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DE3232178A1 - Verschlussdeckel - Google Patents

Verschlussdeckel

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Publication number
DE3232178A1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
closure cap
cap according
spring washer
cover shell
handle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19823232178
Other languages
English (en)
Inventor
Konrad 4010 Hilden Scharrer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Blau KG Fabrik fuer Kraftfahrzeugteile
Original Assignee
Blau KG Fabrik fuer Kraftfahrzeugteile
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Blau KG Fabrik fuer Kraftfahrzeugteile filed Critical Blau KG Fabrik fuer Kraftfahrzeugteile
Priority to DE19823232178 priority Critical patent/DE3232178A1/de
Publication of DE3232178A1 publication Critical patent/DE3232178A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60KARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
    • B60K15/00Arrangement in connection with fuel supply of combustion engines or other fuel consuming energy converters, e.g. fuel cells; Mounting or construction of fuel tanks
    • B60K15/03Fuel tanks
    • B60K15/04Tank inlets
    • B60K15/0406Filler caps for fuel tanks
    • B60K15/0409Provided with a lock

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Sustainable Development (AREA)
  • Sustainable Energy (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cooling, Air Intake And Gas Exhaust, And Fuel Tank Arrangements In Propulsion Units (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

  • Verschlußdeckel
  • Die Erfindung bezieht sich auf einen Verschlußdeckel nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Derartige Verschlußdeckel sind bekannt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Verschlußdeckel der genannten Art hinsichtlich der Abdichtwirkung zu verbessern. Zur Lösung dieser Aufgabe ist der Verschluß deckel mit den im Anspruch 1 angegebenen Merkmalen ausgebildet.
  • Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
  • Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnungen näher erläutert, in denen Ausführungsbeispiele dargestellt sind. Es zeigt: Fig. 1 eine Draufsicht auf einen Verschlußdeckel für den Kraftstoffstutzen eines Kraftfahrzeugs; Fig. 2 einen Länysschnitt durch den Verschlußdeckel der Fig. 1 gemäß deren Linie 11-11; Fig. 3 einen Querschnitt durch den Verschlußdeckel gemäß Fig. 1 entlang deren Linie III-III; Fig. 4 einen der Fig. 2 entsprechenden Längsschnitt durch einen gegenüber Fig. 1 bis 3 abgewandelten Verschlußdeckel; Fig. 5 eine Draufsicht auf eine weitere Ausführungsform eines Verschlußdeckels für Kraftstoffstutzen von Kraftfahrzeugen; Fig. 6 eine Seitenansicht des Verschlußdeckels gemäß Fig. 5; Fig. 7 einen Längs schnitt durch den Verschlußdeckel gemäß Fig. 5 und 6 entlang der Linie VII-VII in Fig. 5; Fig. 8 einen Querschnitt durch den Verschlußdeckel gemäß Fig. 5 bis 7 entlang der Linie VIll-VIll in Fig. 7; Fig. 9 einen Längsschnitt durch einen Kühlerverschlußdeckel für ein Kraftfahrzeug.
  • Der in Fig. 1 bis 3 gezeigte Verschlußdeckel 10 dient zum Verschließen der Öffnung 12 am freien Ende eines Kraftstoffstutzens 14. Am Stutzen 14 ist eine die Öffnung 12 koaxial umgebende ortsfeste Dichtfläche 16 gebildet.
  • Der Verschlußdeckel 10 umfaßt eine die Öffnung 12 und die ortsfeste Dichtfläche 16 überdeckende Deckelschale 18, einen sich diametral über die Deckelschale 18 erstreckenden Griff 20, dessen Länge annähernd dem Durchmesser der Deckelschale 18 gleicht, einen einstückig mit dem Griff 20 aus Kunststoff gebildeten, zentralen Bolzen 22 und einen an dessen rückwärtigem Ende als deckelseitiges Befestigungsmittel vorgesehenen Federbügel 24, der sich parallel zu Längsrichtung des Griffes 20 erstreckt.
  • Der Innendurchmesser des Stutzens 14 ist abgesehen von zwei Umfangsstellen geringer als die Länge des Federbügels 24. Damit können die beiden Enden 26 des Federbügels 24, wie aus Fig. 2 ersichtlich, mit am Innenumfang des Stutzens 14 gebildeten Führungsbahnen 28 zusammenwirken, um durch Verdrehen des Federbügels 24 eine Re.nkverbindung zu bilden. Damit der Verschlußdeckel 10 aufgesetzt und nach dem Lösen der Renkverbindung wieder abgenommen werden kann, sind jedoch an den erwähnten zwei Innenumfangsstellen des Stutzens 14 axial nach außen offene Ausnehmungen 30 in den Stutzen 14 eingedrückt, die einander diametral gegenüberliegen. Die Ausnehmungen 30 haben die in Fig. 1 gestrichelt angedeutete Form und Lage.
  • In Fig. 3 ist ein in die Zeichenebene gedrehtes Ende des Federbügels 24 bei 26' strichpunktiert dargestellt, anhand dessen erkennbar ist, daß die Enden 26 durch die Ausnehmungen 30 hindurch unter die Führungsbahnen 28 eingeführt und danach unter letztere verdreht werden können. Die Führungsbahnen 28 haben ausgehend von den Ausnehmungen 30 eine Einwärtsneigung bezüglich des Stutzens, so daß mit zunehmendem Verdrehen des Federbügels 24 ausgehend von den Ausnehmungen 30 die Enden 26 unter Durchbiegung des Federbügels 24 einwärts in den Stutzen 14 gezogen werden.
  • Zur Abdichtung des Verschlußdeckels 10 gegenüber der ortsfesten Dichtfläche 16 ist ein erster Dichtring 32 vorgesehen, der nahe dem Außenumfang einer Federscheibe 34 angeordnet ist. Die Federscheibe 34 besteht aus einem Metall, beispielsweise Federstahl oder Federbronze. Nahe ihrer Mitte ist sie in noch zu beschreibender Weise in ihrer ringförmigen Stützfläche 36 in Richtung auf die Deckelschale 18 abgestützt, so daß sie beim Festziehen des Federbügels 24 in noch zu beschreibender Weise zusammen mit der Deckelschale 18 gegen den Stutzen 14 gezogen wird. Da ihr Außenumfang dabei über den Dichtring 32 auf der ortsfesten Dichtfläche 16 anliegt, werden auf sie am Außenumfang Kräfte ausgeübt, die zu ihrer federelastischen Durchbiegung um einen vorbestimmten Federweg führen. Diese Federwirkung der Federscheibe 34 bietet den Vorteil, daß der Dichtring 32 an allen Umfangsstellen gleichmäßig stark an die ortsfeste Dichtfläche 16 angepreßt wird, selbst wenn diese geringe Gestalt-Unregelmäßigkeiten wie beispielsweise Verwindungen gegenüber einer zur Drehachse 38 senkrechten Ebene aufweisen sollte. Es hat sich gezeigt, daß hierdurch trotz der relativ ungenauen Massenfertigung des Stutzens 14 erreicht werden kann, daß der Dichtring 32 bei einem relativ genau vorbestimmten Uberdruck in der Öffnung 12 gegenüber der Umgebungsluft von der ortsfesten Dichtfläche 16 abgehoben wird,- so daß der Uberdruck entweicht, sofern bei der Verdrehung des Federbügels 24 eine genau vorbestimmte Anzugkraft eingehalten wird. Hierdurch ist es möglich, bei dem Verschlußdeckel 10 auf ein sonst bei solchen Verschlußdeckeln erforderliches, gesondertes Uberdruckventil zu verzichten.
  • Die Federscheibe 34 hat eine so geringe Dicke, daß sie sich unter der Wirkung der auf den Dichtring 32 im festgezogenen Zustand einwirkenden Kräfte mindestens um ihre Dicke und zweckmäßig, wie aus Fig. 2 und 3 ersichtlich, um ein Mehrfaches ihrer Dicke gegenüber ihrem ebenen Ruhezustand durchbiegt. Der Dichtring 32 ist eben, d.h. er ist mit im unbelasteten Zustand gleichmäßiger, gegenüber seinem Durchmesser geringer Dicke ausgebildet. Sein Innendurchmesser ist merklich geringer als der Innendurchmesser der ortsfesten Dichtfläche 16, nämlich annähernd so groß wie der Innendurchmesser der öffnung 12 außerhalb der Ausbuchtungen 30, so daß er über die Ausbuchtungen 30 hinwegläuft. Der Außendurchmesser des Dichtringes 32 ist ebenso wie derjenige der Feder scheibe 34 gleich dem Außendurchmesser des Stutzens 14 gewählt. In ihrem radial außerhalb ihrer Stützfläche 36 liegenden äußeren Bereich ist die Federscheibe 34 von der Deckelschale 18 überall und unter allen Betriebsbedingungen so weit beabstandet, daß sie den benachbarten Bereich der Rückseite der Deckelschale 18 nicht berührt, damit die Andruckkraft des Dichtringes 32 an der ortsfesten Dichtfläche 16 bei angezogenem Verschlußdeckel 10 ausschließlich von der Durchbiegung der Federscheibe 34 und nicht etwa von einer zusätzlichen, von der Deckelschale 18 ausgeübten Andruckkraft abhängt.
  • Der Abstand zwischen der im unbelasteten Zustand ebenen Federscheibe 34 und dem Bereich der Rückseite der Deckelschale 18, der dem äußeren Bereich der Federscheibe 34 benachbart ist, ist also größer als der Federweg, um den sich die Federscheibe 34 bei Belastung gegenüber dem unbelasteten Zustand durchbiegt.
  • Zur Abstützung der Stützfläche 36 der Federscheibe 34 nahe deren Mitte ist im selben Bereich eine rückwärts vorspringende Stützfläche 38 der Deckelschale 18 gebildet, wozu letztere einen ringförmigen Vorsprung 40 aufweist. Zwischen den beiden Stützflächen 36, 38 liegt ein zweiter Dichtring 42. Dies hat gegenüber einer unmittelbaren Abstützung der beiden metallischen Stützflächen 36, 38 aufeinander den Vorteil, daß der beschriebene Ausgleich von Unebenheiten der ortsfesten Stützfläche 16 mittels der Federscheibe 34 noch weiterqefördert wird, da der zweite Dichtring 42 hierbei sich an unterschiedlichen Umfangsstellen unterschiedlich stark zusammendrücken kann. Im unbelasteten Zustand ist der zweite Dichtring 42 ebenso wie der erste Dichtring 32 eben, wobei seine dann gleichmäßige Dicke gering gegenüber seinem Durchmesser ist.
  • Zum Schutz des ersten Dichtringes 32 gegen Beschädigungen von außen her weist die Deckelschale 18 einen umlaufenden Rand 44 auf, der sich über die Ebene, in der der erste Dichtring 32 im unbelasteten Ruhezustand liegt, hinaus nach rückwärts erstreckt und dessen Innendurchmesser wenig größer als der Außendurchmesser des ersten Dichtringes 32 ist. Hierdurch wird zugleich verhindert, daß der erste Dichtring 32, falls er sich von der Federscheibe 34 löst oder falls er wie beim Ausführungsbeispiel lediglich lose an dieser anliegt, seine richtige Lage gegenüber der Federscheibe 34 in radialer Richtung verlassen kann. Einer radialen Verschiebung im belasteten Zustand wird im übrigen dadurch vorgebeugt, daß die Federscheibe 34 eine der ortsfesten Dichtfläche 16 gegenüberliegende, umlaufende, sich in den Dichtring 32 eindrückende Sicke 46 aufweist. Eine entsprechende Sicke 48 ist in der Federscheibe 34 auch im Bereich der Stützfläche 36 der Federscheibe 34 gebildet.
  • Abweichend vom Ausführungsbeispiel könnte auch vorgesehen sein, daß an der Federscheibe 34 Mittel zur Zentrierung des ersten Dichtringes 32 vorgesehen sind, die bei lose an der Federscheibe 34 anliegendem erstem Dichtring 32 verhindern, daß dieser seine richtige Stellung in radialer Richtung verläßt. So könnten beispielsweise aus der Federscheibe 34 nach rückwärts herausgeprägte Nasen vorgesehen sein, die mit dem Innenumfang des ersten Dichtringes 32 zusammenwirken.
  • Hinter der Deckelschale 18 und der hinter ihr liegenden Federscheibe 34, jedoch vor oder oberhalb des Federbügels 34, liegt eine rückwärtige Schale 50. Diese bildet ein Formteil mit mehreren Funktionen.
  • Eine erste Funktion der rückwärtigen Schale 50 besteht darin, die Federscheibe 34 in deren ebenem Ruhezustand so abzustützen, daß sie sich von der Deckelschale 18, an der sie nicht befestigt ist, sondern nur anliegt, nicht nach rückwärts entfernen kann, und dabei auch ein Klappern der Federscheibe 34 bei abgenommenem VerschlUßdeckeL 10 zu verhindern. Hierzu sitzt die rückwärtige Schale 50 in diesem Zustand auf der Oberseite des Federbügels 24 auf und erstreckt sich mit ihrem zur Federscheibe 34 hin nach oben gerichteten äußeren Rand 52 in einem bestimmten Umfangsbereich annähernd bis in die Ebene der Stützfläche 36 der Federscheibe 34. In diesem Umfangsbereich hat der Rand 52 einen gegenüber dem Innendurchmesser des ersten Dichtringes 32 und dem Innendurchmesser der Öffnung 12 geringfügig geringeren Außendurchmesser. Obwohl vorstehend von einem ebenen Ruhzustand der Federscheibe 34 gesprochen wurde, kann sich der Rand 52 gerade so weit auf die Federscheibe 34 hin erstrecken, daß diese in ihrem Ruhezustand bereits geringfügig unter einer Biegespannung steht, um in jedem Falle ein Klappern zu vermeiden.
  • Eine zweite Funktion der rückwärtigen Schale 50 besteht darin, ein Herausfallen des ersten Dichtringes 32 nach rückwärts zu vermeiden, wenn dieser sich von der Federscheibe 34 lösen sollte oder wie beim Ausführungsbeispiel lose an der Federscheibe 34 anliegt. Hierzu hat der erste Dichtring 32 in der bereits erläuterten Weise einen gegenüber dem Innendurchmesser der ortsfesten Dichtfläche 16 geringeren Durchmesser, während die rückwärtige Schale 50 an zwei Stellen ihres Außenumfanges gegenüber dem Innendurchmesser des ersten Dichtringes 32 größere und gegenüber dem Innendurchmesser der ortsfesten Dichtfläche 16 geringere diametrale Abmessungen aufweist. An den genannten beiden Umfangsstellen, nämlich den Stellen der am Innenumfang des Stutzens 14 gebildeten Ausnehmungen 30, weist hierzu der Rand 52 der rückwärtigen Schale 50 radial nach außen gerichtete Ausbuchtungen 54 auf, die sich radial in jeweils eine der diametral gegenüberliegenden Ausnehmungen 30 hinein erstrecken. Im Bereich der Ausbuchtungen 54 sind im übrigen Randabschnitte 56 gebildet, die gegenüber der übrigen Höhe des Randes 52 und damit gegenüber der Ruhestellung der Federscheibe 34 mindestens um die Dicke des unbelasteten ersten Dichtringes 32 zurückversetzt sind. Damit wird verhindert, daß der erste Dichtring 32 im Ruhezustand von den Randabschnitten 34 geklemmt wird, während er andererseits gegen eine axiale Bewegung von der Federscheibe 34 fort gehalten wird.
  • Dadurch, daß die rückwärtige Schale 50 mit ihren Ausbuchtungen 54 in die Ausnehmungen 30 eingreift und somit mit dem Innenumfang der Öffnung 12 unverdrehbar zusammenwirkt, kann sie zugleich eine dritte wichtige Funktion erftllen.
  • Durch ihre noch zu beschreibende unverdrehbare Kupplung mit der Deckelschale 18 sorgt sie nämlich dafür, daß auch die Federscheibe 34 und der erste Dichtring 32 am Stutzen 14 nicht verdreht werden, so daß bei einer Betätigung des Griffes 20 und einem Verdrehen des Federbügels 24 keine Mitdrehung des ersten Dichtringes 32 erfolgt. Ein solches Mitdrehen hätte nämlich einen Abrieb des ersten Dichtringes 32 an der ortsfesten Dichtfläche 16 zur Folge, wodurch sich ein frühzeitiger Verschleiß des ersten Dichtringes 32 ergäbe, der hier verhindert ist.
  • Eine vierte Funktion der rückwärtigen Schale 50 besteht darin, daß sie den Verschlußdeckel 10 bei dessen Aufsetzen auf die zu verschließende Öffnung 12 und den Stutzen 14 in den Öffnung 12 zentriert und hierdurch das Aufsetzen erleichtert. Dies deshalb, weil der Rand 52 abgesehen von den Randbereichen 56 der Ausbuchtungen 54 einen gegenüber dem Innenumfang der Öffnung 12 geringfügig geringeren Außendurchmesser aufweist und weil die rückwärtige Schale 50 mit ihrem Boden 58 so weit hinter der Federscheibe 34 liegt, daß sie beim Aufsetzen des Verschlußdeckels 10 in die Öffnung 12 eintaucht. Eine weitere Förderung dieser Zentrierwirkung ergibt sich daraus, daß die Ausbuchtungen 54 ebenso wie die Ausnehmungen 30 (Fig. 1) in der Draufsicht gerundetverlaufen und eine größere in Umfangsrichtung gemessene Breite als die Enden 26 des Federbügels 24 haben, sowie daß der Rand 52 gerundet in den Boden 58 der rückwärtigen Schale 50 übergeht.
  • Eine fünfte Funktion der rückwärtigen Schale 50 liegt darin, daß mittels aus ihrem Boden 58 nach rückwärts herausgeprägter Anschläge 60 der Winkelbereich, um den der Federbügel 24 ausgehend von einer Ausnehmung 30 verschwenkt werden kann, genau festgelegt ist, wodurch auch die Durchbiegung der Federscheibe 34 und derjenige Überdruck genau festgelegt sind,bei dem der erste Dichtring 32 abhebt.
  • Beim Ausführungsbeispiel hat die rückwärtige Schale 50 eine nahe ihrem Außenumfang liegende, nach rückwärts vorspringende, ringförmige Erhebung 62, mit der sie jedenfalls bei unbelastetem Federbügel 24 auf diesem aufsitzt, und die Vorsprünge 60 liegen radial innerhalb der ringförmigen Erhebung 62. Damit die Vorsprünge 60 keine zu einer Schwächung der rückwärtigen Schale 50 führende große axiale Länge aufweisen müssen, weist zweckmäßig in der dargestellten Weise der Federbügel 54 mindestens eine aus ihm nach außen herausgedrückte Nase 64 zum Zusammenwirken mit den gegenüber der ringförmigen Erhebung 62 weniger weit nach rückwärts vorspringenden Vorsprüngen 60 auf.
  • Eine sechste Funktion der rückwärtigen Schale 50 besteht schließlich darin, im Falle aufspritzenden Kraftstoffes die Federscheibe 34 vordessen Aufprall zu schützen. Die rückwärtige Schale 50 läßt aufspritzenden Kraftstoff nicht unmittelbar zur Rückseite der Federscheibe 34 gelangen, da sie die Öffnung 12 fast vollständig ausfüllt. Andererseits ist zwischen ihrem Außenumfang und dem Innenümfang der Öffnung 12 ein genügender Spalt belassen, um die Rückseite der Federscheibe 34 bei festgezogenem Verschlußdeckel 10 jederzeit mit dem in der Öffnung 12 herrschenden Druck zu beaufschlagen und im Falle eines Überdrucks und des Abhebens des ersten Dichtringes 32 eine Abströmung von Dämpfen zu ermöglichen.
  • Da die Federscheibe 34 ebenso wie die Deckelschale 18 und die rückwärtige Schale 50 von dem Bolzen 22 durchsetzt ist und die Federscheibe 34 eine mittige Öffnung 66 aufweist, ist diese Öffnung 66 verwendet, um durch sie hindurch die Deckelschale 18 und die rückwärtige Schale 50 miteinander zu kuppeln. Die entsprechenden Kupplungsmittel umfassen einen die Federscheibe 34 durchsetzenden Rohrabschnitt 68, an dessen Außenumfang die Federscheibe 34 zumindest annähernd zentriert gehalten ist. Allerdings ist der Durchmesser der mittigen Öffnung 66 der Federscheibe 34 gegenüber dem Außendurchmesser des Rohrabschnittes 68 etwas größer, um eine freie Beweglichkeit der Federscheibe 34 bei deren Durchbiegung zu gewährleisten. Zweckmäßig ist der Rohrabschnitt 68 wie beim Ausführungsbeispiel an der Deckelschale 18 ausgebildet, während die rückwärtige Schale 50 am hinteren Ende des Rohrabschnittes 68 anliegt. An seinem hinteren Ende weist der Rohrabschnitt 68 einen einwärts gerichteten Rand 70 auf, an dem die rückwärtige Schale 50 mit einem inneren Flanschbereich 72 anliegt. Zur drehfesten Kupplung zwischen Deckelschale 18 und rückwärtiger Schale 50 weist der Rohrabschnitt 68 an seinem hinteren Ende mehrere sich axial rückwärts erstreckende Fortsätze 74 (Fig. 3) auf, die jeweils in eine Ausnehmung der rückwärtigen Schale 50 eingreifen; beim Ausführungsbeispiel ist der Durchmesser einer mittigen Öffnung 76 des Flanschbereiches 72 im allgemeinen gleich dem Innendurchmesser des einwärts gerichteten Randes 70, während Ausnehmungen 78 am Innenumfang dieser Öffnung 76 gebildet sind, um die vom Innenumfang des einwärts gerichteten Randes 70 abgebogenen, sich axial erstreckenden Fortsätze 74 aufzunehmen. Letztere haben dabei eine gewisse axiale Länge, um auch dann noch mit den Ausnehmungen 78 in Eingriff zu stehen, wenn sich die rückwärtige Schale 50 bei einer Durchbiegung der Enden 26 des Federbügels 24 unter Belastung nach rückwärts verschieben sollte.
  • Der den Griff 20 drehfest mit dem Federbügel 24 verbindende Bolzen 22 ist drehbar und abgedichtet durch die Deckelschale 18 und die Öffnung 66 der Federscheibe 34 hindurchgeführt. Dabei ist der Bolzen 22 in dem Rohrabschnitt 68 der Deckelschale 18 drehbar gelagert.
  • Zu seiner axialen Abstützung gegenüber der Deckelschale 18 gegen eine axiale Verschiebung nach rückwärts weist der Bolzen 22 eine axial gerichtete Ringfläche 80 auf, die beim Ausführungsbeispiel auf der Oberseite des einwärts gerichteten Randes 70 des Rohrabschnittes 68 aufsitzt. Die Abdichtung des Bolzens 22 gegenüber der Deckelschale 18 erfolgt mittels einer O-Ringdichtung 82, die in einer umlaufenden Ringnut 84 des Bolzens 22 axial innerhalb des Rohrabschnittes 68 liegt. Insgesamt weist der Bolzen 22 einen nach rückwärts in Stufen abnehmenden Querschnitt mit einem außerhalb der Deckelschale 18 liegenden ersten Abschnitt 86 größten Durchmessers, einem der Lagerung in dem Rohrabschnitt 68 dienenden zweiten Abschnitt 88, einem der Aufnahme der O-Ringdichtung innerhalb des Rohrabschnittes 68 dienenden dritten Abschnitt 90 und einem daran anschließenden, den Federbügel 24 tragenden vierten Abschnitt 92 geringsten Querschnitts auf. Dabei ist der Bolzen 22 zur Materialersparnis hohl, und zwar mit annähernd gleichmäßiger Wandstärke ausgebildet. Zur leichten Ausformung nach der gemeinsamen Herstellung mit dem Griff 20 weist der Bolzen 22 eine zur Außenseite des Griffes 20 freiliegende Öffnung 94 auf, die jedoch in noch zu beschreibender Weise von einer Hülse 96 überdeckt ist.
  • Der rückwärtige vierte Abschnitt 92 des Bolzens durchsetzt den Federbügel 24 formschlüssig. Der Federbügel 24 ist am Bolzen 22 in axialer Richtung ausschließlich gegen eine Trennung von dem Bolzen 22 gehalten, und zwar mittels eines den Bolzen 22 achsnormal durchsetzenden, auf der Rückseite des Federbügels 24 liegenden Stiftes 98. Bei abgenommenem Verschlußdeckel 10 und demgemäß im Ruhezustand befindlicher Federscheibe 34 und nicht durchgebogenem Federbügel 24 liegen die Deckelschale 18, die Federscheibe 34 und die rückwärtige Schale 50 zwischen der axialen Ringfläche 84 des Bolzens 22 einerseits und der Oberseite des Federbügels 24 andererseits, wobei die Federscheibe 34 eine gewisse geringe Verspannung dieser Teile gegeneinander bewirken kann, so daß ein Klappern aller dieser Teile ausgeschlossen ist. Im übrigen macht es die vorstehende Aufzählung auch deutlich, daß die genannten Teile in der genannten Reihenfolge in einfacher Weise durch nacheinander erfolgendes Aufstecken auf den Bolzen 22 montiert werden können, bis zuletzt der Federbügel 24 mittels des Stiftes 98 befestigt wird, ohne daß dabei unter merklicher Vorspannung stehende Teile montiert werden müßten.
  • Da der Bolzen 22 gegenüber ds Deckelschale 18 axial abgestützt und in ihr geführt ist, ist es nicht erforderlich, daß der Griff 20 die Deckelschale 18 berührt. Er weist ihr gegenüber vielmehr einen geringfügigen Abstand auf. Hierdurch wird eine leichte Drehbarkeit erreicht.
  • Wie aus Fig. 2 ersichtlich, ist im Griff 20 exentrisch zur Drehachse 18 und parallel zu dieser, nämlich nahe dem in Fig. 2 linken Ende des Griffes 20, ein Schließzylinder 100 gelagert. Er ist von der Außenseite des Griffes 20 her zugänglich. An seinem hinteren Ende weist er einen der Deckelschale 18 benachbarten Exzenternocken 102 auf. Auf der Außenseite der Deckelschale 18 sind Vorsprünge 104 und dazwischen liegende Zwischenräume 106 gebildet, in die hinein und aus denen heraus der Exzenternocken 102 verdrehbar ist, indem der Schließzylinder 100 mittels eines nicht gezeigten Schlüssels gedreht wird.
  • Befindet sich der Exzenternocken 102 in einem Zwischenraum 106 zwischen benachbarten Vorsprüngen 104, so ist der Griff 20 drehfest mit der Deckelschale 18 gekuppelt. Da letztere drehfest mit der rückwärtigen Schale 50 gekuppelt ist, die am Innenumfang der Öffnung 12 drehfest gehalten ist, kann dann keine Verdrehung des Griffes 20 und somit auch kein Festziehen oder Lösen der vom Federbügel 24 bewirkten Renkverbindung erfolgen. Ist andererseits der Exzenternocken 102 aus den Zwischenräumen 106 heraus radial nach außen verstellt, so gibt er den Griff 20 zur Drehung gegenüber der Deckelschale 18 frei, wodurch eine Betätigung des Federbügels 24 möglich ist. Beim Ausführungsbeispiel sind die mit dem Exzenternocken 102 zusammenwirkenden Vorsprünge 104 der Deckelschale 18 nach Art von Zähnen eines Zahnrades am radialen Außenrand eines ringförmigen Vorsprunges 108 der Deckelschale 18 gebildet. Sie verlaufen also um den gesamten Umfang dieses Vorsprunges 108 und sind in der Draufsicht der Fig. 1 beiderseits des Griffes 20 sichtbar. Grundsätzlich würde es genügen, die Vorsprünge 104 und Zwischenräume 106 nur in demjenigen mittels der Anschläge 60 begrenzten Winkelbereich vorzusehen, in dem der Federbügel 24 tat--sächlich verdrehbar ist, also beispielsweise in Fig. 1 im Bereich zwischen der gezeigten Stellung des Griffes 20 und derjenigen Stellung des Griffes 20, bei dem dessen Längsrichtung mit der Schnittlinie III-III und damit mit der Verbindungslinie der Ausnehmungen 30 oder Ausbuchtungen 54 fluchtet. In diesem Fall könnten die Vorsprünge 104 nach Art von Zähnen eines Zahnkranzabschnittes am Außenrand eines ringabschnittförmigen, dem Vorsprung 108 entsprechenden Vorsprunges gebildet sin.
  • Zum Schutz des Schließzylinders 100 gegen Witterungseinflüsse und von außen wirkende Kräfte bei Nichtbenutzung ist an dem Griff 20 ein Deckel begrenzt verschiebbar gelagert, der den Schließzylinder 100 in einer ersten Endstellung überdeckt und in einer zweiten Endstellung freilegt. Beim Ausführungsbeispiel ist der genannte Deckel von einer Jochwandung 110 der bereits genannten Hülse 96 gebildet. Die Hülse 96 hat eine im Querschnitt der Fig. 3 umgekehrt U-förmige Gestalt und umfaßt außer der Jochwandung 110, die der äußeren Stirnfläche 112 des Griffes 20 benachbart liegt, zwei Schenkel 114, 116, mit denen sie an den ebenen und zur Längsachse des Griffes sowie beim Ausführungsbeispiel auch untereinander parallel verlaufenden Seitenflächen 118, 120 des Griffes 20 anliegt. Die Hülse 96 ist am Griff 20 mittels parallel zu dessen Stirnfläche 112 verlaufender Nut-Feder-Verbindungen verschiebbar geführt. Beim Ausführungsbeispiel weist jeder Schenkel 114, 116 der Hülse 96 zwei Federn 122 auf, die jeweils in einer Nut 124 liegen, wobei die Federn 122 jeweils im Querschnitt dreieckig sind und als Rastnasen wirken, d.h. mit der zur Längsseite 118, 120 senkrecht stehenden Oberseite 126 von der Deckelschale 18 fort nach außen gerichtet sind. Hierdurch ist eine leichte Montage der Hülse 86 dadurch möglich, daß diese über den Griff 20 gedrückt wird, wobei ihre Schenkel 114, 116 leicht aufgespreizt werden, bis die Federn 122 in den Nuten 124 verrastet sind.
  • Die Längen der ohne Unterbrechungen oder Ausnehmungen gebildeten Jochwandung 110 und der Schenkel 114, 116 der Hülse 96 sind annähernd gleich und sollten mindestens so lang wie die Hälfte der Länge des Griffes 20 sein.
  • Zweckmäßig ist ihre Länge wie beim Ausführungsbeispiel annähernd gleich der Länge des Griffes 20 vermindert um den Durchmesser des Schließzylinders 100. Durch die relativ große Länge ist ein leichtes Erfassen und Betätigen der Hülse 96 möglich, wenn diese in ihre in Fig. 1 gezeigte, mit der Jochwandung 96 den Schließzylinder 100 überdeckende Endstellung oder in ihre in Fig. 2 gezeigte, von dem Schließzylinder 100 zurückgeschobene Stellung verschoben wird. Das Ergreifen und Betätigen wird weiter auch dadurch erleichtert, daß die Hülse 96 auf den Außenseiten ihrer Schenkel 114, 116 Gestaltunregelmäßigkeiten aufweist. Als solche sind beim Ausführungsbeispiel parallel zur Drehachse 38 verlaufende Rippen 128 vorgesehen, die an den Außenseiten der Schenkel 114, 116 angeformt sind.
  • In der den Schließzylinder 100 überdeckenden Endstellung ist die Hülse 96 zweckmäßig leicht lösbar verrastet, um eine unbeabsichtigte Freilegung des Schließzylinders 100 zu vermeiden. Beim Ausführungsbeispiel ist diese Verrastung dadurch gebildet, daß auf der Unterseite der Jochwandung 110 an derjenigen Stelle, an der sie bei verdecktem Schließzylinder 100 mit diesem fluchtet, eine flache Ausnehmung 130 gebildet ist, während der Schließzylinder 100 geringfügig über die Stirnfläche 112 des Griffes 20 nach außen hervorsteht und somit in der Ausnehmung 130 einrasten kann. Wird die Jochwandung 110 mit ihrem zum Schließzylinder 100 hin liegenden Rand 120 über den Schließzylinder 100 in einer der beiden Verschiebungsrichtungen hinweggeschoben, so wird der Rand 132 geringfügig verformt und vom Schließzylinder 100 angehoben.
  • Zur Begrenzung des Verschiebungsbereichs der Hülse 96 auf dem Griff 20 sind geeignete Anschläge vorgesehen, die verhindern, daß die Hülse 96 in ihren beiden Endstellungen dac jeweils benachbarte Enle des Griffes 20 nach außen überragt. Beim Ausführungsbeispiel sind die Nuten 124 der Seitenflächen 118, 120 mit geschlossenen Enden versehen, die als Anschläge dienen. Die Federn 122 haben demgemäß gegenüber den Nuten 124 eine um den möglichen Verschiebungsweg der Hülse 96, d.h. annähernd um den Durchmesser des Schließzylinders 100 geringere Länge. Die Länge des Verschiebungsweges ist in Fig. 2 auch aus einem Vergleich der ausgezogen dargestellten Stellung der Hülse 96 mit deren strichpunktiert dargestellter Stellung ersichtlich, bei der sie den Schließzylinder 100 überdeckt.
  • Das in den Fig. 1 bis 3 dargestellte Ausführungsbeispiel eines Verschlußdeckels 10 ist auch geeignet, Unterdrücke in der oeffnung 12 des Stutzens 14 gegenüber der Umgebungsluft auszugleichen, wenn diese einen gewissen Betrag überschreiten. In diesem Falle wird nämlich die Federscheibe 34 von der Druckdifferenz zwischen ihrer Ober- und Rückseite im Bereich ihrer Stützfläche 36 nach rückwärts von der Stützfläche 38 der Deckelschale 18 und möglicherweise auch von dem zweiten Dichtring 42 abgehoben, so daß Umgebungsluft zwischen dem zweiten Dichtring 42 und der Federscheibe 34 sowie durch die mittige Öffnung 66 letzterer hindurch zu ihrer Rückseite gelangt.
  • Fig. 4 zeigt weitere Maßnahmen zur Unterstützung eines Unterdruckausgleiches. Im übrigen stimmen nicht erwähnte Teile der Fig. 4 gemäß ihren Bezugszeichen mit den entsprechenden Teilen in Fig. 1 bis 3 überein.
  • Bei dem Verschlußdeckel 10A gemäß Fig. 4 ist der Innendurchmesser des zweiten Dichtringes 42 merklich größer als der Außendurchmesser des Rohrabschnittes 68, so daß zwischen ihnen ein axialer Strömungskanal 134 belassen ist. Durch diesen hindurch kann der Raum zwischen Federscheibe 34 und Deckelschale 18 bei gegenüber der Stützfläche 38 der Deckelschale 18 abgehobener Federplatte 34 selbst dann mit dem Raum hinter der Federscheibe 34 in Strömungsverbindung treten, wenn hierbei der zweite Dichtring 42 an der Federscheibe 34 haften bleibt.
  • Bei dem Verschlußdeckel 10 nach Fig. 1 bis 3 ist der Betrag des Unterdrucks, der zu dem vorbeschriebenen Abheben der Federscheibe 34 von der Stützfläche 38 der Deckelschale 18 führt, relativ hoch. Sofern ein Unterdruckausgleich gewünscht wird, besteht meistens die Forderung, daß der zulässige Unterdruck betragsmäßig wesentlich geringer ist als der Uberdruck, bei dem eine Entlüftung erfolgt. Damit die Federscheibe 34 bereits bei einem geringen, vorbestimmten Unterdruck abhebt und einen Ausgleich zuläßt, kann gemäß einer weiteren in Fig. 4 dargestellten Maßnahme vorgesehen sein, daß zwischen der Deckelschale 18 und der Federscheibe 34 eine den zweiten Dichtring 42 in geringem Abstand umgebende Schraubendruckfeder 190 eingespannt ist. Diese unterstützt ein Abheben der Stützflächen 36, 38 der Federscheibe 34 und der Deckelschale 18 bei einem vorgegebenen, relativ geringen Unterdruck, während sie andererseits jedoch selbstverständlich so schwach sein muß, daß sie bei der betriebsmäßigen Durchbiegung der Federscheibe 34 bei angezogenem Verschlußdeckel 10A noch keine Undichtigkeiten zwischen Innenseite und Außenseite des zweiten Dichtringes 42 bewirkt.
  • Der in den Fig. 5 bis 8 dargestellte Verschlußdeckel 210 dient zum Verschließen der Öffnung am Ende eines nicht dargestellten, mit Innengewinde versehenen Kraftstoffstutzens eines Kraftfahrzeugs. Er umfaßt eine aus Kunststoff gebildete Deckelschale 212 mit einem einstückig daran angeformten, sich diametral über die Deckelschale 212 erstreckenden Griff 214 von annähernd dem Durchmesser der Deckelschale 212 gleicher Länge sowie ein Innenteil 216, das al deckelseitiges Befestigungsmittel ein mit dem Innengewinde des Stutzens zusammenwirkendes Außengewinde 218 aufweist. Deckelschale 212 und Innenteil 216 sind in bezug aufeinander drehbar gelagert, jedoch mittels eines zentral den Griff 214 und die Deckelschale 212 durchsetzenden Schließzylinders 220 miteinander kuppelbar. Der Innenteil 216 weist an seinem innerhalb der Deckelschale 212 liegenden äußeren Ende einen radial nach außen gerichteten Ringflansch 222 auf, an dem die Deckelschale 212 bezüglich ihrer zum Innenteil 216 koaxialen Stellung zentriert sowie mittels den Ringflansch 222 hintergreifender Rastnasen 224 gegen eine axiale Trennung von dem Innenteil 216 abgestützt ist. Am Uebergang vom Gewinde 218 zum Ringflansch 222 trägt der Innenteil 216 einen der Abdichtung gegenüber dem Stutzen dienenden Dichtring 226.
  • Zur möglidhen drehfesten Kupplung zwischen dem Schließzylinder 22Q und dem Innenteil 216 sind noch zu beschreibende Kupplungselemente in einem topfförmigen Einsatz 228 vorgesehen, der innerhalb des ebenfalls topfförmigen Innenteils 216 mit allseitigem Abstand gehalten ist, jedoch über sich von ihm radial nach außen erstreckende Ansätze 230 mit der Innenseite des Innenteils 216 drehfest gekuppelt ist, da die Ansätze 230 dort in Nuten 232 (Fig. 8) eingreifen, die sich parallel zur Drehachse 234 erstrecken. Jeweils zwischen benachbarten Ansätzen 230 und zwischen der Außenseite des Einsatzes 282 und der Innenseite des Innenteils 216 ist ein Strömungsweg 236 offen gelassen, wodurch der der Außenseite des Einsatzes 282 benachbarte Raum mit dem Innenraum der Deckelschale 212 in Verbindung steht. Letzterer steht mit der Außenluft über im Ringflansch 222 vorgesehene, radial außerhalb des Dichtringes 226 liegende öffnungen 238 in Verbindung. Damit steht auch der mittels eines Uberdruckventils 240 und eines Unterdruckventils 242 unterteilte Raum zwischen dem Boden 244 des Einsatzes 228 und dem Boden 246 des Innenteils 216 einerseits über die genannten Strömungskanäle 226, 238 mit der Außenluft und andererseits über im Boden 246 vorgesehene Öffnungen 248 mit dem Inneren des zu verschließenden Stutzens in Strömungsverbindung. Die Konstruktion der Ventile 240, 242 ist identisch mit der Ausführung bei dem Verschluß deckel nach Fig. 9 und wird im Zusammenhang mit diesem noch näher beschrieben. Es sei zunächst lediglich erwähnt, daß das Uberdruckventil 240 eine Schraubendruckfeder 250 umfaßt, die an der Rückseite des Bodens 244 des Einsatzes 228 abgestützt ist.
  • Der Einsatz 228 ist axial über weitere, noch zu beschreibende Teile an der Deckelschale 212 abgestützt. In den ihn haltenden Nuten 232 des Innenteils 216 ist er mit einem geringen axialen Spiel derart gehalten, daß die Schraubendruckfeder 250 des Uberdruckventils 240 über den Einsatz 216 die Deckelschale 212 gegenüber dem Innenteil 216 im Sinne von deren Trennung vorspannt. Hierdurch wird vermieden, daß irgendwelche Teile, beispielsweise zwischen den Einsatz 228 und die Deckelschale 212 eingespannte Teile oder die Deckelschale 212 gegenüber dem Innenteil 216 im unbelasteten Zustand klappern können. Das axiale Spiel des Einsatzes 228 gegenüber dem Innenteil ist freilich so gering, daß bei einem Absprengen der Deckelschale 212 der Einsatz 228 nur eine vernachlässigbar kleine axiale Bewegung gegenüber dem Innenteil 216 ausführt. Dadurch wird vermieden, daß durch eine solche Bewegung die Ansprechcharakteristik des Uberdruckventils 240 merklich verändert wird. Vielmehr bleiht bei einem Absprengen der Deckelschale 212 die Wirkunq der Ventile 240, 242 voll erhalten. Gleichfalls bleibt die Wirkung des Dichtringes 226 erhalten.
  • Das vorerwähnte Absprengen des Deckels 212 tritt ein unter der Wirkung von Kräften, die über den normalerweise bei der Handhabung auftretenden Kräften liegen. Dabei ist das Abspringen sogar zweckmäßig, um eine Obertragunq der übermäßigen Kräfte auf den Innenteil 216 zu vermeiden.
  • Die Deckelschale 212 ist hierzu entsprechend ausgebildet, beispielsweise indem die Rastnasen 224 abbrechbar ausgebildet sind oder die Deckelschale 212 unter den genannten Kräften so weit aufgeweitet wird, daß die Rastnasen 224 über den Außenumfang des Ringflansches 222 hinweg nach außen gleiten können.
  • Die axiale Abstützung des Einsatzes 228 gegenüber der Deckelschale 212 erfolgt über einen zentralen Formteil 252, der mit seinem in Fig. 7 oberen, äußeren Ende an der Innenseite des Griffes 214 axial abgestützt ist und innerhalb des Griffes 214 an zwei Fortsätzen 254 unverdrehbar gehalten ist, die parallel zu den Seitenwandungen 256 des Griffes zwischen diesen liegen. Der zentrale Formteil 252, der koaxial zur Drehachse 234 verläuft und rohrartig ausgebildet ist, nimmt den ebenfalls zur Drehachse 234 koaxialen, mittig die Deckelschale 212 durchsetzenden, von der Außenseite des Griffes 214 her zugänglichen Schließzylinder 220 auf.Der zentrale Formteil 252 ist an seinem rückwärtigen Ende im Einsatz 228 eingesteckt, jedoch herausziehbar gehalten, und auch von dem Griff 214 und der Deckelschale 212, in denen er lediglich eingesteckt ist, ist er leicht trennbar. Bei einer Absprengung der Deckelschale 212 wird der Absprengvorgang daher von dem zentralen Formteil 252 keinesfalls behindert. Es kann entweder mit der Deckelschale 212 entfernt werden oder, wenn auf es nach Entfernung der Deckelschale 212 keine Kräfte mehr einwirken, im Einsatz 228 eingesteckt verbleiben.
  • Im ruckwärtigen Ende des zentralen Formteils 252 ist ein quer zur Drehachse 234 verschiebbarer Riegel 258 gelagert, der mittels eines in ihn eingreifenden, am rückwärtigen Ende des Schließzylinders 220 vorgesehenen Exzenternockens 260 zasiscllen einer in den zentralen Formteil 252 zurückgezogenen passiven Stellung und einem in Fig. 7 und 8 dargestellten, mit zwei Rastnasen 262 aus dem zentralen Formteil 252 einseitig hervorstehenden aktiven Stellungsbereich verschiebbar ist. Im aktiven Stellunysbereich ist der Riegel 258 gegenüber dem Exzenternocken 260 begrenzt derart verschiebbar, daß die Rastnasen 262 unter der Einwirkung äußerer Kräfte auch wieder bis in den zentralen Formteil 252 hineingeschoben werden können. Der Riegel 258 steht jedoch unter der Wirkung einer Schraubendruckfeder 264, die ihn im Sinne eines Hinaustretens der Rastnasen 262 aus dem zentralen Formteil 252 belastet. Dabei tauchen dann die Rastnasen 262 in sich parallel zur Drehachse 234 erstreckende Rastnuten 266 ein, die am Innenumfang des zylindrischen Wandungsabschnittes des topfförmigen Einsatzes 228 gebildet sind. Bei im aktiven Stellungsbereich befindlichem Riegel 258 arbeiten dann erste Flanken 268 der Rastnasen mit ersten Flanken 270 der Rastnuten derart zusammen, daß eine Verdrehung des zentralen Formteils 252 gegenüber dem Einsatz 228 nicht möglich ist, so daß in dieser Drehrichtung der Griff 214 in jedem Falle den Innenteil 216 dreht, auch wenn dieser schwergängig sein sollte. Weiter arbeiten bei im aktiven Stellungsbereich befindlichem Riegel 258 geschrägte zweite Flanken 272 der Rastnasen 262 mit geschrägten zweiten Flanken 274 der Rastnuten 266 derart zusammen, daß in einer der vorgenannten ersten Drehrichtung entgegengesetzten zweiten Drehrichtung zwar eine Mitnahme des Einsatzes 228 durch den Riegel 258 erfolgt, daß jedoch beim Uberschreiten eines vorgegebenen Drehmoments, das durch die Betätigung des Griffes 214 aufgebracht wird, eine Entkupplung erfolgt.
  • Hierbei werden nämlich die Rastnasen 262 an ihren zweiten Flanken 272 mit solcher Kraft entgegen der Wirkung der Schraubendruckfeder 264 einwärts gedrängt, daß der Riegel 258 in eine Stellung zurückgeschoben wird, in der die Rastnasen 262 innerhalb des zentralen Formteils 252 liegen.
  • Dadurch, daß der Riegei 258 zwei auf derselben Seite liegende, gleichzeitig wirksame Rastnasen 262 aufweist, ist es gegenüber Lösungen mit einer einzigen Rastnase möglich, die radialen Tiefen der Rastnasen 262 und Rastnuten 266 zu verringern und/oder die Schrägwinkel der zweiten Flanken 272, 274 zu vergrößern und/oder die Druckkraft der Schraubendruckfeder 264 zu verringern, wodurch sich bei einem Drehen in der zweiten Drehrichtung mit einem das vorgegebene Drehmoment übersteigenden Drehmoment wesentlich sanftere ruckweise Bewegungen des Riegels 258 von Rastnut 266 zu Rastnut 266 ergeben. Hierdurch wird der Verschleiß herabgesetzt und die Prüfung des Verschlußdeckels 210 auf seine Funktionsfähigkeit in dieser Hinsicht erleichtert. Auch führen die beim Drehen in der zweiten Drehrichtung auftretenden radialen Schläge der Rastnasen 262 -in die Rastnuten 266 hinein in wesentlich geringerem Maße zu einer noch verbleibenden Beaufschlagung des Innenteils 216 mit in der zweiten Drehrichtung wirkenden Kräften, als dies dann der Fall ist, wenn der Riegel mit einer einzigen, relativ großen Rastnase versehen ist und eine relativ geringe Anzahl von Rastnuten vorgesehen ist. Hierdurch wird die durch die Drehmomentbegrenzung erreichte Schonung des Dichtringes 226 auch bei unsachgemäß langem Drehen des Griffes 214 sichergestellt.
  • Eine der sicheren Funktion der Kupplungselemente dienende weitere Maßnahme liegt darin, daß die Rastnasen 262 und die Rastnuten 266 an ihren in der ersten Drehrichtung zusammenwirkenden ersten Flanken 268, 270 hinterschnitten sind, so daß die Rastnasen 262, wie aus Fig. 8 ersichtlich, einen Querschnitt haben, wie er von den Sägezähnen von Kreissägeblättern bekannt ist. Hierdurch wird ein wesentlich sicherer Eingriff auch über lange Zeit und auch bei zunehmender Abnutzung gegenüber dem Fall erzielt, daß die erste Flanke einer einzigen vorgesehenen Rastnase parallel zu einer Längsseite des Riegels 258 verläuft.
  • Der Winkel ß, den die ersten Flanken 268, 270 gegenüber einem Durchmesser einnehmen, sollte bei 120 liegen. Dabei ist der Schrägwinkel der in der ersten Drehrichtung wirksamen ersten Flanken 268 der Rastnasen 262 zweckmäßig geringfügig größer als der Schrägwinkel der ersten Flanken 270 der Rastnuten 266 zu wählen, beispielsweise zu 140 bzw. 100. Die Tiefe der Rastnuten 266 beträgt beim Ausführungsbeispiel annähernd 13 % des mittleren Durchmessers, auf dem sie liegen, oder annähernd 14 % des Innendurchmessers des Einsatzes 228. Dabei sind beim Ausführungsbeispiel insgesamt fünfzehn Rastnuten 266 vorgesehen.
  • Die Schrägwinkel » der zweiten Flanken 272, 274 gegenüber einem Verlauf in Durchmesserrichtung liegen bei 420.
  • Auch bei dem Verschlußdeckel nach Fig. 5 bis 8 ist eine Abdeckung für den Schließzylinder 220 vorgesehen, die ähnlich wie bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 bis 3 von einer Hülse 276 gebildet ist. Diese weist in ihrer der Stirnfläche 278 des Griffes 214 benachbarten Jochwandung 280 eine Öffnung 282 auf, die in einerder beiden Verschiebungs-Endstellungen der Hülse 276 mit dem Schließzylinder 220 fluchtet, während in der anderen möglichen Endstellung die Jochwandung 280 den Schließzylinder 220 überdeckt. Da bei dem Ausführungsbeispiel die Stirnfläche 278 des Griffes 214 annähernd den Verlauf eines Kreisbogenabschnittes hat, müssen die Nut-Feder-Führungen der Hülse 276 einen entsprechenden, zur Stirnseite 278 parallelen Verlauf haben. Hierzu weist bei diesem Ausführungsbeispiel der Griff 214 an den Kanten, an denen seine Seitenflächen 284, 286 (Fig. 6) in seine Stirnfläche 278 übergehen, seitwärts nach außen vorstehende Leisten 288, 290 auf, die von den Schenkeln 292, 294 der Hülse 276 übergriffen sind. Die Länge der Hülse 276 ist wieder annähernd gleich der Länge des Griffes 214 vermindert um den Durchmesser des Schließzylinders 220. Dadurch läßt sie sich leicht ergreifen. Da sie im übrigen als eine oben liegende Verbreiterung oder Griffleiste des Griffes 214 wirkt, erleichtert sie dessen Hanhabung noch weiter.
  • Die Begrenzung des Verschiebungsweges der Hülse 276 wird dadurch erhalten, daß diese auf den Innenseiten der Schenkel 292, 294 jeweils eine Anschlagnocke aufweist und daß diese Anschlagnocken in in den Leisten 288, 290 vorgesehenen Nuten 296, 298 (Fig. 5) laufen, deren Länge annähernd der Länge des Verschiebungsweges, also annähernd dem Durchmesser des Schließzylinders 220 gleicht. In Fig. 5 ist die Hülse 276 im übrigen zur Verdeutlichung fortgeschnitten, wobei lediglich ein Teil des Schenkels 292 und die an dessen Innenseite vorgesehene Anschlagnocke 300 sichtbar sind.
  • Eine leicht lösbare Verrastung der Hülse 276 in ihrer den Schließzylinder 222 überdeckenden Endstellung wird dadurch erreicht, daß bei Erreichen dieser Endstellung die Anschlagnocken, beispielsweise die Anschlagnocke 300, in den Nuten 296, 298 eine Vertiefung 302, 304 vorfinden, in die sie eintreten und aus der sie unter vernachlässigbarer Verformung der Schenkel 292, 294 wieder herausführbar sind.
  • Bei dem in Fig. 9 gezeigten Verschlußdeckel 410 handelt es sich um einen Verschlußdeckel für den Kühler einer Brennkraftmaschine, insbesondere eines Kraftfahrzeugs.
  • Der Verschlußdeckel umfaßt eine Deckelschale 412, die sich nach rückwärts in einen mit Innengewinde 414 versehenen Rand 416 fortsetzt, so daß sie auf den mit Außengewinde versehenen Stutzen eines Kühlers aufgeschraubt werden kann. Es können jedoch auch andere Befestigungsmittel vorgesehen sein. Weiter weisen die Deckelschale 412 und ihr Rand 416 auf ihrem Außenumfang drei angeformte Griff-Fortsätze 418 auf, deren Inneres zugleich als Strömungskanäle dient, durch die hindurch der unmittelbar an die Rückseite der Deckelschale 412 anschließende Raum um den zu verschließenden Stutzen herum mit der Umgebungsluft in Verbindung steht. Hinter der Deckelschale 214 liegt ein Innenteil 220 und ein in diesem zur Deckelschale 412 hin liegender Einsatz 422.
  • Zwischen dem Innenteil 420 und dem Einsatz 422 sind ein Uberdruckventil 240 und ein Unterdruckventil 242 angeordnet, die bei Überdruck bzw. Unterdruck im verschlossenen Stutzen öffnen, um einen Druckausgleich gegenüber der Umgebungsluft herbeizuführen. Hierzu ist der Raum zwischen dem Boden 424 des Innenteils 420 und dem Einsatz 422 einerseits über den bereits genannten Strömungskanal im Griff-Fortsatz 418 und eine mittige Öffnung 426 des Einsatzes 422 mit der Umgebungsluft verbunden, während andererseits im Boden 424 eine Öffnung 428 für eine Strömungsverbindung zwischen dem Inneren des Stutzens und der Oberseite des Bodens 424 sorgt.
  • Wie bereits erwähnt, ist die Konstruktion der Ventile 240, 242 in Fig. 7 und 9 gleich. Sie werden daher nachfolgend gemeinsam anhand von Fiq. 9 beschrieben.
  • Das Uberdruckventil 240 umfaßt einen am Innenteil 420 ausgebildeten, nach außen aerichteten, ringförmigen Ventilsitz 430 von relativ großem Durchmesser und eine den Ventilsitz 430 überdeckende, von einer Federscheibe 432 gebildete Ventilplatte. Nahe deren Außenumfang liegt zwischen ihr und dem Ventilsitz 430 ein Dichtring 434, in dessen an der Federscheibe 432 anliegende Seite eine in der Federscheibe 432 gebildete, umlaufende Sicke 436 eindringt. Die Federscheibe 432 ist auf ihrer dem Dichtring 434 gegenüberliegenden oberen Seite nahe ihrer Mitte an dem Einsatz 422 abgestützt, und zwar über die Schraubendruckfeder 250, zu deren Unterbringung und Führung gegen ein seitliches Ausknicken die Federscheibe 432 in ihrer Mitte mit einer becherförmigen, nach rückwärts gerichteten Auswölbung 438 versehen ist. Letztere hat eine zylindrische Wandung 440 und eine mittige öffnung 442. Aufgrund ihrer Belastung durch die Schraubendruckfeder 250 ist die Federscheibe 432 in ihrem radial außerhalb der Auswölbung 438 liegenden Bereich in nicht näher dargestellter Weise federelastisch durchgebogen.
  • Ihre Dicke ist so gering bemessen, daß die Durchbiegung mindestens gleich ihrer Dicke ist. Aufgrund der Federelastizität und geringen Dicke der Federscheibe 432 gleicht diese etwaige Verwindungen und sonstige Gestaltunregelmäßigkeiten des Ventilsitzes 430 weitestgehend aus, wie sie beispielsweise bei der Herstellung des Innenteils oder aber auch aufgrund von Alterungserscheinungen des Innenteils 420 auftreten können; der Innenteil 420 besteht aus einem Kunststoff, der beispielsweise bei starker Erhitzung und gleichzeitiger Krafteinwirkung ein Fließverhalten zeigen kann. Es hat sich gezeigt, daß dann trotz auftretender Gestaltunregelmäßigkeiten der Überdruck, bei dem das Überdruckventil 240 öffnet, in engen Grenzen konstant blieb.
  • Der Innenteil 420 weist eine Wandung 444 auf, die zumindest auf Abschnitten ihres Umfanges und beim Ausführungsbeispiel auf dem gesamten Umfang den Dichtring 434 und die Federscheibe 432 umgibt. Der Dichtring 434 liegt lediglich lose an der Federscheibe 432 an, da die ihn umgebende Wandung 444 eine wesentliche radiale Bewegung verhindert.
  • Andererseits ist der zwischen dem Außenumfang des Dichtringes 434 und der Federscheibe 432 einerseits und dem Innenumfang der Wandung 444 andererseits bleibende Strömungsweg weit genug, um einen Druckausgleich dann nicht zu behindern, wenn der Dichtring 434 und die Federscheibe 432 unter der Wirkung eines inneren Überdrucks und entgegen der Wirkung der Schraubendruckfeder 436 angehoben werden.
  • Auch das Unterdruckventil 242 umfaßt eine Federscheibe 446, die nahe ihrer Mitte über eine Schraubendruckfeder 448 am Boden 424 des Innenteils 420 abgestützt ist.
  • Als Ventilsitz des Unterdruckventils 242 dient der Dichtring 434, dessen Innendurchmesser merklich kleiner als der Innendurchmesser des Ventilsitzes 430 des Uberdruckventils 240 gewählt ist, während der Durchmesser der Federscheibe 446 größer als der Innendurchmesser des Dichtringes 434 und geringer als der Innendurchmesser des Ventilsitzes 430 des Überdruckventils 240 gewählt ist. Die Federscheibe 446 weist eine mittige, becherförmige, nach rückwärts gerichtete Auswölbung 450 auf, die die Auswölbung 438 der Federscheibe 432 des Überdruckventils 240 umgibt und dazu dient, die Federscheibe 446 des Unterdruckventils 242 an der Auswölbung 438 der Federscheibe 432 zentrisch zu führen und auch die die Auswölbung 450 umgebende Schraubendruckfeder 448 gegen ein seitliches Ausknicken zu führen. - Abweichend von der in Fig. 9 links ausgezogen dargestellten, tatsächlich gewählten Ausführungsweise könnte auch, wie in der Figur rechts dargestellt, anstelle eines einzigen Dichtringes 434 je ein Dichtring 434A bzw. 43413, die konzentrisch ineinander liegen, für das Uberdruckventil 240 bzw. das Unterdruckventil 242 verwendet werden.
  • Die Federscheibe 446 des Unterdruckventils 242 wirkt in ähnlicher Weise wie die Federscheibe 432 des Uberdruckventils 240 zum Ausgleich von Gestaltunregelmäßigkeiten des Ventilsitzes, d.h. im Falle des Unterdruckventiles 242 des Dichtringes 434. Obwohl dieser im unbelasteten Zustand eben ist, kann er jedoch gerade deswegen, weil die Federscheibe 432 zum Ausgleich von Gestaltunregelhäßigkeiten des Ventilsitzes 430 des Uberdruckventils 240 dient, seinerseits Gestaltunregelmäßigkeiten annehmen, beispielsweise eine Verwindung gegenüber einer zur Drehachse 452 senkrechten Ebene haben.
  • Bei einem Ansprechen des Überdruckventils 240 wird die Federscheibe 446 des Unterdruckventils mit. ihrer Auswölbung 250 gleichzeitig mit dem Dichtring 434 und der Federscheibe 432 gegenüber dem Ventilsitz 430 des Uberdruckventils 240 angehoben, so daß dabei kein Strömungsweg zwischen den Federscheiben 432, 446 und durch die Öffnung 442 der Federscheibe 432 hindurch entsteht. Dagegen wird beim Überschreiben eines vorgegebenen Unterdrucks in dem verschlossenen Stutzen die Federscheibe 446 des Überdruckventils nach rückwärts und in Fig. 9 nach unten abgezogen, so daß dann Umgebungsluft durch die Öffnung 426 des Einsatzes 422, durch die Öffnung 442 der Federscheibe 432 und den Raum zwischen den beiden Federscheiben 432, 446 hindurch in den zwischen der Federscheibe 446 des Unterdruckventils 242 und dem Boden 424 liegenden Raum sowie aus diesem durch die öffnung 428 hindurch strömen kann. Der Boden 424 weist eine die konzentrischen Auswölbungen 438, 450 ihrerseits konzentrisch umgebende, nach rückwärts gerichtete Vertiefung 454 auf.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 9 weist der Innenteil 420 annähernd auf seiner halben axialen Höhe einen umlaufenden Flansch 456 auf, der auf Vorder- und Rückseite eben ist. Der Innenraum der Deckelschale 412 ist zweifach gestuft ausgebildet. Der Innenteil 420 liegt mit seinem Flansch 456 auf einer ersten Stufe 458 auf. Der Innendurchmesser der nach rückwärts anschließenden zweiten Stufe 460 größeren Durchmessers ist annähernd gleich dem Außendurchmesser des Flansches 456 des Innenteils 420.
  • Die Höhe dieser zweiten Stufe 460 gegenüber der ersten Stufe 458 ist zumindest annähernd gleich der Dicke des Flansches 256. Ein der Abdichtung gegen die zu verschliessende Öffnung bzw. den sie umgebenden Stutzenrand dienender Dichtring 462 liegt sowohl auf der zweiten Stufe 460 als auch auf der damit fluchtenden Rückseite des Flansches 446 an. Der Dichtring 462 ist an seinem Außenumfang in einer einseitig von der zweiten Stufe 460 begrenzten Innenumfangsnut 464 des Randes 416 der Deckelschale 412 axial gehalten. Damit ist der Innenteil 420 in einfachster Weise innerhalb der Deckelschale 412 montierbar und unverlierbår gehalten sowie ebenfalls qewünschtenfalls demontierbar.
  • Die die Ventile 240, 242 umgebende Wandung 444 des Innenteils 420 setzt sich an ihrem in geringem Abstand vor den Ventilen 7.40, 242 und nahe der Rückseite der Deckelschale 212 liegenden Endabschnitt in mindestens drei radial einwärts weisenden Rastnasen 466 fort, hinter denen der als flacher Blechformteil gebildete Einsatz 422 verrastet ist.
  • Auch hierdurch ist eine leichte Montage dadurch möglich, daß der Einsatz 422 nach Einbringen der Einzelteile der Ventile 240, 242 in den Innenteil 420 zwischen den Rastnasen 466 eingedrückt wird. Innenteil 420, Einsatz 422 und Ventile 240, 242 bilden dann einen einheitlichen, flachen Bauteil, der in der bereits beschriebenen Weise wiederum einfach in der Deckelschale 412 montiert werden kann.

Claims (98)

  1. Patentansprüche 1. Verschlußdekcle für die zu verschließende öffnung (2) eines Stutzens oder Behälters, insbesondere eines Kraftstoffstutzens (14) oder Kühlers eines Kraftfahrzeugs, mit einer die zu verschließende öffnung (12) überdeckenden Deckelschale (18, 212, 412) und einem deckelseitigen Befestigungsmittel (24, 218, 414), das mit einem an der zu verschließenden öffnung (12) vorgesehenen ortsfesten Befestigungsmittel (28) zusammenwirkt, gekennzeichnet durch einen Dichtring (32, 42, 226, 434).
  2. 2. Verschlußdeckel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtring (32, 434) nahe dem Außenumfang einer vorzugsweise metallischen Federscheibe (34, 432, 446) angeordnet ist, die an einer nahe ihrer Mitte auf ihrer dem Dichtring (32, 434) gegenüberliegenden Seite liegenden Stützfläche (36) abgestützt ist und die unter den im Betrieb auf den Dichtring (32, 434) einwirkenden Kräften federelastisch durchbiegbar ist.
  3. 3. Verschlußdeckel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Federscheibe (34, 432, 446) eine so geringe Dicke hat, daß ihre Durchbiegung gegenüber ihrer unbelasteten Ruhestellung unter den im Betrieb auf sie einwirkenden Kräften mindestens so groß wie ihre Dicke ist.
  4. 4. Verschlußdeckel nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtring (32, 434) im unbelasteten Zustand eben ausgebildet ist.
  5. 5. Verschlußdeckel nach einem der Ansprüche 2-4, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtring zur Abdichtung gegenüber einer die zu verschließende Öffnung (12) umgebenden, ortsfesten Dichtfläche (16) vorgesehen ist.
  6. 6. Verschlußdeckel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der an der Rückseite der Federscheibe (34) vorgesehene Dichtring (32) und die Federscheibe (34) einen der ortsfesten Dichtfläche (16) zumindest annähernd gleichen Außendurchmesser aufweisen und daß die Federscheibe (34) hinter der Deckelschale (18) liegt und in ihrem radial außerhalb ihrer Stützfläche (36) liegenden äußeren Bereich von dem benachbarten Bereich der Rückseite der Deckelschale (18) beabstandet ist.
  7. 7. Verschlußdeckel nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen der unbelasteten Federscheibe (34) und dem Bereich der Rückseite der Deckelschale (18), der dem äußeren Bereich der Federscheibe (34) benachbart ist, größer ist als der Federweg, um den sich die Federscheibe (34) bei Belastung gegenüber dem unbelasteten Ruhezustand durchbiegt.
  8. 8. Verschlußdeckel nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckelschale (18) aus Blech geformt ist.
  9. 9. Verfahren nach Anspruch 6 oder nach Anspruch 6 und einem der Ansprüche 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß zur Abstützung der Stützfläche (36) der Federscheibe (34) nahe deren Mitte eine rückwärts vorspringende Stützfläche (38) der Deckelschale (18) gebildet ist.
  10. 10. Verschlußdeckel nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Stützflächen (36, 38) der Federscheibe (34) und der Deckelscheibe (18) eine zweite Dichtung (42) liegt.
  11. 11. Verschlußdeckel nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützfläche (38) der Deckelschale (18) an einem an dieser gebildeten ringförmigen Vorsprung (40) gebildet ist.
  12. 12. Verschlußdeckel nach Anspruch 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Dichtung (42) ein Dichtring ist.
  13. 13. Verschlußdeckel nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Dichtring (42) eben ausgebildet ist.
  14. 14. Verschlußdeckel nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Federplatte (34) eine mittige Öffnung (66) aufweist, um die herum die Stützfläche (36) der Federscheibe (34) liegt.
  15. 15. Verschlußdeckel nach Anspruch 6 oder nach Anspruch 6 und einem der Ansprüche 7 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckelschale (18) einen umlaufenden, sich über die Ebene, in der der an der Rückseite der Federscheibe (34) vorgesehene Dichtring (32) im unbelasteten Ruhezustand liegt, hinaus nach rückwärts erstreckenden Rand (44) aufweist.
  16. 16. Verschlußdeckel nach Anspruch 6 oder nach Anspruch 6 und einem der Ansprüche 7 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Federscheibe (34) Mittel zur Zentrierung des Dichtringes (32) aufweist.
  17. 17. Verschlußdeckel nach Anspruch 6 oder nach Anspruch 6 und einem der Ansprüche 7 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß hinter der Federscheibe(34) ein Formteil (50) bezüglich der Deckelschale (18) zumindest annähernd axial unverschiebbar gehalten ist, an dem die Federscheibe (34) in deren unbelasteter Ruhestellung anliegt.
  18. 18. Verschlußdeckel nach Anspruch 6 oder nach Anspruch 6 und einem der Ansprüche 7 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß der hinter der Federscheibe (34) liegende Dichtring (32) einen gegenüber dem Innendurchmesser der ortsfesten Dichtfläche (16) geringeren Innendurchmesser aufweist und daß hinter der Federscheibe (34) ein Formteil (50) gehalten ist, das an mindestens zwei Stellen (54) seines Außenumfanges gegenüber dem Innendurchmesser des Dichtringes (32) größere und gegenüber dem Innendurchmesser der ortsfesten Dichtfläche (16) geringere diametrale Abmessungen aufweist.
  19. 19. Verschlußdeckel nach Anspruch 6 oder nach Anspruch 6 und einem der Ansprüche 7 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß hinter der Federscheibe (34) ein Formteil (50) gehalten ist, das mit dem Innenumfang der zu verschließenden Öffnung (12) unverdrehbar zusammenwirkt und dem gegenüber die Deckelschale (18) unverdrehbar gehalten ist.
  20. 20. Verschlußdeckel nach Anspruch 6 oder nach Anspruch 6 und einem der Ansprüche 7 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß hinter der Federscheibe (34) ein in die zu verschließende Öffnung (12) eintauchender Formteil (50) gehalten ist, dessen diametrale Außenabmessungen zur Zentrierung bezüglich der zu verschließenden Öffnung (12) annähernd deren Innenquerschnittsabmessungen glei dien.
  21. 21. Verschlußdeckel nach einem der Ansprüche 17 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß der vorzugsweise aus Blech gebildete Formteil als eine rückwärtige Schale (50) mit einem zur Federscheibe (34) hin einwärts gerichteten äußeren Rand (52) ausgebildet ist.
  22. 22. Verschlußdeckel nach Anspruch 18 und 21, dadurch gekennzeichnet, daß der Außendurchmesser des Randes (52) der rückwärtigen Schale (50) geringer als der Innendurchmesser des Dichtringes (32) ist und daß an der rückwärtigen Schale (50) Stellen von gegenüber dem Innendurchmesser des Dichtringes (32) größeren diametralen Abmessungen von Ausbuchtungen (54) des Randes (52) der rückwärtigen Schale (50) gebildet sind, in deren Bereich jeweils ein Abschnitt (56) des Randes (52) gegenüber der Ruhestellung der Federscheibe (34) mindestens um die Dicke des unbelasteten Dichtringes (32) zurückversetzt ist.
  23. 23. Verschlußdeckel nach Anspruch 18 oder 22, dadurch gekennzeichnet, daß der hinter der Federscheibe (34) liegende Dichtring (32) lose an der Federscheibe (34) anliegt.
  24. 24. 'Verschlußdeckel nach Anspruch 19 oder nach Anspruch 19 und einem der Ansprüche 20 bis 23, wobei die zu verschlie-Bende Öffnung (12) an ihrem Innenumfang mindestens eine axial nach außen offene Ausnehmung (30) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der Formteil (50) in diese Ausnehmung (30) unverdrehbar eingreift.
  25. 25. Verschlußdeckel nach Anspruch 14 und nach einem der Ansprüche 17 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckelschale (18) und der Formteil (50) durch die mittige öffnung (66) der Federscheibe (34) hindurch gekuppelt sind.
  26. 26. Verschlußdeckel nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsmittel für die Deckeischale (18) und den Formteil (50) einen die Federscheibe (34) durchsetzenden Rohrabschnitt (68) umfassen, wobei vorzugsweise an dessen Außenumfang die Federscheibe (34) zentriert ist.
  27. 27. Verschlußdeckel nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß der Rohrabschnitt (68) an der Deckelschale (18) angeformt ist und daß der Formteil (50) am freien Ende des Rohrabschnittes (68) anliegt.
  28. 28. Verschlußdeckel nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, daß der Rohrabschnitt (68) an seinem hinteren Ende einen einwärts gerichteten Rand (70) aufweist, an dem der Formteil (50) abgestützt ist.
  29. 29. Verschlußdeckel nach Anspruch 27 oder 28, dadurch gekennzeichnet, daß der Rohrabschnitt (68) an seinem hinteren Ende mindestens einen sich axial erstreckenden Fortsatz (74) aufweist, der zur drehfesten Kupplung von Deckelschale (18) und Formteil (50) in eine Ausnehmung (78) des letzteren eingreift.
  30. 30. Verschlußdeckel nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, daß der Formteil (50) eine mittige öffnung (76) aufweist, deren Durchmesser gleich dem Innendurchmesser des einwärts gerichteten Randes (70) ist, daß der sich axial erstreckende Fortsatz (74) vom Innenumfang dieses Randes (70) abgebogen ist und daß die ihn aufnehmende Ausnehmung (78) des Formteils (50) am Umfang von dessen mittiger Öffnung (76) gebildet ist.
  31. 31. Verschlußdeckel nach Anspruch 5 oder nach Anspruch 5 und einem der Ansprüche 6 bis 30, dadurch gekennzeichnet, daß als deckelseitiges Befestigungsmittel ein Federbügel (24) vorgesehen ist, der hinter der Federscheibe (34) liegt und der mit seinen beiden Enden (26) durch am Innenumfang der zu verschließenden Öffnung (12) vorgesehene, axial nach außen offene Ausnehmungen (30) hindurch in am Innenumfang der zu verschließenden Öffnung (12) als ortsfestes Befestigungsmittel gebildete, sich annähernd in Umfangsrichtung erstreckende Führungsbahnen (28) einführbar und zwecks Bildung einer Renkverbindung verdrehbar ist.
  32. 32. Verschlußdeckel nach den Ansprüche 14 und 31, dadurch gekennzeichnet, daß an der Außenseite der Deckelschale (18) ein Griff (20) vorgesehen ist, der mittels eines die Deckelschale (18) und die Öffnung (66) der Federscheibe (34) drehbar und abgedichtet durchsetzenden Bolzens (22) drehfest mit dem Federbügel (24) gekuppelt ist.
  33. 33. Verschlußdeckel nach einem der Ansprüche 17 bis 30 und nach Anspruch 32, dadurch gekennzeichnet, daß der Bolzen (22) den Formteil (50) durchsetzt und der Federbügel (24) hinter dem Formteil (50) liegt.
  34. 34. Verschlußdeckel nach Anspruch 32 oder 33, dadurch gekennzeichnet, daß der Bolzen (22) in der Deckelschale (18) drehbar gelagert ist.
  35. 35. Verschlußdeckel nach Anspruch 27 und 34, dadurch gekennzeichnet, daß der Bolzen (22) in dem Rohrabschnitt (68) gelagert ist.
  36. 36. Verschlußdeckel nach -Anspruch 33 oder nach Anspruch 33 und einem der Ansprüche 34 oder 35, dadurch gekennzeichnet, daß der Bolzen (22) mit einer axial gerichteten Ringfläche (80) an der Deckelschale (18) gegen eine axiale Verschiebung nach rückwärts abgestützt ist und daß der Formteil (50) auf der Oberseite des Federbügels (24) aufsitzt und bei unbelastetem Federbügel (24) gegenüber der Deckelschale (18) abgestützt ist.
  37. 37. Verschlußdeckel nach Anspruch 21 und 36, dadurch gekennzeichnet, daß die rückwärtige Schale (50) eine vorzugsweise nahe ihrem Außenumfang liegende, nach rückwärts vorspringende, ringförmige Erhebung (62) aufweist, mit der sie auf der Oberseite des Federbügels (24) aufsitzt.
  38. 38. Verschlußdeckel nach einem der Ansprüche 32 bis 37, dadurch gekennzeichnet, daß die Verdrehung des Federbügels (24) gegenüber der Deckelschale (1$} auf einen vorgegebenen Winkelbereich begrenzt ist.
  39. 39. Verschlußdeckel nach den Ansprüchen 19 und 38, dadurch gekennzeichnet, daß zur Begrenzung des Verschwenkbereiches des Federbügels (24) auf der Rückseite des Formteils (50) nach rückwärts ragende Vorsprünge (60) gebildet sind, an die der Federbügel (24) bei seiner Verdrehung in Umfangsrichtung anschlägt.
  40. 40. Verschlußdeckel nach Anspruch 37 und 39, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge (60) radial innerhalb der ringförmigen Erhebung (62) liegen.
  41. 41. Verschlußdeckel nach Anspruch 40, dadurch gekennzeichnet, daß der Federbügel (24) mindestens eine aus ihm nach oben herausgedrückte Nase (64) zum Zusammenwirken mit den gegenüber der ringförmigen Erhebung (62) weniger weit nach rückwärts ragenden Vorsprüngen aufweist.
  42. 42. Verschlußdeckel nach den Ansprüchen 22, 31 und 38, dadurch gekennzeichnet, daß die rückwärtige Schale (50) zwei einander diametral gegenüberliegende Ausbuchtungen (54) ihres Randes (52) aufweist, mit denen sie in die Ausnehmungen (30) des Innenumfangs der zu verschließenden Öffnung (12) eingreift und deren Verbindungslinie in einer Endstellung des Verdrehbereiches des Federbügels (24) mit dessen Richtung übereinstimmt.
  43. 43. Verschlußdeckel nach Anspruch 28 und 36 oder nach den Ansprüchen 28 und 36 und einem der Ansprüche 37 bis 42, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringfläche (80) des Bolzens (22) auf der Oberseite des einwärts gerichteten Randes (70) des Rohrabschnittes (68) aufsitzt.
  44. 44. Verschlußdeckel nach Anspruch 35 oder 43, dadurch gekennzeichnet, daß der Bolzen (22) mittels einer in einer umlaufenden Ringnut (84) liegenden O-Ringdichtung (82) gegenüber dem Rohrabschnitt (68) abgedichtet ist.
  45. 45. Verschlußdeckel nach Anspruch 44, dadurch gekennzeichnet, daß der Bolzen (22) einen nach rückwärts in Stufen abnehmenden Querschnitt mit einem außerhalb der Deckel schale (18) liegenden ersten Abschnitt (86) größten Durchmessers, einem der Lagerung in dem Rohrabschnitt (68) dienenden zweiten Abschnitt (88), einem der Aufnahme der O-Ringdichtung (82) innerhalb des Rohrabschnittes (68) dienenden dritten Abschnitt (90) und einem daran anschließenden, den Federbügel (24) tragenden vierten Abschnitt (92) aufweist.
  46. 46. Verschlußdeckel nach einem der Ansprüche 32 bis 45, dadurch gekennzeichnet, daß der Griff (20) und der Bolzen (22) einstückig vorzugsweise aus einem Kunststoff gebildet sind.
  47. 47. Verschlußdeckel nach einem der Ansprüche 32 bis 46, dadurch gekennzeichnet, daß der Bolzen (22) hohl ausgebildet ist.
  48. 48. Verschlußdeckel nach Anspruch 46 oder 47, dadurch gekennzeichnet, daß der Bolzen (22) mit einer zur Außenseite des Griffes (20) freiliegenden Öffnung (94) ausgebildet ist.
  49. 49. Verschlußdeckel nach Anspruch 45 und nach Anspruch 47 oder 48, dadurch gekennzeichnet, daß der Bolzen (22) mit annähernd gleichmäßiger Wandstärke ausgebildet ist.
  50. 50. Verschlußdeckel nach einem der Ansprüche 32 bis 49, dadurch gekennzeichnet, daß der Bolzen (22) den Federbügel (24) formschlüssig durchsetzt.
  51. 51. Verschlußdeckel nach einem der Ansprüche 32 bis 50, dadurch gekennzeichnet, daß der Federbügel (24) an dem Bolzen (22) in axialer Richtung ausschließlich gegen eine Trennung von dem Bolzen (22) gehalten ist, vorzugsweise mittels eines den Bolzen (22) achsnormal durchsetzenden, auf der Rückseite des Federbügels (24) liegenden Stiftes (98).
  52. 52. Verschlußdeckel nach einem der Ansprüche 32 bis 51, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Griff (20) diametral über die Außenseite der Deckelschale (18) erstreckt.
  53. 53. Verschlußdeckel nach Anspruch 52, dadurch gekennzeichnet, daß der Griff (20) gegenüber der Außenseite der Deckelschale (18) geringfügig beabstandet ist.
  54. 54. Verschlußdeckel nach einem der Ansprüche 32 bis 53, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Griff (20) exzentrisch zur Drehachse (38) und parallel zu dieser ein von der Außenseite des Griffes (20) her zugänglicher und an seinem hinteren Ende einen der Deckelschale (18) benachbarten Exzenternocken (102) aufweisender Schließzylinder (100) gelagert ist und daß auf der Außenseite der Deckelschale (18) Vorsprünge (104) gebildet sind, zwischen die hinein und aus deren Zwischenräumen (106) heraus der Exzenternocken (102) zur drehfesten Kupplung bzw. Entkupplung 2tischen Griff (20) und Deckelschale (18) verdrehbar ist.
  55. 55. Verschlußdeckel nach Anspruch 54, dadurch gekennzeichnet, daß die mit dem Exzenternocken (102) zusammenwirkenden Vorsprünge (104) der Deckelschale (18) nach Art von Zähnen eines Zahnrades am Außenrand eines zumindest ringabschnittförmigen und vorzugsweise ringförmigen Vorsprunges (108) der Außenseite der Deckelschale (18) gebildet sind.
  56. 56. Verschlußdeckel nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Außenseite der Deckelschale (18, 212) ein sich diametral über diese vorzugsweise über annähernd ihren gesamten Durchmesser erstreckender Griff (20, 214) vorgesehen ist, daß in dem Griff (20, 214) parallel zur Drehachse (38, 234) ein von der Außenseite des Griffes (20, 214) her zugänglicher Schließzylinder (100, 220) gelagert ist, der in einer ersten Drehstellung den Griff (20, 212) zur Betätigung des deckelseitigen Befestigungsmittels (24, 21.8) wirksam macht und in einer zweiten Drehstellung den Griff (20, 214) bezüglich der Betätigung des deckelseitigen Befestigungsmittels (24, 218) unwirksam macht,und daß an dem Griff (20, 214) ein Deckel (110, 280) begrenzt verschiebbar gelagert ist, der den Schließzylinder (100, 220) in einer ersten Endstellung überdeckt und in einer zweiten Endstellung freilegt.
  57. 57. Verschlußdeckel nach Anspruch 56, dadurch gekennzeichnet, daß der Griff (20, 214) zwei zu seiner Längsachse parallele Seitenflächen (118, 120, 284, 286) und eine äußere Stirnfläche (112, 278) aufweist und daß der Deckel von der der Stirnfläche (112, 278) des Griffes (20, 214) benachbarten Jochwandung (110, 280) einer im Querschnitt umgekehrt U-förmigen Hülse (96, 276) gebildet ist, deren Schenkel (114, 116, 292, 294) an den Seitenflächen (118, 120, 284, 286) des Griffes (20, 214) anliegen und daran mittels zur Stirnfläche (112, 278) paralleler Nut-Federverbindungen (122, 124) verschiebbar geführt sind.
  58. 58. Verschlußdeckel nach Anspruch 57, dadurch gekennzeichnet, daß der Schließzylinder (100) exzentrisch gegenüber der Drehachse (38) nahe einem Ende des Griffes (20) angeordnet ist und daß die Jochwandung (110) ohne Unterbrechung ausgebildet ist.
  59. 59. Verschlußdeckel nach Anspruch 57, dadurch gekennzeichnet, daß der Schließzylinder (220) mittig im Griff (214) sitzt und daß die Jochwandung (280) eine Öffnung (282) aufweist, die in einer Endstellung der Hülse (276) mit dem Schließzylinder (220) fluchtet.
  60. 60. Verschlußdeckel nach einem der Ansprüche 57 bis 59, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Schenkel (114, 116) der Hülse (96) mindestens eine Feder (122) aufweist, die in einer Nut (124) jeweils einer der vorzugsweise eben ausgebildeten Seitenflächen (118, 120) liegt.
  61. 61. Verschlußdeckel nach Anspruch 60, dadurch gekennzeichnet, daß die Federn (122) jeweils als im Querschnitt dreieckige ge Rastnasen ausgebildet sind.
  62. 62. Verschlußdeckel nach einem der Ansprüche 57 bis 61, dadurch gekennzeichnet, daß der Griff (214) an den Kanten, an denen seine Seitenflächen (284, 286) in seine Stirnfläche (278) übergehen, seitwärts vorstehende Leisten (288, 290) aufweist, die von den Schenkeln (292, 294) der Hülse (276) umgriffen sind.
  63. 63. Verschlußdeckel nach einem der Ansprüche 57 bis 62, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der Jochwandung (110, 280) und der Schenkel (114, 116, 292, 294) der Hülse (96, 276) mindestens gleich der Hälfte der Länge des Griffes (20, 214) und vorzugsweise annähernd gleich der Länge des Griffes (20, 214) vermindert um den Durchmesser des Schließzylinders (100, 220) ist.
  64. 64. Verschlußdeckel nach einem der Ansprüche 57 bis 63, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (96) auf den Außenseiten ihrer Schenkel <114, 116) Gestaltunregelmäßigkeiten, vorzugsweise zur Drehachse (38) parallel verlaufende Rippen (128) aufweist.
  65. 65. Verschlußdeckel nach einem der Ansprüche 57 bis 64, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (96, 276) in ihrer den Schließzylinder (100, 220) mit ihrer Jochwand (110, 280) überdeckenden Endstellung bezüglich einer Verschiebung in die entgegengesetzteEndstellung leicht lösbar verrastet ist, vorzugsweise mit einer an der Unterseite der Jochwandung (110) gebildeten Ausnehmung (130), in die der über die Stirnfläche (112) des Griffes (20) geringfügig hervorstehende Schließzylinder (100) einrastet.
  66. 66. Verschlußdeckel nach einem der Ansprüche 57 bis 65, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschiebungsbereich der Hülse (96, 276) gegenüber dem Griff (20, 214) mittels Anschlägen (300) derart begrenzt ist, daß in den beiden Endstellungen der Hülse (96, 276) ihre Enden nicht über die Enden des Griffes (20, 214) überstehen.
  67. 67. Verschlußdeckel nach Anspruch 59 oder 60 und nach Anspruch 66, dadurch gekennzeichnet, daß die Nuten (124) der Seitenflächen (118, 120) als Anschläge verwendete geschlossene Enden aufweisen.
  68. 68. Verschlußdeckel nach Anspruch 62 und 66, dadurch gekennzeichnet, daß die Leisten (288, 290) jeweils eine Nut (296, 298) aufweisen, deren Länge annähernd der Länge des Verschiebungsweges der Hülse (276) zwischen ihren beiden Endstellungen gleicht, und daß auf den Innenseiten der Schenkel (292, 294) der Hülse (276) in die Nuten (296, 298) eingreifende Anschlagnocken (300) vorgesehen sind.
  69. 69. Verschlußdeckel nach den Ansprüchen 12 und 14 oder nach den Ansprüchen 12 und 14 und einem der Ansprüche 15 bis 68, dadurch gekennzeichnet, daß radial einwärts der zweiten Dichtung (42) ein axialer Strömungskanal (134) belassen ist, durch den hindurch der Raum zwischen Federscheibe (34) und Deckelschale (18) bei gegenüber der Stützfläche (38) der Deckelschale (18) nach rückwärts abgezogener Federscheibe (34) mit dem Raum hinter der Federscheibe (34) in Strömungsverbindung steht.
  70. 70. Verschlußdeckel nach Anspruch 27 und 69, dadurch gekennzeichnet, daß die Innendurchmesser des zweiten Dichtringes t42) und der mittigen Öffnung (66) der Federscheibe (34) größer als der Außendurchmesser des Rohrabschnittes (68) sind.
  71. 71. Verschlußdeckel nach Anspruch 69 oder 70, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Deckelschale (18) und der Federscheibe (34) eine den zweiten Dichtring (42) in geringem Abstand umgebende Schraubendruckfeder (190) eingespannt ist, die ein Abheben der Stützflächen (36, 38) der Federscheibe (34) und der Deckelschale (18) voneinander bei einem vorgegebenen Unterdruck in der zu verschließenden Öffnung (12) unterstützt.
  72. 72. Verschlußdeckel nach einem Ansprüche 1 bis 4 oder 56 bis 71, dadurch gekennzeichnet, daß in der Deckelschale (212, 412) ein Innenteil (216, 420) und ein in diesem zur Deckelschale (212, 412) hin liegender Einsatz (228, 422) vorgesehen sind, daß der Raum zwischen Innenteil (216, 420) und Einsatz (228, 422) über Strömungskanäle (232, 238, 248, 426, 428) einerseits mit der zu verschließenden Öffnung und andererseits mit der Umgebungsluft in Verbindung steht und daß zwischen dem Innenteil (216, 420) und dem Einsatz (228, 422) mindestens ein bei einer vorgegebenen Druckdifferenz zwischen der zu verschließenden Öffnung und der Außenluft öffnendes Ventil (240, 242) vorgesehen ist.
  73. 73. Verschlußdeckel nach einem der Ansprüche 2 bis 4 und nach Anspruch 72, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenteil (216, 420) eine Wandung (444) aufweist, die zumindest auf Abschnitten ihres Umfanges den Dichtring (434) und die Federscheibe (432, 446) in einem geringen Abstand umgibt, und daß der Dichtring (434) lose an der Federscheibe (432, 446) anliegt.
  74. 74. Verschlußdeckel nach Anspruch 72 oder 73, dadurch gekennzeichnet, daß die Federscheibe (432, 446) nahe ihrer Mitte eleastisch nachgiebig, vorzugsweise mittels einer Schraubenfeder (250, 448) abgestützt ist.
  75. 75. Verschlußdeckel nach Anspruch 74, dadurch gekennzeichnet, daß die Federscheibe (432, 446) eine mittige, becherförmige Auswölbung (438, 450) aufweist, deren zylindrische Wandung (440) vorzugsweise eine Schraubendruckfeder (250, 448) gegen ein seitliches Ausknicken führt.
  76. 76. Verschlußdeckel nach einem der Ansprüche 72 bis 75, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil ein Überdruckventil (240) ist und daß sein Ventilsitz (430) als eine sich vom rückwärtigen Boden (246, 424) des Innenteils (216, 420)leinwärts erstreckende, ringförmige Erhebung ausgebildet ist, radial einwärts von der mindestens ein Strömungskanal (248, 428) zur Verbindung mit der zu verschließenden Öffnung mündet.
  77. 77. Verschlußdeckel nach Anspruch 76, dadurch gekennzeichnet, da die Schraubendruckfeder (250) an der Rückseite des Einsatzes (228, 422) abgestützt ist und daß die Auswölbung (438) nach rückwärts gerichtet ist.
  78. 78. Verschlußdeckel nach einem der Ansprüche 72 bis 75, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil ein Unterdruckventil (242) ist.
  79. 79. Verschlußdeckel nach Anspruch 78, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubendruckfeder (448) an dem rückwärtigen Boden (246, 424) des Innenteils (216, 420) vorzugsweise in -einer darin gebildeten, nach rückwärts ragenden Vertiefung (454) abgestützt ist und daß die Auswölbung (450) nach rückwärts gerichtet ist.
  80. 80. Verschlußdeckel nach Anspruch 76 oder 77 und nach Anspruch 78 oder 79, dadurch gekennzeichnet, daß an der Rückseite der Federscheibe (442) des Uberdruckventils (240) innerhalb von dessen Ventilsitz (430) und vorzugsweise koaxial zu ihm der Ventilsitz (434) des Unterdruckventils (242) gebildet ist, daß die Federscheibe (446) des Unterdruckventils (242) einen geringeren Durchmesser als der Ventilsitz (430) des Überdruckventils (240) aufweist und hin-.ter der Federscheibe (442) des Überdruckventils (240) liegt und daß die Federscheibe (432) des Uberdruckventils (240) radial einwärts des Ventilsitzes (430) des Uberdruckventils (240) einen vorzugsweise mittigen Strömungsdurchlaß (442) aufweist
  81. 81. Verschlußdeckel nach Anspruch 80, dadurch gekennzeichnet, daß der zwischen der Federscheibe (232) des Uberdruckventils (240) und dessen Ventilsitz (430) vorgesehene Dichtring (436) sich radial soweit nach innen erstreckt, daß er zugleich auch den Ventilsitz des Unterdruckventils (242) bildet.
  82. 82. Verschlußdeckel nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckelschale (212) an einem mit Außengewinde (218) versehenen Innenteil (216) drehbar gelagert und in axialer Richtung gegen eine Trennung voneinander abgestützt ist.
  83. 83. Verschlußdeckel nach Anspruch 74 und 82, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatz (228) axial gegebenenfalls über weitere Teile 1214, 252) an der Deckelschale (212) abgestützt ist und im Innenteil (216) mit geringem axialem Spiel derart gehalten ist, daß die Schraubendruckfeder (250) des Ventils (240) über den Einsatz (228) die Deckelschale (212) gegenüber dem Innenteil(216) im Sinne von deren Trennung vorspannt.
  84. 84. Verschlußdeckel nach Anspruch 82 oder 83, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckelschale (212) an dem Innenteil (216) derart gelagert ist, daß sie unter der Wirkung von Kräften, die über den normalerweise bei ihrer Handhabung auftretenden Kräften liegen, von dem Innenteil (216) absprengbar ist.
  85. 85. Verschlußdeckel nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein zur Drehachse (234) koaxial angeordneter, mittig die Deckelschale (212) durchsetzender, von deren Außenseite zugänglicher, zur Betätigung des deckelseitigen Befestigungsmittels (218) dienender Schließzylinder (220) innerhalb eines sich axial erstreckenden, rohrartigen, zentral.en Formteils (252) liegt.
  86. 86. Verschlußdeckel nach Anspruch 84 und 85, dadurch gekennzeichnet, daß der zentrale Formteil (252) in der Deckelschale (212) und in dem Einsatz (228) axial leicht trennbar abgestützt und mit der Deckelschale (212) unverdrehbar gekuppelt ist.
  87. 87. Verschlußdeckel nach Anspruch 82 und nach Anspruch 85 oder 86, dadurch gekennzeichnet, daß im rückwärtigen Ende des zentralen Formteils (252) ein quer zur Drehachse (234) verschiebbarer Riegel (258) gelagert ist, der mittels eines in ihn eingreifenden, am rückwärtigen Ende des Schließzylinders (220) vorgesehenen Exzenternockens (260) zwischen einer in den zentralen Formteil (252) zuriickgezogenen, passiven Stellung und einem mit mindestens einer Rastnase (262) aus dem zentralen Formteil (252) einseitig hervorstehenden aktiven Stellungsbereich verschiebbar ist und der innerhalb des aktiven Stellungsbereichs unter der Wirkung einer Schraubendruckfeder (264) steht und mit der Rastnase (262) in jeweils eine von sich axial erstreckenden Rastnuten (266) eintaucht, wobei die Rastnase (262) und die Rastnuten (266) mit zusammenwirkenden Flanken (268, 270, 272, 274)die Verdrehung des zentralen Formteils (252) gegenüber dem Innenteil (216) in einer vorgegebenen ersten Drehrichtung unmöglich machen und in der entgegengesetzten zweiten Drehrichtung nur beim Uberschreiten eines vorgegebenen Drehmomentes ermöglichen.
  88. 88. Verschlußdeckel nach Anspruch 72 und 87, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatz (228) als ein an seinem Außenumfang mit dem Innenteil (216) drehfest gekuppelter Topf ausgebildet ist, in den der zentrale Formteil (252) hineinragt und der an seiner Innenseite die Rastnuten (226) aufweist.
  89. 89. Verschlußdeckel nach Anspruch 87 oder 88, dadurch gekenn-.zeichnet, daß der Riegel .(258) zwei Rastnasen (262) aufweist.
  90. 90. Verschlußdeckel nach einem der Ansprüche 87 bis 89, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastnase (262) und die Rastnuten (266) an ihren in der ersten Drehrichtung zusammen wirkenden Flanken (268, 270) hinterschnitten sind.
  91. 91. Verschlußdeckel nach Anspruch 90, dadurch gekennzeichnet, daß der Schrägwinkel ( der Hinterschneidung gegenüber einem Verlauf in Durchmesserichtung annähernd 120 beträgt.
  92. 92. Verschlußdeckel nach Anspruch 90 oder 91, dadurch gekennzeichnet, daß die in der ersten Drehrichtung wirksame Flanke (268) der Rastnase (262) eine geringfügig stärkere Hinterschneidung als die in der ersten Drehrichtung wirksamen Flanken (270) der Rastnuten (266) aufweisen.
  93. 93. Verschlußdeckel nach einem der Ansprüche 87 bis 92, dadurch gekennzeichnet, daß die Tiefe der Rastnuten (266) zumindest annähernd 13% des Durchmessers des Kreises beträgt, auf dem sie liegen.
  94. 94. Verschlußdeckel nach einem der Ansprüche 87 bis 93, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest annähernd 15 Rastnuten (266) vorgesehen sind.
  95. 95. Verschlußdeckel nach einem der Ansprüche 87 bis 94, dadurch gekennzeichnet, daß die Schrängwinkel (oil) der in der zweiten Drehrichtung zusammenwirkenden Flanken (272, 274) der Rastnase (262) und Rastnuten (266) gegenüber einem Verlauf in Durchmesserrichtung zumindest annähernd 420 betragen.
  96. 96. Verschlußdeckel nach einem der Ansprüche 72 bis 81, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenteil (420) innerhalb der Deckelschale (412) liegt, die mit einem sich nach rückwärts erstreckenden, vorzugsweise mit Innengewinde (414) versehenen Rand (416) ausgebildet ist.
  97. 97. Verschlußdeckel nach Anspruch 96, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenteil (420) einen umlaufenden Flansch (456) aufweist, daß der Innenraum der Deckelschale (412) mindestens zweifach gestuft ausgebildet ist, daß der Innenteil (420) mit seinem Flansch (456) auf einer ersten Stufe (458) der Deckelschale (412) aufliegt, daß der Innendurchmesser der nach rückwärts folgenden zweiten Stufe (460) größeren Durchmessers annähernd gleich dem Außen-.
    durchmesser des Flansches (456) des Innenteils (420) ist, daß die Höhe dieser zweiten Stufe (460) zumindest annähernd gleich der Dicke des Flansches (456) des Innenteils (420) ist und daß ein der Abdichtung gegen die zu verschließende Öffnung dienender Dichtring (462) sowohl auf der zweiten Stufe (460) als auch zumindest teilweise auf der Rückseite des Flansches (456) des Innenteils (420) anliegt und an seinem Außenumfang in einer einseitig von der zweiten Stufe (460) begrenzten Innenumfangsnut (464) des Randes (416) der Deckelschale (412) axial gehalten ist.
  98. 98. Verschlußdeckel nach Anspruch 96 oder 97, dadurch gekennzeichnet, daß sich eine das Ventil (240, 242) umgebende Wandung (444) des Innenteils (420) an ihrem in geringem Abstand vor dem Ventil (240, 242) nahe der Rückseite der Deckelschale (412) liegenden Endabschnitt in mindestens drei radial einwärts weisenden Rastnasen (466) fortsetzt, hinter denen der vorzugsweise als flacher Blechformteil gebildete Einsatz (422) verrastet ist.
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