[go: up one dir, main page]

DE3211669A1 - Verfahren und vorrichtung zur abstandsmessung in der dentalheilkunde - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zur abstandsmessung in der dentalheilkunde

Info

Publication number
DE3211669A1
DE3211669A1 DE19823211669 DE3211669A DE3211669A1 DE 3211669 A1 DE3211669 A1 DE 3211669A1 DE 19823211669 DE19823211669 DE 19823211669 DE 3211669 A DE3211669 A DE 3211669A DE 3211669 A1 DE3211669 A1 DE 3211669A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
probe
measuring
root canal
tip
tooth
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19823211669
Other languages
English (en)
Inventor
Algund Dr Med Eenboom
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19823211669 priority Critical patent/DE3211669A1/de
Publication of DE3211669A1 publication Critical patent/DE3211669A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C19/00Dental auxiliary appliances
    • A61C19/04Measuring instruments specially adapted for dentistry
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C19/00Dental auxiliary appliances
    • A61C19/04Measuring instruments specially adapted for dentistry
    • A61C19/041Measuring instruments specially adapted for dentistry for measuring the length of the root canal of a tooth

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Biophysics (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Dental Tools And Instruments Or Auxiliary Dental Instruments (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Abstandsmessung
  • in der Zahnheilkunde.
  • Die Erfindung betrifft Verfahren zur Abstandsmessung in der Zahnheilkunde. Zum einen geht es um ein Verfahren zur Bestimmung der Länge eines Zahnwurzelkanals und zum anderen um ein Verfahren zum Messen des Abstandes der Oberfläche des Kieferknochens bzw. von Knochentaschen gegenüber der Zahnfleischoberfläche. Vorrichtungen zur Durchführung der Verfahren gehören ebenfalls zur Erfindung.
  • Ist das Zahnmark eines Zahnes entzündet und ist die Entzündung bereits weit fortgeschritten, so ist es erforderlich, die entzündete Pulpa zu entfernen, den Wurzelkanal mit Spezialinstrumenten bis zum Ende aufzubohren und auf der vollen Länge mit einer Füllmasse aufzufüllen, damit die Entzündung aufgehalten wird und sich nicht weiterentwickeln kann.
  • Das Vorbereiten bzw. Aufbohren des Wurzelkanals geschieht in der Weise, daß mit einer Reihe von Bohrern verschiedener Stärke der Kanal nach und nach aufgerieben wird. Hierbei ist es außerordentlich wichtig, daß bis zur vollen Tiefe des Wurzelkanals aufgebohrt bzw. aufgerieben wird, es darf aber nicht tiefer gebohrt werden, weil sonst der Kieferknochen verletzt wird. Um die genaue, erforderliche Bohrtiefe zu ermitteln, wird üblicherweise der dünnste Bohrer in den Zahnwurzelkanal eingeführt und durch eine Röntgenaufnahme ermittelt, wieviel tiefer der Bohrer noch eingeführt werden muß, um das Ende des Zahnwurzelkanals zu erreichen. Es ist klar, daß diese Röntgenaufnahmen, insbesondere bei Wiederholung, unerwünscht sind, vor allem, weil sie außer dem Messen der Tiefe keinen diagnostischen Zweck haben. Es ist auch nicht möglich, durch vorsichtiges Einführen des dünnsten Bohrers das Ende des Wurzelkanals zu erfühlen, weil der Kieferknochen von verhältnismäßig weicher Konsistenz ist.
  • Es ist bereits eine Vorrichtung zur Bestimmung der Länge von Zahnwurzelkanälen bekannt, bei der durch einen elektrischen Meßkreis die elektrischen Werte wie Widerstand und Kapazität zwischen einer Sonde und der Zahnwurzelspitze gemessen und zur Schwingungsfrequenzänderung eines Oszillators in einem Meßgerät herangezogen wird. Das bekannte Meßprinzip setzt allerdings voraus, daß am Ende der Zahnwurzelspitze sich gleiche elektrische Werte einstellen wie beim Berühren des Zahnfleisches mit der Sonde, so daß der Zahnarzt bei gleicher Tonhöhe darauf schließen soll, daß das Ende des Zahnwurzelkanals erreicht ist (Deutsche Auslegeschrift 21 34 435). Solche Vorrichtungen haben sich in der Praxis bisher jedoch nicht durchgesetzt, vermutlich wegen der nicht konstanten Flüssigkeitsverhältnisse am Ende des Zahnwurzelkanals und der deshalb nicht ausreichenden Meßgenauigkeit.
  • Bei Kieferoperationen lassen sich die Stärke des Zahnfleisches über dem Kieferknochen und die Tiefenverteilung der Kieferoberfläche bzw. die Tiefe von Knochentaschen nur durch operatives Aufklappen des Zahnfleisches exakt bestimmen. Ein solches Vorgehen ist jedoch höchst unerwünscht, wenn damit nicht gleichzeitig ein operativer Zweck verbunden ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, zuverlässige Meßverfahren bzw. Vorrichtungen zur Abstandsmessung, insbesondere zur Bestimmung der länge eines Zahnwurzelkanals sowie zum Messen des Abstandes der Oberfläche des Kieferknochens bzw. von Knochentaschen gegenüber der Zahnfleischoberfläche vorzuschlagen, mit denen eine genaue Messung unabhängig von den Flüssigkeitsverhältnissen im Zahnwurzelkanal bzw. ohne Operation erreichbar ist.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, daß die Messung nach dem Prinzip des Echolots in der Weise durchgeführt wird, daß eine Ultraschallwellen in axialer Richtung aussendende und empfangende Sonde an den gewünschten Punkten auf die Meßstelle (Zahn, Zahnfleisch) aufgesetzt wird und daß die Reflexionen an den Grenzen zwischen den verschiedenen Schichten zur Anzeige der Abstandswerte herangezogen werden.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren zur Bestimmung der Länge eines Zahnwurzelkanals ist dadurch gekennzeichnet, daß die Reflexion des Übergangs zwischen der Zahnwurzelspitze (der härteren Substanz) und dem weicheren Zahnhalteapparat (Desmodont) bzw. Kieferknochen zur Messung ausgenutzt wird.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren zum Messen des Abstandes der Oberfläche des Kieferknochens bzw. von Knochentaschen gegenüber der Zahnfleischoberfläche ist dadurch gekennzeichnet, daß die Reflexion des übergangs zwischen dem Zahnfleisch und dem Kieferknochen zur Messung ausgenutzt wird.
  • Vorteilhafte Weiterentwicklungen der Erfindung sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
  • Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigt: Fig. 1 eine schematische Darstellung einer ersten Ausführungsform der Erfindung mit einem Zahn im Schnitt, Fig. 2 einen Schnitt durch einen Kiefer zur Veranschaulichung einer weiteren Ausführungsform der Erfindung, Fig. 3 einen Schnitt A-B der Fig. 2, Fig. 4 eine vergrößerte Darstellung des Registrierblattes des Druckers nach Fig. 5 und Fig. 5 eine schematische Darstellung einer weiteren Ausführungsform der Erfindung.
  • In Fig. 1 ist in schematischer Darstellung ein Zahn 4 im Schnitt gezeigt, der in einer Alveole 8 des Kieferknochens 7 eingebettet ist. Zwischen dem Zahn 4 und der Alveole 8 befindet sich der elastische Zahnhalteapparat (Desmodont) 9. Aus dem Zahnwurzelkanal 5 des Zahnes 4 ist bereits die Zahnwurzel (Pulpa) entfernt.
  • In den Zahnwurzelkanal 5 ist eine nadelartige Meßsonde 1 eingeführt, wobei ein auf dieser Sonde verschiebbarer Anschlag 13 auf der oberen Fläche des Zahnes 4 aufliegt. Es ist zu sehen, daß das Ende 11 der Sonde 1 noch nicht das Ende 6 des Zahnwurzelkanals, also das Ende des Zahnes 4, erreicht hat.
  • Am oberen Ende der Meßsonde 1 ist ein Ultraschallwandler 14 angebracht, mit dem Schwingungen auf die Sonde übertragen und Schwingungen von dieser abgenommen werden können. Dieser Ultraschallwandler ist über eine Leitung 3 mit einer Auswerteeinrichtung 2 verbunden. Diese Auswerteeinrichtung ist mit einem Bildschirm 21 ausgerüstet, auf dem die von dem Wandler 14 empfangenen Impulse zeitlich dargestellt werden können.
  • Obwohl der Zahnwurzelkanal normalerweise Flüssigkeit enthält, wird er vorzugsweise mit einer Flüssigkeit bzw. Paste 10 gefüllt, um definierte Schallübertragungsverhältnisse zwischen der Sonde 1 und dem Zahn 4 zu erreichen.
  • Im Betrieb werden die Impulse über den Ultraschallwandler 14 auf die Sonde 1 übertragen und von dort über die Flüssigkeit oder Paste 10 an den Zahn 4 abgegeben. Die von dem Wandler 14 abgegebenen Schwingungen sind vorzugsweise so polarisiert, daß sie in Achsrichtung der Sonde 1 verlaufen und von der Spitze 11 in axialer Richtung an die Umgebung abgegeben werden. Befindet sich die Sondenspitze 11 noch nicht am Ende des Wurzelkanals, so wandern die abgegebenen Schwingungen bis zum Ende 6 des Wurzelkanals, werden an der Grenze zum Desmodont 9 reflektiert und wandern zur Sondenspitze 11 zurück. Dieser reflektierte Impuls wird im Ultraschallwandler 14 in elektrische Signale umgewandelt und gelangt zur Auswerteeinrichtung 21. Die Laufzeit dieser Impulse gegenüber den Sendeimpulsen ist ein Maß dafür, wie weit die Spitze 11 von dem Wurzelkanalende 6 bzw. dem unteren Ende des Zahnes 4 entfernt ist.
  • Wird nun die Sonde 1 vorsichtig in den Zahnwurzelkanal 5 hineingeschoben, so verschieben sich auf dem Bildschirm die zurückkommenden Impulse, d.h. der zeitliche Abstand gegenüber dem Sendeimpuls wird geringer. Sobald die Spitze 11 der Sonde das Wurzelkanalende 6 erreicht hat, ist die Laufzeit zwischen Sondenspitze und Wurzelkanalende gleich Null. Jetzt kann der Meßanschlag 13 der Sonde 1 soweit verschoben werden, bis er auf dem oberen Ende des Zahnes 4 aufliegt. Eine entsprechende Skala 12 auf der Sonde 1 gibt die Eintauchtiefe in den Wurzelkanal an.
  • Dieser Wert kann nun auf die zum Aufbohren des Zahnwurzelkanals benutzten Instrumente, die vorzugsweise ebenfalls mit einem verschiebbaren Anschlag versehen sind, übertragen werden, so daß beim Bohren bis zum Anschlag genau die Wurzelkanalspitze erreicht wird.
  • Die Reflexionsverhältnisse zwischen der Sonde und den verschiedenen Grenzen des Zahnes sind jedoch komplizierter als bisher angegeben. Auf dem Oszillographenschirm 21 wird zunächst ein Impuls 25 angezeigt, der dem von einem Ultraschallschwingungserzeuger 22 gelieferten Sendeimpuls entspricht. Der auf dem Bild erkennbare Impuls 24 hat eine geringere Amplitude und entspricht der Reflexion zwischen der Sonde 1 und der oberen Seitenwand des Wurzelkanals 5. Ähnlich wie dieser Impuls 24 treten noch weitere Fehlimpulse auf, die für die Auswertung nicht zu gebrauchen sind.
  • Erst der Impuls 26 ist der von der Sondenspitze 11 ausgesandte und von der Grenze zwischen dem unteren Ende 6 des Zahnes 4 und dem Desmodont 9 reflektierte Impuls, der zur Auswertung herangezogen wird. Beim Tieferschieben der Sonde 1 in den Zahnwurzelkanal verschiebt sich der auszuwertende Nutzimpuls 26 gegenüber dem Sendeimpuls 25, bis das Ende des Zahnwurzelkanals erreicht ist und die Laufzeit zwischen der Sondenspitze 11 und dem Zahnwurzelende den Wert Null erreicht. Die Fehlimpulse verhalten sich anders, d.h. sie verschieben sich nicht gleichzeitig mit der Verschiebung der Sonde im Wurzelkanal, so daß der Nutzimpuls 26 einwandfrei erkennbar ist.
  • Es ist klar, daß der Ultraschall vom Schallwandler 14 bis zur Sondenspitze 11 ebenfalls eine bestimmte Laufzeit benötigt. Aus diesem Grunde wird die Laufzeit zwischen dem Sendeimpuls 25 und dem Nutzimpuls 26 bei Erreichen des Wurzelkanalendes nicht den Wert Null haben, sondern es wird die feste Laufzeit zwischen dem Geber 14 und der Sondenspitze 11 und zurück übrigbleiben. Aus diesem Grunde ist der Bildschirm mit einer festen Eichmarke 27 versehen, mit der das Nutzsignal 26 zur Deckung gebracht werden muß. Der Abstand zwischen Sendeimpuls 25 und Eichmarke 27 entspricht der doppelten Laufzeit vom Wandler 14 zur Sondenspitze 11.
  • Während bei der vorliegenden Erfindung die Auswerteeinrichtung mit einem Oszillographen ausgerüstet ist, ist es selbstverständlich auch möglich, andere Auswerteeinrichtungen vorzusehen. So ist es denkbar, die Laufzeit zwischen dem Sendeimpuls 25 und dem Nutzimpuls 26 elektronisch zu messen und während der Verschiebung der Sonde die noch zurückzulegende Entfernung laufend anzuzeigen und/oder bei Erreichen der Nullmarke 27 ein Signal zu geben.
  • Nachfolgend wird die erfindungsgemäße Vorrichtung zum Ausmessen der Tiefenverhältnisse von Knochentaschen in Verbindung mit den Figuren 2 - 5 beschrieben.
  • In Fig. 2 ist der Längsschnitt durch einen Kieferknochen 30 und in Fig. 3 ein waagerechter Schnitt durch die Zähne 31 entlang der Linie A-B unterhalb deren Berührungslinie gezeigt. Der Kieferbereich 32 im Interdentalraum zwischen dem ersten und zweiten Zahn ist normal ausgebildet, ebenso das darüberliegende Zahnfleisch 34. Im Interdentalraum zwischen dem zweiten und dritten Zahn ist jedoch eine Knochentasche 33 im Kieferknochen, und das darüberliegende Zahnfleisch 35 weist bereits nachgewuchertes Granulationsgewebe auf.
  • Zur Vermessung der Tiefenverhältnisse von Knochentaschen ist es erforderlich, die Abstände zwischen der Zahnfleischoberfläche und dem darunterliegenden Kieferknochen zu messen. Hierzu wird eine der Sonde 1 nach Fig. 1 ähnliche Sonde 40 verwendet, deren Spitze 41 jedoch etwa rechtwinklig abgebogen ist (Fig. 5).
  • Diese Meßsonde 40 wird mit ihrer Spitze 41 an bestimmten Meßpunkten auf die Zahnfleischoberfläche 36 aufgesetzt. Ein in einem Meßgerät 50 enthaltener Ultraschallgenerator 52 versetzt den Ultraschallwandler 42 der Meßsonde 40 an ihrer Spitze 41 in Schwingungen, die in axialer Richtung auf das Zahnfleisch übergehen, von der Oberfläche des Kieferknochens 30 reflektiert und von der Meßsonde 40 wieder aufgenommen werden. Von dort gelangen sie über einen Empfänger 53 an eine Auswerteeinrichtung 54, die die Laufzeit der Ultraschall impulse in numerische Entfernungswerte umwandelt, die über eine Leitung 55 an einen Drucker 56 abgegeben werden. Der Drucker druckt eine entsprechende Ziffer aus, die dem gemessenen Tiefenwert entspricht.
  • Zum Vermessen der Kieferoberfläche und insbes. zur Messung, ob Knochentaschen vorhanden sind, werden Einzelmessungen an bestimmten Meßpunkten durchgeführt. Die Schnittzeichnung nach Figur 4 zeigt solche Meßpunkte 37 und 38 im interdentalen Bereich. Pro Interdentalraum sind z.B. 15 Meßpunkte 37 bzw. 38 vorgesehen, den 15 Druckpositionen in dem Drucker 56 zugeordnet sind, wie in Fig. 4 für zwei verschiedene Interdentalräume auf einem vergrößert dargestellten Registrierpapier 57 gezeigt ist. Die 15 ausgedruckten Ziffern 3,3,3,3,3; 3,3, 2; 3,3; 3,3,3,3,3 des ersten Feldes 47 entsprechen den an den Meßpunkten 37 gemessenen Tiefenwerten. Das Meßgerät 50 ist dabei so ausgebildet, daß nach jedem gemessenen Tiefenwert die Druckposition des Druckers auf die nächste Druckposition weitergeschaltet ist. Ist das erste Feld 47 mit 15 Meßpunkten bedruckt, wird automatisch auf das nächste Feld 48 usw. weitergeschaltet. Gleichzeitig wird durch Ausdrucken der Symbole 49 die Position entsprechend der Zahnformel festgehalten.
  • Es ist auch möglich, die Meßwerte mit Hilfe eines Oszillographen zu ermitteln. Das abzutastende Feld kann auch feiner unterteilt werden. Um eine genaue räumliche Zuordnung der Druckpositionen zu den Abtastpositionen zu erhalten, ist es möglich, den Kiefer zur Lagefixierung in eine Vorrichtung einzuspannen, die Abtastpositionen über Lagegeber abzutasten und die Fortschaltung des Druckkopfes synchron zu der Abtastbewegung vorzunehmen.

Claims (12)

  1. Patentansprüche: r 1.) Verfahren zur Abstandsmessung in der Zahnheilkunde, dadurch gekennzeichnet, daß die Messung nach dem Prinzip des Echolots in der Weise durchgeführt wird, daß eine Ultraschallwellen in axialer Richtung aussendende und empfangende Sonde an den gewünschten Punkten auf die Meßstelle (Zahn, Zahnfleisch) aufgesetzt wird und daß die Reflexionen an den Grenzen zwischen den verschiedenen Schichten zur Anzeige der Abstandswerte herangezogen werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1 zur Bestimmung der Länge eines Zahnwurzelkanals, dadurch gekennzeichnet, daß die Reflexion des Übergangs zwischen der Zahnwurzelspitze (der härteren Substanz) und dem weicheren Zahnhalteapparat (Desmodont) bzw. Kieferknochen zur Messung ausgenutzt wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 2, bei dem in den Zahnwurzelkanal eine Sonde eingeführt und mit einer Meßeinrichtung das Erreichen der Zahnwurzelspitze durch die Sonde angezeigt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die bei Erreichen der Wurzelspitze sich einstellenden Reflexionsverhältnisse als das das Ende des Wurzelkanals anzeigende Kriterium gewertet werden.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Zahnwurzelkanal vor dem Einführen der Sonde (1) mit einer Flüssigkeit oder Paste (10) gefüllt wird, um definierte Schallübertragungsverhältnisse zu schaffen.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Sonde soweit in den Zahnwurzelkanal eingeschoben wird, bis die Laufzeit der Impulse zwischen Sondenspitze und Zahnwurzelspitze gleich Null ist, und daß dann die Eintauchtiefe der Sonde mit einem auf einer Skala der Sonde verschiebbaren Anschlag gemessen wird.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 1 zum Messen des Abstands der Oberfläche des Kieferknochens bzw. von Knochentaschen gegenüber der Zahnfleischoberfläche, dadurch gekennzeichnet, daß die Reflexion des Übergangs zwischen dem Zahnfleisch und dem Kieferknochen zur Messung ausgenutzt wird.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch 6 zum Vermessen der Tiefenverteilung der Kieferoberfläche bzw. von Knochentaschen, dadurch gekennzeichnet, daß die Sonde in einer bestimmten Reihenfolge an festgelegten Meßpunkten nacheinander auf das Zahnfleisch aufgesetzt wird und daß die gemessenen Tiefenwerte in einer von Meßpunkt zu Meßpunkt automatisch fortgeschalteten Registriereinrichtung in entsprechender Lageverteilung ausgedruckt werden.
  8. 8. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem oder mehreren der Ansprüche 2 - 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßeinrichtung aus einer mit einem Ultraschallwandler (14, 42) versehenen Sonde (1, 40) sowie einer Meßeinrichtung (2, 50) mit einem Schwingungserzeuger (22, 52), einem Schwingungsempfänger (23, 53) und einer Auswerteeinrichtung (21, 54) besteht, mit der die Laufzeit der von der Sonde (1, 40) ausgesandten und empfangenen Schwingungsimpulse gemessen bzw. angezeigt werden kann.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Sonde (1) eine elastisch biegsame Nadel ist, deren freies Ende ähnlich einer Wurzelkanalfeile konisch zu-läuft und an deren anderem Ende ein Ultraschallwandler (14) angeordnet ist, und daß die Nadel mit einer Tiefenskala (12) und einem auf dieser Skala verschiebbaren Tiefenanschlag (13) versehen ist.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswerteeinrichtung (2) eine Oszillographenanzeige (21) hat, auf der die empfangenen Schwingungsimpulse zeitlich in der einen und ihre Amplituden in der anderen Koordinaten darstellbar sind.
  11. 11. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 8 - 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwingungsimpulse eine so kurze Impulslänge haben, daß sich eine Meßauflösung von besser als einem Millimeter ergibt.
  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Sonde (40) eine etwa rechtwinklig abgeknickte Tastspitze (41) hat.
    i3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch eine Meßeinrichtung (50) und einen Drucker (56), der derart von einer Steuereinrichtung (54) gesteuert wird, daß die gemessenen Tiefenwerte in entsprechender Lageverteilung ausgedruckt werden.
DE19823211669 1982-03-30 1982-03-30 Verfahren und vorrichtung zur abstandsmessung in der dentalheilkunde Withdrawn DE3211669A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19823211669 DE3211669A1 (de) 1982-03-30 1982-03-30 Verfahren und vorrichtung zur abstandsmessung in der dentalheilkunde

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19823211669 DE3211669A1 (de) 1982-03-30 1982-03-30 Verfahren und vorrichtung zur abstandsmessung in der dentalheilkunde

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE3211669A1 true DE3211669A1 (de) 1983-10-06

Family

ID=6159695

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19823211669 Withdrawn DE3211669A1 (de) 1982-03-30 1982-03-30 Verfahren und vorrichtung zur abstandsmessung in der dentalheilkunde

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE3211669A1 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2005013848A1 (de) * 2003-08-12 2005-02-17 Uta Baumann-Giedziella Vorrichtung und verfahren zum bestimmen einer geometrischen grösse des wurzelkanals eines zahns eines lebewesens
EP1563803A1 (de) * 2004-02-11 2005-08-17 Medic.Nrg Ltd. Vorrichtung und Verfahren zur Bestimmung der Länge eines Zahnwurzelkanals
WO2005099616A1 (en) * 2004-04-16 2005-10-27 Michele Cammisa Endodontic device for detecting the root canal morphology

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2005013848A1 (de) * 2003-08-12 2005-02-17 Uta Baumann-Giedziella Vorrichtung und verfahren zum bestimmen einer geometrischen grösse des wurzelkanals eines zahns eines lebewesens
EP1563803A1 (de) * 2004-02-11 2005-08-17 Medic.Nrg Ltd. Vorrichtung und Verfahren zur Bestimmung der Länge eines Zahnwurzelkanals
US7347830B2 (en) 2004-02-11 2008-03-25 Medic.Nrg Ltd. Assemblies and methods for measuring tooth apex location
WO2005099616A1 (en) * 2004-04-16 2005-10-27 Michele Cammisa Endodontic device for detecting the root canal morphology

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69321772T2 (de) Ultraschall-Gerät zur Knochen-Anlage
DE2737109A1 (de) Ultraschall-faecherstrahl-abtastgeraet fuer laufzeit-tomographie mit rechnerauswertung
DE68908665T2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Steuerung der Abtastrichtung in einem linear angeordneten Ultraschalldopplerabtastsystem.
DE1573424B2 (de) Ultraschallpruefvorrichtung zur zerstoerungsfreien werk stoffpruefung nach dem impulsechoverfahren
DE3512053A1 (de) Geraet zur messung pulsierender teilstrukturen in einem lebenden koerper
DE2613809B2 (de) Röntgenschichtgerät zur Herstellung von Transversal-Schichtbildern
DE2848880A1 (de) Echographiegeraet
DE3518967A1 (de) Schaltungsanordnung zum erfassen der herzschlagsbewegung
DE1573391A1 (de) Ultraschalluntersuchungsgeraet
DE2655415C3 (de) Vorrichtung zum Überwachen eines Widers tandspunktschweißvorgangs
DE2848467A1 (de) Ultraschall-diagnosevorrichtung
DE3311727C2 (de) Vorrichtung zur Ermittlung der Länge einer Meßstrecke mittels Laufzeitmessung von Impulssignalen
DE19530116C2 (de) Vorrichtung zum Darstellen von Schallaufzeiten
DE2919027C2 (de) Schnittbildgerät zur Untersuchung von Objekten nach dem Ultraschall-Schnittbildverfahren
DE3211669A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur abstandsmessung in der dentalheilkunde
DE2843985C3 (de) Ultraschall-Diagnosegerät
EP0600911B1 (de) Messverfahren für die schleimhautdicke eines kieferknochenkamms
DE1248347B (de) Verfahren zur Messung der Schallgeschwindigkeit in einem Koerper
DE3311804C2 (de) Verfahren und Vorrichtung für die hervorgehobene sonographische Darstellung von Nadelspitzen
DE1573627C3 (de) Ultraschall- Impuls- Echo- oder Durchstrahlungsverfahren für die zerstörungsfreie Werkstoffprüfung von elektrisch leitenden Materialien, Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens und Verwendungen des Verfahrens zur Ankopplungskontrolle und zur Dickenmessung des Prüflings
DE3304520A1 (de) Ultraschall-wegmesser
DE1205305B (de) Einrichtung zur kontinuierlichen Messung des Fuellstandes eines eine Fluessigkeit enthaltenden Behaelters mittels Schallwellen
DE3620404C2 (de)
DE19900832A1 (de) Füllstandsermittlung mit Ultraschall
DE2115746C3 (de) Geophysikalisches Bohrlochmeßverfahren und Anordnung zu seiner Durchführung

Legal Events

Date Code Title Description
8139 Disposal/non-payment of the annual fee