DE3228767A1 - Verfahren und vorrichtung zur bestimmung der grenzflaeche zwischen blutplasma und einer blutkoerperchen-suspension - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zur bestimmung der grenzflaeche zwischen blutplasma und einer blutkoerperchen-suspensionInfo
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Description
Verfahren und Vorrichtung zur Bestimmung der Grenzfläche zwischen Blutplasma und einer- Blutkörperchen-Suspension
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Bestimmung der Grenzfläche
(Sprungschicht) zwischen einem Blutplasma und einer Blutkörperchen-Suspension, die durch Zentrifugieren
getrennt worden sind. Ein solches Verfahren und eine solche Vorrichtung können mit einer Vorrichtung verbunden werden, die
Plasma und eine Blutkörperchen-Suspension getrennt liefert.
Bei einem üblichen Verfahren wurde der Unterschied des Gleichstromwiderstands zwischen den
jeweiligen Proben, z. B. einem Serum und einen (Blut)klumpen, angewandt, um die Grenzfläche
nachzuweisen. Fig. 1 ist eine schematische Darstellung, die eine bekannte Vorrichtung zum
Nachweis der Grenzfläche zeigt. Wie aus Fig. hervorgeht, umfaßt eine in einem Reagensröhrchen
enhaltene Probe ein Serum 2 und einen Blutklumpen
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(Koagulum) 3, die durch Zentrifugieren getrennt
worden sind. Um das Serum 2 zu extrahieren bzw. zu gewinnen, werden ein Elektrodenpaar 4, die in
einem elektrisch isolierenden Schlauch oder Röhrchen enthalten sind, und eine Saugdüse 6
in die Probe eingetraucht. Das Röhrchen 5 und die Düse 6 sind an einem Halter 7 befestigt, der
sich auf und nieder bewegt. Während die Elektroden und die Saugdüse 6 allmählich nach unten bewegt
werden, wird der Widerstand zwischen den Elektroden 4 kontinuierlich gemessen durch Anlegen
einer Gleichspannung an die Elektroden 4. Dadurch wird die Grenzfläche zwischen dem Serum 2 und
dem Klumpen 3 nachgewiesen durch eine plötzliche Änderung des Widerstands. In diesem Falle wird,
da das Serum 2 eine Flüssigkeit (flüssigkeitsartiges Material) mit einer geringen Viskosität
ist, der Klumpen 3 jedoch ein gelartiges Material mit einer hohen Viskosität ist, das Verhältnis des
Widerstands des Serums 2 zu dem Widerstand des Klumpen 3 um einige Zehner größer, so daß die
Grenzfläche leicht und genau nachgewiesen werden kann. Wenn jedoch zu der Blutprobe ein Antikoagulans
zugesetzt worden ist, ist der Widerstand der Blutkörperchen-Suspension gering und
dadurch das Verhältnis des Widerstands des Blutplasmas zu dem Widerstand der Blutkörperchen-Suspension
ungefähr 1 zu 1,1. Dadurch ist es nicht möglich,die Grenzfläche zwischen dem Blutplasma
und der Blutkörperchen-Suspension mit Hilfe des bekannten Verfahrens leicht und genau nachzuweisen.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die oben erwähnten Nachteile zu überwinden und ein neues
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und günstiges Verfahren zum genauen Nachweis einer Grenzfläche zwischen einem Blutplasma
und einer Blutkörperchen-Suspension zu entwickeln.
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Die Erfindung betrifft ein solches Verfahren zum Nachweis einer Grenzfläche zwischen einem Blutplasma
und einer Blutkörperchen-Suspension einer in einem Gefäß enthaltenen Probe. Es umfaßt die
folgenden Stufen:
Eintauchen eines Elektrodenpaars in die Probe:
Anlegen einer Wechselspannung an die Elektroden mit einer solchen Frequenz, daß der Widerstand
(Impedanz) des Blutplasmas stark verschieden ist von demjenigen der Blutkörperchen-Suspension und
Nachweis des Widerstands zwischen den Elektroden wodurch die Grenzfläche zwischen dem Plasma und
der Blutkörperchen-Suspension nachgewiesen wird, wenn der Wechselstromwiderstand sich abrupt ändert.
Die Erfindung betrifft auch eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens, bestehend aus einer
ersten und einer zweiten Elektrode, einem Mittel zum Eintauchen der Elektroden in die Probe, einem
Mittel, um an die Elektroden eine Wechselspannung anzulegen mit einer Frequenz ,bei der der Widerstand
des Blutplasmas stark verschieden ist von demjenigen der Blutkörperchen-Suspension und
Mitteln zum Nachweis bzw. zur Anzeige einer plötzlichen Änderung des Widerstands zwischen den Elektroden
zum Nachweis der Grenzfläche zwischen dem Blutplasma und der Blutkörperchen-Suspension.
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1Α-56 316 - Λ -
Die Erfindung wird anhand der beiliegenden Zeichnungen näher erläutert. Dabei ist:
Fig. 1 eine schematische Ansicht, die eine übliche Vorrichtung zum Nachweis einer Grenzfläche
zeigt.
Fig. 2 eine graphische Darstellung der Abhängigkeit des Widerstands von der Frequenz für ein
Blutplasma und eine Blutkörperchen-Suspensionj
Fig. 3 eine graphische Darstellung einer Kurve, die charakteristisch ist für den
Wechselstromwiderstand einer Blutkörperchen-Suspension·^
Fig. 4a und 4B schematische Darstellungen einer
erfindungsgemäßen Vorrichtung und
Fig. 5 und 6 schematische Darstellungen, die andere Ausführungen einer erfindungsgemäßen Vorrichtung
zeigen.
Fig. 2 zeigt die frequenz-abhängigen Wechselstromwiderstands-Kurven
für Blutplasma und eine Blutkörperchen-Suspension. Sowohl das Blutplasma als auch die Blutkörperchen-Suspension sind Flüssigkeiten,
die jeweils organische Substanzen enthalten. Allgemein besitzt eine Flüssigkeit, die organische
Substanzen, wie Blutkörperchen und Proteine enthält, einen hohen Wert für den dielektrischen
Verlust (tan S ) charakteristisch im Vergleich mit reinem Wasser und die Kapazität pro Flächeneinheit
wird folglich größer. Der Wechselstromwiderstand
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eines Materials mit einem kapazitiven Widerstand ' wird bei einer Erhöhung der Frequenz verringert
und somit wird der Wechselstromwiderstand sowohl des Blutplasmas als auch der Blutkörperchen-Suspension
mit zunehmender Frequenz verringert, wie aus Fig. 2 hervorgeht. Wie aus der Kurve A
hervorgeht, verringert sich der Wechselstromwiderstand des Blutplasmas gleichmäßig, aber
der Wechselstromwiderstand der Blutkörperchen-Suspension
besitzt einen flachen Bereich, wie aus der Kurve B hervorgeht. Ein derartiges Merkmal
wird als Streuung (Dispersion) bezeichnet und die elektrischen Eigenschaften,wie die Abhängigkeit
der Frequenz vom Wechselstromwiderstand,ändern sich plötzlich. Auf dem Gebiet der Biochemie werden die
in Fig. 2 gezeigteno(-und ß-Bereiche als Bereiche von
04-Streuung und ß-Streuung bezeichnet. Bei einer bevorzugten
erfindungsgemäßen Ausführungsform wird
der flache Anteil im Bereich der ß-Streuung angewandt zum Nachweis der Grenzfläche zwischen Blutplasma
und Blutkörperchen-Suspension. D. h. der Wechselstromwiderstand von Blutplasma und Blutkörperchen-Suspension
wird gemessen durch Anlegen einer Wechselspannung an die Elektroden mit einer Frequenz im Frequenzbereich F-j, besonders im Frequenzbereich
F2, wie in Fig. 2 angegeben. Um die
Grenzfläche genau und gleichmäßig nachzuweise η, reicht
es aus, daß das Verhältnis des Wechselstromwiderstands im Blutplasma zu demjenigen in der Blutkörperchen-Suspension
größer ist als 1:2. Dann kann der Frequenzbereich F^ auf ungefähr 30Ifcbis4O0
kHz festgesetztwerden. Darüber hinaus kann im Frequenzbereich F2 von ungefähr 10 kHz bis 50 kHz
*)(Kapazität)
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1A-56 316 - β -
ein Maximalwert für das Verhältnis der Wechselstromwiderstände von 1 : 7 erreicht werden.
Genau gesagt verändert sich das Verhältnis der Wechselstromwiderstände leicht, entsprechend
Unterschieden in den jeweiligen Mengen der Proben, aber ein solcher Unterschied ist vernachlässigbar,
solange eine biochemische Analyse in Betracht kommt.
Fig. 3 stellt eine Kurve dar, die eine Antwort zeigt, die charakteristisch für den Wechselstromwiderstand
einer Blutkörperchen-Suspension ist. Wie aus der Fig. 3 hervorgeht, dauert es eine verhältnismäßig lange Zeit T bis der gemessene
Wechselstromwiderstand der Blutkörperchen-Suspension einen konstanten Wert erreicht, nachdem
Elektroden in eine Blutkörperchen-Suspension eingetaucht sind. Im Gegensatz dazu ist diese
Zeit (Konstante) bei der Messung von Blutplasma außerordentlich gering, verglichen mit derjenigen
bei der Messung von Blutkörperchen und damit vernachlässigbar. Die Verzögerung T bei der Messung
des Wechselstromwiderstands bei der Blutkörperchen-Suspension ist jedoch lang genug, um den Nachweis
der Grenzfläche zu beeinflussen. Daher ist es im Falle des Absaugens der Blutkörperchen-Suspension
durch Abwärtsbewegen der Saugdüse und Eintauchen ihrer Spitze in die Blutkörperchen-Suspension notwendig,
eine Senkgeschwindigkeit und einen Endpunkt (stop timing) für die Saugdüse festzulegen,
wobei ein Bewegungsabstand, entsprechend der Zeitkonstanten T in Rechnung gestellt wird.
Die Fig. 4A und 4B stellen schematisch eine Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Vorrichtung
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dar. Bei dieser Ausführungsform sind eine
Elektrode 11, die mit Ausnahme einer Spitze mit einem isolierenden Überzug 18 versehen ist,
eine Absaugdüse 12 für die Blutkörperchen, die aus Metall besteht und ebenfalls mit Ausnahme
der Spitze mit einer Isolierschicht 19 überzogen ist, und eine Saugdüse 13 für das Blutplasma
an einer Haltevorrichtung 10 befestigt. In diesem Fall befindet sich die Spitze der
Düse 13 etwas unterhalb der Spitze der Düse 12 und das freie Ende der Elektrode 11 befindet
sich wesentlich höher als die Düse 12. In einem Reagensröhrchen sind ein Blutplasma 14 und eine
Blutkörperchen-Suspension 15 enthalten, die durch Zentrifugieren getrennt worden sind. Der
Halter 10 wird zunächst nach unten bewegt, wobei die Düsen 13 und 12 nacheinander in das Blutplasma
14 eintauchen. Im Verlauf dieser Abwärtsbewegung wird der Halter 10 angehalten, wenn
nachgewiesen wird, daß die Elektrode 11 das Blutplasma 14 erreicht, durch Nachweis einer
Änderung des Wechselstromwiderstands zwischen der Elektrode 11 und der Düse 12 mit Hilfe eines
Detektors 17, während eine Wechselspannung mit einer Frequenz im Bereich Fp nach Fig. 2 an die
Elektrode 11 und die Düse 12 angelegt Wird. Zu diesem Zeitpunkt taucht die Düse 13 in das Blutplasma
14 mit einer vorgegebenen Länge ein und es wird eine vorgegebene Menge Blutplasma durch die
Saugdüse 13 abgesaugt. Nachjdem Absaugen dieser
vorgegebenen Menge Blutplasma 14 wird der Halter weiter nach unten bewegt und erneut angehalten,
wenn die Elektrode 11 in die Blutkörperchen-Sus-
/8
1A-56 316 - j*-
pension 15 eintaucht. D. h. der Wechselstrom-Widerstand
zwischen der Elektrode 11 und der Düse 12 ändert sich deutlich, wenn die Elektrode
11 durch die Grenzfläche zwischen dem Blutplasma 14 und der Blutkörperchen-Suspension 15
hindurch geht und nach dem Nachweis dieser Änderung durch den Detektor 17 wird die Abwärtsbewegung gestoppt. In dieser Stellung
wird eine vorgegebene Menge der Blutkörperchen-Suspension
15 durch die Düse 12 abgesaugt.
Wie oben dargelegt, reicht die Düse 12 weiter nach unten als die Elektrode 11 und zwar um
einen bestimmten Abstand,der entsprechend bestimmt werden muß unter Berücksichtigung der
Zeitkonstanten T und der Geschwindigkeit, mit der sich die Düse nach unten bewegt. D. h.,
nachdem die Düse 12 durch die Grenzfläche zwischen dem Plasma 14 und der Blütkörperchen-Suspension
15 hindurch gegangen ist, muß die Düse 12 in einer solchen Stellung gestoppt werden, das eine gegebene Menge der Blutkörperchen-Suspension.
15 korrekt abgesaugt werden kann, wie in Fig. 4B gezeigt.
Fig. 5 zeigt eine schematische·Ansicht einer anderen Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Vorrichtung. Bei dieser Ausführungsform sind die Elektrode 1t und die Düsen 12 und 13 so angeordnet,
daß sie gleichzeitig das Blutplasma 14 und die Blutkörperchen-Suspension 15 absaugen.
Zu diesem Zweck ist die Spitze der Düse 13 in einem bestimmten Abstand oberhalb der Spitze
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der Düse 12 angeordnet. Bei dieser Ausführungsform wird die Abwärtsbewegung des Halters 10
gestoppt, wenn eine plötzliche Änderung des Wechselstromwiderstands beobachtet wird, aufgrund
des Eintauchens der Elektrode 11 in die Blutkörperchen-Suspension 15. In dieser Stellung
wird die Blutkörperchen-Suspension 15 durch die Düse 12 abgesaugt und gleichzeitig das Blutplasma
durch die Düse 13. Auch bei dieser Ausführungsform muß die Endstellung des Halters 10 bestimmt
werden unter Berücksichtigung der Zeitkonstanten T und des Höhenunterschiedes zwischen der Elektrode
11 und der Düse 12.
Fig. 6 zeigt schematisch eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Vorrichtung. Bei
dieser Ausführungsform wird die Zeitkonstante T positiv ausgenutzt, um den Halter 10 in einer
besonders günstigen Position zum Absaugen der Blutkörperchen-Suspension 15 anzuhalten. Auch
bei dieser Ausführungsform werden das Blutplasma und die Blutkörperchen-Suspension 15 gleichzeitig
abgesaugt. D. h. die Elektrode 11 und die Düse sind in der gleichen Höhe angeordnet und der
Halter 10 wird angehalten, wenn die plötzliche Änderung des Wechselstromwiderstandes durch den
Detektor 17 nachgewiesen wird nach einer Zeit T, die beginnt, wenn die Elektrode 11 durch die Grenzfläche
hindurch geht. Während dieser Zeit T bewegen sich der Halter 10 und damit die Düse
um eine Strecke VxT nach unten, wobei V die Geschwindigkeit der Abwärtsbewegung ist. Darua
ist es durch geeignete Wahl der Geschwindigkeit der Abwärtsbewegung möglich, die Düse 12 in einer
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Stellung zu halten, die besonders geeignet ist zum Absaugen der Blutkörperchen 15. Es ist zu
bemerken, daß der Abstand zwischen den Düsen 12 und 13 so bestimmt werden muß, daß in der
Endstellung die Düse 13 sich in einer besonders günstigen Stellung zum Absaugen des Blutplasmas
befindet.
Wie oben gesagt, kann die Grenzfläche zwischen dem Blutplasma und der Blutkörperchen-Suspension
genau und zuverlässig bestimmt werden, da der Wechselstromwiderstand gemessen wird mit einer
Wechselspannung mit einer solchen Frequenz, daß der Wechselstromwiderstand der Blutkörperchen-Suspension
stark verschieden ist von demjenigen des Blutplasmas.
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Claims (1)
- DIPL.-CHEM. DR. E. FREIHERR VON PECHMANN ^ DR.-ING. DIETER BEHRENSDIPL.-ING.; DIPL.-TFIRTSCH.-ING. RUPERT GOETZIA-56 316 ■ D-8000 MÜNCHENAnm.: Olympus Optical Comp. Ltd. schweigerstrasse2telefon: (089) 66 20 ji TELEGRAMM: PROTECTPATENT TELEX: 524070Patentansprüche1,J- Verfahren zur Bestimmung der Grenzfläche zwischen einem Blutplasma und einer Blutkörperchen-Suspension einer Probe in einem Behälter durch Eintauchen eines Elektrodenpaars in die Probe, Anlegen einer Spannung an die Elektroden und Messen der Widerstandsänderung beim Durchgang durch die Grenzfläche, dadurch gekennzeichnet , daß man eine Wechselspannung mit einer solchen Frequenz an die Elektroden anlegt, daß der Wechselstromwiderstand des Blutplasmas deutlich verschieden ist von demjenigen der Blutkörperchen-Suspension.2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch g e -kennzeichnet, daß man bei einer Frequenz der Wechselspannung im Bereich der ß-Streuung arbeitet.3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß man in einem Frequenzbereich von ungefähr 30 Hz bis zu 400 kHz, vorzugsweise von ungefähr 10 kHz bis zu 50 kHz arbeitet./21A-56 316 - 2 -A. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet , daß man die Elektroden mit einer Geschwindigkeit in die Probe eintaucht bei der eine Zeitkonstante T berücksichtigt wird, innerhalb der der Wechselstromwiderstand der Blutkörperchen-Suspension einen konstanten Wert erreicht.5. Verfahren nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Niveau des Blutplasmas nachgewiesen wird durch Nachweis einer plötzlichen Änderung der Wechselstromspannung an den Elektroden.6. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 bis 5, mit einer ersten und einer zweiten Elektrode, einer Taucheinrichtung zum Eintauchen der Elektroden in einen Behälter für eine Blutplasma und eine Blutkörperchen-Suspension enthaltende Probe und einer an die Elektroden anglegbaren Spannungsquelle, gekennzeichnet durch eine Wechselspannungsquelle mit einer Frequenz, bei der der Wechselstromwiderstand des Blutplasmas stark verschieden ist von demjenigen der Blutkörperchen-Suspension, und durch eine Nachweiseinrichtung (17) zum Nachweis einer plötzlichen Änderung des Wechselstromwiderstands zwischen den Elektroden (11, 12).7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Elektrode einen elektrisch leitenden Draht (11)/31A-56 316 * - 3 -und einen elektrisch isolierenden Überzug (18) auf diesem Draht mit Ausnahme der Spitze umfaßt.8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch ge.kennzeichnet , daß die zweite Elektrode (12) eine Düse zum Absaugen der Blutkörperchen-Suspension aus Metall mit einem elektrischen Isolierüberzug (19), der die Spitze freiläßt, aufweist.9. Vorrichtung nach Anspruch 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet , daß sie zusätzlich eine Düse zum Absaugen des Blutplasmas umfaßt.10. Vorrichtung nach Anspruch 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet , daß die erste und zweite Elektrode (11,12) und die Düse (13) zum Absaugen des Blutplasmas an einem auf und abwärts bewegbaren Halter (10) befestigt sind.11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch g e kennzeichnet, daß die Spitze der zweiten Elektrode (12) tiefer liegt als die Spitze der ersten Elektrode (11) und die Spitze der Düse (13) zum Absaugen des Blutplasmas tiefer liegt als die Spitze der zweiten Elektrode (12).12. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Spitze der zweiten Elektrode (12) tiefer liegt als die Spitze der ersten Elektrode (11) und die Spitze/41A-56 316 - 4 -der das Blutplasma absaugenden Düse (13) höher angeordnet ist als die Spitze der ersten Elektrode (11).13. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet , daß die Spitzet! der ersten und zweiten Elektrode (11,12) auf gleicher Höhe liegen und die Spitze der das Blutplasma absaugenden Düse (13) höher angeordnet ist als die Spitzen der beiden Elektroden (11,12).6231
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