DE3208435C2 - Steuerungsvorrichtung zum Führen eines Lichtbogenschweißautomaten - Google Patents
Steuerungsvorrichtung zum Führen eines LichtbogenschweißautomatenInfo
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Abstract
Bei der erfindungsgemäßen Steuervorrichtung für einen Lichtbogen-Schweißautomaten speichert eine Steuerkonsole (10) die Schweißbedingungen bei Beendigung eines Schweißvorgangs. Wenn während der Durchführung des Schweißvorgangs eine Einstellung oder Unterbrechung desselben angewiesen wird, erfolgt das Schweißen unter den gespeicherten Schweißbedingungen, wobei ein Schweißautomat (16) an einem Unterbrechungspunkt angehalten wird. Die Steuerkonsole (10) enthält weiterhin zwei Speicher (34, 36) zur Speicherung der Position bzw. des Orts des Unterbrechungspunkts sowie einer augenblicklichen und der nächsten Position des Schweißautomaten (16) mit Koeffizienten für eine lineare Interpolation. Bei Wiederaufnahme des Schweißvorgangs nach einer Verschiebung des Schweißautomaten (16) vom Unterbrechungspunkt zu einem anderen Punkt wird ein Schweißkopf bzw. Schweißbrenner (18) automatisch längs einer Linie, die durch die beiden Punkte sowie durch mittels Berechnungen der Inhalte der Speicher (34, 36) interpolierte Punkte verläuft, zum Unterbrechungspunkt zurückgeführt. Der Schweißkopf (18) wird dabei über Vorgabepunkte (taught points) und ähnlich interpolierte Punkte bewegt.
Description
zelheiten oder Inhalte der Speicher nach Fig. 1,
Fig. 3 eine graphische Darstellung der Bewegungsbahn der Schweißkopfspitze bei Steuerung durch die
Anordnung nach Fig. 1,
Fig. 4 eine Fig. 1 ähnelnde Darstellung einer Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 5, 6 und 7 Diagramme zur Veranschaulichung der Einzelheiten bzw. Inhalte einiger Speicher bei der
Anordnung nach Fig. 4,
Fig. 8 ein dreidimensionales orthogonales Koordinatensystem
zur Bestellung von Position (Ort) und Neigung
des Arbeitsautomat-Hauptteils mit dem Schweißkopf bei der Anordnung nach Fig. 4, und
Fig. 9 eine graphische Darstellung zur Erläuterung der Arbeitsweise der Anordnung nach Fig. 4.
In Fig. 1 ist eine bekannte Schweißautomat-Steuervorrichtung dargestellt. Diese Anordnung umfaßt eine
Steuerkonsole 10 und einen Eingabe- bzw. Vorgabekasten 12 mit einer Anzahl von Richtungs(angabe)-Drucktasten
12 α. von denen bei der dargestellten Ausfuhrungsform zehn Drucktasten vorgesehen sinci, die äi
zwei mit Plus- und Minuszeichen bezeichneten Zeilen sowie fünf mit den Buchstaben X, Y, Z, α bzw.ß bezeichneten
Spalten zu je zwei Drucktasten angeordnet sind. Über der mit X bezeichneten Richtungs-Drucktaste
12 α ist eine Registrier- bzw. Aufzeichnungs-Drucktaste 12 b angeordnet.
Neben den Schaltern 24 α und 24 b enthält die Steuerkonsole
10 ein Tastenfeld 26 und eine Anzeigeeinheit 28, die in Fig. 1 mit CRTfw Kathodenstrahlröhre
bezeichnet ist. Das Tastenfeld 26 enthält eine Anzahl ve η Tasten zur Einstellung der Schweißbedingungen für
den jeweiligen Schweißvorgang. Die Steuerkonsole 10 umfaßt weiterhin eine Zentraleinheit 30, einen Steuerprogramm-Speicher
32, in dem ein Steuerprogramm gespeichert ist, einen ersten Speicher 34 zur Speicherung
der Koordinaten der Positionen bzw. Orte einer Vielzahl von durch den Vorgabekasten 12 bestimmten
Punkten sowf-; einen zweiten Speicher 36 zur Speicherung
der Schweißbedingungen an jedem der Punkte, an denen der jeweilige Lichtpunktschweißvorgang durchgefühn
werden soll und weiterhin einen mit dem Vorgabekasten 12, den Schaltern 24 α und 24 b, dem Tastenfeld
26 und der Anzeigeeinheit 28 verbundenen Eingabe/Ausgabeanschluß 38.
Die Steuerkonsole 10 enthält weiterhin eine Sammelschiene 10 α, über welche die Zentraleinheit 30 veranlaßt
werden kann, Signale zu und von den Speichern 32, 34 und 36 sowie zum und vom Eingabe/Ausgabeanschluß
38 zu liefern bzw. abzunehmen. Die Sammelschiene 10 c ist sowohl mit einem Lagenregler 40 als
auch mit einem Schweißstromquellenregler 42 verbunden. Der Lagenregler 40 ist seinerseits an eine Arbeitsautomat-Ansteuereinheit
44 angeschlossen, die ihrerseits mit dem Hauptteil 16 des Arbeitsautomaten verbunden
ist, während der Schweißstromquellen-Regler 42 mit der Schweißstromquelle 14 verbunden ist, die
ihrerseits mit dem Schweißkopf 18 und dem Werkstück 26 verbunden ist.
Die Arbeitsweise der Anordnung nach Fig. 1 ist im folgenden anhand von Fig. 2, welche die Speicherinhalte
von erstem und zweitem Speicher 34 bzw. 36 darstellt, sowie Fig. 3 erläutert, die eine Bewegungsbahn
des Endes des Schweißkopfes 18 über dem Werkstück 26 darstellt. Die Richtungs(angabe)-Drucktaste 12 a des
Vorgabekastens 12 wird e rtsprechend gedrückt, so daß der Schweißkopf 18 über den Eingabe/Ausgabeanschluß
32, die Sammelschiene 10 α, den Lagenregler
40 und die Ansteuereinheit 44 veranlaßt wird, sich zu einem ersten Punkt P1 neben dem Werkstück 22 zu
bewegen (vgl. Fig. 3). Sodann wird die Aufzeichnungs-Drucktaste 12 b gedrückt, um im ersten Speicher 34 drei
5 orthogonale Koordinaten X, Y und Z sowie die Lage α,β und γ des Schweißkopfes relativ zu den drei orthogonalen
Achsen des betreffenden dreidimensionalen orthogonalen Koordinatensystems (nicht dargestellt) an dieser
Stelle über den Eingabe/Ausgabeanschluß 34 und die Sammelschiene 10 α zu speichern. Dieser Vorgang
wird für die folgenden Punkte am Werkstück 22 wiederholt, so daß im zweiten Speicher aufeinanderfolgend die
Koordinaten der Positionen sowie der Lagen des Schweißkopfes an diesen Punkten gespeichert werden.
Beim dargestellten Ausführungsbeispiel wird der Schweißkopf 18 mittels des Vorgabekastens 12 auf die
Positionen und Lagen an vier Punkten Ργ bis <FJ programmiert,
wobei der Speicher 34 mehrere Abschnitte 34-1, 34-2,... M-N, d. h. jeweils einen für jeden von N Punkten,
aufweist
Bei diesem Ausführungsbeispiel werden in jedem der vier Abschnitte 34-1 bis 34-4 die entsprechenden Koordinaten
Xh Y1 und Z1 der Position sowie die Neigungen
aj,ß, und y, (mit / = 1,2,3 oder 4) des Schweißkopfes an
den PunLien P1, P2, I\ bzw. i$ gespeichert. Die restlichen
Speicherabschnitte, die mit einem Speicherabschnitt IS-N enden, sind unbelegt, weil nur vier Punkte P1 bis ΡΛ
vorgegeben sind.
Anschließend werden am Tastenfeld 26 durch entsprechende Betätigung die Schweißbedingungen an
jedem Punkt zur Durchführung des betreffenden Lichtbogenschweißvorgangs eingestellt, und über den Eingabe/Ausgabeanschluß
38 und die Sammelschiene 10 a im zweiten Speicher 36 abgespeichert. Mittels des Tasienfeldes
26 wird zunächst der Punkt P1 als Schweiß-Ausgangspunkt
festgelegt, wobei auf noch zu beschreibende Weise ein Befehl zur Einleitung eines Schweißvorgangs in einer passenden Position des zweiten Speichers
36 abgespeichert wird. Gemäß Fig. 2 ist der zwei'e Speicher 38 in mehrere Abschnitte 36-1, 36-2,
... 36-yV unterteilt, von denen jeder einem von N Punkten,
wie im Fall des ersten Speichers 34, entspricht. Beim zweiten Speicher 36 ist jedoch der dem Schweiß-Ausgangspunkt
zugeordnete erste Abschnitt 36-1 in zwei Unterabschnitte unterteilt. Der erste Unterabschnitt
enthält eine erste Position 36 a, die dem ersten bzw. Schweiß-Ausgangspunkt P1 zugewiesen ist,
eine zweite Position 36 b, in welcher der Befehl zur Einleitung
des Schweißvorgangs gespeichert ist, sowie drei weitere Positionen S6c bis 36*. Der zweite Unterabschnitt
enthält vier Positionen, in denen die Schweißbedingungen am Punkt P1 gespeichert sind, wobei seine
erste Position mit 36/ bezeichnet ist.
Hierauf werden durch entsprechende Betätigung des Tastenfelds 26 die Schweißbedingungen, wie tichweißspannung, Schweißstrom, Schweißgeschwindigkeit usw., für einen zwischen den Punkten P1 und /$ durchzuführenden Schweiii"organg im zweiten Unterabschnitt, ausgehend von der Position 36/, abgespeichert. Der zweite Unterabschnitt enthält weiterhin eine letzte Position, in welcher die durch einen nicht dargestellten Schweißeinleit-Zeitgeber gesetzte Schweißeinleitzeit Ten von 2 s gesetzt ist. Wie noch näher erläutert werden wird, beginnt diese ZA*, Ten mit dem Abschluß der Bestätigung aller programmierten Punkte. Im Anschluß hieran wird der beschriebene Vorgang für die Punkte P1, /5,... wiederholt, an denen sich die Schweißbedingungen ändern sollen oder können; hierbei werden die
Hierauf werden durch entsprechende Betätigung des Tastenfelds 26 die Schweißbedingungen, wie tichweißspannung, Schweißstrom, Schweißgeschwindigkeit usw., für einen zwischen den Punkten P1 und /$ durchzuführenden Schweiii"organg im zweiten Unterabschnitt, ausgehend von der Position 36/, abgespeichert. Der zweite Unterabschnitt enthält weiterhin eine letzte Position, in welcher die durch einen nicht dargestellten Schweißeinleit-Zeitgeber gesetzte Schweißeinleitzeit Ten von 2 s gesetzt ist. Wie noch näher erläutert werden wird, beginnt diese ZA*, Ten mit dem Abschluß der Bestätigung aller programmierten Punkte. Im Anschluß hieran wird der beschriebene Vorgang für die Punkte P1, /5,... wiederholt, an denen sich die Schweißbedingungen ändern sollen oder können; hierbei werden die
jeweiligen Schweißbedingungen in den Abschnitten 36-2,36-3,... des zweiten Speichers 36 gespeichert, bis
der Endpunkt, an welchem der Schweißvorgang abgeschlossen ist, erreicht ist. Beim dargestellten Beispiel ist
der Schweißvorgang am Punkt ΡΛ beendet. Aus diesem
Grund sind in dem dem Punkt /J zugewiesenen Abschnitt 36-4 des zweiten Speichers 36 eine vorbestimmte,
durch einen nicht dargestellten Schweißabschluß-Zeitgeber vorgegebene Schweißabschlußzeit
sowie ein Befehl für die Beendigung des Schweißvorgangs zusätzlich zu den zwischen den Punkten /5 und /J
erforderlichen Schweißbedingungen gespeichert. Die genannte Zeit beträgt gemäß Fig. 2 1,0 s.
Auf die beschriebene Weise wird eine Reihe von Schweißbedingungen zwischen Einleitung und Beendigung
eines Schweißvorganges gesetzt und im zweiten Speicher 36 abgespeichert.
Bei der Anordnung gemäß Fig. 1 erfolgt die Wiedergabe
in der Automatikbetriebsart unter der Steuerung der Zentraleinheit 30. Genauer gesagt: Bei Ausgabe des
Befehls zur Einleitung des Schweißvorgangs vom zweiten
Speicher 36 bei Betätigung der Schweißeinleit-Drucktaste 24 α wird das Ende des Schweißkopfes 18
zum Anfang einer Schweißlinie mit den Punkten fj bis
PA geführt. Sodann bewegt sich der Schweißkopf 18 fortlaufend
über die Schweißlinie, und zwar in der Reihenfolge der im ersten Speicher 34 gespeicherten Positionskoordinaten für diese Punkte und unter Einhaltung der
im zweiten Speicher 36 gespeicherten Schweißbedingungen an den betreffenden Punkten nach Maßgabe der
beiden Regler 40 und 42. Wenn der Schweißkopf 18 schließlich den Punkt /J erreicht, wird vom zweiten
Speicher 36 ein Befehl zum Abschluß des Schweißvorgangs ausgegeben, so daß der Schweißkopf am Punkt P4
angehalten wird.
Während dieses Schwcißvofgangs kann es sich aus
irgendeinem Grund als erforderlich erweisen, den Schweißunterbrechungsschalter 24 ή zu betätigen. Für
diesen Zweck enthält der erste Abschnitt 36-1 des zweiten Speichers 36 die sich an die Position 36 b anschließenden
Positionen 36 c, 36 dund 36 e, wobei der Befehl
für Einleitung des Schweißvorgangs im ersten Unterabschnitt der Position 36 b gespeichert ist. In den Positionen
36 c bis 36 e sind die Schweißbedingungen kurz vor dem Befehl zur Beendigung des Schweißvorgangs
zusätzlich zu den Bedingungen am genannten Punkt gespeichert. Nach dargestelltem Beispiel ist in der Position
36 c eine Spannung von 20 Volt am Punkt P4 gespeichert,
während für die anderen Punkte P1 bis P1 Spannungen
von 50,45 bzw. 40 Volt vorgegeben sind; in der Position 36 b ist eine Stromstärke von 10 A gespeichert,
während die anderen Stromstärken 200,150 bzw. 100 A betragen. In der Position 36 c ist die durch einen
Schweißabschluß-Zeitgeber (nicht dargestellt) vorgegebene Schweißzeit von 1,0 s gespeichert.
In Abhängigkeit von der Betätigung des Schalters 24 b liest die Zentraleinheit 30 die Bedingungen zur Vermeidung
von Endkratern aus dem zweiten Speicher 36 aus, um ein entsprechendes Signal zum Schweißstromquellen-Regler
42 für die Ansteuerung der Schweißstromquelle 14 zu liefern, die ihrerseits sodann den Schweißvorgang unter den vorgegebenen Bedingungen zur Vermeidung
von Endkratern durchführt. Gleichzeitig liefert die Zentraleinheit 30 ein Unterbrechungssignai
zum Lagenregler 40, um den Hauptteil 16 des Arbeitsautomaten und damit den Schweißkopf 18 zur Unterbrechung
des Schweißvorgangs abzuschalten.
Aus vorstehenden Ausführungen ergibt sich, daß bei Betätigung des Unterbrechungs-Schalters 24 b die Entstehung
von Schweißfehlern am Werkstück verhindert und dadurch das Unbrauchbarwerden teurer Werkstücke
vermieden werden.
Jn Fig. 4, in welcher den Teilen von Fig. 1 entsprechende
Teile mit denselben Bezugsziffern bezeichnet sind, ist die Erfindung dargestellt, die sich von der
bekannten Vorrichtung nach F i g. 1 dadurch unterscheidet, daß gemäß Fig. 4 ein dritter Speicher 46 und ein
vierter Speicher 48 zusätzlich über die Sammelschiene 10 α an die Zentraleinheit 30 angeschlossen sind, um
dieser Signale zuzuführen bzw. Signale von ihr abzunehmen, während das Tastenfeld 26 und die Anzeigeeinheit
28 lediglich aus Vereinfachungsgründen weggelassen sind.
Der erste Speicher 24 enthält gemäß Fiß. 5 (N + 2)
Der erste Speicher 24 enthält gemäß Fiß. 5 (N + 2)
Abschnitte 24-1 24-2, 2A-(N + L) und 24-(yV+ 2),
die den betreffenden Abschnitten des Speichers 24 gemäß Fig. 2 entsprechen, nur mit dem Unterschied,
daß die Luge oder Neigung des Schweißkopfes durch a
οηάβ ausgedrückt ist. Der vorher angegebene Parameter
y ist weggelassen, weil α, β und y eine bestimmte
Beziehung (zueinander) besitzen. Mittels des Eingabe- oder Vergabekastens 12 ist somit der Snhweißkopf 18 auf
(/V + 2) *>u"kte am Werkstück 22 eingestellt worden.
Der dritte Speicher 46 umgaßt gemäß Fig. 6 einen einzigen Abschnitt, in welchem Koordinaten X, Y, Z, a
undjS für eine Position eines Unterbrechungspunkts auf
dieselbe Weise wie in jedem Abschnitt des zweiten Speichers 34 gemäß Fig. 5 gespeichert sind.
Der vierte Speicher 48 speichert Koeffizienten Tür eine dreidimensionale lineare Interpolation sowie für
die derzeitige und die nächsten, folgenden Positionen des Schweißkopfes 18. Gemäß Fig. 7 hat dieser Speicher
48 einen Abschnitt 50, in welchem Koeffizienten Ax, Ay, A2, Aa und Aß für die dreidimensionale, lineare
Interpolation gespeichert sind, einen Abschnitt 52, in welchem Koordinaten Xcurn Ycurn Zcu,„ acurr undA„„ Tür
die jeweilige Position des Schweißkopfes 18 gespeichert sind, sowie einen Abschnitt 54, welcher Koordinaten
XfiXT, >W. Z,v.vr, ffM/ und./?**/· für die jeweils nächste
Position gespeichert enthält. Der am Hauptteil 16 des Arbeitsautomaten angebrachte Schweißkopf 18 weist
ein Ende bzw. eine Spitze auf, dessen bzw. deren Position durch drei Koordinaten X, Y und Z eines dreidimensionalen
orthogonalen Koordinatensystems der Art gemäß Fig. 8 ausgedrückt ist, während seine bzw. ihre
Lage oder Neigung durch Winkel α und j8 relativ z^ den
Koordinatsnachsen X, Y und Z ausgedrückt ist. Der Hauptteil 16 weist außerdem ein Gelenksystem aus
Gelenken J1, J2, J3, J4 und J5 mit den jeweiligen Winkeln
0,, 02, 03, 04 bzw. 05 gemäß Fig. 8 auf.
Die Position des Schweißkopfendes und die Lage bzw. Neigung des Schweißkopfes sind somit durch die Koordinaten
des orthogonalen Koordinatensystems ausgedrückt, das im folgenden als Ortsvektor P (X, Y,
Z, a,ß) bezeichnet ist, während die Koordinaten des Gelenksystems im folgenden als Differenzen-Vektor H
(θ,, 02, 03, 04, 05) bezeichnet sind. In diesem Fall gelten
die Beziehungen
65 und
M H
M1P
zwischen den Vektoren P und H, wobei M eine Matrix
für Koordinatentransformation und M ' eine Matrix für
- Λ/
'curr ·
ιο
15
20
25
inverse Koordinatentransformation bezeichnen.
Im folgenden ist der Lagenregler40 beschrieben. Dieser
besteht aus einem digitalen Servomechanismus. Im einzelnen überträgt die Zentraleinheit 30 Winkelverschicbungen
Δ Θ,, Δ Θ2, Δ Θι, Δ Θ4 und Δ Θ$ für die zu
iindernden Punkte J1 bis Λ in einer äußerst kurzen Zeitspanne
j. T über die Sammelschiene 10 α zum Lagenregler
40. Bei Eingang der Winkelverschiebungen Δ Θ\ bis Δ Θ? liefert der Lagenregler 40 eine Befehlsgeschwindigkeit
zur Arbeitsautomat-Ansteuereinheit 44 /weeks Steuerung der Positionierung des Arbeitsautomaten-Hauptteils 16 in der Weise, daß die Winkelverschiebungen
Null betragende Fehler relativ zu Positionen besitzen, die von einem nicht dargestellten Positionsmelder
mittels langsamer Einstellung der Bewegungsgeschwindigkeit des Arbeitsautomat-Hauptteils
bzw. des Schweißkopfes rückgekoppelt werden.
Die uiciunftcMSiufiaic lineare interpolation Wird WiC
folgt durchgeführt: Wie erwähnt, sind im ersten Speicher 34 die Positions- bzw. Ortsdaten gespeichert, die
durch den Vorgabekasten 12 mittels der Vorgabekoordinaten
für die Positionen der Punkte bezüglich des dreidimensionalen orthogonalen Koordinatensystems gemäß
Fig. 5 vorgegeben wurden, wie dies in den Abschnitten 34-1 34-/V, 34-(N + 1) und 34-(W+ 2) des
ersten Speichers 34 dargestellt ist. Beispielsweise entsprechen die in den Abschnitten 34-N, 34-(N+ 1) und
34-(N + 2) dargestellten Ortsdaten den Punkten Pn, Pn+ ,
und Pn+2 gemäß Fig. 9.
Es se, nunmehr angenommen, daß eine dreidimensionale
lineare Interpolation zwischen dem Punkt Pn, dessen
Koordinaten durch einen Vektor Pn (Xn, Yn, Zn, aN,
ßv) in bezug auf das orthogonale Koordinatensystem
ausgedrückt sind, und dem Punkt Pn+I, dessen Koordinaten
auf ähnliche Weise durch einen Vektor /Jy+1
(Xn+ ;, Yn+ ,, Zn+ i, aN+ ;,ßNi ;) ausgedrückt sind, vorgenommen
wird. Unter den vorausgesetzten Bedingungen besitzt ein zwischen den Punkten Pn und PN+\ verlaufender
Abschnitt einer geraden Linie PnPn+ \ eine
durch einen Richtungsvektor An (Ax, Ay, A2, An, Ag)
ausgedrückte Richtung.
Sodann werden die Koordinaten des jeweiligen bzw. augenblicklichen Punktes Pn zu einem Orthogonal-Untcrabschnitt
52 α im Abschnitt 52 des vierten Speichers 48 übertragen. Diese übertragenen Koordinaten
bilden einen augenblicklichen Vektor Pcurr Der Punkt Pn
wird durch Berechnung der Gelenk- bzw. Verbindungskoordinaten nach Gleichung (2) und Berechnung eines
augenblicklichen Vektors //„„entsprechend folgender
Gleichung erreicht:
35
40
50
Der genannte, auf diese Weise berechnete Vektor H111n
wird zu einem Gelenk- bzw. Verbindungsunterabschnitt 52 b im Abschnitt 52 des vierten Speichers 48
übertragen und darin gespeichert.
Wenn beispielsweise die orthogonalen Koordinaten nach dem kleinen bzw._Minuten-Zeitintervall Λ Τ als
nächstfolgender Vektor J^1 r bezeichnet werden, werden
der Richtungsvektor An sowie eine Bewegungsgeschwindigkeit
F des Schweißkopfes zur Berechnung des nächstfolgenden Vektors
Pm +An-F-AT
herangezogen. Der so berechnete nächste Vektor PNXT
wird zum Orthogonal-Unterabschnitt54 α im Abschnitt
54 des vierten Speichers 48 übertragen und in diesem gespeichert. Sodann wird der folgende nächste Vektor
HNXT auf ähnliche Weise wie in Verbindung mit dem
augenblicklichen Vektor Hcu„ berechnet. Für den nächsten
folgenden Vektor HNXT gilt:
ΗNXT = Λ/ ' ΡΝχτ ■
Dieser Vektor HNXT wird zu einem Verbindungs-Unterabschnitt
54 b im Abschnitt 54 des vierten Speichers 48 übertragen und darin abgespeichert.
Ein Differenzenvektor Δ Η zwischen dem augenblicklichen
Vektor Hcun und dem nächstfolgenden Vektor HNXT läßt sich somit ausdrücken zu:
AH = HNXT - Hcu„.
Dieser Diffcrcnzcnvcktcr Δ H gibt die Winkelverschiebungen
an, um welche die betreffenden Gelenke oder Verbindungen während des genannten Zeitintervalls
A T verschoben werden sollen, und diese Differenz wird zum Lagenregler 40 übertragen.
Die beschriebenen Regelungen oder Steuerungen erfolgen in den genannten Zeitintervallen Δ Τ, so daß
die Schweißkopfspitze mit der Bewegungsgeschwindigkeit F auf dem Abschnitt der geraden Linie PnPn+I in
den kleinen bzw. Minuten-Zeitintervallen A T laufen kann. Auch wenn die Geschwindigkeit F zu den Zeitintervallen
A T variiert wird, ist ein Nachfolgebetrieb möglich.
Während die Schweißkopfspitze die gerade Linie PnPn+ ι abläuft, kann der Schweißvorgang aus irgendeinem
Grund unterbrochen bzw. eingestellt werden. Im vorliegenden Fall sei angenommen, daß der Unterbrechungs-Schalter
24 b betätigt wird, wenn die Schweißkopfspitze einen Punkt Ps (vgl. Fig. 9) zwischen den
Punkten Pn und Pn+ι erreicht hat, um dadurch die
Unterbrechung des laufenden Schweißvorgangs anzuweisen. Unter den angenommenen Bedingungen
wird eine Befehlsvektorwinkelverschiebung Δ Η zum Lagenregler 40 übertragen, während diese Winkelverschiebung
Δ H zum Zeitintervall A T nach der Betätigung der Unterbrechungs-Drucktaste 24 6 bis zum
Anhalten des Schweißkopfes in einer Stellung, in welcher seine Spitze einem Punkt PJ auf der Linie PnPn <,
gemäß Fig. 9 zugewandt ist, zu Null reduziert wird.
Es ist darauf hinzuweisen, daß zu diesem Zeitpunkt der Schweißvorgang in einer eine Kraterbildung verhindernden
Weise in Abhängigkeit von den in Verbindung mit Fig. 1 bis 3 beschriebenen Bedingungen durchgeführt
wird. Wie im Fall der Vorrichtung gemäß Fig. 1 wird somit ein einwandfreies Schweißergebnis erzielt.
Nach dem Anhalten der Schweißkopfspitze am Punkt PJ werden Komponenten des augenblicklichen Vektors
Pmrr zum dritten Speicher 46, d. h. zum Abschnitt 46-1
übertragen und darin als Koordinaten eines Einstelloder Unterbrechungspunktes gespeichert. Es sei angenommen,
daß nach der Speicherung der Koordinaten des Unterbrechungspunkts im Speicher 46 der Schweißkopf von Hand zu einem Punkt PR bewegt wird, der
gemäß Fig. 9 gegenüber der geraden Linie PnPn+ ι versetzt
ist, und der Schweißzustand am Punkt PJ untersucht wird, worauf der Schweißeinleit-Schalter 24 α gedrückt
wird.
Unter den vorausgesetzten Bedingungen wird ein Richtungsvektor AR eines Abschnitts einer geraden
Linie zwischen dem Punkt/fc und dem Unterbrechungspunkt PJ berechnet Sodann erfolgt die Steuerung
9
oder Regelung auf ähnliche Weise, wie vorher beschrieben,
so daß die Schweißkopfspitze zum Unterbrechungspunkt /Y bewegt und der Schweißkopf an dieser
Stelle angehalten wird. Anschließend erfolgen die beschriebenen Regel- bzw. Steuervorgänge in der Weise,
daß der Schweißvorgang längs eines Stücks einer geraden Linie /Y Pn+ ι fortgeführt wird, bis die Wiederaufnahme
des Schweißvorgangs am Punkt Pn+ , abgeschlossen
ist.
Hierauf erfolgt der Schweißvorgang längs eines Ab-Schnitts einer geraden Linie zwischen den Punkten Pn+ ,
und Pn+2 nach Maßgabe der Inhalte von erstem und
zweitem Speicher 34 bzw. 36, bis der Schweißvorgang am Punkt Pn+2 abgeschlossen ist.
Obgleich die Ausführungsform nach Fig. 4 nicht in Verbindung mit den Schweißbedingungen beschrieben
worden ist, ist daraufhinzuweisen, daß durch Speicherung der Schweißbedingungen bei einer Schweißunterbrechung
im ersten Speicher 36 auf die in Verbindung mit Fig. 2 beschriebene Weise die betreffenden
Schweißbedingungen bei Wiederaufnahme des Schweißvorgangs wiederhergestellt werden können.
Da bei der Anordnung nach Fig. 4 die Position bzw. der Ort eines Unterbrechungspunkts gespeichert wird,
erfolgt der Sch weiß Vorgang längs der durch den Vorgabekasten vorgegebenen Schweißlinie, auch wenn der
betreffende Schweißvorgang unterbrochen und wieder aufgenommen wird.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
35
40
45
50
55
60
»5
Claims (2)
1. Steuerungsvorrichtung zum Führen eines Lichtbogen-Schweißautomaten
längs einer Werkstückfuge von Punkt zu Punkt, bestehend aus einer Antriebseinheit
mit Lageregeleinheit, einer Regeleinheit für eine Schweißstromquelle, einem ersten
Speicher für die Koordinaten einer Vielzahl von Punkten, einem zweiten Speicher zur Speicherung
von den vorgegebenen Punkten mittels einer ersten Eingabeeinheit zuzuordnenden Schweißbedingungen,
einer zweiten Eingabeeinheit zur Aufnahme und zur willkürlichen Unterbrechung des Schweißprogramms und einer Zentraleinheit, die bei will-
kürlicher Unterbrechung Speicherinhalte entsprechend dem Zustand der Steuerungsvorrichtung
nach Abschluß des Schweißprogrammes ausliest und die einsprechenden Signale der Regeleinheit
und der Lsgeregeleinheit zuführt, dadurch gekennzeichnet,
daß ein dritter Speicher (46) vorgesehen ist, der bei willkürlicher Unterbrechung die
Koordinaten des auf dem Werkstück gelegenen Unterbrechungspunktes speichert, ein vierter Speicher
(48) vorgesehen ist, der bei willkürlicher Unterbrechung Interpolationskoeffiuenten, Koordinaten
eines augenblicklich vom Schweißautomaten erreichten Punktes im Raum sowie Koordinaten
eines nächstfolgenden vom Schweißautomaten zu erreichender Punktes auf dem Werkstück speichert,
und daß die Zentraleinheit (30) bei Wiederaufnahme des ,Schweißvovganges. die Koordinaten des
Unterbrechungspunktes aus dem dritten Speicher (46) ausliest und die ausgelesen η Koordinaten mit
den aus dem vierten Speicher (48) ausgelesenen Koordinaten für den augenblicklich vom Schweißautomaten
erreichten Punkt im Raum vergleicht und ein Signal an die Lageregeleinheit (40) liefert.
2. Steuervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die im vierten Speicher (48)
gespeicherten Interpolationskoeffizienten zur Durchführung einer dreidimensionalen linearen
Interpolation heranziehbar sind.
45
Die Erfindung betrifft eine Steuerungsvorrichtung zum Führen eines Lichtbogen-Schweißautomaten längs
einer Werkstückfuge von Punkt zu Punkt, bestehend aus einer Antriebseinheit mit Lageregeleinheit, einer
Regelcinheit für eine Schweißstromquelle, einem ersten Speicher für die Koordinaten einer Vielzahl von
Punkten, einem zweiten Speicher zur Speicherung von den vorgegebenen Punkten mittels einer ersten
Eingabeeinheit zuzuordnenden Schweißbedingungen, einer zweiten Eingabeeinheit zur Aufnahme und zur
willkürlichen Unterbrechung des Schweißprogramms und einer Zentraleinheit, die bei willkürlicher Unterbrechung
Speicherinhalte entsprechend dem Zustand der Steuerungsvorrichtung nach Abschluß des
Schweißprogrammes ausliest und die entsprechenden Signale der Regeleinheit und der Lageregeleinheit zuführt.
Eine derartige Steuerungsvorrichtung zum Führen eines Lichtbogenschweißautomaten längs einer Werkstücksfugc
von Punkt zu Punkt ist aus der US-PS 79 602 bekannt. Bei dieser bekannten Steuervorrichtung
wird eine Lagesteuerung eines Schweißarmes relativ zu einem Werkstück in einer voreingestellten relativen
Geschwindigkeit innerhalb eines Koordinatensystems mit drei senkrecht zueinander verlaufenden Achsen
durchgeführt. Die bekannte Steuerungsvorrichtung enthält auch eine Datenverarbeitungseinheit, beispielsweise
in Form eines Mikroprozessors, der dazu dient, aufeinanderfolgende Interpolations-Positione« zwischen
zwei voreingestellten Punkten zu berechnen, wobei dann die Ergebnisse dieser Berechnung als Positions-Instmktionen
an das Gerät geliefert werden.
Jedoch ergeben sich bei dieser bekannten Steuerungsvorrichtung dann Schwierigkeiten, wenn das
Schweißprogramm aus irgendwelchen Gründen unterbrochen werden muß.
Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht darin, die Steuerungsvorrichtung zum Führen eines
Lichtbogen-Schweißautomaten längs einer Werkstückfuge von Punkt zu Punkt derart zu verbessern, daß das
Schweißprogramm an jeder beliebigen Stelle problemlos unterbrochen werden kann und nach einer Unterbrechung
und Wiederaufnahme des Schweißprogramms unmittelbar das Schweißprogramm an der Unterbrechungsstelle fortgesetzt werden kann.
Ausgehend von der Steuerungsvorrichtung der eingangs genannten Art wird diese Aufgabe erfindungsgemäß
dadurch gelöst, daß ein dritterSpeicher vorgesehen ist, der bei willkürlicher Unterbrechung die Koordinaten
des auf dem Werkstück gelegenen Unterbrechungspunktes speichert, ein vierter Speicher vorgesehen ist,
der bei willkürlicher Unterbrechung Interpolationskoeffizienten, Koordinaten eines augenblicklichen vom
Schweißautomaten erreichten Punktes im Raum sowie Koordinaten eines nächstfolgenden vom Schweißautomaten
zu erreichenden Punktes auf dem Werkstück speichert, und daß die Zentraleinheit bei Wiederaufnahme
des Schweißvorganges die Koordinaten des Unterbrechungspunktes aus dem drtten Speicher ausliest
und die ausgelesenen Koordinaten mit den aus dem vierten Speicher ausgelesenen Koordinaten für den
augenblicklich vom Schweißautomaten erreichten Punkt im Raum vergleicht und ein Signal an die Lageregeleinheit
liefert.
Bei der erfindungsgemäßen Steuervorrichtung ist beispielsweise im dritten Speicher die Position eines
Unterbrechungspunkies speicherbar, so daß bei Einspeisung eines die Wiederaufnahme des Schweißvorganges
befehlenden Signals der Schweißautomat automatisch in die im dritten Speicher aufgezeichnete Position
fährt und anschließend das Lichtbogenschweißen wieder aufnimmt.
Die erfindungsgemäße Steuervorrichtung erlaubt somit bei Einspeisung eines die Wiederaufnahme des
Schweißvorganges befehlenden Signals die automatische Rückkehr des Schweißautomaten zum Unterbrechungspunkt,
selbst wenn dieser Schweißautomat während der Unterbrechung des Schweißvorganges in
irgendeine andere beliebige Position gefahren ist.
Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung und Weiterbildung der Erfindung ergibt sich aus dem Unteranspruch.
Im folgenden wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen unter Hinweis auf die Zeichnung näher
erläutert. Es zeigt
Fig. 1 ein teilweise in Seitenansicht gehaltenes Blockschaltbild einer bekannten Schweißautomat-Steuervorrichtung,
Fig. 2 ein Diagramm zur Veranschaulichung der F.in-
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