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DE3246261A1 - Eeg-geraet - Google Patents

Eeg-geraet

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Publication number
DE3246261A1
DE3246261A1 DE19823246261 DE3246261A DE3246261A1 DE 3246261 A1 DE3246261 A1 DE 3246261A1 DE 19823246261 DE19823246261 DE 19823246261 DE 3246261 A DE3246261 A DE 3246261A DE 3246261 A1 DE3246261 A1 DE 3246261A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
recording
electrode connections
group
electrode
signal generator
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19823246261
Other languages
English (en)
Other versions
DE3246261C2 (de
Inventor
Manfred 8000 München Joppich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Picker International GmbH
Original Assignee
Picker International GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Picker International GmbH filed Critical Picker International GmbH
Priority to DE3246261A priority Critical patent/DE3246261C2/de
Publication of DE3246261A1 publication Critical patent/DE3246261A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3246261C2 publication Critical patent/DE3246261C2/de
Expired legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B5/00Measuring for diagnostic purposes; Identification of persons
    • A61B5/24Detecting, measuring or recording bioelectric or biomagnetic signals of the body or parts thereof
    • A61B5/30Input circuits therefor
    • A61B5/307Input circuits therefor specially adapted for particular uses
    • A61B5/31Input circuits therefor specially adapted for particular uses for electroencephalography [EEG]
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B5/00Measuring for diagnostic purposes; Identification of persons
    • A61B5/24Detecting, measuring or recording bioelectric or biomagnetic signals of the body or parts thereof
    • A61B5/25Bioelectric electrodes therefor
    • A61B5/276Protection against electrode failure

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  • Measurement And Recording Of Electrical Phenomena And Electrical Characteristics Of The Living Body (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft ein EEG-Gerät (Elektroencephalo-
  • graph) mit einer Mehrzahl von Elektrodenanschlüssen und einer Aufzeichnungseinrichtung mit mehreren Aufzeichnungskanälen und diesen jeweils zugeordneten.Meßeingängen und Referenzeingängen, an welche vorwählbar vorbestimmte Elektrodenanschlüsse zur Aufzeichnung von ElektrodenmeI3-werten anschaltbar sind.
  • Mit einem EEG-Gerät werden bekanntlich die elektrischen Hirnströme aufgezeichnet, die von Schädel und Kopfhaut ableitbar sind. An der Messung sind bis zu 20 oder mehr Elektroden beteiligt, die in vorbestimmter Anordnung, z.B. im sogenannten 10/20-System, auf die Kopfhaut gesetzt und mit Gurten oder auf sonstige Weise dort festgehalten werden. Bei der Messung werden die aufgrund der elektrischen Hirnströme vorhandenen Potentialunterschiede zwischen jeweils mehreren, je nach dem gewählten Ableitprogramm einander zugeordneten Elektroden gemessen und die Meßsignale jeweils nach Verstärkung auf wählbar vorbestimmbare Aufzeichnungskanäle der im allgemeinen als Schreibeinrichtung ausgebildeten Aufzeichnungseinrichtung gegeben.
  • Ersichtlich ist die Meß- undzAufzeichnungstreue abhängig von der Größe des Ubergangswiderstandes zwischen den Elektroden und der Kopfhaut, weil ein zu großer Ubergangswiderstand die Meßwerte verfälschen kann. Vor der Durchführung der Messung ist daher auf einen guten und festen Sitz der Elektroden zu achten.
  • Durch die Erfindung wird die Aufgabe gelöst, ein EEG-Gerät der eingangs erwähnten Art zu schaffen, mit welchem vor der Durchführung der Messung jede einzelne der Elektroden auf ihren einwandfreien Kontakt mit der Kopfhaut des Patienten überprüft werden kann und die jewellige Elektrode mit gegebenenfalls nicht einwandfreiem Kontakt in einfacher Weise in ihrer Anordnung am Kopf des Patienten lokalisiert werden kann.
  • Dies wird erfindungsgemäß erreicht durch eine die Obergangswiderstände der auf die Kopfhaut des Patienten gesetzten Elektroden überprüfenden Registriereinrichtung, die eine programmgesteuerte Schalteinrichtung aufweist, durch welche mehrere Gruppen aus jeweils mehreren, von Gruppe zu Gruppe unterschiedlichen vorbestimmten Elektrodenanschlüssen in vorbestimmten Zeitabständen nacheinander jeweils für eine vorbestimmte Zeitspanne an einen ein analoges Referenzsignal abgebenden Signalgenerator und derart an die Aufzeichnungseinrichtung anschaltbar sind, daß jeweils die Elektrodenanschlüsse jeder Gruppe an die Meßeingänge unterschiedlicher Aufzeichnungskanäle geschaltet werden, und durch welche jeweils während der Zeitspanne, während der die Elektrodenanschiiisse jeweils der einen Gruppe an die Aufzeichnungseinrichtung angeschaltet sind, wenigstens ein Elektrodenanschluß einer anderen Gruppe an die Referenzeingänge der jeweils beteiligten Aufzeichnungskanäle anschaltbar sind.
  • Durch die Erfindung ist es daher möglich, durch entsprechende Zuordnung der Elektrodenanschlüsse zu den einzelnen Gruppen die Aufzeichnungsbilder der ihre Obergangswiderstandswerte angebenden Meßsignale in derjenigen Anordnung aufzuzeichnen, in der die zugehörigen Elektroden am Kopf des Patienten angeordnet sind. Je nach der Größe des jeweiligen Obergangswiderstandes weichen die Aufzeichnungsbilder voneinander und von dem einen annehmbaren Obergangswiderstandswert darstellenden Aufzeichnungsbild ab, so daß unzulässige Widerstandswerte in der Aufzeichnung leicht erkannt werden können und aufgrund ihrer Anordnung innerhalb der Aufzeichnung diejenige Elektrode am Kopf des Patienten leicht herausgefunden werden kann, deren einwandfreier Kontakt mit der Kopfhaut nicht gegeben ist.
  • Anstatt das vom Signalgenerator abgegebene Meßsignal an die soeben als Meßelektroden an die Meßeingänge der Aufzeichnungseinrichtung geschalteten Elektroden zu geben und andere Elektrodenanschlüsse zur Lieferung des Meßbezugspotentials an die Referenzeingänge der Aufzeichnungseinrichtung zu schalten, ist es prinzipiell auch möglich, den Signalgenerator an ggf. mehrere Elektrodenanschlüsse zu schalten, deren an sie angeschlossenen Elektroden soeben nicht durchgemessen werden. Dies ist beispielsweise vorteilhaft, um den Obergangswiderstand der für die Aufzeichnung des Elektrodencephalogramms erforderlichen, auf einem Bezugspotential liegenden Elektrode gesondert zu messen. Wenn jedoch gleichzeitig mehrere Meßelektroden in dieser Weise durchgemessen werden sollen, verzweigt sich der in die Kopfhaut des Patienten eingespeiste Strom auf die jeweiligen Meßelektroden, deren Obergangswiderstände zur Kopfhaut des Patienten unterschiedlich sein können, so daß zur Bestimmung der Obergangswiderstände eine Stromstärkemessung durchgeführt werden muß, es sei denn die Meßelektroden der jeweiligen Gruppe würden zeitlich nacheinander an die Aufzeichnungseinrichtung angeschaltet und zwischenzeitTich von dieser abgetrennt. Um dann die gewünschte Anordnung der -Aufzeichnungsbilder zu erreichen, müßte z.B. ein Zwischenspeicher vorgesehen werden, in den die zeitlich versetzt abgegriffenen Meßwerte eingelesen werden und aus dem sie gemeinsam an die Aufzeichnungseinrichtung gegeben werden, damit sie mittels dieser gleichzeitig aufgezeichnet werden können. Daher wird das Anschalten der jeweiligen Meßelektroden, die soeben an die Meßeingänge der jeweils zugeordneten Aufzeichnungskanäle geschaltet sind, auch an den Signalgenerator bevorzugt, um eine Spannungsmessung zu erreichen.
  • Da außerdem gemäß der Erfindung während jeder Zeitspan- ne, in der die Elektrodenanschlüsse der jeweiligen Elektrodengruppen an die Meßeingänge der Aufzeichnungseinrichtung geschaltet sind, an die Referenzeingänge der soeben an der Aufzeichnung beteiligten AufzeiBchnungskanäle vorzugsweise mehrere andere Elektrodenanschlüsse gemeinsam geschaltet sind, die gleichzeitig über eine neutrale Elektrode, die auf einem Bezugspotential liegt, ein durch den Übergangswiderstand der neutralen Elektrode bestimmtes Meßbezugspotential führen, stellt dieses einen Mittelwert des elektrischen Potentials über den Schädel hin dar. Dadurch werden die Messungen der Obergangswiderstände der zugeordneten Elektroden nicht durch örtliche Potentialunterschiede am Schädel verzerrt. Vorzugsweise werden jeweils die meisten von denjenigen Elektroden zur Lieferung des Meßbezugspotentlals gemeinsam an die Referenze#ingänge der Aufzeichnungskanäle geschaltet, die jeweils bei der laufenden Aufzeichnung soeben nicht an die Meßeingänge der Aufzeichnungseinrichtung geschaltet sind.
  • Die Aufzeichnungseinrichtung ist auch bei dem erfindungsgemäßen EEG-Gerät vorzugsweise eine Mehrkanal-Schreibeinrichtung. Zusätzlich oder alternativ kann als Aufzeichnungseinrichtung jedoch auch eine Magnetbandaufzeichnun#seinrichtung oder dergleichen vorgesehen sein, aus welcher die Meßaufzeichnung ggf. über einen Speicher in ein Sichtgerät abrufbar sein kann.
  • Bevorzugt wird der Signalgenerator jeweils nur während der Aufzeichnungen aktiviert und in den zeitlichen Abständen zwischen den Aufzeichnungen. desaktiviert. Es ist jedoch auch möglich, den Signalgenerator während des gesamten Meßvorganges, in dem sämtliche Elektroden durchgemessen werden, ständig aktiviert zu halten, wobei die Elektrodenanschlüsse jeweils derjenigen Gruppe, die soeben durchgemessen werden soll, zu Beginn der Aufzeichnungszeitspanne an den Signalgenerator geschaltet, und am Ende der Aufzeichnungszeitspanne wieder von dem Signalgenerator abgeschaltet werden. Bis zum Beginn der nächsten Aufzeichnungszeitspanne kann dann ein Aufzeichnungssignal nicht entstehen. Ferner ist es möglich, die Elektrodenanschlüsse jeweils der durchzumessenden Gruppe und die hierzu an die Referenzeingänge der Aufzeichnungseinrichtung zu legenden anderen Elektrodenanschlüsse jeweils zu Beginn der Aufzeichnungsspannen an die zugeordneten Meßeingänge bzw. Referenzeingänge zu schalten und davon am Ende der Aufzeichnungsspanne wieder abzutrennen.
  • Es können auch zwischen den Aufzeichnungszeitspannen sämtliche Elektrodenanschlüsse gemeinsam an die Referenzeingänge der Aufzeichnungseinrichtung geschaltet und zu Beginn der jeweiligen Aufzeichnungszeitspanne nur die Elek--trodenanschlüsse derjenigen Gruppe, die in dieser Aufzeichnungszeitspanne durchgemessen werden soll, an die Meßeingänge der jeweils zugeordneten Aufzeichnungskanäle und den Signalgenerator geschaltet und am Ende der Aufzeichnungszeitspanne wieder zurUckgeschaltet werden. Vorzugsweise jedoch werden die Aufzeichnungskanäle jeweils zwischen den Aufzeichnungszeitspannen abgeschaltet und die für die nächstfolgende Aufzeichnung verwendeten Elektrodenanschlüsse bereits vor Beginn derselben an die Meßeingänge bzw. Referenzeingänge der Aufzeichnungseinrichtung geschaltet. Die Steuerung der Schaltvorgänge kann durch eine entsprechende Taktsteuerung, insbesondere eine Programmsteuerung erfolgen, durch die auch die jeweils umzuschaltenden Elektrodenanschlüsse ausgewählt werden.
  • Das analoge Referenzsignal, das von dem Signalgenerator erzeugt wird, kann irgend eine amplitudenveränderliche, periodische Signalform aufweisen, z.B. ein periodisches Rechtecksignal sein, das an den jeweils an der Aufzeichnung beteiligten Elektrodenanschlüssen amplitudenempfindlich abgegriffen wird, so daß die Amplitude des aufgezeichneten Signalbildes mit zunehmendem Obergangswiderstand größer wird. Vorzugsweise ist das eerenzsignal ein Sinussignal.
  • Als Sinusgernerator kann eine an sich bekannte Oszillatorschaltung verwendet werden. Vorzugsweise jedoch ist der Signalgenerator rechnergesteuert, so daß entsprechend eines Rechenprogramms periodisch digitale Signale geliefert werden, die über einen Digitalanalogwandler in das analoge Referenzsignal umgeformt werden.
  • Das erfindungsgemäße EEG-Gerät ist vorzugsweise insgesamt programmgesteuert, so daß die jeweiligen Ableitprogramme mittels eines zugeordneten Programmwählschalters ansteuerbar sind und auch der Signalgenerator und die Schalteinrichtung mittels eines solchen Programmwählschalters angesteuert werden können. Wenn das EEG-Gerät in ein die Aufzeichnungseinrichtung und die Programmsteuerung enthaltendes Aufzeichnungsgerät und einen die Elektrodenanschlüsse aufweisenden, mit dem Aufzeichnungsgerät über ein längeres Kabel verbundenen Abnahmekopf unterteilt ist, ist bevorzugt außer am Aufzeichnungsgerät auch an dem Abnahmekopf ein Programmwählschalter zur Ansteuerung des Signalgenerators und der Schalteinrichtung für die Messung der Obergangswiderstände angeordnet.
  • Die Erfindung wird anhand der Zeichnung erläutert. In der Zeichnung zeigt: Fig. 1 ein Schaltschema der erfindungsgemäßen Registriereinrichtung, Fig. 2 die Darstellung des Abnahmekopfes des EEG-Gerätes mit den Elektrodenanschlüssen, Fig. 3 die Darstellung des die Obergangswiderstände aller Elektroden angebenden Aufzeichnungsbildes.
  • Die Elektrodenanschlüsse l, die als Steckbuchse für mit den Elektroden am Kopf des Patienten verbundene Steckstifte ausgebildet sind, sind an dem nahe des Patienten aufstellbaren Abnahmekopf 9 des EEG-Gerätes angeordnet.
  • Entsprechend der Darstellung des Abnahmekopfes 9 in Fig.
  • 2 sind die Elektrodenanschlüsse 1 auf dem Abnahmekopf 9 relativ zu einer auf diesem dargestellten Umrißlinie eines Menschenkopfes derart verteilt angeordnet - im dargestellten Fall im sogenannten 10/20 System - wie die ihnen jeweils zugeordneten Elektroden für die Aufnahme des Encephalogramms am Kopf des Patienten angeordnet sind.
  • Innerhalb dieser Anordnung bilden die Elektrodenanschlüsse 1 Gruppen und 6E.
  • Das EEG-Gerät weist gemäß Fig. 1 eine Mehrkanal-Aufzeichnungseinrichtung 2 in Form einer Schreibeinrichtung auf.
  • Jeder der Elektrodenanschlüsse 1 ist über eine Schalteranordnung 5 aus elektronischen Schaltern mit dem Meßeingang 13 und dem Referenzeingang 14 jedes von mehreren Aufzeichnungskanälen 3 verschultet, so daß die Elektrodenanschlüsse unter der Steuerung einer Programmsteuereinrichtung über einen der Schalteranordnung 5 des jeweiligen Aufzeichnungskanals 3 zugeordneten Dekoder 11 wahlweise einzeln an den Meßeingang 13 eines der Aufzeichnungskanäle 3 oder gemeinsam mit anderen Elektrodenanschlüssen an den Referenzeingang 14 aller Aufzeichnungskanäle geschaltet werden können. Außerdem kann jeder der Elektrodenanschlüsse 1 über eine Schalteranordnung 4 unter der Steuerung der Programmsteuereinrichtung über einen der Schalteranordnung 4 zugeordneten Dekoder 10 wahlweise an den Ausgang eines rechnergesteuerten Signalgenerators 7 aus einem Prozessor und einem D/A-Wandler geschaltet werden, so daß ein am Ausgang des D/A-Wandlers erscheinendes Sinusreferenzsignal an die jeweils angeschalteten Elektrodenanschlüsse 1 geleitet wird, Die Ansteuerung jedes der Schalter der Schalteranordnungen 4 und 5 erfolgt über einen Adrssdekocr 12 der Programmsteuereinrichtung.
  • Anfangs sind alle Elektrodenanschlüsse 1 in Parallelschaltung mit den Referenzeingängen aller Aufzeichnungskanäle 3 verbunden, die vorerst noch abgeschaltet sind.
  • Unter der Steuerung der Programmsteuereinrichtung werden die Elektrodenanschlüsse 1 jeder der Gruppen 6A bis 6E gruppenweise in von einer Taktsteuereinrichtung vorbestimmten Zeitabständen nacheinander jeweils für von dieser ebenfalls vorbestimmte Zeitspannen über die zugeordneten Schalter der Schalteranordnung 5 derart an die Aufzeichnungseinrichtung 2 angeschaltet, daß die Elektrodenanschlüsse l innerhalb ihrer Gruppe 6 an die Meßeingänge 13 vorbestimmter unterschiedlicher Aufzeichnungskanäle 3 angeschlosen und von den Referenzeingängen 14 der Aufzeichnungskanäle 3 abgetrennt werden. Danach werden die an den Meßeingängen 13 der Aufzeichnungseinrichtung 2 angeschalteten Elektrodenanschlüsse 1 über die Schalteranordnung 4 auch an den Signalgenerator 7 angeschaltet, während alle anderen Elektrodenanschlüsse 1 an die Referenzeingänge 14 der Aufzeichnungskanäle 3 angeschaltet bleiben.
  • Das von dem Signalgenerator 7 erzeugte #Sinusreferenzsignal wird somit über sämtliche derjenigen Elektroden, die über ihre zugeordnete Elektrodenanschlüsse 1 mit dem Signalgenerator 7 verbunden sind, in die Kopfhaut des Patienten eingespeist. Daher erscheint zwischen dem Meßeingang 13 und dem Referenzeingang 14 des jeweiligen Aufzeichnungskanals 3 jeweils ein Spannungsmeßsignal, dessen Wert abhängig ist von dem jeweiligen Obergangswiderstand zwischen den an den Signalgenerator 7 angeschlossenen Elektroden und der Kopfhaut des Patienten. Die Meßsignale werden amplitudenempfindlich abgegriffen und in den ihnen jeweils zugeordneten Aufzeichnungskanal 3 zur Aufzeichnung gegeben, wozu die jeweils an der Aufzeichnung beteiligten Aufzeichnungskanäle für eine vorbestimmte Zeitspanne eingeschaltet und wieder abgeschaltet werden, was ebenfalls von der Taktsteuereinrichtung gesteuert wird.
  • Auf diese Weise werden mittels der Aufzeichnungseinrichtung 2 entsprechend Fig. 3 auf dem laufenden Aufzeichnungsträger Signalbilder 1 in den den jeweiligen Aufzeichnungskanälen 3 zugeordneten Aufzeichnungsspuren 3' in der gleichen Anordnung in Gruppen 6a bis 6e aufgezeichnet, in der die Elektroden am Kopf des Patienten bzw. die Elektrodenanschlüsse 1 am Abnahmekopf 9 angeordnet sind.
  • Die Amplituden der Meßsignale können von den Signalbildern 1' abgelesen werden. Je größer die Amplitudenwerte in den Signalbildern 1' sind, umso größer ist der Obergangswiderstand an der jeweils zugeordneten Elektrode und umso schlechter ist daher ihr Kontakt mit dem Kopf des Patienten. Ober die Anordnung solcher Signalbilder 1', die im Vergleich mit den anderen unannehmbar hohe Amplitudenwerte zeigen, können daher die zugeordneten Elektroden am Kopf des Patienten leicht lokalisiert werden, so daß ihr Sitz korrigiert werden kann.
  • Ein Bild des Obergangswiderstandes der während des Aufzeichnungszeitraums auf einem Bezugspotential liegenden neutralen Elektrode, meistens der an der Nasenwurzel des Patienten sitzenden Elektrode, kann mit den Bildern der Obergangswiderstände der Elektroden irgendeiner der Gruppen in der für diese beschriebenen Weise gemeinsam ebenfalls aufgezeichnet werden, wenn die neutrale Elektrode während der Messung ihres Obergangswiderstandes von dem Bezugspotential abgetrennt und an dieses stattdessen eine Elektrode einer anderen Gruppe geschaltet wird. Vorzugsweise jedoch erfolgt die Messung~und Aufzeichnung des Bildes des Pbergangswiderstandes der neutralen Elektrode gesondert in einem der Zeitabschnitte zwischen zwei aufeinanderfolgenden Aufzeichnungszeitspannen, in denen die Bilder der Obergangswiderstände zweier der Elektrodengruppen aufgezeichnet werden. Dies ist in der in Fig.
  • 3 obersten Aufzeichnungsspur gezeigt. Für diese Aufzeichnung wird die neutrale Elektrode selbst nicht, sondern einer oder eine vorbestimmte Mehrzahl von anderen Elektrodenanschlüssen an den Signalgenerator und den Referenzeingang des zugeordneten Aufzeichnungskanals geschaltet.
  • In diesem Fall wird der übergangswiderstand der neutralen Elektrode aus dem Meßbezugspotential der an den Referenzeingang des zugeordneten Aufzeichnungskanals geschalteten Elektroden gegenüber dem Bezugspotential ermittelt, auf dem die an den Meßeingang dieses Aufzeichnungskanals geschaltete neutrale Elektrode liegt.
  • Leerseite

Claims (6)

  1. Patentansprüche 12 EEG-Gerät mit einer Mehrzahl von Elektrodenanschlüssen (1) und einer Aufzeichnungseinrichtung (2) mit mehreren Aufzeichnungskanälen (3) und diesen jeweils zugeordneten Meßeingängen und Referenzeingangen, an welche vorwählbar vorbestimmte Elektrodenanschlüsse (1) zur Aufzeichnung von Elektrodenmeßwerten anschaltbar sind, gekennzeichnet durch eine die Obergangswiderstände der auf die Kopfhaut des Patienten gesetzten Elektroden überprüfende Registriereinrichtung, die eine programmgesteuerte Schalteinrichtung (4, 5) aufweist, durch welche mehrere Gruppen (6) aus jeweils mehreren, von Gruppe zu Gruppe unterschiedlichen vorbestimmten Elektrodenanschlüssen (1) in vorbestimmten Zeitabstanden nacheinander jeweils für eine vorbestimmte Zeitspanne an einen ein analoges Referenzsignal abgebenden Signalgenerator (7) und derart an die Aufzeichnungseinrichtung (2) anschaltbar sind, daß jeweils die Elektrodenanschlüsse (1) jeder Gruppe an die Meßeint gänge (13) unterschiedlicher Aufzeichnungskanäle (3) geschaltet werden, und durch welche jeweils während der Zeitspanne, während der die Elektrodenanschlüsse (1) jeweils der einen Gruppe an die Aufzeichnungseinrichtung (2) angeschaltet sind, wenigstens ein Elektrodenanschluß (1) einer anderen Gruppe an die Referenzeingänge (14) der jeweils beteiligten Aufzeichnungskanäle (3) anschaltbar sind.
  2. 2. EEG-Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an die Referenzeingänge der jeweils beteiligten Aufzeichnungskanäle (3) jeweils mehrere Elektrodenanschlüsse (1) aus unterschiedlichen anderen Gruppen gemeinsam anschaltbar sind.
  3. 3. EEG-Gerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daD von dem Signalgenerator (7) ein analoges Sinussignal erzeugbar ist..
  4. 4. EEG-Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Signalgenerator (7) rechnergesteuert ist.
  5. 5. EEG-Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Signalgenerator (7) und die Schalteinrichtung (4, 5) mittels eines Programmwählschalters (8) ansteuerbar sind.
  6. 6. EEG-Gerät nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch die Unterteilung in ein die Aufzeichnungseinrichtung (2) enthaltendes Aufzeichnuhgsgerät, an dem der Programmwählschalter (8) angeordnet ist, und einen die Elektrodenanschlüsse (1) aufweisenden, mit dem Aufzeichnungsgerät über ein Kabel verbundenen Abnahmekopf (9), an dem ein zweiter Programmwählschalter zur Ansteuerung des Signalgenerators (7) und der Schalteinrichtung (4, 5) angeordnet ist.
DE3246261A 1982-09-29 1982-12-14 EEG-Gerät Expired DE3246261C2 (de)

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