DE3230331C2 - Anordnung zur Feuerlöschung - Google Patents
Anordnung zur FeuerlöschungInfo
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Abstract
Bei der Detektion von Feuer bzw. Explosionen werden zwei UV-Detektoren verwendet, die in dem gleichen schmalen Wellenlängenbereich vorzugsweise der Sauerstoff-Linie im UV-Spektralbereich empfindlich sind, und die Impulse beider Detektoren werden in getrennten Zählern gezählt. Diese Zähler werden gemeinsam jeweils eine bestimmte Zeit nach dem Auftreten des ersten Impulses eines der beiden UV-Detektoren zurückgesetzt. Wenn beide Zähler vor dem Zurücksetzen eine vorgegebene Zählerstellung überschreiten, wird ein Alarmsignal und damit die Freigabe eines Löschmittels in dem zu überwachenden Raum ausgelöst. Es ist ein Fehlerzähler insbesondere zur Überwachung des Ausfalls eines UV-Detektors vorgesehen, der jeweils einen Zählimpuls erhält, wenn der eine Zähler die vorgegebene Stellung überschritten hat, während der andere Zähler noch unterhalb der vorgegebenen Stellung geblieben ist. Für den Fall radioaktiver Strahlung ist ein weiterer UV-Detektor vorgesehen, der gegen optische Strahlung abgeschirmt, jedoch für radioaktive Strahlung ebenso zugänglich ist wie die anderen UV-Detektoren und dessen Impulse in einem weiteren Zähler gezählt werden, dessen Stellung vorzugsweise die vorgegebene Stellung der erstgenannten Zähler für die Erzeugung eines Alarmsignals erhöht. Die UV-Detektoren empfangen vorzugsweise über Lichtleiter die Strahlung aus dem zu überwachenden Raum.
Description
sität hat, so daß die Sensoren eine langsame Impulsfolge
abgeben. Dadurch, wird dann kein Auslösesignal erzeugt,
obwohl beide Sensoren ansprechen und beide Zähler auch Impulse zählen.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Anordnung der eingangs genannten Art anzugeben, die eine höhere Ansprechempfindlichkeit
bei gleichzeitig erhöhter Betriebssicherheit, d.h. höherer Sicheriieit gegen Fehlalarm
auch bei verschiedenster vorkommender Umgebungsstrahlung in dem auf das Feuer zu überwachenden ι ο
Raum, aufweist
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Zeitüberwachungsanordnung ein Zeitglied enthält,
das von dem ersten Impuls eines der UV-Detektoren ausgelöst wird und nach Ablauf der vorgegebenen is
Zeitspanne nach dem ersten Impuls ein Rücksetzsignal erzeugt, das beide Zähler gleichzeitig zurücksetzt
Auf diese Weise wird erreicht, daß beide Zähler stets
vom gleichen Anfangspunkt ausgehend zählen. Dadurch wird gewährleistet daß im Falle eines auch nur kleinen
Feuers mit geringer Strahlungsintensität, das für die Erreichung des Schwellenwertes durch die Zähler innerhalb
der Zeitspanne gerade ausreicht auch sofort ein Alarmsignal erzeugt und die Löschung ausgelöst wird,
während bei Störimpulsen mit geringer Rate die Zähler stets vor Erreichen ihres Schwellenwertes immer wieder
in die Anfangsstellung zurückgesetzt werden, und zwar beide Zähler gleichzeitig.
Die Verwendung eines Zeitgliedes zum Rücksetzen eines Zählers ist zwar grundsätzlich bereits bekannt aus
der Entgegenhaltung (1), der DE-OS 29 07 546. Dort wird jedoch nur ein UV-Sensor mit einem einzigen Zähler
verwendet, wobei die monostabile Kippstufe diesen Zähler nach einer vorgegebenen Zeitspanne nach dem
ersten Impuls des UV-Sensors wieder zurücksetzt
Um ein schnelles Ansprechverhalten zu erreichen, ist es zweckmäßig, daß die mit jedem UV-Detektor verbundenen,
die Impulsfolgefrequenz bestimmenden Bauelemente so dimensioniert sind, daß Impulse hoher Folgefrequenz
auftreten. Auf diese Weise wird insbesondere bei einer starken UV-Strahlung infolge eines großen
Feuers oder einer heftigen Explosion das Löschmittel sehr bald, insbesondere nach ca. 30 bis 80 ms abhängig
von den mechanischen Verzögerungen des Löschmittelsystems, nach dem Auftreten der Strahlung ausgesto-Ben.
Die die Impulsfolgefrequenz bestimmenden Bauelemente werden bei Verwendung einer Photoemissionsröhre
als UV-Detektor durch die an einem Pol dieser Röhre angebrachte RC-Kombination gebildet, deren
Zeitkonstante also möglichst klein zu wählen ist. Es sind jedoch auch bereits Halbleiter-Elemente bekanntgeworden,
die beim Auftreffen einer UV-Strahlung wie ein Photoelement bzw. ein Photowiderstand eine Spannung
bzw. einen Strom abgeben. In diesem Falle besteht der UV-Detektor aus dem Halbleiter-Element sowie einem
daran angeschlossenen Impulsgenerator, dessen Impulsfrequenz strom- oder spannungsgesteuert ist und
schon bei geringer Strahlungsintensität einen hohen Wert hat.
Um UV-Detektoren, die übermäßig stark zu einer spontanen Erzeugung von Impulsen neigen, ohne daß
l l
mit diese ausgewechselt werden können, ist es zweckmäßig, daß ein Fehlerzähler vorgesehen ist, der einen
Schritt weiterzählt, wenn jeweils innerhalb einer vorgegebenen zweiten Zeitspanne mindestens einmal der eine
Zähler die vorgegebene Stellung überschritten und der andere Zähler sich nach Ablauf der ersten vorgegebenen
Zeitspanne diese Stellung nicht erreicht hat und daß der Fehlerzähler ein Störsignal auslöst und die Verteilung
des Löschmittels sperrt wenn er eine zweite vorgegebene Stellung überschreitet Dabei zeigt das
Störsignal an, daß einer der UV-Detektoren nicht mehr ordnungsgemäß arbeitet
UV-Detektoren erzeugen jedoch nicht nur Impulse bei Auftreffen von UV-Strahlung, sondern auch bei radioaktiver
Strahlung. Solche radioaktive Strahlung kann gelegentlich auftreten, beispielsweise beim Einsatz
in Kernkraftwerken oder bei einem militärischen Einsatz. Damit bei solcher radiaktiver Strahlung nicht
fälschlich Feuer bzw. Explosion gemeldet wird, ist es zweckmäßig, daß ein weiterer, Detektor in der Nähe der
ersten beiden UV-Detektoren vorgesehen ist, der optisch abgeschirmt und für radioaktive Strahlung wie die
UV-Detektoren zugänglich ist und daß eine in regelmäßigen Zeitabständen zurückgesetzte integrierende Anordnung
vorgesehen ist die das Signal des weiteren Detektors integriert und bei Überschreiten eines vorgegebenen
Signalwertes die Erzeugung des Alarmsignals beeinflußt Dieser weitere Detektor kann ebenfalls ein
UV-Detektor sein und erfaßt also nur die radioaktive Strahlung. Dabei werden ebenfalls Impulse erzeugt so
daß es zweckmäßig ist, daß die integrierende Anordnung ein weiterer Zähler und der vorgegebene Signalwert eine dritte vorgegebene Stellung ist. Diese Stellung
gibt unmittelbar vor dem Rücksetzen die Stärke der radioaktiven Strahlung an und kann auch als Anzeige
dafür dienen.
Die Beeinflussung des Alarmsignals kann auf verschiedene Weise erfolgen. In den Fällen, wo normalerweise
nicht mit radioaktiver Strahlung zu rechnen ist und eine solche einen unnormalen Zustand darstellt, ist
es zweckmäßig, daß der weitere Zähler bei Überschreiten der vorgegebenen dritten Stellung die Erzeugung
des Alarmsignals sperrt. Dies ist vor allem dann zweckmäßig, wenn es sich nur um ein kurzzeitigs Auftreten
radioaktiver Strahlung handelt
Beim Einsatz der erfindungsgemäßen Anordnung in einer Umgebung, in der häufig oder ständig radioaktive
Strahlung mit insbesondere unterschiedlicher Intensität vorliegt, ist es dagegen zweckmäßig, daß der weitere
Zähler die erste vorgegebene Stellung der den UV-Detektoren nachgeschalteten Zähler vorzugsweise exponentiell
erhöht Auf diese Weise wird der Anteil der durch radioaktive Strahlung erzeugten Impulse der für
die UV-Strahlung zugänglichen Detektoren innerhalb gewisser Grenzen kompensiert, so daß ein Alarmsignal
nur dann ausgelöst wird, wenn außer durch die radioaktive Strahlung auch durch zusätzliche UV-Strahlung
aufgrund eines Feuers oder einer Explosion zusätzliche Impulse erzeugt werden.
Eine zusätzliche Möglichkeit einen Fehlalarm infolge auch stärkerer radioaktiver Strahlung zu unterdrücken,
besteht darin, daß die Detektoren in einem gegen radioaktive Strahlung weitgehend geschützten Gehäuse angeordnet
sind und die UV-Strahlung von außen über strahlungsumlenkende Mittel auf die UV-Detektoren
gerichtet ist. Die Strahlungsumlenkenden Mittel können beispielsweise Spiegel sein. Die UV-Detektoren sind dabei
zweckmäßig in eineni iTemeii»ssin<Än noksnco αη<να_
ordnet, in dem sich auch der weitere Detektor befindet, wenn dieser verwendet wird, um die Anordnung bei
einer noch größeren Intensität der radioaktiven Strahlung verwenden zu können.
Eine andere Möglichkeit, strahlungsumlenkende Mittel zu realisieren, die auch bei nicht gegen radioaktive
Strahlung geschützte UV-Detektoren zweckmäßig ist, besteht darin, daß auf jedem UV-Detektor mehrere
Lichtleiter enden, deren andere Enden in dem auf Feuer zu überwachenden Raum an voneinander entfernten
Stellen angeordnet sind, und daß eine UV-Strahlungsquelle vorgesehen ist, die periodisch von einer Auswerteschaltung
erregt wird und UV-Strahlung über die Lichtleiter auf die Sensoren sendet, wobei die Auswerteschaltung
das Auftreten eines Alarmsignals prüft und dabei die Ansteuerung der Verteilanordnung durch das
Alarmsignal unterdrückt. Dabei können die UV-Detektoren von dem zu überwachenden Raum entfernt angeordnet
und damit gegen Hitze und andere schädliche Einflüsse aus diesem Raum geschützt werden. Dadurch
ergeben sich sehr vorteilhafte konstruktive Möglichkeiten für die Anordnung der UV-Detektoren. Durch die
zusätzliche UV-Strahlungsquelle wird periodisch ein Feuer simuliert und geprüft, ob diese Simulation auch
richtig erkannt wird, so daß ständig geprüft wird, ob die Lichtleiter intakt sind. Dadurch wird die Betriebssicherheit
dieser Ausgestaltung wesentlich erhöht.
Um die Empfindlichkeit der UV-Detektoren zu erhöhen, ist es zweckmäßig, daß vor den anderen Enden
Sammellinsen angebracht sind. Daduch kann die Apertur der Lichtleiter noch vergrößert werden. Ferner kann
damit auch eine gewisse Einstellung der Empfindlichkeit erzielt werden, indem die Sammellinsen verschiebbar
angeordnet sind, so daß deren Brennpunkt nicht genau auf dem Ende der Lichtleiter liegt und durch Defokussierung
eine Verringerung der Empfindlichkeit eintritt.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachstehend anhand der Zeichnung näher erläutert Es zeigt
F i g. 1 das Blockschaltbild einer gesamten Anordnung zur Feuerlöschung mit drei Sensoren, einer Auswerteschaltung
und der Verteilanordnung für das Löschmittel,
F i g. 2 die Anordnung eines UV-Detektors in einem gegen radioaktive Strahlung schützenden Gehäuse mit
strahlungsumienkenden Mitteln.
In Fi g. 1 münden in den Raum 1, der auf Feuer und Explosion zu überwachen ist, die aufnahmeseitigen Enden
Zb, 5b, Tb und 9b von vier Lichtleitern 3,5, 7 und 9.
Diesen Enden der Lichtleiter können Sammellinsen vorgesetzt sein, wie die Sammellinsen 2 und 4 vor den Enden
30 und 5b, um die Apertur dieser Lichtieiterenden zu vergrößern bzw. möglichst viel Strahlung zu erfassen,
damit die Ansprechempfindlichkeit der Anordnung erhöht wird. Die Lichtleiterenden münden an voneinander
entfernt liegenden Stellen im Raum 1, beispielsweise an den Ecken bei einem rechteckigen Raum. Diese Stellen
sollten allerdings so gewählt sein, daß bei Auftreten eines Feuers oder einer Explosion möglichst immer ein
Lichtleiter von jedem UV-Detektor Strahlung empfängt
Die vom Raum 1 abgewandten Enden der Lichtleiter 3 und 5 enden so vor einem UV-Detektor U, daß dieser
eine in dem Raum 1 evtl. auftretende UV-Strahlung empfängt In gleicher Weise enden die Lichtleiter 7 und
9 vor einem weiteren UV-Detektor 13. Es sei bemerkt daß auch mehr als zwei Lichtleiter je UV-Detektor vorgesehen
sein können, und es können auch mehr als zwei UV-Detektoren vorhanden sein. Lediglich zur Vereinfachung
der Beschreibung sind zwei UV-Detektoren mit je zwei Lichtleitern dargestellt Die Lichtleiter selbst
können im übrigen auch jeweils aus einem Bündel einzelner Lichtleiterfasern bestehen.
Wenn in dem Raum 1 durch Feuer bzw. Explosion eine UV-Strahlung erzeugt wird, die auf die UV-Detektoren
U und 13 weitergeleitet wird, führt dies bei Verwendung von Photoemissionsröhren als UV-Detektoren
zum Durchzünden der Röhre, so daß kurzzeitig die Röhre einen Kurzschluß darstellt und damit den am
Anschluß 12a liegenden Kondensator 10 über einen am anderen Anschluß 12 liegenden, relativ niederohmigen
Arbeitswiderstand entlädt. Durch diese Entladung wird die Löschspannung an der Röhre unterschritten, so daß
diese wieder hochohmig wird und der Kondensator 10 über den an einer Spannung Ub liegenden Widerstand 8
aufgeladen wird. Wenn die ÄC-Zeitkonstante des Kondensators
10 und des Widerstand 8 klein gewählt ist, lädt sich der Kondensator 10 schnell wieder auf, so daß bei
hoher Intensität der UV-Strahlung nach kurzer Zeit ein neuer Impuls ausgelöst werden kann und damit eine
hohe Impulsfolgefrequcnz an der Röhre erreicht wird. Eine den Elementen 8 und 10 entsprechende Kombination
ist auch am Anschluß 14a der Röhre 13 vorhanden und hier der Übersichtlichkeit halber nicht dargestellt.
Die Impulse an den Ausgängen 12 und 14 werden in den Verstärkern 15 bzw. 17, die hier auch die Arbeitswiderstände
enthalten, verstärkt und geformt und dann je einem Zähler 21 bzw. 23 zugeführt. Jeder Impuls der
UV-Detektoren Il und 13 zählt den zugehörigen Zähler
21 bzw. 23 um eine Stellung weiter.
Wenn für die UV-Detektoren 11 und 13 Halbleiter verwendet werden, so können diese durch vorgesetzte
Filterscheiben oder durch ggf. entsprechende Dotierung nur in einem schmalen Wellenlängenbereich empfindlieh
gemacht sein. Die Verstärker 15 bzw. 17 enthalten dann Impulsgeneratoren, in denen die Impulsfolgefrequenz
durch das Ausgangssignal des Halbleiters gesteuert wird. Auch in diesem Falle erhalten dann die Zähler
21 bzw. 23 Zählimpulse pro Zeiteinheit entsprechend der Intensität der UV-Strahlung.
An die Zähler 21 bzw. 23 ist je ein Dekodierer 21a bzw. 23a angeschlossen, der zumindest eine Zählerstellung
dekodiert. Wie später erläutert wird, kann die dekodierte Stellung, die für beide Dekodierer .?la und 23a
gleich ist, über die Leitungen 46 und 48 für beide in gleicher Weise verändert werden.
Wenn der Zähler 21 die dekodierte Stellung erreicht wird am Ausgang 22 ein Signal erzeugt und auch über
diese Stellung hinaus aufrechterhalten. Dieses Signal wird dem einen Eingang eines UND-Gliedes 25 zugeführt
Sobald auch der Zähler 23 die dekodierte Stellung überschreitet, wird ensprechend am Ausgang 24 ein Signal
erzeugt und dem anderen Eingang des UND-Gliedes 25 zugeführt. Dieses erzeugt dann am Ausgang 26
ein Alarmsignal, das in einer Zeitstufe 35 auf etwa Is verlängert und in einer Auswerteschaltung 27 verstärkt
und auf den Ausgangsleitungen 28a und 28i> in zueinander
komplementärer Polarität abgegeben wird, um die Sicherheit der Übertragung zu erhöhen und eine Fehlfunktion
der Anordnung zu vermeiden, wenn die Auswerteschaltung 27 räumlich getrennt von dem Raum 1
angeordnet ist Wenn die Verbindung zwischen der Auswerteschaltung 27 und der folgenden Stufe jedoch nur
kurz ist, braucht nur eine einzige Leitung verwendet zu werden.
Die Leitungen 28a und 286 führen auf eine Schaltstufe 29, die vorzugsweise in der Nähe eines bzw. mehrerer
Behälter 51 mit Löschmittel angeordnet ist, die sich wiederum zweckmäßig in der Nähe des zu überwachenden
Raumes 1 befinden. In dieser Schaltstufe 29 wird überwacht, ob auf den beiden Leitungen 28a und 286 wirklich
stets zueinander komplementäre Signale vorhanden sind. Nur wenn auf diesen beiden Leitungen ein be-
stimmtes Signal mit entsprechender, für beide Leitungen unterschiedlicher Polarität vorhanden ist, das bei
einem Alarmsignal am Ausgang 26 des UND-Gliedes 25 erzeugt wurde, spricht die Schaltstufe 29 an und erzeugt
am Ausgang 30 ein Signal, das einen Magnet 55 oder einem E-Aktuator betätigt, der ein entsprechendes
Ventil 53 öffnet und damit dem Löschmittel in dem Behälter 51 den Weg durch den Kanal 57 freigibt, so daß es
in den Raum 1 einströmt und dort das Feuer löscht.
Die Ausgangssignale an den Ausgängen 16 und 18 der Verstärker 15 und 17 führen auch auf ein ODER-Glied
31, dessen Ausgang mit einem Zeitglied 33 verbunden ist. Dieses wird also durch das erste von einem der Verstärker
15 oder 17 gelieferte Ausgangssignal ausgelöst und erzeugt nach Ablauf einer vorgegebenen Zeit von
z. B. 30 ms am Ausgang 34 ein Signal, das die Zähler 21 und 23 wieder auf die Anfangsstellung zurücksetzt. Dadurch
wird verhindert, daß sich zufällig auftretende Impulse an den Ausgängen 12 bzw. 14 der UV-Detektoren
11 bzw. 13, die normalerweise nur mit größeren Abständen
auftreten, in den Zählern 21 bzw. 23 akkumulieren und ein falsches Alarmsignal am Ausgang 26 des UND-Gliedes
25 erzeugen und fälschlich über die Auswerteschaltung 27 und die Schaltstufe 29 das Ventil 53 öffnen.
Solche zufälligen Impulse können jedoch auch häufiger auftreten, wenn ein UV-Detektor defekt ist. Um
diesen Fall möglichst rechtzeitig zu erfassen und anzuzeigen, führen die Leitungen 22 und 24 auf ein ODER-Glied
61, dessen Ausgang über ein Verzögerungsglied 63 und eine Taktstufe 65 auf den Zähleingang eines
Fehlerzählers 67 führt. Dieser Fehlerzähler wird durch das verlängerte Alarmsignal am Ausgang der Zeitstufe
35 auf eine Anfangsstellung zurückgesetzt. Wenn nun infolge eines defekten UV-Detektors ein Signal auf der
Leitung 22 oder 24 auftritt, wird dieses über das ODER-Glied 61 und das Verzögerungsglied 63 der Taktstufe 65
zugeführt. Hier wird es zwischengespeichert und durch ein Signal auf der Leitung 66, das mit der Wiederholzeit
von einigen Sekunden auftritt, abgefragt. Wenn bei einer Abfrage ein gespeichertes Signal vorliegt, wird ein
Impuls für den Zähleingang des Fehlerzählers 67 erzeugt Diese Impulse können also nur im Rhythmus der
Signale der Leitung 66 auftreten, so daß der Fehlerzähler 67 nur vergleichsweise langsam vollgezählt wird,
auch wenn innerhalb von zwei Abfrageimpulsen auf der Leitung 66 mehrere Signale auf einer der Leitungen 22
oder 24 auftreten sollten. Dadurch werden kurzzeitige Störungen eines UV-Detektors nur wenig ausgewertet,
während ein defekter UV-Detektor über längere Zeit Impulse erzeugt und damit den Fehlerzähler 67 vollzählt
Bei einem tatsächlichen Alarmfall, bei dem beide Leitungen 22 und 24 ein Signal erzeugen, wird dagegen
am Ausgang 26 des UND-Gliedes ein Alarmsignal erzeugt, das über die Zeitstufe 35 den Fehlerzähler 67
zurücksetzt Dadurch wird der Fall des defekten UV-Detektors von dem Fall, daß dieser durch eine UV-Strahlung
anspricht, unterschieden und die Bedingung erfüllt, daß der Fehlerzähler 67 nur dann zählt wenn
einer der beiden Zähler 21 oder 23 die vom Dekodierer 21a bzw. 23a dekodierte vorgegebene Stellung am Ende
der durch das Zeitglied 33 bestimmten Zeitdauer überschritten hat und der andere Zähler diese Stellung noch
nicht erreicht hat
Wenn der Fehlerzähler 67 eine vorgegebene Stellung erreicht hat, wird am Ausgang 68 ein Signal erzeugt, das
eine Störungsanzeige 69 betätigt Gleichzeitig kann in der Auswerteschaltung 27 die Weiterleitung eines von
dem UND-Glied 25 erzeugten Alarmsignals gesperrt werden, da ein solches, nach dem Ausgangssignal des
Fehlerzählers 67 erzeugtes Alarmsignal mit großer Wahrscheinlichkeit auf einer Fehlfunktion der Anordnung
beruht.
Da ein UV-Detektor jedoch nicht unbedingt schlagartig total ausfällt, sondern zunächst nur zu einer Erhöhung
seiner zufällig erzeugten Impulsrate neigt, kann es jedoch sein, daß der defekte UV-Detektor den Fehlerzähler
67 nur über eine sehr lange Zeitspanne von beispielsweise einigen Tagen oder Wochen bis unmittelbar
vor die vorgegebene Stellung hochgezählt hat, andererseits jedoch noch grundsätzlich für UV-Strahlung im
Sinne einer Erhöhung der Impulsrate empfindlich ist. Damit in diesem Falle, wenn bei dieser vorletzten Stellung
des Fehlerzählers 67 tatsächlich ein Feuer im Raum 1 auftritt und ein echtes Alarmsignal am Ausgang 26
erzeugt wird, die Auswerteschaltung 27 durch den dann ihre vorgegebene Stellung einnehmenden Fehlerzähler
67 nicht gesperrt wird, ist die Verzögerungsstufe 63 vorgesehen, durch die der Fehlerzähler 67 auch bei ungünstiger
Lage des Abfragesignals auf der Leitung 66 verzögert und damit erst nach dem Rücksetzsignal am Ausgang
26 weitergezählt wird, so daß er seine vorgegebene Stellung nicht erreicht. Dadurch wird die Erzeugung
und Weiterleitung des Alarmsignals nicht behindert.
Wenn am Ausgang 26 des UND-Gliedes 25 ein Alarmsignal erzeugt und in der Zeitstufe 35 verlängert
worden ist, wird außerdem ein Rücksetzeingang des Zeitgliedes 33 angesteuert und dieses in der Ruhestellung
gehalten, so daß während der Zeit des verlängerten Alarmsignals die Zähler 21 und 23 vorübergehend keine
evtl. weiter auftretenden Impulse zählen können und damit die Erzeugung eines erneuten Alarmsignals während
dieser Zeit verhindert wird. Außerdem wird durch ein weiteres Zeitglied 49 mit einer Impulsdauer von z. B.
10 s die Auswerteschaltung 27 gesperrt, um die Sicherheit zu erhöhen. Diese Maßnahmen sind besonders
wichtig dann, wenn mehrere Löschmittelbehälter 51 vorgesehen sind, die bei mehreren aufeinanderfolgenden
Feuerausbrüchen oder Explosionen in dem Raum 1 nacheinander ausgelöst werden sollen. Durch das weitere
Zeitglied 49 wird dann verhindert, daß bei einem einzigen Feuer im Raum 1 durch zu schnelles Arbeiten
der Anordnung mehrere Alarmsignale ausgelöst und mehrere Löschmittelbehälter 51 bei dem gleichen Feuer
geleert werden, obwohl der erste Behälter bereits ausgereicht hätte.
Wenn in dem Bereich, in dem die UV-Detektoren 11 und 13 angeordnet sind, radioaktive Strahlung auftritt
und diese auch die UV-Detektoren trifft, erzeugen diese ebenfalls Impulse wie bei einem Feuer in dem Raum 1.
Um die Erzeugung eines Alarms aufgrund derartiger Impulse durch radioaktive Strahlung nach Möglichkeit
zu verhindern, ist ein weiterer UV-Detektor 41 vorgesehen, der ebenfalls ein UV-Detektor wie die UV-Detektoren
11 und 13 sein kann und der in einem Gehäuse angeordnet ist, das gegen UV-Strahlung geschützt ist,
jedoch für radioaktive Strahlung durchlässig ist Falls ein anderer Detektor für die radioaktive Strahlung verwendet
wird, ist dessen Empfindlichkeit dafür an die der UV-Detektoren 11 und 13 anzupassen. Der Anschluß
42a dieses Detektors 41 führt auf einen Verstärker 43 zur Verstärkung und Impulsformung, und dessen Ausgang
44 führt auf einen dritten Zähler 45, der durch eine Zeitstufe 47 zurückgesetzt wird, die beim ersten Impuls
des Verstärkers 43 ausgelöst wird.
Wenn keine radioaktive Strahlung auftritt erzeugt der Detektor 41 nur sehr wenige Impulse, und die Funk-
tion der gesamten Anordnung ist wie vorstehend beschrieben, d. h. ein Alarmsignal wird nur bei einem Feuer
im Raum 1 ausgelöst Wenn jedoch radioaktive Strahlung auftritt, erzeugt auch der Detektor 41 Impulse in
gleicher Weise wie die UV-Detektoren 11 und 13. Diese
Impulse werden im dritten Zähler 45 gezählt, und die Ausgangsleitung 46 dieses Zählers, die aus einer Anzahl
paralleler Leitungen entsprechend mindestens eines Teils der Zählstufenausgänge im Zähler 45 besteht, führen
am Ende der von der Zeitstufe 47 bestimmten Zeitdauer eine Signalkombination, die von der Intensität der
radioaktiven Strahlung abhängt. Der Ausgang 46 ist mit der Auswerteschaltung 27 verbunden, die über den Ausgang
48 mit den Dekodierern 21a und 23a verbunden ist und dort die Dekodierung des Zählerstandes, bei dessen
Überschreiten ein Signal auf der Leitung 22 bzw. 24 erzeugt wird, zu höheren Werten verschiebt. Dies kann
kontinuierlich geschehen, indem die Dekodierer 21a und
23a beispielsweise durch Vergleicher gebildet werden, oder schrittweise, indem jede weitere Zählstufe im Zähler
45, die umgeschaltet wird, die Erzeugung des Signals auf der Leitung 22 bzw. 24 in den Dekodierern 21a und
23a von einer entsprechend höherwertigen Zählstufe der Zähler 21 bzw. 23 abhängig gemacht Dadurch wird
die Stellung des Zählers 21 bzw. 23, bei der ein Signal auf der Leitung 22 bzw. 24 erzeugt wird, exponentiell
erhöht. Auf diese Weise werden die durch radioaktive Strahlung erzeugten Impulse der UV-Detektoren 11
und 13 teilweise kompensiert.
Ein anderer bzw. zusätzlicher Schutz gegenüber radioaktiver Strahlung besteht darin, daß die UV-Detektoren
in einem radioaktiv geschirmten Gehäuse angeordnet sind, in das die UV-Strahlung durch lichtumlenkende
Mittel eingeführt wird. Eine derartige Anordnung ist in der F i g. 2 dargestellt bei der nur der UV-Detektor
11 gezeigt ist Der UV-Detektor 13 ist insbesondere links daneben angeordnet und das Gehäuse 71 symmetrisch
aufgebaut Der dritte Detektor 41 kann ggf. dazwischen vorgesehen sein. Das Gehäuse 71 besteht aus
einem radioaktive Strahlung absorbierenden Material, beispielsweise aus Blei, und ist oberhalb und unterhalb
der Zeichenebene mit dem gleichen Material verschlossen und steht mit der Umgebung nur über eine öffnung
77 und eine dazu symmetrische, nicht dargestellte öffnung in Verbindung. Die durch diese öffnung 77 einfallende
UV-Strahlung 75 wird an einem Spiegel oder Prisma 73 reflektiert und auf den UV-Detektor 11 gerichtet
Eine durch- die öffnung 77 einfallende radioaktive Strahlung wird dagegen an dem Spiegel 73 nicht reflektiert,
wenn dieser aus entsprechendem Material besteht, sondern von der der Öffnung 77 gegenüberliegenden
Innenwand des Gehäuses 71 absorbiert Um auch Sekundärstrah! ung, die von der äußeren, durch die öffnung
77 einfallenden radioaktiven Strahlung ausgelöst wird, besser zu unterdrücken, kann es zweckmäßig sein,
den Kanal mit der Öffnung 77 nochmals abzuknicken und einen weiteren Umlenkspiegel anzuordnen. Auch
die Verwendung eines Lichtleiters in dem Gehäuse 71 ist möglich. Insbesondere die in F i g. 1 dargestellten
Lichtleiter 3,5,7 und 9 können dafür dienen.
Nach längerem Betrieb der Anlage in einem Raum 1, in dem sich größere Mengen Verunreinigungen wie
Staub oder öldunst befinden, kann es geschehen, daß die Enden 3b, 5b, Tb und 96 der Lichtleiter bzw. die
vorgeordneten Sammellinsen 2 oder 4 verschmutzen und damit die Empfindlichkeit der Anordnung wesentlich
zurückgeht Ferner können auch Brüche in den Lichtleitern auftreten, oder ein UV-Detektor 11 oder 13
kann ganz versagen. Um diese Fälle zu erfassen und die Funktion der Anlage ständig zu überwachen, erzeugt
die Auswerteschaltung 27 in regelmäßigen Zeitabständen einen Impuls auf der Leitung 36. Dieser steuert eine
UV-Strahlungsquelle 37 an, die bei jedem Impuls UV-Strahlung aussendet. Von den Lichtleitern 5 und 9 zweigen
Teile 5a und 9a ab, deren Enden vor der UV-Strahlungsquelle 37 enden und die deren Strahlung in den
Raum 1 übertragen, so daß die Lichtleiter 5 und 9 in diesem Falle als Sender wirken. Die ausgesandte Strahlung
wird von den Lichtleitern 3 und 7 aufgenommen und zu den UV-Detektoren 11 und 13 übertragen. Wenn
sowohl die sendenden Lichtleiter 5 und 9 als auch die empfangenden Lichtleiter 3 und 7 und deren Enden,
insbesondere die im Raum 1 befindlichen Enden 3b, 5b, Tb und 9Zj intakt bzw. sauber sind und auch die UV-Detektoren
intakt sind, erzeugen letztere nun Impulse wie bei einem Feuer im Raum 1. Diese Impulse führen zu
einem Alarmsignal am Ausganag 26 des UND-Gliedes 25, das von der Auswerteschaltung 27 jedoch nicht auf
die Leitungen 28a und 28Z> weitergesandt wird, sondern
während des Impulses auf der Leitung 36 auf Vorhandensein geprüft wird. Wenn eine bestimmte Zeit nach
dem Beginn des Impulses auf der Leitung 36 kein Alarmsignal eintrifft, ist irgendein Teil in dem gesamten
Signalweg defekt, und die Auswerteschaltung 27 erzeugt ein Störungssignal bzw. steuert eine Störungsanzeige
59 an. In entsprechender Weise führt von der UV-Strahlungsquelle 37 ein weiterer Lichtleiter 39 zu dem
weiteren Detektor 41, der hier als UV-Detektor angenommen ist. Durch die Auswerteschaltung 27 wird geprüft,
ob eine bestimmte Zeit nach dem Beginn des Impulses auf der Leitung 36 oder überhaupt innerhalb der
Impulszeit der Zähler 45 seine vorgegebene Stellung erreicht. Auf diese Weise wird wirklich die gesamte Anordnung
geprüft bis auf den Teil der Lichtleiter 5 und 9 zwischen der Abzweigstelle und dem zugehörigen UV-Detektor
11 bzw. 13. Falls auch dieses geprüft werden soll, können die Lichtleiter 3 und 7 mit entsprechenden
Abzweigen versehen werden, die vor einer weiteren UV-Strahlungsquelle enden, die abwechselnd zu der
UV-Strahlungsquelle 37 angesteuert wird.
Eine andere Möglichkeit der vollständigen Prüfung der ganzen Anlage besteht darin, die UV-Strahlungsquelle
37 direkt auf die UV-Detektoren 11,13 und ggf. 41 einwirken zu lassen und die Lichtleiter 5a und Ta z. B.
ständig mit einer Lichtquelle für sichtbares Licht zu bestrahlen, wobei im Bereich der UV-Detektoren 11 und
13, beispielsweise dahinter, weitere Detektoren für sichtbares Licht angeordnet sind. Auf diese Weise werden
die Lichtleiter 3,5,7 und 9 getrennt geprüft
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (8)
1. Anordnung zur Feuerlöschung mit mindestens Strahlungsumlenkende Mittel (73) auf die UV-Dezwei
Sensoren zum Erfassen eines Feuers, die als 5 tektoren(l 1,13) gerichtet ist
UV-Detektoren ausgebildet und beide im Wellen- 9. Anordnung nach Anspruch 1 oder einem der längenbereich zwischen 0,2 und 03 u.m empfindlich vorhergehenden, dadurch gekennzeichnet, daß auf sind, mit je UV-Detektor einem Zähler, der die Im- jedem UV-Detektor (11,13) mehrere Lichtleiter (3, pulse des zugehörigen UV-Detektors zählt und nach 5; 7,9) enden, deren andere Enden (3b, 5b; 7b, 9b) in Erreichen einer ersten vorgegebenen Stellung ein io dem auf Feuer zu überwachenden Raum (1) an von-Meldesignal erzeugt, mit einer Logikanordnung, die einander entfernten Stellen angeordnet sind, und die Meldesignale aller Zähler erhält und bei minde- daß eine UV-Strahlungsquelle vorgesehen ist, die stens zwei gleichzeitig vorliegenden Meldesignalen periodisch von einer Auswerteschaltung (27) erregt ein Alarmsignal erzeugt, mit einer Zeitüberwa- wird und UV-Strahlung über die Lichtleiter (3,5, 7, chungsanordnung, die das Alarmsignal verhindert, 15 9) auf die Sensoren (11, 13; 41) sendet, wobei die wenn nicht innerhalb einer vorgegebenen Zeit beide Auswerteschaltung (27) das Auftreten eines Alarm-Detektoren eine Mindest-Impulsrate abgegeben ha- signals prüft und dabei die Ansteuerung der Verteilben, sowie mit einer Verteilanordnung für ein Lösch- anordnung (29,53,55) duch das Alarmsignal untermittel, die durch das Alarmsignal gesteuert das drückt
UV-Detektoren ausgebildet und beide im Wellen- 9. Anordnung nach Anspruch 1 oder einem der längenbereich zwischen 0,2 und 03 u.m empfindlich vorhergehenden, dadurch gekennzeichnet, daß auf sind, mit je UV-Detektor einem Zähler, der die Im- jedem UV-Detektor (11,13) mehrere Lichtleiter (3, pulse des zugehörigen UV-Detektors zählt und nach 5; 7,9) enden, deren andere Enden (3b, 5b; 7b, 9b) in Erreichen einer ersten vorgegebenen Stellung ein io dem auf Feuer zu überwachenden Raum (1) an von-Meldesignal erzeugt, mit einer Logikanordnung, die einander entfernten Stellen angeordnet sind, und die Meldesignale aller Zähler erhält und bei minde- daß eine UV-Strahlungsquelle vorgesehen ist, die stens zwei gleichzeitig vorliegenden Meldesignalen periodisch von einer Auswerteschaltung (27) erregt ein Alarmsignal erzeugt, mit einer Zeitüberwa- wird und UV-Strahlung über die Lichtleiter (3,5, 7, chungsanordnung, die das Alarmsignal verhindert, 15 9) auf die Sensoren (11, 13; 41) sendet, wobei die wenn nicht innerhalb einer vorgegebenen Zeit beide Auswerteschaltung (27) das Auftreten eines Alarm-Detektoren eine Mindest-Impulsrate abgegeben ha- signals prüft und dabei die Ansteuerung der Verteilben, sowie mit einer Verteilanordnung für ein Lösch- anordnung (29,53,55) duch das Alarmsignal untermittel, die durch das Alarmsignal gesteuert das drückt
Löschmittel freigibt, dadurch gekennzeich- 20 10. Anordnung nach Anspruch 9, dadurch gekenn-
n e t, daß die Zeitüberwachungsanordnung (31, 33) zeichnet, daß vor den anderen Enden (36,5b; 7b, 9b)
ein Zeitglied (33) enthält, das von dem ersten Impuls Sammellinsen angebracht sind,
eines der UV-Detektoren (11, 15; 13, 17) ausgelöst
eines der UV-Detektoren (11, 15; 13, 17) ausgelöst
wird und nach Ablauf der vorgegebenen Zeitspanne
nach dem ersten Impuls ein Rücksetzsignal erzeugt, 25
das beide Zähler (21,23) gleichzeitig zurücksetzt
das beide Zähler (21,23) gleichzeitig zurücksetzt
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekenn- Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Feuerlözeichnet,
daß die mit jedem UV-Detektor (11, 13) schung mit mindestens zwei Sensoren zum Erfassen eiverbundenen,
die Impulsfolgefrequenz bestimmen- nes Feuers, die als UV-Detektoren ausgebildet und beiden
Bauelemente (8, 10) so dimensioniert sind, daß 30 de im Wellenlängenbereich zwischen 0,2 und 0,3 μπι
Impulse hoher Folgefrequenz auftreten. empfindlich sind, mit je UV-Detektor einem Zähler, der
3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch die Impulse des zugehörigen UV-Detektors zählt und
gekennzeichnet, daß ein Fehlerzähler (67) vorgese- nach Erreichen einer ersten vorgegebenen Stellung ein
hen ist, der einen Schritt weiterzählt, wenn jeweils Meldesignal erzeugt, mit einer Logikanordnung, die die
innerhalb einer vorgegebenen zweiten Zeitspanne- 35 Meldesignale aller Zähler erhält und bei mindestens
mindestens einmal der eine Zähler (21 bzw. 23) die zwei gleichzeitig vorliegenden Meldesignalen ein
vorgegebene Stellung überschritten und der andere Alarmsignal erzeugt, mit einer Zeitüberwachungsan-Zähler
(23 bzw. 21) nach Ablauf der ersten vorgege- Ordnung, die das Alarmsignal verhindert, wenn nicht
benen Zeitspanne diese Stellung nicht erreicht hat, innerhalb einer vorgegebenen Zeit beide Detektoren
und daß der Fehlerzähler ein Störsignal auslöst und 40 eine Mindest-Impulsrate abgegeben haben, sowie mit
die Verteilung des Löschmittels sperrt, wenn er eine einer Verteilanordnung für ein Löschmittel, die durch
zweite vorgegebene Stellung überschreitet. das Alarmsignal gesteuert das Löschmittel freigibt
4. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, Eine derartige Anordnung ist bekannt aus der Druckdadurch
gekennzeichnet, daß ein weiterer Detektor schrift »Bericht EUR 7908« der Kommission der Euro-(41)
in der Nähe der ersten beiden UV-Detektoren 45 päischen Gemeinschaften, Informationstagung »Ent-(11,13)
vorgesehen ist, der optisch abgeschirmt und zündliche Stäube«, Luxemburg, 05.11.1981, Seiten 127
für radioaktive Strahlung wie die UV-Detektoren bis 133. Bei dieser bekannten Anordnung führen die
(11,13) zugänglich ist, und daß eine in regelmäßigen Ausgangssignale der Sensoren auf je einen Zähler mit
Zeitabständen zurückgesetzte integrierende Anord- einstellbarem Schwellenwert, die bei Erreichen des
H nung (45,47) vorgesehen ist, die das Signal des wei- 50 Schwellenwertes einen Impuls abgeben. Die Impulse
H teren Detektors (41) integriert und bei Überschrei- der Zähler werden auf ihre zeitliche Differenz unter-
j§ ten eines vorgegebenen Signalwertes die Erzeugung sucht, und ein Ausgangssignal wird nur abgegeben,
(J des Alarmsignals beeinflußt wenn die zeitliche Differenz unter einem vorgegebenen
^i
5. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekenn- Maximalwert von 40 ms liegt. In der genannten Druck-
H zeichnet, daß die integrierende Anordnung ein wei- 55 schrift sind über die Steuerung der beiden Zähler keine
Il terer Zähler (45) und der vorgegebene Signalwert weiteren Angaben gemacht. Es ist daher davon auszu-
H eine dritte vorgegebene Stellung ist gehen, daß es sich um zyklische Zähler handelt, die nach
I^
6. Anordnung nach Anspruch 5, dadurch gekenn- Erreichen einer maximalen Zählerstellung wieder mit
|| zeichnet, daß der weiiereZähler (45) bei Überschrei- der Anfangsstellung beginnen, wobei die maximale Zäh-
i| ten der vorgegebenen dritten Stellung die Erzeu- 60 lerstellung mit dem einstellbaren Schwellenwert zusam-
^ gung des Alarmsignals sperrt menfaüen kann. Dadurch kann der Fall auftreten, daß
[1*
7. Anordnung nach Anspruch 5, dadurch gekenn- die Zähler zu unterschiedlichen Zeitpunkten von der
'!,: zeichnet, daß der weitere Zähler (45) die erste vorge- Nullstellung aus zu zählen beginnen und somit die Aus-
If; gebene Stellung der den UV-Detektoren (11, 13) gangsimpulse einen größeren zeitlichen Abstand von-
[Ϊ. nachgeschalteten Zähler (21,23) vorzugsweise expo- 65 einander haben, als wenn die Zähler gleichzeitig von der
;£ nentiell erhöht. Anfangsstellung aus zu zählen beginnen, insbesondere
iS
8. Anordnung nach einem der vorhergehenden wenn das Feuer noch im Anfangsstadium ist und die von
ίο Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Detek- diesem ausgesandte UV-Strahlung noch geringe Inten-
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19823230331 DE3230331C2 (de) | 1982-08-14 | 1982-08-14 | Anordnung zur Feuerlöschung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19823230331 DE3230331C2 (de) | 1982-08-14 | 1982-08-14 | Anordnung zur Feuerlöschung |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3230331A1 DE3230331A1 (de) | 1984-02-16 |
| DE3230331C2 true DE3230331C2 (de) | 1986-11-27 |
Family
ID=6170917
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
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| DE (1) | DE3230331C2 (de) |
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- 1982-08-14 DE DE19823230331 patent/DE3230331C2/de not_active Expired
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| DE3230331A1 (de) | 1984-02-16 |
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