DE3205289A1 - Verfahren zur herstellung von poroesen koerpern mit einstellbarem gesamtporenvolumen, einstellbarer porengroesse und einstellbarer porenwandung - Google Patents
Verfahren zur herstellung von poroesen koerpern mit einstellbarem gesamtporenvolumen, einstellbarer porengroesse und einstellbarer porenwandungInfo
- Publication number
- DE3205289A1 DE3205289A1 DE19823205289 DE3205289A DE3205289A1 DE 3205289 A1 DE3205289 A1 DE 3205289A1 DE 19823205289 DE19823205289 DE 19823205289 DE 3205289 A DE3205289 A DE 3205289A DE 3205289 A1 DE3205289 A1 DE 3205289A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- polymer
- compound
- liquid
- temperature
- mixture
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C08—ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
- C08J—WORKING-UP; GENERAL PROCESSES OF COMPOUNDING; AFTER-TREATMENT NOT COVERED BY SUBCLASSES C08B, C08C, C08F, C08G or C08H
- C08J9/00—Working-up of macromolecular substances to porous or cellular articles or materials; After-treatment thereof
- C08J9/28—Working-up of macromolecular substances to porous or cellular articles or materials; After-treatment thereof by elimination of a liquid phase from a macromolecular composition or article, e.g. drying of coagulum
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D69/00—Semi-permeable membranes for separation processes or apparatus characterised by their form, structure or properties; Manufacturing processes specially adapted therefor
- B01D69/08—Hollow fibre membranes
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D71/00—Semi-permeable membranes for separation processes or apparatus characterised by the material; Manufacturing processes specially adapted therefor
- B01D71/06—Organic material
- B01D71/26—Polyalkenes
- B01D71/261—Polyethylene
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D71/00—Semi-permeable membranes for separation processes or apparatus characterised by the material; Manufacturing processes specially adapted therefor
- B01D71/06—Organic material
- B01D71/26—Polyalkenes
- B01D71/262—Polypropylene
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B29—WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
- B29C—SHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
- B29C67/00—Shaping techniques not covered by groups B29C39/00 - B29C65/00, B29C70/00 or B29C73/00
- B29C67/20—Shaping techniques not covered by groups B29C39/00 - B29C65/00, B29C70/00 or B29C73/00 for porous or cellular articles, e.g. of foam plastics, coarse-pored
- B29C67/202—Shaping techniques not covered by groups B29C39/00 - B29C65/00, B29C70/00 or B29C73/00 for porous or cellular articles, e.g. of foam plastics, coarse-pored comprising elimination of a solid or a liquid ingredient
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C08—ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
- C08J—WORKING-UP; GENERAL PROCESSES OF COMPOUNDING; AFTER-TREATMENT NOT COVERED BY SUBCLASSES C08B, C08C, C08F, C08G or C08H
- C08J2201/00—Foams characterised by the foaming process
- C08J2201/04—Foams characterised by the foaming process characterised by the elimination of a liquid or solid component, e.g. precipitation, leaching out, evaporation
- C08J2201/052—Inducing phase separation by thermal treatment, e.g. cooling a solution
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Medicinal Chemistry (AREA)
- Polymers & Plastics (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Separation Using Semi-Permeable Membranes (AREA)
- Manufacture Of Porous Articles, And Recovery And Treatment Of Waste Products (AREA)
- Artificial Filaments (AREA)
Description
_ 6 _ A3GW32006
Verfahren zur Herstellung von porösen Körpern mit einstellbarem Gesamtporenvolumen, einstellbarer
Porengröße und einstellbarer Porenwandung
A k ζ ο GmbH
Wuppertal
•Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von
geformten und ungeformten Körpern mit poröser Struktur, wie Fäden, Folien, Schläuchen, Stangen, Profilen, Pulvern u.dgl.,
insbesondere aber von Membranen in Form von Hohlfasern mit einstellbarem Gesamtporenvolumen, einstellbarer Porengröße
und einstellbarer Porenwandung.
Verfahren zur Herstellung von porösen Formkörpern, wobei unter porös sowohl eine makroporöse als auch eine mikroporöse
Struktur bzw. Mischformen der beiden zu verstehen sind, werden bereits in der DE-OS 2 737 745 beschrieben. Dort,
werden·zahlreiche Polymere und Flüssigkeiten angegeben, die
aus einer homogenen Lösung nach bestimmten Verfahren zu Formkörpern mit interessanten Eigenschaften verarbeitet
werden können. Dabei wird für ein bestimmtes Polymer oder eine Polymerkombination jeweils ein spezielles Lösungsmittel
eingesetzt..
μ. · «V j» * -*■
- 7 - A3GW32006
Nach diesem Verfahren lassen sich vor allen Dingen Formkörper
mit einstellbarem Gesamtporenvolumen herstellen. Durch Verändern des Polymeranteils in der Lösung ist es
möglich, den Porenvolumenanteil im fertigen Formkörper innerhalb weiter Grenzen zu variieren. Schwierigkeiten
bereitet es jedoch, gleichzeitig auch die Porengröße auf
einen gewünschten Wert einzustellen, denn mit zunehmendem Porenvolumenanteil nimmt gleichzeitig auch die Größe der
einzelnen Poren zu. Es ist zwar möglich, in einem gewissen Maße durch Verändern der Abkühlbedingungen die Porengröße
zu steuern, jedoch sind dem erhebliche Grenzen gesetzt, einmal weil der Abkühlprozeß häufig sehr schlecht
kontrolliert werden kann,, zum anderen treten auch Schwierigkeiten
bei der Verformung zu Formkörpern auf, wenn man in. mehr oder wertiger hohem Maße von bestimmten Abkühlbedingungen
abweicht. So kann bei sehr langsamer Abkühlung die Form nicht beigehalten werden, bei zu schneller Abkühlung
kommt es zu Schwierigkeiten am Ausgang des zur Formung verwendeten Werkzeuges wie Hohlfaserdüsen u.dgl.
Ein weiterer Nachteil des in dieser Offenlegungsschrift
beschriebenen Verfahrens ist, daß ein beachtlicher Teil der dort empfohlenen Flüssigkeiten mehr oder weniger toxisch ist,
so daß der Aufwand beim Extrahieren der toxischen Flüssigkeit nach Verfestigung des Formkörpers sehr hoch ist,
insbesondere, wenn die Formkörper auf medizinischen Gebieten,
in der pharmazeutischen Industrie, in der Lebensmittelindustrie u.a. eingesetzt werden sollen.
Ähnliche Probleme, wie sie oben geschildert werden, können auch bei Verfahren zur Herstellung von Formkörpern, wie sie
beispielsweise in der DE-OS 2 833 493 und in der deutschen
Patentanmeldung, Aktenzeichen P 30 26 718.6-41, vom 15.7.1980 beschrieben werden, auftreten.
- 8 - A3GW32006
Obwohl bereits zahlreiche Verfahren bekannt sind, mit denen man Körper mit poröser Struktur gewinnen kann,
besteht deshalb noch ein Bedürfnis nach verbesserten Verfahren, die zu Produkten mit guten und verbesserten
Eigenschaften führen.
Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, ein wirtschaftliches Verfahren zur Verfügung zu stellen, mit dem es
auf einfache Weise möglich ist, geformte und ungeformte Körper mit poröser Struktur und einstellbarem Gesamtporenvolumen,
einstellbarer Porengröße und einstellbarer Porenwandung herzustellen.
Aufgabe der Erfindung ist ferner ein Verfahren, mit dem diese Eigenschaften reproduzierbar erhältlich sind, das
eine große Prozeßsicherheit bietet und das zu Körpern führt,· die auf dem Gebiet der Medizin, der Pharmazie und
der Lebensmittelindustrie und ähnlichem bedenkenlos eingesetzt werden können.
Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren der eben erwähnten Art gelöst, das dadurch gekennzeichnet ist, daß man ein
Polymer durch Erwärmen über die obere kritische Temperatur T in einem Gemisch zweier, bei der Lösetemperatur· flüssigen
und mischbaren Verbindungen A und B löst, wobei das eingesetzte Gemisch Polymer, Verbindungen A und B im
flüssigen Aggregatzustand eine Mischungslücke aufweist, die Verbindung A ein Lösemittel für das Polymer ist und
die Verbindung B die Phasentrennungstemperatur einer Lösung, bestehend aus dem Polymer und der Verbindung A,
heraufsetzt, die Lösung gegebenenfalls formt und durch Abkühlen zur Entmischung und Erstarrung bringt und die Komponenten
A und/oder B gegebenenfalls extrahiert.
—. Q —
jzuo
— Q —
A3GW32006
Als Verbindung B kann ein Nichtlöser für das Polymer ver-' .
wendet werden. Es ist auch möglich, eine Verbindung B
zu verwenden, die das Polymer zwar löst/ dessen Lösetemperatur
in Bezug auf das Polymer jedoch mindestens 500C,
vorzugsweise mindestens 1000C höher liegt als die Lösetemperatur
der Verbindung A in Bezug auf das Polymer. Die Verbindung B kann auch ein Quellmittel für das Polymer sein.
In einer besonders zweckmäßigen Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens werden ein Polymer und eine . ,
Verbindung A verwendet, die ein binäres System bilden, das
im flüssigen Aggregatzustand eine Misehungslücke aufweist. Als Polymer sind Polyolefine, insbesondere Polypropylen sehr
geeignet. Für Polyolefine wie Polypropylen werden als Verbindung A vorzugsweise Speiseöle oder Speisefette verwendet.
Als Verbindung B kann dabei eine mit Speiseölen oder Speisefetten mischbare Verbindung verwendet werden, die ein Nichtlöser
für das Polymer ist oder dessen Lösefähigkeit für das Polymer erheblich geringer ist als das von Speiseölen oder
Speisefetten. Hier ist Rizinusöl als Verbindung B besonders
geeignet,· Zweckmäßige Verbindungen A sind Sojaöl, Palmkernöl.
Die Lösung wird vorzugsweise zu Membranen in Form von Hohlfasern oder Flachfolien geformt. Ein sehr geeignetes
Verfahren zur Herstellung von Hohlfasermembranen besteht
darin, daß man die Lösung in ein Spinnrohr extrudiert, das die Flüssigkeit A als Badflüssigkeit enthält, wobei die Badflüssigkeit
im Spinnrohr eine Temperatur unterhalb der Phasentrennungstemperatur besitzt und die Membran und die
Flüssigkeit A in gleiche Richtung mit etwa gleicher oder nur geringfügig unterschiedlicher linearer Geschwindigkeit durch
das Spinnrohr geführt wird, die Membran sodann unter geringer Spannung aus dem Spinnrohr abzieht und die gebildete Hohlfaserstruktur
nach ihrer Verfestigung mit einem Lösungsmittel gegebenenfalls extrahiert. Ein weiteres zweckmäßiges
- 10
- 10 - A3GW32006
Verfahren besteht darin, daß man die Lösung in ein Spinnrohr extrudiert, welches als Badflüssigkeit ein Gemisch
von A und B in den gleichen relativen Mengenverhältnissen wie in der extrudierten Lösung vorhanden, enthält, wobei
die Badflüssigkeit im Spinnrohr eine Temperatur unterhalb der Phasentrennungstemperatur besitzt und die Membran und
die Badflüssigkeit in gleicher Richtung mit etwa gleicher oder nur geringfügig unterschiedlicher linearer Geschwindigkeit
durch das Spinnrohr geführt wird, die Membran sodann unter geringer Spannung aus dem Spinnrohr abzieht
und die gebildete Hohlfaserstruktur nach ihrer Verfestigung
mit einem Lösungsmittel extrahiert.
Es hat sich in vielen Fällen als zweckmäßig erwiesen, daß
man zwischen Austrittsfläche der verwendeten Hohlfaserdüse und der Flüssigkeitsoberfläche im Spinnrohr einen
Luftspalt einhält.
Die flüssige Verbindung A kann zusätzlich mit ein oder mehreren weiteren Flüssigkeiten, insbesondere weiteren
Lösungsmitteln verschnitten sein; auch die Verbindung B kann in Mischung mit einer oder mehreren weiteren Verbindungen
eingesetzt werden. Es ist möglich, das erfindungsgemäße Verfahren mit etwa 5 bis 9 0 Gew.-% Polymer, das in
10 bis 95 Gew.-% eines Gemisches aus den flüssigen Verbindungen A und B gelöst ist, durchzuführen. Vorzugsweise
verwendet man eine Lösung, die 15 bis 30 Gew.-% Polymer
und 85 bis 70 Gew.-% des Gemisches aus den flüssigen Verbindungen A und B enthält. Das Gemisch aus A und B
setzt sich zweckmäßigerweise aus 60 bis 90 Gew.-% eines Lösungsmittels für das Polymer und 10 bis 40 Gew.-% eines
Nichtlösungsmittels bzw. Quellmittels für das Polymer zu-. sammeη.
- 11 -
_ 11 _ ' A3GW32006
Unter porösen Körpern sind im Rahmen der Erfindung geformte
und nicht geformte Körper zu verstehen, wie Fasern, Hohlfasern, Rohre, Schläuche, Stäbe, Stangen oder sonstige·
Profilkörper, Blöcke, auch pulverförmige Körper usw., die Poren enthalten- Dabei kann es sich um sogenannte Makroporen
oder Mikroporen oder um beide Formen handeln.
Unter Poren sind im Rahmen der Erfindung Hohlräume zu verstehen,
die sich sowohl im Inneren des Körpers als auch auf der Oberfläche befinden können. Dabei spielt es keine
Rolle, ob die Hohlräume geschlossen sind, öffnungen aufweisen,
z.B. an der Oberfläche des Körpers oder weil sie eine oder
mehrere Verbindungen zur nächsten Pore aufweisen. Auch die Hohlräume, welche einzelne Hohlräume miteinander verbinden
und in ihren Dimensionen häufig von den Hohlräumen, welche sie verbinden, abweichen, werden als Poren bezeichnet. Dabei
können die Poren eine beliebige Geometrie aufweisen, z.B. als längliche, zylindrische oder rundliche Hohlräume vorliegen
oder auch Hohlräume mit mehr oder weniger unregelmäßiger
Gestalt sein. Als Radius einer Pore bzw. eines Hohlraums ist der Radius einer äquivalenten Hohlkugel mit
gleichem Volumen wie der Hohlraum zu verstehen.
Da der Begriff "Mikroporen" in der Literatur nicht einheitlich
gebraucht wird und somit die Grenzen zwischen Mikroporen und sonstigen Poren nicht genau an Hand einer allgemein
gültigen Definition erläutert werden können, soll im
Rahmen der Erfindung unter Mikropore ein Hohlraum mit einem
Radius von höchstens 30 nm verstanden werden.
Makroporen sind Hohlräume im Sinne der obengenannten Definition, deren Radius über 30 nm liegt.
Unter Lösungsmittel für das Polymer ist eine Verbindung A
- 12 -
- 12 - A3GW32006
zu verstehen, in der das Polymer bei Erwärmen bis höchstens zum Siedepunkt des Lösungsmittels zu einer homogenen
Lösung vollständig gelöst wird. Es versteht sich von selbst/ daß man zur Überprüfung, ob das Polymer in dem Lösungsmittel
löslich ist, nicht mit zu hohen Konzentrationen des. Polymers arbeitet, da bei solchen Konzentrationen wegen
der hohen Viskosität häufig nicht mehr festgestellt werden kann, ob eine tatsächlich homogene Lösung vorliegt. Es ist
deshalb vorteilhaft, das Lösevermögen des Lösungsmittels mit etwa 1.0 % Polymer zu untersuchen. Häufig weisen diese
Lösungsmittel bei Raumtemperatur kein oder nur.sehr geringes Lösungsvermögen für das Polymer auf.
Unter Nichtlösungsmittel für das Polymer ist eine Verbindung B zu verstehen, welche das Polymer beim Erwärmen
bis höchstens zum Siedepunkt der Verbindung B nicht zu einer homogenen Lösung auflöst. Bevorzugt handelt es sich
dabei um Verbindungen, in welchen unter den angegebenen Bedingungen das Polymer völlig unlöslich ist oder nur angequollen
wird.
Unter Quellmittel, welches unter den oben angegebenen Bedingungen das Polymer zum Quellen, bringt, ist im Rahmen
der Erfindung eine Flüssigkeit zu verstehen, die vom Polymer zwar merklich aufgenommen wird ohne das es dabei
jedoch zur Bildung einer einzigen Phase kommt. Ein Nichtlöser hingegen wird vom Polymer auch bei höheren Temperaturen
nicht oder nur in ganz geringem Maße aufgenommen.
In einigen Fällen ist es auch möglich eine Verbindung B zu verwenden, die in der Lage ist, das Polymer zu lösen,
wobei diese Verbindung B jedoch eine erheblich reduzierte Löslichkeit für das Polymer aufweist, verglichen mit der
Verbindung A; so z.B., daß man zum Lösen entsprechender
- 13 -
- 13 - A3GW32006
Mengen Polymer eine erheblich höhere Temperatur aufwenden
muß als beim Einsatz des Lösungsmittels A.
Die Verbindung A und das Polymer bilden/ wie aus den
obenstehenden Angaben hervorgeht, im flüssigen Aggregatzustand zumindestens einen Bereich, in dem das System als
homogene Lösung vorliegt, d.h. im flüssigen Aggregatzustand eine einzige einheitliche Phase bildet.
Wird eine solche Lösung abgekühlt, können dabei verschiedene
Vorgänge auftreten. Einmal ist es möglich, daß je nach gewählter Verbindung A zunächst eine Entmischung flüssig/flüssig
auftritt,, wobei im Gleichgewichtszustand zwei flüssige Phasen nebeneinander liegen. Bei weiterer Abkühlung kommt
es zu einem drastischen Anstieg der Viskosität der polymerreichen Phase, so daß sie schon vor der eigentlichen Erstarrung
kaum mehr beweglich sein kann. Bei noch weiterer
Abkühlung kommt es zur Ausbildung einer oder mehrerer
festen Phasen, die amorph oder kristallin sein können. Gegebenenfalls koexistieren über weite Temperatur- und
Konzentrationsbereiche feste Phase und flüssige Phase oder flüssige Phasen. Bei anderen Arten von Systemen tritt beim
Abkühlen keine Phasentrennung flüssig/flüssig auf, sondern es bildet sich sofort eine feste Phase. Diese dem Fachmann
an sich bekannten Vorgänge lassen sich durch Zustandsdiagramme darstellen. Zustandsdiagramme dieser Art werden beispielsweise
in Sowjetische Beiträge "Paserforschung, Textiltechnik" 1967 (4) 118-22 "Über die Klassifizierung von
Polymerlösungsmitteln" von S.P. Papkoff und S.G. Eftimova
angegeben (s. insbesondere Bild 2, Typ A II). Auch in einschlägigen
Werken über Physikalische Chemie sind entsprechende Zustandsdiagramme zu finden.
Die eingesetzten Zusammensetzungen aus Polymer und Gemisch A
- 14 - A3GW32006
und U müssen gemeinsam in eine einzige homogene flüssige
Phase überführbar sein und eine obere kritische Entmischungstemperatur
aufweisen, unterhalb derer eine Phasentrennung in zwei flüssige Phasen auftritt. Diese
kritische Entmischungstemperatur T liegt höher als die Phasentrennungstemperatur einer Lösung, die gleiche Anteile
Polymer und als Flüssigkeit jedoch nur die Verbindung A enthält.
Es wurde überraschend gefunden, daß man durch den erfindungsgemäßen
Zusatz der Verbindung B die Porengröße der erhaltenen porösen Strukturen steuern kann. Voraussetzung
dafür ist, daß die Verbindung B, wenn sie zu einem System bestehend aus Polymer und flüssiger Verbindung
A hinzugegeben wird, die Phasentrennungstemperatur heraufsetzt. Dies bedeutet z.B. bei Systemen Polymer/A mit
Mischungslücke im flüssigen Aggregatzustand, daß durch
den Zusatz der Verbindung B die kritische Temperatur T heraufgesetzt wird.
Für Systeme Polymer und Verbindung A, die im flüssigen Aggregatzustand keine Mischungslücke aufweisen, wird erfindungsgemäß
durch den Zusatz von B ein System geschaffen, das im flüssigen Aggregatzustand eine Mischungslücke aufweist.
Vorzugsweise lassen sich nach dem erfindungsgemäßen Verfahren Gemische verarbeiten,.bei denen das Polymer und
die Verbindung A bereits ein System bilden, das im flüssigen Aggregatzustand eine Mischungslücke aufweist. Als
Polymer lassen sich insbesondere Polyolefine wie vorzugsweise Polypropylen und Polyäthylen einsetzen; auch Polymere
auf der Basis von Acrylaten wie Methylacrylat, Methylmetacrylat, Vinylverbindungen wie Vinylchlorid und Vinylacetat
und Copolymere der erwähnten Monomeren verarbeiten. Auch Polyamide, Polyester, Polyurethane, Polycarbonate u.dgl.
lassen sich zu porösen Körpern gemäß der Erfindung verarbeiten.
- 15 -
- 15 - A3GW32006 .
Lösungsmittel, welche die Funktion der Erfindung A in Bezug
auf das eingesetzte Polymer übernehmen können, werden z,B.
in der bereits zitierten DE-OS 2 737 745 erwähnt. Selbstverständlich ist es möglich, auch andere geeignete Lösungsmittel
einzusetzen.
Für Polyolefine insbesondere für Polypropylen können die
Funktion der Verbindung A, insbesondere Speisefette und
Speiseöle, vorzugsweise solche auf pflanzlicher Basis übernehmen. Dabei sind zu erwähnen Sojaöl, Palmkernöl, Träubenkernöl,.
Erdnuß-, Sonnenblumen-, Mais-, Palm-, Sesam-, Saflor-, Olivenöle usw. und pflanzliche Fette wie Kokosfett,
Palmkernfett. Auch durch Hydrierung gehärtete Fette können . · eingesetzt werden.
Als Nichtlösungsmittel im Hinblick auf Polyolefine seien erwähnt Rizinusöl, Glycerindiacetat und .—triacetate PoIyäthylenglykol,
Leinöl.
In bestimmten Fällen ist es sogar möglich, für B eine Verbindung
zu nehmen, die zwar das Polymer bei höheren Temperaturen zu lösen vermag, dessen Lösetemperatur jedoch mindestens
50, vorzugsweise 1000C höher liegt als die der Verbindung A.
Eine solche bevorzugte. Zusammensetzung stellt das System Polyäthylen/Isopropylmyristat/Sojaöl dar. In einer anderen
Zusammensetzung, nämlich Polyäthylen/Sojaöl/Rizinusöl, die ebenfalls im Rahmen der Erfindung geeignet ist, übernimmt das
Sojaöl die Funktion der Verbindung A, wogegen sie bei dem
vorherigen Beispiel die Funktion der Verbindung B übernimmt. So ist es möglich, je nach der ausgewählten Zusammensetzung,
ein und dieselbe Flüssigkeit einmal als Verbindung A, einmal als Verbindung B einzusetzen.
Brauchbare Zusammensetzungen Polymer/Verbindung A/Verbindung B
- 16 -
A3GW32006
werden in der folgenden Tabelle zusammengestellt. Dabei ist
ersichtlich, daß ein und dieselbe Verbindung in bestimmten Fällen sowohl als Verbindung A als auch als Verbindung B
auftritt.
Polymer
Verbindung A (Löser) Verbindung B
Polypropylen
Sojaöl
Palmkernöl
Sojaöl
Palmkernöl
Traubenkernöl
Sojaöl
Sojaöl
Sojaöl
Palmkernöl
Erdnußöl
Sonnenblumenöl
Maisöl
Palmöl
Sesamöl
Safloröl
Kokosfett
Schweinefett
Gänsefett
Paraffinöl
Stearylalkohol
Isopropylmyristat
Decanol
NN-Bis-(2-hydroxyäthyl)-hexadecylamin
- 17. Rizinusöl Rizinusöl Leinöl
Polyäthylenglykol Polyäthylenglykol Polyäthylenglykol Glycerindiacetat
Glycerintriacetat Glycerintriacetat Rizinusöl Rizinusöl Rizinusöl Rizinusöl Rizinusöl
Rizinusöl Rizinusöl Rizinusöl Rizinusöl Rizinusöl Polyäthylenglykol Rizinusöl Polyäthylenglykol
Rizinusöl
r ■
Hochdruckpolyäthylen
Polyamid 6 und
Copolyamid auf Basis £-Caprolactam Hexamethylendiaminadipinsäure
Copolyamid auf Basis 20 % Hexamethylendiaminadipinsäure
80 % t-Caprolactam
Polymethylmetacrylat
Copolymer aus Vinylchlorid und Vinylacetat
Polyurethan Polycarbonat
| ■ * "V,".»■ I "ϊ | Sojaöl | .. * * » * · |
| - 17 - | Palmkernöl | - _ . _ —— A3GW32006 |
| Isopropylmyristat | Rizinusöl | |
| Isopropylmyristat | Rizinusöl | |
| Äthylenglykol | Rizinusöl | |
| Äthylenglykol | Soj aöl | |
| Glycerin | Glycerin | |
| Caprolactam | Polyäthylenglykol | |
| Butyrolacton | . Polyäthylenglykol 600 | |
| Polyäthylenglykol 600 | ||
| Polyäthylenglykol 200 |
Glycerin
Gaprolactam
Butyrolacton
Polyäthylenglykol 600 Polyäthylenglykol 600 Polyäthylenglykol 200
Äthanol
Äthylenglykol
Äthylenglykol
Poiyäthylenglykol
Butyrolacton
Butyrolacton
Äthylglykolacetat
Dimethylformamid
Dimethylformamid
Butyrolacton
Butyrolacton
Butyrolacton
Wasser Wasser
Äthylenglykol Wasser
Wasser Äthylenglykol
Glycerin Glycerin
Die Auswahl weiterer geeigneter Kombinationen, insbesondere
geeigneter Verbindungen B bereitet an Hand der gegebenen all
gemeinen Kriterien keine prinzipiellen Schwierigkeiten.
geeigneter Verbindungen B bereitet an Hand der gegebenen all
gemeinen Kriterien keine prinzipiellen Schwierigkeiten.
- 18 -
- 18 - A3GW32006
Die Herstellung der porösen Körper aus den Lösungen Polymer/ Verbindung A/Verbindung B läßt sich nach an sich bekannten
Methoden durchführen. Dabei können übliche Formwerkzeuge wie Breitschlitzdüsen, profilierte Düsen, Ringschlitzdüsen,
Hohlfaserdüsen und dergleichen verwendet werden.
Es war besonders überraschend, daß es gemäß der Erfindung möglich ist, Körper der verschiedensten Formen mit einstellbarem
Porenvolumen und einstellbarer Größe sowie Porenwandung herzustellen. Dabei kann man das Porenvolumen, d.h. das
Gesamtporenvolumen, der dem Gesamtanteil der Hohlräume im
Formkörper gleichzusetzen ist, durch den Gesamtanteil der Verbindungen A und B im Gemisch steuern. Ein hoher Anteil
von A- und B-Gemisch ergibt auch einen hohen Porenvolumenanteil im Körper. Die Porengröße läßt sich durch das relative
Verhältnis der Verbindung A zu B steuern, wobei die Porerigröße
mit dem Wachsen des relativen Anteils von B zunimmt.
Gemäß der Erfindung lassen sich Gesamtporenvolumen, Porengröße und Porenwandung reproduzierbar einstellen? man ist
nicht mehr auf Methoden angewiesen, die sehr unsicher arbeiten, wie Beeinflussung der Abkühlbedingungen, Variieren der
Konzentration u.dgl. So ist es möglich, unter sonst gleichen Produktionsbedingungen die Porengröße lediglich durch
Variieren des relativen Verhältnisses von A und B gezielt einzustellen. Man kann Formkörper herstellen, die ohne Bedenken
auf medizinischem Gebiet eingesetzt werden können sowie in der Lebensmittelindustrie. Das erfindungsgemäße Verfahren
erlaubt nämlich den Einsatz von Verbindungen, insbesondere von Verbindungen wie Speiseölen, die völlig unbedenklich
sind. Ferner wird die Extrahierbarkeit der Körper im Rahmen des erfindungsgemäßen Verfahrens in vielen Fällen
erheblich verbessert.
- 19 -
- 19 - A3GW32006
In manchen Fällen kann es zweckmäßig sein, die beiden Komponenten A und B entweder beide oder jeweils eine im
Körper zu belassen und nur eine Komponente oder gar keine Komponente, zu extrahieren.
So ist es möglich, das Auftreten von Allergien zu vermeiden, die vorkommen können, wenn bei der medizinischen Behandlung
Formkörper eingesetzt werden, die noch Spuren von schade
liehen Stoffen enthalten.
Membranen, gemäß der Erfindung hergestellt, können in vielerlei
Trennprozessen eingesetzt werden. Besonders vorteilhaft lassen sie sich bei Prozessen verwenden, in denen Hefezellen
abfiltriert werden, bei der Weinfiltration, bei der Essigsäureherstellung.
Auch ist es möglich, zahlreiche Bakterien
mit derart hergestellten Membranen abzufiltrieren.
Es ist ferner besonders vorteilhaft, daß man bei dem
erfindungsgemäßen Verfahren auch Zusatzstoffe wie z.B. mineralische Füllstoffe mitverarbeiten kann, die zur Verbesserung
der mechanischen Eigenschaften eingesetzt werden.
Die Mitverwendung anderer Zusatzstoffe ist möglich.
Die Erfindung wird an Hand der folgenden Beispiele näher
erläutert:
In einem beheizbaren Glasgefäß wurde eine Mischung aus
25 Teilen Polypropylen (M 450 000) und 75 Teilen der
gemäß Tabelle 1, Spalte a) jeweils aufgeführten Lösungsmittelmischung bestehend aus Sojaöl mit handelsüblicher
Speisequalität und Rizinusöl DAB 8 gelöst. Unter-intensiven
Rühren und Stickstoffatmosphäre wurde dabei das Polymer-
- 20 -
- 2Ö -
A3GW32006
granulat und Lösungsmittel auf die jeweilige Lösetemperatur
(Tabelle 1, Spalte b) gebracht. Deutlich konnte man beobachten, daß bei ca. 155°C das Granulat transparent und mit
steigender Temperatur angequollen wurde bis endlich bei Lösetemperatur eine homogene, viskose Lösung entstand.
Um eine einwandfreie Membranausbildung zu gewährleisten, würde entlüftet.
Versuchs- a) Lösungsmittel-Nr. mischung
Sojaöl/Rizinusöl
b) Lösetemperatur
Art des Beispiels
100 %
95 %
90 %
80 %
70 %
0 %
5 %
10 %
20 %
30 %
ca. 1750C
ca. 1800C
ca. 185°C
ca, 195°C
ca. 21O0C
nicht erfindungsgemäß gemäß der Erfindung
gemäß der Erfindung gemäß der Erfindung
.gemäß der Erfindung
Die so hergestellte Lösung wurde durch die Hohlfadendüse einer Spinnmaschine in ein Spinnrohr extrudiert und zu Hohlfadenförmigen
Membranen ausgebildet. Als Innenfüllung fungierte Stickstoff. Nach einer Luftstrecke von ca. 1 cm passierte der
Faden das mit Kühlflüssigkeit durchströmte ca. 2 m lange Spinnrohr.
Als Abkühlmedium diente das jeweilige Lösungsmittelgemisch in welchem das Polymer gelöst wurde. Die Temperatur
wurde auf 5O0C gehalten. Die Durchflußgeschwindigkeit war der
Spinngeschwindigkeit angepaßt.
Durch die rasche Abkühlung wurde die Hohlfadenstruktur bei
ca. 1200C verfestigt und konnte kontinuierlich aus dem Spinnrohr
abgezogen werden.
- 21 -
ozuo
| 1 | ca. | 150 | 0C |
| 2 | ca. | 155 | 0C |
| 3 | ca. | 158 | 6C |
| 4 | ca. | 170 | 0C |
| 5 | ca. | 190 | 0C |
Γ . Π
- 2-1 - A3GW32006
Die jeweilige ·Phasentrennungstemperatur und Spinnparameter
sind in Tabelle 2 zusammengefaßt.
Versuchs- Phasentrennungs- Schmelzetemperatur/ Nr* temperatur". ' 'Düsentemperatur .
1900G 1900G
19O0C 1900C
2100C
Nach der Extraktion des Lösungsmittels mit ca. 500C warmen
Äthanol wurde der Faden bei 500C getrocknet.
Je nach verwendeter Lösungsmittelmischung erhielt man poröse Membranen mit unterschiedlichem Porenvolumen und Porenstruktur.
Ein größerer Anteil Rizinusöl ergab eine höhere Phasentrennungstemperatur und grobporiger Strukturen.
Die wichtigsten Eigenschaften und Kenngrößen sind in Tabelle
aufgeführt.
Versuchs- Blaspunkt max. Poren- Poren- Wasserfluß 0,1 bar Nr. bar größe volumen g/cm2/min
■ μπι cm3 /g
1 2 3
| 2.5 . | 0.2 | kleiner | 0.01 |
| 2,08 | 0.31 | 0.45 | |
| 1.41 | 0.45 | 0.66 | |
| 1.28 | 0.50 | 0,85 | |
| 1.1 | 0.58 | größer | 1.16 |
| - 22 - |
- 22 - A3GW32006
Die Hohl laden hat Leu ein Innenlumen von ca. 300 μΐη bei
einer Wanddicke von ca. 140 μπι. Zur Messung des Blaspunktes
wurde der Hohlfaden in Äthanol getaucht und von der Innenseite mit Stickstoff beschickt. Gemessen wurde der Druck
bei welchem das Äthanol aus den Wandungen des Hohlfadens durch den Stickstoff verdrängt wurde und außenseitig erste
Gasperlen zu erkennen waren. Aus dem gefundenen Wert errechnet sich die maximale Porengröße.
0.63
max Pmax (Blaspunkt)
max Pmax (Blaspunkt)
Mikroskopische Untersuchungen der Membran bestätigten die gefundenen Meßwerte.
D.as Porenvolumen wurde mittels Quecksilber-Porosimetrie
bestimmt.
Zur Ermittlung des Wasserflusses wurde der Hohlfaden von
innen mit destilliertem Wasser mit einem Druck von 0,1 bar beschickt, nachdem vorher mittels durch Hydrophilierung
Äthanol der Wasserdurchfluß ermöglicht wurde.
Gemäß in Beispiel 1 beschriebener Verfahrensweise wurde eine 25%ige Polymerlösung, bestehend aus Polypropylen
(M 450 000) und A) Palmkernöl (Löser) bzw. B) Palmkernöl
(Löser)/Rizinusöl-(Nichtlöser)-Mischung (66 Teile/34 Teile) hergestellt.
Analog Beispiel 1 wurde auch hier eine Hohlfaden-Spinnanlage zur Membran-Bildung verwendet. Unterschiedlich war das Ab-
- 23 -
- 23 -
A3GW32006
kühlme.dium. Hier diente dazu eine Mischung aus 66 Teilen
PalmkernÖl und 34 Teilen Rizinusöl.
Versuchs- Lösungs- Phasen- Löse Spinn- Blaspunkt
Nr. mittel trennungs- temp. temp. bar
Palmkernöl/ temperatur ca. 0C ca. 0C
Rizinusöl ca. 0C
100 % / 0%
66 % / 34%
ca. 150 ca. 180
175 210
200 210
2,5 1,1
Versuchs-Nr.
max. Porengröße
Art des Beispiels
0,25 μπν 0,58 pm
nicht erf indungsgemä.ß gemäß der Erfindung
Nach der in Beispiel 1 und 2 beschriebenen Methode wurde
eine Polymerlösung mit Polypropylen (M, 450 000) gefertigt,
Als Lösemittel fungierte hier Sojaöl, als Nichtlöser.
Glycerintriacetat.
Zusammensetzung der Polymerlösung:
25 % Polypropylen
75 % Sojaöl/Glycerintriacetat im Verhältnis 67,5 T :
32,5 Teile.
Bei einer Temperatur von ca. 2100C war eine homogene,
viskose" Lösung zu erzielen. Der bei einer Spinntemperatur von ca. 2050C hergestellte Hohlfaden hatte einen Blaspunkt
von 1,88 bar, was einer max. Porengröße von 0,34 pm entspricht.
.
24 -
* M · 4* V
- 24 - A3GW32006
In einer Lösungsmittelmischung - bestehend aus 77,5 Teilen
Isopropylmyristat und 22,5 Teilen Rizinusöl wurde nach dem in Beispiel 1 beschriebenen Verfahren eine 22,5 %ige
Polymerlösung mit Hochdruckpolyäthylen LV 1,37 hergestellt. Bei einer Spinntemperatur von 2150C ergaben die extrudierten
Hohlfäden nach Extraktion mit Aceton und Trocknung stabile, hochporöse Strukturen.
Bei der gewählten Lösungsmittelkombination war Isopropylmyristat
der Löser-, Rizinusöl der Nichtlöseranteil. Die Phasentrennungstemperatur lag bei ca. 1570C.
In einem Glas-Flanschkolben wurden 25 Teile Polyamid 6 und 75 Teile eines Lösungsmittelgemisches - bestehend aus
Äthylenglykol und Glycerin eingewogen. In einem Heizbad· wurde.diese Mischung unter intensivem Rühren in Stickstoffatmosphäre
rasch auf die benötigten Temperaturen gebracht um eine homogene Lösung zu erhalten (Tabelle).
Zur Membranbildung strich man diese Polymerlösung auf eine Glasplatte· Die ca. 150 (im dicke Folie wurde rasch
in kaltem Wasser abgekühlt. Die anfänglich transparente Lösung erstarrte und wurde dabei mit zunehmender Porenbildung
zuerst milchig, dann völlig weiß. Nach kurzer Verweilzeit im Abkühlmedium konnte z.B. mit warmen Aceton
bzw. warmen Wasser das Glykol/Glycerin extrahiert werden. Die bei ca. 500C getrockneten Membranen hatten je nach
Zusammensetzung des Lösungsmittelgemisches unterschiedliche Porenstruktur mit verschieden stark ausgeprägter Wasserbenetzbarkeit
und Wassersaugvermögen. Mikroskopische Querschnitte
bestätigen diese Einflüsse.
- 25 -
• ♦ * *
- 25 -
A3GW32006
Bei dieser diskontinuierlichen Arbeitsweise ist es vorteilhaft,
möglichst kurze Lösezeiten zu verwenden und geringe Wassergehalte der verwendeten Lösemittel zu garantieren,
da sonst mit Polymerabbau gerechnet werden muß.
Versuchs- Polyamid Nr.
LV Lösungs- Löse- 1.Trü- Poren- Wassermittel-
tempe- bung art benetzgemisch ratur ca.0C barkeit
Äthylen- ca.0C
glykol/
Glycerin \
glykol/
Glycerin \
| Cqpolyamid auf Basis 20 % Hexa- methylen- diamin- adipin- säure und 80 % Capro- lactam |
3,60 · | 95/ 5 | 128 | 100 | größer, offener |
sehr gut |
| Il | 3,60 | 67/33 | 137 | 112 | ||
| Il | 3,60 | 33/67 | 148 | 122 | ||
| It | 3,60 | 5/95 | 158 | 133 | kleiner, geschlos sener |
geringer |
| Perlon LV 2,5 |
95/ 5 | 147 | 130 | größer offener |
sehr gut |
|
| Il | 67/33 | 157 | 138 | |||
| Il | 33/67 | 168 | 147 | |||
| Il | 5/95 | 177 | 155 ' | kleiner, geschlos sener |
geringer |
- 26 -
a w * ι
- 26 - A3GW32006
In der in Beispiel 5 ausgeführten Methode wurden 25 Teile Polymethylmethacrylat, wie es von·Fa. Röhm unter der
Bezeichnung Plexiglasformmasse 7 N zu erwerben.ist, in 75 Teilen einer Mischung, bestehend aus 77 % Polyäthylenglycol
66 (Löser) und 23 % Äthylenglykol (Nichtlöser) bei ca. 15O0C aufgelöst (Phasentrennungstemperatur ca. 115°C).
Die auf einer Glasplatte ausgestrichene Membran konnte mit warmem Wasser vom Lösungsmittel befreit werden. Nach
Trocknung war mittels Mikroskop deutlich hochporöse Struktur zu erkennen.
Ausgehend von einem Stammansatz von Polyurethan, hergestellt
auf·der Basis Polyäthylenglykol 1000, Diphenylmethandiisocyanat
und Äthylenglykol in Butyrolacton wurde durch Zugabe von Glycerin als Nichtlöser eine Polymerlösung hergestellt,
welche eine Phasentrennungstemperatur von ca. 1200C besaß.
Die Zusammensetzung der Lösung war:
25 % Polyurethan (Feststoff) 75 % Butyrolacton/Glycerin - 77 : 33
Bei der Membranbildung auf einer Glasplatte analog Beispiel 5 bekam man nach Abkühlung unter 6O0C eine stabile, zusammenhängende
Folie. Nach Extraktion des Lösungsmittelgemisches mit warmem Wasser wurden wasserbenetzbare poröse Strukturen
erzielt.
- 27 -
ο ζ υ ο ζ ö a.
• Λ · I* =■ - 4 W " *
- 27 - A3GW32006
Für die üblichen Polyamide wie Polyamid 6, Polyamid 12,
Polyamid 66 und zahlreiche Copolyamide sind folgende Kombinationen möglich: /i
Verbindung A Dimethylformamid r
Dimethylacetamid, Butandiol-(1.4),
Hexandiol-(1.6), Sorbit,
Dimethylpropandiol
Dimethylpropandiol
Als Verbindung B ist hier Glycerintriacetat geeignet.
Hinweise über die Aussagekraft der Quecksilberporosimetrie
bei der Charakterisierung von porösen Stoffen, wie sie bei der Untersuchung von Körpern gemäß der Erfindung angewandt
wμrde, finden sich in Chemie-Ing.-Techn. 38. Jahrg. 1966/Heft 12,
Seite 1271-1278. .'■
Claims (22)
1. Verfahren zur Herstellung von porösen Körpern mit
einstellbarem Gesamtporenvolumen, einstellbarer Porengröße und einstellbarer Porenwandung, dadurch
gekennzeichnet, daß man ein Polymer durch Erwärmen über die obere kritische Temperatur T in einem
Gemisch zweier, bei der Lösetemperatur flüssigen und
mischbaren Verbindungen A und B löst, wobei das eingesetzte
Gemisch Polymer, Verbindungen A und B im flüssigen Aggregatzustand eine Mischungslücke aufweist,
die Verbindung A ein Lösemittel für das Polymer ist und die Verbindung B die Phasentrennungstemperatur
einer Lösung, bestehend aus dem Polymer
und der Verbindung A, heraufsetzt, die Lösung gegebenenfalls formt und durch Abkühlen zur Entmischung und
Erstarrung bringt und die Komponenten A und/oder B gegebenenfalls extrahiert. ·
2. Verfahren nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet,.daß
man als Verbindung B einen Nichtlöser für das Polymer verwendet.
3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet,
daß man eine Verbindung B verwendet, deren Lösetemperatur in Bezug auf das Polymer mindestens 500C
höher liegt als die Lösetemperatur der Verbindung A-in Bezug auf das Polymer.
2 A3GW32006
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet/ daß man eine Verbindung B verwendet, deren Löse-.temperatur
in Bezug auf das Polymer um mindestens 1000C höher liegt als die Lösetemperatur der Verbindung
Ä in Bezug auf das Polymer.
5. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß man als Verbindung B ein
Quellmittel für das Polymer verwendet.
6. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß man ein Polymer und eine Verbindung A verwendet, die ein System bilden, das im
flüssigen Aggregatzustand eine Mischungslücke aufweist.
7. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß man als Polymer Polyolefine verwendet,
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß man als Polymer Polypropylen verwendet.
9. Verfahren nach den Ansprüchen 7 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß man als Verbindung Ä Speiseöle oder
Speisefette verwendet.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß man als Verbindung B eine mit Speiseölen oder Speisefetten mischbare Verbindung verwendet, die ein
Nichtlöser für das Polymer ist oder dessen Lösefähigkeit für das Polymer erheblich geringer ist als
das von Speiseölen oder Speisefetten.
ζ υ D ι ö · y
_ 3 - A3GW32-006
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß man als Verbindung B Rizinusöl verwendet.
12. Verfahren nach den Ansprüchen 9 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, daß man als Verbindung A Sojaöl verwendet.
13. Verfahren nach den Ansprüchen 9 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, daß man als Verbindung A Palmkernöl
verwendet. \
14. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß man die Lösung zu Membranen in
Form von Hohlfasern formt.
15. Verfahren nach den Ansprüchen 1-13, dadurch gekennzeichnet,
daß man die Lösung zu Membranen in Form von Flachfolien formt.
16. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet,
daß man die Lösung in ein Spinnrohr extrudiert, das die Flüssigkeit A als Badflüssigkeit enthält, wobei
die Badflüssigkeit im Spinnrohr eine Temperatur unterhalb
der Phasentrennungstemperatur besitzt Und die Membran und die Flüssigkeit A in gleiche Richtung mit
etwa gleicher oder nur geringfügig unterschiedlicher linearer Geschwindigkeit durch das Spinnrohr geführt
wird, die Membran sodann unter geringer Spannung aus dem Spinnrohr abzieht und die gebildete Hohlfaserstruktur
nach ihrer Verfestigung mit einem Lösungsmittel gegebenenfalls extrahiert.
- 4 - A3GW32006
17. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet,
daß man die Lösung in ein Spinnrohr extrudiert, welches als Badflüssigkeit ein Gemisch von A und B
in den gleichen relativen Mengenverhältnissen wie in der .extrudierten Lösung vorhanden, enthält, wobei
die Badflüssigkeit im Spinnrohr eine Temperatur unterhalb der Phasentrennungstemperatur besitzt und die
Membran und die Badflüssigkeit in gleicher Richtung mit etwa gleicher oder nur geringfügig unterschiedlicher
linearer Geschwindigkeit durch das Spinnrohr geführt wird, die Membran sodann unter geringer
Spannung aus dem Spinnrohr abzieht und die gebildete Hohlfaserstruktur nach ihrer Verfestigung mit einem
Lösungsmittel extrahiert.
18. Verfahren nach den Ansprüchen 16 bis 17, dadurch
gekennzeichnet, daß man zwischen Austrittsfläche der
verwendeten Hohlfaserdüse und der Flüssigkeitsoberfläche im Spinnrohr einen Luftspalt einhält.
19. Verfahren nach den Ansprüchen .1 bis 18, dadurch
gekennzeichnet, daß die flüssige Verbindung A zusätzlich ein oder mehrere weitere Lösungsmittel enthält
und die Verbindung B in Mischung mit einer oder mehreren weiteren Verbindungen eingesetzt wird.
20. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 19, dadurch
gekennzeichnet, daß man 5 bis 90 Gew.-% Polymer in 10 bis 95 Gew.-% des Gemisches aus den flüssigen Verbindungen
A und B löst.
A3GW32006
21. Verfahren nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß man 15 bis 30 Gew.-% Polymer in 85 bis 70 Gew.-%
des Gemisches aus den flüssigen Verbindungen A und B löst.
22. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß das Gemisch aus A und B aus
60 bis 9O.Gew.-% eines Lösungsmittels für das Polymer und 10 bis 40 Gew.-% eines Nichtlösungsmittels
bzw. Quellmittels für das Polymer besteht.
Priority Applications (7)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3205289A DE3205289C2 (de) | 1982-02-15 | 1982-02-15 | Verfahren zur Herstellung von porösen Körpern mit einstellbarem Gesamtporenvolumen, einstellbarer Porengröße und einstellbarer Porenwandung |
| CA000421158A CA1231210A (en) | 1982-02-15 | 1983-02-08 | Process for the preparation of porous bodies |
| JP58018246A JPS58164622A (ja) | 1982-02-15 | 1983-02-08 | 調節可能な総気孔容積、調節可能な気孔径および調節可能な気孔壁を有する多孔体の製造法 |
| FR8302156A FR2521572B1 (fr) | 1982-02-15 | 1983-02-10 | Procede de fabrication de corps poreux ayant un volume total de pores reglable, une dimension de pores reglable et une paroi de pores reglable |
| US06/465,560 US4594207A (en) | 1982-02-15 | 1983-02-10 | Method for the production of porous bodies with adjustable total pore volume, adjustable pore size and adjustable pore walls |
| GB08303773A GB2115425B (en) | 1982-02-15 | 1983-02-11 | Production of porous structures having adjustable total pore volume size and wall thickness |
| SE8300766A SE449368B (sv) | 1982-02-15 | 1983-02-14 | Forfarande for framstellning av porosa kroppar med instellbar totalporvolym, instellbar porstorlek och instellbar porvegg |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3205289A DE3205289C2 (de) | 1982-02-15 | 1982-02-15 | Verfahren zur Herstellung von porösen Körpern mit einstellbarem Gesamtporenvolumen, einstellbarer Porengröße und einstellbarer Porenwandung |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3205289A1 true DE3205289A1 (de) | 1983-08-25 |
| DE3205289C2 DE3205289C2 (de) | 1984-10-31 |
Family
ID=6155724
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3205289A Expired DE3205289C2 (de) | 1982-02-15 | 1982-02-15 | Verfahren zur Herstellung von porösen Körpern mit einstellbarem Gesamtporenvolumen, einstellbarer Porengröße und einstellbarer Porenwandung |
Country Status (7)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4594207A (de) |
| JP (1) | JPS58164622A (de) |
| CA (1) | CA1231210A (de) |
| DE (1) | DE3205289C2 (de) |
| FR (1) | FR2521572B1 (de) |
| GB (1) | GB2115425B (de) |
| SE (1) | SE449368B (de) |
Cited By (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3327638A1 (de) * | 1983-07-30 | 1985-02-14 | Akzo Gmbh, 5600 Wuppertal | Poren aufweisende formkoerper |
| US4666607A (en) * | 1983-07-30 | 1987-05-19 | Akzo Nv | Porous shaped bodies, and method and apparatus for the production thereof |
| EP0184733A3 (de) * | 1984-12-07 | 1989-05-10 | Akzo Patente GmbH | Verbesserte Faservliese, Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung |
| WO1999004891A1 (de) * | 1997-07-23 | 1999-02-04 | Akzo Nobel Nv | Integral asymmetrische polyolefinmembran zum gasaustausch |
| WO2000043114A1 (de) * | 1999-01-21 | 2000-07-27 | Membrana Gmbh | Integral asymmetrische polyolefinmembran |
| WO2000043113A1 (de) * | 1999-01-22 | 2000-07-27 | Membrana Gmbh | Verfahren zur herstellung einer integral asymmetrischen polyolefinmembran |
| DE10220038A1 (de) * | 2002-05-04 | 2003-11-20 | Membrana Gmbh | Verfahren zur Herstellung geschäumter Polymerformkörper und geschäumter Polymerformkörper |
| DE102022128814A1 (de) * | 2022-10-31 | 2024-05-02 | InnoSpire Technologies GmbH | Ready Mix für die Erzeugung mikroporöser Strukturen |
Families Citing this family (32)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0147570B1 (de) * | 1983-11-30 | 1990-11-14 | American Cyanamid Company | Verfahren zur Herstellung asymmetrischer, poröser Membranen und so hergestellte Membranen |
| JPS6190705A (ja) * | 1984-10-09 | 1986-05-08 | Terumo Corp | 中空糸膜の製造方法 |
| DE3564078D1 (en) * | 1984-11-09 | 1988-09-08 | Terumo Corp | Flat permeable membrane and method for manufacture thereof |
| JPS61114701A (ja) * | 1984-11-09 | 1986-06-02 | Terumo Corp | 平膜型透過性膜およびその製造方法 |
| WO1986005117A1 (en) * | 1985-03-06 | 1986-09-12 | Memtec Limited | Altering pore size distributions |
| US4812184A (en) * | 1986-02-04 | 1989-03-14 | Albany International Corp. | Method of manufacturing a hollow filament separatory module with constricted bundle end |
| US5139529A (en) * | 1987-01-20 | 1992-08-18 | Terumo Kabushiki Kaisha | Porous polypropylene membrane and methods for production thereof |
| DE3707054A1 (de) * | 1987-03-05 | 1988-09-15 | Akzo Gmbh | Verfahren zum herstellen einer zweischichtmembran |
| JPS63279152A (ja) * | 1987-05-12 | 1988-11-16 | Nippon Cement Co Ltd | 湿度センサ |
| EP0314581B1 (de) * | 1987-10-29 | 1994-06-22 | Terumo Kabushiki Kaisha | Oxygenator mit porösen Hohlfasernmembranen |
| DE3829766A1 (de) * | 1988-09-01 | 1990-03-22 | Akzo Gmbh | Verfahren zur herstellung von membranen |
| JP2981752B2 (ja) * | 1988-11-10 | 1999-11-22 | メンティック・リミテッド | 高分子多孔性中空繊維製造方法及びこれに用いる装置 |
| US5318417A (en) * | 1988-11-10 | 1994-06-07 | Kopp Clinton V | Extrusion head for forming polymeric hollow fiber |
| US4940734A (en) * | 1988-11-23 | 1990-07-10 | American Cyanamid | Process for the preparation of porous polymer beads |
| US5047437A (en) * | 1988-11-23 | 1991-09-10 | American Cyanamid | Porous polyacrylonitrile beads and process for their production |
| US5418284A (en) * | 1989-05-08 | 1995-05-23 | Cytec Technology Corp. | Surface-modified polyacrylonitrile beads |
| GB8910959D0 (en) * | 1989-05-12 | 1989-06-28 | Secr Defence | Microporous organic foam products |
| US5444097A (en) * | 1992-07-07 | 1995-08-22 | Millipore Corporation | Porous polymeric structures and a method of making such structures by means of heat-induced phase separation |
| US6764603B2 (en) | 1992-08-07 | 2004-07-20 | Akzo Nobel Nv | Material for extracting hydrophobic components dissolved in water |
| WO1994003249A1 (en) * | 1992-08-07 | 1994-02-17 | Akzo Nobel N.V. | Material for extracting hydrophobic components dissolved in water |
| US5670102A (en) * | 1993-02-11 | 1997-09-23 | Minnesota Mining And Manufacturing Company | Method of making thermoplastic foamed articles using supercritical fluid |
| US6355094B1 (en) | 1994-01-06 | 2002-03-12 | Akzo Nobel N.V. | Material for the removal of gaseous impurities from a gas mixture |
| NL9400013A (nl) * | 1994-01-06 | 1995-08-01 | Akzo Nobel Nv | Materiaal voor het extraheren van metaalionen uit een waterige oplossing. |
| US5762840A (en) * | 1996-04-18 | 1998-06-09 | Kimberly-Clark Worldwide, Inc. | Process for making microporous fibers with improved properties |
| DE19700760C2 (de) * | 1997-01-11 | 2000-11-09 | Microdyn Modulbau Gmbh & Co Kg | Verfahren zur Herstellung von porösen Formkörpern aus thermoplastischen Polymeren, poröse Formkörper und Verwendung der Formkörper |
| DE50106526D1 (de) * | 2000-06-03 | 2005-07-21 | Membrane Gmbh | Polyamidmembran mit erhöhter hydrolysestabilität und verfahren zu ihrer herstellung |
| US7014610B2 (en) * | 2001-02-09 | 2006-03-21 | Medtronic, Inc. | Echogenic devices and methods of making and using such devices |
| CN1301149C (zh) * | 2002-01-24 | 2007-02-21 | 门布拉内有限公司 | 具有整体非对称结构的聚烯烃膜及其制备方法 |
| US8800783B2 (en) | 2008-09-30 | 2014-08-12 | Unitika Ltd. | Polyamide hollow fiber membrane, and production method thereof |
| JP6438012B2 (ja) * | 2013-05-29 | 2018-12-12 | スリーエム イノベイティブ プロパティズ カンパニー | 微多孔質ポリフッ化ビニリデン膜 |
| EP3421117A1 (de) * | 2017-06-28 | 2019-01-02 | 3M Innovative Properties Company | Flachmembranen aus polyamid mit mikroporöser oberflächenstruktur zur retention von nanopartikeln |
| JP7145058B2 (ja) | 2018-12-07 | 2022-09-30 | 花王株式会社 | 塗膜の形成方法 |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3308073A (en) * | 1962-04-09 | 1967-03-07 | Phillips Petroleum Co | Porous polyolefin objects |
| US3607793A (en) * | 1968-02-23 | 1971-09-21 | Hercules Inc | Process for forming porous structures |
| US3752784A (en) * | 1970-12-23 | 1973-08-14 | Du Pont | Process for preparing microporous opencelled cellular polymeric structures |
| DE2737745A1 (de) * | 1976-08-30 | 1978-03-09 | Akzo Gmbh | Mikroporoese polymerstrukturen und verfahren zu ihrer herstellung |
| DE3049557A1 (de) * | 1980-12-31 | 1982-07-29 | Akzo Gmbh, 5600 Wuppertal | Poroese schlaeuche |
Family Cites Families (29)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1707164A (en) * | 1929-03-26 | Hans karplus | ||
| US1870027A (en) * | 1930-07-30 | 1932-08-02 | Gen Electric | Electric power converting apparatus |
| US2214442A (en) * | 1935-01-02 | 1940-09-10 | Du Pont | Synthetic polymer |
| GB599671A (en) * | 1940-09-19 | 1948-03-18 | Robert Wighton Moncrieff | Improvements in or relating to the production of compositions having a basis of synthetic fibre-or film-forming organic substances |
| NL148222B (nl) * | 1948-08-19 | Calpis Food Ind Co Ltd | Werkwijze voor het bereiden van een zuur smakende melkdrank. | |
| US2777824A (en) * | 1950-06-27 | 1957-01-15 | Perma Stamp Products Corp | Process for making micro-reticulated material |
| US2959570A (en) * | 1954-06-30 | 1960-11-08 | Onderzoekings Inst Res | Process of extruding composition comprising a fiber forming linear condensation product and a thickening agent |
| US3017372A (en) * | 1958-11-25 | 1962-01-16 | Burroughs Corp | Method of making a liquid-filled synthetic resin structure and article obtained therefrom |
| US3017238A (en) * | 1960-04-07 | 1962-01-16 | Hercules Powder Co Ltd | Method for solvent spinning polyolefins |
| US3159592A (en) * | 1960-11-29 | 1964-12-01 | Interchem Corp | Pressure sensitive transfer member and pressure transferable inks therefor |
| US3322611A (en) * | 1962-10-19 | 1967-05-30 | Du Pont | Porous fibers and processes of preparing same |
| SE351669B (de) * | 1966-02-01 | 1972-12-04 | Ppg Industries Inc | |
| JPS5245763B1 (de) * | 1967-11-18 | 1977-11-18 | ||
| US3669740A (en) * | 1968-11-05 | 1972-06-13 | Teijin Ltd | Method of cleaning polyamide producing apparatus |
| US3915912A (en) * | 1970-03-05 | 1975-10-28 | Asahi Chemical Ind | Modified polyamide compositions containing a polyethylene glycol derivative and a fatty acid or fatty acid salt |
| US3940405A (en) * | 1971-03-08 | 1976-02-24 | Celanese Corporation | Polyacrylonitrile composition admixed with low boiling acetonitrile fraction and high boiling compatible plasticizer |
| US4029682A (en) * | 1974-12-23 | 1977-06-14 | Emery Industries, Inc. | Soaps and ester-soaps of α-olefin derived high molecular weight acids |
| DE2615954C3 (de) * | 1975-04-22 | 1981-04-23 | Kuraray Co., Ltd., Kurashiki, Okayama | Membran auf Basis von Polyvinylalkohol |
| US4035459A (en) * | 1975-05-01 | 1977-07-12 | Chemical Systems, Inc. | Process for spinning dry-fiber cellulose acetate hollow fiber membranes |
| GB1566581A (en) * | 1975-12-29 | 1980-05-08 | Nippon Zeon Co | Hollow fibres and methods of manufacturing such fibres |
| JPS5939459B2 (ja) * | 1976-07-29 | 1984-09-22 | 日石三菱株式会社 | 多孔膜の製法 |
| JPS5943585B2 (ja) * | 1977-08-16 | 1984-10-23 | 大日精化工業株式会社 | 湿式多孔性被膜形成用樹脂組成物 |
| DE2752821C2 (de) * | 1977-11-26 | 1987-01-15 | Bayer Ag, 5090 Leverkusen | Hydrophile Acrylfasern niedriger Dichte |
| DE2833623A1 (de) * | 1978-07-31 | 1980-03-13 | Akzo Gmbh | Folien |
| NO153879C (no) * | 1978-07-31 | 1986-06-11 | Akzo Nv | Fremstilling av en membran med poroes overflate. |
| EP0009271A1 (de) * | 1978-09-12 | 1980-04-02 | Shell Internationale Researchmaatschappij B.V. | Verfahren zur Herstellung fibröser Produkte, so hergestellte fibröse Produkte und diese fibrösen Produkte enthaltende nicht-gewobene Stoffe oder synthetisches Papier |
| JPS561347A (en) * | 1979-06-19 | 1981-01-09 | Toshiba Corp | Ultrasonic concentration-meter |
| US4323534A (en) * | 1979-12-17 | 1982-04-06 | The Procter & Gamble Company | Extrusion process for thermoplastic resin composition for fabric fibers with exceptional strength and good elasticity |
| US4490431A (en) * | 1982-11-03 | 1984-12-25 | Akzona Incorporated | 0.1 Micron rated polypropylene membrane and method for its preparation |
-
1982
- 1982-02-15 DE DE3205289A patent/DE3205289C2/de not_active Expired
-
1983
- 1983-02-08 JP JP58018246A patent/JPS58164622A/ja active Granted
- 1983-02-08 CA CA000421158A patent/CA1231210A/en not_active Expired
- 1983-02-10 FR FR8302156A patent/FR2521572B1/fr not_active Expired
- 1983-02-10 US US06/465,560 patent/US4594207A/en not_active Expired - Lifetime
- 1983-02-11 GB GB08303773A patent/GB2115425B/en not_active Expired
- 1983-02-14 SE SE8300766A patent/SE449368B/sv not_active IP Right Cessation
Patent Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3308073A (en) * | 1962-04-09 | 1967-03-07 | Phillips Petroleum Co | Porous polyolefin objects |
| US3607793A (en) * | 1968-02-23 | 1971-09-21 | Hercules Inc | Process for forming porous structures |
| US3752784A (en) * | 1970-12-23 | 1973-08-14 | Du Pont | Process for preparing microporous opencelled cellular polymeric structures |
| DE2737745A1 (de) * | 1976-08-30 | 1978-03-09 | Akzo Gmbh | Mikroporoese polymerstrukturen und verfahren zu ihrer herstellung |
| DE3049557A1 (de) * | 1980-12-31 | 1982-07-29 | Akzo Gmbh, 5600 Wuppertal | Poroese schlaeuche |
Cited By (17)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4666607A (en) * | 1983-07-30 | 1987-05-19 | Akzo Nv | Porous shaped bodies, and method and apparatus for the production thereof |
| DE3327638A1 (de) * | 1983-07-30 | 1985-02-14 | Akzo Gmbh, 5600 Wuppertal | Poren aufweisende formkoerper |
| EP0184733A3 (de) * | 1984-12-07 | 1989-05-10 | Akzo Patente GmbH | Verbesserte Faservliese, Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung |
| US6409921B1 (en) | 1997-07-23 | 2002-06-25 | Membrana Gmbh | Integrally asymmetrical polyolefin membrane for gas exchange |
| WO1999004891A1 (de) * | 1997-07-23 | 1999-02-04 | Akzo Nobel Nv | Integral asymmetrische polyolefinmembran zum gasaustausch |
| JP4791632B2 (ja) * | 1997-07-23 | 2011-10-12 | メムブラーナ ゲゼルシャフト ミット ベシュレンクテル ハフツング | ガス交換のための一体型非対称ポリオレフィン膜 |
| JP2001510724A (ja) * | 1997-07-23 | 2001-08-07 | アクゾ ノーベル ナムローゼ フェンノートシャップ | ガス交換のための一体型非対称ポリオレフィン膜 |
| AU737347B2 (en) * | 1997-07-23 | 2001-08-16 | 3M Innovative Properties Company | Integrally asymmetrical polyolefin membrane for gas exchange |
| WO2000043114A1 (de) * | 1999-01-21 | 2000-07-27 | Membrana Gmbh | Integral asymmetrische polyolefinmembran |
| US6497752B1 (en) | 1999-01-21 | 2002-12-24 | Membrana Gmbh | Integrally asymmetrical polyolefin membrane |
| US6375876B1 (en) | 1999-01-22 | 2002-04-23 | Membrana Gmbh | Method for producing an integrally asymmetrical polyolefin membrane |
| AU747646B2 (en) * | 1999-01-22 | 2002-05-16 | 3M Innovative Properties Company | Method for producing an integrally asymmetrical polyolefin membrane |
| WO2000043113A1 (de) * | 1999-01-22 | 2000-07-27 | Membrana Gmbh | Verfahren zur herstellung einer integral asymmetrischen polyolefinmembran |
| DE10220038A1 (de) * | 2002-05-04 | 2003-11-20 | Membrana Gmbh | Verfahren zur Herstellung geschäumter Polymerformkörper und geschäumter Polymerformkörper |
| US7429420B2 (en) | 2002-05-04 | 2008-09-30 | Membrana Gmbh | Method for producing foamed polymer molded bodies and said foamed polymer molder bodies |
| DE102022128814A1 (de) * | 2022-10-31 | 2024-05-02 | InnoSpire Technologies GmbH | Ready Mix für die Erzeugung mikroporöser Strukturen |
| WO2024094250A1 (de) | 2022-10-31 | 2024-05-10 | InnoSpire Technologies GmbH | Mischung für die erzeugung mikroporöser strukturen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| SE8300766D0 (sv) | 1983-02-14 |
| GB8303773D0 (en) | 1983-03-16 |
| GB2115425A (en) | 1983-09-07 |
| DE3205289C2 (de) | 1984-10-31 |
| SE8300766L (sv) | 1983-08-16 |
| JPS58164622A (ja) | 1983-09-29 |
| CA1231210A (en) | 1988-01-12 |
| GB2115425B (en) | 1985-08-14 |
| US4594207A (en) | 1986-06-10 |
| SE449368B (sv) | 1987-04-27 |
| FR2521572B1 (fr) | 1986-12-26 |
| FR2521572A1 (fr) | 1983-08-19 |
| JPH0553827B2 (de) | 1993-08-11 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3205289C2 (de) | Verfahren zur Herstellung von porösen Körpern mit einstellbarem Gesamtporenvolumen, einstellbarer Porengröße und einstellbarer Porenwandung | |
| EP0133882B1 (de) | Poren aufweisende Formkörper | |
| DE3887724T3 (de) | Orientierte mikroporöse Folie. | |
| EP2196254B1 (de) | Hydrophobe ozonstabile PVDF-Membran mit hoher mechanischer Stabilität | |
| EP0357021B1 (de) | Verfahren zur Herstellung von Membranen | |
| DE2833493C2 (de) | Hohlfäden | |
| DE68914149T2 (de) | Poröse membranen. | |
| DE3382722T2 (de) | Mikroporöses blattförmiges Material, Verfahren zur Herstellung und damit hergestellte Gegenstände. | |
| DE3023058C2 (de) | ||
| EP3003538B1 (de) | Mikroporöse polyvinylidenfluorid-membran | |
| DE69114095T2 (de) | Verfahren zur Herstellung eines zur Filtration geeigneten porösen Polysulfon-Mediums. | |
| CH649565A5 (en) | Polymer cell structure, and process for the production thereof | |
| DE69322776T2 (de) | Verfahren zur herstellung einer mikroporösen polyvinylidenfluorid-membran | |
| DE19520188C2 (de) | Verfahren zur Herstellung von Polymer-Hohlfadenmembranen | |
| DE69130879T2 (de) | Polyvinylidenmembrane | |
| DE4226205C2 (de) | Verfahren zur Herstellung von porösen Polyolefintrennmembranen über thermisch induzierte Phasentrennung | |
| CH644789A5 (de) | Membran mit poroeser oberflaeche. | |
| WO2016071271A1 (de) | Mikroporöse polyvinylidenfluori d-flachmembran und ihre herstellung | |
| EP1289636B1 (de) | Polyamidmembran mit erhöhter hydrolysestabilität und verfahren zu ihrer herstellung | |
| DE3327638C2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung Poren aufweisender Formkörper | |
| DE2833568C2 (de) | Poröse Fäden | |
| DE19755353C1 (de) | Verfahren zur Herstellung regulärer, poröser Perlcellulosen und ihre Verwendung | |
| DE2833623C2 (de) | ||
| DE3329578C2 (de) | ||
| DE1923187C2 (de) | Verfahren zur Herstellung von Trennmembranen |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OM8 | Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law | ||
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: AKZO PATENTE GMBH, 5600 WUPPERTAL, DE |