DE3233847A1 - Ventilanordnung - Google Patents
VentilanordnungInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60T—VEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
- B60T15/00—Construction arrangement, or operation of valves incorporated in power brake systems and not covered by groups B60T11/00 or B60T13/00
- B60T15/02—Application and release valves
- B60T15/18—Triple or other relay valves which allow step-wise application or release and which are actuated by brake-pipe pressure variation to connect brake cylinders or equivalent to compressed air or vacuum source or atmosphere
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61H—BRAKES OR OTHER RETARDING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR RAIL VEHICLES; ARRANGEMENT OR DISPOSITION THEREOF IN RAIL VEHICLES
- B61H11/00—Applications or arrangements of braking or retarding apparatus not otherwise provided for; Combinations of apparatus of different kinds or types
- B61H11/06—Applications or arrangements of braking or retarding apparatus not otherwise provided for; Combinations of apparatus of different kinds or types of hydrostatic, hydrodynamic, or aerodynamic brakes
- B61H11/10—Aerodynamic brakes with control flaps, e.g. spoilers, attached to the vehicles
-
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Description
Westinghouse Brake and Signal
Company Limited
Chippenham, Wiltshire (Großbritannien)
Chippenham, Wiltshire (Großbritannien)
Ventilanordnung.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Ventilanordnung und insbesondere auf ein Sperrventil für eine
Schienenfahrzeug-Bremsventil-Anordnung.
Die Erfindung bezieht sich auf einen bistabilen Operator oder eine Ventilanordnung für ein Schienenfahrzeug-Bremssystem,
insbesondere von der Art, wie es in der QB-ps-Anm. 81 27 51U vom 11. September 198I beschrieben
worden ist. Bei diesem Bremssystem wird ein Bremsrohrdruckabfall für das Anlegen der Bremse
herangezogen, wodurch ein Pilotdruck eingeleitet wird und dieser Pilotdruck wird verwendet, um andere Ventile
pneumatisch zu betätigen, um den Bremsvorgang durchzuführen.
Während des Anfangsteils des Einsatzes des bistabilen Operators strömt Luft zur Atmosphäre durch
die Pilotentspanndrosselstelle. In entsprechender WEise wird während der Anfangsstufen der Freigabe Luft
in die Pilotkammer des bistabilen Operators zur gleichen Zeit eingeführt, während der Luft über die Drosselstelle
in die Atmoshäre abgeführt wird. Dies bedeutet, daß
- die Pilotaufrechterhaltungsdrosselstelle in bezug auf die Pilotentspanndrosselstelle klein ausgebildet sein
muß. Jedoch kann die Pilotauslaßdrosselstelle nicht über eine bestimmte Größe hinaus ausgebildet werden,
da ansonsten der Pilotdruck niemals einen Druck im Bereich Von^vOjl bar des Bremsrohrdruckes .erreichen würde, um
das Freigabeventil zu schließen.
NACHCaEKSIOHT j
' Als Ergebnis dieser notwendigen Beziehung der Größen der Drosselstellen zueinander,ist eine Grenze
bei der Geschwindigkeit gegeben, mit welcher die Pilotkammer entspannt wird und daher die über den
Pilotdruck gesteuerten Ventile in ihre Freigabestellung schaltet.
Gemäß der Erfindung ist eine Ventilanordnung für Schienenfahrzeugbremssysteme geschaffen, bei welcher
eine Einrichtung vorgesehen ist, um die Pilotentspanndrosselstelle
zu isolieren oder die Drosselstelle so zu begrenzen, daß Strömung von Luft in die Atmosphäre über
das Freigabeventil während wenigstens das Anfangsteil der Anlegestufe beschränkt oder reduziert ist.
Die Einrichtung kann ein Sperrventil zwischen dem Freigabekugelventil und dem Pilotentspannchoke aufweisen.
Dieses Ventil kann durch einen Differentialdruck zwischen
dem Bremsrohr- und dem Hilfsbehälterdruck in solch einer Art und Weise betätigt werden, daß das Sperrventil bei
einer geringeren Differenz zwischen diesen Drücken als der Differenz zwischen diesen Drücken schließt, welche
die Öffnung des Anlegeventils bewirkt.
Dies bedeutet, daß bevor Luft in die Pilotkammer über das Anlegeventil geführt wird, die Pilotauslaßdrosselstelle-Zufuhr
zur Atmosphäre abgetrennt wird, um den Pilotkammerrnzu ermöglichen, rasch den notwendigen Druck
anzunehmen, um das Freigabeventil zu schließen. Da die Auslaßdrosselstelle während des Anlegens abgeschlossen
ist, kann sie viel größer ausgebildet werden, so daß während der Freigabe, wenn das Sperrventil geöffnet ist,
Pilotdruck sich rasch durch diese wesentlich größere Auslaßdrosselstelle entspannen kann.
3233Κ7
Bei einer abgewandelten Ausführungsform wird die Pilotentspanndrosselstelle während des Anlegens
des Sperrventils beschränkt anstatt sie vollständig abzusperren. Dies kann durch parallele Drosselstellen
zur Atmosphäre realisiert werden, von denen eine durch das Sperrventil isoliert ist. Eine derartige Anordnung
ist insbesondere vorteilhaft, wo der Hilfsbehälterdruck
als Zufuhr zum Anlegeventil des bistabilen Operators verwendet wird. In diesem letztgenannten Fall
ist die Stabilität des gesamten Ventils gegenüber dem Anlegen für ein bestimmtes Ausmaß des Bremsdruckabfails
dann abhängig von dem Ausmaß der Hilfsbehälterdruckausgabe
in die Atmosphäre. Dies steht im Gegensatz zu. den Verhältnissen bei der Anordnung nach
^c notwendige
der bereits britischen Patentanmeldung, wo die/Stabilität
durch das Ausmaß der Ausbreitung des Hilfsbehälterdrucks zurück in den Bremsrohrdruck über die
Hilfsbehälterladedrosselstelle und die Empfindlichkeit sdrosselstelle erreicht wird.
Es ist auch möglich, durch eine Kombination
dieser beiden Verfahren eine Stabilität zu erhalten.
Bei der Anordnung nach der vorgenannten britischen Patentanmeldung werden das Hilfsdruckabschneid- und das
Bremszylinderauslaßventil. und das Schnellbetriebs-25
und Pilotaufrechterhaltungsventil durch Pilotdruck betätigt, welcher gegen eine relativ weiche Feder wirkt.
Dies bedeutete,daß der Pilotdruck auf etwa 1 bar reduziert werden muß bevor die Schaltung der Ventile eintrat.
Die Möglichkeit, eine große Pilotentspanndrosselstelle
einzuführen, wäre daher bedeutsam.· Bei der vorliegenden Erfindung werden diese Ventiletfedoch mittels
eine Differentialdrucks zwischen dem Pilotdruck und dem Bremsrohrdruck betätigt und der Druckabfall im Pilotdruck.,
der erforderlich ist, um den Schaltvorgang zu bewirken, ist minimal.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung beispielsweise erläutert, welche eine Schnittdarstellung
der Ventilanordnung gemäß der Erfindung zeigt.
In der Zeichnung ist mit 10 ein Sperrventil bezeichnet, welches sich in einem,.Durchgang zwischen dem Freigabeventil
3.7 und der Pilotentspanndrosselstelle 13 befindet.
Das Kugelventil 10 wird über eine Membrane 14 mittels
eines Ventilstößels 15 betätigt. Die Membrane trennt zwei KammernA und B voneinander.
Der Bremsrohrdruck wird an die Kammer B und der
Hilfsbehälterdruck am die Kammer A angelegt. Die Membrane
l4 ist mit HRfe einer Feder 1.6 so vorgespannt, daß ein
sehr kleiner vorbestimmter Abfall im Brems rohrdruck' bewirkt daß das Ventil 10 schließt und demzufolge die Verbindung
zwischen dem Freigabekugelventil 17 und der Pilotausgabe drosselstelle 13 abtrennt. Dieser Druckabfall würde nor-
malerweise kleiner sein als ungefähr 0,07 kp/cm (1 psi), un
/ist d^er Druck, bei welchem das Anlegeventil betätigt wird.
Auf diese Art und Weise ist während der Anlegestufe das Kugelventil 10 geschlossen, jedoch ist es in
der Freigabestufe offen.
Eine alternative Ausführungsform ist in unterbrochenen
Linien angegeben. Ein zusätzlicher Auslaß 18 ermöglicht einen by-pass zu einer kleineren Pilotauslaßdrosselstelle .
20, so daß, wenn das Kugelventil 10 schließt, der Austritt von Luft in die Atmosphäre beschränkt ist, da die Drosselstelle
13 abgetrennt ist und lediglich die kleiner bemessen« Drosselstelle 20 zur Atmosphäre offen bleibt.
Claims (3)
- PatentansprücheI 1. !Ventilanordnung für ein Schienenfahrzeugbremssyst-ejafbei welchem ein pneumatisch betätigtes Bremssystem unter Einschluß eines Preigabeventils eingesetzt ist und ein Druckabfall im Bremsrohrdruck einen Pilotdruck hervorruft, und dieser Pilotdruck verwendet wird, um andere Ventile pneumatisch zu betätigen, dadurch gekennzeichnet, daß eine Einrichtung (10) vorgesehen ist, um eine Pilotauslaßdrosselstelle (13) zu isolieren oder die Drosselstelle (20, 13) so zu begrenzen, daß die Luftströmung zur Atmosphäre über das Preigabeventil (17) wenigstens während des Anfangsteils der Bremsanlegestufe verhindert oder reduziert ist.
- 2. Ventilanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß d ie Einrichtung ein Sperrventil (10) zwischen dem Preigabeventil (17) und der Pilotentspanndrosselstelle (13) aufweist.
- 3. Ventilanordnung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrventil (10) durch einen Differentialdruck zwischen dem Bremsrohrdruck und dem Hilfsbehälterdruck in solch einer Art und Weise betätigbar ist,daß das Sperrventil (10) bei einer geringeren Differenz zwischen diesen Drücken schließt als derjenigen Differenz zwischen diesen Drücken, bei welcher das Anlegeventil öffnet.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
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Publications (1)
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8128 | New person/name/address of the agent |
Representative=s name: KOHLER, M., DIPL.-CHEM. DR.RER.NAT., 8000 MUENCHEN |
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| 8130 | Withdrawal |