DE3138184A1 - Filterapparat - Google Patents
FilterapparatInfo
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- B01D29/00—Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor
- B01D29/62—Regenerating the filter material in the filter
- B01D29/66—Regenerating the filter material in the filter by flushing, e.g. counter-current air-bumps
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Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
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- Filtration Of Liquid (AREA)
- Filtering Of Dispersed Particles In Gases (AREA)
Description
Wiesbaden, den 23.09.81 KXR/Gi/Mi.
PA 3200
DIDIER—WERKE A.6.
Lessingstrasse 16-18 6200 Wiesbaden
Lessingstrasse 16-18 6200 Wiesbaden
"Fi tterapparat"
Die Erfindung betrifft einen FiLterapparat mit mehreren Fi Lterelementen,
die durch Rückspulen gereinigt werden und unreinseitig an eine Trüben-Eintrittskammer sowie reinseitig an eine FiL-trat-Austrittskammer
grenzen.
Bei einem in der DE-OS 29 31 865 beschriebenen FiLterapparat
wird zur Reinigung seines einzigen Fi Iterelementes die Filtrat-Austrittskammer
abgeschlossen und in ihr mittels eines Kolbens eine Druckerhöhung vorgenommen. Gleichzeitig mit der Kolbenbetätigung
wird die Trüben-Eintrittskammer geöffnet. Der Filterbetrieb
ist während der Reinigung unterbrochen.
In der DE-OS 23 27 532 ist ein FiLterapparat beschrieben, dessen
einziges Filterelement mittels bewegter Düsen abgesaugt wird.
Eine derartige'Bauart ist aufwendig.
Ein Rückspülventil für einen Filterapparat ist in der DE-OS
25 49 132 beschrieben. Mit diesem Ventil wird im Reinigungsfa.lle Trübe auf die Reinseite des Filters gebracht. Dies ist
unerwünscht, da anschließend die Trübe zum Filteraustritt gelangt.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Fi Iterapparat der eingangs
genannten Art vorzuschlagen, der ohne fremdes Reinigungsmittel
und ohne Unterbrechung des Filterbetriebs zu
reinigen ist, und sich außerdem durch eine einfache Bauweise auszeichnet.
Erfindungsgemäß ist obige Aufgabe dadurch gelöst, daß jedes
Filterelement unreinseitig an einer öffnung zur Trüben-Eintrittskammer
und einer Öffnung zu einer zur Reinigung geöffneten Schlammkammer liegt, und daß beide Öffnungen mittels
je eines Tellerventils abwechselnd abschließbar sind.
Filterbetrieb liegt vor, wenn das Tellerventil der der
Trüben-Eintrittskammer zugewandten Öffnung geöffnet und das andere Tellerventil geschlossen ist. Zur Reinigung eines der
Filterelemente wird dessen der Trüben-Eintrittskammer zugewandte
Öffnung geschlossen und dessen der Schlammkammer zugewandte Öffnung geöffnet. Aus der FiItrat-Austrittskammer erfolgt
damit ein Rückspulen dieses Fi Iterelements. Das oder die
weiteren Filterelemente bleiben dabei auf Filterbetrieb geschaltet.
Die Ventilteller können auf einfache Weise von den Ventilsitzen abgehoben oder auf diese aufgesetzt werden.
In bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung sind beide Ventilteller
an einer gemeinsamen Kolbenstange angeordnet. Die Kolbenstange ist vorzugsweise mittels einer Zylinder-Kolbenanordnung
betätigbar, welche von dem Filtrat, der Trübe, oder einem fremden Druckmittel, wie z.B. Preßluft oder Hydrauliköl, beaufschlagbar
ist.
Um einen Druckausgleich zwischen der Trüben-Eintrittskammer
und der Schlammkamtner zu erreichen, sind in Ausgestaltung der·
Erfindung diese Kammern mittels eines Druckausgleichsrohrs verbunden.
Dadurch ist es möglich, die Kolbenstange mit verhäLtnis-
mäßig kleinen Betätigungskräften zu bewegen.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben
sich aus der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels
und den Unteransprüchen.In der Zeichnung zeigen:
Figur 3 den Filterapparat schematisch mit einem Filterelement im FiLterbetrieb und
Figur 4 den Filterapparat schematisch mit einem Filterelement
im Rückspülbetrieb.
Der Filterapparat weist ein Oberteil 1 mit einem Trüben-Eintrittsstutzen
2 auf, das eine Trüben-Eintrittskammer 3 bildet. Diese ist unten von einer Lochplatte 4 begrenzt. Unterhalb der
Lochplatte 4 ist ein Unterteil 5 angeordnet, in dem durch eine untere Lochplatte 6 getrennt eine FiItrat-Austrittskammer 7 und
eine Schlammkammer 8 ausgebildet sind. Die Lochplatten 4 und 6 sind mittels eines Druckausgleichsrohrs 9 verbunden, das einerseits
in die Eintrittskammer 3 und andererseits in die Schlammkammer
8 mündet. An die Austrittskammer 7 ist ein Filtrat-Austrittsstutzen
10 angeschlossen. Die Schlammkammer 8 mündet in
einen Entleerungsstutzen 11, an den ein motorisch betätigbares Absperrventil 12 angeschlossen ist.
Zwischen den Lochplatten 4 und 6 sind drei Filterelemente 13,
14, 15 angeordnet (vgl. Figur 1 und 2). In Figur 1 ist lediglich das Filterelement 13 dargesteltt. Die Anordnung der Filterelemente
13, 14 und 15 wird anhand des Filterelements 13 erläutert.
Das FiLtereLement 13 ist zwischen einem oberen Dichtring 16 und
einem unteren Dichtring 17 angeordnet. Die Dichtringe 16 und 17 sitzen in den Lochplatten 4 bzw. 6. In den Dichtringen 16 und 17
sind Lochscheiben 18 und 19 angeordnet, die mit einem Armierungsrohr
20 verbunden sind. Die Dichtringe 16 und 17 weisen konische Sitze 21 bzw. 22 für Ventilteller 23 bzw. 24 auf, welche mit
den Sitzen 21 und 22 je ein Tellerventil 21, 23 bzw. 22, 24
bilden. Die Ventilteller 23 und 24 sind an einer gemeinsamen, durch das Armierungsrohr 20 geführten Kolbenstange 25 befestigt.
An der Kolbenstange 25 sitzt ein Kolben 26, der in einem Zylinder 27 geführt ist. Der Zylinder 27 ist an Ständern 28 befestigt.
An jedem der Zylinder 27 ist eine Druckleitung 29 bzw. 30 bzw.
angeschlossen. Über eine gemeinsame Sammelleitung 32 sind die
Zylinder 27 be- bzw. entlüftet.
An den Druckleitungen 29, 30 und 31 liegen als 2-Wege-VentiIe
ausgebildete Magnetventile 33, 34, 35 an einem Verteiler 36, der
über eine Leitung 37 mit der Fi Itrat-Austrittskammer 7 verbunden
ist. Dabei ist davon ausgegangen, daß das Filtrat unter Druck steht. Bei freiem Fi Iterauslauf kann anstelle der Leitung 37,
wie dies in Figur 1 strichliert dargestellt ist, eine Leitung
38 den Verteiler 36 mit der Schlammkammer 8 verbinden. Bei Bedarf kann auch zur Druckspeisung des Verteilers 36 ein Anschluß
39 für ein fremdes Druckmittel, wie z.B. Druckluft oder Hydrauliköl,
vorgesehen sein.
Der Kolben 26 ist von einer Druckfeder 40 belastet, die diesen in der in Figur 1 und Figur 3 dargestellten Stellung hält.
Im Filterbetrieb ist das Tellerventil 21, 23 geöffnet und das
Tellerventil 22, 24 geschlossen. Trübe tritt durch den Eintrittsstutzen 2 in die Eintrittskammer 3 und gelangt durch die
Fi ltereLemente 13, 14 und 15 als Filtrat in die Austrittskammer 7. Feste Verunreinigungen der Trübe werden von den
FiLtereLementen 13, 14 und 15 zurückgehalten (vgl. Figur 3).
SoLL eines der FiIterelemente, beispielsweise das Filterelement
13, gereinigt werden, dann wird das Magnetventil 33 geöffnet.
Zur automatischen Steuerung des Öffnungszeitpunktes
der Magnetventile 33, 34 bzw. 35 kann in an sich bekannter
Weise ein Differenzdruckschalter und/oder ein Zeitschaltrelais
vorgesehen sein. Wird das Ventil 33 geöffnet, dann wird der Kolben 26 über die Leitung &T~ vom Filtrat druckbeaufschlagt,
wodurch das obere Tellerventil 21, 23 schließt und das untere Tellerventil 22, 24 öffnet. Gleichzeitig wird das Absperrventil
12 geöffnet. Filtrat drückt jetzt durch das Filterelement
13 hindurch und spült Verunreinigungen nach unten in die
Schlammkatnmer 8 durch das Absperrventil 12 aus (vgl. Figur 4).
Nach einer gewissen Spülzeit werden die Ventile 12 und 33 geschlossen.
Die Druckleitung 29 wird dann über das Magnetventil 33 drucklos, während über das Rohr 9 ein Druckausgleich
zwischen der Eintrittskammer 3 und der Schlammkammer 8 stattfindet.
Die Feder 40 drückt dann den Kolben 26 zurück in die in Figur 3 dargestellte Lage, in der das Tellerventil 21, 23
offen und das Tellerventil 22, 24 geschlossen ist. Es setzt sich jetzt die Fi Itration in diesem Filterelement fort.
Insgesamt erfolgt bei dem beschriebenen Filterapparat eine
automatische, sich zyklisch wiederholende Reinigung der einzelnen Filterelemente mit dem eigenen Filtrat. Der Filterbetrieb des Filterapparats ist durch die Reinigung einzelner
Fi lterlemente nicht unterbrochen.
Claims (4)
- Wiesbaden, den 23.09.81KXR/Gi/Mi.PA 3200DIDIER-WERKE A,G.
Lessingstrasse 16-18
6200 Wiesbaden"FiIterapparat"
Patentansprüche:Fitterapparat mit mehreren Fi Iterelementen, die durch Rückspulen gereinigt werden und unreinseitig an eine Trüben-Eintrittskammer sowie reinseitig an eine Fi Itrat-Austrittskammer grenzen/ dadurch gekennzeichnet, daß jedes Filterelement (13/ 14/ 15) unreinseitig an einer öffnung (16) zur Trüben-Ei ntrittskammer (3) und einer öffnung (17) zu einer zur Reinigung geöffneten Schlammkammer (8) liegt/ und daß beide öffnungen (16/ 17) mittels je eines Tellerventils (21/ 23 bzw. 22/ 24) abwechselnd abschließbar sind. - 2. Filterapparat nach Anspruch 1/ dadurch gekennzeichnet/ daß beide Ventilteller (23/ 24) an einer gemeinsamen Kolbenstange (25) angeordnet sind.
- 3. Filterapparat nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet/ daß die Kolbenstange (25) von einer Zylinder-Kolbenanordnung (26/ 27) betätigbar ist und der Zylinder (27) über ein Wegeventil (33/ 34/ 35) an die FiItrat-Austrittskammer (7)/ die Schlammkammer (8) oder eine fremde Druckquelle anschließbar ist.
- 4. Filterapparat nach einem der vorhergehenden Ansprüche/ dadurch gekennzeichnet/ daß zwischen der Trüben-Eintrittskammer (3) und der Schlammkammer (8) ein Druckausgleichsrohr (9) verläuft.
Priority Applications (6)
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