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DE3221590A1 - Verbandspflasterpackung - Google Patents

Verbandspflasterpackung

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DE3221590A1
DE3221590A1 DE19823221590 DE3221590A DE3221590A1 DE 3221590 A1 DE3221590 A1 DE 3221590A1 DE 19823221590 DE19823221590 DE 19823221590 DE 3221590 A DE3221590 A DE 3221590A DE 3221590 A1 DE3221590 A1 DE 3221590A1
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Germany
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bandage
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bandage plaster
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    • A61F15/00Auxiliary appliances for wound dressings; Dispensing containers for dressings or bandages
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Description

Be Schreibung:
Die Erfindung bezieht sich auf eine Verbandspflasterpackung der Art, die durch Zugeinwirkung auf ihre seitliehen Enden leicht zu öffnen ist, .um das Verbandspflaster freizulegen und in gebrauchsfertigen Zustand zu bringen. Insbesondere betrifft die Erfindung eine derartige Verbandspflasterpackung, bei der als Schutzfolien für das Verbandspflaster mit die Klebewirkung herabsetzenden Substanzen behandelte Werkstoffe wie Silikonpapier od. dgl. verwendet werden können, die normalerweise während des Herstellungsverfahrens als Abfallstoffe vorkommen.
Für die Herstellung derartiger Verbandspflaster wird gewöhnlich ein mit Silikonpapier beklebtes Kunststoffband verwendet, das von einer Vorratsrolle abgewickelt und perforiert wird, worauf das Silikonpapier von dem mit Klebstoff versehenen Kunststoffband getrennt wird. Während des Weitertransports des Kunststoff bandes wird ein Verbandspflaster darauf befestigt und mit zwei neuen Schutzfolien versehen, die über dem Verbandspflaster zusammentreffen und dort eventuell umgefaltet werden können. Eine derartige Verbandspflasterpackung ist in der US-Patentschrift 4 235 337 beschrieben.
Das Silikonpapier geht normalerweise bei diesem Herstellungsverfahren zum Abfall, da es keine angemessene und ansehnliche Abdeckung für das Verbandspflaster gewährleistet, weil es sich über dem Verbandspflaster in Falten liegt und perforiert ist und die gleiche Breite wie das mit Klebstoff beschichtete Kunststoffband frat. Wenn dieses Papier zum Ueberdecken des Verbandspflasters benutzt werden würde, so würde das letztere zwei freiliegende sichtbare Flächen aufweisen, und zwar eine an dem \>erbandspflaster selbst mit einer gleichmässigen mittig angeordneten Perforierung und die andere an der Papierschutzlvülle mit Perforierungen in wechselnden Abständen an nicht mit der Perforierung des Verbandspflasters übereinstimmenden Stellen, wobei das auf die Wunde aufzubringende Verbandspflaster ausserdem infolge der ungenügenden Breite des Papiers.und seiner Perforierung ungenügend abgedeckt sein würde.
Selbst bei der in der vorgenannten US-Patentschrift beschriebenen Verbandspflasterpackung, bei der die vorgenannten Nachteile zum Teil verschleiert sind, ist die Verwendung von Silikonpapier nicht möglich, weil das letztere beim Umbiegen über dem Verbandspflaster nach
aussen mit seiner umgebogenen Innenseite an der Aussenhülle anliegen würde und dort schwer zu befestigen wäre, da es einer die Klebewirkung herabsetzenden Behandlung unterzogen würde. Auch die Anbringung eines Ueberzugsmaterials auf dem Silikonpapier wäre schwierig und wegen der damit verbundenen Kosten kaum zu empfehlen.
Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die vorgenannten Nachteile zu beseitigen und eine Verbandspflasterpackung zu schaffen, die zusätzlich zu den Vorteilen der in der vorgenannten US-Patentschrift beschriebenen Verbandspflasterpackung, insbesondere im Hinblick auf die Möglichkeit des schnellen und leichten Oeffnens derselben, die Möglichkeit bietet, Verbandsr pflaster zu verwenden, die mit Schutzfolien versehen sind, die mit die Klebewirkung herabsetzenden Substanzen behandelt sind, ohne dass es erforderlich wäre, diese Schutzfolien mit einem besonderen Ueberzug zu versehen oder umzufalten, wobei es insbesondere möglich sein soll, als Werkstoff für die Schutzfolie das Silikonpapier oder die mit einer Silikonschicht überzogenen Kunststoffolien zu verwenden, die bisher bei der Herstellung derartiger Verbandspflasterpackungen
als Abfallstoff anfielen und von einer Vorratsrolle abgewickelt wurden, auf der das Silikonpapier auf eine Kunststoffolie aufgeklebt· ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss durch die Schaffung einer Verbandspflasterpackung gelöst mit einer klebenden Unterläge, die einen nicht klebenden Wundebehandlungsbereich mit einem darin angebrachten Verbandspflaster aufweist, zwei auf beiden Seiten der klebenden. Unterlage angebrachten Schutzfolien und einer äusseren Hülle, die im wesentlichen aus zwei flachen rohrförmigen äusseren Hülsen besteht, die an ihrem Umfangsrand geschlossen und an ihren benachbarten Enden dichtend miteinander verklebt, jedoch durch Auseinander ziehen voneinander trennbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzfolien nur an ihrer mit der klebenden Unterlage verbundenen Innenfläche eine geringe Haftkraft besitzen und jeweils mit einem trennbaren Teil der Hülle über eine Klebstoffschicht verbunden sind, die zwischen einem Teil des Aussenflache der jeweiligen Schutzfolie und einem entsprechenden benachbarten Teil der Innenfläche der Hülle in dem in der Nähe des Verbandspflasters liegenden
Bereich verbunden ist, wobei die Verbandspflasterpackung insgesamt eine flache Form aufweist und beim .Auseinanderziehen der rohrförmigen Hülsen der äusseren Hülle die Schutzfolien mit ihrem mit dem entsprechenden getrennten Teil der Hülle verklebten Teil an der Hülle haftenbleiben und sich in einer flachen S- bzw. Z-Porm zurückbiegen und sich von dem Verbandspflaster lösen, wobei sie in der aus den rohrförmigen Hülsen bestehenden äusseren Hülle entlanggleiten und das Verbandspflaster gebrauchsfertig freilegen.
Somit ist die oben dargelegte technische Aufgabe erfindungsgemäss durch eine Anordnung gelöst worden, die sich auf die geringe Haftkraft der Innenfläche des Silikonpapiers stützt, die ein Ablösen von dem Verbandspflaster mit weit geringerem Kraftaufwand ermöglicht als es bisher zum Abtrennen der herkömmlichen Schutzfolien erforderlich war. Wenn das Verbandspfla-Ster nämlich in einer aus zwei durch Auseinanderziehen voneinander trennbaren Teilen bestehenden Hülle angeordnet wird, so ist es möglich, eine gute Haftwirkung der Schutzfolien aus Silikonpapier an den entsprechenden Teilen der Hülle zu
erzielen, vorausgesetzt dass die Schutzfolien an der Hülle - vorzugsweise im Bereich des Verbandspflasters durch einen Klebstoff von grösserer Haftkraft als der Haftkraft zwischen dem Verbandspflaster und der Oberfläche des Silikonpapiers verklebt sind-
Der Klebstoff muss auf die nicht mit Silikon belegte Aussenfläche des Schutzpapiers und die entsprechende Innenfläche der Hülle aufgebracht werden. Beim Auseinanderziehen der Hülle werden die beiden das Verbandspflaster schützenden, mit Silikon belegten Papierteile in entgegengesetzten Richtungen in der Form eines sehr flachen S bzw. Z zurückgebogen und lösen sich allmählich von dem Verbands-pflaster, das somit gebrauchsfertig freigelegt wird, wobei es im wesentlichen seine ebene Lage beibehält.
Ausser dem grossen Vorteil des leichten und sozusagen automatischen Oeffnens der Verbandspflasterpackung ohne weitere manuelle Handgriffe bietet die auf diese Weise hergestellte Verbandspflasterpackung die Möglichkeit der Verwendung von schützenden Ueberzügen aus Papier oder Kunststoffen, die mit die Klebewirkung herabsetzenden Substanzen behandelt sind und
normalerweise als Abfallstoff anfallen. Auch das gefällige Aussehen der Verbandspflasterpackung wird dadurch nicht beeinträchtigt, da die Perforierung der schützenden Papierhülle nur kurze Zeit ein kurzes Stück während des Oeffnens der Verbandspflasterpackung sichtbar ist, während die empfindliche Abdeckung des Verbandspflasters selbst stets verhüllt bleibt. Die geringe Auffälligkeit der Papierschutzfolien wird ferner dadurch begünstigt, dass 4?ie sich beim Oeffnen der Verbandspflasterpackung in einer flachen S- bzw. Z-Form zurückbiegen. Diese Wirkung kann dadurch verstärkt werden, dass der Klebeverbindungspunkt so nahe wie möglich an die Ränder des Verbandspflasters gelegt wird.
Ein bevorzugtes Ausfürungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung näher beschrieben.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf die erfindungsgemasse Verbandspflasterpackung ohne die äussere Hülle;
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht der geschlossenen Verbandspflasterpackung mit Hülle im Längsschnitt nach der Linie H-II in Fig. 1, und Fig· 3 eine Fig. 2 entsprechende perspektivische
Ansicht, die den Vorgang des Oeffnens der Verband s.-pflasterpackung "veranschaulicht.'
Wie aus den Fig. 1 und J> ersichtlich ist, weist die erfindungsgemässe Verbandspflasterpackung »ine klebende Unterlage 3 .auf, die ein Verbandspflaster h trägt. Die Unterlage 5 ist durch zwei Schutzfolien 6 und 7 beiderseits abgedeckt, deren Enden bei de.m" dargestellten Ausführungsbeispiel in der Mitte der klebenden Unterlage 5 Über dem Verbandspflaster 4 liegen. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel bestehen die Schutzfolien aus durchsichtigem Material und sind daher in Fig. 1 kaum sichtbar. Aus Fig. 1 ist jedoch ersichtlich, dass diese Sehutzfolien im wesentlichen eben, d.h. nicht nach aussen umgebogen, sind. Fig. 2 zeigt die vollständige Verbandspflasterpackung in der geschlossenen Stellung·. Diese Verbandspflasterpackung besteht im wesentlichen aus zwei flachen rohrförmigen äusseren Hülsen 8 und 9, die oberhalb und unterhalb der Quermitte]linie des Verbandspflasters 4 mit nach aussen umgebogenen Lappen lO und 11 versehen sind, deren Innenflächen mit unter Wärmeeinwirkung verschweissbaren Substanzen
überzogen sind, die es ermöglichen, die äusseren Hülsen miteinander zu verbinden und aneinander zu halten.
Die Innenfläche der äusseren Hülsen 8 und 9 ist mit der Aussenflache, d.h. der der klebenden Unterlage abgewandten Fläche, der Schutzfolie 6 bzw. 7 durch eine dünne Klebstoffschicht 12 verbunden, die die äusseren Hülsen fester mit den Schutzfolien verbindet als diese mit der klebenden Unterlage verbunden sind, da die Schutzfolien eine der klebenden Unterlage 5 zugewandte, nur eine geringe Klebekraft aufweisende, mit Silikon belegte Aussenfläche besitzen.
Um ein unregelmässiges Palten der äusseren Hülsen zu verhindern, erstreckt sich die Klebstoffschicht 12 vorzugsweise im wesentlichen geradlinig rechtwinklig zu den Rändern des Verbandspflasters Ferner sollten sich die Klebstoffschichten 12 vorzugsweise parallel zueinander erstrecken. Im Verbindungsbereich der SchutzpapierfoJ.ien, wo die grösste Beanspruchung auftritt, hat die aus den äusseren Hülsen 8 und 9 bestehende Hülle vorzugsweise die gleiche Grosse wie das Verbandspflaster 4 und eine nicht leicht vervorrnbare Ausbildung. Dies kann
dadurch erreicht werden, dass der Klebstoff auf die Innenflächen der Hülle In zwei zueinander parallelen Bereichen oder Streifen an der mittigen Querlinie, die die beiden die Hülle bildenden Hülsen voneinander trennt, über die gesamte Breite derselben aufgebracht wird. Auf diese Weise werden auch die beiden an den Seiten des Verbandspflasters überstehenden Innen- ,., ' flächen der Hülle mit Klebstoff bedeckt und fest miteinander verbunden.
Pig. 3 veranschaulicht den Vorgang des Oeffnens der erfindungsgemässen Verbandspflasterpackung. Um die Verbandspflasterpaekung zu öffnen, genügt es, die äusseren Enden I5 und 14 der äusseren Hülsen 8 und 9 zu erfassen und auseinanderzuziehen. Unter der Einwirkung der auf diese Weise ausgeübten Zugkraft trennen sich die Hülsen 8 und 9 im Bereich der Lappen 10 und 11 voneinander. Während sich die Hülsen 8 und 9 voneinander entfernen, nehmen sie die Schutzfolien 6 und 7 mit, da diese unter der Einwirkung der Klebstoff schicht 12 fester an den Hülsen haften. Das gleichmässige Ablösen der Schutzfolien 6 und 7 von der klebenden Unterlage 5 wird dadurch sichergestellt,
dass die Schutzfolien während des Ablösevorgangs ein sehr flaches Z bzw. S bilden. Während des AblöseVorgangs bleibt ein Teil der Aussenflache der jeweiligen Schutzfolie fest an der benachbarten Innenfläche der äusseren Hülse 8 bzw. 9 über die Klebstoffschicht 12 haften.
Die beschriebene Verbandspflasterpackung gestattet ein schnelles Freilegen der klebenden Unterlage 5 und des Verbandspflasters 4 in der gewünschten Weise, ohne dass es erforderlich ist, das Verbandspflaster oder die klebende Unterlage jemals mit den Fingern zu berühren.
Die Breite der vollständigen äusseren Hülle ist aus der Zeichnung nicht ersichtlich und liegt im Bereich des Standes der Technik. Es sei jedoch darauf hingewiesen, dass die Breite der äusseren Hülle vorteilhaft etwas grosser bemessen wird als die der klebenden Unterlage 5, so dass sowohl die vorstehenden Enden 13 und 14 als auch die Seitenränder der Hülle um das Verbandspflaster 4 herum verschweisst werden können, wobei das Verbandspflaster 4 dann in einer entsprechend bemessenen abgedichteten Tasche liegt.

Claims (2)

Λ ■*, - DIPL-ING. H. FINK PATENTANWALT · HINDENBURGS7RASSE 44 · C 7300 ESSUINGEMIBEI STUTTGART :- - 3-221 59Q Prtenfnwill FINK · PMtf«chK7 · D 7300 EwIInW (HwI(M) Angelo DOTTA, Via Altabella 10, 40126 BOLOGNA, Italien und Lorenzo DOTTA, Calle Vicente Lopez, 425 LA LUGILA (Buenos Aires), Argentinien "Verbandspflasterpackung" Patentansprüche:
1. Verbandpflasterpackung mit einer klebenden Unterlage, die einen nicht klebenden Wundbehandlungsbereich mit einem darin angebrachten Verbandspflaster aufweist, zwei auf beiden Seiten der klebenden Unterlage angebrachten Schutzfolien und einer äusseren Hülle, die im wesentlichen aus zwei flachen rohrförmigen Hülsen besteht, die an ihrem Umfangsrand geschlossen und an ihren benachbarten Enden dichtend miteinander verklebt, Jedoch durch Auseinanderziehen voneinander trennbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzfolien (6, 7) nur an ihrer mit der klebenden Unterlage (5) verbundenen Innenfläche eine geringe Haftkraft besitzen und Jeweils mit einem trennbaren Teil (8, 9) der Hülle über eine Klebstoffschicht (12) verbunden sind, die zwischen einem Teil der Aussenflache der jeweiligen
-1-
Schutzfolie (6, 7) und einem entsprechenden benachbarten Teil der Innenfläche der Hülle (8, 9) in dem in der Nähe des Verbandspflasters (4) liegenden Bereich verbunden ist, wobei die Verbandspflasterpackung insgesamt eine flache Form aufweist und beim Auseinanderziehen der rohrförmigen Hülsen (8, 9) der äusseren Hülle die Schutzfolien (6, 7) mit ihrem mit dem entsprechenden Teil der Hülle verklebten Teil an der Hülle haftenbleiben und sich in einer flachen S- bzw- Z-Form zurückbiegen und sich von dem Verbandspflaster (4) lösen, wobei sie in der aus den rohrförmigen Hülsen (8, 9) bestehenden äusseren Hülle entlanggleiten und das Verbandspflaster (4) freilegen.
2. Verbandspflästerpackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzfolien (6, 7) aus Silikonpapier oder mit Silikon belegten Kunststofffolien bestehen.
>. Verbandspflasterpackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Klebstoffschicht (12) zur Verbindung der Schutzfolien (6,7) mit den äusseren Hülsen (8,9) an deren Innenseite in zwei
parallel zueinander liegenden Flächen seitlich der mittleren Trennlinie zwischen den äusseren Hülsen rechtwinklig dazu in einer der Breite der äusseren Hülsen (8,9) entsprechenden Breite aufgetragen wird,
DE19823221590 1981-06-11 1982-06-08 Verbandspflasterpackung Granted DE3221590A1 (de)

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