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DE3233865A1 - Schiffs - kipp - hebewerk - Google Patents

Schiffs - kipp - hebewerk

Info

Publication number
DE3233865A1
DE3233865A1 DE19823233865 DE3233865A DE3233865A1 DE 3233865 A1 DE3233865 A1 DE 3233865A1 DE 19823233865 DE19823233865 DE 19823233865 DE 3233865 A DE3233865 A DE 3233865A DE 3233865 A1 DE3233865 A1 DE 3233865A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ship
tilting
water
trough
dam
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19823233865
Other languages
English (en)
Inventor
Franz 2121 Deutsch Evern Anker
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19823233865 priority Critical patent/DE3233865A1/de
Publication of DE3233865A1 publication Critical patent/DE3233865A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02CSHIP-LIFTING DEVICES OR MECHANISMS
    • E02C3/00Inclined-plane ship-lifting mechanisms ; Systems for conveying barges or lighters over land, e.g. by railway

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Other Liquid Machine Or Engine Such As Wave Power Use (AREA)

Description

  • Beschreibung des Schiffs - Kipp - Hebewerk,
  • Wie bekannt, hat man schon seit lan$;erer Zeit, Höhenunterschiede von Flüssen und Kanälen durch Schleusen überbrückt, um sie der Schiffahrt nutzbar zu machen.( in ganzer L&'nße ) Um die Schleusenkammern immer wieder neu zu befüllen, werden laufend größere Mengen Wasser benötigt, die durch einfachen Zulauf den Flüssen entnommen werden.
  • Bei Kanälen wird dieses schwieriger, weil kein natürlicher Zulauf vorhanden ist. Das beim Schleusen benötigte Wasser muß nach jedem befüllen der Schleusenkammer, wieder durch nachpumpen ersetzt werden. Da es sich hierbei um größere Mengen Wasser handelt, ist der Schleusenbetrieb auch sehr kostspielrg.
  • Da der Wasserverbrauch bei regem Schleusenbetrieb, bzw. beim überwinden von größeren Höhenunterschieden zu groß wird, baut man in den letzten Jahren Hebewerke, die kaum Wasser verbrauchen.
  • Die bisher in Betrieb befindlichen Hebewerke, die zum Teil sehr kompliziert sind, und schon bei der Errichtung sehr kostenintensiv waren, erfordern auch irn -täglichen Betrieb sehr hohe Kosten.
  • Auch schlagen die recht hohen Kosten für Personal, für die neu wendigen Fachkraft, die zur Bedienung dieser umfangreichen und komplizierten Anlagen notwendig sind, sehr zu Buche.
  • Um die enormen Kosten zu verringern, die die neuen moderner Bauwerke verschlingen, muf6 von den komplizierten Anlagen abeangen werden. Keine riesigen Betontürme, keine große " Beton - Unterwelt " für die großen maschinellen Anlagen, wodurch auch wenier Fachpersonal benötigt wird.
  • Diesen gigantischen Hebewerken, setze ich mein Schiffs - Kipp -Hebewerk entgegen, welches viel unkomplizierter, also viel einfacher und schätzungsweise 40 bis 5() ; billiger iii der çferstellung ist. Es eignet sich u. A. r;anz besonders für große Flüsse mit hohen Wasserfällen. Ein Hebewerk mit den notwendigen großen Hochbauten, ist hier garnicht zu verwenden, auch nicht zu bezahlen. Durch fehlen der großen Betontürme, fügt sich meine Anlage außerdem viel 'besser in die Landschaft ein.
  • Bei meinen Überlegungen wie man Kanäle, große Flüsse mit Stromschnellen, Wasserfällen und Seen mit verschieden hohen Wasserspiegeln überbrücken und somit der Schiffahrt nutzbar machen kann, geht es mir nicht darum ,eine weitere Art von Hebewerken zu schaffen. Ich will vielmehr eine Anlage bauen, die in ihrer Art ganz neu ist, einfacher und besser ihren Zweck erfüllt.
  • Der Damm eines an einen Fluß, oder an einen See herangeführten Kanal, der höher liegt als das Unterwasser, oder das Oberwasser eines li'lusses mit einem großen Wasserfall, haben ja beide eine vom Unter zum Oberwasser aufstrebende Böschung. Der Kanal läuft bei meinem Kipp - Hebewerk nicht frontal auf das Unterwasser zu.
  • Er läuft vielmehr parallel zum Unter oder Oberwasser, je nach Größe des Hebewerkes, daran vorbei. Hierdurch wird erreicht,daß man bei Bedarf, weitere Hebewerke kostengünstig nachbauen kann, bzw. ein Kleinhebewerk für die Kleinschiffahrt, daneben setzen kann, um die Betriebskosten weiter zu senken.
  • Wie aus den Zeichnungen ersichtlich, legen sich - je nach Länge der Fahrwanne bzw. den zu befördernden Schiffen - mehrere Gleise in die Böschungsschräge, bis über die Dammkrone und weiter bergab bis in das Oberwasser, oder in Gegenrichtung. Die beförderung der Fahrwanne mit dem zu hebenden Schiff, erfolgt nicht durch Seilzüge. Lediglich die Gegengewichte, werden durch Seile oder Ketten, mit der Fahrwanne verbunden, die unterhalb der Fahrwanne, ebenfalls auf Schienen rollen.
  • sechs Ol-hydraulik oder Elektromotoren, treiben über Untersetzungsgetriebe, die in die Zahnstangen eingreifenden Antriebsräder, ähnlich wie bei den Zahnradbahnen in den Bergen, an.
  • Die Motore, Getrie und Zahnräder, haben sornit keine Lasten zu heben, vielmehr nur fortzubewegen, da die Schienen, die Lasten aufnehmen.
  • Wenn ein Schiff in die Fahrwanne im Unterwasser ein ;efahren ist, schließt der Xollschütz die mit Wasser gefüllte Fahrwanne ab.
  • Die schräge an der Böschung liegende Fahrwanne, bewegt sich dann mit dem im Wasser schwiniInenden Schiff bis zur Dammkrone, und kippt dann in etwa drei Meter ]Iöhe iiber dem Oberwasser, langsam in die Waagerechte. I[ierbei wird das Schiff, mit dem in der Fahrwanne überlauf'enden Wasser mitgenommen, und beim lleiterkippen bis zur gegenüberliegenden Schräglage soweit übergeschwomen, bis es an der anderen Seite der Fahrwanne anliegt.
  • Nun senkt sich die Fahrwanne mit dem zu befördernden Schiff, weiter in das Oberwasser, bzw. bei Wasserfällen in einen Stichkanal, der vom Oberwasser der vom Oberwasser des Flusses abzweigt.
  • Höhenunterschiede ganz gleich wie groß, zwischen dem Ober und IJnterwasser, spielen keine Rolle. Korrekturen der Schiffslage in der Fahrwanne, können vom Schiff aus, von der Schiffsbesatzung vorgenommen werden. Das in der Fahrwanne liegende Schiff, kann nach dem wiedereintauchen im Oberwasser und öffnen des am anderen Ende der Fahrwanne liegenden zweiten Rollschütz, sofort wieder ausfahren. Hierdurch ist der Auf bzw. Abstieg beendet.
  • Beim Wiedereintauchen der Fahrwanne in das Ober bzw. Unterwasser, erleichtert ein neben dem Hebewerk liegender See bzw. vorbeilaufender Fluß oder Kanal, das Zulaufen beim Ausheben und Ablaufen des Wassers beim Ein-tauchen der Fahrwanne. Dieses wird auch noch durch große Schlitze bzw. Öffnungen in der Stützwand des Hebewerkes am Ober und Unterwasser erleichtert.
  • Da die Fahrwanne durch Zahnräder neben den Laufrädern auch unterwasser angetrieben wird, ist ein Aufschwimmen derselben beim Eintauchen nicht möglich. Dieses wird falls nötig durch einspannen der Laufräder verhindert. Durch herabsetzen der Senkgeschwindigkeit beim eintauchen der Fahrwanne, kann das verdrängte Wasser noch langsamer ablaufen, falls dieses nötig sein sollte.
  • Sollte bei schmalen Flüssen und Kanälen mit geringer Wassertiefe, das wasser trotzdem nicht entsprechend zu, bzw. ablaufen, ist für den Fall, ein abschot;ten des Tauchbeckens vorgesehen. )urc,'h die einfache Bauart der ganzen Anlage, dürften Störungen und somit Betriebsstillegungen des Hebewerkes, weitgehend entfallen.
  • Auch bei einem evtl. Störfall, sind @nstandstzungen, oben auf der Dammkrone, sehr einfach durchzuführen, da alles leicht zugänglich und einfach ist. Es befinden sich keine beweglicher Teile unter Tage.
  • Eine kleine Bedienungsmannschaft, sorgt mit der problemlosen einfachen Anlage, für einen rentablen sichern Betrieb. Auch bei ausfall eines Mo-tors oder f.iehrstufengetriebes - welche gweweils auf einer Seite, miteinander verbunden sind - ist das Schiffs - Kipp - Hebewerk, weiter betriebsbereit.
  • Auf den anliegenden Zeichnungen, ist das Schiffs - Kipp - Hebewerk dargestellt und zwar: Abb. 1 Die Draufsicht der kpl. Anlage.
  • Abb. 2 Der Längsschnitt auf dem Damm.
  • Abb. 3 Eine Ansicht der Fahrwanne m.Rollschütz.
  • Das kompl. Hebewerk (1) liegt zwischen dem Oberwasser (2) und dem Unterwasser (3) auf der Schräge (4) des Dammes (20). Hierauf liegen die Fahrschienen mit Zahnstangen (5) auf denen die baufräder (6) der Fahrwanne (7) rollen.
  • Die Fahrwanne (7) bzw. Laufräder (6) der Böschung bzw. Dammschräge (4) angepaßt, nimmt im Unterwasser liegend, das zu befördernde Schiff (8) auf. Nach dem einlaufen des Schiffes (8) schließt der Rollschütz (9) vom Pendelleitstand (23) aus geschaltet, die Fahrwanne (7) ab. Durch einschalten der Motore (11) ebenfalls vom Leitstand (23) aus, läuft die Fahrwanne (7) mit dem im Wasser schwimmenden Schiff (8) auf den Schienen (5) aufwärts. Die gleiche Reihenfolge beim absteigen des Schiffes.
  • Da je drei Öl-hydraulisch oder elektrisch angetriebene Motore 411) mit den Untersetzungsgetrieben auf jeder Seite der Jiahrwanne (7) durch die Hauptantriebswellen (12) verbunden sind, kann auch bei ausfall eines Antriebes, der Betrieb weiterlaufen. Die erforderlichen Bremsanlagen für einen notfall, befinden sich ebenfalls neben den Antrieben.
  • Der Leitstand (23) ist so angeordnet, daß der Fahrer durch die seitliche Pendelbewegung, je nach lage der Fahrwanne (7) im Unter oder Oberwasser, den gesamten Hebevorgang im Einmann -Betrieb, bedienen bzw. beobachten kann. Der Strom für die el.
  • Anlage und Aggregate ( 13) kommt iiber den Str#mabnehmer ( 14) von der Oberleitung ( 15) oder über eine Kabelrolle.
  • Die auch auf Räder laufenden Gegengewichte (16) der Fahrwanne (7) die ebenfalls auf Schienen unterhalb der Fahrwanne auf der Dammschräge (4) herlaufen, schaffen den Gewichtsausgleich.
  • Die Verbindung zwischen der Fahrwanne (7) und den Gegengewichten (16) wird durch Seile oder Ketten (17) über durchgehende ellen (18) und Seilrollen (19) auf der Dammkrone (20) hergestellt. i)as Auswechseln der Bedienungsmannschaft erfolgt über die Stahltreppe (21) die über die Stützwände (22) zu erreichen sind.

Claims (5)

  1. Patentansprüche zur Beschreibung von 20. #ovember 1981 1. Schiffs - Kipp - Hebewerk, Anlage zum befördern von Schiffen aus tiefergelegenen Gewässern bzw. Wasserstraßen, in höhergelegene Flüsse oder Kanäle, üner die Schräge eines Dammes (4) ohne daß zum Ein oder Ausfahren der Schiffe (8) aus der Fahrwanne (7) eine feste Verbindung, zwischen dem Fluß oder Kanal und der Fahrwanne hergestellt werden muß.
  2. 2. Schiffs - Kipp - Hebowerk, nach Anspruch 1 dadurch L:ekennzeichnet, daß sich die auf Rädern (6) laufende, wassergefüllte kippbare Fahrwanne (7) und dem eingefahrenen Schiff (8) auf den mit Zahnstangen versehenen Fahrschienen (5) über die Dammkrone (20) hinweg bewegt, und nach dern Eintauchen in das Ober oder Unterwasser und öffnen des Rollschützes (9) der Fahrwanne (7) sofort wieder auslaufen kann.
  3. 3. Schiffs - Kipp - Hebewerk, nach aspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Rollschütze (9) an den schräge gegenüberliegenden inden der Fahrwanne (7) Ol-hydraulisch oder E trisch, durch Zahnräder über Zahnstangen (10) selbige nach dem einfahren der Schiffe (8) wasserdicht abschließen bzw.
    zum auslaufen öffnen.
  4. 4. Schiffs - Kipp - Hebewerk, nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß durch je eine Welle (12) die Antriebe (11) und Laufräder (6) jeweils auf jeder Seite der jahrwanne (7) miteinander verbunden sind, und hierdurch einen sicheren Lauf der Fahrwanne (7) beim Auf oder Abstieg gewährleistet.
  5. 5. Schiffs - Kipp - Hebewerk nach Anspruch 1 dadurch Cekennzeichnet, daß von dem mit der Fahrwanne (7) mitlauf enden Pendel - Leitstand (23) aus, die ganze Anlage, von einer Einmann - Besatzung, gesteuert wird. Eine heute übliche komputergesteuerte Schaltanlage, ist hier überflüssig.
DE19823233865 1982-02-25 1982-02-25 Schiffs - kipp - hebewerk Withdrawn DE3233865A1 (de)

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DE3233865A1 true DE3233865A1 (de) 1983-09-15

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US7354223B2 (en) * 2005-07-25 2008-04-08 Shelton Bert G Mechanical ship lift

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US7354223B2 (en) * 2005-07-25 2008-04-08 Shelton Bert G Mechanical ship lift
WO2007018634A3 (en) * 2005-07-25 2009-04-23 Bert G Shelton Mechanical ship lift

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