DE3222364A1 - Erodierverfahren fuer stromleitende werkstoffe und einrichtung fuer dessen durchfuehrung - Google Patents
Erodierverfahren fuer stromleitende werkstoffe und einrichtung fuer dessen durchfuehrungInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B23H1/02—Electric circuits specially adapted therefor, e.g. power supply, control, preventing short circuits or other abnormal discharges
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Description
Beschreibung Die Erfindung betrifft
ein Erodierverfahren für stromleitende Werkstoffe und Einrichtungen
für dessen Durchführung und kann beispielsweise zur Erhaltung von Oberflächen mit einer komplizierten
Konfiguration des Profils an für die Bearbeitung
in einem anderen Bearbeitungsverfahren schwer zugänglichen Stellen sowie bei der Bearbeitung von Werkstoffen
sehr hoher Härte und erhöhter SprÖdigkeit, beispielsweise von in der Pulvermetallurgie hergestellten
Werkstoffen angewendet werden« Die Erfindung kann auch bei der Herstellung von Schnitt- und Ziehwerkzeugen
u.a. verwendet werden.
Es ist ein Erodierverfahren bekannt, bei dem in den
Stromkreis Werkzeug-Arbeitsstück Leistungs- und Zündimpulse
eingespeist werden, wo die Spannungsamplitude der letzteren (s. beispielsweise den SU-Urheberschein
347147t Internat. Kl. B23P 1/02) geregelt wird.
Das genannte Erodierverfahren gestattet es aber nicht, ein Werkstück zu bearbeiten, dessen bearbeitete
Oberfläche der vorgegebenen Konfiguration des Profils
entsprechen wird, nach dem die Bearbeitung mit anderen Verfahren erschwert oder überhaupt unmöglich ist·
Ferner gestattet das genannte Verfahren es nicht, mit dem Verschleiß des Werkzeuges, speziell mit einer
Konizität einer Matrize bei der Fertigung von Schnittwerkzeugen u.a., zusammenhängende schädliche Einwirkungen
zu beseitigen.
Es ist eine Erodiereinrichtung für stromleitende Werkstoffe bekannt, die einen Leistungsimpuls- und einen
Zündimpulsgenerator enthält, die über eine Entkopplungseinrichtung mit dem Werkzeug und mit dem Arbeitsstück
gekoppelt sind, wobei das Werkzeug mit einem Vorschubmechanismus im Bearbeitungsvorgang kraftschlüssig
verbunden ist (s. M.V. Korenbljum, M.S.
Otto "Auswahl von Bearbeitungsintensitäten und Betrieb von Transistor-Speisequellen für Erodiexmasohinen",
. Verlag 11NIIMASH11, Moskau, 1970, S. 24, Fig. 13).
Die Bearbeitung des Werkstücks mit dem Werkzeug erfolgt durch Einspeisung von Leistungs- und Zündim-
pulsen in den Stromkreis zwischen dem Werkzeug und dem
Arbeitsstück. Die Hauptbearbeitung entfällt auf die . Leistungsimpulse· Die Zündimpulse werden den Leistung
simpulsen überlagert, was es gestattet, den Amplitudenwert
der erzeugten Arbeitsimpulse zu vergrößern (Gesamtimpulse werden durch Summation der Leistungsimpulse
mit den Zündimpulsen erhalten). Die Vergrößerung des Amplitudenwertes der Arbeiteimpulse
erlaubt es, die Stabilität des Bearbeitungsvorganges zu erhöhen·
Diese Einrichtung gestattet es nicht, Werkstücke mit einer vorgegebenen Änderung des Profils
der Seitenfläche zu bearbeiten und beispielsweise eine Konizität der Seitenfläche eines bearbeiteten
Werkstücks infolge 5er Abnutzung des Arbeitswerkzeuges
zu beseitigen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Oberfläche beim bearbeiteten Werkstück zu erhalten,
bei der die Konfiguration dee i^rofils bezüglich" der
Bewegungsbahn der Arbeitsfläche des Werkzeuges einem vorgegebenen Gesetz folgt.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß in dem Erodierverfahren für stromleitende Werkstoffe, bei
dem in den Stromkreis Werkzeug-Werkstück Leistungsund Zündimpulse eingespeist werden, deren Spannungsamplitudenwert
geregelt wird, gemäß der Erfindung der Spannungsamplitudenwert der Zündimpulse, ausgehend
von der Beziehung
U1 s kcp(H),
eingestellt wird, worin ILj - der Spannungsamplitudenwert der Zündimpulse; k - ein Proportionalitätsfaktor,
der die Beziehung zwischen dem Wert der Durchschiagsspannung für (Jen Spalt zwischen dem Werkzeug und
dem Werkstück im Bearbeitungsvorgang und der Spaltweite herstellt; ψ (H) - die Punktion, die das Gesetz
der Konfiguration des Profils der während der Bearbeitung
bei einer Verschiebung des Werkzeuges um eine Verschiebungsgröße H bezüglich der vorgegebenen
Bewegungsbahn der Arbeitsfläche des Werkzeuges zu . erzeugenden Oberfläche des zu bearbeitenden Werkstücks
beschreibt, sind.
Dies gestattet es, Oberflächen mit einer komplizierten Konfiguration des Profils an für die Bearbeitung
in einem anderen Bearbeitungsverfahren schwer zugänglichen Stellen sowie bei der Bearbeitung von
Werkstoffen sehr hoher Härte und erhöhter Sprödigkeit zu erzeugen·
Zweckmäßig wird der Spannungsamplitudenwert der Zündimpulse in dem Maße des Verschleißes des Werkzeuges
zu jedem Zeitpunkt um einen Wert k^(H) zusätzlich
vergrößert, worin ^(H) - eine Funktion ist, aie das Änderungsgesetz für die Größe der Abweichung
der Arbeitsfläche des Werkzeuges von der vorgegebenen Bewegungsbahn infolge seines Verschleißes
in Abhängigkeit von seiner Verschiebungsgröße H bei der Bearbeitung beschreibt·
Dies gibt die Möglichkeit, aie Genauigkeit der Erzeugung von Oberflächen mit einer komplizierten Konfiguration
des Profils zu erhöhen, mit dem Verschleiß des Werkzeuges, speziell die mit der Konizität der
Matrize bei der Herstellung der Schnittwerkzeuge zusammenhängenden schädlichen Einwirkungen zu beseitigen,
usw.
Es ist möglichj bei einer Vor- und Nachbearbei- · TJUrIg des Werkstücks den Spannungswert der Zündimpulse für die Nachbearbeitung größer als der Spannungsamplitudenwert
der Zündimpulse für die Vorbearbeitung um einen zu.einer Schlichtzugabe proportionalen
Wert: einzustellen·
Dies sichert eine größere Wirksamkeit der Bearbeitung infolge der Anwendung der Vorbearbeitung,
die produktiver als Nachbearbeitung ist.
Die gestell·^© Aufgabe wird auch dadurch, gelöst,
daß die Erodiereinrichtung für stromleitende Werkstoffe, die einen Leistungsimpuls- und einen zündimpulsgenerator
enthält, die über eine Entkopplungs-, 5 einrichtung mit dem Werkzeug und dem Werkstück verbunden
sind, wobei das Werkzeug mit dessen Vorschubmechanismus im Bearbeitungsverfahren kraftschlüssig verbunden
ist, gemäß der Erfindung eine Recheneinheit für den Spannungsamplitudenwert der Zündimpulse
enthält, deren einem Eingang ein zur ganzen linearen Verschiebung des Werkzeuges proportionales Signal,
deren zweitem und drittem Eingang zur Verschiebungsgröße des Werkzeuges im Bearbeitungsvorgang proportionale
Signale, deren viertem Eingang ein Signal zugeführt wird, das ein Gesetz angibt, nach dem der
Amplitudenspannungswert; der Zündimpulse eingestellt wird, der der Erzeugung einer Oberfläche des Werkstücks
bei der Bearbeitung entspricht, bei der sich die Konfiguration des Profils gemäß Funktion ψ (H)
ändert, und die mit einer Einheit zur Verschiebung
des Werkzeuges über eine im Stromkreis Werkzeug-Werk-. stück liegende Steuereinheit zur Verschiebung des
Werkzeuges und mit dem Zündimpulsgenerator über eine '" Steuereinheit für einen Spannungsamplitudenwert der
Zündimpulse gekoppelt ist.
Dies gibt die Möglichkeit, den Spannungsamplitudenwert der Zündimpulse Jederzeit entsprechend seinem
vorgegebenen Inderungsgesetz in Abhängigkeit von der Verschiebungsgröße H des Werkzeuges einzustellen.
Es ist eine Einrichtung möglich, in der der Zündimpulsgenerator einen Gleichstromverstärker enthält,
der an eine Steuereinheit für einen SpannungsampllGUdenwert
der Zündimpulse angeschlossen ist, deren
zweiter Eingang an eine eigene Gleichspannungsspeisequelle und deren Ausgang an einen Eingang eines
Schaltelementes gelegt ist, das an den Ausgang
einer .Differenzierschaltung angeschlossen ist, deren '
Eingang mit dem Leistungeimpulsgenerator gekoppelt ist, während der Ausgang des Schaltelementes mit
der Entkopplungseinrichtung über einen Leistungs-
> Verstärker verbunden ist, an dessen einen Eingang
die Gleichspannungsspeisequelle gelegt ist.
Dies gestattet es, den Amplitudenwert der Zündimpulse
im üearbeitungsvorgang zu steuern, indem
dem Eingang des Zündimpulsgenerators ein dem erforderliehen
Amplitudenwert der Zündimpulse proportionales Steuersignal zugeleitet wird»
Es ist eine Einrichtung zweckmäßig, in der die Steuereinheit für die Verschiebung des Werkzeuges
eine eigene Speise quelle,- eine im Stromkreis Werkzeug-!-Werks
tück liegende und an diese Spannungsquelle und an eine Synchronisierschaltung gelegte Steuerschaltung
rür die Bewegungsrichtung des Werkzeuges, einen Geber für eine schrittweise Verschiebung des
Werkzeuges, der über einen Verstärker-Former an die Synchronisiersehaltung angeschlossen und mit einem
Mechanismus für einen schrittweisen Vorschub des Werkzeuges kraftschlüssig verbunden ist;,'der mit
einer Steuerschaltung für den Vorschubmechanismus elektrisch verbunden ist, die auch an die Synchro-αisxerschaltung
angeschlossen ist, und eine Schaltung zur Eingabe von Daten über den Zeitwert der
Verschiebung des Werkzeuges enthält, die an die Steuerschaltung für die Bewegungsrichtung des Werkzeuges
und an die Synchronisierschaltung angeschlossen ist, wobei der Ausgang der Schaltung zur Eingabe
von Daten mit dem zweiten Eingang der Recheneinheit für
den Spannungsamplitudenwert der Zündimpulse gekoppelt ist·
Dies gibt die Möglichkeit, die Verschiebung des Werkzeuges während der üearoeitung zu steuern und in
die Recheneinheit Zeitwerte des Spannungsamplitudenwertes der Zündimpulse und die Änderung der Verschiebungsgröße
H des Werkzeuges einzugeben«
Es ist zweckmäßig, daß die Steuerschaltung für die Bewegungsrichtung des Werkzeuges eine Speisequelle
enthält, an die das zu öearoeitende Werkscück,
eine Bezugsspannungsquelle, eine erste und eine zweite Vergleichsschaltung, eine logische Schaltung,
ein Maßstateversuärker, eine Integrierschaltung
angeschlossen sind, wobei ein Eingang der logischen Schaltung mit dem Ausgang der ersten Vergleichsschaltung
und ein anderer Eingang mit dem Ausgang der zweiten Vergleichsschaltung und ein Eingang der
ersten Vergleichsschaltung mit dem Werkzeug und mit einem Eingang der Integrierschaltung gekoppelt ist,
deren Ausgang mit einem anderen Eingang der zweiten ' Vergleichsschaltung verbunden ist, deren erster Eingang
an den Ausgang des Maßstabsverstärkers angeschlossen ist, während ein anderer Eingang der ersten
Vergleichsschaltung mit dem Ausgang der Bezugsspannungsquelle verbunden ist, wobei die Ausgänge der
logischen Schaltung an die Schaltung zur Eingabe von Daten über den Zeitwert der Verschiebung des Werkzeuges
der Steuereinheit für eine Verschiebung des Werkzeuges angeschlossen und ein Eingang des Maßstabsverstärkers
mit dem Ausgang der Steuereinheit für einen Spannungsamplitudenwert der Zündimpulse gekoppelt
ist·
Die Erfindung soll nachstehend anhand eines konkreten
Ausführungsbeispiels und beiliegender Zeichnungen näher erläutert werden. Es zeigt:
Pig. 1 schematisch eine gegenseitige Anordnung des Werkzeuges und des Werkstücks im Bearbeitungsvorgang,
gemäß der Erfindung;
Pig. 2 Abhängigkeiten des Wertes der Durchschlagsspannung
von der Spaltweite;
Fig· 3 schematisch eine gegenseitige Anordnung
des Werkzeuges und des Werkstücks im Bearbeitungsvorgang bei einem Verschleiß des Werkzeuges, gemäß
der Erfindung;
Fig. 4 schematised die Bearbeitung des Werkstücks
durch das Werkzeug bei mehreren Bearbeitungsintensitäten nach einem vorgegebenen Gesetz, gemäß
der Erfindung;
Fig· 5 ein Gesamtschaltbild einer .Erodiereinrichtung
für stromleitende Werkstoffe gemäß der Erfindung
;
Fig. 6 eine Blockschaltung eines erfindungsgemäßen Zündimpulsgenerators ;
; Fig. 7 eine Blockschaltung einer Steuereinheit
für eine Verschiebung des Werkzeugest gemäß der Erfindung;
Fig. ö eine Blockschaltung eines erfindungsgemäßen
Verstärker-Formers;
· Fig. 9 eine Blockschaltung einer erfindungsgemäßen Synchronisierschaltung;
Fig· 10 eine Blockschaltung einer erfindungsgemäßen Schaltung zur Eingabe von Daten über einen Zeitwert
der Verschiebung des Werkzeuges; Fig. 11 eine Blockschaltung eines erfindungsgemäßen
Einzelimpulsgenerators;
Fig. 12 eine Blockschaltung einer erfindungsgemäßen Steuerschaltung für die Bewegungsrichtung des
Werkzeuges;
Fig. 13 eine Blockschaltung einer erfindungsgemäßen logischen Schaltung;,
Fig· 14 eine Blockschaltung einer erfindungsgemäßen Steuereinheit für einen Spannungsamplitudenwert der Zündimpulse4
^ig· 15 ein Zeitdiagramm für die. Arbeit der
Synchronisierschaltung, gemäß der Erfindung.
. Das erfindungsgemäße Verfahren wird wie folgt realisiert.
In den Stromkreis zwischen einem Werkzeug 1 (Fig. 1) und einem zu bearbeitenden Werkstück 2 werden
Leistungs- und Zündimpülse eingespeist· Es wird eine Konfiguration 3 des Profils der Oberfläche des
Werkstücks 2 vorgegeben, die nach der Bearbeitung zu erhalten ist. Die Konfiguration 3 des Profils der
überfläche wird durch die Beziehung
vorgegeben, worin ψ (H) - eine Punktion ist, die die
Abhängigkeit der Weite Jf d&s bei der Bearbeitung
des Werkstücks 2 mit 3er sich im Bearbeitungsvorgang auf einer vorgegebenen Bahn 5 bewegenden Arbeitsfläche
4 des Werkzeuges 1 erhaltenen Spaltes von
«IQ der Verschiebungsgröße H der:Arbeitsfläche 4 angibt.
Für den Anfangspunkt 0 wird der Anfang der Bearbeitung angenommen.
Der erforderliche Spalt Jf zwischen 4er zu bearbeitenden
Oberfläche 6 des Werkstücks 2 bei der
•je ' vorgegebenen Konfiguration 3 des Profils der Oberfläche und der Arbeitsfläche 4 des Werkzeuges 1 wird
erhalten, indem ein Spannungsamplitudenwert Uj der Zündimpulse eingestellt wird, der der Beziehung
U1 * k
genügt, worin ψ (H) - die Punkt ion , die die Abhängigkeit
der Weite £ des bei der Bearbeitung des Werkstücks 2 mit der sich im Bearbeitungsvorgang auf
der vorgegebenen Bahn 5 bewegenden Arbeitsfläche 4 des Werkzeuges i erhaltenen Spaltes von der Ver- ·
schiebungsgröße H der Arbeitsfläche 4 angibt; k - ein Proportionalitätsfaktor, der eine Beziehung
zwischen dem Wert U2 der Durchschlagsspannung und der
Spaltweite jf zwischen dem Werkzeug 1 und dem Werkstück
2 im Bearbeitungsvorgang durch den Ausdruck
. k„ -h-
herstellt, sind·
In Pig, 2 zeigt das.Bezugszeichen 7 eine Abhängigkeit
des Wertes U2 der Durchschlagsspannung von der
Spaltweite jf zwischen dem Werkzeug I und dem 7/erkstück
2 bei einer Ultraschallbearbeitung in Kerosin,
das Bezugszeichen ö eine Abhängigkeit des Wertes
U2 der Iiurchschlagsspannung von der Spaltweite
)f zwischen dem Werkzeug X und dem Werkstück 2 bei
einer Bearbeitung in Kerosin ohne Ultraschall r
das Bezugszeichen 9 eine Abhängigkeit des Wertes U2 der Durchschlagsspannung von der Spaltweite Ψ
zwischen dem Werkzeug I und dem Werkstück 2 bei einer Bearbeitung in einer Suspension von Aluminiumpulver
ohne Ultraschall. .
In Fig. 1 ist ein Zeitmoment des Erodierens gezeigt,
zu dem die Arbeitsfläche 4 des Werkzeuges 1 im Bearbeitungsvorgang auf, der vorgegebenen Bahn 5
vom Anfangspunkt 0 einen Weg von EL zurückgelegt hat,
was einer Spaltweite fl . zwischen dem Werkzeug 1 und
dem Werkstück 2 entspricht, für deren Erhaltung ein Spannungsamplitudenwert Uj der Zündimpulse gleich
eingestellt wird.
Das Bezugszeichen 6 zeigt eine bei der Bearbeitung des Werkstücks 2 durch das Werkzeug 1 erhaltene
Konfiguration des irofils der Oberfläche, die der
Beziehung
genügt, worin ψ (H) die vorstehend angeführte Punlction
ist.
Bei der Bearbeitung wird das Werkzeug i (Fig. 3)
verschlissen, sodaß sich seine Arbeitsfläche 4 bei der Bearbeitung nicht auf der Bahn 5» sondern auf einer
Bahn 10 bewegt. Infolgedessen wird eine sich bei der Bearoeitung ergebende Konfiguration 11 der zu bearbeitenden
Oberfläche 6 des Werkstücks 2 durch die Beziehung
angegeben, also sie wird sich von der bei der Bearbeitung zu erhaltenden Konfiguration 3 der Oberfläche
des Werkstücks 2 um einen Wert B.
ß a Γ- r' S=V^(H) -φ(β.) + ψ (η) =
unterscheiden, worin ^ (H) eine Funktion ist, die dxe Abhängigkeit des Wertes der Abweichung ß der
Bewegungsbahn 10 der Arbeitsfläche 4 des Werkzeuges 1 von der vorgegebenen Bahn 5 infolge des Verschleißes
des Werkzeuges 1 von der Verschiebungsgröße der Arbeitsfläche 4 des Werkzeuges 1 bei der Bearbeitung
ausdrückt·
Zur Erhaltung einer Oberfläche des durch das
Werkzeug zu bearbeitenden Werkstücks 2, die der durch die Abhängigkeit γ = ψ(Η.)
ausgedrückten vorgegebenen Configuration ihres Profils entspricht, ist es notwendig, den Spannungsamplitudenwert
Uj der Zündimpulse um einen Wert zu vergrößern, der der Beziehung
genügt, worin kf(H) eine Funktion ist, die eine Vergrößerung
des Spannungsamplitudenwertes der Zünd-20· impulse um den Wert ΔΌ± bestimmt. Der Spannungsamplitudenwert
U-j der Zündimpulse wird also zur Kompensation
des Verschleißes des Werkzeuges bei der Bearbeitung des Werkstücks 2 gemäß Beziehung
U3 = k [ ip(H) + V(H) J
eingestellt, worin kf^f (H) + V (H)J ein Ausdruck
ist, der den zur Kompensation des Verschleißes des Werkzeuges I bei der Bearbeitung des Werkstücks 2
einzustellenden Spannungsamplitudenwert der Zünd- ' impulse bestimmt.
In den Ausdruck k JV(H) + ψ(H) J gehen ein:
k - ein -froportionaiiuatsraKtor, der <Jie Beziehung
zwischen dem Durchschlagsspannungswert U2
und der Spaltweite γ zwischen dem Werkzeug 1 und
dem Werkstück 2 im Bearbeitungsvorgang herstellt; ψ (H) - eine Funktion, die eine Abhängigkeit der
Weite ^des'oei der bearbeitung des Werkstücks 2 durch
die Arbeitsfläche 4 des Werkzeuges 1 auf der vorgege-
Denen Bahn 5 im Bearbeitungsvorgang erhaltenen Spaltes
von der VerschiebungsgröJße H der Arbeitsfläche
- die Funktion, die &e Abhängigkeit des
'Wertes der Abweichung der Bewegungsoahn 10 von der
vorgegebenen Bahn 5 infolge des Verschleißes des Werkzeuges 1 von. der Verschiebungsgröße H der Arbeitsfläche
4 des Werkzeuges 1 bei der Bearbeitung ausdrückt·
; In Fig. 3 ist ein Zeitmomen-c j der Bearbeitung
. ' des Werkstücks 2 mit dem Werkzeug 1 dargestellt, zu dem sich die Arbeitsfläche 4 des Werkzeuges 1 im
Bearbeitungsvorgang auf der vorgegebenen Bahn 5 um einen Wert Hj verschoben hat· Infolge des.Verschleißes
des Werkzeuges 1 verschiebt sich seine Arbeitsfläche 4 auf ,der Bahn 10, während die Konfiguration
11 des Profils der bearbeiteten Oberfläche 6 der Beziehung
f'=TO - ψ ca)
genügt, wobei ψ (H) und ψ (H) die oben angerührten
Punktionen sind·
Zur .Urzeugung einer vorgegebenen Oberfläche,
die bei der Bearbeitung des Werkstücks 2 erhalten wird, deren Profil der Beziehung r s fC3-) genügt,
ist es erforderlich, einen Spannungsamplitudenwert Uo der Zündimpulse zur !Compensation des Verschleißes
des V/erkzeuges 1 bei der Bearbeitung des Werkstücks 2, ausgehend von der Beziehung
einzustellen, worin die Werte der Beziehung k + ψ(Ά)] oben angeführt sind·
Zur Erzeugung einer Oberfläche des Werkstücks 2, bei der die Konfiguration 3 (Pig. 4) des Profils der
vorgegebenen Beziehung Γ = 1P(H) für die 3earbei-.
-cu-ng mit dem Werkzeug 1 bei einigen aufeinanderfolgenden
Bearbeitungsintensitäten genügt, wird ein Spannungsamplitudenwert UL der Zündimpulse bei der
- 16"- '" ■
Vorbearbeitung ι ausgehend von der Beziehung
eingestellt, worin k einen Paktor und ^f(H) die Fun/rtion
bezeichnet, die oben angeführt sind; d iss eine Schlichtzugabe für das Werkstück 2,
v/o eine Oberfläche erzeuge wird, bei der die Konfiguration
des Profils der vorgegebenen Beziehung Γ =ψ(H) genügt.
Die Vorbearbeitung des Werkstücks 2 mit einer Kegelung des Spannungsamplisudenwerres U. der Zündimpulse
nach der oben angeführten Abhängigkeit führt zur Erzeugung einer Oberfläche bei dem mit der gegebenen
Bearbeitungsintensität bearbeiteten Werkstück 2, bei der die Konfiguration 12 des Profils der Be-Ziehung
y" »*p(H) - d
genügt, worin die funktion ^P(H) und der Wert; d oben
angegeben sind.
Zur Erzeugung einer Oberfläche bei dem zu bearbeitenden Werkstück 2, bei der die Konfiguration 3
des Profils der vorgegebenen Beziehung
Jf - f (H)
genüg-c, ist die Nachbearbeitung geboten, wobei ein
Spannungsamplitudenwert U1- der ^ündiiapulse höher als
der Spannungsamplitudenwert U^ der Zündimpulse bei der Vorbearbeitung um einen Wert von AlIr eingestellt
wird, der
ί U5 s U5 - U4 = kd
gleich isi;·
gleich isi;·
Ji'ig· 4 zeigt die Nachbearbeitung, wo das üezugszeichen
12 die bei der Vorbearbeitung erzeugte Oberfläche des Werkstücks 2 angibt.
Bs seien einige Beispiele einer konkreten !Realisierung
des Verfahrens angeführt.
Angenommen, bei der BearDercung des Werkstücks
2 ist eine Oberfläche zu erhalten, bei der die Konfiguration 3 des Profils der folgenden
Beziehung
f β- β·Η + b
genügt, worin a ■ IO , b = 50»10 ist.
genügt, worin a ■ IO , b = 50»10 ist.
Dabei sei das Werkstück 2 während einer Bewegung des Werkzeuges 1 auf
der vorgegebenen Bahn 5 um einen Wert von H gleich 15·10~ -m zu bearbeiten. Die Bearbeitung erfolgt
in Kerosin ohne Ultraachall» Zur Erzeugung einer bearbeiteten
Oberfläche 6 des Werkstücks 2, bei der die Konfiguration 3 des Profils der oben angegebenen
Beziehung genügt, wird ein Spannungsamplitudenwert Uj der Zündimpulse gleich
U1 = k (a-H + b)
eingestellt.
Der Faktor k wird, ausgehend von der Abhängigkeit 8 (?ig. 2), gewählt.
Es wird nachstehend die Wahl des Spannungsamylitudenwertes
U, der Zündimpulse für drei Punkte der Abhängigkeit betrachtet
Der Faktor k ist in der durch das Bezugszeichen angegebenen Abhängigkeit konstant. Für eine Spannung
U2 = 400 V ist die Spaltweite Ϋ1 gleich 200Ί0"6 m,
was einen Faktor k = 2·10 V/cm.ρ entspricht.
Ausgehend von k = 2*10"* V/cm.ρ werden folgende
Spannungsamplitudenwerte U1 der Zündimpulse eingestellt
·
U1 bei H1 = 0 m = 100 V
U1 bei H2 = 10·10"3 m = 300 V
U1 bei H3 = 15*1O~3 m = 400 V
Es liege im oben angeführten Beispiel für die konkrete Realisierung des Verfahrens ein Verschleiss
des Werkzeuges 1 (Fig. 3) vor, sodaß der ,Wert <2er
Abweichung Λ der Bewegungsbahn 10 von der vorgegebenen Bahn 5 der folgenden Beziehung
/5= CH
genügt, worin C ein Faktor von 10 J ist.
genügt, worin C ein Faktor von 10 J ist.
| bei | HI H2 |
= 0 | •10~3 | m |
| bei | Ho | = 10 | •1O~3 | m. |
| bei | = 15 | |||
Dann muß man zur Urzeugung einer oearbeiteten
Oberfläche 6 des Werkstücks 2, bei der die Konfiguration
3 des Profils der oben angegebenen .Beziehung -
f= a.H "+ b
genügt, worin a = 1CT2
genügt, worin a = 1CT2
b s 50.1Cf6
ist, den Spannungsamplitudenwert Uj der Zündimpulse,
ausgehend von der Beziehung
U1 s k( (a-H + b) + c-HJ
und für drei Punkt© der ,Abhängigkeit
U1 a k f (a«H + b) + cn]
bei H1 = Om
U1 = 100 V,
bei H2 = 10·10~3 m
bei H2 = 10·10~3 m
U1 = 320 V,
bei H3 s 15·1Ο~3 m
bei H3 s 15·1Ο~3 m
U1 = 330 V,
einstellen·
einstellen·
Die erfindungsgemäße Einrichtung zur Realisierung
des Erodieri/erfahrens für stromleitende Werkstoffe enthält
einen mit einem Zündimpulsgenerator 14 gekoppelten Leistungsimpulsgenerator 13 (Pig. ρ)» die über eine
Entkopplungseinrichtung 15 mit einem Werkzeug 1 und ,mit einem zu bearbeitenden Werkstück 2 verbunden sind.
Die Verschiebung des Werkzeuges 1 wird durch eine mit
einer Steuereinheit 17
verbundene Einheit 16 zur Verschiebung des Werkzeuges
verwirklicht. Die Einrichtung enthält auch ei-
■30 ne Recheneinheit 18 für einen Spannungsamplitudenwert der Zündimpulse, die den Wart Uj der Aiaplitudenspannung
der Zündimpulse im BearDsitungsvorgang errechnet. Die Information über den Wert Uj wird einer Steuereinheit
19 für den Spannungsamplitudenwert der Zündimpulse zugeführt, deren Ausgangsspannung dem Zündimpulsgenerator
14 und der Steuereinheit 1? zur Verschiebung des Werkzeuges 1 (Fig. 1) zugeführt wird.
In der Recheneinheit 18 (Fig. 5) für den Spannuhgsamplitudenwert
der Zündimpulse wird am ersten Eingang ein zu öfer Größe H für die ganze Verschiebung
des Werkzeuges 1 (Fig. 1) proportionales Signal
eingespeist. Am zweiten und dritten Eingang werden der
Große + dH des Werkzeuges 1 'proportionale Signale im ßeärbeitungsvorgang eingespeist. Am vierten Eingang
wird ein Signal eingegeben, das ein Gesetz angibt, nach dem der Spannungsamplitudenwert der Zündimpulse
eingestellt wird, der der Erzeugung einer bearbeiteten Oberfläche des Werkstücks entspricht, bei der
die Λ-onfiguration 3 des Profils dem vorgegebenen Gesetz
ψ (H) entspricht· Die Information über den in
der Recheneinheit 1ö errechneten Spannungsamplitudenwert der Zündimpulse wird einem Eingang der Steuereinheit
19 für den Spannungsamplitudenwert der Zündimpulse zugeleitet. Der letztere wandelt den Ziffernkode in
ein analoges Signal um, verstärkt es auf den erforderlichen
Wert und liefert es an einen Eingang des
Zündimpulsgenerators 14 und an die Steuereinheit 17 für eine Verschiebung des Werkzeuges. Der Zündimpuisgenerator
14 erzeugt unter der Wirkung eines Steuersignals von der Steuereinheit 19 für den Spannungsamplitudenwert
der Zündimpulse Zündimpulse. Der Spannungsamplitudenwert Uj der Zündimpulse gestattet
esi eine Oberfläche des Werkstücks 2 (Pig. 1) bei einer
Bearbeitung auch mit den Impulsen des Leistungsimpulsgenerators 13 (Fig. 5) zu erzeugen, bei der die
Konfiguration 6 des Profils dem gegebenen Gesetz 1P(H) genügt, wo ^P (H) eine Funktion ist, die ein Gesetz der
Konfiguration des Profils einer Oberfläche bezüglich
der vorgegebenen Bewegungsbahn 5 cle^ Arbeitsfläche 4
des Werkzeuges 1 in Abhängigkeit von ihrer Verschiebuagsgröße
H bei der Bearbeitung beschreibt.
Die Verschiebung des Werkzeuges 1 bei der Bearbeitung des Werkstücks 2 wird durch die Einheit 16 zur
Verschiebung des Werkzeuges unter der Wirkung der von der
Steuereinheit 17 für die Verschiebung des Werkzeuges
ankommenden Steuersignale übernommen. Die Information
über die Verschiebung des Werkzeuges 1 wird wegen des Vorhandenseines einer mechanischen Kopplung
zwischen der Einheit 16 zur Verschiebung des Werkzeuges und der Steuereinheit 17 für die Verschiebung
des Werkzeuges in die Recheneinheit 18 für einen Spannungsamplitudenwert der Zündimpulse eingegeben.
Auf solche Weise wird die Verschiebungsgröße H des Werkzeuges bei der Bearbeitung des Werkstücks 2 verfolgt.
Die Verschiebung H des Werkzeuges erfolgt bei Bereitschaft der Recheneinheit 18 für den Spannungsamplitudenwert
Uj der Zündimpulse zur Aufnahme von Informationen über eine anstehende Verschiebung
des Werkzeuges.
Bei der Bereitschaft zur Informationsaufnahme erzeugt die Einheit 18 ein "Bereit"- Signal Ug,
das an der Steuereinheit 17 für eine Verschiebung des Werkzeuges eintrifft und eine Verschiebung des
Werkzeuges 1 freigibt.
Die Verschiebung des Werkzeuges 1 (Fig. 1) auf der vorgegebenen Bahn 5 i& Richtung einer Vergrößerung
der Verschiebung H bezüglich des Anfangspunktes erfolgt bei einem dem Vorgabewert gleichen Spannungsamplitudenwert
der Arbeitsimpulse. Der oben angeführte Umstand bedeutet, daß der gegeoene Spalt )f
zwischen dem Werkzeug 1 und dem Werkstück 2 Dei der betreffenden Verschiebung des Werkzeuges 1 vorliegt
und das Werkzeug 1 weiter zu bewegen ist. Das Steuersignal von der Steuereinheit 19 (Pig·
5) für den Spannungsamplitudenwert der Zündimpuise wird der Steuereinheit 17 für eine Verschiebung des
Werkzeuges zugeführt.
Sein Spannungswert Up genügt der Beziehung
ui = ki*ü7
worin kj ein Faktor ist, der zeigt, um wieviele Male
der Spannungsamplitudenwert Uj der Zündimpulse größer
als der Spannungswert υ« des Steuersignals ist.
Das Steuersignal weist einen Spannungswert U„
gleich U1
Ü7 = . "*T~
auf, worin der Wert Uj und der Paktor kj oben angegeben
sind. Es wird in die Steuereinheit 17 für Jie
Verschiebung des Werkzeuges gegeben, wo es um den jj'atTCor kj bis zu einem Signal verstärkt wird, dessen
Spannungswert U^ gleich Uj ist. Also ist
U^ = Uj, wobei Uj den Spannungsamplitudenwert der,
Zündimpulse bezeichnet·
; Die Spannung Ug in der Steuereinheit 17 zur
Verschiebung des Werkzeuges wird mit dem Spannungsamplitudenwert Ug der vom Werkzeug 1 und dem Werkstück
2 abgenommenen Arbeitsimpulse verglichen. Bei Vorhandensein einer Gleichheit der oben angeführten Spannungen,
also bei
erzeugt die Einheit 17 ein Signal U^qC+H) für eine
Verschiebung des Werkzeuges 1- in Richtung einer Vergrößerung von H bezüglich des Anfangspunktes 0.
Das Signal üjj(-H) für eine Verschiebung des
Werkzeuges 1 in Hichtung einer Verringerung von H wird durch die Steuereinheit 17 zur Verschiebung
des Werkzeuges bei einem Spannungsamplitudenwert; Uq
der Arbeitsimpulse unterhalb des vorgegebenen erzeugt.
Die Arbeitsimpulse stellen eine Gesamtheit der Impulse vom Leistungsimpulsgenerator 13 und vom
Zründimpulsgenerator 14 dar. Die Ziündimpulse weisen
einen größeren Spannungsamplitudenwert als die Leistungsimpulse auf. Zeitlich fallen sie mit den Leistungsimpulsen
zusammen. Die Zündimpulse sind zur Störung der elektrischen Festigkeit des Spaltes zwisehen
dem Werkzeug 1 (Fig. 1) und dem Werkstück 2 vorgesehen, was. die Bearoeitung des Werkstücks 2 durch
die Leistungsimpulse gewährleistet. Der Spannungsamplrcudenwert
der Arbeitsimpulse wird nach dem der
Zündimpulse ermittelt· Der Spannungsamplitudenwert
Uq der ersteren wird imBearbeitungsvorgang niedriger
als der vorgegebene Spannungsamplitudenwert Uj der Zündimpulse liegen. Er wird durch den Spannungswert
bestimmt, bei dem die elektrische Festigkeit des Spaltes zwischen dem Werkzeug 1 und dem
■ Werkstück 2 gestört ist, und ist diesem infolge eines sehr geringen elektrischen Widerstandes des Spaltes
mit einer gestörten elektrischen Festigkeit gleich. Der Spannungsamplitudenwert U^2 der Arbeitsimpulse,
• bei dem das Werkzeug 1 zu bewegen ist, wird durch die oben erwähnte Einheit 17 (Fig· 5) festgelegt.
Bei einer Verschiebung des Werkzeuges 1 im i>earoeitungsvorgang
um die ganze vorgegebene Größe H wird kein "Bereit"-Impuls Ug in der Recheneinheit
18 für <3en Spannungsamplitudenwert der Zündimpulse erzeugt, worauf die Verschiebung des Werkzeuges 1'
gestoppt wird, und die Bearbeitung nimmt ein Ende.
Der Zündimpulsgenerator 14 (Pig. 5) enthält eine mit einem Leistungsverstärker 21 und einem Gleichstromverstärker
22 verbundene Gleichspannungsspeisequelle 20 (Fig. 6). Der Ausgang des Gleichstromverstärkers
22 ist an ein Schaltelement 23 angeschlossen, dessen Ausgang an den Leistungsverstärker 21
.gelegt ist. An einem Eingang des Schaltelementes 23
werden Signale von einer Differenzierschaltung 24 eingespeist, deren .Eingang mit dem Leistungsimpulsgenerator
13 gekoppelt ist.
Die Änderung des Spannungsamplitudenwertes Uj"
der Zündimpulse am Ausgang des Leistungsverstärkers 21 nach dem vorgeheoenen Gesetz Uj = k ψ (H) erfolgt
aufgrund einer Änderung der Spannung der Ausgangsimpulse
vom Schaltelement 23 infolge einer Änderung der Speisespannung des letzteren. Das Schaltelement 23
wird durch die Ausgangsspannung des Gleichstromverstärkers 22 gespeist. Die Ausgangsspannung des
Gleichstromverstärkers 22 ändert sich proportional zum erhaltenen Spannungsamplitudenwert Uj der Zünd-
impulse. Lie erforderliche Zündiinpulsdauer wird durch,
die Elemente der Differenzierschaltung 24 festgelegt. Die Erhaltung des erforderlichen Spannungsamplitudenwertes aer am Ausgang aes Leistungsverstärkers 21
oei der Steuerung durch ein Signal von der Steuereinheit 19 (Fig. 5) für cfen Spannungsamplitudenwert
der Zündimpulse abgenommenen Impulse wird durch Auswahl von Spannungsverstärkungsfaktoren des Leistungsverstärkers 21 (£lig. 6) und des Gleichstromverstär-
kers 22 erreicht.
In ij'ig, 7 ist ein Funktionsschaltbild der Steuereinheit
17 (Pig. 5) für die Verschiebung des Werkzeuges
aufgeführt. Sie enthält eine Steuerschaltung 25 (Fig· 7) für die Bewegungsrichtung, die mit einer
/je Schaltung 26 zur Eingabe von Daten über den. Zeitwert
der Verschiebung des Werkzeuges und mit einer Synchronisierschaltung 27 verbunden ist. Die Steuereinheit
17 zur Verschiebung des Werkzeuges enthält eine Speisequelle 2Ö, die an einen Verstärker-
-former 29 angeschlossen ist* an dessen Eingang Signale
von einem Geber 30 für eine schrittweise verschiebung geliefert v/erden.
Die Arbeit der Steuereinheit 17 (Pig. 5) -zur
Verschiebung des Werkzeuges geschieht wie folgt;.
Die Steuerschaltung 25 (tfig· 7) für die Bewegungsrichtung
des Werkzeuges erzeugt, indem sie den Spannungsamplitudenwert Un der Aroeitsimpulse mit
dem vorgegebenen Spannungsamplitudenwert U-j- der Zündimpulse
vergleicht, der von der Steuereinheit 19 (Pig· 5) für <2en Spannungsamplitudenwert der Zündimpulse
kommt, Steuersignale für eine Verschiebung des Werkzeuges 1, die der Schaltung 26
(Fig. 7) zur Eingabe von Daten über den Zeitwert der Verschiebung des Werkzeuges zugeführt werden.
Gleichzeitig werden die Steuersignale für die Verschiebung
des Werkzeuges 1 auf die Synchronisierschaltung 27 gegeben. Die Synchronisierschaltung 27
steuert bei Vorliegen eines "Bereit"-Signals IL-,
das in diese von der Recheneinheit 1ό (Pig. 5) für
den Spannungsamplitudenwert der Zündimpulse gelangt,
die Einrichtung 16 zur Verschiebung des Werkzeuges 1. Die Verschiebung des Werkzeuges 1 kommt durch Einwirkung
von Steuersignalen U^qC+H), U^C-H) der Synchronisierschaltung
2? (Pig. 7) auf eine Steuerschaltung 31 für einen Vorschubmechanismus zustande,
die den iuechanismus 32 für einen schrittweisen Vorschub
des Werkzeugen steuert.
^ei der Verschiebung des Werkzeuges 1 um einen
weiteren Schritt +δΗ wird vom Geber 30 für die
schrittweise Verschiebung ein Signal abgenommen, das im Verstärker-Foriaer 29 erzeugt wird. Das Signal IL· „
gelangt vom Verstärker-Former 29 in die Schaltung 26 zur Eingabe von Daten über äen Zeitwert der Verschiebung
des Werkzeuges. Die Schaltung 26 zur Eingabe von Daten über den Zeitwert der Verschiebung des 'Werkzeuges
erzeugt Signale U^(+ äH^) u^d U^cC- dHk) zur
Änderung der Verschiebungsgröße H des Werkzeuses
1·
Die Signale U^C+diik) und U^C-diik) für eine Änderung
der Verschiebungsgröße H des Werkzeuges 1 werden in die Hecheneinheit 1Ö für <äen Spannungsamplitudenwert
der Zündimpulse bei Vorliegen eines auf die Synchronisierschaltung 27 vom Verstärker-Former 29
(Pig. ?) gelieferten Signals U^^ eingegeben.
Die .Recheneinheit 1ö (Pig. 5) für (fen Spannungsamplitudenwert
der Zündimpulse erzeugt ein auf die Synchronisierschaltung 2? (Pig. 7) treffendes
"Bereit"-Signal U6, das nach Abschluß der Berechnung
des Spannungsamplitudenv/ertes der Zündimpulse einer Änderung der Verschiebungsgröße H des Werkzeuges 1 um
einen Wert + dHk entspricht.
Die Schaltung 26 zur Eingabe von Daten über den Zeitwert der Verschiebung des Werkzeuges erzeugt
ein Steuersignal U^c» das, indem es in die Synchronisierschaltung
27 kommt, die Verschiebung des Werk-
zeuges 1 während der Aufnahme von Informationen
über die Verschiebung des Werkzeuges 1 um eine Größe
+ Hk sperrt.
In Pig. 7 ist eine Funktionsschaltung der Einheit 16 (Fig. 5) zur Verschiebung des Werkzeuges ,gezeigt,
die die Steuerschaltung 31 (Fig. 7) für einen
Vorschubmechanismus enthält, die an den Mechanismus
32 für einen schrittweisen Vorschub des Werkzeuges angeschlossen ist.
Die Steuerschaltung 31 für den Vorschubmechanismus
erzeugt unter der Wirkung der Steuersignale von der Synchronisierschaltung 27 erforderliche
Steuersignale, um einen Schrittmotor des Mechanismus 32 für den schrittweisen Vorschub des Werkzeuges
in Bewegung zu setzen· Ώ&χ Schrittmotor als Bestandteil
des Mechanismus 32 für einen schrittweisen Vorschub des Werkzeuges verschiebt das letztgenannte
·
Der Verstärker-Former 29 enthält einen Verstärker 33 (Fig. ö), der an den Ausgang eines Signalbegrenzers
34 angeschlossen ist«
Das Signal U^ über äi£ Verschiebung des Werkzeuges
1 gelangt vom Geber 30 für 3le schrittweise
Verschiebung an den Eingang des Verstärkers 33t wo es spannungs- und stromverstärkt wird. Dann wird
das verstärkte Signal dem Signalbegrenzer 34 zugeführt,
wo es amplituden- und spannungsmäßig endgültig
geformt wird. Vom Ausgang des Signalbegrenzers 34 wird das erzeugte Signal auf die Synchronisier
schaltung 27 (Fig. 7) gegeben.
Die Synchronisierschaltung 27 enthält einen mit einem 2-UND-Glied 36 verbundenen Inverter 35 (Fig. 9)
sowie zwei 3-UM)-Glieder 37, 3ü, deren Ausgänge an
die Eingänge eines mit einem Eingang eines 2-ϋΊίΰ-Gliedes
40 gekoppelten 2-ODER-Gliedes 39 angeschlossen
sind·
Bei Vorliegen eines Signals U^o(+H), U,jö(-K)
zur Verschiebung des Werkzeuges 1 von der
Steuerschaltung 25 (Fig. 7) für die Bewegungsrichtung
des Werkzeuges beispielsweise an einem Eingang des 3-UND-Gliedes 33 sowie bei Vorliegen eines Signals
von der Recheneinheit 18 (Fig. 5) und bei Ausbleiben eines Steuersignals U^ von der Schaltung 26
(Fig. 7) zur Eingabe von Daten tritt am Ausgang des 3-Uro-Gliedes 38 (Fig. 9) ein Signal U10(+H) für ei- '
ne Verschiebung des Werkzeuges 1 auf. Das Signal U,jq(+H) wird auf die Steuerschaltung 31 für öfen
Vorschubmechanismus gegeben. Bei der Abarbeitung einer vorgegebenen Verschiebung des Werkzeuges 1 wird
ein Signal U^2 vom Geber 31 (Fig. 7) für eine schrittweise
Verschiebung abgenommen, das nach dem Verstärker-Former 29 an das 2-UND-Glied 40 (Fig. 9) gelangt.
Am Ausgang des■2-UND-Gliedes 40 wird infolge des Vorliegens
eines Signals vom Ausgang des 2-ODER-Gliedes
39 und eines Signals vom Verstärker-Former 29 ein Signal LLq für die Eingabe von Daten über eine weitere
Verschiebung des Werkzeuges 1 erzeugt, das der Schaltung 26 (Fig. 7) zur Eingabe von Daten über
den Zeitwert der Verschiebung des Werkzeuges zugelei-•
tet wird·
Die Schaltung 26 zur Eingabe von Daten über den Zeitwert der Verschiebung des Werkzeuges ent-
^ hält einen an die Eingänge zweier 2-UND-Glieder 42,
43 angeschlossenen Einzelimpulsgenerator 41 (Fig. 10).
Die Signale zur Eingabe von Daten über eine Verschieoung des Werkzeuges 1 werden von den Ausgängen
der 2-UND-Glieder 42, 43 abgenommen und in die JRecheneinheit
18 (Fig. 5) eingegeben. Die Signale liegen an einem der Ausgänge der 2-UND-Glieder 42, 43 bei
Auftreten eines der Signale über eine Verschiebung des Werkzeuges 1, das auf die Eingänge der 2-UND-Glieder
42, 43 von der Synchronisierschaltung 27 gegeben
wird, und bei Auftreten von auf die anderen Eingänge der 2-UND-Glieder 42, 43 vom Einzelimpulsgenerator
41 gelieferten Impulsen an· Das Signal am Ausgang des
Sinzelimpulsgenerators 41 wird bei der Erzeugung eines Signals am Ausgang des 2-UND-Gliedes 40 (Fig. 9)
der Synchronisierschaltung 27 (Fig. 7) formiert. Gleichzeitig gelangen die Aasgangsimpulse des Einzelimpulsgenerators
41 an den Eingang des Inverters 35 (Fig, 9)ι um eine weitere Verschiebung des Werkzeuges
1 zu sperren, bis die in der Secheneinheit 19 (Fig. 5) angefallene Information verarbeitet worden ist. Bei
der Berechnung der eingegebenen Funktion und bei Eintreffen einer Information über eine notwendige weitere
Verschiebung des Werkzeuges 1 von der Schaltung 26 zur Eingabe (Fig. 7) wird auf die Synchronisierschaltung
27 von der Recheneinheit 18 ein Freigabesignal
für die Eingabe einer weiteren Information gegeben.
Die Impulsdauer beim Einzelimpulsgenerator 41 wird größer als die Informationsempfangszeit der Recheneinheit
18 gewählt. Der Einzelimpulsgenerator 41 enthält zwei Invertoren 44, 45 (Fig. 11), wobei der Ausgang
des Inverters 45 an einen Eingang eines NAND-Gliedes 46 und der Ausgang eines NAND-Gliedes 4? an den Eingang
des Inverters 44 angeschlossen ist. Ferner enthält der Einzelimpuj.sgenera"cor 41 eine Kapazität 48,
deren einer Anschluß am Ausgang des 2-UND-NIOHT-Gliedes
46 und deren anderer Anschluß an einem Eingang des 2-UND-NIGHT-Gliedes 47 und an der Katode einer
Diode 49 sowie an einem Widerstand 50 liegt.
-rfei Ausbleiben eines Signals am Eingang des Inverters
45 tritt am Ausgang des Inverters 44 auch kein Signal auf· Bei Erscheinen eines Signals am Eingang
des Inverters 45 tritt am Ausgang des Inverters 44 ein Signal, dessen Dauer von der des Eingangssignals
nicht abhängt und durch die Größe der Kapazität 48 und den Wert des Widerstandes 50 bestimmt wirdj auf.
Die Diode 49 dient zur Entladung aer Kapazität 48
nach Abklingen des Eingangssignals.
In Fig. 12 isr die Steuerschaltung 25 (Fig. 7)
für die Bewegungsrichtung des Werkzeuges dargestellt. Sie enthält eine mit einer Bezugsspannungsquelle 52
und mit einem Maßstabsverstärker 53 gekoppelte Speisequelle 51 (Pig. 12). Die Steuerschaltung 2ö enthält
zwei Vergleichsschaltungen 54, 55» deren Ausgänge an
eine logische Schaltung 56 angeschlossen sind. Der Eingang der Vergleichsschaltung 55 ist mit dem Ausgang
einer Integrierschaltung 57 verbunden.
Die Signale U^+H), U^ (-H) für die Bewegungsrichtung
des Werkzeuges 1, die auf die Schaltung 26 Ci'ig. 7) zur Eingabe geliefert werden, werden durch
die logische Schaltung 56 (Fig. 12) erzeugt. Am Eingang
dieser Schaltung treffen Signale U20 und U21
von den Vergleichsschaltungen 54» 55 ein, wooei
das Vorliegen des Signals IT20 bedeutet, daß der Spannungsimpulswert
tu der bei der Bearbeitung vom Werkzeug
1 und dem Werkstück 2 abgenommenen Arbeitsimpulse dem vorgegebenen Spannungsamplitudenwert Uj der
Zündimpulse gleich ist. Das Vorliegen des Signals U2^, bedeutet, daß der Spannungsamplitudenwert UQ der
Arbeitsimpulse kleiner als der untere vorgegebene Spannungsamplitudenwert U^2 der Arbeitsimpulse ist.
. Zur Erzeugung des Signals U20 wird auf die Vergleichsschaltung
55 über die Integrierschaltung 57 eine Spannung Uq vom Werkzeug 1 und dem Werkstück 2 und über
den Maßstabsverstärker 53 eine Steuerspannung von der Steuereinheit 19 (Fig. 5) gegeben.
An einem Eingang des Verstärkers 53 (£ig· ^2)
liegt ein Signal U^ an, dessen Spannungswert dem
Spannungsamplitudenwert Uj der Zündimpulse gleich
ist, der durch die Recheneinheit 1Ö: (Fig. 5) erre.chnet
wird.
Das Signal U^ liegt am Ausgang der Vergleichsschaltung
54 bei einem Spannungsamplitudenwert Ug
der Arbeitsimpulse, der kleiner als der untere vorgegebene
Spannungsamplitudenwert U^2 ist.
Das Signal LL2 wird durch die Bezugsspannun^squelle
52 erzeugt. Die logische Schaltung 56 weist einen Inverter 58 (Fig. 13) und ein 2-USfD-Glied 59
auf, an dessen Eingang der Ausgang des Inverters 5>o
angeschlossen ist.
Am Eingang des 2-UUJD-ßliedes 59 kommt ein Signal
U2Q und am Eingang des Inverters 58 ein Signal
U2Xj an. Die logische Schaltung 56 erzeugr ein Signal
Ii^i0C+H) am Ausgang des 2-TOD-Gliedes 59 und ein Signal
U^ (-H) am Ausgang des Inverters 5ö. Die Steuereinheit
19 (Fig. >) l'ür den Spannungsamplitudenwert der Zündimpulse enthält einen Digitalanalogum-
IQ wandler 60 (Fig. 14), dessen Ausgang an den Eingang
eines Maßstabsverstärkers 61 angeschlossen ist·
Die von der Recheneinheit 18 am Eingang des Digitalanalogumwandlers
im Ziffernkode ankommende Information wird in ein dem Wert des Ziffernkodes proportionales
Signal umgesetzt. Nach einer Spannungsund Stromverstärkung im Maßstabsverstärker 61 auf einen
Wert, der ausreicht, um den Zündimpulsgenerator 1-4 zu steuern, trifft ein Signal U0 an einem Eingang
des letzteren ein·
In -fc'ig· 15 ist ein Zeitdiagramm für die Arbeit
der Synchronisierschaltung 27 (i'ig. 7) wiedergegeben.
Bei Anliegen eines "Bereit"-Signale Ug von der
Recheneinheit 18 (Fig. 5) wird bei Auftreten eines
2c Signals U^0 für eine Verschiebung von +H des Werkzeuges
1 von der Steuerschaltung 25 (ü'ig. 7) (zum Zeitpunkt
1Cj) ein Signal U^n für eine Verschiebung von
+H des Werkzeuges 1 erzeugt· Das Signal U^n für eine
Verschiebung von +H des Werkzeuges 1 wird der Steuer-
OQ schaltung 31 für den Vorschubmechanismus zugeführt.
Nach der Abarbeitung eines Schrittes von +ΔΗ aes Werkzeuges
erscneint am Ausgang des Verstärker-i'ormers 29 ein Signal U^^» clas (zum Zeitpunkt t2) auf die
Synchronisierschaltung 27 geliefert wird. .Bei seinem
Eintreffen wird die Wirkung der Signale U^0 und
U^o aufgehoben· Sein Auf-ureten "bewirkt die Erzeugung
eines von aer Schaltung 26 !zur Eingabe ankommenden Steuersignals U^6 und die Erzeugung von Signalen U^ ^
zur .Eingabe von i>aten über den Zeitwert von +dH
der Verschiebung des Werkzeuges 1 durch die Synchronisierschaltung
2?.
Ein Impuls vom Vers"cärker-iiOrmer 29 endet zum
Zeitpunkt ty Die Dauer der Signale U16 und ULq. ist
gleich gewählt, bie klingen zum Zeitpunkt tg ab, und
ihre Dauer überschreiOe-c die Verarbeitungszeit rür
die in der Recheneinheit 18 (i'ig. 5) angekommene Inrormation.
Diese Informaiionsverarbeitungszeit ist
im Diagramm durch den Zeitpunkt te angedeutet. Nach
Beendigung des Signals U^q zur Eingabe (zum Zeitpunkt
t6) wird ein "Bereit"-Signal U6 erarbeitet.
Das Vorliegen des "3ereit"-Signals bewirkt die
Erzeugung eines Signals U10 für eine Verschiebung
von -H des Werkzeuges 1 infolge des Vorhandenseines eines Signals U^ für eine Verschiebung von -H des
Werkzeuges von der Steuerschaltung 25 seit dem Zeitpunkt
t^.
. Auf solche Weise wird die Arbeit zur Verschiebung des Werkzeuges 1 im ßearbeitungsvorßang mit der
Eingabe von Daten über dessen Verschiebung in die Recheneinheit 18 synchronisiert, die einen erforderlichen
der vorliegenden Verschiebung H des Werkzeuges 1 entsprechenden Spannungsamplitudenwert der
Zündimpulse berechnet.
Die Verwendung des angemeldeten Erodierverfahrensgestattet
es, die herstellungstechnischen Möglichkeiten des Erodierens im ganzen zu erweitern
sowie eine Bearbeitung von Hohlräumen und Bohrungen mit nach einem bestimmten Gesetz veränder liehen Profil
zu verwirklichen. Das oben genannte Verfahren gestattet es, mit einem Verschleiß des Werkzeuges
zusammenhängende schädliche Einwirkungen zu beseitigen. Dies erhöht die Herstellungsgenauigkeit für die
Werkstücke. Das angemeldete Verfahren erlaubt es, beispielsweise, eine Konizität einer Matrize bei deren
Herstellung mit einem Stempel .infolge der
Kompensation des Verschleißes des letzteren zu vermeiden.
Es gestattet, Matrizen für iJlockschnittwerkzeuge
im gleichen Durchlauf herzustellen^ wobei der Schneidteil der Matrize und das Fenster gefertigt
werden.
Die Ausnutzung der angemeldeten Einrichtung gestattet es, den JSrodiervorgang in vielerlei Hinsicht
zu automatisieren, was dessen Produktivität wesentlich steigert. Sie sichert bei der Fertigung einen
schnellen Wechsel von einer Art der Werkstücke auf andere. Die Verwendung der Einrichtung gestattet es
auch, die Herstellungsgenauigkeit für die Werkstük-&e
im Erodierverfahren bei einer hohen Oberflächengüte
zu erhöhen·
Leer seite
Claims (1)
- ERODIERVEBP.ÄHBEN PÜfi STBOMIiEIIENDE WEKKSIOPi1BUND EINBICEDUNG PUB DESSEN DUBCHPÜHRUNG J PAIENTANSPEÜ-OHB Erodierverfahren für stromleitende Werkstoffe, bei dem in den Stromkreis Werkzeug-Werkstück Leistungsund Zündimpulse eingespeist werden, deren Spannungsamplitudenwert geregelt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Spannungsamplitudenwert der Zündimpulse, ausgehend von der Beziehung U1 β k<P(H),eingestellt wird, worinUj - der Spannungsamplitudenwert der Zündimpulse; ic - ein ]?roportionalitätsfaktor, der <iie Beziehung zwischen dem Wert der Durchschlagspannung1$ für den Spalt zwischen dem Werkzeug (1) unddem Werkstück (2) im Bearbeitungsvorgang und der Spaltweite herstellt;
y(H) - eine Punktion, die das Gesetz der Konfiguration - des Profils der während der Bearbeitung bei einer Verschiebung des Werkzeuges (1) um eine Verschiebungsgröße H bezüglich der vorgegebenen 3ewegungsbahn der Arbeitsfläche (4) des Werkzeuges zu erhaltenden Oberfläche des zu bearbeitenden Werkstücke beschreibt, sind.2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Spannungs amplitudenwert der Zündimpulse in dem Maße 3.6s Verschleißes des Werkzeuges (1) zu Jedem Zeitpunkt zusatzlieh um einen Wert von k 1P(H) vergrößert wird, worin V(H) - eine Jjiink-cion ist, die das Änderungsgesetz für die Größe der Abweichung der Arbeitsfläche (4) des Werkzeuges von der vorgegebenen Bewegungsbahn (5) infolge seines Verschleißes in Abhängigkeit von seiner VerschiebungsgrößeH bei der Bearbeitung beschreibt.3. Verfahren nach Anspruch 1,2dadurch gekennzeichnet, daß bei einer Vor- und Nachbearbeitung des Werkstücks der Spannungswert der Zündimpulse für die Nachbearbeitung größer als der Spannungsamplitudenwert der Zündimpulse für die Vorbearbeitung um einen zu einer Schlichtzugabe proportionalen Wert eingestellt wird·4· Einrichtung zur Durchführung des Erodierverfahrens für stromleitende Werkstoffe nach Anspruch 1, die einen Leistungsimpuls·· und einen Zündimpulsgenerator (13 bzw. 14) enthält, die über eine Entkopplungseinrichtung mit dem Werkzeug (1) und dem, Werkstück (2) verbunden sind, wobei das Werkzeug (1) mit dessen Vor-25. schubmechanismus im Bearbeitungsvorgang kr aft schlüssig verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Secheneinheit (1d) für den Spannungsamplitudenwert der Zündimpulse enthält, deren einem Eingang ein zur ganzen linearen Verschiebung des Werkzeuges proportionales Signal, deren zweitem und drittem Eingang zur Verschiebungsgröße des Werkzeuges im Bearbeitungsvorgang proportionale Signale, deren viertem Eingang ein Signal zugeführt wird, das ein Gesetz angibt, nach dem. der Amplitudenspannungsweri der üündimpulse eingestellt wird, der der Erzeugung einer Oberfläche des Werkstücks (2) bei der Bearbeitung entspricht, bei der die Konfiguration (3) des ifrofils dem vorgegebenen Gesetz ψ (H) folgt, und die mit einer üln-heit.(16) zur Verschiebung des Werkzeuges über eine im Stromkreis Werkzeug-Werkstück liegende Steuereinheit (17) für eine Verschiebung des Werkzeuges und mit dem Zündimpulsgenerator (14) über eine Steuereinheit (19) für einen Spannungsamplitudenwert der Zündimpulse gekoppelt ist.;-5· Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der zündimpulsgenera-"Cor (-14) einen Gleichstromverstärker (22) enthält, der an eine Steuereinheit (19) für <2en Spannungsamplitudenwert der Zündimpulse angeschlossen ist, deren zweiter Eingang an eine Gleichspannungsspeisequelle (20) und deren Ausgang an einen Eingang eines Schaltelementes (23) gelegt ist, das an den Ausgang einer Differenzierschaltung (24) angeschlossen ist, deren Eingang mit dem Leistungsimpulsgenerator (13) gekoppelt ist, während der Ausgang des Schaltelementes (23) mit der Jmtkopplungseinrichoung (15) über einen Leistungsverstärker (21) verbunden ist, an dessen einen Eingang die Gleichspannungsspeisequello (20) gelegt ist.6, Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinheit (17) zur . Verschiebung des Werkzeuges eine Speisequelle (23), eine im Stromkreis Werkzeug-Werkstück liegende und an diese Speisequelle (28) und an eine Synchronisierschaltung (27) gelegte Steuerschaltung (25) xür die Bewegungsrichtung des Werkzeuges, einen Geber (30) rür eine schrittweise Verschiebung des Werkzeuges (1), der über einen Verstärker-JSOrmer (29) an die Synchronisler-30. schaltung (27) angeschlossen und mit einem Mechanismus (32) xür einen schrittweisen Vorschub aes Werkzeuges (1) krar-cschlüsslg verbunden ist, der mit einer Steuerschaltung (31) für den Vorschubmechanismus elektrisch verbunden ist, die auch an die Synchronisier schaltung (27) angeschlossen ist, und eine Schaltung (26) zur Eingabe von Daten über 4en Zeitwert der Verschiebung des Werkzeuges enthält, die an die Steuerschaltung (25) für die Bewegungsrichtung des Werkzeuges undan die Synchronisierschaitung C27) angeschloÄreix Ιέτ, wobei der Ausgang der Schaltung (26) zur Eingabe von Daten mit dem zweiten Eingang der Recheneinheit (13) für den Spannungsamplitudenwert der Zündimpulse gekoppelt ist.7· Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerschaltung (25) für die Bewegungsrichtung des Werkzeuges eine Speisequelle (51) enthält, an die das au bearbeitende Werkstück eine Bezugsspannungsquelle (52), eine erste· und eine zweite Vergleichsschaltung (54» 55) t eine logische Schaltung (56), ein Maßstabsverstärker (53), eine Integrierschaltung (57) angeschlossen sind, wobei ein Eingang der logischen Schaltung (56) mit dem Ausgang der ersten Vergleichsschaltung (54) und ein anderer Eingang mit dem Ausgang der zweiten Vergleichsschaltung (55) und ein Eingang der ersten Vergleichsschaltung (54) mit dem Werkzeug und mit einem Eingang der Integrierschaltung (57) gekoppelt ist, deren Ausgang mit einem anderen Eingang der zweiten Vergleichsschaltung (.55) verbunden ist, deren erster Eingang an den Ausgang des Maßstabsverstärkers (53) angeschlossen ist, während ein anderer Eingang der ersten Vergleichsschaltung (54) mit dem Ausgang der Bezugsspannungsquelle (52) verbunden ist, wobei die Ausgänge der logischen Schaltung (56) an die Schaltung (26) zur Eingabe von Daten über einen Zeitwert der Verschiebung des Werkzeuges der Steuereinheit (17) für eine Verschiebung des Werkzeuges angeschlossen und ein Eingang des Maßstabsverstärkers (53) mit dem Ausgang der Steuereinheit (12) für den Spannungsamplitudenwert der Zündimpulse.gekoppelt ist.
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