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DE3139247A1 - Kardangelenk-wellenkupplungen entbehrlich machende zusammengesetzte fahrzeug-antriebswelle - Google Patents

Kardangelenk-wellenkupplungen entbehrlich machende zusammengesetzte fahrzeug-antriebswelle

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Publication number
DE3139247A1
DE3139247A1 DE19813139247 DE3139247A DE3139247A1 DE 3139247 A1 DE3139247 A1 DE 3139247A1 DE 19813139247 DE19813139247 DE 19813139247 DE 3139247 A DE3139247 A DE 3139247A DE 3139247 A1 DE3139247 A1 DE 3139247A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shaft
drive shaft
layer
angle
vehicle drive
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19813139247
Other languages
English (en)
Inventor
Melvin Fisk
John C. San Jose Calif. Presta
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Celanese Corp
Original Assignee
Celanese Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Celanese Corp filed Critical Celanese Corp
Publication of DE3139247A1 publication Critical patent/DE3139247A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C3/00Shafts; Axles; Cranks; Eccentrics
    • F16C3/02Shafts; Axles
    • F16C3/026Shafts made of fibre reinforced resin
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60KARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
    • B60K17/00Arrangement or mounting of transmissions in vehicles
    • B60K17/22Arrangement or mounting of transmissions in vehicles characterised by arrangement, location, or type of main drive shafting, e.g. cardan shaft
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C2326/00Articles relating to transporting
    • F16C2326/01Parts of vehicles in general
    • F16C2326/06Drive shafts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Shafts, Cranks, Connecting Bars, And Related Bearings (AREA)
  • Motor Power Transmission Devices (AREA)

Description

  • Kardangelenk-Wellenkupplungen entbehrlich machende
  • zusammengesetzte Fahrzeug-Antriebswelle Die vorliegende Erfindung betrifft Fahrzeug-Antriebswellen und insbesondere solche Antriebswellen, deren Enden durch starre Wellenkupplungen mit Komponenten der Antriebs strecke verbunden sind.
  • Bei den derzeitigen Anstrengungen, die Kraftstoff-Ausnutzung von Fahrzeugen auf den höchstmöglichen Wert zu steigern, wird beträchtlicher Nachdruck auf eine Verminderung des Fahrzeug-Gewichts gelegt. Ein Ziel dieser Bemühungen um eine Gewichtsverminderung sind die Kardangelenk-Wellenkupplungen aus Stahl, die traditionell zur Verbindung der Enden der Antriebswelle mit ihren zugehörigen Komponenten der Kraftübertragungsstrecke verwendet werden. Beispielsweise ist bei einem Fahrzeug mit vorn liegendem Motor und Getriebe und einem Hinterachsantrieb das vordere Ende der Antriebswelle mittels eines Kardangelenks mit der Kraftabgabewelle des vorderen Getriebes verbunden, während das hintere Ende der Antriebswelle mittels eines Kardangelenks mit der Kraftaufnahmewelle des Hinterachs- oder Differentialgetriebes verbunden ist.
  • Kardangelenke werden verwendet, um eine schlechte Ausrichtung, z.B. eine seitliche Versetzung oder eine nicht-geradlinige Fluchtung, auszugleichen, die bei den durch die Antriebswelle verbundenen Komponenten der Antriebsstrecke auftreten kann. Sogar in den Fällen, in denen diese Komponenten, z.B. das vordere Getriebe oder das Differential, auf relativ unbewegliche Teile des Fahrzeugrahmens montiert sind, kann während der Montage des Fahrzeugs eine gewisse Fehlausrichtung vorkommen.
  • Es wäre erwünscht, das Fahrzeuggewicht dadurch zu erniedrigen, daß die Notwendigkeit von Kardangelenken in der Fahr- zeug-Antriebsstrecke beseitigt und das Gewicht der Antriebswelle selbst auf das mindestmögliche Maß herabgesetzt wird.
  • In mindestens einem Fahrzeug, z.B. in dem Modell 1979 des Porsche 928, werden keine Kardangelenke verwendet. In diesem Fahrzeug sind der Motor, der im Fahrzeugvorderteil angeordnet ist, und ein Getriebe, das im rückwärtigen Teil des Fahrzeugs eingebaut ist, nicht nur durch die Antriebswelle sondern auch durch ein starres äußeres Rohr verbunden, das als Gehäuse für die Antriebswellen-Baugruppe dient. Das äußere Rohr verhindert das Auftreten nennenswerter Versetzungen zwischen Motor und Getriebe und macht damit Kardangelenke in der Antriebswelle entbehrlich. Es wäre jedoch erwünscht, wenn man auch auf den Einbau eines solchen starren äußeren Rohres verzichten könnte.
  • Die vorliegende Erfindung bietet eine Lösung dieser Probleme durch den Einsatz einer mit Kohlenstoffasern verstärkten Welle als Antriebswelle. ellen von derartiger allgemeiner Beschaffenheit wurden bereits vorher zur Übertragung von Torsionskräften vorgeschlagen, wie aus den US-PSen 4 089 190 und 4 171 626 hervorgeht. Die vorliegende Erfindung zielt auf eine solche Welle ab, die die geräuschbezogenen Probleme auf das mindestmögliche Maß reduziert oder vollständig löst und Kardangelenke entbehrlich macht.
  • Der Erfindung liegt demnach die Aufgabe zugrunde, das Gewicht von Fahrzeugen zu verringern. Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist es, Kardangelenke an den Enden einer Fahrzeug-Antriebswelle entbehrlich zu machen. Hierzu sollte eine leichte, geräuscharme Antriebswelle verfügbar gemacht werden, die ohne Kardangelenke auskommt. Diese leichte Antriebswelle sollte aufgrund ihrer Beschaffenheit in der Lage sein, eine seitliche Versetzung und nichtgeradlinige Fluchtung einer Fahrzeug-Antriebswelle ohne die Verwendung von Kardangelenken auszugleichen. Schließlich sollte eine mit Kohlenstoff- und Glasfasern verstärkte Antriebswelle aus einem Harzgrundmaterial verfügbar gemacht werden, die zwischen den Komponenten einer Antriebsstrecke ein Drehmoment überträgt, ohne daß dazu Kardangelenke benötigt werden.
  • Die Lösung dieser Aufgabe gemäß der vorliegenden Erfindung ist eine umlaufende Antriebswelle zur Verwendung in einem Fahrzeug, das bauartbedingt eine Antriebsmaschine, ein Getriebe und eine Antriebsstrecke enthält, die die Antriebsmaschine und das Getriebe zum Zwecke der Übertragung eines Drehmoments zwischen beiden miteinander verbindet.
  • Die Antriebsstrecke enthält eine Antriebswelle, deren erstes Ende starr mit einer Antriebskomponente der Antriebsstrecke verbunden ist und deren zweites Ende starr mit einer angetriebenen Komponente der Antriebs strecke verbunden ist. Die Antriebswelle besteht aus einer mit Kohlenstoffasern verstärkten rohrförmigen Antriebswelle, die eine Vielzahl von aneinander haftenden Schichten aus faserförmigem Verstärkungsmaterial, das in eine Harzyrundmasse eingebettet ist, enthält. Diese Schichten enthalten mindestens eine Schicht aus Kohlenstoffasern hoher Festigkeit, die in einem Winkel von + 400 bis + 50° relativ zu der Längsachse der Welle angeordnet sind. Die Gesamt-Dicke dieser Wicklung aus hochfesten Kohlenstoffasern liegt im Bereich von 0,51 bis 6,35 mm (0,020 bis 0,250 in).
  • Mindestens eine Schicht aus Glasfasern wird in einem Winkel von 0° bis + 150 relativ zu der Längsachse der Welle angeordnet, wobei die Gesamt-Dicke einer solchen Schicht aus Glasfasern Von 0,25 bis 2,54 mm (0,010 bis 0,100 in) beträgt. Mindestens eine Schicht aus Glasfasern wird in einem Winkel von + 750 bis 90° relativ zu der Längsachse der Welle angeordnet, wobei die Dicke dieser Schicht aus Glasfasern 0,13 bis 1,27 mm (0,005 bis 0,050 in) beträgt.
  • Gegebenenfalls können die Schichten unter Bercksichtigung der Erfordernisse hinsichtlich der Befestigungen an den Enden der Antriebswelle noch ein oder mehrere Paare von Endstück-Wicklungen aus hochfesten Kohlenstoffasern enthalten, die an den Enden der Welle und in einem Winkel von + 750 bis 90" relativ zur Längsachse der Welle angeordnet sind.
  • Ebenfalls unter Berücksichtigung der Erfordernisse hinsichtlich der Befestigungen an den Enden der Antriebswelle können wahlweise die Schichten noch ein oder mehrere Paare von Endstück-Wicklungen aus hochfesten Kohlenstoffasern enthalten, die an den Enden der Welle und in einem Winkel von + 40° bis + 70" relativ zu der Längsachse der Welle angeordnet sind.
  • Die Erfindung wird im Hinblick auf weitere Vorteile und Merkmale durch die nachstehende Beschreibung in Verbindung mit den angefügten Zeichnungen näher erläutert.
  • Fig. 1 ist eine Seitenansicht einer Antriebswelle gemäß der vorliegenden Erfindung; Fig. 2 ist eine längsgeschnittene Teilansicht der Antriebswelle, und Fig. 3 ist eine Seitenansicht, die zeigt, wie die Antriebswelle in einem Fahrzeug eingebaut ist.
  • Fig. 3 stellt ein Fahrzeug 10 dar, das einen Rahmen 12, eine Antriebsmaschine 14, ein mit der Antriebsmaschine verbundenes, vorn liegendes Getriebe 16 und ein im Heck befindliches Getriebe oder Differential 18 enthält, das mit einem angetriebenen Hinterrad 20 verbunden ist. Das vordere und das rückwärtige Getriebe 16 und 18 sind auf relativ unbewegliche Teile des Rahmens montiert, so daß sie im wesentlichen in fixierter Lage zu einander bleiben.
  • Zu dem vorderen Getriebe 16 gehört eine kraftabgebende Welle 22, und zu dem Differential gehört eine kraftaufnehmende Welle 24. Starr mit der Kraftabgabewelle 22 des vorderen Getriebes verbunden ist das vordere Ende einer Antriebswelle 26, die gemäß der vorliegenden Erfindung erhalten wurde. Das rückwärtige Ende der Antriebswelle 26 ist starr mit der Kraftaufnahmewelle 24 des Differentials 18 verbunden. Die starre Verbindung der Antriebswelle 26 mit der Kraftabgabewelle 22 des Frontgetriebes und der Kraftaufnahmewelle 24 des Differentialgetriebes wird statt der traditionellen Kardangelenke aus Stahl verwendet, wodurch das Gewicht des Fahrzeugs verringert wird.
  • Diese starre Verbindung kann durch jede geeignete Vorrichtung am vorderen und rückwärtigen Ende der Antriebswelle bewirkt werden, wie Kerbverzahnung der Wellen und/oder Flanschverbindungen. In der bevorzugten Ausführungsform werden eine innen-kerbverzahnte Welle 28 bzw. ein Flansch 30 als an dem vorderen bzw. rückwärtigen Ende der Antriebswelle angebracht offenbart. Die Kraftabgabewelle 22 des Frontgetriebes enthält eine Welle mit Außennut, in die die Verzahnung der Welle 28 am vorderen Ende der Antriebswelle eingreift, wodurch eine Verbindung hergestellt wird, die in bezug auf Biegebelastungen und Versetzungen starr ist, jedoch eine gewisse relative Vorwärts- und Rückwärtsbewegung zuläßt und sich dadurch geringen Änderungen der Länge der Antriebsstrecke anpaßt. In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, daß der hierin verwendete Begriff "starr" eine Verbindung einbezieht, die eine gewisse relative Vorwärts- und Rückwärts-Bewegung erlaubt. Die Kraftaufnahmewelle 24 des Differentialgetriebes trägt in diesem Falle einen Flansch, der starr mit dem entsprechenden Flansch 30 am Heckende der Antriebswelle verbunden wird. Die kerbverzahnten Wellen und Flansche können aus jedem hierfür geeigneten haltbaren Material, wie Stahl oder Aluminium, gefertigt werden.
  • Die Antriebswelle besteht aus einer mit Kohlenstoffasern verstärkten, zusammengesetzten röhrenförmigen Antriebswelle oder Verbundhohlwelle, die eine Vielzahl von aneinander haftenden Schichten aus einem faserförmigen Verstärkungsmaterial eingebettet in eine Harzgrundmasse enthält.
  • Die Anordnung der Fasern innerhalb dieser Welle ist eine solche, daß sie die erforderliche Torsionsfestigkeit (Verdrehsteifigkeit) ebenso gewährleistet wie eine genügend niedrige Biegesteifigkeit, so daß auf Kardangelenke verzichtet werden kann, ohne daß dadurch von Fluchtungsfehlern zwischen den Kraftabgabe- und Kraftaufnahmeenden der Welle herrührende hohe Belastungen auftreten.
  • Die als faserförmiges Verstärkungsmaterial verwendeten Kohlenstoffasern enthalten mindestens 90 Gewichts-% Kohlenstoff (z.B. mindestens 95 Gewichts-% Kohlenstoff) und können entweder von amorpher oder graphitischer Beschaffenheit sein. Für die Verwendung bevorzugt werden sogenannte "hochfeste" (high strength") Kohlenstoffasern, im Gegensatz zu "Hochmodul'-Kohlenstoffasern (high-modulus carbon fibers). Solche hochfesten Kohlenstoffasern sind allgemein als Multifilament-Bündel aus im wesentlichen parallelen fortlaufenden Einzel fäden erhältlich und besitzen eine Zugfestigkeit im Bereich von 2 620 N/mm2 bis 3 034 N/mm2. Derartige Filamente besitzen im allgemeinen einen Einzeltiter von 0,56 bis 2,22 dtex und einen Young-Elastizitätsmodul von mindestens 172 375 N/mm2 (25 000 000 psi) (z.B. etwa 206 850 bis 448 175 N/mm2 (30 000 000 bis 65 000 000 psi)). Der Young-Elastizitätsmodul kann nach dem Verfahren der ASTM-D-2101-64T bestimmt werden. Derartige'Kohlenstoffasern sind im Handel erhältlich (z.B. unter der Bezeichnung Celion 6000 von der Celanese Co.) und können nach bekannten Verfahrensweisen durch thermische Behandlung einer Reihe von polymeren Fasermaterialien gewonnen werden. Bevorzugte Kohlenstoff- fasern werden aus einer Ausgangsfaser auf Acrylbasis erhalten; hierzu wird auf die US-PSen 3 775 520, 3 900 556 und 3 954 950 Bezug genommen. Die Kohlenstoffasern werden im Anschluß an ihre Bildung bevorzugt oberflächenbehandelt, um ihr Haftvermögen an einem Harzgrundmaterial zu verbessern. Typische Verfahren zur Modifizierung der Oberflächencharakteristiken eines kohlenstoffhaltigen Fasermaterials zur Verbesserung der Haftung auf einem Harzgrundmaterial werden in den US-PSen 3 723 150, 3 723 607, 3 745 104, 3 762 941, 3 767 774, 3 821 013, 3 894 884 und 3 859 187 beschrieben, auf die hier Bezug genommen wird.
  • Die Glasfasern, die als Faserverstärkung dienen, sind üblicherweise ebenfalls in Form eines Multifilamentbündels aus im wesentlichen parallelen, endlosen Einzelfäden erhältlich und besitzen im allgemeinen einen Young-Elastizitätsmodul von 55 160 bis 82 740 N/mm2 (8 000 000 bis 12 000 000 psi). Typische Glasfasern, die verwendet werden können, sind im Handel unter den Bezeichnungen "E-Glas" und "S-Glas" erhältlich. Andere gleichwertige Fasern, etwa vollständig aromatische Polyamidfasern (z.B. Aramid-Fasern), können die Glasfaserbestandteile ganz oder teilweise ersetzen.
  • Das Harzgrundmaterial, in das die Kohlenstoffasern und die Glasfasern eingebettet werden, wird so gewählt, daß es befähigt ist, die Betriebstemperatur der hergestellten zusammengesetzten Antriebswelle auszuhalten, und es kann entweder von wärmehärtbarer oder von thermoplastischer Beschaffenheit sein. In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist das Harzgrundmaterial ein wärmehärtbares Harz, z.B. ein Epoxid-Harz, ein Phenolharz, ein Polyesterharz oder ein Polyimidharz. Das bevorzugte wärmehärtbare Harzgrundmaterial ist ein Epoxid-Harz.
  • Das als Harzgrundmaterial verwendete Epoxid-Harz kann durch Kondensation von Bisphenol A (4,4'-Isopropyliden-diphenol) und Epichlorhydrin hergestellt werden. Auch andere Polyole wie aliphatische Glycole und Novolak-Harze (z.B. Phenol-Formaldehyd-Harze), Säuren oder ihre aktiven Wasserstoff enthaltenden Verbindungen können mit Epichlorhydrin zur Herstellung von Epoxid-Harzen umgesetzt werden, die für die Verwendung als Harzgrundmaterial geeignet sind. Vorzugsweise werden Epoxid-Harze ausgewählt, die die erforderlichen Fließeigenschaften vor dem Vulkanisieren besitzen oder dahingehend modifiziert werden können. Zahlreiche reaktionsfähige Verdünnungsmittel oder Reglersubstanzen, die fähig sind, die Fließeigenschaften nicht-vulkanisierter Epoxid-Harze zu steigern, sind gutbekannt; hierzu zählen Butylglycidylether, höhermolekulare aliphatische und cycloaliphatische Monoglycidylether, Styroloxid, aliphatische und cycloaliphatische Diglycidylether sowie Gemische dieser Verbindungen.
  • In bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung werden als Epoxid-Harze, die als das Harzgrundmaterial dienen sollen, solche ausgewählt, die endständige Epoxid-Gruppen besitzen und Kondensationsprodukte aus Bisphenol A und Epichlorhydrin der nachstehenden Formel sind, in der n zwischen 0 und einer kleinen Zahl von weniger als etwa 10 variiert. Wenn n gleich Null ist, so ist das Harz vor dem Vulkanisieren ein sehr leicht fließendes, leicht gefärbtes Material, das im wesentlichen der Diglycidylether des Bisphenols A ist. Mit der Erhöhung des Molekulargewichts steigt im allgemeinen auch die Viskosität der Harze. Demgemäß besitzen besonders bevorzugte flüssige Epoxid-Harze im allgemeinen einen Wert von n, der im Mittel unterhalb von etwa 1,0 liegt. Anschauliche Beispiele für besonders geeignete, im Handel erhältliche Epoxid-Harze, hier unter ihren Handelsbezeichnungen aufgeführt, sind die Epoxid-Harze Epi-Rez 508 und Epi-Rez 510 (Celanese Coatings) und Epon 828 (Shell).
  • Eine Vielfalt von Härtungsmitteln für Epoxid-Harze kann in Verbindung mit den Epoxid-Harzen verwendet werden. Die Vulkanisation oder Aushärtung der Epoxid-Harze erfolgt in charakteristischer Weise durch weitere Reaktion der Epoxid- und Hydroxyl-Gruppen, die eine Molekülketten-Verlängerung und Vernetzung herbeiführen. Der hierin verwendete Begriff "Härtungsmittel" ist dementsprechend so zu verstehen, daß er verschiedenartige Härter des fremdvernetzenden ("co-reactant") Typs einschließt. Anschauliche Beispiele für bekannte Epoxid-Härtungsmittel, die verwendet werden können, sind aliphatische und aromatische Amine, Polyamide, tertiäre Amine, Amin-Addukte, Säureanhydride, Säuren, Aldehyd-Kondensationsprodukte und Katalysatoren vom Typ der Lewis-Säuren wie Bortrifluorid. Die für die Verwendung mit dem Epoxid-Harz bevorzugten Epoxid-Härtungsmittel sind Säureanhydride (z.B. Hexahydrophthalsäureanhydrid und die isomeren Methylbicyclo I,2,13hepten-2,3-dicarbonsäureanhydride, die unter der Bezeichnung Nadic Methyl Anhydride von der-Allied Chemical Co. vertrieben werden) sowie aromatische Amine (z.B. m-Phenylendiamin und Dimethylanilin).
  • Der hierin verwendete Begriff "Schicht" bezeichnet eine Umfangs zone innerhalb der Wandung der röhrenförmigen Antriebswelle, in der die Faserverstärkung in -einer speziellen Konfiguration angeordnet ist und die sich von der/den benachbarten Zone(n) in bezug auf diese Konfiguration und/ oder die Zusammensetzung der Faserverstärkung unterscheidet. Eine einzige Schicht kann eine Ausrichtung oder einen Aufbau der Faserverstärkung im Mehrfachdurchlauf in einer gegebenen Konfiguration aufweisen. Der Begriff Schicht schließt eine Ausrichtung ein, bei der die Faserverstärkung darin beidseitig (+) eines gegebenen Winkels angeord- net ist, die wahlweise in mehreren Durchgängen aufgebaut sein kann.
  • Die Welle 26 enthält eine oder mehrere Schichten der hochfesten Kohlenstoffasern, die in einem Winkel von + 400 bis + 500 relativ zu der Längsachse der Welle ausgerichtet sind, Glasfasern, die in einem Winkel von 00 bis + 15° relativ zu dieser Achse ausgerichtet sind, sowie Glasfasern, die in einem Winkel von + 750 bis 90" relativ zu dieser Achse ausgerichtet sind. Zusätzlich zu diesen Basisschichten können manche Anwendungsformen zusätzliche verstärkende Schichten zu Befestigungszwecken erfordern. Solche Verstärkungsschichten umfassen mindestens ein Paar Endhülsen aus hochfesten Kohlenstoffasern, die an den Endstücken der Welle angebracht und in einem Winkel von + 750 bis 90" relativ zu deren Längsachse ausgerichtet sind, und/oder mindestens ein Paar Endhülsen aus hochfesten Kohlenstofffasern, die an den Endstücken der Welle angebracht und in einem Winkel von + 400 bis + 709 relativ zu dieser Achse angeordnet sind. Die Zeichnung stellt eine Konfiguration dar, bei der beide der vorgenannten Ausrichtungen der Verstärkungs-Schichten verwendet werden.
  • Die erste oder radial innerste Schicht 30' erstreckt sich über die gesamte Länge der Welle; sie enthält eine Schicht aus Glasfasern, die in einem Winkel von + 75" bis 900 relativ zu der Längsachse der Welle angeordnet sind.
  • Eine zweite, über die gesamte Länge reichende Schicht 32, die die erste Schicht umgibt, enthält Kohlenstoffasern angeordnet in einem Winkel von + 40° bis + 50° relativ zu der Wellenachse.
  • Nur die beiden entgegengesetzten Endteile der sich über die gesamte Länge erstreckenden Schicht 32 umhüllt ein Paar Endhülsen 34 aus Kohlenstoffasern (in der Abbildung Fig. 2 ist nur eine solche Endhülse dargestellt), die in einem Winkel von + 750 bis 90" relativ zu der Wellenachse angeordnet sind.
  • Das erste Paar Endhülsen umgibt ein zweites Paar Endhülsen 36 aus Kohlenstoffasern, die in einem Winkel von + 400 bis + 700 relativ zu der Wellenachse ausgerichtet sind.
  • Das zweite Paar Endhülsen sowie die zweite über die gesamte Länge sich erstreckende Schicht 32 umhüllt eine dritte, über die gesamte Länge reichende Schicht 40, die Glasfasern, angeordnet in einem Winkel von 0 bis + 15° relativ zu der Wellenachse, enthält.
  • Nur die beiden entgegengesetzten Endteile der dritten durchgehenden Schicht umhüllt ein drittes Paar Endhülsen 42 aus Kohlenstoffasern, die in einem Winkel von + 40° bis + 70" relativ zu der Wellenachse angeordnet sind.
  • Das dritte Paar Endhülsen umgibt ein viertes Paar Endhülsen 44 aus Kohlenstoffasern, die in einem Winkel von + 75" bis 90° relativ zu der Wellenachse angeordnet sind.
  • Das vierte Paar Endhülsen 44 und die dritte über die gesamte Länge sich erstreckende Schicht 40 aus Glasfasern umhüllt eine vierte über die gesamte Länge reichende Schicht 46, die Kohlenstoffasern enthält, die in einem Winkel von + 400 bis + 50° relativ zu der Wellenachse angeordnet sind.
  • Die vierte durchgehende Schicht 46 umhüllt eine fünfte durchgehende Schicht 48, die Glasfasern enthält, die in einem Winkel von + 750 bis 900 relativ zu der Wellenachse angeordnet sind.
  • Die gesamte Dicke sämtlicher durchgehender Schichten mit unter + 400 bis + 500 angeordneten Kohlenstoffasern liegt im Bereich von 0,51 bis 6,35 mm (0,020 bis 0,250 in), wobei der Bereich von 1,52 bis 3,05 mm (0,060 bis 0,120 in) besonders bevorzugt wird.
  • Die gesamte Dicke sämtlicher durchgehender Schichten mit unter 0° bis + 150 angeordneten Glasfasern liegt im Bereich von 0,25 bis 2,54 mm (0,010 bis 0,100 in), wobei der Bereich von 0,25 bis 0,76 mm (0,010 bis 0,030 in) besonders bevorzugt wird.
  • Die gesamte Dicke sämtlicher Schichten mit unter + 750 bis 90" angeordneten Glasfasern liegt im Bereich von 0,13 bis 1,27 mm (0,005 bis 0,050 in), wobei der Bereich von 0,25 bis 0,51 mm (0,010 bis 0,020 in) besonders bevorzugt wird.
  • Die sich über die gesamte Länge erstreckenden Schichten der hoch festen Kohlenstoffasern wirken als primäre Träger der Scher-, Biege- und Torsionsbelastungen. Die über die gesamte Länge durchgehenden Glasfaserschichten erhalten die strukturelle Unversehrtheit für den Fall aufrecht, daß in dem Harz Rißbildung auftritt, und sie vergrößern die Dicke der Welle und verhindern dadurch Torsionsverformungen (Drehknicken) während des Einsatzes. Es ist von Bedeutung, daß die äußerste Schicht aus Glasfasern die darunter liegenden Schichten verdichtet, wodurch überschüssiges Harz herausgepreßt wird und Leerräume verkleinert werden, und sie bildet außerdem eine in hohem Maße schlagfeste äußere Oberfläche. Die kurzen Endhülsen aus Kohlenstoffasern sind nicht unbedingt erforderlich, aber wenn sie vorhanden sind, dienen sie zur örtlichen Verstärkung der Welle an den Endabschnitten, wo die Verbindungsstücke 28, 30 angeschlossen werden sollen.
  • Die verschiedenen Endschichten und durchgehenden Schichten können, falls erwünscht, auch umgruppiert und/oder kombiniert werden. Beispielsweise muß die erste Schicht aus Glasfasern nicht an der innersten Position verwendet werden, sofern nicht, beispielsweise, Verbindungsstücke für die Befestigung aus Alumnium verwendet werden und die Kohlenstoff-Schicht zur Verhütung galvanischer Korrosion von dem Aluminium getrennt werden muß. Weiterhin könnten auch die über die gesamte Länge durchgehenden Schichten aus Kohlenstoffasern, falls erwünscht, zu einer einzigen Schicht vereinigt werden.
  • Die Antriebswelle gemäß der vorliegenden Erfindung kann mittels verschiedener Arbeitstechniken hergestellt werden.
  • Beispielsweise kann ein entfernbarer Kern mit einem äußerem Durchmesser verwendet werden, der im allgemeinen dem inneren Durchmesser der herzustellenden, mit Kohlenstofffasern verstärkten, zusammengesetzten Antriebswelle entspricht und auf den die Schichten aufgelagert werden. Die verschiedenen, die Faserverstärkung enthaltenden Schichten können in geeigneter Anordnung und in geeignetem Aufbau durch Fadenwickeln, Bandwickeln, Rohrwalzen oder Pultrusion aufgebracht werden. Wenn ein wärmehärtbares Harz als das Grundmaterial verwendet wird, so wird zunächst eine Stufe der Vulkanisation des Harzes durchgeführt, um das Harz zu vernetzen und zu härten, und danach wird der Kern entfernt.
  • Eine bevorzugte Arbeitsweise, um die Faserverstärkung auf dem Kern genau in die richtige Lage zu bringen, ist das Fadenwickeln, wobei entweder das Naßwickeln oder das Wickeln nach Vorimprägnierung (Wickeln mit Prepegs) zur Anwendung gelangt. Bei dem Naßwickelverfahren trägt die Faserverstärkung zur Zeit des Auwickelns auf ihrer Oberfläche ein im wesentlichen unvulkanisiertes, flüssiges wärmehärtbares Harz, das üblicherweise durch Eintauchen in ein das Harz enthaltendes Gefäß unmittelbar vor der Aufwickelstufe aufgebracht wird. Bei Anwendung des Wickelverfahrens mit Prepegs trägt die Faserverstärkung vor dem Aufwickeln auf ihrer Oberfläche ein teilweise vulkanisiertes, klebriges Harz. In jedem Falle überführt die folgende Vulkanisationsstufe das wärmehärtende Harz in ein festes, wärmegehärtetes Harz, das die Faserverstärkung eingebettet enthält. Während der Vulkanisationsstufe wird jede Schicht mit der benachbarten Schicht bzw. den benachbarten Schichten dauerhaft haftend verbunden. Das Herstellungsverfahren mittels Fadenwickelns ist nicht arbeitsaufwendig und kann mit einem hohen Grad an Präzision auf einer schnellen, automatisierten kontinuierlichen Basis unter Einsatz von im Handel erhältlichen Geräten durchgeführt werden.
  • Die Endanschlußstücke 28, 30, die die starre Verbindung der Welle mit dem Getriebe und dem Differential ermöglichen, können auf verschiedene Weise montiert werden.; vorzugsweise wird die Welle jedoch um die Anschlußstücke herum hergestellt, indem die Anschlußstücke auf den Kern aufgebracht werden, um den die Welle gewickelt werden soll.
  • Ein geeigneter Klebstoff kann vor der Herstellung der Welle um die Verbindungsstücke auf diese aufgebracht werden, um die Festigkeit der Haftverbindung zwischen den Anschlußstücken und der Welle zu erhöhen. Zusätzlich können die Anschlußstücke noch mit der Welle durch Bolzen verschraubt werden, um sicherzustellen, daß eine weitgehende Festigkeit für die Übertragung der Torsionsbewegung gegeben ist.
  • Weitere Arbeitsweisen, die für die Montage der Flansche geeignet sind, werden in den DE-OSen 29 11 213 und 29 11 238 der Anmelderin, auf die hier Bezug genommen wird, beschrieben.
  • Es ist ausdrücklich festzustellen, daß für Fahrzeuge mit relativ geringfügiger Fehlausrichtung und Relativbewegung zwischen den durch die Antriebswelle miteinander verbundenen Komponenten der Antriebs strecke die vorliegende Erfindung Kardangelenke an den beiden Enden der Fahrzeug-Antriebswelle entbehrlich macht und dadurch das Fahrzeug- Gewicht verringert. Der Verzicht auf Kardangelenk-Verbindungen bietet die zusätzlichen Vorteile einer Verminderung der Komplexität der Antriebsstrecke sowie des Fortfalls des Wartungsaufwandes für die Kardangelenke. Darüber hinaus besitzt die Antriebswelle selbst, im Vergleich zu einer traditionellen Antriebswelle aus Stahl, ein niedriges Gewicht, wodurch das Fahrzeug-Gewicht weiter verringert wird.
  • Die Antriebswelle zeigt genügend Verdrehsteifigkeit, um die geforderten-Drehmoment-Belastungen auszuhalten, und ist trotzdem hinreichend biegsam, um eine Versetzung oder eine nicht-geradlinige Fluchtung auszugleichen.
  • Die vorliegende Erfindung ist für die Anwendung in solchen Fällen geeignet, wo die Antriebswelle eine vorn liegende Antriebsmaschine unmittelbar mit einem im Heckteil montierten Getriebe verbindet, wie dies weiter oben in Verbindung mit einem Porsche 928 beschrieben wurde.
  • Bei vielen Fahrzeugen sind die Fehlausrichtungen zwischen den durch die Antriebswelle verbundenen Komponenten der Antriebsstrecke derartig groß, daß Kardangelenk-Verbindungen in der Praxis die einzigen Mittel sind, um mit diesen Fehlausrichtungen fertig zu werden. Bei solchen Fahrzeugen wäre die vorliegende Erfindung nicht praktisch einsetzbar, da die zulässigen Materialbeanspruchungen in der Antriebswelle überschritten würden, wenn solche großen Ausrichtungsfehler ausgeglichen werden sollten.
  • Das folgende Beispiel dient der näheren Erläuterung der vorliegenden Erfindung. Es wird darauf hingewiesen, daß die spezielle beschriebene Antriebswelle besonders geeignet ist für Kraftfahrzeuge in Kompaktbauweise, wie etwa beispielsweise eine Chevrolet-Corvette. In einem solchen Fall werden fünf über die gesamte Länge durchgehende Schichten und vier Endhülsen, die aus in eine Epoxid-Matrix eingebetteten Faserverstärkungen zusammengesetzt sind, verwendet Jede Schicht wird durch Naßwickeln eines Multifilament-Faserbündels unter Einsatz einer McClean-Anderson-Fadenwickelmaschine aufgebracht. Die das unvulkanisierte Epoxid-Harz tragende Faserverstärkung wird während des Fadenwickelns auf einen entfernbaren Kern (auf der Abbildung nicht dargestellt) aufgetragen; das Epoxid-Harz wird vulkanisiert, wobei ein einteiliges Rohr gebildet wird, und danach wird der Kern entfernt. Die Antriebswelle hat eine Länge von etwa 808,74 mm (31,84 in) und einen inneren Durchmesser von 57,15 mm (2,25 in). Die Mindest-Wandstärke der Welle beträgt 4,674 mm (0,184 in). Der Gehalt an Leerräumen in den erhaltenen Antriebswellen liegt bei weniger als 2 Volumen-%, und die Faserverstärkung nimmt etwa 60 Volumen-% ein. Die jeweiligen Schichten (d.h. von der innersten bis zur äußersten) sind numeriert, wie in der Abbildung dargestellt.
  • Beispiel Eine beispielhafte Welle, die gemäß der vorliegenden Erfindung gefertigt wurde, umfaßt eine erste, durchgehende Schicht 30' mit einer Dicke von 0,483 mm (0,019 in), enthaltend Glasfasern, die in einem Winkel von 90° relativ zu der Wellenachse angeordnet sind, eine zweite, durchgehende Schicht 32 mit einer Dicke von 1,600 mm (0,063 in), enthaltend hochfeste Kohlenstoffasern, die in einem Winkel von + 45" relativ zu der Wellenachse angeordnet sind, ein erstes Paar von Endhülsen 34 mit einer Dicke von 1,600 mm (0,063 in), enthaltend hochfeste Kohlenstoffasern, die in einem Winkel von 900 relativ zu der Wellenachse angeordnet sind, ein zweites Paar von Endhülsen 36 mit einer Dicke von 0,76 mm (0,030 in), enthaltend hochfeste Kohlenstoffasern, die in einem Winkel von + 450 relativ zu der Wellenachse angeordnet sind, eine dritte, durchgehende Schicht 40 mit einer Dicke von 0,51 mm (0,020 in), enthaltend Glasfasern, die in einem Winkel von + 100 relativ zu der Wellenachse angeordnet sind, ein drittes Paar von Endhülsen 42 mit einer Dicke von 0,76 mm (0,030 in), enthaltend hochfeste Kohlenstoffasern, die in einem Winkel von + 450 relativ zu der Wellenachse angeordnet sind, ein viertes Paar von Endhülsen 44 mit einer Dicke von 1,600 mm (0,063 in), enthaltend hochfeste Kohlenstoffasern, die in einem Winkel von 900 relativ zu der Wellenachse angeordnet sind, eine vierte, durchgehende Schicht 46 mit einer Dicke von 1,600 mm (0,063 in), enthaltend hochfeste Kohlenstoffasern, die in einem Winkel von + 450 relativ zu der Wellenachse angeordnet sind, und eine fünfte, durchgehende Schicht 48 mit einer Dicke von 0,483 mm (0,019 in), enthaltend Glasfasern, die in einem Winkel von 900 relativ zu der Wellenachse angeordnet sind.
  • Das Young-Elastizitätsmodul in Längsrichtung der hochfesten Kohlenstoffasern beträgt etwa 2,34 105 N/mm2 (34 x 106 psi) und dasjenige der Glasfasern etwa 7,24 104 N/mm2 (10,5 x 106 psi). Das Young-Elastizitätsmodul in Längsrichtung für die gesamte Welle beträgt etwa 1,65 ' 104 N/mm2 (2,4 x 106 psi).
  • Die unter + 100 angeordneten Glasfasern bilden etwa 10 % des gesamten Gewichts des Fasermaterials (ausschließlich der Endhülsen), die unter 900 angeordneten Glasfasern etwa 20 % und die unter t 450 angeordneten Kohlenstoffasern etwa 70 % dieses Fasermaterial-Gesamtgewichts. Das Gesamt-Gewicht der Welle beträgt etwa 1,41 kg (3,1 lb), wovon etwa 1,0 kg (2,2 lb) auf Kohlenstoff/Harz entfallen. Die Zugfestigkeit der Kohlenstoffasern beträgt etwa 2,83 ' 10 N/mm2 (410 x 103 psi) und diejenige der Glasfasern etwa 3,45 ' 10 N/mm2 (500 x 10) psi).
  • Es ist zu erwarten, daß eine solche Welle ein maximales Drehmoment von mehr als 1 475 N m (2 000 ft-lb) übertragen und eine kritische Drehzahl von über 6 000 min (100 Hz) erreichen kann.
  • Es ist zu erwarten, daß die Welle eine Versetzung von bis zu 6,35 mm (0,25 in) zwischen den Mittellinien der Kraftabgabe- und Kraftaufnahme-Endstücke der Welle sowie eine Abweichung von der geradlinigen Fluchtung um bis zu 0,5° zwischen diesen Mittellinien auszugleichen vermag.

Claims (14)

  1. Patentansprüche Fahrzeug-Antriebswelle als Bauelement einer Antriebsstrecke eines Fahrzeugs, das eine Antriebsmaschine, ein Antriebsrad und eine diese Maschine und dieses Rad zum Zwecke einer Drehmomentübertragung zwischen diesen verbindende Antriebsstrecke enthält, wobei die Antriebsstrecke eine Antriebswelle aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß I. ein erstes Ende der Antriebswelle starr mit einem antreibenden Bestandteil der Antriebsstrecke verbunden ist, II. ein zweites Ende der Antriebswelle starr mit einem angetriebenen Bestandteil der Antriebs strecke verbunden ist, III. diese Antriebswelle eine mit Kohlenstoffasern verstärkte, zusammengesetzte, rohrförmige Antriebswelle (Verbundhohlwelle) ist, die eine Anzahl haftend miteinander verbundener Schichten aus Faserverstärkungsmaterial, eingebettet in eine Harzgrundmasse, enthält, und daß sie mindestens die nachstehenden Schichten enthält: A. eine Schicht aus hochfesten Kohlenstoffasern, die in einem Winkel von + 40° bis + 500 relativ zu der Längsachse der Welle angeordnet sind, (A 1) wobei die Gesamtdicke dieser Schicht bei mindestens einer Wicklung aus hochfesten Kohlenstoffasern im Bereich von 0,51 mm bis 6,35 mm liegt, B. eine Schicht aus Glasfasern, die in einem Winkel von 0° bis + 15° relativ zu der Längsachse der Welle angeordnet sind, (B 1) wobei die Gesamtdicke dieser mindestens einen Schicht aus Glasfasern im Bereich von 0,25 mm bis 2,54 mm liegt, C. eine Schicht aus Glasfasern, die in einem Winkel von + 750 bis 90" relativ zu der Längsachse der Welle angeordnet sind, (C 1) wobei die Gesamtdicke dieser mindestens einen1 letztgenannten Schicht aus Glasfasern im Bereich von 0,13 mm bis 1,27 mm liegt.
  2. 2. Fahrzeug-Antriebswelle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine einzelne Schicht der in Abschnitt A bezeichneten Kohlenstoffasern enthält.
  3. 3. Fahrzeug-Antriebswelle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie zwei Schichten der in Abschnitt A bezeichneten Kohlenstoffasern, die durch mindestens eine Schicht aus Glasfasern getrennt sind, enthält.
  4. 4. Fahrzeug-Antriebswelle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gesamtdicke der in Abschnitt A bezeichneten Schichten im Bereich von 1,02 mm bis 3,05 mm liegt.
  5. 5. Fahrzeug-Antriebswelle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine einzelne Schicht der in Abschnitt B bezeichneten Glasfasern enthält.
  6. 6. Fahrzeug-Antriebswelle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gesamtdicke der in Abschnitt B bezeichneten Schichten im Bereich von 0,51 mm bis 0,76 mm liegt.
  7. 7. Fahrzeug-Antriebswelle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie zwei Schichten der in Abschnitt C bezeichneten Glasfasern enthält.
  8. 8. Fahrzeug-Antriebswelle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gesamtdicke der in Abschnitt C bezeichneten Schichten im Bereich von 0,25 mm bis 0,51 mm liegt.
  9. 9. Fahrzeug-Antriebswelle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie weiterhin an ihren Endabschnitten angeordnet mindestens ein Paar Endhülsen aus hochfesten Kohlenstoffasern enthält, die in einem Winkel von + 750 bis 900 relativ zu der Längsachse der Welle ausgerichtet sind.
  10. 10. Fahrzeug-Antriebswelle nach Anspruch 1 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß sie zwei Paare der Endhülsen enthält.
  11. 11. Fahrzeug-Antriebswelle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie weiterhin an ihren Endabschnitten angeordnet mindestens ein Paar Endhülsen aus hochfesten Fasern enthält, die in einem Winkel von + 400 bis + 700 relativ zu der Längsachse der Welle ausgerichtet sind.
  12. 12. Fahrzeug-Antriebswelle nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß sie zwei Paare der Endhülsen enthält.
  13. 13. Fahrzeug-Antriebswelle für die Verwendung in einem Fahrzeug, das einen Rahmen sowie ein vornliegendes Getriebe und ein Differentialgetriebe enthält, die auf relativ gegeneinander unbewegliche Teile des Rahmens montiert sind, und in dem die Endstücke der Antriebswelle starr mit der Kraftabgabewelle des Getriebes und der kraftaufnehmenden Welle des Differentialgetriebes verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine mit Kohlenstoffasern verstärkte, zusammengesetzte, rohrförmige Welle (Verbundhohlwelle) ist, die eine Anzahl haftend miteinander verbundener Schichten aus Faserverstärkungsmaterial, eingebettet in eine Harzgrundmasse, enthält und daß sie mindestens die nachstehenden Schichten enthält: A. eine Schicht aus hochfesten Kohlenstoffasern, die in einem Winkel von + 400 bis + 500 relativ zu der Längsachse der Welle angeordnet sind, (A 1) wobei die Gesamtdicke dieser Schicht bei mindestens einer Wicklung aus hochfesten Kohlenstoffasern im Bereich von 1,02 mm bis 3,05 mm liegt, B. eine Schicht aus Glasfasern, die in einem Winkel von 0° bis + 150 relativ zu der Längsachse der Welle angeordnet sind, (B 1) wobei die Gesamtdicke dieser mindestens einen Schicht aus Glasfasern im Bereich von 0,51 mm bis 0,76 mm liegt, C. eine Schicht aus Glasfasern, die in einem Winkel von + 750 bis 90" relativ zu der Längsachse der Welle angeordnet sind, (C 1) wobei die Gesamtdicke dieser mindestens einen, letztgenannten Schicht aus Glasfasern im Bereich von 0,25 mm bis 0,51 mm liegt, D. mindestens ein Paar Endhülsen aus Fasermaterial, die an den Endstücken der Welle angeordnet sind.
  14. 14. Fahrzeug-Antriebswelle nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die in Abschnitt D bezeichneten Endhülsen mindestens ein Paar Endhülsen aus hochfesten Kohlenstofffasern, die in einem Winkel von + 750 bis 900 relativ zu der Längsachse der Welle ausgerichtet sind, und mindestens ein Paar Endhülsen aus hochfesten Kohlenstoffasern, die in einem Winkel von + 40° bis + 70" relativ zu dieser Achse ausgerichtet sind, umfassen.
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