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DE3234790A1 - Skihandschuhe aufblasbar - Google Patents

Skihandschuhe aufblasbar

Info

Publication number
DE3234790A1
DE3234790A1 DE19823234790 DE3234790A DE3234790A1 DE 3234790 A1 DE3234790 A1 DE 3234790A1 DE 19823234790 DE19823234790 DE 19823234790 DE 3234790 A DE3234790 A DE 3234790A DE 3234790 A1 DE3234790 A1 DE 3234790A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hand
handle
ski
ski pole
glove
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19823234790
Other languages
English (en)
Inventor
Eberhard 7700 Singen Löffelholz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19823234790 priority Critical patent/DE3234790A1/de
Publication of DE3234790A1 publication Critical patent/DE3234790A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41DOUTERWEAR; PROTECTIVE GARMENTS; ACCESSORIES
    • A41D19/00Gloves
    • A41D19/0034Retaining means
    • A41D19/0037Retaining means for fastening an article to the glove

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Gloves (AREA)

Description

  • Skihandschuhe aufblasbar
  • Die Erfindung betrifft Skihandschuhe für den alpinen Skilauf mit zugeordneten Skistockgriffen, die aufblasbar sind, um deren Umfang zu erweitern.
  • Beim Alpin-Skilauf, d.h. beim abfahren, ist der gute Kontakt der Hand mit dem Skistockgriff sehr wichtig. Abgesehen von griffig gestalteten Oberflächen von Handschuh und Skistockgriff kann dieser feste Kontakt nur durch kräftiges Zudrücken bzw. Schliessen der Hand erreicht werden. Bei längeren Abfahrten oder auch besonders in Situationen, welche die Konzentration des Fahrers anderweitig stark beanspruchen (z.9. Sturzgefahr oder schwierige Gel'indeverhältnisse), kommt es immer wieder vor, dass sich die Hand unwilikürlich mehr oder weniger öffnet, was dann h'>ufig zum Entgleiten des Skistockes führt.
  • Dies kommt sogar, oder gerade bei Skiwettkärnpfen immer wieder vor, wie dies in jüngster Zeit bei grüssten Rennen sowohl in Åbfahrt wie in Riesenslalom und Slalom yeschehen ist. Solche Rennläufer sind durch ds Verlieren auch nur eines Stockes derart gehandikapt, dass der Ausgang des Rennens dadurch ganz entscheidend beeinflusst wird.
  • Aber auch der sogenannte "Normal-Sportfahrer" wird durch das ganz oder teilweise Entgleiten eines Skistockes gestört, verunsichert und dadurch gefährdet. Abgesehen davon, verlangt das kräftige Halten, bzw. Pressen, der Skistockgriffe einen Kraftaufwand der evtl. verglichen werden könnte, als wenn die Skischuhe und damit die Ski durch krampfhaftes Klammern der Fusszehen stndig gehalten werden müssten, wenn der Skischuh keinen Halt durch entsprechende Vorrichtung wie Schnürung, Schnallen u.a. hätte.
  • Es ist bekannt, dass normale Skistockgriffe bisher meist eine Schlaufe aus Leder besitzen, durch die die Hand des Läufers greift und dann den Stockgriff fasst.
  • Diese Stockschlaufen haben aber fast nur einen sichernden Fangeffekt vor dem vollständigen Verlieren des Skistockes.
  • Das Entgleiten durch das Oeffnen der Hand verhindern sie nicht.
  • Falls die Hand durch die Schlaufe nicht auch noch durchrutscht, was häufig genug vorkommt, muss doch erst nachgefasst und gesucht werden, was in Fahrt genügt, um Unsicherheit und im Rennlauf Zeitverlust zu verursachen. Die Schlaufen sind andererseits aber auch gefährlich durch, dass sie sich besonders bei Sturz verdrehen können und durch Strangulieren am Handgelenk ein in Notsituationen erwünschtes Lösen des Stockes verhindern. Dies kann Verletzungen zur Folge haben, z. B. beim Hängenbleiben eines Stockes oder besonders folgenschwer sein, wenn der Fahrer unter ein Schneebrett bzw. in eine Lawine gerät.
  • Aus den vorgenannten Gründen haben die zuständigen Behörden z. B. die Herstellung von unlösbaren Stockschlaufen in Deutschland verboten. Im Rennlauf sind sie jedoch immer noch allgemein in Gebrauch, da hier ein glichst fester Halt gesucht ist und eine andere brauchbare alternative bisher nicht gegeben war.
  • Beim sprtlichen Allgemein-kiluf sind aus den vorgenannten Gründen in den letzten Jahren Skistockgriffe mit einem aussen über den Handrücken laufenden Kunststoffbüsel åls sogenannte Degengriffe in den Gebrauch gekommen. Diese sind bezüglich einer Gefährdung durch Hängenbleiben besser, jedoch verhindern sie noch weniger dea Entgleiten, bzw. Verlieren des Skistockes und der erwähnte, ständige Kraftaufwand der haltenden Hand ist eher noch grösser, da nicht die kleinste Entspannungsphase möglich ist, ohne das Risiko des Stockverlustes.
  • Der Erfinder h;;t sich die Aufgabe gestellt, eine Vorrichtung zu schiften, die ohne eine starre, oder unlösbare Verbindung herzustellen, und ohne zu grossen Aufwand, einen sicheren, satten Stock-Hand-Kontakt ergibt, und die ciuch ein kurzes Geffnen der Hand , z. B. in Schrecksekunden, erlaubt, ohne dass der Skistock verlorengeht.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass ein Skistockgriff mit einem aussen über den Handrücken laufenden Kunststoffbügel versehen ist, der für die Hand mit Skihandschuh jedoch noch einen gewissen freien Schlupfraum lässt.
  • Dieser Skihandschuh wird mittels einer aufblasbaren Blase, die sich vorzugsweise zwischen Innenfutter und Aussenleder befindet, nach dem Einschlüpfen so aufgeblasen, dass der freie Raum zwischen Bügel und Hand ausgefüllt wird.
  • Dadurch, dass der aussenlaufende Bügel des Skistockgriffes ein weiteres Ausdehnen verhindert, entsteht ein Druck auf die Hand von aussen nach innen, d.h. zum eigentlichen Skistockgriffkörper (2). Dieser Druck ist durch das vorzugsweise Luftpolster gleichmässig verteilt und kann je nach Bedarf erhöht oder ermässigt werden, so dass ein angenehmes und effektives Festhalten der Hand am Griff individuell reguleirt werden kann, Dazu wird der erfindungsgemässe Skihandschuh vorzugsweise am Handschuh-Abschlussbund mit einem Ein- und Auslassventil versehen. Ein solches Ventilelement kann vorzugsweise auch gleich das kleine Pump- bzw. Blasebalgteil enthalten. Solche kombinierten Pump- bzw. Ventilvorrichtungen sind in einer entsprechenden Grösse seit geraumer Zeit in den Abschlussmanschetten von Skistiefeln eines bekannten Herstellers eingebaut, wo sie ebenfalls zum Regulieren des Aufblasens eines Zwischenraumes, nämlich zwischen Skistiefel-Aussenhaut und Fuss, bzw. Ferse dienen.
  • Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, dass durch den gleichmässigen Andruck der Hand an den Griffkörper ein ständig guter Kontakt zwischen Hand und Skistock besteht und auch kurzes Entspannen, bzw. leichtes Oeffnen der Hand nicht zum Entgleiten, bzw. Verlieren des Skistockes führt.
  • Ein unwillkürliches leichtes Oeffnen der Hand kommt bei"Beinahe-Stürzen" erfahrungsgemäss immer wieder vor und eine solche Situation führt mit der erfindunysgemtissen Vorrichtung dann nicht zum sehr unangenehmen Stockverlust. Der Andruck der Luftblase an den Handrücken ist gleichäsig verteilt und je nach Gutdünken von sanft bis kräftig dosierbar. Die Elastizität dieser Art Luftverbindung und der in sich elastische Bügel 1 ermöglichen bei einer starken Krafteinwirkung, z.B. bei Sturz oder Hängenbleiben, immer noch ein willkürliches oder unwillkürliches Herausdrehen der Hand aus dem Bügel des Stockgriffes.
  • Das Erschweren des Stockverlustes ist besonders beim sportlichen Skilaufen, d.h. auch besonders beim Rennlauf ein grosser Vorteil.
  • Bei Slalomläufen ergibt sich nach ein weiterer, bemerkenswerter Vorteil dadurch, dass das auf die Dauer recht schmerzhafte Anschlagen der Handaussenseite an die Torlaufstangen viel weniger empfunden wird.
  • Dieses Anschlagen der Hand ist, seit in der letzten Saison die auskippenden Gelenk-Slalomstangen eingeführt wurden, noch viel häufiger geworden, da gute Fahrer jetzt mehr als früher fast jede Stange noch vor dem Körper eben mit dem Handrücken zur Seite stossen.
  • Bei durchschnittlich 60 Toren pro Lauf und oft hunderten von Trainingsläufen ergibt dies per Saison ein vieltausendfaches Anschlagen der Hand an die bei hoher Fahrt doch recht träge ausweichenden Slalomstangen. Es ist daher nicht verwunderlich, dass ein äusserst erfolgreicher Weltcup Slalomfahrer darüber immer wieder klagt. Zu diesem Effekt kann die Luftpolsterung auch noch weiter, bis etwa dem zweiten Fingerglied nach vorne gezogen werden.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden naher beschrieben. Es zeigen Fis. 1 Eine Seitenansicht von Skistockgriff und erfindungsgemässem Skihandschuh.
  • Fis. 2 Eine Draufsicht auf Skistockgriff und Handschuh als Schnitt nach strichpunktartiger Linie A -,- der Fig. 1.
  • Fis. 3 Eine teilweise aufgeschnittene Schrägansicht des erfindungsgemässen Skihandschuhes.
  • Der vorzugsweise zur Skistock- bzw. 6riffkörperachse schräg nach hinten verlaufende Bügel 1 des Skistockgriffes ist in der dargestellten Ausführung einstückig mit dem Handgriffkörper 2 aus vorzugsweise elastischem und eher weichem Kunststoff oder Gummi gegossen bzw. gespritzt.
  • Dieser Bügel umfasst die Hand mit Handschuh am Handrücken kurz nach den Knöcheln, die in Fig. 2, Ziff. 11 angedeutet sind.
  • Die zwischen Aussenleder 4 und Innenfutter 7 angebrachte Gummihlase 5 drückt die Hand in aufgeblasenem Zustand nach innen zum Griffkörper 2, da der Bügel 1 ein Ausweichen der Luftblase nach aussen verhindert.
  • Ein vorzugsweise am Handschuh-Abschlussband, etwa dort, wo üblicherwiese eine Armbanduhr getragen wird, angebrachtes Ein-und Auslassventil 10 mit zugeordnetem Pumpenteil 9 ist durch eine zweckmässige Leitung mit der Luftblase 5 verbunden. Damit kann der Luftdruck bzw. Andruck an den Griffkdrper 2 individuell geregelt werden. Solche entsprechenden Ventilteile sind im Skistiefelbau seit längerer Zeit bewährt. In Fig. 2 ist die Lage des Daumens unter der Ziffer 8 angedeutet.
  • Gemäss einer weiteren der genannten ähnlichen Ausführungsform kann die Luftblase 5 auch auf der Aussenseite des Handschuhleders 4 angebracht sein und / oder kann sich über einen längeren Teil des Handschuhes,u.a. auch der Finger, erstrecken.
  • Auch die Lage der Ventilteile 10 ist an einem anderen zweckmässigen Teil des Handschuh es vorsehbar.

Claims (8)

  1. Patent-Ansprüche 1. Skihandschuh für einen Skistockgriff mit aussen durchlaufendem Bügel 1, dadurch gekennzeichnet, dass dieser am Handrücken mittels einer Luftblase 5 aufblasbar, d.h. in seinem Umfang regulierbar ist.
  2. 2. Skihandschuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftblase 5 zwischen hussenleder 4 und Innenfutter 7 liegt.
  3. 3. Skihandschuh nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dss die Luftblase 5 sich über Finger und Handrücken erstreckt.
  4. 4. Skihandschuh nach Ansprüchen 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftblase 5 inner- oder ausserhalb des Handschuhes angebracht ist.
  5. 5. Skihandschuh nach Ansprüchen 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Luftblase 5 ein Ein- und Auslassventil am Handschuh anliegend zugeordnet ist.
  6. 6. Skihandschuh nach Ansprüchen 1 - 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein separates Purnpteil verwendet wird.
  7. 7. Skihandschuh nach Ansprüchen 1 - 6, dadurch gekennzeichnet, dass der zugeordnete Stockgriff wie Fig. 1 mit einem schräg verlaufenden Bügel 1 versehen ist.
  8. 8. Skihandschuh nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass dieser Bügel eine über die Fingerknöchel reichende Kappe und eine Handballen-Auflage verbindet.
DE19823234790 1982-09-20 1982-09-20 Skihandschuhe aufblasbar Withdrawn DE3234790A1 (de)

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Publication Number Publication Date
DE3234790A1 true DE3234790A1 (de) 1984-09-13

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DE19823234790 Withdrawn DE3234790A1 (de) 1982-09-20 1982-09-20 Skihandschuhe aufblasbar

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE8709541U1 (de) * 1987-07-10 1987-09-10 Reusch & Sohn Verwaltungsgesellschaft mbH, 7430 Metzingen Skistockzubehör
FR2638615A1 (fr) * 1988-11-04 1990-05-11 Bianchi Vittorio Gant de protection
WO2007121987A3 (de) * 2006-04-24 2007-12-27 Stefan Roeckl Handschuh mit aufblasbarer luftkammer

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