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DE3211241A1 - Verfahren und anlage zum explosionsplattieren sowie koerper aus einem aufzutragenden stoff zum durchfuehren des verfahrens - Google Patents

Verfahren und anlage zum explosionsplattieren sowie koerper aus einem aufzutragenden stoff zum durchfuehren des verfahrens

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Publication number
DE3211241A1
DE3211241A1 DE19823211241 DE3211241A DE3211241A1 DE 3211241 A1 DE3211241 A1 DE 3211241A1 DE 19823211241 DE19823211241 DE 19823211241 DE 3211241 A DE3211241 A DE 3211241A DE 3211241 A1 DE3211241 A1 DE 3211241A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
workpiece
powder
edible substance
particles
holder
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19823211241
Other languages
English (en)
Other versions
DE3211241C2 (de
Inventor
Evgenij A. Astachov
Alla L. Borisova
Sergej A. Kiev Chlebnikov
Valerij S. Klimenko
Anatolij G. Pogorily
Vasilij G. Skadin
Anatolij I. Sverev
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
TS K BJURO LENINSKAJA KUZNICA
Original Assignee
TS K BJURO LENINSKAJA KUZNICA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by TS K BJURO LENINSKAJA KUZNICA filed Critical TS K BJURO LENINSKAJA KUZNICA
Priority to DE19823211241 priority Critical patent/DE3211241C2/de
Publication of DE3211241A1 publication Critical patent/DE3211241A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3211241C2 publication Critical patent/DE3211241C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K20/00Non-electric welding by applying impact or other pressure, with or without the application of heat, e.g. cladding or plating
    • B23K20/06Non-electric welding by applying impact or other pressure, with or without the application of heat, e.g. cladding or plating by means of high energy impulses, e.g. magnetic energy
    • B23K20/08Explosive welding

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Other Surface Treatments For Metallic Materials (AREA)

Description

  • Be schreibung
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf die Technologie zum Aufbringen von Beschichtungen durch Hochtemperaturspritzen und betrifft insbesondere Verfahren und die Vorrichtungen zum Explosionsplattieren sowie/bauliche Gestaltung eines Körpers aus einem verzehrbaren Stoff zum Durchführen des Verf ahrens Am erfolgreichsten kann die vorliegende Erfindung beim Aufbringen von vielstoffhaltigen Beschichtungen sowie Beschichtungen aus chemisch iktiven Stoffen verwendet werden.
  • Das Explosionsplattieren ist in der Technik seit Jahrden der zehnten bekannt und findet in1USA und1SU weitgehende, praktische Anwendung in verschiedenen Industriezweigen. Wichtige Aufgaben, die beim Aufbringen von Beschichtungen aus chemisch aktiven Stoffen mit Legierungszusätzen entstehen, sind allerdings noch nicht gelöst. Beispielsweise tritt das Problem des Explosionsplattieren sowohl mit einem solchen chemisch aktiven Metall, wie Titan, als auch mit legierten Stählen immer noch sehr in den Vordergrund. versuches herm kömmiiche Verfahren zum Aufbringen derartiger Stoffe zu verwenden (s. z.B. US-PS 3 773259 und US-PS 3 88415), ergaben keine gewünschte Ergebnisse. Als Hauptarbeitsgänge der erwähnten Verfahren sind zu verzeichen: Vermischen ei nes pulverförmigen, sich verzehrenden Stoffes mit einem gasw artigen Explosionsgemisch, impulsartige Entzündung und De-Detonation des Gemisches mit nachfolgender Beförderung des besagten Pulvers mittels eines Stromes der Detonationsprodukte für dessen Aufbringen auf ein Werkstück.
  • Aus mehreren Untersuchungen der erhaltenen Beschichtungen hat es sich herausgestellt, daß die Eigenschaften des Beschichtungsstoffes schlechter als die der sich verzehrenden Stoffe vor deren Aufbringen sind. Beim Aufbringen von chemisch aktiven Stoffen ist dies durch deren energische Oxydierung im Strom der Detonationsprodutte und beim Aufbringen von legierten Stoffen durch "Ausbrennen" von Legierungszusätzen bedingt.
  • In der US-1>S 2 714 563 ist ein Verfahren zum Aufbringen einer Mehrkomponentenbeschichtung beschrieben, bei dem als verzehrbare Stoffe ein heterogenes Gemisch verwendet wird.
  • Das besagte Verfahren beinhaltet folgende mehrmals wie der holte Arbeitsgänge: Einführung des Pulvers und des Explosionsgasgemisches in das Rohr, impulsartige Entzündung und Detonation des Explosionsgasgemisches iin Rohr und nachfolgende Beförderung des Pulvers mittels eines Stromes der Detonationsprodukte zur Oberfläche des zu bearbeitenden Werkstückes. Das pulverförmige verzehrbare Beschichtungsgut stößt .gegen die Oberfläche des Werkstück kes und bildet darauf eine Beschichtung.
  • Obwohl dieses Verfahren perspektivisch ist, ist es aber nicht im Stande, die Probleme des qualitativen Eplosionsplattierensraus chemisch aktiven oder legierten Stoffen zu lösen. Dem beschriebenen Verfahren haftet ein Nachteil an, der darin besteht, daß Legierungszusätze und chemisch aktive Stoffe leicht oxydierbar sind. Die Ursache hierfür ist das längere Verbleiben des verzehrbaren Stoffes in den betonationsprodukten bei erhöhten Temperaturen und für den fachmann auf diesem Gebiet bereits bekannt. Die dazu geeignete Technologie und die Ausrüstung bieten jedoch keine Möglichkeit, die erwähnte Ursache zu vermeiden. Um diese Aufgabe zu lösen, mwß man entweder das Werkstück dicht an der Schnittstelle des Rohres anordnen oder das Rohr verkürzen. In der Praxis laßt sich das Rohr nicht kürzer machen, weil dies zur rapiden Herabsetzung der Wärme- und kinetischen Energie des Pulvers bei dessen Aufprall gegen die Oberfläche des zu bearbeitenden Werkstückes zur undlwesentlichen Verschlechterung der Be schichtungs qualität führt.
  • Die Anlage zum Durchführen des erfindungsgemäßen Verfahrens enthält ein Gehäuse, auf welchem ein Rohr mit einem Elektroentlader, eine Mischvorrichtung für Gase und eine Pulverdosiervorrichtung, die mit dem Rohr verbunden sind, angeordnet sind, sowie einen Werkstückhalter,-welcher auch auf dem Gehäuse gegenüber der Auslaßöffnung des Rohres montiert ist. Der beschriebenen Anlage haften alle genannten Nachteile an.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verf ahren und eine Anlage zum Explosionsplattieren anzugeben, welche eine Verkleinerung des Weges des verzehrberen Stoffes im Strom der Detonationsprodukte ohne Verkürzerung des Rohres und eine Erhöhung der Qualität der Beschichtung aus chemisch aktiven oder legierten Stoffen gewährleisten.
  • Das erfindungsgemäBe Verfahren gemaß dem Patentweist anspruch folgende Vorteile auf. Vie Durchführung des Verfahrens ermöglicht es, die Verweilzeit des dispersen verzehrbaren Stoffes in dem Strom der Detonationsprodukte erheblich zu vermindern, wodurch die Oxydationswirkung der Detonationsprodukte des Explosionsgasgemisches auf den verzehrbaren Stoff praktisch vollständig ausgeschlossen wird.
  • Unter Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahren zum Explosionspiattieren ist es möglich, eine qualitative Beschichtung aus legierten und chemisch aktiven Metallen zu erhalten. Es ist dabei zu betonen, daß als Pulver, welches zum Ablösen der teilchen des verzehrbaren Stoffes dient, ein beliebiger Schleifstoft, beispielsweise Siliziumdioxid (Sand) verwendet werden kann.
  • Um eine aus zwei Komponenten zusammengesetzte Beschichtung zu erhalten, ist es vorteilhaft, die Ausführungsvariante des erfindungsgemäßen Verfahrens gemäß dem Patentanspruch 2 durchzuführen. Diese Ausführungsvariante ermöglicht es, die Beschichtungskomponente in der ganzen Beschichtungsschicht zu verteilen, was unter Anwendung der eingangs beschriebenen Verfahren mittels des Pulvergemisches kaum gelingt.
  • Bei der Anwendungals Piilvereines fein verteilten Schleifstoffes1ist es vorteilhaft, die Ausführungsvariante des erfindungsgemäßen Verfahrens gemäß dem Patentanspruch 3 durchzuführen.
  • Beim Explosionsplattieren auf liVerkstücke aus einem wärmeunbeständigen Stoff, beispielsweise aus einem Kunststoff, ist es vorteilhaft, die Ausführungsvariante des erfindungsgemäßen Verfahrens gemäß dem Patentanspruch 4 durchzuführen.
  • Es ist zu betonen, daß unter Anwendung der eingangs beschriebenen Verfahren zuia Explosionsplattieren diese Möglichkeit kaum erreichbar ist.
  • Die Ausführungsvariante des erfindungsgemäßen Verfahren nach Patentanspruch 5 gewährleistet eine Erhöhung der Qualität der Beschichtung. Diese Ausführungsvariante ermöglicht es, sowohl die Teilchen aus dem verzehrbaren Stoffe intensiver herauszuschlagen, als auch diese eilchen bis auf eine zu deren Anhalten am Werkstück hinreichende Temperatur zu erwärmen.
  • Um die Leistungsrähigkeit zu erhöhen, sowie eine Beschichtung aus einem hochschmelzenden Stoff zu erhalten, ist es vorteilhaft, die Ausführungsvariante e des ert.indungsgemaßen Verfahrens nach Patentanspruch 6 durchzuführen. Beim Erhitzen sinkt die Härte des verzehrbaren Stoffes erheblich ab, dementsprechend werden die Pulverteilchen bei deren Aufprall gegen den aus dem verzehrbaren Stoff hergestellten Körper die Teilchen aus dem letzteren herausschlagen.
  • Es wird empfohlen, beim Durchführen der Aus führungsvariante des erfindungsgemäßen Verfahrens nach Patentanspruch 6, den Körper aus dem verzehrbaren Stoff bis auf eine Temperatur gemäß dem Anspruch 7 zu erwärmen.
  • Beim Durchführen der besagten Ausführungsvariante des erfindungsgemäßen Verfahrens nach Patentanspruch 6, ist es vorteilhaft, den Körper aus dem verzehrbaren Stoff gemäß dem Patentanspruch 8 zu erwärmen.
  • Die erfindungsgemäße Anlage zum Durchführen des erfindungsgemäßen Verfahrens gemäß dem Patentanspruch 9 hat folwende Vorteile. Die baulichen Besonderheiten der erfindungsgemäßen Anlage ermöglichen es, negative Temperatureinflüsse und chemische Einflüsse (Oxydierungswirkung) der Detonationsprodukte auf den legierten oder chemisch einen aktiven verzehrbaren Stoff auf 1Minimalwert zu vermindern.
  • Die erfindungsgemäße Anlage nach Patentanspruch 10 ist am einfachsten aufgebaut.
  • Die Ausführungsform der erfindungsgemäßen Anlage nach eine Patentanspruch 11 ermöglicht es,/zerstörende Wirkung des Schleifstoffes und der Detonationsprodukte auf das Werkder stück zu verhindern. Ueber einenl Auslaßkanäle der besagten Ausführungsforin der erfindungsgemäßen Anlage werden die Teilchen, welche von der Oberfläche des Körpers aus dem verzehrdem Werkstück zubaren Stoff abgelöst sin&/ und über den anderen die Teilchen des Schleifstoffes vom Werkstück abgeführt.
  • Die Ausführungsform der erfindungsgemäßen Anlage gemäß dem Patentanspruch 12 gewährleistet eine Erhöhung der Leistungsfähigkeit. Die bauliche Gestaltung dieser Ausführungseine form der Erfindung ermöglicht es, elektrische Entladung im ionisierten Strom der Detonationsprodukte zu schaffen, wodurch die Teilchen des verzehrbaren Stoffes auf das Werkstück übertragen werden.
  • Der erfindungsgemäße aus dem verzehrbaren Stoff hergestellte Körper zum Durchführen des erfindungsgernäßen Verfahrens hat gemäß dem Patentanspruch 13/folgende Vorteile. Unter Anwendung des Körpers der besagten usführungsform ist es möglich, hochqualitative, aus mehreren Komponenten zusammengesetzte Beschichtungen zu erhalten.
  • Es ist eine Ausführungsforn des erfindungsgemaden aus dem verzehrbaren Stoff hergestellten Körpers nach Patentanspruch 14 möglich.
  • Es ist ferner eine Ausführungsform des erfindungsgemäusen aus dem verzehrbaren Stoff hergestellten Körper nach Patentanspruch 15 möglich.
  • Im weiteren wird die vorliegende Erfindung an Hand der ausführlicher Beschreibung konkreter Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäßen Verfahrens, der erfindungsgemäßen Anlage und des erfindungsgeinäßen Körpers unter Bezugnahme auf Zeichnungen näher erläutert.
  • Es zeigt: Fig. 1 ein Funktionsbild der erfindungsgemäßen Anlage zum Explosionsplattieren; Fig. 2 eine AusSührunisform der erfindungsgemäßen Anlage, in welcher der Körper aus dem verzehrbaren Stoff als Halter dient, im Längsschnitt; Fig. 3 ein Funktionsbild der erfindungsgemäßen Anlage zum Explosionsplattieren von wärmeunbeständigen Werkstükken; i'ig. 4 eine Ausführungsform des Rohres mit der V-förmig ausgeführten Auslaßöffnung der erfindungsgeinäßen Anlage, im Längsschnitt; Fig. 5 ein Funktionsbild einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Anlage mit einer zusätzlichen Gleichstromquelle; Fig. 6 eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen aus einem verzehrbaren Stoff hergestellten Körpers, welcher in Form von Stäben ausgeführt ist; Fig. 7 eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen aus einem verzehrbaren Stoff hergestellten Körpers, welcher ein Plattenpaket darstellt.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren zum Explosionsplattieren wird unter Anwendung der in den Zeichnungen dargestellten Anlage durchgeführt.
  • Die Anlage enthält ein Gehäuse 1 (5. Fig. 1), auf welchem ein Rohr 2 mit einem Elektroentlader 3 angeordnet ist.
  • Auf dem Gehäuse 1 sind noch eine trjischvorrichtung 4 für Gase und eine Piilverdosiervorrichtung 5 angeordnet. Die Mischvorrichtung 4 ist über einen Rohranschluß 6 und die Dosiervorrichtung 5 über einen Rohranschluß 7 mit dem Rohr 2 verbunden. Auf dem Gehäuse 1 gegenüber der Auslaßöffnung des Rohres 2 ist ein Halter 8einesWerkstückes 9 montiert. Gemäß für der Erfindung ist die Anlage mit einem Halter 10/einen aus einem verzehrbaren Stoff hergestellten Körper 11 versehen. Der Halter 10 ist auf dem Gehäuse 1 vor dem lIalter 8 des Werkstückes 9 derart angeordnet, daß sich der auf ihm befestigte, aus dem verzehrbaren Stoff hergestellte Körper 11 auf dem Weg der Detonationsprodukte befindet. Es ist zu betonen, daß der verzehrbare Stoff einen festen Körper darstellt, welcher verschiedene Ausführungsformen aufweisen kann.
  • In Fig. 2 ist eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Anlage gezeigt, in welcher als Halter 10 des Körpers 11 die Auslaßöffnung des Rohres 2 dient. Der Körper 11 aus dem verzehrbaren Stoff kann in diesem Falle in Form einer Einlage 12 und in iorm eines umströmten,auf Stützen 14 koaxial zum Rohr 2 befestigten Werkstückes 13 ausgeführt werden.
  • Zum Aufbringen von Beschichtungen auf Werkstücke aus wärmeunbeständigen Stoffen dient eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Anlage, deren Funktionsbild in Fig. 3 dargestellt ist. Wie es aus diesem Funktionsbild ersichtlich ist ist der Halter 8 des Werkstückes 9 von der Mittellinie des Rohres 2 derart versetzt, daß die Detonationsprodukte nicht an das Werkstück 9 gelaneine gen können. Der Körper 11 weistlflache Oberfläche 15 auf, welche zur Mittellinie des Rohres 2 unter einem Winkel vc (o°d Oc 4 90°) gerichtet ist. Die dem Rohr 2 zugekehrte Oberfläche 15 ist gleich der Fläche der Projektion des Querschnittes des Rohres auf die letztere. Das Werkstück 9 ist in einem Halter 8 mit einem Abstand 1 von; Körper 11 senkrecht zur Oberfläche 15 eingespannt. Der Abstand 1 wird nach folgender Formel berechnet: wobei der Abstand von der Auslaßöffnung des Rohres 2 bis um Idittelpunkt der Oberfläche 15; der D -linnere Durchmesser des Rohres 2; der Ja -/Stromöffnungswinkel der betonationsprodukte ist.
  • Die Ausführungsform des Rohres 2, die in Fig. 4 gezeigt eine ist, ermöglicht es,/zerstörende Wirkung des Schleifpulvers und der Detonationsprodukte auf das Werkstück zu verhindern.
  • Gemäß dieser Ausführungsform ist die Auslaßöffnung des Rohres 2 V-förmig ausgeführt. Der innere Rohrkanal 16 ist an seinem Auslaßende in zwei Auslaßkanäle 17 bzw. 18 getrennt. Der II alt er 10 des aus dem verzehrbaren Stoff hergestellten Körpers 11 ist direkt an der Stelle der Teilung des Rohrkanals 16 verankert. Der Auslaßkanal 17 dient zur Entnahme einer bestimmten Menge des dispersen, als Pulver verwendbaren Schleifstoffes. Gegenüber dem Auslaßkanal 18 ist der Halter 8 des Werkstückes 9 angeordnet.
  • Es ist weiterhin eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Anlage möglich, welche in Fig. 5 dargestellt ist. Diese Ausführungsform ist im wesentlichen analog der in Fig. 1 gezeigten und oben beschriebenen Ausführungsform der Anlage aufgebaut und enthält zusätzlich eine Gleichstromquelle 19. Der Pluspol der Gleichstromquelle 19 ist an den Halter 10 des aus dem verzehrbaren Stoff hergestellten Körpers 11 angeschlossen. Der Heiter 10 und der Körper 11 sind dabei aus stromleitenden Stoffen ausgeführt. Der Minuspol der Gleichstromquelle 19 ist an den Halter 8 des Werkstückes 9 angeschlossen, die beide auch aus stromleitenden Stoffen ausgeführt sind.
  • Für die Durchführung der Ausführungsvariante des erfindungsgemäßen Verfahrens mit Erwärmung des aus dem verzehrbaren Stoff hergestellten Körpers 11 kann die erfindungsgemäße Anlage mit einem bekannten ElektrokontaktheizÖerät (in der eichnungen nicht gezeigt) vorgesehen werden. Die Schalt stücke dieses Gerätes können dabei als Halter 10 des Körpers 11 verwendet werden.
  • Um eine Mehrkornponentenbeschichtung zu erhalten, ist es vorteilhaft einen Körper 11 zu verwenden, welcher aus mehreren Elemente die aus verschiedenen, die Beschichtungskomponenten bildenden Stoffen hergestellt sind, aufgebaut ist. Die erwähnten Elemente sind zu einen kompakten Paket (s. Fig. 6 und 7) zusammengebaut. Es ist ferner eine Ausführungsforn des Körpers 11 möglich, bei welcher diese Elemente in Form von Stäben 20 mit einem Umfassungseiner spannbügel 21 (s. Fig. 6) ausgeführt sind. Gemäß / anderen Ausführungsforn des erfindungsgemäßen Körpers 11 sind diese Elemente in Form von mit Hilfe von Bolzen und Klemmleisten 23 zu einem Paket zusammengezogenen Platten 22 (s. Fig. 7) ausgeführt.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren zum Explosionsplattieren wird unter Anwendung der beschriebenen Anlage folgenderweise durchgeführt.
  • Aus der Dosiervorrichtung 5 wird Pulver über den Rohranschluß 7 in das Rohr 2 eingeführt. Gleichzeitig wird ein Explosionsgasgemisch aus der '.ischvorrichtung 4 über den Rohranschluß 6 dem Rohr 2 zugeführt. Mittels eines Blektroentladers 3 wird das Explosionsgasgemisch in dem Rohr 3 impulsartig entzündet, was eine Detonation des letzteren zur Folge hat. Die in den Detonationsprodukten fein verteilten Teilchen des Pulvers werden von dem wahrend der detonation entstandenen Strom der gasartigen Detonationsprodukte eingefangen. Gemäß der erfindung wird mindestens ein Teil des verzehrbaren Stoffes als im Weg der Detonationsprodukte aneordneter körper 11 verwendet. Der Strom der Detonationsprodukte wird dem aus dem verzehrbaren Stoft hergestellten Körper 11 zugeführt. Die in dem Strom der Detonationsprodukte beweglichen Pulverteilchen lösen die Teilchen des verzehrbaren Stoffes von der Oberfläche des Körpers 11 ab. Die abgelösten Teilchen werden der Oberfläche des Werkstückes 9 zugefijhrt. Die Teilchen des verzehrbaren Stoff fes prallen auf die Oberfläche des Werkstückes 9 und bilden darauf eine Beschichtung.
  • Gemäß der Ausführungsvariante des erfindungsgemäßen Verfahrens kann als Pulver die Teilchen einer der Beschichtungskomponentenverwendet werden. Dabei werden die aus dem Körper 11 abgelösten Teilchen der Oberfläche des Werkstückes 9 zusammen mit den Teilchen des Pulvers zugegeben. Die Übertragung der abgelösten 'teilchen auf die Oberfläche des Werkstückes 9 erfolgt sowohl auf Grund kinetischer Energie, welche den Teilchen bei deren Aufprall mitgeteilt wird, als auch wegen des gasdynamischen Stromdruckes der Detonationsprodukte. Eine derartige Ausführungsvariante des erfindungsgemäßen Verfahrens ermöglicht es, eine Zweikomponentenbeschichtung zu erhalten. Wenn als Körper 11 dessen in Sig. 6 und 7 gezeigte Austührungstormm verwendet werden, wird es nach der Durchführung der beschriebenen Reihenfolge der Arbeitsgänge möglich, eine Mehrkomponentenbeschichtung zu erhalten.
  • Die in hig. 2 gezeigte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Anlage funktioniert im wesentlichen genau so, wie es oben beschrieben ist. Aber in diesem halle wird als Körper 11 die Einlage 12 und der umströmte Körper 13 verwendet, welche aus dem verzehrbaren Stoff gefertigt sind. Der Vorgang erfolgt in der Auslaßöffnung des Rohres 2. Auf die Oberfläche des Werkstückes 9 werden die abgelösten Teilchen des verzehrbaren Stoffes durch den gasdynamischen Stromdruck der Detonationsprodukte hinter dem umströmten Körper 13 übertragen.
  • Zur Erhaltung einer Beschichtung aus legierten Stoffen und Stoffen von hoher Festigkeit und hoher chemischer Akti=-vität ist es vorteilhaft, eine Ausführungsvariante des erfindungsgemäßen Verfahrens mittels der in sig. 3 gezeigten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Anlage durchzuführen.
  • Gemäß dieser Ausführungsvariante kann als Pulver ein disperser Schleifstoff verwendet werden. Die von der Oberfläche des Körpers 11 abgelösten Teilchen des verzehrbaren Stoffes werden der Oberfläche des Werkstückes getrennt von den Teilchen des Schleifstoffes zugeführt. Um die erwähnten Teilchen zu trennen, kann der Körper 11 (s. Fig. 2) als Prallblech verwendet werden. Dabei können die Teilchen des Schleifstoffes nach deren Aufprall gegen den Körper 11 nicht in die Zone des Beschichtungsaufbringens gelangen, während die kleineren und leith ten Teilchen des verzehrbaren Stoffes infolge der Verwirbelung in dem Strom der Detonationsprodukte bleiben und sanit auf der Oberfläche des Werkstückes eine Beschichtung bilden.
  • Beim lLuSbringen von Beschichtungen auf Werkstücke aus wärmeunbeständigen Stoffen kann die Ausführungsvariante des erfindungsg;eniäßen Verfahrens durchgeführt werden, bei welcher das Werkstück 9 auBerhalb des Stromes der Detonationsprodukte angeordnet ist. Beim Herausschlagen der Teilchen des verzehrbaren Stoffes aus dem Körper 11 wird den letzteren kinetische Energie mitgeteilt, die für deren Austritt aus dem Strom der Detonationsprodukte genügend ist. Dabei wird die dem Rohr 2 zugekehrte Oberfläche 15 des Körpers 11 zur Sittellinie des Rohres 2 unter einem Winkel OL (s. Fig. 3) gerichtet. In diesem Falle ist es vorteilhaft, als Pulver einen dispersen Schleifstoff zu verwenden.
  • Es wird ferner empfohlen, einen derartigen Schleifstoff zu verwenden, dessen Schmeiztemperatur und Härte die des verzehrbaren Stoffes überschreiten.
  • Die Ausführungsvariante des erfindungsgemäßen Verf ahrens, bei welcher der aus dem verzehrbaren Stoff hergestellte Körper vor dem Aufbringen der Beschichtung zuerst erwärmt wird, gewährleistet eine Erhöhung der Leistungsfähigkein. Der Körper 11 muß nicht unbedingt vorher erwärmt werden, er kann auch im Laufe des Beschichtungsaufbringens, d.h. ständig erwärmt werden. Die Erwärmung erfolgt sehr einfach, wenn durch den Körper 11 elektrischer Strom durchgeleitet wird. Beste Ergebnisse werden erreicht, wenn der Körper 11 bis auf eine Temperatur erwärmt wird, bei welcher dessen Härte die des als Pulver verwendbaren Schleifstoffes erheblich unterschreitet.
  • Die in Fig. 4 gezeigte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Anlage funktioniert im wesentlichen analog der in Fig. 3 gezeigten Anlage. Die Teilchen des dispersen Schleifstoffes werden jedoch in diesem Falle nach deren Aufprall gegen den Körper 11 über den Kanal 17 abgeführt, während die abgelösten Teilchen des verzehrbaren Stoffes über den Kanal 18 dem Werkstück 9 zugeführt werden.
  • Die Besonderheit der in Fig. 5 gezeigten Ausführungseinem form der erfindungsgemaBen Anlage besteht darin, daß bei / Schuß im Strom der lonisierten Detonationsprodukte zwischen dem Körper 11 und dem Werkstück 9 eine selbständige elektrische Entladung entsteht. Durch diese elektrische hintladung wird die Ubertragung der Teilchen des verzehrbaren Stoffes auf die Oberfläche des Werkstückes 9wesentlich beschleunigt.
  • Eine beliebige der beschriebenen Ausführungsvarianten des erfindungsgemäßen Verf ahrens kann somit zum Aufbringen von Mehrkomponentenbeschichtungen durchgeführt werden, wenn als Körper 11 dessen verschiedene in Fig. 6 und 7 gezeigte Ausführungsform verwendet werden.
  • Im weiteren wird das Wesen des erfindungsgeinäßen Verfahrens an Hand von konkreten Ausführungsbeispielen näher erläutert.
  • Beispiel 1.
  • Das Explosionsplattieren erfolgt in diesem Falle unter Anwendung einer Anlage mit einem Rohr von 21 mm Durchmesser und einer 1,3 m Länge. Als Pulver kann dabei Siliziumdioxid (Sand), dessen Dispersionsgrad in einem Bereich von 220 bis 400 m liegt, und als Explosionsgeinisch ein Gasgemisch aus Brennstoff (Azetylen), Oxydierungsmittel (Sauerstoff) und Inertgas (Stickstoff) verwendet werden.
  • Azetylen vermischt man erst mit dem Sauerstoff und-verdünnt ferner das erhaltene Azetylen-Sauerstoff-Gemisch mit Stickstoff in einem Verhältnis von C2H2 : O2 : N2= 1 : 1,5 1,5.
  • Vor der Gasexplosion beschickt man das Rohr mit dem pulverförmigen Siliziumdioxid. Das Beschicken erfolgt durch Einblasen des Pulvers mittels des Inertgases Stickstoff Der Verbrauch an N2 beträgt 0,8 m3 pro Stunde und die Pulverbeschichtungsdauer beträgt 125 ins. Die Zugabe des Pulvers in das Rohr kommt 70 ms vor der Explosion zum Stillstand.
  • Als Körper aus verzehrbarem Stoff verwendet maneine rechtwinklige Platte aus legiertem Stahl mit folgender Zusammensetzung (in Ma.-«/c): Eisen ....................... 86,93 Chrom ....................... 13 Kohlenstoff ................. 0,07 Die erwähnte latte stellt man unter einem Winkel von 400 zur mittellinie des Rohres ein, wobei sich die obere Kante der Platte auf der Höhe der mittellinie des Rohres in einem Abstand von 20 mm von der Oberfläche des zu bear-Leitenden Werkstückes befindet. Das Werkstück ist aus einem Konstruktionsstahl mit einem Gehalt an Kohlenstoff von 0,o1/o gefertigt.
  • Der Abstand von der Schnittstelle des Rohres bis zur Oberfläche des zu bearbeitenden Werkstückes beträgt 100 mm.
  • nach 100 Schüssen der Anlage, welche mit einer Geschwindigkeit von 4 Schüssen pro Sekunde arbeitet, bildet sich auf der Oberfläche des Werkstückes eine 180 fm dicke Schicht des Uberzuges aus dem legierten Stahls Die erwähnte Beschichtung zeichnet sich durch folgende physikalisch-mechanischen Eigenschaften aus.
  • Haftfähigkeit der Beschichtung am Werkstück in kp/mm² ............. 4,5 Porosität in % ..................... 1 Höhe der Mikrounebenheiten in µm ... 15 Zum Vergleich führt man ein bekanntes Verfahren des Explosionsplattieren mit demselben Werkstück durch. Als Pulver (verzehrbarer Stoff) kann dabei legierter Stahl mit folgender Zusammensetzung in Ma.-%: Eisen ............................... 86,93 Chrom ............................... 13,00 Kohlenstoff ......................... 0,07 verwendet werden.
  • Die Ergebnisse der Vergleichanalyse der erhaltenen Be schichtungen, welche nach dem erfindungsgemäßen und herkömmlichen Verfahren aufgebracht sind, sind in nachstehender Tabelle angeführt.
  • Verfahren Gehalt des Gehalt Beschich- Makrohärte des Explo- verzehrba- der Be- tungsphasen der Besionsplat- ren Aus- schich- schichtung tierens zu arzt ss gangsstof- tung an in kp/mm2 fes an Koh- Kohlenlenstoff stoff in in % herkömmliches Verfahren 0,07 0,01 Ferrit 300 erfindungsgemaßes Verfah- Ferrit -ren 0,07 0,05 Martensit 500 Diese Tabelle zeigt wie stark das Kohlenstoffausbrennen während des Explosionsplattieren dank der Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens vermindert ist.
  • Beispiel 2.
  • Das Aufbringen einer aus zwei komponenten zusammengesetzten Beschichtung aus Wolfram und Kupfer erfolgt gemäß der erfindung unter Anwendung einer Anlage mit einem zylinderförmigen Rohr von einem Innendurchmesser von 21 mm und einer Länge von 1,4 m. I)ie Anlage arbeitet mit einer Geschwindigkeit von 4 Schüssen pro Sekunde. Als Explosionsgemisch verwendet man ein Gasgemisch aus Azetylen und Sauerstoff in einem Verhältnis von 1 : 1,5 und als Pulver Wolfram mit einem Dispersionsgrad von 5 bis 40 yum. Der körper aus verzehrbarem Stoff ist aus kupfer ausgeführt. Das Werkstück stellt man in einem Abstand von 8 cm von der Schnittstelle des Rohres ein. Nach 100 Schüssen bildet sich auf dem Werkstück eine 150 µm dicke Beschichtung.
  • Aus den erhaltenen Ergebnissen ist es ersichtlich, daß die Komponenten(Woliram und Kupfer) in der Beschichtungsschicht gleichmäßig verteilt sind. Die Höhe der ffjikrouneben heiten beträgt höchstens 20 jim. Die Haftfestigkeit der Beschichtung am Werkstück beträgt 2,5 kp/mm2.
  • Flach einem herköimnlichen Verfahren zum Explosionsplattieren unter Anwendung als Pulver eines Gemisches aus Kupfer-und Nolframpulver erhält man eine geschichtete Beschichtung.
  • Eine gleichmäßige Beschichtung nach den bekannten Verfahren ist kaum zu erhalten.
  • Beispiel 3.
  • Das Aufbringen einer aus zwei Komponenten zusammengesetzten Beschichtung aus Wolfram und Kupfer erfolgt nach der im Beispiel 2 beschriebenen Methode unter beachtung derselben Betriebsdaten. Den aus Kupfer (verzehrbarer Stoff) hergestellten Körper erwärmt man allerdings auf eine Temperatur von 40000. Die 150 zum dicke Beschichtung erhält man bereits nach 50 Schüssen. Die erwärmung des aus dem verzqhrbaren Stoff hergestellten Körpers führt man mit ifilfe von elektrischem Strom durch.
  • Im Vergleich mit dem Beispiel 2 gelingt es somit, die Leistungsfähigkeit um das doppelte zu erhöhen.
  • Die angeführten AusfuIlrungsbeispiele der Erfindung lassen änderungen und Ergänzungen zu, die für den Fachmann auf dem betreffenden Gebiet der technik offenkundig sind. Auch weitere Ausführungen der ArfindurE sind möglich, wobei der Erfindungstatbestand und -inhalt im Rahmen der Patentansprüche erhalten bleiben.

Claims (15)

  1. VERFAHREN UND ANLAGE ZUM EXPLOSIONSPAWTInREN SOWIE KÖRPER AUS EINEM AUFZUTRAGENDEN STOFF ZUM DURCHFÜHREN DES VERFAHRENS P a t e n t a n s p r ü c h e: Verfahren zum Explosionsplattieren unter Anwendung einer Anlage, welche ein Rohr mit einem Elektroentlader aufweist, bei dem folgende Arbeitsgänge: - Einführung des Pulvers und des xplosionsgasgemisches in das Rohr, - impulsartige entzündung und Detonation des Explosionsgasgemisches im Rohr, - nachfolgende Beförderung des Pulvers mittels eines während der Detonation entstandenen Stromes der Detonationsprodukte in Richtung auf das Werkstück zum Beschichten dessen Oberfläche mit einem verzehrbaren Stoff, mehrmals wiederholt werden, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß mindestens ein leil des verzehrbaren Stoffes als kompakter iXör.)er verwendet, *nachfolgend: verzehrbarer Stoff daß der Strom der Detonationsprodukte dem aus dem verzehrbaren Stoff hergestellte örper zugeführt wird und daß die Teilchen von der Oberfläche des aus dem verzehrbaren Stoff hergestellten Körpers durch in dem Strom der Detonationsprodukte bewegliche Pulverteilchen abgelöst und der Oberfläche des Werkstückes zugeführt werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß als Pulver Teilchen einer der Beschichtungskomponenten verwendet werden und daß die von der Oberfläche des aus dem verzehrbaren Stoff hergestellten Körpers abgelösten Teilchen der Oberfläche des Werkstückes mittels des Stromes der Detonationsprodukte zusanirijen mit den Teilchen des Pulvers zugeführt werden
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß als Pulver ein disperser Schleitstoff verwendet wird und daß die von der Oberfläche des aus dem verzehrbaren Stoff hergestellten hörpers abgelösten Teilchen der Oberfläche des Werkstückes getrennt von den Teilchen des Pulvers zugeführt werden.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 3, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e C, daß die von der Oberfläche des aus dem verzehrbaren Stoff hergestellten Körpers abgelösten Teilchen der oberfläche des Werkstückes zugeführt werden, welches außerhalb des 5 stromes der Detonationsprodukte angeordnet ist, wobei den Teilchen bei. deren Ablösen kinetische Energie mitgeteilt wird, durch die sie aus dem Strom hinausbefördert werden.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 3, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß die Schmelztemperatur und die Härte des Schleifstoffes die des verzehrbaren Stoffes überschreiten.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 1, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e tp daß der aus dem verzehrbaren Stoff hergestellte Körper vor dem Aufbringen aifl das zu bearbeitende Werkstück zuerst erwärmt wird.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch 6, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß der aus dem verzehrbaren Stoff hergestellte Körper bis auf eine Temperatur erwärmt wird, bei welcher dessen Härte die Härte des verwendeten Schleifpulvers unterschreitet.
  8. d. Verfahren nach Anspruch 6, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß der aus dem verzehrbaren Stoff hergestellte Körper erwärmt wird, indem durch den letzteren elektrischer Strom durchgeleitet wird.
  9. 9. Anlage zum Durchführen des Verfahrens nach Anspruch 1, enthaltend - ein Gehäuse, - ein auf dem Gehäuse angeordnetes Rohr, - einen innerhalb des Gehäuses befestigten Elektroentlader, - eine ialischvorrichtung für Gase sowie eine >ulverdosiervorrichtung, welche mit dem Rohr verbunden sind, - einen Werkstückhalter, welcher auf dem Gehäuse gegegenüber der Auslaßöffnung des Rohres montiert ist, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß sie zusätzlich einen vor dem Halter (8) des Werkstück (9) angeordneten für Halter (10)/einen aus dem verzehrbaren Stoff hergestellten Körper (11) aufweist.
  10. 10. Anlage nach Anspruch 9, d a dur c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß als Halter (10) des aus dem verzehrbaren Stoff hergestellten Körpers (11) die Anslaß-Öffnung des Rohres (2) dient.
  11. 11. Anlage nach Anspruch 10, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Auslaßöffnung des Rohres (2) V-förmig ausgeführt und der Innenkanal (16) des Rohres (2) an seinem Auslaßende in zwei Auslaßkanäle (17 bZWb 16) getrennt ist und daß der Halter (10) des aus dem verzehrbaren Stoff hergestellten Körpers an der Stelle der Teilung des Kanals (16) verankert ist.
  12. 12. Anlage nach Anspruch 9, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß sie zusätzlich eine Gleichstromquelle (19) enthält, wobeieiner der Pole dieser Quelle (19) an den Halter (10) des Körpers (11) und der andere an den Halter (d) des Werkstückes (9) angeschlossen ist.
  13. 13. Körper aus verzehrbaren Stoff zum Durchführen des Verfahrens nach Anspruch 1, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß er aus mehreren, aus verschiedenen, die Bescklichtune-,skomponenten bildenden Stoffen eferti'ten Elementen aufgebaut ist, welche zu einem kompakten Paket zusammengezogen sind.
  14. 14. Körper aus verzehrbarein Stoff nach Anspruch 13, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Elemente in Form von Stäben (20) ausgeführt sind.
  15. 15. Körper aus verzehrbarein Stoff nach Anspruch 13, d a du r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Elemente in Form von Platten (22) ausgeführt sind.
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