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DE3211969A1 - Universelles digitales kommunikationsnetz zur paketvermittelten informationsuebertragung zwischen ortsgebundenen stationen - Google Patents

Universelles digitales kommunikationsnetz zur paketvermittelten informationsuebertragung zwischen ortsgebundenen stationen

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Publication number
DE3211969A1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
station
evst
connection
control system
vsts
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE3211969A
Other languages
English (en)
Inventor
Stanislaus Dipl.-Math. 8021 Taufkirchen Gefrörer
Werner Dr.-Ing. 8000 München Vollmeyer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens AG
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens AG, Siemens Corp filed Critical Siemens AG
Priority to DE3211969A priority Critical patent/DE3211969A1/de
Publication of DE3211969A1 publication Critical patent/DE3211969A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q11/00Selecting arrangements for multiplex systems
    • H04Q11/04Selecting arrangements for multiplex systems for time-division multiplexing
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04WWIRELESS COMMUNICATION NETWORKS
    • H04W76/00Connection management
    • H04W76/20Manipulation of established connections

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Mobile Radio Communication Systems (AREA)

Description

4 ■
SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT Unser Zeichen
Berlin und München VPA 82 P 1 2 6 5 DE
Universelles digitales Kommunikationsnetz zur paketvermittelten Informationsübertragung zwischen ortsgebundenen Stationen ;
Die vorliegende Erfindung betrifft ein universelles digitales Kommunikationsnetz zur paketvermittelten zeitrichtigen Informationsübermittlung zwischen ortsgebundenen Stationen, bei denen sich auch mobile Benutzer mit einer Identifikationsnummer, die beispielsweise auf einem Benutzerausweis vorzugsweise magnetisch eingeschrieben ist, anwesend melden können, in welchem Kommunikationsnetz Jeweils eine zu übertragende Information in Informationsabschnitte mit variablen, von dem Übertragungsverfahren und dem Vermittlungsverfahren nicht begrenzten Längen eingeteilt wird, bei dem jeweils ein Informationsabschnitt in Form eines Blockes mit einer vorangestellten Zielkennungsfolge, die Angaben über jeweils zu durchlaufende virtuelle Teilverbindungen enthält, und mit einer an das Ende des Informationsabschnittes gestellten und dessen Ende signalisierenden Endekennung über die jeweils für einen betreffenden aktuellen Block zwischen zwei Vermittlungsstellen aufgebaute reale Teilverbindung übertragen wird.
Unter der Voraussetzung, daß Sprachsignale in einem Fernsprechsystem digitalisiert werden, kann eine Übertragung solcher digitalisierter Sprachsignale einer digitalen Datenübertragung gleichgesetzt werden.
In bisher bekannten Netzen für digitale Sprachübertragung werden in aller Regel - wie auch in Analognetzen Pap 1 Wi - 15.03.1982
-Ψ-
-s- VPA 82 P 1 2 6 5 DE
Verbindlangen zwischen jeweils zwei Teilnehmern für die gesamte Gesprächsdauer zusammengeschaltet. Mit zunehmender Verdichtung solcher Netze bzw. mit zunehmenden Teilnehmerzahlen wachsen die Schwierigkeiten bezüglich der Anzahl der verfügbaren Kanäle.
Es ist bekannt, daß eine Sprechverbindung für ein einzelnes Gespräch in aller Regel über die Zeit nur zu einem geringen Teil ausgenutzt wird, da zum einen die Gesprächspartner jeweils abwechselnd sprechen und zum anderen auch der Redefluß des einzelnen Gesprächspart-. ners nicht kontinuierlich verläuft. Es entstehen jeweils auch in einem Kurzmonolog Sprechpausen, während derer die betreffende Sprechverbindung tatsächlich nicht benötigt würde. Dieser Umstand wird bekanntlich-durch Verfahren zur Einsparung von Kanalkapazität, insbesondere in kostenintensiven Verbindungsabschnitten, beispielsweise Transatlantikkabeln, Satellitenstrecken o. ä., vorteilhaft ausgenutzt. Ein diesbezüglich bekanntes Verfahren stellt das TASI (Time Assignment Speech Interpolation) - Verfahren dar.
Bei der Sprachinterpolation, die bei diesem bekannten TASI-Verfahren vorgenommen wird, wird jeweils ein Kanal für eine betreffende Sprechverbindung durchgeschaltet, wenn in der jeweils betreffenden Richtung tatsächlich gesprochen wird. In allen anderen Zeitabschnitten steht die Kanalkapazität weiteren individuellen Sprechverbindungen zur Verfügung.
Es ist ohne weiteres erkennbar, daß mittels eines solchen Verfahrens der Umstand, nach dem eine herkömmliche Sprechverbindung nach den erläuterten Gegebenheiten während eines Gespräches nur zeitabschnittsweise benötigt wird, vorteilhaft für eine bessere Ausnutzung der Kanäle verwendet werden kann. Mit der Sprachinterpolation kann die vorhandene Übertragungskapazität eines Leitungsbün-
dels sehr viel besser ausgenutzt werden. Es ist z. B. möglich, ein Bündel von 35 oder mehr Leitungen mit etwa doppelt so vielen Gesprächen, als herkömmlicherweise möglich ist, zu belasten.
Die bekannten Verfahren der Sprachinterpolation (z. B. TASI) werden grundsätzlich abschnittsweise, beispielsweise zwischen zwei Vermittlungsstellen eingesetzt. Jede der beiden Vermittlungsstellen hat dabei ein Bündel von gehenden Kanälen zur Verfügung, aus dem sie die Kanäle den Nachrichtensendern nach Bedarf zuteilt. In einem vollständigen Fernsprechnetz liegt dagegen in aller Regel ein sternförmiges oder sogar ein vermaschtes Netz vor. Eine Verbindung besteht in aller Regel aus mehreren Abschnitten. Wegen der erforderlichen Zwischenspeicherzeit ergäbe sich jedoch bei mehreren Abschnitten (bis zu 12) eine viel zu große Laufzeit. Dies würde somit zu keiner realistischen Lösung führen.
Bekannt sind ferner Netze mit einer sog. Paketvermittlung. Diese Netze haben für die Sprachübertragung folgende Nachteile:
- Die abschnittsweise Übertragung der "Pakete" erfordert in jedem Netzknoten die Zwischenspeicherung eines ganzen Paketes, weil durch Sicherungsverfahren abschnittsweise die richtige Übertragung des Paketes sicherzustellen ist. Es ist jedoch darauf zu achten, daß die Laufzeitobergren- ze von Teilnehmer zu Teilnehmer, die mit 400 ms festgelegt ist, nicht überschritten wird. Zieht man in Betracht, daß ein über eine Erde-Satelliten-Strecke führender Abschnitt bereits 300 ms Laufzeit beansprucht, so verbleiben für die restliehen Abschnitte nur noch ca. 100 ms. Dieser Umstand ist insbesondere für weltweite Sprechverbindungen von besonderer Bedeutung.
' VPA 82 P 1 2 R * ΠΡ In Netzen mit Paketvermittlung ist daher die Laufzeitgrenze in aller Regel nicht einzuhalten.
- Ferner ist die Datenübertragung in paketvermittelten Netzen in jedem Leitungsabschnitt von dem Verkehr abhängig, der außer der Sprachübertragung noch fließt. Die am Anfang einer Leitung zur Übertragung anstehenden Pakete können nur nacheinander übertragen werden. Ist momentan ein großer Verkehr zu bewältigen, so müssen die Pakete langer warten,· als wenn momentan wenig Verkehr zu bewältigen ist. Die Laufzeit der Pakete ist daher von Paket zu Paket verschieden. Durch die dadurch verursachten Laufzeitsprünge ergeben sich beim empfangenden Teilnehmer zusätzliche Geräusche und Unregelmäßigkeiten in der Sprachwiedergabe.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein universelles digitales Kommunikationsnetz der eingangs genannten Art zu schaffen, das die genannten Nachteile bekannter Netze vermeidet und bei dem darüberhinaus Verbindungsaufbau- und Verbindungsabbauvorgänge für aufzubauende oder abzubauende Kommunikationswege durch ein dem Kommunikationsnetz übergeordnetes Verbindungssteue- ' rungssystem gesteuert und überwacht werden, so daß die betreffenden Vermittlungsstellen innerhalb des Kommunikationsnetzes keinerlei Wissen über den Aufbau des Netzes zu haben brauchen.
Die der vorliegenden Erfindung zugrundeliegende Aufgabe wird durch ein universelles digitales Kommunikationsnetz nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 gelöst, das durch die in dem kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs angegebenen Merkmale charakterisiert ist.
Die Erfindung bietet den Vorteil, daß alle mit den Ver-
-/It-
-*- VPA 82 P 1 2 6 5 DE
bindungsaufbau- oder- Verbindungsabbauvorgängen zusammenhängende Wegesuchvorgänge in einem dem Kommunikationsnetz übergeordneten Verbindungssteuerungssystem durchgeführt werden, wodurch auch Verkehr von oder zu mobilen Benutzern von an sich ortsgebundenen Stationen aufgrund von in dem Verbindungssteuerungssystem abgelegten Daten •über die Erreichbarkeit von solchen mobilen Benutzern auf einfache Weise abgewickelt werden kann.
Die vorliegende Erfindung wird im folgenden anhand einer ein Ausführungsbeispiel betreffenden Figur im einzelnen erläutert.
Die Figur zeigt ein Verbindungssteuerungssystem VSTS mit mehreren Verwaltungsrechnern VR1, VR2, die untereinander und zumindest mit Transitvermittlungsstellen TVST in einem Kommunikationsnetz KOM über ein Informationsdatennetz INF verbunden sind. Das Kommunikationsnetz KOM enthält außer einer Anzahl von Transitvermittlungsstellen TVST an diese angeschlossene Endvermittlungsstellen EVST, an die wiederum in an sich bekannter Art und Weise Stationen ST angeschlossen sind. Das Verbindungssteuerungssystem VSTS erhält ständig aktualisierte Information aus dem Kommunikationsnetz KOM, wobei die betreffenden Informationsangaben Daten über die Struktur des Kommunikationsnetzes KOM, die Zuordnung von Identifikationsnummern IN zu Stationsnummern STN und über die Auslastung der einzelnen Teile des Kommunikationsnetzes KOM enthalten.
Die Aufbauvorgänge und Abbauvorgänge für Verbindungen zwischen Stationen ST werden im Zusammenwirken des Verbindungssteuerungssystem VSTS mit den jeweils betreffenden Endvermittlungsstellen EVST unter Verwendung der jeweils aktualisierten relevanten Information des Verbindungssteuerungssystems VSTS durchgeführt. In den Verwaltungsrechnern VR1, VR2 sind Speichereinrichtungen vorgesehen, die die Stationsnummern STN und Stammdaten SD, wie
VPA 82 P 1265 DE
beispielsweise Daten über Gebühren, Berechtigungen, Prioritäten, Kurzrufnummern usw. speichern können.
In den Stationen ST sind ebenfalls vorteilhafterweise Speichereinrichtungen für die Identifikationsnummern IN vorgesehen.
In den Verwaltungsrechnern VR1, VR2 werden alle Nummern und Daten nach den Identifikationsnummern IN geordnet gespeichert. Vorteilhafterweise wird die Identifikationsnummer IN und die Stätionsnummer STN eines aktiven mobilen Benutzers, d. h. eines solchen Benutzers, zu dem oder von dem über eine Station ST Verbindungen aufgebaut werden können, von der jeweils zuständigen Endvermittlungseinrichtung dem Verbindungssteuerungssystem VSTS mitgeteilt. Die Stationsnummer STN wird der betreffenden Identifikationsnummer IN zugeordnet in den Verwaltungsrechnern VR1, VR2 gespeichert.
Zum Zwecke eines Verbindungsaufbaus von einer Station ST wird eine besonders gekennzeichnete Verbindungsaufbauanforderung, bestehend aus einer Kennzahl und der betreffenden Identifikationsnummer IN1 des zu rufenden Benutzers und ggf. der Stationsnummer STN der rufenden Station ST zur zugehörigen Endvermittlungsstelle EVST übersendet. Diese Kennzahl wird in eine Zielkennungsfolge ZKF11 umgeschlüsselt, mit der der Weg zum Verbindungssteuerungssystem VST bestimmt ist. Das Verbindungssteuerungssystem VSTS teilt der betreffenden Endvermittlungsstelle EVST der rufenden Station ST mit zwei Zielkennungsfolgen ZKF, ZKF' für beide Ubertragungsrichtungen den optimalen Weg durch das Kommunikationsnetz KOM zur zu rufenden Station ST' als eine Rückmeldung auf die Verbindungsaufbauanforderung hin mit. Die Endvermittlungsstelle EVST der rufenden Station ST sendet der Endvermittlungsstelle EVST' der zu rufenden Station ST' einen Verbindungsaufbaublock zu, der mit dem Zielkriterium ZKF
-a-
-T-- VPA 82 P ί 2 6 5 DE
für die Vorwärtsrichtung durch das Kommunikationsnetz KOM gesteuert wird und der die Identifikationsnummer IN1 und die Stationsnummer STN1 des zu rufenden Benutzers sowie das Zielkriterium ZKFf für die Rückrichtung enthält. Die Endvermittlungsstelle EVST1 der gerufenen Station ST1 sendet bei deren Meldung der Endvermittlungsstelle EVST der rufenden Station ST einen Quittungsblock zurück. Die Endvermittlungsstelle EVST der rufenden Station ST teilt daraufhin dem Verbindungssteuerungssystem VSTS den durchgeführten Verbindungsaufbau mit.
Bei einem Verbindungsabbau von der auslösenden Station ST oder ST' wird ein Verbindungsabbaublock von ihrer Endvermittlungsstelle EVST oder EVST1 gesendet, welche die Endvermittlungsstelle EVST' oder EVST der anderen Station ST' oder ST informiert, die dieses quittiert. Die Endvermittlungsstelle EVST der rufenden Station ST meldet den vollzogenen Verbindungsabbau dem Verbindungssteuerungssystem VSTS.
Ein alternatives Konzept des Verbindungsaufbaus von einer Station ST aus sieht vor, daß eine besonders gekennzeichnete Verbindungsaufbauanforderung, bestehend aus einer Kennzahl und der Identifikationsnummer IN' des zu rufenden Benutzers und ggf. der Stationsnummer STN der rufenden Station ST zur zugehörigen Endvermittlungsstelle EVST gesendet wird. Diese Kennzahl wird in eine Zielkennungsfolge ZKF" umgeschlüsselt, mit der der Weg zum Verbindungssteuerungssystem VSTS bestimmt ist. Das Verbindungssteuerungssystem VSTS teilt der Endvermittlungsstelle EVST der rufenden Station ST mit der Zielkennungsfolge ZKF für die Vorwärtsrichtung den optimalen Weg durch das Kommunikationsnetz KOM zur zu rufenden Station ST' mit. Die Endvermittlungsstelle EVST quittiert dies dem Verbindungssteuerungssystem VSTS. Daraufhin teilt das Verbindungssteuerungssystem VSTS der Endvermittlungsstelle EVST' der zu rufenden Station ST' die Identifikationsnummer IN'
VPA 82 P 126 5 DE
land die Stationsnummer STN1 des zu rufenden Benutzers und mit der Zielkennungsfolge ZKF1 für die Rückwärtsrichtung den optimalen Weg durch das Kommunikationsnetz KOM zur rufenden Station ST mit. Die Endvermittlungsstelle EVST1 des zu rufenden Benutzers teilt der zu rufenden Station ST1 die Identifikationsnummer IN1 des zu rufenden Benutzers mit und ruft damit die Station ST1, woraufhin sich der gerufene Benutzer ggf. meldet. Die Endvermittlungsstelle'EVST1 des gerufenen Benutzers quittiert dies dem Verbindungssteuerungssystem VSTS. Damit ist die gewünschte Verbindung vollständig aufgebaut.
Beim Verbindungsabbau wird von der auslösenden Station ST oder ST1 ein Verbindungsabbaublock zu ihrer Endvermittlungsstelle EVST oder EVST' gesendet, welche Endvermittlungsstelle ihrerseits das Verbindungssteuerungssystem VSTS informiert, das dies quittiert. Das Verbindungssteuerungssystem VSTS gibt den Verbindungsabbaublock an die ■ andere Endvermittlungsstelle EVST1 oder EVST weiter, woraufhin diese dem Verbindungssteuerungssystem VSTS den Empfang des Verbindungsabbaublocks quittiert.
Gemäß.einer vorteilhaften Weiterbildung der vorliegenden Erfindung wird die Identifikationsnummer IN des rufenden Benutzers der zu rufenden Station ST1 mitgeteilt, um diese Identifikationsnummer IN ggf. dort anzeigen zu können.
Eine andere vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß die Endvermittlungsstellen-Funktion in die Stationen ST und/oder ST1 hineinverlegt wird, so daß nur noch Transitvermittlungsstellen in dem Kommunikationsnetz KOM vorhanden sind. Diese vorteilhafte Weiterbildung ist deshalb von besonderem Interesse, da durch die Mikroprozessortechnik, mittels derer diese Funktion auszuüben ist, keine Schwierigkeiten bezüglich des Platzbedarfes oder der Energieversorgung in den Stationen auftreten können.
-9- VPA 82 P 1 2 6 5 DE
Erfindungsgemäß ist für das universelle digitale Kommunikationsnetz vorgesehen, daß für den Fall, daß kein Verbindungsaufbau wegen Netzüberlastung oder wegen Besetztzustand der zu rufenden Station zustande kommen kann, kein entsprechender Verbindungsaufbauversuch unternommen wird, sondern vielmehr von dem Verbindungssteuerungssystem zu der betreffenden Vermittlungsstelle eine sog. Besetzt-Quittung aufgrund einer Verbindungsaufbauanforderung gesendet wird.
Für das universelle digitale Kommunikationsnetz gemäß der vorliegenden Erfindung kann auch vorgesehen sein, daß ein weiterer Benutzer einer Station ST auch in dem Fall, in dem bereits eine Verbindung von oder zu dieser Station ST besteht, vorbereitend ein Benutzerausweis, vorzugsweise eine Magnetkarte, in einen Leseschlitz steckt,.so daß die auf diesem Benutzerausweis enthaltene Information bereits während der noch bestehenden Verbindung dem Verbindungssteuerungssystem mitgeteilt wird.
■ Für die vorliegende Erfindung wurde lediglich ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel beschrieben. Die Erfindung ist keinesfalls auf dieses Ausführungsbeispiel beschränkt.
7 Patentansprüche
1 Figur

Claims (7)

  1. VPA 82 P 1 2 6 5 DE
    Patentansprüche
    Q). Universelles digitales Kommunikationsnetz zur paketvermittelten zeitrichtigen Informationsübermittlung zwisehen ortsgebundenen Stationen, bei denen sich auch mobile Benutzer mit einer Identifikationsnummer, die beispielsweise auf einem Benutzerausweis vorzugsweise magnetisch eingeschrieben ist, anwesend melden können, in welchem Kommunikationsnetz Jeweils eine zu übertragende Information in Informationsabschnitte mit variablen, von ' dem Übertragungsverfahren und dem Vermittlungsverfahren nicht begrenzten Längen eingeteilt wird, bei dem jeweils ein Informationsabschnitt in Form eines Blockes mit einer vorangestellten Zielkennungsfolge, die Angaben über jeweils !au durchlaufende virtuelle Teilverbindungen enthält, und mit einer an das Ende des Informationsabschnittes gestellten und dessen Ende signalisierenden Endekennung über die jeweils für einen betreffenden aktuellen Block zwischen zwei Vermittlungsstellen aufgebaute reale Teilverbindung übertragen wird, dadurch gekennzeichnet , daß ein Verbindungssteuerungssystem (VSTS) als ein Informationssystem mit mindestens einem Verwaltungsrechner (VR) vorgesehen ist, bei dem die Verwaltungsrechner (VR) über ein Informationsdatennetz (INF) miteinander und über mindestens eine Leitung mit dem Kommunikationshetz (KOM) verbunden sind, daß das Verbindungssteuerungssystem (VSTS) eine ständig aktualisierte Information erhält, die Informationsangaben über die Struktur des Kommunikationsnetzes (KOM), die Zuordnung von Identifikationsnummern (IN) und Stationsnummern (STN) und über die Auslastung der einzelnen Teile des Kommunikationsnetzes (KOM) beinhaltet, und daß Aufbauvorgänge und Abbauvorgänge für Verbindungen zwischen Stationen (ST) im Zusammenwirken des Verbindungssteuerungssystem (VSTS) mit den jeweils betreffenden Endvermittlungsstellen (EVST) unter Verwendung der jeweils aktualisierten Information Pap 1 Wi - 15.03.1982
    VPA 82 P 1 2 6 5 DE
    des Verbindungssteuerungssystems (VSTS) durchgeführt werden.
  2. 2. Universelles digitales Kommunikationsnetz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den Verwaltungsrechnern (VR) Speichereinrichtungen für Stationsnummern (STN) und Stammdaten (SD), wie z. B. Daten über Gebühren, Berechtigungen, Prioritäten, Kurzrufnummern usw., vorgesehen sind, daß in den Stationen (ST) Speichereinrichtungen für die Identifikationsnummern (IN) vorgesehen sind und daß in den Verwaltungsrechnern (VR) alle Nummern und Daten nach den Identifikationsnummern (IN) geordnet gespeichert sind.
  3. 3. Universelles digitales Kommunikationsnetz nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Identifikationsnummer (IN) und die Stationsnummer (STN) eines aktiven mobilen Benutzers, d. h. eines solchen Benutzers, zu dem oder von dem über eine Station (ST) Verbindungen aufgebaut werden können, von der jeweils zuständigen Endvermittlungseinrichtung dem Verbindungssteuerungssystem (VSTS) mitgeteilt werden, welche Stationsnummer (STN) in den Verwaltungsrechnern (VR.,, VR2) der Identifikationsnummer (IN) zugeordnet gespeichert wird, daß bei einem Verbindungsaufbau von einer Station (ST) eine besonders gekennzeichnete Verbindungsaufbauanforderung, bestehend aus einer Kennzahl und der Identifikationsnummer (IN) des zu rufenden Benutzers und ggf. der Stationsnummer (STN) der rufenden Station (ST), zur zugehörigen Sndvermittlungsstelle (EVST) übersendet wird, daß diese Kennzahl in eine Zielkennungsfolge (ZKF'') umgeschlüsselt wird, mit der der Weg zum Verbindungssteuerungssystem (VSTS) bestimmt ist, daß das Verbindungssteuerungssystem (VSTS) der Endvermittlungsstelle (EVST) der rufenden Station (ST) mit den beiden Zielkennungsfolgen (ZKF, ZKF') für beide Übertragungsrichtungen den optimalen Weg durch das Kommunikationsnetz (KOM) zur zu rufen-
    VpA 82 P 1 2 6 5 DE
    den Station (ST') und zurück mitteilt, daß die Endvermittlungsstelle (EYST) der rufenden Station (ST) der Endvermittlungsstelle (EVST') der zu rufenden Station (ST') einen Verbindungsaufbaublock zusendet, der mit dem Zielkriterium für die Vorwärtsrichtung durch das Kommunikatiohsnetz (KOM) gesteuert wird und der die Identifikationsnummer (IN1) und die Stationsnummer (STN') des zu rufenden Benutzers sowie das Zielkriterium für die Rückrichtung enthält, daß die Endvermittlungsstelle (EVST') der gerufenen Station (ST1) bei deren Meldung der Endvermittlungsstelle (EVST) der rufenden Station (ST) einen Quittungsblock sendet, daß die Endvermittlungsstelle (EVST) der rufenden Station (ST) daraufhin dem Verbindungssteuerungssystem (VSTS) den durchgeführten Verbindungsaufbau mitteilt, daß beim Verbindungsabbau von der auslösenden Station (ST oder ST') ein Verbindungsabbaublock zu ihrer Endvermittlungsstelle (EVST' oder EVST) gesendet wird, welche die Endvermittlungsstelle (SVST' oder EVST) der anderen Station (ST' oder ST) informiert, die dieses quittiert, und daß die Endvermittlungsstelle (EVST) der rufenden Station (ST) den vollzogenen Verbindungsabbau dem Verbindungssteuerungssystem (VSTS) meldet.
  4. 4. Universelles digitales Kommunikationsnetz nach An-Spruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Identifikationsnummer (IN) und die Stationsnummer (STN) eines aktiven mobilen Benutzers, d. h. eines solchen Benutzers, zu dem oder von dem über eine Station (ST) Verbindungen aufgebaut werden können, von der jeweils zuständigen Vermittlungseinrichtung dem Verbindungssteuerungssystem (VSTS) mitgeteilt werden, welche Stationsnummer (STN) in den Verwaltungsrechnern (VR1, VRo) der Identifikationsnummer (IN) zugeordnet gespeichert wird, daß bei einem Verbindungsaufbau von einer Station (ST) eine besonders gekennzeichnete Verbindungsaufbauanforderung, bestehend aus einer Kennzahl und der Identifikationsnummer (IN') des zu rufenden Benutzers und ggf. der Stations-
    •Ψ- -A^ VPA 82 P 1 2 6 5 DE
    nummer (STN) der rufenden Station (ST), zur zugehörigen Endvermittlungsstelle (EVST) gesendet wird, daß diese Kennzahl in eine Zielkennungsfolge (ZKF1') umgeschlüsselt wird, mit der der Weg zum Verbindungssteuerungssy-
    ~5 stem (VSTS J1" <ier Endvermittlungsstelle (EVST) der rufenden Station (ST) mit der Zielkennungsfolge (ZKF) für die Vorwärtsrichtung den optimalen Weg durch das Kommunikationsnetz (KOM) zur zu rufenden Station (ST1) mitteilt und die Endvermittlungsstelle (EVST) dies dem Verbindungssteuerungssystem (VSTS) quittiert, daß daraufhin das Verbindungssteuerungssystem (VSTS) der Endvermittlungsstelle (EVST1) der zu rufenden Station (ST') die Identifikationsnummer (IN1) und die Stationsnummer (STN1) des zu rufenden Benutzers und mit der Zielkennungsfolge (ZKF1) für die Rückwärtsrichtung den optimalen Weg durch das Kommunikationsnetz (KOM) zur rufenden Station (ST) mitteilt, daß die Endvermittlungsstelle (EVST') des zu rufenden Benutzers der zu rufenden Station (ST') die Identifikationsnummer (IN1) des zu rufenden Benutzers mitteilt und damit die Station (ST1) ruft, woraufhin sich der gerufene Benutzer ggf. meldet, womit die Verbindung vollständig aufgebaut ist, daß die Endvermittlungsstelle (EVST') des gerufenen Benutzers dies dem Verbindungssteuerungssystem (VSTS) quittiert, daß beim Verbindungsabbau von der auslösenden Station (ST oder ST1) ein Verbindungsabbaublock zu ihrer Endvermittlungsstelle (EVST oder EVST') gesendet wird, welche ihrerseits das Verbindungssteuerungssystem (VSTS) informiert, das dies quittiert, und daß das Verbindungssteuerungssystem (VSTS) der anderen Endvermittlungsstelle (EVST' oder EVST) den Verbindungsabbaublock weitergibt, woraufhin diese dem Verbindungssteuerungssystem (VSTS) den Empfang des Verbindungsabbaublocks quittiert.
    +) bestimmt ist, daß das Verbindungssteuerungssystem(VSTS)
  5. 5. Universelles digitales Kommunikationsnetz nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Identifikationsnummer (IN) des rufen-
    •S-
    -44- VPA 82 P 1 2 6 5 DE
    den Benutzers der zu rufenden Station (ST1) mitgeteilt wird, um diese Identifikationsnummer (IN) ggf. dort anzeigen zu können.
  6. 6. Universelles digitales Kommunikationsnetz nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Funktion der Endvermittlungsstelle (EVST) in die Station (ST) verlegt wird, so daß in dem Kommunikationsnetz lediglich Transit-Vermittlungsstellen vorhanden sind.
  7. 7. Universelles digitales Kommunikationsnetz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß für den Fall, daß die zu rufende Station (ST1) besetzt ist, von dem Verwaltungsrechner (VR) kein Versuch initiiert wird, einen Verbindungsaufbau durchzuführen, und daß der Verwaltungsrechner (VR) in diesem Fall eine sog. Besetzt-Quittung an die betreffende Vermittlungsstelle sendet.
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