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DE3211795A1 - Vorrichtung zum bewegen einer spannvorrichtung - Google Patents

Vorrichtung zum bewegen einer spannvorrichtung

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Publication number
DE3211795A1
DE3211795A1 DE19823211795 DE3211795A DE3211795A1 DE 3211795 A1 DE3211795 A1 DE 3211795A1 DE 19823211795 DE19823211795 DE 19823211795 DE 3211795 A DE3211795 A DE 3211795A DE 3211795 A1 DE3211795 A1 DE 3211795A1
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DE
Germany
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working
drive piston
stroke
clamping device
cylinder
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Granted
Application number
DE19823211795
Other languages
English (en)
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DE3211795C2 (de
Inventor
Magdolna Dipl.-Ing. 5400 Hallein Orphanides
Theodor Dr. Dipl.-Ing. Stipek
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Friedmann and Maier AG
Original Assignee
Friedmann and Maier AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Friedmann and Maier AG filed Critical Friedmann and Maier AG
Publication of DE3211795A1 publication Critical patent/DE3211795A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3211795C2 publication Critical patent/DE3211795C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F15FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
    • F15BSYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F15B15/00Fluid-actuated devices for displacing a member from one position to another; Gearing associated therewith
    • F15B15/20Other details, e.g. assembly with regulating devices
    • F15B15/204Control means for piston speed or actuating force without external control, e.g. control valve inside the piston
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q11/00Accessories fitted to machine tools for keeping tools or parts of the machine in good working condition or for cooling work; Safety devices specially combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, machine tools

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

  • Vorrichtung zum Bewegen einer Spannvorrichtung Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Bewegen einer Spannvorrichtung, welche Vorrichtung durch einen in einem insbesondere durch Druckluft beaufschlagbaren Zylinder verschiebbaren, von der Spannvorrichtung entkuppelbaren Antriebskolben über einen Anstellhub unmittelbar und über einen Arbeitshub durch ein mechanisches Übersetzungsgetriebe mit größerer Kraft antreibbar ist, wobei das Übersetzungsgetriebe, vorzugsweise in aufeinanderfolgenden Stufen des Arbeitshubes des Antriebskolbens, selbsthemmend ausgebildet ist und das der Spannvorrichtung zugewendete Ende der Stange des Antriebskolbens einen Arbeitsspeicher, insbesondere eine Feder, aufweist.
  • Eine derartige Vorrichtung ist aus der AT-PS 321 677 bekannt. Hiebei weist das Übersetzungsgetriebe am Spannglied gelagerte winkelförmige Schwenkhebel mit einem Abstützteil und einem Führungsteil auf, welche vorzugsweise Rollen tragen, wobei der Abstützteil über den Anstellhub am Zylinder geführt ist und mit dem Antriebskolben eine mit dem Zylinder gleichachsig angeordnete, an einer mit dem Spannglied verbundenen, den Antriebskolben durchsetzenden Stange gleitende Hülse verbunden ist, aus deren äußerer Oberfläche in axialer Richtung abwechselnd Abschnitte mit entgegen der Hubrichtung ansteigenden Keil- und Xonusflächen und Abschnitte ohne Steigung und/oder Abschnitte mit in Hubrichtung ansteigenden Keil- oder Konusflächen vorhanden sein können, welche mit dem Führungsteil der Schwenkhebel zusammenwirken, und wobei am Zylinder eine quer zur Zylinderachse liegende Stützfläche vorgesehen ist, gegen welche die Abstützteile der Schwenkhebel während des Arbeitshubes gedrückt werden.
  • Die Stützfläche kann eine Begrenzungsfläche eines ringförmigen Eintauchraumes des Zylinders bilden, in welchen die Abstützteile der Schwenkhebel zu Beginn des Arbeitshubes eintreten, oder es kann ein die Stützfläche aufweisender Teil getrennt von den übrigen Begrenzungswanden des Eintauchraumes ausgebildet und starr mit diesem verbunden sein. Der ringförmige Eintauchraum ist an der der Stützfläche abgewendeten Seite durch einen ringförmigen Wandteil abgeschlossen, der gegenüber dem Spannglied abgedichtet sein kann. Uber einen Druckmittelanschluß kann in den Eintauchraum Druckmittel zum Bewirken des Rückhubes des Antriebskolbens eingeleitet werden. Die Gestalt der Stützfläche ist entscheidend für den Verlauf von Kraft und Weg in AbhällgigReit vom Arbeitsdruck belm Arbeitshub und im Falle der Austauschbarkeit der Stützflächen besteht die Möglichkeit, die Spannvorrichtung den jeweiligen Erfordernissen anzupassen.
  • Dank des vorhandenen Arbeitsspeichers bleibt ein bereits fest eingespanntes Werkstück nach einem Druckabfall im Zylinder weiterhin sicher eingespannt, vorausgesetzt, daß der Antriebskolben unter dem Einfluß der vom Ubersetzungsgetriebe auf die äußere Oberfläche der mit ihm verbundenen Hülse ausgeübten Reaktionskräfte nicht zurückweicht. Im allgemeinen wird die Anordnung auch im Falle einer über die gesamte Hülsenlänge glatt durchgehenden Keil- oder Konusfläche mit geringem Anzug selbsthemmend sein, jedoch wird durch das Vorsehen von in axialer Richtung aufeinanderfolgenden Abschnitten mit entgegen der Hubrichtung ansteigenden Keil- oder Konusflächen und steigungslosen Abschnitten und/oder Abschnitten mit in Hubrichtung ansteigenden Keil- oder Konusflächen mehr Sicherheit für die Selbsthemmung beschaffen, well dann bei an eln r bschnitl mit entgegen der Hubrichtung ansteigenden Keil- oder Konusflächen anliegenden Führungsteilen der Schwenkhebel der Antriebskolben unter dem Einfluß der Reaktionskräfte, wenn überhaupt, nur so weit zurückweichen wird, bis die Führungsteile an einem benachbarten Abschnitt der äußeren Oberfläche der Hülse anliegen, wo die Reaktionskräfte keine Axialkomponente ergeben, die den Antriebskolben im Sinne einer Lockerung der Spannvorrichtung zu bewegen trachtet.
  • Als weitere Voraussetzung gilt für alle Fälle, daß der Spannvorgang vollendet sein muß und daß im Arbeitsspeicher genügend Energie bzw. Kraft gespeichert sein muß, so daß er ein Zurückweichen des Arbeitskolbens entsprechend dem Abstand zweier benachbarter Abschnitte auf der äußeren Oberfläche der Hülse und/oder ein gewisses Nachgeben des eingespannten Werkstückes ausgleichen kann, ohne daß dabei die Sicherheit der Einspannung leidet.
  • Die Erfindung zielt darauf ab, eine Vorrichtung der eingangs angegebenen Art in dieser Hinsicl,t zu verbessern, und besteht im wesentlichen darin, daß eine die gespeicherte Energie des Arbeitsspeichers abfühlende Überwachungseinrichtung vorgesehen ist, die mit einer Schaltvorrichtung für die Druckmittelquelle zum Beaufschlagen eines Arbeitsraumes des Zylinders und/oder einer Schaltvorrichtung für die Betätigung des Werkzeuges zum Bearbeiten eines eingespannten Werkstückes und/oder einer Anzeige-oder Warneinrichtung verbunden ist. Durch diese t4aßnahmen wird es einzeln oder in Kombination ermöglicht, nach dem Erreichen der gewünschten Einspannkraft die Druckmittelquelle vom Zylinder zu trennen, beim Nichterreichen der erforderlichen Einspannkraft das Wirksamwerden des Bearbeituncjswerkzeuges am Werkstück zu verhindern und dadurch eine Gefährdung des Bedienungspersonals zu vermeiden und/oder eine Anzeige- oder Warneinrichtung einzuschalten, die entweder, beispielsweise durch eine grüne Signallampe, anzeigt, daß das Werkstück fest und sicher eingespannt ist, oder, beispielsweise durch eine rote Signallampe oder ein akustisches Warnsignal, anzeigt, daß die vorgeschriebene Einspannkraft nicht erreicht werden konnte und daher mit einer Bearbeitung des sferkstückes nicht begonnen werden darf.
  • Die Abstützung des Druckstückes am Spannglied über eine innerhalb des Spanngliedes angeordnete Feder ist bekannt. Bei dieser Ausführungsform bereitet aber der Anschluß der Überwachungseinrichtung gewisse Schwierigkeiten. Dieser Ubelstand ist bei einer bevorzugten Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Spannvorrichtung vermieden, bei welcher der von einer Schraubendruckfeder oder einem Tellerfederpaket gebildete Arbeitsspeicher mit dem Druckstück zusammengebaut und an dem bezüglich des Zylinders äußeren Ende des Spanngliedes befestigt ist.
  • Für die Überwachungseinrichtung sind zahlreiche verschiedene Ausführungsformen denkbar. Eine zweckdienliche Ausbildung besteht darin, daß die Überwachungseinrichtung einen Aufnehmer für den Weg des Arbeitsspeichers aufweist. Hiebei ist im allgemeinen keine kontinuierliche Umwandlung eines Weges, beispielsweise der 7,usammendrückung des Federspeichers, in eine andere physikalische Größe erforder'-ch, sondern es genügt die Signalgabe für das Erreichen bzw. Überschreiten eines vorbestimmten Punktes des Weges. Für diesen wichtigen Fall ist der Aufnehmer vorzugsweise als mechanischer, elektrischer, optischer oder pneumatischer Schalter ausgebildet, der nach Zurücklegung eines vorbestimmten Weges des Arbeitsspeichers, z. B. etwa 75 % des maximal möglichen Weges, schaltet. Der angegebene Bruchteil ist deshalb zweckmäßig, weil einerseits eine ausreichende Einspannkraft sichergestellt sein muß, auch wenn nach dem Abschalten der Druckmittelzufuhr in den Zylinder noch ein gewisses Nachgeben stattfindet, aber anderseits ein Aufsitzen oder Durchschlagen des Arbeitsspeichers vermieden werden soll, weil dies je nach der auf den Antriebskolben wirkenden Kraft unter Umständen zu einer Beschädigung der Spannvorrichtung und/oder des Werkstückes führen könnte.
  • Ein Wegaufnehmer mißt zwar nicht die eigentliche interessierende Größe, nämlich die Einspannkraft, er bietet aber bei Verwendung eines Arbeitsspeichers mit streng begrenztem Arbeitsweg, wie einem Federspeicher, eine große Sicherheit. Wenn aber.die Einspannkraft das wichtigste Kriterium ist, beispielsweise bei der Bearbeitung empfindlicher Werkstücke, bei denen die Gefahr einer Beschädigung durch eine zu hohe Einspannkraft besteht, ist es günstiger, die Überwachungseinrichtung mit einem Kraftaufnehmer für den Arbeitsspeicher auszustatten. Hiezu kann der Kraftaufnehmer eine mit dem Arbeitsspeicher zusammengebaute Druckmeßdose sein.
  • Wenn der Einfluß des Druckstückes selbst, beispielsweise dessen spezifische Flächenpressung am Werkstück, in die Überwachung miteinbezogen werden soll, ist es vorteilhaft, wenn der Kraftaufnehmer ein an dem am Ende der Stange des Antriebskolbens vorgesehenen Druckstück angebrachter Dehnungsmeßstreifen ist.
  • Die Erfindung wird nachfolgend an Hand der Zeichnung näher erläutert, in welcher eine Vorrichtung zum Bewegen einer Spannvorrichtung im Axialschnitt dargestellt ist.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung weist einen Zylinderl mit einem darin verschiebbar angeordneten Antriebskolben 2 auf, auf den durch Einleiten von Druckluft in einen Arbeitsraum 3 des Zylinders 1 eine Kraft ausgeübt werden kann. Der Antriebskolben 2 dient zum Bewegen bzw. Ubertragen einer Kraft auf ein Spannglied 4, das mit einer Stange 5 verbunden ist, welche den Antriebskolben 2 durchsetzt.
  • Zur Bildung eines Übersetzungsgetriebes sitzen an Lagerzapfen des Spanngliedes 4 winkelförmige Schwenkhebel 7 mit Rollen 8, die mit der äußeren Oberfläche 9 einer mit dem Antriebskolben 2 verbundenen Hülse 10 zusammenwirken, und mit Rollen 11, die mit der Lauffläche des Zylinders 1 bzw. mit einer Stützfläche 12 zusammenwirken. Die Rollen 8 bilden Führungsteile an den Schwenkhebeln 7 und die Rollen 11 bilden Abstützteile.
  • Am Ende.des Arbeitsraumes 3 des Zylinders 1 ist ein Deckel 13 vorgesehen, der einen Druckanschluß 14 zum Einleiten von Druckluft in den Arbeitsraum 3 aufweist. Zur Befestigung der Vorrichtung an einem Teil einer Maschine dient ein die Stützfläche 12 tragender Basisteil 15, der einen Eintauchraum 16 für die Abstützteile der Schwenkhebel 7 aufweist. Das Spannglied 4 ist durch eine am Basisteil 15 vorgesehene Dichtungsanordnung 17 hindurchgeführt und der Basisteil ist mit einem Abschlußnippel 18 für Druckluft versehen, so daß zum Bewirken des Rückhubes des Antriebskolbens 2 auch der in der Zeichnung unterhalb dieses Kolbens gelegene Zylinderraum unter Druck gesetzt werden kann. Um beim Hochfahren des Antriebskolbens 2 entlang der Stange 5 den Kraft schluß mit der Stange weich einzuleiten, ist am Kopf der Stange 5 eine Pufferscheibe 19 mit einem Paket von Tellerfedern 20 vorgesehen.
  • In der Ausgangsstellung liegt dier Antriebskolben 2 an der Pufferscheibe 19 an und das untere Ende der Oberfläche 9 der Hülse 10 berührt die den Führungsteil der Schwenkhesel 7 bildenden Rollen 8. Wenn durch den Anschluß 14 Druckluft in den Arbeitsraum 3 des Zylinders 1 eingeleitet wird, bewegt sich der Antriebskolben 2 abwärts und nimmt dabei das Spannglied 4 und die Stange 5 über die Rollen 8 und die Schwenkhebel 7 mit der auf ihn ausgeübten Kraft und gleicher Geschwindigkeit mit, solange die von den Rollen 11 yebildeten Abstützteile der Schwenkhebel 7 an der Lauffläche des Zylinders entlangrollen und nicht auswärts ausweichen können. Dies ist der Anstellbub.
  • Bei der weiteren Abwärtsbewegung des Antriebskolbens 2 gelangen die Rollen 11 an den gekrümmten Bereich der Stützfläche 12 und unter dem Einfluß der vom unteren Rand der Oberfläche 9 der Hülse 10 auf die Rollen 8 ausgeübten Kraft erden im Zusammenwirken mit der vom Spannglied 4 ausgeübten Reaktionskraft die Schwenkhebel 7 auswärts in den Eintauchraum 16 geschwenkt, wobei die Rollen 8 auf die Oberfläche 9 auflaufen. Dies ist der Arbeitshub. Während des Arbeitshubes ist der vom Spannglied 4 zurückgelegte Weg viel kleiner als der vom Antriebskolben 2 zurückgelegte Weg, jedoch beträgt dank der durch die Schwenkhebel 7 bewirkten Ubersetzung die vom Spannglied 4 ausübbare Kraft ein Vielfaches der vom Antriebskolben 2 aufgebrachten Kraft. Die Oberfläche 9 der Hülse 10 könnte als glatte Keil- oder Kegelfläche mit so geringem Anzug ausgebildet sein, daß während des Arbeitshubes bei Wegfall des im Arbeitsraum 3 wirkenden Druckes bezüglich der vom Spannglied 4 über die Schwenkhebel 7 und Rollen 8 auf die Hülse 10 ausgeübten Reaktionskräfte Selbsthemmung bestünde. Aus Sicherheitsgründen ist aber die Oberfläche 9 stufenförmig ausgebildet, wobei in axialer Richtung Abschnitte mit entgegen der Hubrichtung ansteigenden Keil- oder Konusflächen und steigungslose Abschnitte abwechselnd aufeinanderfolgen. Somit kann bei während des Arbeitshubes drucklos werdendem Arbeitsraum 3 und mit einem konischen Abschnitt der Oberfläche 9 zusammenwirkenden Rollen 8 der Antriebskolben 2 durch die Reaktionskräfte äußerstenfalls um ein ganz kurzes Stück zurückgedrängt werden, bis die Rollen 8 von dem konischen Abschnitt der Oberfläche 9 auf den benachbarten steigungslosen Abschnitt auflaufen, wobei dann durch die Reaktionskräfte keine Axialkraftkomponente auf den Antriebskolben 2 mehr ausgeübt werden kann und daher keine Rückstellung oder Lockerung erfolgt.
  • Damit'bei einem Nachlassen des Druckes im Arbeitsraum 3 und gegebenenfalls einem ganz geringfügigen Zurückweichen des Antriebskolbens 2 die erforderliche Einspannkraft für ein erkstück aufrechterhalten bleibt, ist am äußeren Endes des Spanngliedes 4 ein ein Druckstück 21 tragender Arbeitsspeicher 22 vorgesehen. Der Arbeitsspeicher enthält ein Tellerfederpaket 23 und weist eine Mutter 24 mit im Axialschnitt stufenförmigen äußeren Umriß auf, die auf einen Gewindezapfen 25 am Ende des Spanngliedes 4 aufgeschraubt ist. Die butter 24 ist von einem einwärtsragenden Flansch einer das Tellerfederpaket 23 umschließenden Hülse 26 mit eine axiale Bewegung ermöglichendem radialen Spiel umgriffen, an deren anderem Ende das Druckstück 21 befestigt ist. Beim Arbeitshub kann die Hülse 26, nachdem das Druckstück 21 mit dem einzuspannenden Werkstück in Berührung gelangt ist, gegenüber der Mutter 24 eine Relativbewegung ausführen, wobei das Tellerfederpaket 23 zusammengedrückt wird.
  • Ohne Überwachung des Arbeitsspeichers liegen in der Einspeicherung der Arbeit gewisse Gefahren verborgen. Wird nämlich die Spannvorrichtung bei einem geringeren Druck in der Anlage als dem Nenndruck in Betrieb genommen, so kann ein erfolgreicher Spannvorgang vorgetäuscht werden, obwohl die erforderliche Spannkraft nicht erreicht werden konnte. Bei der Bearbeitung eines solcherart eingespannten Werkstückes besteht dann die Möglichkeit, daß das Werkstück aus seiner für die Bearbeitung vorgesehenen Position verschoben wird. Dies kann zu Beschädigungen von Werkstück, Werkzeug oder Spannvorrichtung und zu einer Gefährung des Bedienungspersonals führen.
  • Es wurde bereits vorgeschlagen, vor dem Anschluß 14 ein Folgeventil vorzusehen, welches die Inbetriebnahme der Spannvorrichtung nur nach Erreichen eines festgelegten Mindestdruckes erlaubt. Eine solche Anordnung hat aber noch immer den Nachteil, daß bei einem Einspannfehler oder einer Einspannbeschädigung, wie sie beispielsweise bei lunkerigen Gußstücken oder bei irrtümlich in den nächsten Arbeitsgang geratenen Ausschußstücken vorkommen kann, nicht die volle erforderliche Einspannkraft wirksam wird. Das Werkstück wird in diesem Fall nicht mit der für eine Bearbeitung nötigen Kraft festgehalten. Es treten dann die gleichen Gefahren auf wie bei einem zu geringen Arbeitsluftdruck.
  • Zur Abhilfe ist gemäß der Erfindung eine den Speicherzustand des Arbeitsspeichers 22 abfühlende Uberwachungseinrichtung 27 vorgesehen, die einen Wegaufnehmer 28 für die Relativbewegung zwischen Mutter 24 und Hülse 26 und/oder als Kraftaufnehmer einen Dehnungsmeßstreifen 29 am Druckstück 21 aufweist. Die Uberwachungseinrichtung 27 beeinflußt die Druckmittelsteuerung 30 für den Zylinder 1 und speist eine Anzeigelampe 31 , durch deren Aufleuchten das Bedienungspersonal über die Ursache einer selbsttätig eingeleiteten Unterbrechung eines Arbeitsganges informiert wird.
  • Wenn nach Einleitung von Druckluft in den Arbeitsraum 3 des Zylinders 1 vom Wegaufnehmer 28 nicht die Zurücklegung eines vorbestimmten Mindestfederweges gemeldet wird, so wird einerseits kein Bearbeitungsvorgang am zu spannenden Werkstück vorgenommen und anderseits der sofortige Rückhub des Antriebskolbens 2 über die Druckmittelsteuerung 30 veranlaßt. Zur Kontrolle des Einspannvorganges kann auch die mechanische Spannung in einem der kraftübertragenden Teile, im vorliegenden Fall am Druckstück 21, durch den Dehnungsmeßstreifen 2 ermittelt werden, wobei bei Vorliegen einer zu geringen Dehnung die Unterbrechung eines automatisch ablaufenden Arbeitsganges und Rückhub des Antriebskolbens 2 veranlaßt werden.
  • Durch die erfindungsgemäßen Maßnahmen erübrigt sich die Verwendung eines Druckfolgeventils vor dem Anschluß 14, da der Fall eines zu geringen Arbeitsluftdruckes ebenso abgesichert ist wie ein allfälliger Einspannfehler.
  • Bezugszeichenaufstellung 1 Zylinder 2 Antriebskolben 3 Arbeitsraum 4 Spannglied 5 Stange 6 Übersetzungsgetriebe 7 Schwenkhebel 8 Rollen 9 Oberfläche 10 Hülse 11 Rollen 12 Stützfläche 13 Deckel 14 Anschluß 15 Basisteil 16 Eintauchraum 1 7 Dichtungsanordnung 18 Abschlußnippel 19 Pufferscheibe 20 Tellerfedern 21 Druckstück 22 Arbeitsspeicher 23 Tellerfederpaket 24 Mutter 25 Gewindezapfen 26 Hülse 27 Überwachungseinrichtung 28 Wegaufnehmer 29 Dehnungsmeßstreifen 30 uruckmittelsteuerung 31 Anzeigelampe

Claims (7)

  1. Patentansprüche: rm Vorrichtung zum Bewegen einer Spannvorrichtung, welche Vorrichtung durch einen in einem insbesondere durch Druckluft beaufschlagbaren Zylinder verschiebbaren, von der Spannvorrichtung entkuppelbaren Antriebskolben über einen Anstellhub unmittelbar und über einen Arbeitshub durch ein mechanisches Übersetzungsgetriebe mit größerer Kraft antreibbar ist, wobei das Ubersetzungsgetriebe, vorzugsweise in aufeinanderfolgenden Stufen des Arbeitshubes des Antriebskolbens, selbsthemmend ausgebildet ist und das der Spannvorrichtung zugewendete Ende der Stange des Antriebskolbens einen Arbeitsspeicher, insbesondere eine Feder, aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß eine die gespeicherte Energie des Arbeitsspeichers (22) abfühlende Überwachungseinrichtung (27) vorgesehen ist, die mit einer Schaltvorrichtung (30) für die Druckmittelquelle zum Beaufschlagen eines Arbeitsraumes (3) des Zylinders (1) und/oder einer Schaltvorrichtung für die Betätigung des Werkzeuges zum Bearbeiten eines eingespannten Werkstückes und/oder einer Anzeige- oder Warneinrichtung (31) verbunden ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der von einer Schraubendruckfeder oder einem Tellerfederpaket gebildete Arbeitsspeicher (22) mit dem Druckstück (21) zusammengebaut und an dem bezüglich des Zylinders (1) äußeren Ende des Spanngliedes (4) befestigt ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Überwachungseinrichtung (27) einen Aufnehmer (28) für den Weg des Arbeitsspeichers (2L) aufweist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufnehmer (28) als mechanischer, elektrischer, optischer oder pneumatischer Schalter ausgebildet ist, der nach Zurücklegung eines vorbestimmten Weges des Arbeitsspeichers (22), z. B. etwa 7 °4 des maximal möglichen Weges, schaltet.
  5. 5. VDrrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Überwachungseinrichtung (27) einen Wraftaufnehmer für den Arbeitsspeicher (22) aufweist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Kraftaufnehmer eine mit dem Arbeitsspeicher (22) zusammengebaute Druckmeßdose ist.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daher Kraftaufnehmer ein an dem am Ende der Stange (5) des Antriebskolbens (2) vorgesehenen Druckstück (21) angebrachter Dehnungsmeßstreifen (29) ist.
DE19823211795 1981-06-16 1982-03-30 Sicherheitseinrichtung an einer druckmittelbetätigbaren Werkstück-Spannvorrichtung Expired DE3211795C2 (de)

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DE3211795C2 DE3211795C2 (de) 1985-12-05

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