DE3218773A1 - Vorrichtung zum reinigen und sortieren von getreide, saemereien oder dergleichen nutzgut - Google Patents
Vorrichtung zum reinigen und sortieren von getreide, saemereien oder dergleichen nutzgutInfo
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- Combined Means For Separation Of Solids (AREA)
Description
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Patentanwälte Dipl.-Ing. H. WeickmAnn; Dipl.-IPhys; Dr. K. Fincke
Dipl.-Ing. F. A/Weickmann, Dipl.-Chem. B. Huber
CG0 Dr. Ing. H. Liska
18, Mai 1982
8000 MÜNCHEN 86, DEN
POSTFACH 860 820
Happle GmbH & Co. Maschinenfabrik, 7912 Weißenhorn
Vorrichtung zum Reinigen und Sortieren von Getreide, Sämereien oder dergleichen
Nutzgut
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Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Reinigen und Sortieren von Getreide, Sämereien oder dergleichen
Nutzgut nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Eine solche Vorrichtung ist aus der DE-PS 26 50 bekannt.
Die bekannte Vorrichtung hat sich in der Praxis hervorragend bewährt. Beim Versuch, die Leistung der
bekannten Vorrichtung zu steigern, hat sich jedoch gezeigt, daß bei bloßer Größenveränderung unter
Beibehaltung des unveränderten geometrischen Aufbaues Grenzen bestehen, insbesondere dann, wenn man die
Gesamtgröße des Geräts optimal kleinhalten will.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der gattungsgemäßen Art so auszubilden,
daß man mit einem Minimum an Größenzunahme des Gesamtgeräts wesentliche Leistungssteigerungen erzielen
kann.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird die Maßnahme nach dem kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 vorgeschlagen.
Weiterhin dient es der Leistungssteigerung ohne wesentliche Vergößerung der Gesamtausmaße des Geräts,
wenn die Maßnahme des Anspruchs 2 gleichzeitig angewandt wird. Zweckmäßige Weiterbildungsmaßnahmen ergeben
sich aus den Ansprüchen 3 bis 18.
Beschreibung I
\ Vorrichtung zum Reinigen und Sortieren von Getreide, jj
Sämereien oder dergleichen Nutzgut \
Die beiliegenden Figuren erläutern die Erfindung. Es zeigen:
Figur 1 einen schematischen Überblick über die gewöhnliche Zusammensetzung eines aus Getreide und
Verunreinigungen bestehenden Guts, dessen Getreide- oder Nutzgutanteil sortiert und dessen
Verunreinigungen entfernt werden sollen.
Nj Figur 2 eine schematische Seitenschnittdarstellung der
i| aus der DE-PS 26 50 617 bekannten Vorrichtung
p, zur Erläuterung der Grundlagen der Erfindung.
if Figur 3 eine vergrößerte Darstellung eines Teils der
jf Sortieranordnung und des Reinigungssiebs von
Figur 2.
Figur 4 einen Teillängsschnitt entlang der Linie IV-IV
j| in Figur 3 zur Erläuterung der Verteilungs-
§ einrichtung.
Figur 5 eine Darstellung ähnlich derjenigen der Figur einer erfindungsgemäßen Vorrichtung.
Figur 1 zeigt in einer Übersicht die Form, in der Getreide, das hier als Beispiel für das zu reinigende
und zu sortierende Nutzgut dienen soll, normalerweise von der Ernte angeliefert wird. Das Getreide ist dabei
Teil eines Mischguts, das Getreidekörner guter und schwacher Qualität aufweist. Das Mischgut enthält
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• I I · · · · »II
- 10 -
ferner sog. Schrollen, d.h. Verunreinigungen, die grosser
als die guten Getreidekörner sind, und gleichschwer, leichter oder schwerer als diese sein können. Als weitere
Verunreinigungen sind Sandkörner vorhanden, die kleiner als die Getreidekörner und unterschiedlich
schwer sind. Schließlich sind noch Leichtteile, wie Stroh, Staub etc. vorhanden, die nicht verwertbar sind.
Nur ein Teil dieses Mischguts kann daher als gereinigtes Getreide der Weiterverarbeitung zugeführt werden.
Aufgabe der Reinigungs- und Sortiervorrichtungen ist es, diesen Getreideanteil auszusortieren und von den Verunreinigungen
zu befreien.
Zur Durchführung dieser Arbeit sieht die Vorrichtung eine ganz bestimmte Kombination von Windauslese und
Siebung vor. Fig. 2 zeigt schematisch diese Vorrichtung in einer Seitenschnittdarstellung. Das Gehäuse
der Vorrichtung besteht aus zwei Teilen 1 und 2. Im Gehäuseteil 1 befinden sich der Guteinlauf 3 sowie ein Lufteintritt
4 und ein Luftaustritt 5. Durch den Guteinlauf 3 gelangt das angelieferte Gut über eine Speisewelle
6 zur Windausleseeinrichtung. Die Speisewelle 6 sorgt für eine gleichmäßige Aufteilung der Gutaufgabe
über die Länge der Vorrichtung. Die Windausleseeinrichtung besteht in erster Linie aus dem Rost 7, der aus
mehreren schwenkbar angeordneten Profilstäben bestehen kann. Der Rost 7 wird von unten nach oben von einem
Luftstrom durchsetzt, der durch den Pfeil 8 angedeutet ist und von einem Ventilator 9 kommend durch den Lufteintritt
4 in das Gehäuseteil 1 gelangt. Zur Windausleseeinrichtung gehört ferner eine Führungsflache 10, die
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das von der Speisewelle 6 zugemessene Mischgut durch
Schwerkrafteinwirkung aus einer im wesentlichen senkrechten
Bewegung in eine im wesentlichen waagerechte Bewegung über den Rost 7 hinweg umlenkt. Leit- bzw.
Umlenkflächen 12, 13, 14 der Windausleseeinrichtung
dienen dazu, die sich ergebenden Strömungen in geeignete Bahnen zu lenken. Zur Anpassung an spezielle Zusammensetzungen
des Mischguts können diese Leit- bzw. ümlenkflachen verstellbar sein.
Wenn das Mischgut die Pührungsflache 10 in einer abhängig
von der eingestellten Neigung dieser Führungsfläche mehr oder weniger waagerechten Richtung verläßt,
gerät es in den Einfluß des Luftstroms 8. Die schweren Teile des Mischguts fallen abhängig von ihrem Gewicht
und der Stärke des Luftstroms entgegen diesem früher oder später nach unten. Dagegen werden die leichteren
Bestandteile des Mischguts vom Luftstrom mitgerissen und über den Rost 7 hochgehoben. Der von allein oder
nach einem Auftreffen auf einer der Leit- bzw. Umlenkflächen
12 oder 13 nach unten fallende Teil des aufgegebenen Mischguts wird als erste Fraktion bezeichnet,
die durch den Pfeil A in Fig. 1 angedeutet ist. Der übrige, mit dem Luftstrom mitgerissene Teil ist dann
die zweite Fraktion, die dem Pfeil B entspricht.
Die in den Fraktionen A und B enthaltenen Bestandteile ergeben sich aus Fig. 1. Danach umfaßt die Fraktion A
schwere Schrollen, gutes Getreide, schwächeres Getreide und Sand. Die Fraktion B enthält leichte Schrollen,
unter Umständen einen geringen Anteil guten Getreides sowie schwächeres Getreide und nicht verwertbare Leichtteile.
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Ein hinter dem Rost 7 angeordnetes Abschälblech 15 >|
(das nicht notwendigerweise ein Metallblech sein muß) | teilt die nach unten fallende Fraktion A in zwei Teil- |
ströme I und II auf. Die Lage des Abschälblechs 15 ist <|
so gewählt, daß der Teilstrom I, wie aus Fig. 1 erkennbar, $ außer Verunreinigungen nur gutes Getreide enthält. I;
Hierzu ist das Abschälblech 15 in Stromrichtung des -i
Guts hinter dem Rost 7 angeordnet und annähernd der !■;
Krümmung des Gutstroms in diesem Bereich entsprechend f gekrümmt, d.h. vom Eingabeende des Rosts her gesehen *
konkav. Das annähernd auf der Höhe des Rosts 7 angeordnete Abschälblech 15 steht dabei über die Ebene des ][
Rosts nach oben und nach unten über. Da es bei der '}■
Windausleseeinrichtung keine scharfe Trennung zwischen ji gutem und schwächerem Getreide gibt, führt diese ■§
Lage des Abschäblechs 15 notwendigerweise dazu, daß der ;:|
Teilstrom Il außer Vereunreinigungen sowohl gutes als |;
auch schwächeres Getreide umfaßt. Die Teilströme I und ίί
II werden unter der Windausleseeinrichtung getrennt \}j,
aufgefangen und weiter behandelt. l·-
Der die zweite Fraktion B mitnehmende Luftstrom wird |-t
mit Hilfe der Leit- bzw. Umlenkflächen 12 und 14 in U
einen Expansionsraum 16 innerhalb des ersten Gehäuse- ψ
teils geführt. Im Expansionsraum 16 verlangsamt sich |5
die Strömung, was in Verbindung mit der Umlenkung dazu ';■
führt, daß sich die schwereren Teile der zweiten Fraktion ;|
am Boden des Expansionsraums absetzen, während die nicht i;i
verwertbaren Leichtteile zusammen mit der Luft durch ^
den Luftaustritt 5 abgesogen werden. Dies.e Aufteilung B-
der zweiten Fraktion in einen dritten und einen vierten m
Teilstrom ist in Fig. 2 wieder durch entsprechende '[I
Pfeile III und IV angedeutet. Der Teilstrom III ent- (J
hält nach Fig. 1 leichte Schrollen, im wesentlichen J
schwächeres Getreide, Sand und ein wenig Leichtteile. '*
• · · I I I I · · *
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;| Dagegen besteht der Teilstrom IV aus vor allem mit Staub
I und dergleichen leichter Verunreinigung angereicherter
1 Luft.
(ft
(ft
I Die dem Luftaustritt 5 entnommene Luft wird zu einer
I Luftreinigungseinrichtung in Form eines Vorabscheiders
ΐ| 17 geführt, bei dem es sich um einen Zentrifugalab-
i scheider handeln kann. Der Vorabscheider 17 trennt die
I aus dem Gehäuseteil 1 abgesogene Luft in einem min-
!| destens 10%igen Anteil schmutzgesättigter Luft und
I einen Restanteil relativ gereinigter Luft auf. Die
if relativ gereinigte Luft wird wieder dem Ventilator 9
;■ zugeführt, so daß sich ein Luftkreislauf ergibt. Die
ί schmutzgesättigte Luft wird aus dem Vorabscheider 17
:: abgesogen und einer zweiten Reinigungseinrichtung zuge-
X führt, bevor sie an die Atmosphäre abgegeben wird.
;,; Diesem Zweck dienen das in Fig. 2 angedeutete Gebläse
I 18 und die Reinigungseinrichtung 19, bei der es sich
f. um einen Zyklon handeln kann.
1 Das Gehäuseteil 2 beherbergt Auffangeinrichtungen und
I Siebeinrichtungen für den ersten bis dritten Teilstrom.
κ Die Siebeinrichtungen, die nachfolgend im einzelnen
κ beschrieben werden, sind zu einem Siebblock 20 zusammen-
I gefaßt, der mittels eines Unwuchtantriebs 22 in Schwin-
I gungen versetzt wird. Das im ersten Teilstrom I durch
§ den Rost 7 nach unten fallende Gut trifft auf eine im
I Gehäuseteil 2 unter dem Rost angeordnete Auffangfläche
I 23, die den ersten Teilstrom I zum Aufgabeende eines
[| ersten Schrollensiebs 24 lenkt. Das Schrollensieb 24
I ist so ausgebildet, daß die Getreidekörner und die fein-
I körnigen Verunreinigungen durch das Sieb hindurch in
% einen Auffangtrichter 25 fallen, während die Schrollen
- 14 -
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auf der Siebfläche zurückbleiben. Ein Kanal 26 verbindet
den Auffangtrichter 25 mit einem Reinigungssieb Durch dieses Reinigungssieb 27 fallen die feinkörnigen
Verunreinigungen, in erster Linie also Sand, hindurch, während nur noch das gesuchte gute Getreide auf dem
Sieb zurückbleibt und über einen ir., einzelnen nicht dargestellten Kanal zum Nutzgutauslaß 28 geführt werden
kann. Die Abführung der auf den Sieben zurückbleibenden Teile wird dadurch bewirkt, daß die Siebe gegenüber
der Horizontalen geneigt sind, so daß auf den Sieben zurückbleibende Teile infolge der vom Unwuchtantrieb
hervorgerufenen Schwingungen von der Siebeinlaufseite zur tiefer gelegenen Siebauslaufseite wandern und über
die Siebkante in entsprechende Auffangeinrichtungen oder Kanäle fallen.
Der zweite Teilstrom II wird zwischen Auffang- und Führungsflächen 29 aufgefangen und zu einem zweiten
Schrollensieb 30 geleitet. Das zweite Schrollensieb 30 liegt in derselben geneigten Ebene wie das erste
Schrollensieb 24 und schließt sich direkt an dieses an. Unter dem Schrollensieb 30 befindet sich wieder ein
Auffangtrichter 32, der den von Schrollen gereinigten Anteil des zweiten Teilstroms auffängt und über einen
weiteren Kanal 33 zu einer Verteilungseinrichtung 34 führt. Die Verteilungseinrichtung 34 verteilt den zweiten
Teilstrom gleichmäßig auf drei untereinander angeordnete Sortiersiebe 35, die im Aufbau übereinstimmen.
Die Verteilungseinrichtung 34 wird später anhand von Fig. 4 noch näher erläutert. Die Sortiersiebe 35
sind so aufgebaut, daß nur gute Getreidekörner auf den Siebflächen zurückbleiben, während schwächere Getreide-
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körner und feinkörnige Verunreinigungen durch die Siebe hindurch in darunter angeordnete Auffangschalen 36
fallen. Das gute Getreide fällt über die tiefer liegenden Kanten der geneigten Sortiersiebe 35 in einen
Kanal 37 und gelangt über diesen ebenfalls zum Nutzgutauslaß 28. Das in den Auffangschalen 36 aufgefangene
Gut, das in erster Linie aus schwächerem Getreide besteht, wird über einen nicht gezeigten weiteren Kanal
einem zweiten Auslaß 38 zugeführt und kann als Material zweiter Wahl, z.B. als Futtergetreide oder dergleichen
verwendet werden.
Da der erste Teilstrom I bereits ein Drittel bis zur Hälfte des Getreideanteils der ersten Fraktion A umfaßt,
steht für den restlichen Getreideanteil im zweiten Teilstrom II eine große Siebfläche für die
Sortierung zur Verfügung. Die Sortierung kann daher sehr viel wirkungsvoller und schneller durchgeführt
werden, als wenn die Aufteilung in die Teilströme I und II nicht stattgefunden hatve und die gesamte erste
Fraktion A einer Sortiersiebung hätte unterzogen werden müssen. Da der erste Teilstrom I durch die Wahl
der Lage des Abschäbleches 15 bezogen auf die Getreidequalität bereits den gewünschten hohen Reinheitsgrad
besitzt, braucht das Reinigungssieb 27 keine Sortierung sondern nur eine Reinigung auszuführen. Die Siebleistung
des Reinigungssiebs, d.h. die Gutaufgabemenge pro Flächen- und Zeiteinheit kann daher sehr viel größer als
die der Sortiersiebe 35 sein. Der größere Teil des innerhalb der Vorrichtung zur Verfügung stehenden Raums
kann daher mit Sortiersieben zur Schaffung einer möglichst großen Sortiersiebfläche belegt werden. Die so
erreichte hohe Sortiersiebieistung gewährleistet, daß der zweite Teilstrom II einwandfrei in gutes und
schwächeres Getreide sortiert wird.
• *
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Wie aus Fig. 2 noch zu entnehmen ist, sind die Sortiersiebe 35 oberhalb des Reinigungssiebs 27 angeordnet.
Die Verteileinrichtung 34 befindet sich an den in Fig. 2 linken, etwas erhöhten Enden .der Sortiersiebe
35» Der Kanal 26, welcher den ersten Teilstrom I von dem Auffangtrichter 25 zu dem Reinigungssieb 27 führt,
befindet sich gemäß Fig. 2 auf der linken Seite der ^
Verteileinrichtung 34, so daß der erste und der zwei- j|
te Teilstrom kreuzungsfrei von der durch das Schälblech ^ 15 definierten Trennstelle bis zu dem Reinigungssieb ;?
27 bzw. den Sortiersieben 35 gelangen. Die Schrollen- .,
siebe 24, 30, 46 sind oberhalb der Sortiersiebe ·
35 angeordnet und unterhalb der Auffangfläche 23 bzw. ι
den Auffang- und Führungsflächen 29. Der dem Reinigungs- i
sieb 27 und den Sortiersieben 35 gemeinsame, das gute Getreide aufnehmende Kanal 37 befindet sich gemäß 'r'
Fig. 2 auf der rechten Seite der tiefer liegenden Ab- :
gabeenden der Reinigungs- und Sortiersiebe 27 bzw. 35.
Fig. 3 zeigt vergrößert einen Teil von Fig. 2 mit dem
Kanal 26, der Vereilungseinrichtung 34, einen Teil des ;
Reinigungssiebes 27 und Teilen der Sortiersiebe 35 und Ϊ?
ihrer Auffangschalen 36. Unter den Sieben 27 bzw. 35 ■:;·
erkennt man Siebreiniger 39, die aus Gummikugeln 40
bestehen, welche in einem Käfig 42 so gehalten sind, daß >
sie bei der Schwingbewegung der Siebeinheit auf- und : ■
abtanzen. Diese tanzenden Gummikugeln 4 0 stoßen dabei ·,
gegen Körner oder Steine oder dergleichen, die sich '>,
in einer Sieböffnung verklemmt haben können. Die ■
Siebreiniger sind so ausgebildet, daß sie ein Durch- .(
fallen der die Siebe 27 und 35 passierenden Teile in i|
die Auffangschalen 36 bzw.. 43 nicht behindern. ■'
• t 11»·
- 17 -
Fig. 4 zeigt in einer Teil-Längsschnittansicht entsprechend er Linie IV-IV in Fig. 3 die Verteilungseinrichtung
34. Die Verteilungseinrichtung 34 besitzt über die Länge der Vorrichtung verteilt abwechselnd hoch angeordnete
Auffangbögen 44. Das im Kanal 33 gleichmäßig I über die Länge der Vorrichtung herunterfallende Gut
i trifft daher in einem Längsabschnitt auf den höchsten
; Auffangboden 44, im angrenzenden Längsabschnitt auf
I den mittleren Auffangboden 44 und im übernächsten Längs-
I abschnitt auf den untersten Auffangboden 44 auf. über
j die Länge der Vorrichtung aufsummiert, trifft auf die
\ obersten Auffangböden 44 dieselbe Gutmenge wie auf die
I mittleren und auf die untersten Auffangböden 44 auf.
■j Das auf die obersten Auffangböden 44 fallende Gut wird
I auf das oberste Sortiersieb 35 geliefert, während
5j die mittleren Auffangböden das mittlere Sortiersieb und
I die untersten Auffangböden das unterste Sortiersieb
I beschicken.
\ Wie bereits früher ausgeführt, kann die in der Wind-
\ ausleseeinrichtung mit dem Luftstrom mitgerissene zweite
I Fraktion B je nach Qualität des aufgegebenen Guts noch
ύ einen nicht unbeachtlichen Teil verwertbaren Getrei-
i; des, zumindest aber als Futtergetreide verwendbares
I schwächeres Getreide enthalten. Dieser Teil dar zwei-
.: ten Fraktion B ist schwerer als die leichten Verun-
': reinigungen und setzt sich daher als dritter TeilstrOm
'!, III am Boden des Expansionsraums 16 ab. Aus einer öff-
: nung im Boden des Expansionsraums fällt dieser dritte
f Teilstrom auf eine darunterliegende Auffangfläche
: 45. Die Auffangfläche 45 führt das Gut des dritten Teil-
I · I ) ill«
I · · ·
■ I · I .1 I
- 18 -
Stroms III zur Aufgabeseite eines dritten Schrollensiebs 46. Das dritte Schrollensieb 46 schließt in derselben
Ebene der ersten beiden Schrollensiebe 24 und 30 an letzteres an. Die drei Schrollensiebe bilden auf diese
Weise eine gegenüber der Waagerechten etwas geneigte Ebene, an deren höchstgelegenem Ende die schwersten
Schrollen und an deren tiefstgelegenem Ende die leichtesten Schrollen auf der Siebfläche liegen bleiben.
Wie bereits ausgeführt, wandern - bedingt durch die Neigung der Siebfläche in Verbindung mit deren Schwingung
- die Schrollen vom höhergelegenen Siebende bzw. Sieb zum -tiefer gelegenen, um schließlich über die
tiefer gelegene Endkante des dritten Schrollensiebs 46 in einen Kanal 47 zu fallen. Der Kanal 47 führt
die Schrollen zu einem nicht näher gezeigten Abfallauslaß. Zu demselben Abfallauslaß werden nebenbei auch
die feinkörnigen Verunreinigungen geleitet, die mit Hilfe des Reinigungssiebes 27 aus dem ersten Teilstrom
I ausgesiebt und von der Auffangschale 43 aufgefangen wurden. Der das dritte Schrollensieb 46 durchsetzende
Anteil des dritten Teilstroms X-II wird von einem Sortiersieb 48 aufgefangen, das direkt unter dem
dritten Schrollensieb angeordnet ist. Auf dem Sortiersieb 48 bleiben Getreidekörner liegen, die zumindest
von der Größe her zum guten Getreide zu zählen sind. Dieses Getreide, das aufgrund einer Neigung auch des
Siebs 48 in einen weiteren Kanal 4 9 fällt, kann abhängig vom Ergebnis einer Prüfung wahlweise zum Nutzgutauslaß
28, zum zweiten Auslaß 38 oder zurück zum Guteinlauf 3 gebracht werden. Die Qualität des im Kanal 49
aufgefangenen Getreides hängt von der Art des angelieferten Guts ab, so daß die Entscheidung für eine der
drei genannten Alternativen abhängig vom Einzelfall getroffen werden muß. Das von einer Auffangschale 50
unter dem Sortiersieb 48 aufgefangene Gut, das in
Il ■ · · ·
I It··
I
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erster Linie aus schwächerem Getreide und gegebenenfalls
feinkörnigen Verunreinigungen besteht, wird über einen
nicht gezeigten Kanal dem zweiten Auslaß 38 für Mate- i
feinkörnigen Verunreinigungen besteht, wird über einen
nicht gezeigten Kanal dem zweiten Auslaß 38 für Mate- i
rial zweiter Wahl zugeführt.
Die vom Sortiersieb 48 zu sortierende Gutmenge ist wesentlich geringer.als die Gutmenge des zweiten Teilstroms
II, so daß die Fläche des Sortiersiebs 48 bei
gleicher Siebleistung sehr viel geringer als die Gesamtfläche der Sortiersiebe 35 sein kann.
gleicher Siebleistung sehr viel geringer als die Gesamtfläche der Sortiersiebe 35 sein kann.
Unterhalb dem Luftaustritt 5 mündet ein Rohr 52 in
das Gehäuseteil ein. Das Rohr 52 ist über ein elastisches Verbindungsglied 53 mit Saugrohren 54 und 55
im Innern des Siebblocks 20 verbunden, wodurch eine ,
das Gehäuseteil ein. Das Rohr 52 ist über ein elastisches Verbindungsglied 53 mit Saugrohren 54 und 55
im Innern des Siebblocks 20 verbunden, wodurch eine ,
Entstaubung des Siebblocks erreicht wird. Ein Fenster ;
56 innerhalb des Gehäuseteils 1 ermöglicht in Verbin- ·,
dung mit einer Lampe 57,die Funktion der Windauslese- ;,
f einrichtung von außen zu beobachten. Dadurch wird die
optimale Einstellung der verstellbaren Windausleseteile erleichtert. Die für jedes Sieb vorgesehenen j,·
Siebreiniger 39 sind in Fig. 2 jeweils "nur angedeutet. . f?:
Die vorstehende Darstellung der bekannten Vorrichtung ρ
nach der DE-PS 26 50 617 dient nicht nur der Erläute- '■■·.
rung des Standes der Technik sondern auch der Erläuterung der Grundlagen der Erfindung und stellt deshalb
einen Teil der erfindungswesentlichen Offenbarung dar. l'|
einen Teil der erfindungswesentlichen Offenbarung dar. l'|
In Figur 5 sind die Änderungen dargestellt, die bei
der erfindungsgemäßen Lösung gegenüber der bekannten ;;
I · t
32Ί8773
- 20 -
Lösung vorgenommen worden sind, wobei analoge Teile mit ;,"
gleichen Bezugszeichen versehen sind, wie in den Figu- >
1 ren 1 bis 4, jeweils vermehrt um 100. #
Aus Figur 5 ergibt sich folgendes: ^
Das zweite Schrollensieb 130a, 130b ist über dem ersten i|
Schrollensieb 124a, 124b angeordnet und überlappt sich »jj
mit diesem in der Überlauf richtung der Schrollensiebe, i|
die in der Figur 5 wie auch in der Figur 2 von links fj
nach rechts und damit von links oben nach rechts unten jf
führt. Dementsprechend umfaßt der Kanal 133 für die Zu- ||
führung des durch das zweite Schrollensieb 130a, 130b ' »■!
durchgelassenen Nutzguts zu der Verteilereinrichtung ί;
134 eine in der Figur 5 von rechts oben nach links i|
unten geneigte Sammel- und Ablauf fläche 133a, welche \<
ψ sich an den von links oben nach rechts unten verlaufen- "';
den Auffangtrichter 125 anschließt und unterhalb des ji
ersten Schrollensiebs 124a, 124b verläuft. Weiter ist :
dem ersten Schrollensieb 124a, 124b eine von rechts '$
oben nach links unten geneigte Sammel- und Ablauffläche %
126a zugeordnet, welche in den Kanal 126 einmündet, der %
seinerseits zu dem Reinigungssieb 127 führt. Man erkennt, %
daß man auf diese Weise ohne Vergößerung des Grundrisses V\
der Vorrichtung eine wesentliche Vergrößerung der Yl
Flächen des ersten Schrollensiebs 124a, 124b und des Ά
zweiten Schrollensiebs 130a, 130b erreicht hat, wobei 1
lediglich eine gewisse Erhöhung der Vorrichtung in 1;
Kauf genommen werden mußte. |
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··· ·· Il ■·· ll>
ί Ferner erkennt man aus Figur 5, daß das dritte Schrol-
| lensieb 146 für den dritten Teilstrom III und das ihm
If zugeordnete Sortiersieb 148 oberhalb des zweiten
<| Schrollensiebs 130a, 130b angeordnet sind, auch hier
if wieder mit Überlappung in Siebüberlauf richtung. Es kann
I also trotz der Vergrößerung des ersten Schrollensiebs
I 124a, 124b und des zweiten Schrollensiebs 130a, 130b
I das dritte Schrollensieb 146 ohne Vergrößerung des
I Grundrisses der Vorrichtung untergebracht werden, wie-
I derum mit einer nur geringfügigen zusätzlichen Ver-
I größerung der Bauhöhe.
I Es wird also bei dieser Ausführungsform durch das
I Schrollensieb 146 nur noch der Produktstrom III ge-
I siebt nicht aber der überlauf von den Schrollensieben
'ξ 124a, 124b und 130a, 130b. Die Schrollensiebe 124 a,
I 124b und 130a, 130 b sieben die Teilströme I und IU
I einzeln.
>! Der Rückstand (Abstoß) auf den Sieben 124 a, 124 b und
fl 130 a, 130 b und 146 kann gleichwohl gemeinsam aus der
ij Maschine abgeführt werden.
I Die bekannte Vorrichtung wurde in einer Baureihe
von 1 m Breite, 1,5 m Breite und 2 m Breite hergestellt (die Breite jeweils senkrecht zur Zeichenebene
der Figur 2 gemessen) mit Leistungen von 40, 60 and 80 to pro Stunde.
Man kann nun daran denken, eine Vierer-Baureihe von 40, 60, 80 und 120 to Leistung jeweils pro Stunde
dadurch zu erreichen, daß man eine 1 m breite Maschine für 40 to entsprechend der Figur 2 und für
60 to mit entsprechend größerer Bauhöhe entsprechend
- 22 -
der Figur 5 bereitstellt, und daß man weiter eine 2 m breite Maschine für 80 to entsprechend der Bauart
gemäß Figur 2 und für 120 to mit entsprechend größerer Höhe entsprechend der Bauart gemäß Figur 5 bereitstellt.
Es ist ohne weiteres ersichtlich, daß man auf diese Weise mit einer geringeren Anzahl verschieden bemessener
Bauelemente eine größere Baureihe schaffen kann, wobei es natürlich unbenommen ist, für die Bauart
entsprechend Figur 5 gegebenenfalls die Zahl der Sortiersiebe 135 und 148 noch zu erhöhen. Im übrigen
besitzt die Maschine gemäß Figur 5 alle Vorteile und Möglichkeiten, die auch der Ausführungsform gemäß
Figur 2 eigen sind.
Claims (18)
- It litIl ) ■ · « ·PatentansprücheVorrichtung zum Reinigen und Sortieren von Getreide, Sämereien oder dergleichen Nutzgutmit einer Windausleseeinrichtung, die einen im wesentlichen waagerecht angeordneten und im wesentlichen senkrecht von unten nach oben von einem Luftstrom durchsetzten Rost umfaßt, über den das Aufgabegut hinweggeleitet wird, wobei eine erste, fast den gesamten Anteil des Nutzguts enthaltende Fraktion A durch den Rost oder hinter diesem nach unten fällt,ferner mit einer unterhalb des Rosts angeordnetenI Trenneinrichtung, die die erste Fraktion A, in waage-I rechter Strömungsrichtung des Aufgabeguts gesehen, inI einen ersten in Aufgaberichtung hinteren und einenI zweiten in Aufgaberichtung vorderen Teilstrom I bzw.II unterteilt, so daß der erste Teilstrom I im wesentlichen nur gutes Nutzgut und der zweite Teil-(| Strom II gutes und schwächeres Nutzgut enthält,ll ferner mit einer unterhalb der Trenneinrichtung gele-p genen Sortiersiebanordnung für den zweiten Teilstrom|) II, wobei diese Sortiersiebanordnung aus dem zweitenj'l Teilstrom II das gute Nutzgut aussortiert,i| ferner mit einer Wiedervereinigungsstelle für dieι?' Wiedervereinigung des aussortierten guten NutzgutsU des zweiten Teilstroms II und des ersten Teilstroms I,I It···· f I I• III · · ·t ι · ι η ι ι ·ferner mit einem Nutzgutauslaß für das in der Wiedervereinigungsstelle vereinigte Nutzgut,ferner mit einem vor der Wiedervereinigungsstelle unterhalb der Trenneinrichtung und oberhalb der Sortiersiebanordnung gelegenen ersten Schrollensieb zur Entfernung grober Verunreinigungen aus dem ersten Teilstrom I,ferner mit einem unterhalb der Trenneinrichtung und oberhalb der Sortiersiebanordnung gelegenen, der Sortiersiebanordnung vorgeschalteten zweiten Schrollensieb zur Entfernung grober Verunreinigungen aus dem zweiten Teilstrom II,ferner mit einem oberhalb des ersten und des zweiten Schrollensiebs angeordneten Expansionsraum, in den der die zweite Fraktion B mitreißende Luftstrom gelenkt und dort umgelenkt wird, wobei sich der Luftstrom in dem Expansionsraum verlangsamt und sich das in ihm enthaltene Nutzgut und gegebenenfalls ein Teil der Verunreinigungen absetzen, wobei dieser Expansionsraum einen Luftaustritt aufweist, durch den die übrigen Verunreinigungen mit der Luft abgeführt werden,ferner mit einer öffnung im Boden des Expansionsraums und einem diesem nach unten nachgeschalteten, oberhalb der Sortiersiebanordnung gelegenen dritten Schrollensieb,ferner mit einem dem dritten Schrollensieb nachgeschalteten Sortiersieb,_ 4, U.wobei die Siebe jeweils an ihrem in Aufgäberichtung hinteren Ende beschickt werden und nach ihrem in Aufgaberichtung vorderen Ende hin überlaufen werden, um jeweils im Bereich des in Aufgaberichtung vorderen Endes den Siebrückstand bzw. Siebdurchfall abzugeben, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Schrollensieb (130a,130b) oberhalb des ersten Schrollensiebs (124a, 124b) angeordnet ist, und daß sich das erste Schrollensieb (124a,124b) und das zweite Schrollensieb (130a, 130b) wenigstens teilweise in der überlaufrichtung des Guts überlappen.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das dritte Schrollensieb (146) und das diesem zugeordnete Sortiersieb (148) oberhalb des zweiten Schrollensiebs (130a,130b) angeordnet sind und sich wenigstens teilweise in der überlaufrichtung des Guts mit diesem überlappen.
- 3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß dem ersten Schrollensieb (124a, 124b) ein Reinigungssieb (127) für den ersten Teilstrom I nachgeschaltet ist.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Reinigungssieb (127) für den ersten Teilstrorr. I unterhalb der Sortiersiebanordnung (135) für den zweiten Teilstrom II angeordnet ist.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,daß ein erster Kanal (133a,. 133) für das von dem zweiten— 3 —Schrollensieb (130a, 130b) kommende Nutzgut des zweiten S;j!Teilstroms II unter dem ersten Schrollensieb (124a, 24b) jfhindurch von dem in Aufgaberichtung vorderen Ende des |zweiten Schrollensiebs (130a, 30b) zu einer Verteiler- |einrichtung (134) an dem in Aufgaberichtung hinteren IEnde der Sortiersiebanordnung (135) verläuft, und daß | ein zweiter Kanal'(126a, 126) das Nutzgut des ersten Teilstroms EJan der in Aufgaberichtung hinteren Seite des ersten $Kanals (133) entlang zu dem unterhalb der Sortier- |Siebanordnung (135) angeordneten Reinigungssieb (127) fnach unten führt. - f!>
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, -kjdaß der erste Kanal (133a, 133) eine unter dem ersten Ii--■■■ *:Schrollensieb (i24a, i24b) in Richtung auf dessen in tiAufgaberichtung hinteres Ende hin und nach unten ge- ίΐneigte Sammel- und Ablauf fläche (i33a) umfaßt. JH■■ I
- 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, U daß der zweite Kanal (126a, 126) eine unter dem ersten Ii Schrollensieb (124a, 124b) und oberhalb der ersten ?j Sammel- und Ablauf fläche (133a) zu dem in Aufgabe- j| richtung hinteren Ende des ersten Schrollensiebs(124a, 124b) hin und nach unten geneigt verlaufende
zweite Sammel- und Ablauffläche (126a) umfaßt. - 8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Trenneinrichtung (115) ein in
waagerechter Strömungsrichtung des Aufgabeguts hinter
dem Rost (107) angeordnetes Abschälblech (115) umfaßt.lilt— D ~ - 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Abschälblech (115) eine der Krümmung des Gutstroms in diesem Bereich entsprechende Form besitzt.
- 10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Abschälblech (115),in der waagerechten Anströmrichtung (A) des Guts gesehen, konkav gekrümmt ist und über den Rost(107) nach oben vorsteht.
- 11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Lage des Abschälblechs (115) einstellbar ist.
- 12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Siebfläche der Sortiersiebanordnung (135) ein Mehrfaches der Siebfläche des Reinigungssiebs (127) beträgt.
- 13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Sortiersiebanordnung (135) eine Mehrzahl von untereinander angeordneten Sortiersieben umfaßt.
- 14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Sortiersiebanordnung (135) eine Auffangeinrichtung Π36) für das durch die Sortiersiebe hindurchfallende schwächere Nutzgut zugeordnet ist, welche an einem zweiten Gutauslaß (138) angeschlossen ist.
- 15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß dem LuftaustrittOOs)* des Expansionsraums (116) eine Luftreinigungseinrichtung (117, 118, 119) nachgeschaltet ist.
- 16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß dem Sortiersieb (148) des dritten Teilstroms III eine Auffangeinrichtung (150) für das durchfallende Gut nachgeschaltet ist, welche gegebenenfalls mit dem zweiten Auslaß (138) verbunden ist.
- 17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß dem Sortiersieb (148) des dritten
Teilstroms III eine Auffangeinrichtung für das zurückgehaltene Gut zugeordnet ist, welche·wahlweise mitdem Nutzgutauslaß (1'28) , mit dem zweiten Auslaß (138) oder mit dem Guteinlauf (1(B) verbindbar ist. - 18. Vorrichtung nach einem der Ansürüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Siebe, insbesondere die Sortiersiebanordnung (135 )und das Reinigungssieb (127)·, zu
einem gemeinsamen und gemeinsam in Schwingungsbewegungen versetzten Siebblock zusammengefaßt sind.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19823218773 DE3218773A1 (de) | 1982-05-18 | 1982-05-18 | Vorrichtung zum reinigen und sortieren von getreide, saemereien oder dergleichen nutzgut |
| DE19833322172 DE3322172C2 (de) | 1982-05-18 | 1983-06-21 | Vorrichtung zum Reinigen und Sortieren von Getreide, Sämereien und ähnlichem Nutzgut |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19823218773 DE3218773A1 (de) | 1982-05-18 | 1982-05-18 | Vorrichtung zum reinigen und sortieren von getreide, saemereien oder dergleichen nutzgut |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3218773A1 true DE3218773A1 (de) | 1983-11-24 |
Family
ID=6163969
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19823218773 Withdrawn DE3218773A1 (de) | 1982-05-18 | 1982-05-18 | Vorrichtung zum reinigen und sortieren von getreide, saemereien oder dergleichen nutzgut |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3218773A1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3322172A1 (de) * | 1982-05-18 | 1985-01-10 | Happle Gmbh & Co Maschinenfabrik, 7912 Weissenhorn | Vorrichtung zum reinigen und sortieren von getreide, saemereien und aehnlichem nutzgut |
| AT396876B (de) * | 1991-10-15 | 1993-12-27 | Peter Dyk | Reinigungsvorrichtung für getreide |
| RU2225256C2 (ru) * | 2001-07-26 | 2004-03-10 | Акционерное общество закрытого типа "Ремзавод Александровский" | Крупозавод агрегатный |
| CN111299141A (zh) * | 2020-04-03 | 2020-06-19 | 郑文康 | 一种颗粒种子筛分装置 |
-
1982
- 1982-05-18 DE DE19823218773 patent/DE3218773A1/de not_active Withdrawn
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3322172A1 (de) * | 1982-05-18 | 1985-01-10 | Happle Gmbh & Co Maschinenfabrik, 7912 Weissenhorn | Vorrichtung zum reinigen und sortieren von getreide, saemereien und aehnlichem nutzgut |
| AT396876B (de) * | 1991-10-15 | 1993-12-27 | Peter Dyk | Reinigungsvorrichtung für getreide |
| RU2225256C2 (ru) * | 2001-07-26 | 2004-03-10 | Акционерное общество закрытого типа "Ремзавод Александровский" | Крупозавод агрегатный |
| CN111299141A (zh) * | 2020-04-03 | 2020-06-19 | 郑文康 | 一种颗粒种子筛分装置 |
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