zwischen der Antriebseinheit 7 und dem Fahrzeugkörperrahmen
1 auftreten. Insbesondere in diesem Ausführungsbeispiel
ist eine derartige Torsionssteifigkeit desweiteren
verstärkt, weil der Kreuzfedermechanismus 11 sowohl
auf der rechten als auch auf der linken Seite der Antriebseinheit 7 vorgesehen ist.
Eine derartige Konstruktion, bei der der Kreuzfedermechanismus
11 sowohl auf der rechten als auch auf der linken Seite der Antriebseinheit 7 vorgesehen ist und das Montageblech
16 der Antriebseinheit 7 zugeordnet ist, erlaubt, daß ein
Raum S zwischen dem Fahrzeugkörperrahmen 1 und der Antriebseinheit
7 gebildet wird, wie dies in Fig. 3 gezeigt ist. Dieser Raum S kann dazu benutzt werden, um beispielsweise
zusätzliche Einrichtungen des Motors 8 aufzunehmen.
Wie in Fig. 6 gezeigt, kann eine Antriebseinheit 37 mehr nach vorn als in dem Ausführungsbeispiel, das in Fig. 3
gezeigt ist, angeordnet sein. Ihr vorderer Bereich ist zwischen die Seiten eines Kreuzfedermechanismus 31 eingefügt,
wodurch nicht nur die Fahrzeuglänge über alles gekürzt werden
kann, sondern es außerdem möglich wird, den Schwerpunkt der Antriebseinheit 37 auf oder nahezu einer axialen Linie
durch eine Drehwelle 38 zu positionieren, die die Antriebseinheit
37 mit Montageteilen 36 verbindet. Folglich kann wirksamer verhindert werden, daß Schwingungen, die auf der
Seite der Antriebseinheit 37 erzeugt werden, auf die Seite
des Fahr/.eugkörpers übertragen werden. Eine derartige positionsmäßige
Beziehung zwischen dem schwenkbar angebrachten Bereich der Montageteile auf der Seite der Antriebsein-
hei t und dem Zentrum der Schwerkraft kann ebenfalls in dem Ausführungsbeispiel realisiert werden, das in Fig. 3 gezeigt
ist, und zwar durch Vergrößern der Länge der elastischen Verbindungselemente 12 u. 13.
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Zusätzlich zu den Vorteilen, die zuvor beschrieben worden sind, ist die vorliegende Erfindung insofern desweiteren
vorteilhaft, als es durch Verbinden der vorderen und hinteren Enden der elastischen Verbindungselemente 12, 13 sowie
weiterer elastischer Verbindungselemente 32 u. 33, welche
die Kreuzfedermechanismen 11 u. 31 darstellen, mit dem Montagebügel
14 bzw. einem Montageblech 34 auf der Seite des Fahrzeugkörperrahmens 1 bzw. 21 sowie des Montagebleches 16
und der Montageteile 36 auf der Seite der Antriebseinheit
sogar dann, wenn diese Verbindungselemente und Montageteile
direkt und integral durch Befestigungselemente wie Schrauben
ohne Gummiverbindung mittels Gummi miteinander verbunden
sind, möglich ist, die Steifigkeit in Längsrichtung des Fahrzeugkörpers und in Torsionsrichtung zu erhöhen und die
Steifigkeit in vertikaler Richtung zu erniedrigen, was für
das Absorbieren der Motorschwingungen notwendig ist.
In den zuvor beschriebenen Ausführungsbeispielen sind die
Kreuzfedermechanismen 11 u, 31 aus jeweils zwei elastischen
Verbindungselementen 12, 13 bzw. 32, 33 aufgebaut. Sie können
jedoch aus mehr als zwei elastischen Verbi ndungsel em'enten aufgebaut sein, die in seitlicher Richtung des Fahrzeugkörpers
und in abwechselnd unterschiedlichen Neigungswinkeln
angeordnet sind.
Leerseite
Claims (10)
- 3235960Patentansprüche:Vj .,/Aufnahmevorrichtung für eine Fahrzeug-Antriebseinheit für ein Fahrzeug, das einen Fahrzeugkörperrahmen, zumindest ein Hinterrad, einen Motor, eine Übertragungsvorrichtung zum Übertragen der Kraft des Motors auf das Hinterrad, ein Getriebegehäuse, welches die Übertragungsvorrichtung enthält, eine Antriebseinheit, die aus einer eine Einheit bildenden Kombination des Getriebegehäuses mit dem Motor besteht und das Hinterrad drehbar trägt, und ein Dämpfungsmittel zum Tragen der Antriebseinheit durch den Fahrzeugkörperrahmen enthält, dadurch gekenn z- ei chnet , daß die Aufnahmevorrichtung für die Antriebseinheit aus einem vorderseitigen Element, welches an dem Fahrzeugkörperrahmen (1) befestigt ist, aus einem rückseitigen Element, welches schwenkbar an der Antriebseinheit (7) angebracht ist, und aus zumindest zwei Federelementen, die einander seitlich betrachtet in Form eines X kreuzen, wobei die vorderen und hinteren Enden dieser Federelemente an dem vorderseitigen bzw. dem rückseitigen Element befestigt sind, besteht.
- 2. Aufnahmevorrichtung für eine Antriebseinheit nach Anspruch 1, wobei der Motor hauptsächlich eine wirksame Kraft in einer nahezu senkrechten Richtung erzeugt, dadurch g e ■ kennzei chnet , daß jedes der FedereTemente aus einer Blattfeder besteht, welche Blattfedern eine Breitenausdehnung in angenähert der Querrichtung des Fahrzeugs aufweisen.
- 3. Aufnahmevorrichtung für eine Antriebseinheit nach Anspruch 2, dadurch gekennzei chnet , daß die Blattfedern um ungefäh
Richtung geneigt sind.Blattfedern um ungefähr 45° in bezug auf die horizontale - 4. Aufnahmevorrichtung für eine Antriebseinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Paar von Federelementen sowohl auf der rechten als auch aufder linken Seite vorgesehen ist.
- 5. Aufnahmevorrichtung für eine Antriebseinheit nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß sich das Paar von Federelementen von oben betrachtet angenähert in Längsrichtung des Fahrzeuges erstreckt, wobei die Federelemente dicht beieinander angeordnet sind.
- 6. Aufnahmevorrichtung für eine Antriebseinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzei chnet , daß das Dämpfungsmittel aus zumindest einem Dämpfungsmechanismus besteht, wobei ein oberes Ende des Dämpfungsmechanismus schwenkbar an dem hinteren Teil des Fahrzeugkörperrahmens (1) und ein unteres Ende davon schwenkbar an einem hinteren Teil der Antriebseinheit (7) angebracht ist, und daß das vorderseitige Element aus einem Montagebügel (14) besteht, der in einer Zwischenposition in Längsrichtung des Fahrzeugkörperrahmens (1) angeordnet ist.
- 7. Aufnahmevorrichtung für eine Antriebseinheit nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das rückseitige Element schwenkbar in einer vorderen Position eines vorderen Teils der Antriebseinheit (7) angebracht ist,
- 8. Aufnahmevorrichtung für eine Antriebseinheit nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das rückseitige Element schwenkbar in einer hinteren Position eines vorderen Bereichs der Antriebseinheit (7) angebracht ist.
- 9. Aufnahmevorrichtung für eine Antriebseinheit nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Fahrzeug seinen Schwerpunkt in der Nähe des Motors (8) hat und daß das rückseitige Element schwenkbar in einer Position der Antriebseinheit (7) nahe dem Schwerpunkt angebracht i st.
- 10. Aufnahmevorrichtung für eine Antriebseinheit nach einem derAnsprüche 1 - 9, dadurch g e k e η η ζ e i c h η e t , daß das Fahrzeug ein Motorrad ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| JP56153136A JPS6042071B2 (ja) | 1981-09-28 | 1981-09-28 | 車両のパワ−ユニツト支持装置 |
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| Publication Number | Publication Date |
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| DE3235860A1 true DE3235860A1 (de) | 1983-04-28 |
Family
ID=15555784
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19823235860 Ceased DE3235860A1 (de) | 1981-09-28 | 1982-09-28 | Aufnahmevorrichtung fuer eine fahrzeug-antriebseinheit |
Country Status (5)
| Country | Link |
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| JP (1) | JPS6042071B2 (de) |
| DE (1) | DE3235860A1 (de) |
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