DE3204052C2 - - Google Patents
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- A—HUMAN NECESSITIES
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- A63H—TOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
- A63H33/00—Other toys
- A63H33/001—Toy-moulding appliances; Toy moulding
Landscapes
- Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Herstellung
von Gegenständen aus plastischer Masse gemäß dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 1.
Aus der DE-AS 11 98 044 ist es bekannt, im Rahmen industri
eller Produktion Gegenstände aus plastischem Material in
einer Form herzustellen, die aufeinanderklappbare
Plattenabschnitte aufweist, welche durch eine scharnier
artige Verbindung miteinander verbunden sind. Diese Form
ist nur für fabrikmäßige Nutzung konzipiert. So wird die
aus zwei Plattenhälften bestehende Form zweckmäßigerweise
in eine Metallform eingepaßt, um den Plattenhälften
Festigkeit zu geben und um sie lagerichtig zu halten.
Für den laienhaften Gebrauch im Rahmen spiel- oder
bastlerischer Tätigkeit ist diese Form nicht geeignet.
Plastische Figuren oder Modelle für den Spielgebrauch
sowie zum Basteln werden üblicherweise aus verschieden
artigsten Modelliermassen frei modelliert oder in
vorhandene Formen gegossen.
Die bisher bekannten Gießformen zum Spielen und Basteln
ermöglichen jedoch nur die Herstellung halber Figuren
oder Modelle.
Sofern eine derartige Figur nicht achsensymmetrisch
gestaltet ist, besteht keine Möglichkeit, eine voll
ständige, plastische und allseits profilierte Figur
oder ein derartiges Modell durch Zusammensetzen zweier
Halblteile zu schaffen.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine
Vorrichtung zu schaffen, mit deren Hilfe es möglich ist,
auf einfache Weise Gegenstände aus plastischem Material
im Rahmen spielerischer oder hobbymäßiger Tätigkeit
durch den Laien herzustellen.
Diese Aufgabe wird mit den im kennzeichnenden Teil des
Anspruchs 1 aufgeführten Merkmalen einfach und sicher
gelöst.
Besondere Varianten und Gestaltungsmöglichkeiten sowie
vorteilhafte Weiterbildungen der vorgeschlagenen
Vorrichtung sind in den Unteransprüchen dargestellt.
Der Grundgedanke der Erfindung besteht im wesentlichen
darin, die Gegenstände in einer Form herzustellen, die
miteinander verbundene und aufeinanderklappbare Platten
abschnitte aufweist, die durch Fixierungen lagerichtig
fixiert werden und die Formhohlräume bzw. Vertiefungen
für die herzustellenden Gegenstände bzw. Modelle auf
weisen.
Hierdurch können Gegenstände mit praktisch jeder
Profilierung hergestellt werden.
Wird zunächst die Gesamtform zusammengesetzt, so kann
die Modelliermasse - je nach deren Beschaffenheit oder
Konsistenz - entweder vor dem Zusammensetzen mit einem
Überschuß an Masse in die Formschalen oder Vertiefungen
eingegeben und die Figur oder das Modell beim Zusammen
klappen der Plattenabschnitte gebildet werden;
oder es wird die Masse - sofern sie ausreichend fließ
fähig ist - nach dem vollständigen Zusammenklappen
der Plattenabschnitte über Einlaufkanäle eingefüllt.
Der besondere Vorteil eines derartigen Verfahrens
besteht darin, daß nach dem Aushärten bzw. Trocknen
die vollständige Figur der Form entnommen werden kann.
Vorhandene Gratbildungen, überschüssiges Material oder
die aus den Einlaufkanälen und den evtl. vorhandenen
Freisparungen gebildeten Zapfen oder Fahnen lassen sich
i. d. R. leicht durch geringfügige Nacharbeit entfernen.
Zur Ausführung der Erfindung eignet sich jede beliebige
Modelliermasse, die ausreichende Plastizität oder
Fließverhalten aufweist und genügend fest wird, aushärtet
oder trocknet. Der Endzustand der hergestellten Figur oder
des Modells kann dann - je nach Wunsch und hiernach zu
wählender oder abzustimmender Modelliermasse - dauer
elastisch und relativ weich, formstabil und fest, oder
auch hart und u. U. spröde sein.
Aus Modelliermassen, die in der Vorrichtung nach der
Erfindung verarbeitet werden können, eignen sich selbst
härtende, lufttrocknende oder unter erhöhter Hitzezufuhr
aushärtende Knet- oder Formmassen oder auch fließfähige
Massen, wie Gießharze, Mörtel, Gips oder gipsähnliche
Modelliermassen usw.
Die verwendete Modelliermasse sollte nach der Verfestigung
noch bearbeitbar und ggf. auch bemal- oder lackierbar sein,
um die erstellten Figuren oder Modelle von Gieß- oder
Preßrückständen leicht befreien oder zusätzlich noch
bunt gestalten zu können.
Bei Verwendung üblicher knet- oder wachsartiger Modellier
massen kann alternativ zum Gießverfahren auch so vorge
gangen werden, daß eine dem etwaigen Figurvolumen
entsprechende Menge Modelliermasse grob von Hand vorge
formt und in einen ersten Formhohlraum eingelegt wird.
Durch das Zusammenklappen der beiden Plattenabschnitte
wird die Form vollständig und formgetreu fertiggeformt.
Überschüssige Masse tritt hierbei in die Freisparungen
oder durch die Formtrennspalten ins Freie und kann
nach dem Verfestigen der Figur entfernt werden.
Eine sehr einfache und preiswerte Ausbildung der
Trägerplatte(n) und damit der Vorrichtung zum Herstellen
von Gegenständen aus plastischer Masse, besteht darin,
daß sie aus relativ dünnwandigem, aber formstabilem und
ggf. dennoch elastischem Material bestehen.
Als Material ist Kunststoff oder Metall besonders
geeignet, da es sich zum Tiefziehen eignet.
Anhand einiger Ausführungsbeispiele wird die Erfindung
nachfolgend näher erläutert.
Hierbei zeigt
Fig. 1 - eine leere einstückige Vorrichtung,
Fig. 2 - eine Schnittdarstellung gemäß der Linie A-B in Fig. 1,
Fig. 3 - ein Modell aus der Vorrichtung nach Fig. 1,
Fig. 4 - eine weitere einstückige ungefüllte Vorrichtung,
Fig. 5 - eine Schnittdarstellung gemäß der Linie C-D in Fig. 4
in einer Fertigungsphase und gefüllt,
Fig. 6 - eine leere erste Trägerplatte einer mehrteiligen
Vorrichtung,
Fig. 7 - ein Modell aus der Vorrichtung nach Fig. 5
(unverputzt) und
Fig. 8 - eine andere Figur aus der Vorrichtung nach Fig. 6
(verputzt).
Die Vorrichtung nach Fig. 1 besteht aus einer einzigen
Trägerplatte 1, die mehrere Plattenabschnitte 1′, 1′′, 1′′′
aufweist und im wesentlichen aus einem mit den Vertiefungen bzw. Formhohlräumen 11,
12, 13 und 14 versehenen Formblatt 01 und einem umlaufenden
Rahmen 01′ gebildet wird. Außerdem weist das Formblatt 01
Zapfen und zu diesen mit Gleitpassung versehene Aufnahmemul
den als mit unterschiedlichem bzw. beliebigem Querschnitt ver
sehene Zentrierungen 19 und 19′ auf.
Um die Plattenabschnitte mit den Vertiefungen leicht zusammen
legen zu können, sind im Formblatt 01 gelenkartige
Verbindungen 18 - hier nach Art eines Filmscharniers - und
(soweit erforderlich) als Einschnitte gestaltete Trennfugen 17
angeordnet. Weitere Trennfugen 17′ befinden sich auch im um
laufenden Rahmen 01′, um diesen im erforderlichen Knickbereich
ebenfalls zu durchbrechen (siehe Fig. 2).
In die einzelnen Vertiefungen bzw. Formhohlräume 11, 12, 13, 14 münden Einlauf
kanäle 16 und 16′ und Freisparungen 15. Die Einlaufkanä
le 16 und 16′ sind so angeordnet, daß sie sich für alle vorhan
denen Formhohlräume
auf ein- und derselben Rahmenseite befinden. Die
Einfüllposition liegt dann vor, wenn die Plattenabschnitte 1′′
und/oder 1′′′ an dem Plattenabschnitt 1′ anliegen und an die
sen angedrückt gehalten werden.
Die zum Entweichen von Luft und überschüssiger Masse zusätz
lich angebrachten Freisparungen 15 können an jeder beliebi
gen bzw. erforderlichen Stelle der Formhohlräume angeordnet
sein und sollen im Verbindungsbereich mit der Formkontur
eine erhabene Brechkante aufweisen, damit die sich bilden
den Fahnen 15′ (gemäß Fig. 3) leicht abgetrennt werden können.
In Fig. 2 ist die Trägerplatte 1 im Schnitt der Linie A-B
in Fig. 1 gezeigt. Das Formblatt 01 wird, wie erkennbar,
durch den Rahmen 01′ stabilisiert
und läßt vertieft die
Formhohlräume 11, 12, 14 sowie die Zentrierbohrung 19′ und er
haben die Zentrierstifte 19 erkennen.
Der Rahmen 01′ ist im Bereich der in das Formblatt 01 einge
arbeiteten gelenkartigen Verbindung 18 durch die Trennfuge 17′
unterbrochen, damit der Plattenabschnitt 1′′′ leicht auf
den Plattenabschnitt 1′ geklappt werden kann.
Fig. 3 stellt ein mit der Vorrichtung gemäß
Fig. 1 und 2 gefertigtes Modell 10 dar, bei dem das Ele
ment 10′ und die noch nicht entfernten Fahnen 15′ erkennbar
sind. Zur Fertigstellung sind die Fahnen 15′ abzubrechen
oder abzuschneiden und die Ansatzstellen ggf. zu säubern.
Bei der Vorrichtung gemäß Fig. 4 handelt es sich um eine
Trägerplatte 3, die aus Modelliermasse besteht und
von einem Original durch Abdrücken hergestellt wurde und die
eine angedeutete scharnierartige Verbindung 48 aufweist.
In den Fohrhohlraum 41 münden Freisparungen 45, die sich eben
falls mit Modelliermasse füllen.
Zur Fertigung einer entsprechenden Figur 40 wird zunächst der Formhohlraum
41 mit Modelliermasse gefüllt. Dann wird ggf.
überschüssige Masse mit einer
Spachtel oder einem sonstigen Abstreifhilfsmittel durch
Glattstreichen entfernt und der angelenkte Plattenausschnitt, der keinen
Formhohlraum aufweist auf den Plattenabschnitt mit dem
Formhohlraum geklappt. Nach dem Abbinden oder Aushärten
der Modelliermasse wird das Element (41′ gemäß Fig. 5) ent
formt. Zur Vervollständigung wird,
wie in Fig. 5 dargestellt, der Formhohlraum 41 erneut mit Modellier
masse gefüllt und abgestrichen oder glattgepreßt.
Danach wird das bereits gefertigte Element 41′ lagerichtig
aufgelegt und in den Freisparungen 45 mittels der Fahnen 45′
fixiert. Beim Aushärten des Elementes 41′′ verbindet sich
dieses mit dem Element 41′ zu einer einheitlichen Figur,
bei der nach dem Trocknen nur noch die Fahnen 45′ entfernt
werden müssen.
Gemäß Fig. 6 sind innerhalb der Trägerplatte 2 in dem
Plattenabschnitt 2′, 2′′ Formhohlräume 21, 22, 23, 24 für unterschiedliche Figuren bzw.
Modelle, sowie unterschiedlich gestaltete Zentrierungen 29,
29′ und 29′′ angeordnet, die hierbei als Mulden aus
gebildet sein sollen.
Der Formhohlraum 24 kann über einen Einlaufkanal 26 gefüllt
werden und weist zusätzlich eine Freisparung 25 auf.
Freisparungen 25 befinden sich auch an den Formhohlräumen 21
und 23.
Über die scharnierartige Verbindung 18′ ist ein
zweiter Plattenabschnitt 2′′ befestigt, der komplementäre
Formhohlräuem 31, 32,
33, 34 und ebenfalls sich profil- und größenmäßig im Rahmen
einer Gleitpassung ergänzende Zentrierungen 39, 39′ und
39′′ aufweist, die hierbei als Zapfen über die Plattenebene ragen.
Außerdem sind auch hier Freisparungen 25′, 35 und ein Einlauf
kanal 26′ enthalten. Selbstverständlich können entsprechen
de Mittel auch an den anderen Formschalen oder an anderen
Stellen angeordnet sein, sofern dies gewünscht wird.
Mit den Fig. 7 und 8 wird ein Modell 30 bzw. eine Figur 20
gezeigt, wobei erkennbar ist, daß sich das Modell 30 aus zwei
Elementen 30′ und 30′′ zusammensetzt und eine Fahne 35′ auf
weist. Die Figur 20 ist einstückig in den Formhohlräumen
21 und 31 der Trägerplatten 2 gemäß Fig. 6 gefertigt.
Im Sinne der Erfindung sind unter "plastischen Figuren
oder Modellen" räumlich beliebig profiliert gestaltete,
rundum mit Konturen versehene Gegenstände zu verstehen.
Die erfindungsgemäß hergestellten Artikel können jedoch
sowohl in harter unveränderbarer Ausführung als auch
dauerelastisch weich und begrenzt deformierbar - z. B.
kautschukartig - vorliegen; je nach Wunsch bzw. je nach
Wahl der Modelliermasse.
Claims (5)
1. Vorrichtung zum Herstellen von Gegenständen aus
plastischer Masse, bestehend aus einer, Vertiefungen für
Formhohlräume aufweisenden, Trägerplatte, die mindestens
zwei Plattenabschnitte aufweist, die durch scharnier
artige Verbindungen miteinander verbunden und aufein
anderklappbar sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Vorrichtung für den Spielgebrauch sowie zum Basteln verwendet wird
und daß die Plattenabschnitte (1′, 1′′, 1′′′, 2′, 2′′) zur lagerichtigen Fixierung ineinanderpassende Zentrie rungen (19, 19′; 29, 39; 29′, 39′; 29′′, 39′′) enthalten.
daß die Vorrichtung für den Spielgebrauch sowie zum Basteln verwendet wird
und daß die Plattenabschnitte (1′, 1′′, 1′′′, 2′, 2′′) zur lagerichtigen Fixierung ineinanderpassende Zentrie rungen (19, 19′; 29, 39; 29′, 39′; 29′′, 39′′) enthalten.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Plattenabschnitte (1′, 1′′, 1′′′) jeweils
eine einzige Vertiefung (11, 12; 13, 14; 41) für
jeweils einen Gegenstand aufweisen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Plattenabschnitte (2′, 2′′) jeweils mehrere
Vertiefungen (21, 31; 22, 32; 23, 33; 24, 34) für
mehrere verschiedene Gegenstände aufweisen.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die zusammenklappbaren Plattenabschnitte (1′, 1′′;
1′, 1′′′; 2′, 2′′) zusammenpassende Kanäle (16, 16′;
26, 26′) aufeisen, die in die Formhohlräume bzw.
Vertiefungen (11, 12, 13, 14, 21, 23, 24, 31, 33,
34, 41) münden und zum Einbringen der Masse, zum
Entlüften und/oder zur Aufnahme überschüssiger
Massen dienen.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Trägerplatten (1, 2) aus tiefziehbarem
Kunststoff oder Metall bestehen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19823204052 DE3204052A1 (de) | 1982-02-06 | 1982-02-06 | Verfahren und vorrichtung zur herstellung plastischer figuren oder modelle fuer spiel- oder bastelzwecke |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE19823204052 DE3204052A1 (de) | 1982-02-06 | 1982-02-06 | Verfahren und vorrichtung zur herstellung plastischer figuren oder modelle fuer spiel- oder bastelzwecke |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE3204052A1 DE3204052A1 (de) | 1983-08-18 |
| DE3204052C2 true DE3204052C2 (de) | 1988-10-06 |
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ID=6154939
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE19823204052 Granted DE3204052A1 (de) | 1982-02-06 | 1982-02-06 | Verfahren und vorrichtung zur herstellung plastischer figuren oder modelle fuer spiel- oder bastelzwecke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3204052A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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1982
- 1982-02-06 DE DE19823204052 patent/DE3204052A1/de active Granted
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Also Published As
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| DE3204052A1 (de) | 1983-08-18 |
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