DE3221590A1 - Verbandspflasterpackung - Google Patents
VerbandspflasterpackungInfo
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Description
Be Schreibung:
Die Erfindung bezieht sich auf eine Verbandspflasterpackung der Art, die durch Zugeinwirkung auf ihre seitliehen
Enden leicht zu öffnen ist, .um das Verbandspflaster freizulegen und in gebrauchsfertigen Zustand zu bringen.
Insbesondere betrifft die Erfindung eine derartige Verbandspflasterpackung, bei der als Schutzfolien für das
Verbandspflaster mit die Klebewirkung herabsetzenden
Substanzen behandelte Werkstoffe wie Silikonpapier od. dgl. verwendet werden können, die normalerweise während
des Herstellungsverfahrens als Abfallstoffe vorkommen.
Für die Herstellung derartiger Verbandspflaster wird gewöhnlich ein mit Silikonpapier beklebtes Kunststoffband
verwendet, das von einer Vorratsrolle abgewickelt und perforiert wird, worauf das Silikonpapier
von dem mit Klebstoff versehenen Kunststoffband getrennt wird. Während des Weitertransports des Kunststoff
bandes wird ein Verbandspflaster darauf befestigt und mit zwei neuen Schutzfolien versehen, die über dem
Verbandspflaster zusammentreffen und dort eventuell umgefaltet werden können. Eine derartige Verbandspflasterpackung
ist in der US-Patentschrift 4 235 337 beschrieben.
Das Silikonpapier geht normalerweise bei diesem Herstellungsverfahren
zum Abfall, da es keine angemessene und ansehnliche Abdeckung für das Verbandspflaster gewährleistet,
weil es sich über dem Verbandspflaster in Falten liegt und perforiert ist und die gleiche Breite
wie das mit Klebstoff beschichtete Kunststoffband frat. Wenn dieses Papier zum Ueberdecken des Verbandspflasters
benutzt werden würde, so würde das letztere zwei freiliegende
sichtbare Flächen aufweisen, und zwar eine an dem \>erbandspflaster selbst mit einer gleichmässigen
mittig angeordneten Perforierung und die andere an der Papierschutzlvülle mit Perforierungen in wechselnden
Abständen an nicht mit der Perforierung des Verbandspflasters übereinstimmenden Stellen, wobei das auf die
Wunde aufzubringende Verbandspflaster ausserdem infolge der ungenügenden Breite des Papiers.und seiner Perforierung
ungenügend abgedeckt sein würde.
Selbst bei der in der vorgenannten US-Patentschrift
beschriebenen Verbandspflasterpackung, bei der die vorgenannten Nachteile zum Teil verschleiert sind, ist die
Verwendung von Silikonpapier nicht möglich, weil das letztere beim Umbiegen über dem Verbandspflaster nach
aussen mit seiner umgebogenen Innenseite an der Aussenhülle
anliegen würde und dort schwer zu befestigen wäre, da es einer die Klebewirkung herabsetzenden Behandlung
unterzogen würde. Auch die Anbringung eines Ueberzugsmaterials auf dem Silikonpapier wäre schwierig und wegen
der damit verbundenen Kosten kaum zu empfehlen.
Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die vorgenannten Nachteile zu beseitigen und eine Verbandspflasterpackung
zu schaffen, die zusätzlich zu den Vorteilen der in der vorgenannten US-Patentschrift
beschriebenen Verbandspflasterpackung, insbesondere im
Hinblick auf die Möglichkeit des schnellen und leichten Oeffnens derselben, die Möglichkeit bietet, Verbandsr
pflaster zu verwenden, die mit Schutzfolien versehen sind, die mit die Klebewirkung herabsetzenden Substanzen
behandelt sind, ohne dass es erforderlich wäre, diese Schutzfolien mit einem besonderen Ueberzug
zu versehen oder umzufalten, wobei es insbesondere möglich sein soll, als Werkstoff für die Schutzfolie
das Silikonpapier oder die mit einer Silikonschicht überzogenen Kunststoffolien zu verwenden, die bisher
bei der Herstellung derartiger Verbandspflasterpackungen
als Abfallstoff anfielen und von einer Vorratsrolle abgewickelt
wurden, auf der das Silikonpapier auf eine Kunststoffolie aufgeklebt· ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss durch die
Schaffung einer Verbandspflasterpackung gelöst mit einer klebenden Unterläge, die einen nicht klebenden
Wundebehandlungsbereich mit einem darin angebrachten Verbandspflaster aufweist, zwei auf beiden Seiten der
klebenden. Unterlage angebrachten Schutzfolien und
einer äusseren Hülle, die im wesentlichen aus zwei flachen rohrförmigen äusseren Hülsen besteht, die an
ihrem Umfangsrand geschlossen und an ihren benachbarten Enden dichtend miteinander verklebt, jedoch durch Auseinander
ziehen voneinander trennbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzfolien nur an ihrer mit
der klebenden Unterlage verbundenen Innenfläche eine geringe Haftkraft besitzen und jeweils mit einem
trennbaren Teil der Hülle über eine Klebstoffschicht
verbunden sind, die zwischen einem Teil des Aussenflache
der jeweiligen Schutzfolie und einem entsprechenden benachbarten Teil der Innenfläche der Hülle
in dem in der Nähe des Verbandspflasters liegenden
Bereich verbunden ist, wobei die Verbandspflasterpackung
insgesamt eine flache Form aufweist und beim .Auseinanderziehen der rohrförmigen Hülsen der äusseren
Hülle die Schutzfolien mit ihrem mit dem entsprechenden getrennten Teil der Hülle verklebten Teil an der Hülle
haftenbleiben und sich in einer flachen S- bzw. Z-Porm zurückbiegen und sich von dem Verbandspflaster lösen,
wobei sie in der aus den rohrförmigen Hülsen bestehenden äusseren Hülle entlanggleiten und das Verbandspflaster
gebrauchsfertig freilegen.
Somit ist die oben dargelegte technische Aufgabe erfindungsgemäss durch eine Anordnung gelöst worden,
die sich auf die geringe Haftkraft der Innenfläche des Silikonpapiers stützt, die ein Ablösen von dem
Verbandspflaster mit weit geringerem Kraftaufwand ermöglicht als es bisher zum Abtrennen der herkömmlichen
Schutzfolien erforderlich war. Wenn das Verbandspfla-Ster nämlich in einer aus zwei durch
Auseinanderziehen voneinander trennbaren Teilen bestehenden Hülle angeordnet wird, so ist es möglich,
eine gute Haftwirkung der Schutzfolien aus Silikonpapier an den entsprechenden Teilen der Hülle zu
erzielen, vorausgesetzt dass die Schutzfolien an der
Hülle - vorzugsweise im Bereich des Verbandspflasters durch einen Klebstoff von grösserer Haftkraft als der
Haftkraft zwischen dem Verbandspflaster und der Oberfläche des Silikonpapiers verklebt sind-
Der Klebstoff muss auf die nicht mit Silikon belegte Aussenfläche des Schutzpapiers und die entsprechende
Innenfläche der Hülle aufgebracht werden. Beim Auseinanderziehen der Hülle werden die beiden das
Verbandspflaster schützenden, mit Silikon belegten Papierteile in entgegengesetzten Richtungen in der
Form eines sehr flachen S bzw. Z zurückgebogen und lösen sich allmählich von dem Verbands-pflaster, das
somit gebrauchsfertig freigelegt wird, wobei es im wesentlichen seine ebene Lage beibehält.
Ausser dem grossen Vorteil des leichten und sozusagen
automatischen Oeffnens der Verbandspflasterpackung ohne weitere manuelle Handgriffe bietet die
auf diese Weise hergestellte Verbandspflasterpackung die Möglichkeit der Verwendung von schützenden Ueberzügen
aus Papier oder Kunststoffen, die mit die Klebewirkung herabsetzenden Substanzen behandelt sind und
normalerweise als Abfallstoff anfallen. Auch das gefällige
Aussehen der Verbandspflasterpackung wird dadurch nicht beeinträchtigt, da die Perforierung der
schützenden Papierhülle nur kurze Zeit ein kurzes Stück während des Oeffnens der Verbandspflasterpackung
sichtbar ist, während die empfindliche Abdeckung des Verbandspflasters selbst stets verhüllt bleibt. Die
geringe Auffälligkeit der Papierschutzfolien wird ferner
dadurch begünstigt, dass 4?ie sich beim Oeffnen der Verbandspflasterpackung
in einer flachen S- bzw. Z-Form zurückbiegen. Diese Wirkung kann dadurch verstärkt
werden, dass der Klebeverbindungspunkt so nahe wie möglich an die Ränder des Verbandspflasters gelegt wird.
Ein bevorzugtes Ausfürungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung näher beschrieben.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf die erfindungsgemasse
Verbandspflasterpackung ohne die äussere Hülle;
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht der geschlossenen
Verbandspflasterpackung mit Hülle im Längsschnitt nach der Linie H-II in Fig. 1, und
Fig· 3 eine Fig. 2 entsprechende perspektivische
Ansicht, die den Vorgang des Oeffnens der Verband s.-pflasterpackung
"veranschaulicht.'
Wie aus den Fig. 1 und J>
ersichtlich ist, weist die erfindungsgemässe Verbandspflasterpackung »ine
klebende Unterlage 3 .auf, die ein Verbandspflaster
h trägt. Die Unterlage 5 ist durch zwei Schutzfolien
6 und 7 beiderseits abgedeckt, deren Enden bei de.m"
dargestellten Ausführungsbeispiel in der Mitte der klebenden Unterlage 5 Über dem Verbandspflaster 4
liegen. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel bestehen die Schutzfolien aus durchsichtigem Material
und sind daher in Fig. 1 kaum sichtbar. Aus Fig. 1 ist jedoch ersichtlich, dass diese Sehutzfolien im
wesentlichen eben, d.h. nicht nach aussen umgebogen, sind. Fig. 2 zeigt die vollständige Verbandspflasterpackung
in der geschlossenen Stellung·. Diese Verbandspflasterpackung besteht im wesentlichen aus zwei
flachen rohrförmigen äusseren Hülsen 8 und 9, die oberhalb und unterhalb der Quermitte]linie des Verbandspflasters
4 mit nach aussen umgebogenen Lappen lO und 11 versehen sind, deren Innenflächen mit
unter Wärmeeinwirkung verschweissbaren Substanzen
überzogen sind, die es ermöglichen, die äusseren Hülsen
miteinander zu verbinden und aneinander zu halten.
Die Innenfläche der äusseren Hülsen 8 und 9 ist mit der Aussenflache, d.h. der der klebenden Unterlage
abgewandten Fläche, der Schutzfolie 6 bzw. 7 durch eine
dünne Klebstoffschicht 12 verbunden, die die äusseren Hülsen fester mit den Schutzfolien verbindet als diese
mit der klebenden Unterlage verbunden sind, da die Schutzfolien eine der klebenden Unterlage 5 zugewandte,
nur eine geringe Klebekraft aufweisende, mit Silikon belegte Aussenfläche besitzen.
Um ein unregelmässiges Palten der äusseren
Hülsen zu verhindern, erstreckt sich die Klebstoffschicht 12 vorzugsweise im wesentlichen geradlinig
rechtwinklig zu den Rändern des Verbandspflasters Ferner sollten sich die Klebstoffschichten 12 vorzugsweise
parallel zueinander erstrecken. Im Verbindungsbereich der SchutzpapierfoJ.ien, wo die grösste
Beanspruchung auftritt, hat die aus den äusseren Hülsen 8 und 9 bestehende Hülle vorzugsweise die
gleiche Grosse wie das Verbandspflaster 4 und eine nicht leicht vervorrnbare Ausbildung. Dies kann
dadurch erreicht werden, dass der Klebstoff auf die
Innenflächen der Hülle In zwei zueinander parallelen Bereichen oder Streifen an der mittigen Querlinie,
die die beiden die Hülle bildenden Hülsen voneinander trennt, über die gesamte Breite derselben aufgebracht
wird. Auf diese Weise werden auch die beiden an den Seiten des Verbandspflasters überstehenden Innen- ,., '
flächen der Hülle mit Klebstoff bedeckt und fest miteinander verbunden.
Pig. 3 veranschaulicht den Vorgang des Oeffnens
der erfindungsgemässen Verbandspflasterpackung. Um die Verbandspflasterpaekung zu öffnen, genügt es, die
äusseren Enden I5 und 14 der äusseren Hülsen 8 und 9
zu erfassen und auseinanderzuziehen. Unter der Einwirkung der auf diese Weise ausgeübten Zugkraft
trennen sich die Hülsen 8 und 9 im Bereich der Lappen 10 und 11 voneinander. Während sich die Hülsen 8 und
9 voneinander entfernen, nehmen sie die Schutzfolien 6 und 7 mit, da diese unter der Einwirkung der Klebstoff
schicht 12 fester an den Hülsen haften. Das gleichmässige Ablösen der Schutzfolien 6 und 7 von
der klebenden Unterlage 5 wird dadurch sichergestellt,
dass die Schutzfolien während des Ablösevorgangs ein
sehr flaches Z bzw. S bilden. Während des AblöseVorgangs
bleibt ein Teil der Aussenflache der jeweiligen Schutzfolie fest an der benachbarten Innenfläche der
äusseren Hülse 8 bzw. 9 über die Klebstoffschicht 12 haften.
Die beschriebene Verbandspflasterpackung gestattet ein schnelles Freilegen der klebenden Unterlage 5 und
des Verbandspflasters 4 in der gewünschten Weise, ohne dass es erforderlich ist, das Verbandspflaster oder
die klebende Unterlage jemals mit den Fingern zu berühren.
Die Breite der vollständigen äusseren Hülle ist aus der Zeichnung nicht ersichtlich und liegt im
Bereich des Standes der Technik. Es sei jedoch darauf hingewiesen, dass die Breite der äusseren
Hülle vorteilhaft etwas grosser bemessen wird als die der klebenden Unterlage 5, so dass sowohl die
vorstehenden Enden 13 und 14 als auch die Seitenränder
der Hülle um das Verbandspflaster 4 herum
verschweisst werden können, wobei das Verbandspflaster
4 dann in einer entsprechend bemessenen abgedichteten Tasche liegt.
Claims (2)
1. Verbandpflasterpackung mit einer klebenden Unterlage, die einen nicht klebenden Wundbehandlungsbereich
mit einem darin angebrachten Verbandspflaster aufweist, zwei auf beiden Seiten der klebenden Unterlage angebrachten
Schutzfolien und einer äusseren Hülle, die im wesentlichen aus zwei flachen rohrförmigen Hülsen besteht, die an
ihrem Umfangsrand geschlossen und an ihren benachbarten
Enden dichtend miteinander verklebt, Jedoch durch Auseinanderziehen
voneinander trennbar sind, dadurch
gekennzeichnet, dass die Schutzfolien (6, 7) nur an ihrer mit der klebenden Unterlage (5) verbundenen
Innenfläche eine geringe Haftkraft besitzen und Jeweils mit einem trennbaren Teil (8, 9) der Hülle
über eine Klebstoffschicht (12) verbunden sind, die
zwischen einem Teil der Aussenflache der jeweiligen
-1-
Schutzfolie (6, 7) und einem entsprechenden benachbarten
Teil der Innenfläche der Hülle (8, 9) in dem in der
Nähe des Verbandspflasters (4) liegenden Bereich verbunden
ist, wobei die Verbandspflasterpackung insgesamt eine flache Form aufweist und beim Auseinanderziehen
der rohrförmigen Hülsen (8, 9) der äusseren Hülle die Schutzfolien (6, 7) mit ihrem mit dem entsprechenden
Teil der Hülle verklebten Teil an der Hülle haftenbleiben und sich in einer flachen S- bzw- Z-Form zurückbiegen
und sich von dem Verbandspflaster (4) lösen, wobei sie in der aus den rohrförmigen Hülsen (8, 9)
bestehenden äusseren Hülle entlanggleiten und das Verbandspflaster (4) freilegen.
2. Verbandspflästerpackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzfolien (6, 7)
aus Silikonpapier oder mit Silikon belegten Kunststofffolien bestehen.
>. Verbandspflasterpackung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass die Klebstoffschicht
(12) zur Verbindung der Schutzfolien (6,7) mit den äusseren Hülsen (8,9) an deren Innenseite in zwei
parallel zueinander liegenden Flächen seitlich der mittleren Trennlinie zwischen den äusseren Hülsen
rechtwinklig dazu in einer der Breite der äusseren Hülsen (8,9) entsprechenden Breite aufgetragen wird,
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