DE3207966C2 - Vorrichtung zum lösbaren Verbinden rohr- oder stangenförmiger Gestellelemente - Google Patents
Vorrichtung zum lösbaren Verbinden rohr- oder stangenförmiger GestellelementeInfo
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Abstract
Die Vorrichtung zum lösbaren Verbinden rohr- oder stangenförmiger Gestellelemente (1), insbesondere in Abwinklungen, Kreuzungen oder Verzweigungen bildenden Gestellpunkten, ist mit einer Aufnahme (2) für jedes der miteinander zu verbindenden Gestellelemente (1) versehen, in der das ausgenommene Gestellelement (1) form- und kraftschlüssig verspannbar ist. Jede Aufnahme (2) für die Gestellelemente (1) ist in einem eigenen Anschlußstück (3) vorgesehen, das neben der Aufnahme (2) für das Gestellelement (1) eine lösbare Aufnahme (4) für einen darin verspannbaren Schenkel (5.1) eines Verbindungselementes (5) besitzt, das für jedes Anschlußstück (3) einen eigenen Schenkel (5.1, 5.2) aufweist.
Description
ich wird, sondern im übrigen kompliziert gestaltete und
iaher schwierig zu fertigende Bauteile erfordert
Zur vorzugsweisen rechtwinkligen Verbindung von Platten aus Holz, Metall oder dgl. sind aus dem DE-GM
70 12 427 Verbinder bekannt, die mit ihren gegebenenfalls
mit Rastelementen versehenen Enden direkt in an den Plattenstirnenden vorgesehene Bohrungen eingeschoben
werden. Zur Verbindung zweier auf Gehrung zugeschnittener Teile eines Rahmens ist aus dem DE-GM
73 18 028 eine Vorrichtung bekannt, bei der die zu verbindenden Elemente direkt über ein eingestecktes
Winkelstück verbunden und in dieser Lage jeweils durch ein einen Vorsprung hintergreifendes Sperrglied
gehalten sind. Schließiich ist aus der DE-OS 20 55 800
eine im wesentlichen aus U-profilähnlichen Leisten bestehende
Verbindungsvorrichtung für Flachkörper bekannt, wobei die jeweils eine Verankerungsrippe tragenden
Leisten in eine längs einer oder mehrerer Stirnseiten der zu verbindenen Platten verlaufenden Nut eingesteckt
sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer Vorrichtung der eingangs genannten Art das Verbindungselement
und die ihm zugeordneten Anschlußstükke so auszubilden, daß unter Verwendung stehts derselben
Anschlußstücke Gestellpunkte mit räumlich vielseitiger Orientierung der Gestellelemente gegeneinander
möglich sind bei gleichzeitig großer Stabilität des Gestellpunktes.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß die beiden Aufnahmen im Anschlußstück mit
parallelen Achsen nebeneinander angeordnet sind, daß die Befestigungsteile des Verbindungselementes sich in
Richtung der Achsen der Aufnahmen erstreckende, in ihren Aufnahmen verspannbare Schenkel sind, wobei
das Verbindungselement auch mehr als zwei Schenkel aufweisen kann.
Der durch die Erfindung erzielte Vorteil besteht zunächst
darin, daß die Verbindungselemente hinsichtlich der Anzahl als auch der räumlichen Ausrichtung der
Schenkel nahezu beliebig gestaltet sein können und somit fast unbegrenzte Verbindungsmöglichkeiten erlauben,
dabei jedoch im allgemeinen so einfach aufgebaut sind, daß sie leicht und preiswert hergestellt werden
können. Da die Schenkel in den Aufnahmen der Anschlußstücke verspannbar sind, besitzen derart aufgebaute
Gestelle eine hohe Stabilität. Durch die mit zueinander parallelen Achsen im Anschlußstück angeordneten
Aufnahmen verlaufen auch der Schenkel des Verbindungselements und das Gestellelement zueinander
parallel, so daß diese sich gegenseitig nicht störend behindern. Durch die zueinander parallele Ausrichtung
der beiden Aufnahmen ergibt sich weiter der Vorteil, daß zur Herstellung der Anschlußstücke stranggepreßtes
Profilmaterial entsprechenden Querschnitts Anwendung finden kann, von dem die Anschlußstücke durch
einfaches Ablängen gewonnen werden können. Da die Befestigungsteile des Verbindungselements als Schenkel
ausgebildet sind, stellen die Verbindungselemente einfache Bauteile dar, die insbesondere auch preiswert
herstellbar sind. Bei formveränderten Umbauten an einem Gestell können daher sämtliche Anschlußstücke
weiter verwendet werden, während die preiswerten Verbindungselemente ohne weiteres durch neue ersetzt
werden können.
In bevorzugter Ausführungsform der Erfindung weisen
die Schenkel unrunden Querschnitt auf. Dadurch können die Schenkel der Verbindungselemente in den
Anschlul.Ktücken drehfest gehalten werden, wodurch
die Stabilität der Gestelle weiter erhöht wird In einer weiter vorteilhaften Ausgestaltung weist das Verbindungselement
einen gelenkig angeordneten Schenkel auf. Dadurch lassen sich nach Bedarf auch gelenkig miteinander
verbundene Gestellteile berstellea
Eine besonders bevorzugte Ausführungsform der Erfindung
ist dadurch gekennzeichnet, daß in jedem Anschlußstück die beiden Aufnahmen je aus zwei Spannbacken
bestehen, daß die Aufnahme für das Gestellelement im wesentlichen kreisrunden Spannquerschnitt
besitzt und ihre Spannbacken durch Spannglieder auf einer Seite der Aufnahme gegeneinander verspannbar
und auf der gegenüberliegenden Seite voneinander getrennt sind, daß auf dieser anderen Seite die eine dieser
Spannbacken in von der anderen Spannbacke abgewandter Richtung an einem Widerlager abgestützt ist
und die andere Spannbacke biegesteif an einer der die Aufnahme für den Schenkel des Verbindungselementes
bildenden Spannbacken angeordnet ist sowie in einen Steg übergeht, der am Ende auf der einen Stegseite das
Widerlager und auf der entgegengesetzten Stegseite die zweite Spannbacke dieser Aufnahme so trägt, daß die
vom Steg getragene Spannbacke gegen die mit ihr die Aufnahme für den Schenkel bildende Spannbacke unter
der Kraft der am Widerlager abgestützten Spannbacke im Sinne einer Verengung des Spannquerschnittes verstellbar
ist. Diese Gestaltungsform des Anschlußstückes ermöglicht es zunächst, durch Lösen des bzw. der
Spannglieder die dem Gestellelement zugeordnete Spannbacke abzunehmen und damit die Aufnahme an
beliebigen Steilen des Gestellelementes auch nachträglich anzusetzen, ohne sie von einem freien Ende des
Gestellelementes her aufschieben zu müssen. Der kreisrunde Spannquerschnitt der Aufnahme für das Gestellelement
erlaubt es sodann, sowohl das Gestellelement als auch das Verbindungselement durch dasselbe
Spannglied in einem Arbeitsgang zu spannen, in dem die Spannkraft von dem Spannglied über die abnehmbare
Spannbacke auf das Widerlager und von dort auf die dem Widerlager benachbarte Spannbacke für das Verbindungselement
übertragen wird. Für diese Ausführungsform der Erfindung wird jedoch kein selbständiger
Schutz begehrt.
Ein besonders einfacher Aufbau ergibt sich bei dieser Ausführungsform dann, wenn der Steg und die die Aufnahme
bildenden Spannbacken einstückig miteinander und mit dem Widerlager ausgebildet sind und der Steg
zur Spannbackenverstellung elastisch biegbar ist, wobei auch hierfür kein selbständiger Schutz begehrt wird.
Es folgt die Beschreibung von Ausführungsbeispielen der Erfindung an Darstellungen in der Zeichnung; in
dieser zeigt
F i g. 1 eine perspektivische Darstellung der Vorrichtung mit eingespannten Gestellelementen,
Fi g. 2 in den Teilfig. a) bis d) verschiedene Ausführungsformen
des nur teilweise dargestellten Anschlußstücks, dessen Aufnahme für das Verbindungselement
jeweils unterschiedlichen Querschnitt aufweist,
Fig.3 in den Teilfig. a) bis d) starre Verbindungen
zweier Gestellelemente mit einem Verbindungselement, dessen Schenkel einen Winkel von 90° bzw. 135° bilden,
sowie in den Teilfig. e) und f) eine schwenkbare Verbindung,
cig. 4 in den Teilfig. a) und b) Vorrichtungen zur Verbindung von mehr als zwei Gestellelemenien in einer Ebene, in Teilfig. c) eine Vorrichtung zur Bildung einer Gestellecke,
cig. 4 in den Teilfig. a) und b) Vorrichtungen zur Verbindung von mehr als zwei Gestellelemenien in einer Ebene, in Teilfig. c) eine Vorrichtung zur Bildung einer Gestellecke,
Fig. 5 ein Anschlußstück der Vorrichtung nach
Fig. 1 mit je einem nur angedeuteten Gestellelement und Verbindungselement.
Die in F i g. 1 dargestellte Vorrichtung ermöglicht eine lösbare Verbindung von rohrförmigen Gestellelementen
1 und vermag Abwinklungen, aber auch Kreuzungen. Verzweigungen und dergl. zu bilden. Die Vorrichtung
ist mit je einer Aufnahme 2 für jedes der miteinander zu verbindenden Gestellelemente 1 versehen,
in welcher das aufgenommene Gestellelement 1 form- und kraftschlüssig verspannbar ist. Für jede Aufnahme 2
ist ein eigenes Anschlußstück 3 vorgesehen, das neben der Aufnahme 2 für das Gestellelement 1 eine lösbare
Aufnahme 4 für einen darin verspannbaren Schenkel 5.1,5.2 eines Verbindungselementes 5 besitzt. Das Verbindungselement
5 weist für jedes Anschlußstück 3 einen eigenen Schenkel 5.i, 5.2 auf, die räumlich gegeneinander
entsprechend der gewünschten Verbindung orientiert sind, so in den Fig. 1, 3, 4a) und 4b) in einer
gemeinsamen Ebene, in Fig. 4c) in zwei zueinander senkrechten Ebenen. In den Ausführungsbeispielen sind
die beiden Aufnahmen 2 und 4 in den Anschlußstücken jeweils mit parallelen Spannachsen 2.4 und 4.4 nebeneinander
angeordnet. Die Schenkel 5.1, 5.2 des Verbindungselementes 5 und die für sie in den Anschlußstükken
3 vorgesehenen Aufnahmen 4 weisen, wie in den Teilfig. 2a) bis 2c) dargestellt, bevorzugt einen einander
formschlüssig angepaßten unrunden Querschnitt auf. Dabei ergeben sich entsprechend der Symmetriezähiigkeit
der Spannachsen 4.4 der Schenkel 5.1,5.2 ein oder mehrere Verbindungsmöglichkeiten unter entsprechenden
Drehwinkeln. Zur Einstellung beliebiger Drehwinkel kann jedoch gemäß Fig.2d) für den Schenkel 5.1,
5.2 des Verbindungsgelementes 5 auch ein runder Querschnitt vorgesehen sein, wobei eine Längsriffeiung der
Schenkel 5.1, 5.2 und der ihnen anliegenden Fläche der Aufnahme 4 gegen unerwünschte Drehung sichert.
In den F i g. 3 und 4 sind auswahlweise einige Verbindungsmöglichkeiten
mit entsprechend geformten Verbindungselementen 5 dargestellt. Insbesondere kann
das Verbindungselement 5 nach F i g. 3e) und 3f) mit einem Scharnier 5.3 versehen sein, das Schenkel 5.1,5.2
gelenkig miteinander verbindet. Dadurch kann ein Gestellteil schwenkbar gegen das übrige Gestell angeordnet
werden.
Die beiden Aufnahmen 2,4 im Anschlußstück 3 bestehen
nach Fig. 5 aus je zwei Spannbacken 2.1, 2.2, 4.1, 4.2, wobei die Aufnahme 2 für das Gestellelement 1 im
wesentlichen kreisrunden Spannquerschnitt besitzt Ihre Spannbacken 2.1, 2.2 sind durch Spannglieder 6 bildende
Schrauben auf einer Seite der Aufnahme 2 gegeneinander verspannbar und sind auf der gegenüberliegenden
Seite bei 7 voneinander getrennt. Don stützt sich die Spannbacke 2.2 in von der anderen Spannbacke 2.1
abgewandter Richtung an einem Widerlager 8 ab. Die Spannbacke 2.1 ist biegesteif mit einer die Aufnahme 4
für den Schenkel 5.1 des Verbindungselementes 5 bildenden Spannbacke 4.1 verbunden und trägt einen Steg
9, der am anderen Ende auf der einen Stegseite das Widerlager 8 und auf der entgegengesetzten Stegseite
die zweite Spannbacke 4.2 der Aufnahme 4 für das Verbindungselement 5 trägt. Unter der Kraft der sich am
Widerlager 8 abstützenden Spannbacke 2.2 verstellt sich die vom Steg 9 getragene Spannbacke 4.2 gegen die
mit ihr die Aufnahme 4 für den Schenkel 5.1 bildende Spannbacke 4.1 im Sinne einer Verengung des Spannquersch
nines, so daß während des Spannvorganges durch die Spannglieder 6 sowohl das Gestellelement 1
als auch das Verbindungsstück 5 in ihren jeweiligen Aufnahmen 2,4 eingespannt werden. Diese Verstellung der
Spannbacke 4.2 erfolgt nach Art einer Schwenk- und Drehbewegung gemäß dem in Fig. 5 eingetragenen
Pfeil 4.3. Der Steg 9 und die durch ihn verbundenen Spannbacken 4Λ-. 4=2 sind einstückig miteinander und
mit dem Widerlager 8 ausgebildet, wobei die Breite des Stegs 9 so gewählt ist, daß er zur Spannbackenverstellung
elastisch biegbar ist.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Vorrichtung zum lösbaren Verbinden rohr- oder stangenförmiger Gestellelemente (1) in Abwinklungen.
Kreuzungen oder Verzweigungen bildenden Gestellpunkten, mit einer Aufnahme (2) für
jedes der miteinander zu verbindenden Gestellelemente (1), in der das aufzunehmende Gestellelement
(1) fest verspannbar ist, wobei jede Aufnahme (2) für die Gestellelemente (1) in einem eigenen Anschlußstück
(3) vorgesehen ist, das neben der Aufnahme (2) für das Gestellelement (1) eine formschlüssige Aufnahme
(4) für einen Befestigungsteil eines Verbindungselementes (5) besitzt, mit dem das Anschlußstück
(3) über einen weiteren Befestigungsteil des Verbinduügselementes (5) mit einem anderen gleic!;en
Anschlußstück lösbar verbindbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Aufnahmen
(2, 4) im Anschlußstück (3) parallelen Achsen (2.4,4.4) nebeneinander angeordnet sind, daß die
Befestigungsteile des Verbindungselementes (5) sich in Richtung der Achsen (2.4,4.4) der Aufnahmen (2,
4) erstreckende, in ihren Aufnahmen (4) verspannbare Schenkel (5.1, 5.2) sind, wobei das Verbindungselement
auch mehr als zwei Schenkel aufweisen kann.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schenkel (5.1,5.2) unrunden Querschnitt aufweisen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungselement (5) einen
gelenkig angeordneten Schenkel (5.2) aufweist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in jedem Anschlußstück
(3) die beiden Aufnahmen (2, 4) je aus zwei Spannbacken (2.1, 2.2, 4.1, 4.2) bestehen, daß die
Aufnahme (2) für das Gestellelement (1) im wesentlichen kreisrunden Spannquerschnitt besitzt und ihre
Spannbacken (2.1, 2.2) durch Spanngüeder (6) auf einer Seite der Aufnahme (2) gegeneinander verspannbar
und auf der gegenüberliegenden Seite (7) voneinander getrennt sind, daß auf dieser anderen
Seite die eine (2.2) dieser Spannbacken in von der anderen Spannbacke (2.1) abgewandter Richtung an
einem Widerlager (8) abgestützt ist und die andere Spannbacke (2.1) biegesteif an einer der die Aufnahme
(4) für den Schenkel (5.1) des Verbindungselementes (5) bildenden Spannbacken (4.1, 4.2) angeordnet
ist sowie in einen Steg (9) übergeht, der am Ende auf der einen Stegseite das Widerlager (8) und
auf der entgegengesetzten Stegseite die zweite Spannbacke (4.2) dieser Aufnahme (4) trägt, daß die
vom Steg (9) getragene Spannbacke (4.2) gegen die mit ihr die Aufnahme (4) für den Schenkel (5.1) bildende
Spannbacke (4.1) unter der Kraft der am Widerlager (8) abgestützten Spannbacke (2.2) im Sinne
einer Verengung des Spannquerschnittes verstellbar ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekenn- eo zeichnet, daß der Steg (9) und die die Aufnahme (4)
bildenden Spannbacken (4.1, 4.2) einstückig miteinander und mit dem Widerlager (8) ausgebildet sind
und der Steg (9) zur Spannbackenverstellung elastisch biegbar ist.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum lösbaren Verbinden rohr- oder stangenförmiger Gestellelemente
in Abwinklungen, Kreuzungen oder Verzweigungen bildenden Gestellpunkten, mit einer Aufnahme für jedes
der miteinander zu verbindenden Gestellelementc. in der das aufzunehmende Gestellelement fest verspar;nbar
ist, wobei jede Aufnahme für die Gestellelemente in einem eigenen Anschlußstück vorgesehen ist, das neben
der Aufnahme für das Gestellelement eine formschlüssige Aufnahme für einen Befestigungsteil eines Verbindungselementes
besitzt, mit dem das Anschlußstück über einen weiteren Befestigungsteil des Verbindungselementes mit einem anderen gleichen Anschlußstück
lösbar verbindbar ist
Eine Vorrichtung dieser Art ist aus der FR-PS 12 1Ü482 bekannt In deren Fig. 1 ist jedes der beiden
Gestellelemente in eintm Anschlußstück mittels einer
Spannschraube fesi verspannt Eines dieser Anschluß-Stücke ist mit einem an seiner Seitenfläche vorstehenden
Gewindestift versehen, auf welchen das andere Anschlußstück mit einer Gewindebohrung aufgeschraubt
ist Somit bildet der Gewindestift das Verbindungselement für die beiden Spannstücke. Diese Vorrichtung
besitzt jedoch den Nachteil, daß an ein Verbindungselement jeweils nur zwei Anschlußstücke anschließbar
sind, wobei die Anschlußstücke im übrigen mit ihren Gewindebohrungen für das Verbindungselement stets
koaxial zueinander ausgerichtet sein müssen. Ferner ist eine solche Verbindung im allgemeinen nicht drehfest.
solange jedenfalls die beiden Anschlußstücke mit ihren sich gegenüberstehenden Flächen nicht gegeneinander
verspannt sind, so daß die dann zwischen den Flächen wirksamen Reibungskräfte eine gewisse Drehfestigkeit
vermitteln. Daduch ergäbe sich jedoch eine zwangsläufige, d. h. nicht mehr frei wählbare gegenseitige Ausrichtung
der beiden Gestellelementachsen. Soll daher eine Verbindung mit frei wählbarer gegenseitiger Ausrichtung
der Gestellelementachsen geschaffen werden, so gelingt dies nur unter Verzicht auf die Drehfestigkeit, so
daß diese Vorrichtung allenfalls für ausschließlich auf Druck bzw. Zug belastete Verbindungen, wie beispielsweise
Querverstrebungen geeignet ist. Schließlich läßt sich das Anschlußstück von dem Verbindungselement
nur durch abschrauben, also durch eine Drehbewegung, lösen, so daß dazu im allgemeinen das eine Gestellelement
zunächst aus dem Anschlußstück entfernt werden muß, jedenfalls dann, wenn für das Verschwenken des
Gestellelements kein ausreichender Freiraum zur Verfügung steht. Aus diesem Grunde ist es ferner nicht
möglich, teilmontierte Gestellbaugruppen an ein Gestell anzuschließen oder von diesem zu lösen, insbesondere
dann, wenn diese durch mehrere Verbindungsvorrichtungen angeschlossen sind.
Die aus dem DE-GM 78 25 637 bekannte Verbindungsvorrichtung besteht aus zwei gegeneinander zusammenschraubbaren
Klemmteilen, die auf ihren sich gegenüberstehenden Innenseiten mit Ausnehmungen für die Gestellelemente versehen sind. Diese Vorrichtung
erlaubt jedoch nur die Verbindung von zwei, dabei achsenparallel ausgerichteten Gestellelementen.
Die DE-OS 24 35 620 beschreibt eine Verbindungsvorrichtung,
bei welcher zwei geteilte Klemmelementc an mit Stegen versehenen Schienen anschließbar sind.
wobei die Stege Längsrippen aufweisen, denen die Bakken der Klemmelemente formschlüssig angepaßt sind.
Beim Aufbau von Gestellen müssen dabei hohlprofilförmige Gestellelemente mit paßgenauen Bohrungen versehen
werden, wodurch der Aufbau nicht nur umstand-
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE19823207966 DE3207966C2 (de) | 1982-03-05 | 1982-03-05 | Vorrichtung zum lösbaren Verbinden rohr- oder stangenförmiger Gestellelemente |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19823207966 DE3207966C2 (de) | 1982-03-05 | 1982-03-05 | Vorrichtung zum lösbaren Verbinden rohr- oder stangenförmiger Gestellelemente |
Publications (2)
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|---|---|
| DE3207966A1 DE3207966A1 (de) | 1983-09-15 |
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Country Status (1)
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