DE3216129A1 - Verfahren und vorrichtung zum pruefen von stangenartigen luftdurchlaessigen gegenstaenden - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zum pruefen von stangenartigen luftdurchlaessigen gegenstaendenInfo
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Description
Dipl.-Ing.
Rolf Chairier
Patentanwalt ^. ,.
Rehlinyenstraße 8 · Postfach 260
I)-X1W) Augsburg 31
I)-X1W) Augsburg 31
Telefon 08 21/3 6015+ 3 6016
Telex 53 3 275
Telex 53 3 275
8418/01 -4- Augsburg, den 27. April 1982
British-American Tobacco Company Limited Westminster House, 7 Millbank
GB-London SWlP 3JE
Verfahren und Vorrichtung zum Prüfen von stanqenartigen luftdurchlässigen Gegenständen
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Prüfen von stangenartigen
luftdurchlässigen Gegenständen, wie beispielsweise von Zigaretten, sowie Vorrichtungen zur Durchführung
des Verfahrens.
Der Ventilationswert einer Zigarette während des Rauchens wird definiert als derjenige Anteil des Raucb-Luftgemischs,
welches,vom Mundende der Zigarette abgezogen wird, der repräsentiert wird durch dieLuft, welche in die Zigarette
durch deren Umhüllung gesaugt wird.'Um einen Luftzutritt
von Ventilationsluft in die Zigarette zu ermöglichen, wird für die Zigarettenhülle ein luftdurchlässiges Material
verwendet und/oder es werden Ventilationsperforationen vorgesehen. Zum Zwecke der Qualitätskontrolle bei der Herstellung
solcher Zigaretten wird ein Ventilationswert für nicht brennende Zigaretten festgelegt. Wird ein Luftstrom
durch die Länge der Zigarette in Richtung des Mundendes erzeugt, dann ist es möglich, den Ventilationswert
V zu ermitteln und zwar als Verhältnis Q../QD, wobei der Volu^enstrom
Hy derjenige ist, der in einen die Zigarettenhülle umrebenden
Raum fließt
-5-
8418/01 -5- 27. April 1982
und QD der l'olumenstrom oder Volumendureh fluß ist,
welcher vom Mundende der Zigarette abgezogen wird. Der
Ventilationswert V stellt also das Verhältnis Qw/Qp
dar. En int bekannt, diesen Wert zu erfassen. Die
Luft, welche in die und aus der Zigarette fließt^ kann
anhand einer elektrischen Analogie dargestellt werden. Die in Fig. A dargestellte Zigarette weist lediglich einen
ientilationsluftstrom auf, der durch den Perforationsring hindurch geht, welcher sich im vorderen Teil der Filterumhüllung
befindet. In Fig. A bedeutet R., den Luftströmungswiderstand, der von der Tabaksäule und
demjenigen Teil des Filters ausgeht, der vor den Ventilationsperforationen
liegt. Der Luftströmungswiderstand desjenigen Teils des Filters, der sich zwischen den
Ventilationsperforationen und dem mundseitigen Filterende befindet, ist mit Rn bezeichnet. Der Luftströmungsuiderstand,
den die Ventilationsperforationen ausüben, sowie, falls
vorhanden, der von der darunterliegenden luftdurchlässigen
Filterhülle ausgeht, ist mit R., bezeichnet.
Da die Luftströme Q und Q.. jeweils von Umgebungsatmosphäre ausgehen, können die Widerstände R.. und R..
als parallelgeschaltet angesehen werden. Die sich dann ergebende elektrische Analogie ist in Fig. B dargestellt.
Bei diesem Schaltkreis kann der Ventilationswert V ausgedrückt
werden durch folgendes Verhältnis der Widerstände : .
RU
Es ist zu bemerken, daß der Ventilationsuert unabhängig
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8418/01 ' ~6~ 27· April 1982
ist von dein atromabwär tsliegenden Widerstand R^.
Falls bei niner Filterzigarette zusätzlich zu einem
Ventilationufltroni Q., in das Filter ein weiterer Lufteintritt
(J.,, in die Tabaksäule auftritt, dann ergibt sich ein elektrischer analoger Schaltkreis gem. Fig.
C.
Dieser Luft ?i I. rom Qy1 kann seinen Grund haben in der Verwendung
eiims Zigarettenpapier, welches bewußt perforiert
ist oder dun ein gewisses MaO an Luftdurchlässigkeit aufweist
und/oder kann das Resultat eines Fehlers im Zigarettenpapier seil), wie beispielsweise ein Loch, oder aus einem
Fehler bei der Überlappung des Zigarettenpapiers bestehen.
Da beide Durchfluß volumen bzw .Volumenstcome Qy
und Q... von Atmosphärendruck ausgehen, können die Widerstände
R,,, l'yi und Ry2 in Deltaschaltung geschaltet werden.
Durch Anwendung einer Deltatransformation erhält man einen analogen elektrischen Schaltkreis gem. Fig. D, welche
vereinfach· dargestellt werden kann gem. Fig. E. In Fig. E bedeuten die Widerstände Ryr» fW und Ry^. den aufwärtssei
t ) 'j<;n» den abwärtsseitigen und den Ventilationsäquiv/alen/wid
erst and.
Hieraus üii|ibt sich ein Ventilationswert von
V s -β——■*-
VE UE
Der Ä'quivn I'inzventilationsstrom bzw .Ä'.quivalenzvolumendurchfluß
Q./F 'il'illt die Summe der Ventilationsvolumendurchflüsse
in Ί i ο Zigarettensäule dar, d.h. die. Volumendurchflüsse
Q., t Ij,,, Der Eintrittspunkt des Äquivalenz-
3418/01 -7- 27. April 1902
Ventilationsflusses ist hierbei der Verbindungspunkt
zwischen dem aufwärtsseitigen und eiern abwartsseitigen
A'quivalenzwiderstand. Dieser Eintrittspunkt kann als
Ä'quivalenzventilationspunkt bezeichnet werden (EVP in in Fig. E } .
Hierbei wird ein einziger Aquivalenzotrom festgelegt, auch
wenn ein zusätzlicher Fluß durch die Filterumhüllung
hindurch auftritt, gleichgültig, ob dieser zusätzliche Fluß auf der einen oder anderen Seite des Rings der
Ventilationsperforation vorhanden ist. Das geschilderte
Prinzip ist von allgemeiner Bedeutung und kann angewendet
werden auf Tabakerzeugnisse, bei denen irgendeine Art von Ventilation durch die Umhüllung hindurch
auftritt. Sind mehrere Ventilati.onsvolumendurchflüsse an verschiedenen Stellen längs des Tabakerzeugnisses
vorhanden, dann werden diese Ventilationsströme betrachtet als ein einziger A'quivalsnzvolumendurchf IuG, welcher am
Äquivalenzventiiationspunkt auftritt. Hierdurch ist es
beispielsweise möglich, jede Zigarette bezüglich ihrer pneumatischen Charakteristika vollständig zu definieren
aufgrund der Bestimmung der Werte R.jc» Rp1F unc' ^VF*
Die Bestimmung der Ventilationswertes bei Zigaretten
durch direkte Messung der Werte von Q., und CL· ist jederzeit
praktikabel im Labor, ist jedoch nicht leicht ausführbar innerhalb einer Fertigungsstraße, bei welcher
Zigaretten mit hoher Geschwindigkeit gefertigt werden. Es sind eine Vielzahl van Votschlägen vorhanden, um die
Ventilationsverhäl.tnisse innerhalb der Fertigungsstraße
zu erfassen. Hiorbei u/erden die Ventilationswerte indirekt
erfasst, indem in erster Linie Druck- und keine Durchflußmessungen durchgeführt werden.
-8-
8418/01 „β. 27. April 1982
Eine Methode zur Bestimmung des Ventilationswertes
einer nicht brennenden Zigarette mittels der Messung
von Luftdrücken besteht im Anlegen eines luftstromerzeugenden Drucks bekannter Größe am v/orderen Ende
der Zigarette, während das Mundende im dichten Kontakt steht mit einer Druckmeßvorrichtung. Der am vorderen
Ende der Zigarette anliegende Druck bewirkt einen Luftdurchfluß durch die Zigarettenhülle . Falls es
sich um eine Filterzigarette handelt, bei der der Filter mit Ventilationsöffnungen versehen ist, dann
tritt der Luftstrom im wesentlichen ganz über die Uentilationsperforat.'.onen des Filters aus. Der Ventilationswert
kann erhalten werden durch die Beziehung
P .-P
1 2
1 2
Hierbei ist P, der anliegende Druck und P? der von der
DruckmeÖvorrichtung erfasste Druck am Filterende.
Die Bestimmung des Ventilationswertes durch Anlegen eines luftst'romerzeugenden Drucks des Wertes P, am vorderen
Ende der Zigarette und Messen des Wertes P« am flundende,
welches verschlossen ist, ist auch dann anwendbar, wenn eine Vielzahl von Ventilationssirömen durch die
Umhüllung vorhanden ist.' Die überprüfung der Zigarettenventilation
innerhalb der Fertigungsstraße oder durch Überprüfung im Labor erfaßt wohl eine Änderung in der
Ventilation, welche anzeigt, daß ein oder mehrere Ventilationsströme
sich geändert haben oder daß ein Fehler im Aufbau der Zigarette vorliegt, der Ventilationsuert
selbst gibt jedoch noch keine Anzeige , welcher Durchfluß bzw. welche Durchflüsse sich geändert haben oder
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8413/01 -9- 27. April 1982
u/o die Stelle des Fehlers längs der Zigarettenlänge
ist.
Es besteht die Aufgabe, das Verfahren so auszubilden,
daQ unter Zugrundelegung der vorgenannten Theorie
es möglich ist, die Stelle des Ventilationspunkts zu
ermitteln, uo der A'quivalenzventilationsstrom auftritt.
Gelöst wird diese Aufgabe mit den Merkmalen des Anspruches 1. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind den
abhängigen Ansprüchen entnehmbar.
Falls das Verhältnis zwischen dem aufuärtsseitigen und"
dem abüärtsseitigen A'quivalenz.u/iderstand des stangenartigen Erzeugnisses abweicht von einem festgelegten
Sollwertbereich, dann wird der stangenartige Artikel ausgesondert.
In einem solchen Fall kann dieser ausgesonderte Artikel einem AussehuGueg übergeben werden.
Falls es sich um die stangenartigen Erzeugnisse um Zigaretten handelt, kann es sich um filterlose oder
um Filterzigaretten handeln. Das Verfahren ist auch anwendbar zum Überprüfen von Filters'cangen.
Das Aussondern von Zigaretten infolge eines nicht richtigen Ventilationsstrcjtns kann seine Ursache haben beispielsweise^
in dem die Hülle eine falsche Luftdurchlässigkeit aufweist oder infolge einer Fehlfunktion der
in der Fertigungsstraße vorhandenen Umhüllungsperforationsmaschine.
Andere Gründe können in Rissen oder Löchern in der Umhüllung oder in einer schlechten Klebestelle
-IG-
8418/01 -10- 27. April 1982
der Umhüllungsüberlappung bestehen. Die Lage des Äquivalenzventilationspunktes der Zigarette kann
sich beim Auftreten eines solchen Fehlers längs der Zigarette verschieben. Weitere Fehler, welche
die Lage des Äquivalenzventilationspunktes beeinflussen können, sind solche, welche die Durchflußwiderstände
im Filter und/oder der Tabaksäule verändern.
Das Verfahren gem. der Erfindung kann darin bestehen, daß der Gasdurchfluß durch den Ventilationsäquivalenzwiderstand
Ryp. oder der "eine nach durch den aufuärtsseiLigen Äquivalenzwiderstand
R..^ und den abwärtsseitigen Äquiva-.lenzwiderstand
RDE- unterbunden wird und ein Gasfluß
durch die beiden anderen in Serie liegenden Widerstände erzeugt wird, um Druckwerte an jeder Seite jeueils
der aufwärtsseitigen und der abwärtsseitigen Aquivalenzwiderstände
zu erhalten.
Eine u/eitere Verfahrensvariante besteht darin, daß
ein GasfluQ durch den aufwärtsseitigen oder durch den abwärtsseitigen Ä'quivalenzvi/iderstand unterbunden
wird, und ein Gasfluß bestimmten Volumendurchflusses durch den abu/ärtsseitigen bzu. aufwärtsseitigen Äquivalenzwiderstand
und dem dazu in Serie liegenden Äquivalenzventilationswiderstand erzeugt wird, wobei
Druckwerte auf jeder Seite der beiden in Serie geschalteten Widerstände erhalten werden. Eine weitere
Verfahrensvariante besteht darin, daß ein Gasfluß bestimmten Volumendurchflusses an einem Ende in das
Erzeugnis geleitet wird und dieser Gasfluß durch alle drei Äquivalenzwiderstände fließt. Die Druckdifferenz
zwischen den Enden des Erzeugnisses ist hierbei der Meßwert.
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Das Verfahren gem. der Erfindung kann eine weitere
Variante beinhalten, bei welcher eine erste und eine zweite Messung bei unterschiedlichen Strömungsverhältnissen durchgeführt wird. Hierbei wird einmal
an einem Ende und sodann am anderen Ende jeweils
ein Gasfluß erzeugender Druck angelegt, wobei Gasflüsse durch alle drei Ä'quivalenzv/iderstände auftreten.
Hierbei wird bestimmt jeweils der Ventilationsdurchfluß und der VolumendurchfIuB durch mindestens einen
des aufwärtsseitigen und des abwärtsseitigen Ä'quivalenzwiderstands.
Hierbei wird im allgemeinen vorausgesetzt, daß der Strömungswiderstand pro Längeneinheit des Materials
innerhalb der Umhüllung im wesentlichen konstant ist. Um Informationen bezüglich der Lage des A'quivalenzventilationsstromes
zu erhalten, ist es im Regelfall ausreichend, den Wert des aufwärtsseitigen oder des
abwärtsseitigen Widerstandes zu bestimmen. Zur Bestimmung dieses Wertes genügt im Regelfall eine Messung,
Ausführungsbeispiele werden nachfolgend anhand der
Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 schematisch den Teil eines Zigarettenprüfgeräts
Fig. 2 den MeGaufbau beim Prüfgerät nach Fig. 1;
Fig. 3
bis 5 verschiedene Ausführungsformen des
Zigarettenprüfgeräts nach den Fig.
und 2 und
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Fig» 6 ein Zigafettenprüfgerä't, welches
nur eine einzige Prüfstation aufweist.
-13«
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Die Bezugszahlen 1 und 2 in Fig. 1 stellen Endringe einer Flötentrommel dar, welche beispielsweise Teil
einer Maschine zum Anbringen der Filter sind. Durch die
Ringe 1, 2 verlaufen in Flucht mit jeder Flöte der Trommel Gasdurchgangsleitungen 3, 4. An den inneren
Enden der Gasdurchgangsleitung 3, 4 sind Dichtungen 5, 6 vorgesehen. Wenn Zigaretten 7 in die Flöten eingesetzt
sind, dann stehen die Enden der Zigaretten im wesentlichen im luftdichten Kontakt mit den Dichtungen
5, 6. Außerhalb der Ringe 1, 2 der Trommel sind stationäre Ringe 8, 9 vorgesehen, welche in gasdichtem Kontakt
stehen mit den Trommelendringen 1, 2.
Durch den stationären Ring 9 verläuft eine Leitung 10
und durch den stationären Ring 8 eine weitere Leitung 11, wobei diese Leitungen 10, 11 miteinander fluchten. Die
Leitung 11 steht in Verbindung mit einer DruckmeGzelle
12. Wie durch den breiten senkrechten Pfeil angedeutet, dreht sich die Flötentrommel , wobei jede Zigarette bei
dieser Drehung eine Stellung einnimmt, bei welcher das Innere .der Zigarette die Verbindung herstellt über die
Leitung 11 urd einen zugehörigen Durchgang 3 zwischen der
Zelle 12 und über einen zugehörigen Durchgang 4 mit der Leitung 10. Diese Stellung wird als erste Teststation
bezeichnet.
Bei der weiteren Drehung der Flötentrommei kommt jede
Zigarette in eine zweite Teststation, bei welcher eine zweite Drucknießzelle 13 vorhanden ist, welche über
das Zigaretteninnere in Verbindung gebracht wird mit einer Leitung 14, welche sich durch den stationären
Ring 8 erstreckt. Die Zelle 13 om stationären Ring 9
und die Leitung 14 werden hierbei miteinander verbunden
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über die zugehörigen Durchgänge 3, '* · das Innere der
Zigarette und die Leitung . 15 , an welche die Druckmeßzelle 13 angeschlossen ist.
Wie der Fig. 2 entnehmbar ist, wir'l Druckluft von einer
Druckluftquelle 16 über einen Druct^egler 18 einer
Druckluftkammer 17 zugeführt. Die verstehend erwähnten
Leitungen 10 und 14 stehen mit ihren den stationären Ringen 8 und 9 abgewandten Enden in Verbindung mit
dieser Kammer 17 . Einem Mikroprozessor 19 werden über
die Leitungen 20, 21 elektrische Si 'j η a 1 e won den Druckmeßzellen
12, 13 zugeführt. Eine «pUare Leitung 22
verläuft vom Mikroprozessor 19 zu einer u/eiteren DruckmeQ-zelle
23, welche über eine kurze Leitung 24 in Verbindung
steht mit der Kammer 17 . Der Mikroprozessor 19 ist übe.r
Leitungen 26 verbundenmit einer Anz^igeeinheit 25.
Erreicht eine Zigarette die erste 7«=ststation, dann
wird in das Innere der Zigarette üb^r die Leitung 10
und den Durchlaß 4 ein Druck P3. anbiegt. Hierbei dringt
Luft durch die Umhüllung , ' hir.'iurch. Im Falle der
in Fig. 1 gezeigten Zigaretten strö·«*- dabei Luft
durch die Reihe von Filterventilati ^nsperforationen 7·.
Ein elektrisches Signal, welches de" Luftdruck ?2 am
Mundstück des Filters anzeigt, v/ir'l über die Leitung
20 von der Druckmeßzelle 12 dem MiP^prozessor 19 zugeführt.
Durch Schließen des mundseitigen En'Jes der Zigarette
vermag dort ein Luft abzuströmen, $>* daß der
abu/ärtsseitige Ä'quivalenzwiderstand ί<β£ keine Luft
durchläßt, während Luft durch den gjfwärtsseitigen
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8418/01 -15- 27, April 1982
Aquivalenzwiderstand R..^ und durch den Ventilationsäquivalenzwiderstand
Ryr· fließt, welche zueinander
in Serie sich befinden.
Erreicht die Zigarette die zweite Teststation, dann vi/ird ein Druck P, über die Leitung 14 und dem Durchlaß
3 an das f ilterseitige Ende der Zigarette angelegt. Der am gegenüberliegenden , vorderen Ende auftretende
Luftdruck P. wird von der DruckmeGzelle 13
erfasst und über die Leitung 21 als elektrisches Signal dem Mikroprozessor 19 zugeführt.
Da das vordere Ende der Zigarette abgeschlossen ist, fließt keine Luft durch den aufwärtsseitigen Äquivalentswiderstand
R.JF, während Luft durch den abwärtsseitigen
Ä'quivalentsuiderstand RDp. und den dazu in Serie befindlichen
Ventilationsäquivalenzwiderstand R..^ fließt.
Im Mikroprozessor 19 wird eine Rechnung für den
Ventilationswert V ausgeführt wie folgt
Pl - P2
Pl
Um eine Information über den Äquivalenzventilationspunkt zu erhalten, führt der Mikroprozessor eine weitere
Berechnung des Verhältnisses der abwärtsseitigen und der aufwärtsseitigen Äquivalenzwiderstände durch.
Diese Rechnung lautet wie folgt
!df = P2 (P3 - P4}
RÜE P4 iPl - P2}
Der Äquivalenzventilationspunkt, der aus dem Ver-
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8418/01 „16_ 27. April 1982
hältnis fW^UE errecnnet wird, würde sich an
der Stelle des Rings der Ventilationsperforationen 71 befinden, wenn durch das Zigarettenpapier keine Luft
hindurch strömen würde, üblicherweise weist jedoch
das Zigarettenpapier , welches den Tabak umgibt, eine gewisse Luftdurchlässigkeit auf. Infolge der zusätzlichen
Luftströmung durch dfirs' Zigarettenpapier hindurch
befindet sich daher der Squivalenzventilationspunkt von dem Ring der Perforationen 7' aus gesehen
weiter weg vom mundseitigen Ende des Filters.
Die Ventilationswerte und das Verhältnis RQ^/Ryr
werden von der Anzeigeeinheit 25 angezeigt. Liegt irgendeine Undichtigkeit in Längs- oder Umfangsrichtung
beim Zigarettenpapier oder beim Filter oder beim Filteranschluß vor, dann weichen nicht nur die gemssenen
Ventilationswerte vom richtigen Wert ab, sondern auch das Verhältnis Rqe^UE veI>ändert sich, wodurch eine
Information darüber erhalten wird, wo sich die Stelle befindet, bei der die Undichtheit vorhanden ist,die äbnormal
ist·.
Modifikationen des Zigarettenprüfgeräts nach den Fig.
1 und 2 sind schematisch in den Fig. 3, 4 und 5 dargestellt. Hierbei arbeitet jedes der Geräte nach dem Zu/ei-Stationen-Prinzip,
wobei durch Verarbeiten der erhaltenen. Signale im Mikroprozessor Informationen über die abwärts-
und die aufwärtsseitigen Squivalenzwiderstände der Zigarette
erhalten werden. In einigen Fällen, können begrenzte jedoch mögliche sinnvolle Informationen erhalten werden von
nur einer dieser Teststationen, wie später noch erläutert wird.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 ist eine erste Teststation vorgesehen, bei welcher Druckluft der
Zigarette über das filterseitige Ende überfeinen Wider-
-17-
8418/01 -17- 27, April 1982
stand 27 und eine DruckmeQzelle 28 zugeführt wird.
Das andere verschlossene Ende der Zigarette ist angeschlossen an eine Druckmeßzelle 29. Bei einer zweiten·
Teststation wird dem vorderen Ende der Zigarette über einen Widerstand 30 und eine Druckmeßzelle 31 Druckluft
zugeführt. Der abwärtsseitige» der aufwärtsseitige
und der Ventilationsäquivalenzwiderstand werden errechnet aus folgenden Gleichungen
R PP
DE = 3 " 4 . R
P - P
. O 3
RUE = Pl " P2
"UE = '* ■·■ "■ oder P2
P0 " K3 " *0 " Hl
Hierbei stellen dar PQ und P' die angelegten Drücke,
P1, P9, P und P die in den DruckmeQzellen 31 , 32 ,
28.und'29 in der vorgenannten Reihenfolge gemessenen Drücke und R sowie R1 die von den Widerständen 27
und 30 bewirkten Widerstände.
Der Ventilationswert wird bestimmt aus dem Verhältnis
., Pl - P2
Wird vorausgesetzt, daß der Strömungswiderstandswert
der Tabaksäule der Zigarette im wesentlichen bei allen Zigaretten gleich ist, dann ist es möglich, die lagebezoqene
Information bezüglich des Squivalenzventilationsstrouis
zu erhalten lediglich unter Verwendung der Prüfergebnisse bei der zweiten Station, von welchem die
-18-
8418/01 «ie- ■ 27. April 1982
Werte RijE' **V£ uhd V erhaltbar sind.
Bei der eröten Teststation des Geräts nach Fig. 4 wird
ein unter Atmosphärendruck'liegender Druck am Filterende
der Zigarette angelegt. Zwischen dem filterseitigen Ende und einem Durchfluß volumenregier
34 ist eine Druckmeßzelle 33 vorgesehen. Durch den DurchfJuQvolumenregier wird ein Luftstrom
bewirkt, welcher eine bekannte Durchflußvolumen ■ Q aufweist. Das andere Ende der Zigarette
ist abgeschlossen durch eine DruckmeGzelle 35. Bei einer zweiten Teetstation wird Luft mit bekanntem Durchflußvolumen
:■ Q' vom vorderen Ende der Zigarette über eine Druckmeßzelle 36 und einen Durchflußvoliimenregler
' 37 abgesaugt. Bei dieser zweiten Station ist das Fiiterende der Zigarette abgeschlossen durch
eine Drucktneßzelle 38. Die äbwärtsseitigen, aufwärtsseitigeh
und Ventilationsäquivalenzwiderstände werden errechnet aus folgenden. Gleichungen
P2 - P
R - ι,, ■ *
RDE - Q
P-P
XUE "
oder
Hierbei handelt es sich bei P,, P7, P-, und P. um die
in den Druckmeözellen 33, 35, 38 und 36 gemessenen Drücke,
Der Ventilationswert wird bestimmt aus der Gleichung
P - ρ ■
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8418/01 _19_ 27. April 1982
Falls die zuvor erwähnte Voraussetzung erfüllt ist,
reicht es aus, u/enn aus den in der zweiten Teststation
erhaltenen Vierten die Werte Ryr>
Ryr una" V errechnet
u/erden.
Bei dem Ausführungsbeispiel des Zigarettenmeßgeräts nach Fig. 5 wird sowohl bei der ersten als auch bei
der zweiten Teststation eine Luftströmung am mundseitigen
Ende des Filters der Testzigarette erzeugt. Bei der ersten Station fließt Luft mit einem bekannten
Durchflußvolumen Q durch die Druckmeßzelle 39 und durch einen Durchflußvolumenregler
40 zum Filter der Zigarette. Das vordere Ende der Zigarette ist abgeschlossen durch eine Druckmeßzelle
41. Bei der zweiten Teststation fließt Luft zum mundseitigen |nde des Filters mit einem bekannten Durchflußyolumen
Q' und zwar zuerst durch den Durchflußvolumenregler
43 und sodann durch die Druckmeßzelle 42. In diesem Fall ist das>
andere Ende zur Umgebungsatmosphäre hin offen.
Die abwärtsseitigen und aufwärtsseitigen Äquivalenzwiderstände werden errechnet aus folgenden Gleichungen
P-P
12 R-, - l ■
DE * Q P,
1UE - Q
P5Q - (P1 - P2) Q1
1 P2 "~~
P1Q1 * PCQ
Hierbei sind P,, P„ und P5 die jeweiligen Drücke,
die in den Druckmeßzellen 39, 41 und 42 gemessen werden.
Der Ventilationswert wird bestimmt aus der Gleichung
-20-
H -of V
8418/01 -2Q- -"" %-' "-" : "·β ·2Τ. April 1982
tQ - (P1 :■-■ P,) Q'
Das Zigarettenprüfgerät nach Fig. 6 arbeitet nur
mit einer einzigen Station, weiche Daten liefert, die ausreichend sind zur Bestimmung sowohl des abwärtsseitigen
als auch des atlrfwärtsseitigen Ä'quivalenzwertes
der Zigarette. Die beiden Enddichtungen für die Zigarette sind bei dem Gerät nach Fig. 6 durch
ein Gehäuse 47 miteinander verbunden, welches als Dichtungsgehäuse die äußere Oberfläche der Zigarette umgibt.
Mit dem Inneren dieses Gehäuses 47 steht in Verbindung eine Druckmeßzelle 48» Für die Messung wird Druckluft
der Zigarette über einen Durchflußvolumenregler 45 und eine Druckmeßzelle 44 zugeführt. Hierdurch
fließt Luft durch die Länge der Zigarette mit einem Durchflußvolumen Q, welche abströmt über
eine Druckmeßvorrichtung 46 am anderen Ende der Zigarette. Durch den Ventilationsäquivalenzwiderstand vermag keine
Luft zu fließen. Der abwärtsseitige und der aufwärtsseitige
A'quivalenzwiderstand werden errechnet aus folgenden Gleichungen:
| P6 | - | P | 7 | |
| RDE | ||||
| RUE | P7 | - | P | 8 |
| Q |
Hierbei sind P,, Pn und P0 die jeweils in den Druckmeßzellen
44, 48 und 46 gemessenen Drücke. P7 ist der beim
Ä'quivalenzv/entiletionapunkt auftretende Druck.
Es ist auch möglich, das Verhältnis ^nr/Rnc· zu be~
stimmen durph Verwendung bekannter Labortestgeräte bei welchen Luft vom mundseitigen Ende der Zigarette
*21-
ch-ha -21- 27. April 1982
abgezogen wird. Hierbei werden Messungen vorgenommen de>_- DurchfluOvolumens . CL· der Ventilationsluft
und des Durchflußvolumens Q0 der vom'mundseitigen
Ende abgezogenen Luft« Der Ventilationswert V wird erhalten
durch das Verhältnis Qy/Qp · Das Verhältnis
Rnp/R,ir wird bestimmt durch Verwendung eines Zusatzuertes,
nämlich eines Ventilationsme'ßwertes V r. Dieser
Zusatzwert wird erhalten, indem die Zigarette mit dem vorderen Ende und nicht mit dem Filterende in das Gerät
eingesetzt wird. Dieser umgekehrte Ventilationswert V ist gleich Q'y/Q'g» wobei Q»y das LuftdurchfluO-volumen
von der Tabaksäule ist, Das Verhältnis Rnr
uird erhalten aus der Gleichung
V V (1 - V)
U U - V«)
Dieses Verhältnis entspricht wiederum der Gleichung
%J Qlv
Hierbei ist Q.. das Dwrchflußvolumen der Luft, welche
in das vordere Ende der Zigarette während der Bestimmung des Ventilationswertes V einströmt und Q1. das Luftdurchflußvolumen
der Luft, welche_indas mundseitige Ende der Zigarette während der Bestimmung des umgekehrten
Ventilationswertes V einströmt.
Für den Fachmann, ist das selbstverständlich, daß die voreruähnten
Meßverfahren variiert werden können, indem .
-22-
8418/01 ~22~ . *:: · " : :Η·. wA:piül-"l982 321fi1
ch-ha ^ yi
die DurqhfluGrichtungen umgekehrt werden zu denjenigen
die zuvor beschrieben wurden, wobei Variationen möglich sind, in dem Luft zugeführt oder abgesaugt wird.
Geprüft wurden Zigaretten mit einer Tabaksäule , welche 64 mm lang war, eingehüllt in Zigarettenpapier von relativ
geringer Porosität und versehen mit einem Zelluloseacetatfilter, welcher 20mm lang war. Die entsprechenden LuftdurchfluOwiderstände
der Tabaksäule und des Filters waren so, daß bei einem LuftdurchfluQvolumen von
17,5' cm /min.
40 mmWS betrug.
40 mmWS betrug.
17,5' cm /min. der resultierende Druckabfall 80 und
Jeder Filter bestand aus einer porösen Hülle und einer Umhüllung zum Verbinden des Filters mit der Tabaksäule.
Die Umhüllung wurde elektrostatisch perforiert über ein 5 mm breites Band. Der Abstand vom Mundende des Filters
bis zum nächstliegenden Rand des Bandes betrug 10 mm.
Unter Verwendung eines Testgeräts wurde ermittelt, daß das Verhältnis R^^/R..,- bei den Zigaretten 0,356 betrug,
ρ 0,356 ♦ 120 31,5 DE " 1,356 . 17,5 = 17,5
Der Äquivalenzventilationspunkt beträgt demnach
1 . l 2Π3— = *6 mm VDrn Mundende des
Filters.
Der /=iquivalenzventilationspunkt lag demnach 1 mm stromaufwärts
von der perforierten Ventilationszone. Dies bedeutet, daß einige Ventilation- bzw. Luftströmung durch
-23-
das Zigarettenpapier hindurch erfolgt ist.
Die Zigaretten wurden sodann jeweils perforiert in der
Mitte der Tabaksäule/um einen Schaden am Zigaerettenpapier
zu simulieren. Diese Simulation entspricht auch der nicht oeabsichtigten Verwendung eines Zigarettenpapiers
van zu hoher Luftdurchlässigkeit.
Das vorgenannte Verhältnis RnF^UE bekrug sodann 0,785,
uas bedeutet, daß der Squivalenzventilationspunkt nunmehr
30 mm vom Mundende des Filters entfernt war.
-24-
Claims (11)
- ■»A * «Cha trierr---L-!"ont)82l/3()()15+-36016 .Telex 533 275ν ■- ..k-„ «u'i.-.ns, :<i'vMiii Anm.: British-American Tobacco Company Ltd,8418/01 Augsburg, den 27. April 1982Ansprüche( 1.^Verfahren zum Prüfen von stangenartigen luftdurchlässigen Gegenständen, dadurch gekennzeichnet , daß mindestens ein Gasströmungszustand durch den Gegenstand erzeugt und hierbei das Verhältnis zwischen dem abwärtsseitigen und dem aufwärtsseitigen Strömungswiderstand bestimmt wird, wobei Änderungen dieses Verhältnisses erfasst werden, die einen van der Norm abweichenden Gasstrom anzeigen.
- 2. Verfahren nach'Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Gegenstände, bei denen das Verhältnis von einem Sollwertbereieh abweicht , ausgeschieden werden.
- 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Gasdurchfluß durch den Gegenstand von einem zum anderen Ende erzeugt wird, während der Durchfluß durch einen Ventilationsäquivalenzwiderstand unterbunden wird, und hierbei die Druckwerte am abwärtsseitigen und am aufwärtgseitigen Ende des Gegenstands und am A'quivalenzventilationspunkt erfasst werden.
- 4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet , daß ein Ende des Gegenstands im wesentlichen gasdicht verschlossen ist, am anderen Ende ein Gasfluß erzeugender Druck angelegt wird und die Drücke an den beiden Enden des Gegenstands erfasst werden.-2-8418/01 -2« 27. April 1982
- 5. Verfahren nach Anspruch 4, .dadurch gekennzeichnet i daß ein weiterer Gasströmungszustand durch den Gegenstand erzeugt wird, in dem das andere Ende des Gegenstands im wesentlichen Gasdicht verschlossen wird, an einem Ende ein Casfluö erzeugender Druck angelegt wird und die Drücke an ' den beiden Enden des Gegenstands erfasst werden.
- 6« Verfahren nach Anspruch 4, dadurch g e k e η η -zeichnet , daß das eine Ende des Gegenstandsnicht verschlossen ist, am anderen Ende ein Gasfluf3erzeugender Druck angelegt wird und der Druck am anderen Ende erfasst \i/ird,
- 7. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet , daß bei einem ersten Gasströmungszustand das eine Ende des Gegenstands nicht verschlossen ist am anderen Ende des Gegenstands ein Gasfluß erzeugender Druck angelegt wird und hierbei die Volumendurchflüsse durch das andere Ende und durch den Ventilationsäquivalenzwiderstand erfasst werden, sodann ein zweiter Gasstromungszustand erzeugt wird, bei u/elchem das andere Ende des Gegenstands nicht verschlossen ist, ein GasfluÖ erzeugender Druck am einen Ende des Gegenstands angelegt wird und hierbei die Volumendurchflösse am einen Ende und durch den Ventilationsäquivalenz-Widerstand erfasst werden.
- 8» Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet , daß der stangenartige Gegenstand eine Filterzigarette ist .
- 9. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem3-13/01 . -3- 27. April 1982der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß durch eine Zuführstation die Gegenstände aufeinanderfolgend einer Prüfstation zugeführt werden, bei der ein Ende des jeweiligen Gegenstands durch eine Abdichtung im wesentlichen gasdicht verschlossen und uüü andere L". ride· mit einer Hasleitunq verbunden wird , welchemit einer einen Gasstrom erzeugenden Gasquelle verbunden ist und Druckmeßvorrichtungen zum Messen der Drücke an beiden Enden vorgesehen sind.
- 10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch g e k e η η zeichnet, daß durch die Zuführstation die Gegenstände aufeinanderfolgend einer weiteren Prüfstation zugeführt werden, bei der das andere Ende des jeueiligen Gegenstands durch eine Abdichtung im wesentlichen gasdicht verschlossen und das eine Ende mit einer Gasleitung verbunden wird, welche mit einer einen Gasstrom erzeugenden Gasquelle verbunden ist und Druckmeßvorrichtungen zum Messen der Drücke an den beiden Enden vorgesehen sind.
- 11. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Ende gasdurchlässig gehalten wird, zwischen der Abdichtung und der Halterung des einen Endes ein die äußere Oberfläche des Gegenstandes umschließendes gasdichtes Gehäuse vorgesehen ist, die Druckmeßvorrichtungen die Druckdifferenz zwischen den beiden Enden erfasst und eine weitere Druckmeßvorrichtung zum Hessen des im Gehäuse herrschenden Drucks vorgesehen ist.'-4-
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