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DE32784C - Dreirädriges Velociped - Google Patents

Dreirädriges Velociped

Info

Publication number
DE32784C
DE32784C DENDAT32784D DE32784DA DE32784C DE 32784 C DE32784 C DE 32784C DE NDAT32784 D DENDAT32784 D DE NDAT32784D DE 32784D A DE32784D A DE 32784DA DE 32784 C DE32784 C DE 32784C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chain
frame
disks
rod
crankshaft
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT32784D
Other languages
English (en)
Original Assignee
C. M. LlNLEY und J. BlGGS in London und G. G. TANDY in Clapham bei London
Publication of DE32784C publication Critical patent/DE32784C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62MRIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
    • B62M9/00Transmissions characterised by use of an endless chain, belt, or the like
    • B62M9/04Transmissions characterised by use of an endless chain, belt, or the like of changeable ratio
    • B62M9/06Transmissions characterised by use of an endless chain, belt, or the like of changeable ratio using a single chain, belt, or the like
    • B62M9/08Transmissions characterised by use of an endless chain, belt, or the like of changeable ratio using a single chain, belt, or the like involving eccentrically- mounted or elliptically-shaped driving or driven wheel; with expansible driving or driven wheel

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmissions By Endless Flexible Members (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Dreirädriges Velociped.
Fig. ι der beiliegenden Zeichnungen stellt [ eine Seitenansicht des Velocipede, Fig. 2 eine ; Ansicht desselben von oben, Fig. 3 eine Seitenansicht und Fig. 4 eine Vorderansicht des Apparates dar, durch welchen man die Fahrgeschwindigkeit verändern kann, ohne genöthigt zu sein, die Umdrehungsgeschwindigkeit der Kurbelwelle zu ändern. Fig. 5 ist ein senkrechter Schnitt durch diesen Apparat.
Das Gestell A besteht aus Vierkantstahl von meistens quadratischem Querschnitt, welcher zur ,Vermehrung der Festigkeit so angebracht ist, dafs eine Diagonale des Querschnitts senkrecht zur Richtung, in welcher die Kraft wirkt, liegt. An passenden Punkten des Gestelles, am besten an den Punkten B und C, Fig. 1, ist die Stange des Gestelles kalt gebogen, so dafs ein Ring oder eine Schlinge entsteht, wodurch die Elasticität des Gestelles sehr vermehrt wird.
1 Bis jetzt hielt man es für nöthig, das ganze Gestell so starr als möglich zu machen, um dadurch die Erschütterungen, welche beim Fahren auf unebenem Boden entstehen und von den Rädern auf den Sattel übertragen werden, zu vermeiden. Hier sucht man dagegen durch gröfsere Elasticität die unangenehme Wirkung der Stöfse zu beseitigen.
Der Theil der Stange des Gestelles, welcher zwischen -B und C liegt, wird gewunden, um ein Durchbiegen der Stange an dieser Stelle zu verhüten. Bei D, Fig. 1, sind die beiden Enden der Gestellstange in einer Röhre vereinigt, welche mit der das Steuerrad. tragenden Gabel verbunden ist. Diese Röhre hat zur Aufnahme der beiden Enden der Stange eine viereckige Oeffhung, ist aufsen mit schwach konischem Gewinde versehen und aufserdem der Länge nach mehrfach eingeschnitten, so weit das Gewinde reicht.
Nachdem die Stangen in' die Röhre gesteckt sind, wird eine Mutter auf das Gewinde geschraubt und dadurch die Röhre fest gegen die Stangenenden geprefst.
Um der Stahlstange des Gestelles die Härte nicht zu' nehmen, wird beim Anbringen dgr Lager u. s. w. an dem Gestell das Löthen und Erwärmen vermieden und die Lager u. s. w. durch umgelegte Bügel oder Muffen mit dem Gestell verbunden. Aus demselben Grunde geschieht auch das Drehen und Biegen der, Stange in kaltem Zustande. Die Muffen bestehen aus zwei Hälften, welche, nachdem sie um das Gestell herumgelegt sind, durch aufgeschraubte Muttern mit schwach konischem Gewinde zusammengehalten werden.
Mit der Kurbelwelle F, Fig. 3, 4 und 5, sind zwei Scheiben EE1 verbunden. Die beiden inneren Seiten derselben haben je eine schneckenförmige, genau einander symmetrische Nuth, Fig. 5. Zwischen den beiden Scheiben befindet sich eine Gelenkkette b, deren Verbindungsstifte auf beiden Seiten über die Kettenglieder so viel vorstehen, dafs sie in die Nuthen α eingreifen. In diesen beiden Nuthen ist die Kette b von der Achse F bis zum Umfang der Scheiben EEx verschiebbar, Fig. 5. Um die Reibung der Stifte in den Nuthen
möglichst gering zu machen, sitzen an den Enden der Stifte kleine Rollen. Lose auf der Kurbelwelle sitzt neben der Scheibe E oder Ex ein Arm c, an dessen äufserstem Ende ii die beiden fest mit einander verbundenen bezw. aus einem Stück bestehenden Arme dd1. drehbar befestigt sind. Der eine Arm dl sitzt innerhalb der Scheibe und steht mit dem äufseren Ende der Kette b in Verbindung. Der andere Arm d ist aufserhalb der Scheibe; er wird ziemlich dünn hergestellt, um federn zu können. An der der -Scheibe zugekehrten Seite des äufseren Endes dieses Armes sitzt ein Stift e, Fig. 4, welcher in eine Anzahl in der Scheibe angebrachter Löcher /-.pafst. Aufsen am Arm d ist ein zweimal stumpfwinklig gebogener Bügel g·, Fig. 4, befestigt, in welchem ein auf der Kurbelwelle drehbarer Arm h sitzt. Ein Stift i ist an einem zweiarmigen Hebel j angebracht, dessen Drehpunkt fest mit dem Gestell verbunden ist. Mit dem Hebel j steht eine Stange k in Verbindung und mit dieser wieder eine senkrecht verschiebbare Stange /, die oben in einen Handgriff m endigt. Dieser kann bequem von dem Fahrenden mit der Hand erfafst werden. Zieht man den Handgriff m in die Höhe, so drückt der Stift i gegen den Arm /?; dieser gleitet an der schiefen Fläche des Bügels g entlang und preist dabei den federnden Arm d zur Seite, wodurch, der an d sitzende Stift e aus einem der Löcher f gezogen wird. Sitzt e in einem der Löcher f, so müssen sich die Arme c d und d1 mit den Scheiben E und E1 drehen. Gleichzeitig wird dadurch auch die Lage der Kette b festgestellt; dieselbe kann sich nicht in den Nuthen α verschieben. Wird e aus f herausgedrückt, so ist dadurch die Verbindung zwischen den Scheiben und den Armen c d und d[ aufgehoben und laufen dieselben nicht mit den Scheiben um. Gleichzeitig verschiebt sich die Kette b in den Nuthen α und nähert sich entweder mehr dem Umfange der Scheiben oder der Achse. Eine Kette G, welche aus einzelnen flachen U-förmigen Gliedern gebildet ist, die zwischen die Kettenglieder der Kette b passen, dient zur Uebertragung der Kraft von der Kurbelwelle auf die Welle M. G mufs so lang sein, dafs sie um das Kettenrad E E1 herumreicht, wenn die Kette b sich -dem Umfange von E3l'am meisten genähert hat. Die nöthige Spannung in der Kette G wird etwa durch ein gegendrückendes Gewicht, eine Feder u. s. w. stets erhalten und geregelt.
Durch ein Verschieben der Kette b in den Nuthen ändert man die relative Geschwindigkeit der Welle M in Bezug auf die Kurbelwelle F. Bei gleicher Geschwindigkeit von F wird die W7elle M sich um so schneller drehen, je mehr sich die Kette b dem Umfange von EE1 nähert. Die Vorkehrung, mittelst der Kette b den Durchmesser des betreffenden Rades zu vergröfsern oder zu verkleinern, kann sowohl an dem Treibrade als auch an dem getriebenen Rade angeordnet werden. Am zweckmäfsigsten ist es jedoch, wenn sie nur an dem Treibrade angebracht wird.

Claims (2)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein dreirädriges Velociped, charakterisirt
    durch folgende Einrichtungen:
    ι. einen Apparat zur Veränderung der Geschwindigkeit der Treibwelle ohne gleichzeitige Aenderung der Geschwindigkeit der Kurbelwelle, bestehend aus zwei fest auf der letzteren sitzenden, mit spiralförmigen Nuthen versehenen Scheiben EE1 und einer kurzen, zwischen den, Scheiben in den Nuthen derselben verschiebbaren Gelenkkette b, über welche die Zugkette G läuft;
  2. 2. die Anwendung der Stangen I und k, des Hebels j mit Stift i, der Arme c d d1 und h zum Festhalten und Bewegen der Kette b (Fig· 3) 4 und 5)-
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT32784D Dreirädriges Velociped Expired - Lifetime DE32784C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE32784C true DE32784C (de)

Family

ID=308776

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT32784D Expired - Lifetime DE32784C (de) Dreirädriges Velociped

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE32784C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1994004411A1 (de) * 1992-08-21 1994-03-03 Baechtiger Rolf Kettengetriebe mit veränderlichem übersetzungsverhältnis und zahnkette
DE102007033389A1 (de) * 2007-07-18 2009-01-22 HÜBNER, Michael Reibungsarmes stufenloses mechanisches Getriebe

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1994004411A1 (de) * 1992-08-21 1994-03-03 Baechtiger Rolf Kettengetriebe mit veränderlichem übersetzungsverhältnis und zahnkette
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