DE3131943A1 - Absperrschieber mit bei der betaetigung axial fester gewindespindel - Google Patents
Absperrschieber mit bei der betaetigung axial fester gewindespindelInfo
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Description
Absperrschieber mit bei der Betätigung axial fester
Gewindespindel
Die Erfindung betrifft einen Absperrschieber nach dem
Oberbegriff des Anspruchs 1 bzw. Anspruchs 5, Anspruch 6. Bei einem bekannten Absperrschieber der Bezeichnung
"Graygate", wie er von der Firma Gray Tool Company,
Houston, Texas, USA. derzeit vertrieben wird, wird der Druck im Hohlraum des Schiebergehäuses aufgebaut, wenn der Absperrschieber unter Druck in der Offenstellung betrieben und anschließend geschlossen wird. Ist der Schieber geschlossen, lastet dieser innere Druck auf den
Schieberzungensegmenten, wobei die Segmente gegen die
Sitzflächen im Absperrschieber gedruckt werden. Der gleiche Druck belastet außerdem die Querschnittsfläche der Gewindespindel. Deshalb muß die Querschnittsfläche, die durch die Gewindespindeldichtung hindurchläuft, so bemessen sein, daß der innere Druck genügend nach oben gerichtete Kraft aufbringt, um die der Gewindespindelbewegung entgegenwirkenden Reibungskräfte zu überwinden, die von dem inneren Druck zwischen der Schieberzunge und den Sitzflächen verursacht werden; hierdurch kann sich die Gewindespindel nach oben bewegen und an einem rück-
Houston, Texas, USA. derzeit vertrieben wird, wird der Druck im Hohlraum des Schiebergehäuses aufgebaut, wenn der Absperrschieber unter Druck in der Offenstellung betrieben und anschließend geschlossen wird. Ist der Schieber geschlossen, lastet dieser innere Druck auf den
Schieberzungensegmenten, wobei die Segmente gegen die
Sitzflächen im Absperrschieber gedruckt werden. Der gleiche Druck belastet außerdem die Querschnittsfläche der Gewindespindel. Deshalb muß die Querschnittsfläche, die durch die Gewindespindeldichtung hindurchläuft, so bemessen sein, daß der innere Druck genügend nach oben gerichtete Kraft aufbringt, um die der Gewindespindelbewegung entgegenwirkenden Reibungskräfte zu überwinden, die von dem inneren Druck zwischen der Schieberzunge und den Sitzflächen verursacht werden; hierdurch kann sich die Gewindespindel nach oben bewegen und an einem rück-
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wärtigen Anschlag anliegen.
Boi einem üblichen Sicherheitsabsperrorgan in Form eines
Absperrschiebers gem. US-PS 37 89 875, ist der Gewindespindeldurchmesser
groß genug, um die Reibungskräfte zu überwinden, wodurch sichergestellt ist, daß die Gewindespindel
sich jederzeit bewegen kann. Aus den US-PSen 41 49 558 und 42 45 661 sind weitere Absperrschieber bekannt,
die einem erfindungsgemäßen Absperrschieber ähnliehe grundsätzliche Bauformen besitzen.
Tn einem erfindungsgemäßen Absperrschieber, der einen
rückwärtigen Anschlag besitzt, der dann in Wirkung tritt, wenn die bei der Betätigung axial feste Gewindespindel
eine kleine Strecke steigt, ist ein System von Spalten zur Spielerzeugung zwischen der Gewindespindelmutter und
der Schieberzunge vorgesehen. Damit wird erreicht, daß eine mit kleinerem Durchmesser versehene Gewindespindel
verwendet; werden kann, als eine solche, die genügend Querschnittsfläche an der Stelle besitzt, an der sie
durch die Gewindespindeldichtung hindurchtritt, um den inneren Druck in dem Absperrschieberhohlraum dazu auszunutzen,
eine genügend große Kraft zu erzeugen, um die durch den inneren Druck zwischen der Schieberzunge und
den Sitzflächen hervorgerufenen Reibungskräfte zu überwinden,
die der Gewindespindelbewegung entgegenwirken, so daß sich die Gewindespindel bestimmungsgemäß aufwärts
bewegen kann. Eine weitere Anschlaganordnung zur Begrenzung der Aufwärtsbewegung der Schieberzunge ist vorgesehen,
um die den vollen Querschnitt der Rohrleitung freigebende Stellung festzulegen.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung einer Ausführungsform
OJ anhand der Zeichnung.
Es zeigt
Fig. 1 einen vertikalen Längsschnitt durch einen erfindungsgemäßen
Absperrschieber, der mit dem verbesserten rückwärtigen Anschlag und der Halteeinrichtung gemäß der Erfindung versehen
ist. Die Schieberzunge des Absperrschiebers ist
rechts von ihrer Mittellinie in der abgesenkten
Schließstellung und links von ihrer Mittellinie in ihrer angehobenen Offenstellung veranschaulicht,
10
10
Fig. 2 in vergrößerter Darstellung den unteren Bereich aus Fig. 1, und
Fig. 3 im gleichen Maßstab eine Einzelheit aus Fig. 2, jedoch in angehobener Stellung der Gewindespin
del.
In der nachfolgenden Beschreibung sind verbesserte Anschlage
i nri ehtungon so erläutert, wi ο sic in einem Ab-Sperrschieber
vorgesehen werden können, der in Übereinstimmung mit der US-PS 42 45 661 ein schmelzbares Teil
besitzt, das das Wirksamwerden des rückwärtigen Anschlags durch Ausschmelzen aus einer blockierenden Stellung erlaubt,
wie im weiteren näher beschrieben. Der aus der US-PS 42 45 661 bekannte Absperrschieber, der einen rückwärtigen
Anschlag aufweist, welcher zum Einsatz kommt, wenn die bei der Betätigung axial feste Gewindespindel
und der die Lager aufnehmende Deckelabschluß nach oben bewegt sind, so daß z. B. die Gewindespindeldichtung ersetzt
werden kann, ist außerdem mit einer anderen Einrichtung zur Betätigung des rückwärtigen Anschlags ausgestattet,
die wirksam wird, wenn der Absperrschieber einer Hitzeeinwirkung solcher Intensität ausgesetzt wird,
daß die Funktionsfähigkeit der Gewindespindeldichtung
3~> oder anderer kritischer Teile in Frage gestellt ist. Die
weitere Einrichtung arbeitet mit dem Ausschmelzen von schmelzbarem Material, die der Gewindespindel und ihren
Q 1 QA 3
Lagern erlaubt, sich relativ zum Schieberdeckel nach oben zu bewegen. Wie ohne weiteres ersichtlich ist,
kann die Blockiereinrichtung auch anders ausgebildet sein, etwa in Form eines körperlich entfernbaren Ab-εtandshalteteils.
Demgemäß soll die nachfolgende Beschreibung, die sich auf den schmelzbaren Teil bezieht,
nur als Beispiel für ein breiteres Spektrum von Lösungsmöglichkeiten verstanden werden.
In Fig. 1 ist ein Absperrschieber 10 mit einem Gehäuse 1? dargestellt, das einen Gehäusekörper 14 aufweist.
Der Gehäusekörper 14 weist eine Längs-Durchtrittsöffnung
16 auf, die einen Strömungskanal bildet. -An den Enden
der Durchtrittsöffnung 16 weist der Gehäusekörper IA
Flansche auf, mit denen der Absperrschieber zur Bildung einer Absperreinrichtung für die Strömung in der Leitung
verbunden werden kann.
Zwisehen den Enden der Durchtrittsöffnung 16 ist eine
Steuerkammer 20 vorgesehen, welche einen Querkanal aufweist, der die Durchtrittsöffnung 16 kreuzt und an einem
rohrförmigen Vorsprung 22 des Gehäusekörpers IA nach außen hin geöffnet ist. Der Vorsprung 22 weist eine ebene
stirnseitige Außenoberfläche 24 auf. 25
Das Gehäuse 12 weist weiterhin einen Schieberdeckel auf, der auf der Außenoberfläche 24 plan aufliegt und
mit dem Gehäusekörper 14 z. B. mit Schrauben 28 verbunden ist. Ein Dichtring 30 ist zwischen dem Gehausekörper
14 und dem Schieberdeckel 26 zur Abdichtung der Berührungsfläche eingelegt.
Der Schieberdeckel 26 ist ein ring- oder rohrförmiges
Element, das eine koaxial verlaufende Öffnung 32 besitzt. 35
Tn der Steuerkammer 20 sind Sitzflächen 34 im Kreuzungsbereich mit der Durchtrittsöffnung 16 und eine quer zur
Durchtrittsöffnung 16 gleitbewegliche Schieberzunge 36
vorgesehen. Die Schieberzunge 36 besteht aus zwei auseinanderspreizbaren Einzelplatten 38, und der Absperrschieber
enthält eine Spreizvorrichtung 40, die die Einzelplatten 38 gegen die Sitzflächen 34 drückt, wenn
der Absperrschieber geschlossen ist, und die die Druckkraft beim Öffnen des Absperrschiebers zurücknimmt.
In den Fig. 1 und 2 ist die Schieberzunge 36 angehoben in Offenstellung auf der linken und abgesenkt in Schließstellung
auf der rechten Seite dargestellt.Wenn der Absperrschieber 10 offen ist, fluchten die Öffnungen 42
durch die jeweiligen Einzelplatten 38 mit der Durchtrittsöffnung
16. Wenn der Absperrschieber 10 geschlossen ist, wird der Sperrbereich der jeweiligen Einzelplatten 38
gegen die jeweiligen Sitzflächen 34 gedrückt.
Eine Gewindespindel 44 ist durch eine Spindelmutter 52
mit der Schieberzunge 36 verbunden und reicht aus dem Gehäuse 12 durch die Öffnung 32 im Schieberdeckel 26
heraus. Außerhalb des Gehäuses 12 ist ein Betätigungsorgan 46 mit der Gewindespindel 44 verbunden. In der vorliegenden
Ausführungsform ist das Betätigungsorgan ein Handrad, mittels dessen durch Drehung von Hand in einer
Richtung die Schieberzunge 36 angehoben und der Absperrschieber 10 geöffnet und durch Drehung in der anderen
Richtung die Schieberzunge 36 abgesenkt und der Absperrschieber 10 geschlossen werden kann. Andere Antriebe können
ebenso verwendet werden.
Die hier dargestellte Verbindung zwischen der Schieberzunge 36 und der Gewindespindel 44 ist in der US-PS
41 38 091 näher erläutert, worauf wegen weiterer Einzelheiten ausdrücklich Bezug genommen wird. Eine oben offene,
im wesentlichen zylindrische Büchse 48 ist an der Schieberzunge 36 angebracht. Die Büchse 48 weist eine mit
senkrecht zur Büchsenachse verlaufender Ringebene ringförmige Aussparung 50 in der Nachbarschaft ihres oberen
' Endes auf. Eine im wesentlichen halbzylindrisch ausgeführte
Hälfte der Büchse 48 ist an der inneren Seite einer jeden Einzclplatte 38 angebracht, so daß dieHälften
zur Bildung der Büchse 4-8 mit ihren Öffnungen einander gegenüberstehen.
Eine mit Innengewinde versehene im wesentlichen rohrförmige
Spindelmutter 52 weist einen koaxialen, ringförmigen Vorsprung 54 auf, der auf ihrer Außenseite,
zwischen ihren axialen Enden liegend, angebracht ist. Ein Hingflansch 56 mit koaxialer Ringachse ist am oberen
Ende der Spindelmutter 52 angebracht. Die Spindelmutter 52 liegt in der Büchse 48, wobei der Vorsprung 54 in die
Aussparung 50 hineinragt und der Ringflansch 56 oberhalb der oberen Enden 58 der Einzelplatten 38 angeordnet ist.
Der Ringflansch 56 ist radial von einer Torsions- bzw. Federplatte 60 umgeben, die bei 62 an jeder der Einzelplatbon
38 der Schieberzunge 36 am äußeren Ende der Büchse 48 befestigt ist. Die radial innenliegende Oberfläche
der Federplatte 60 und die radial außenliegende Oberfläche des Ringflansches 56 sind gegeneinander durch
eine Kerbverzahnung 64 festgelegt, deren Eingriff eine relative Drehbewegung zwischen dem Ringflansch 56 und der
Federplatte 60 unterbindet, eine geringe relative Axial-
*5 bewegung jedoch erlaubt. Weiter nicht näher dargestellte
Riegeleinrichtungen können vorgesehen sein, um den Ringflansch 56 und die Federplatte 60 in ihrer Lage zu sichern,
und/oder diese Elemente können in integrierter Bauweise bzw. einstückig ausgeführt werden, wobei die Kerbver-
zahnung 64 wegfällt.
Weitere Einzelheiten der Gewindespindel 44 und des Schieberdeckels
26 werden nachfolgend erläutert, um den Aufbau und die Wirkungsweise der Erfindung besser verständlich
zu machen.
Der Schieberdeckel 26 weist einen sich im wesentlichen
IS
si
in radialer Richtung erstreckenden Anschlußflansch 66
und einen rohrförmigen Abschnitt 67 auf, der sich koaxial nach oben von dort aus erstreckt. Die Öffnung 32
verläuft durch beide Abschnitte. An der Stelle, an der die Öffnung 32 in die Steuerkammer 20 mündet, befindet
sich ein kegelstumpfförmiger Ringsitz 68, der koaxial
im Übergangsbereich der Öffnung 32 zu einer Unterseite 70 des Flansches 66 angeordnet ist.
In axialer Richtung ein kleines Stück oberhalb des Ringsitzes 68, erfährt die irn wesentlichen zylindrische
Öffnung 3? eino orsto plötzliche Quorschni t.tsorwoi. torung,
wodurch eine erste aufwärtsweisende Schulter 72 gebildet 'wird. In axialer Richtung, weiter oben, erfährt die
Öffnung 32 eine zweite plötzliche Querschnittserweiterung,
wodurch eine zweite aufwärtsweisende Schulter 74 innerhalb
des rohrförmigen Abschnitts 67 gebildet wird.
Ein axiales Zwischenstück der Öffnung 32 in den rohrförmigen
Abschnitt 67 des Schieberdeckels 36 ist bei 76 mit einem Innengewinde versehen. Oberhalb des Innengewindes
76 weist die Öffnung 32 eine in radialer Richtung schmalen,in axialer Richtung breite Umfangsnut 78 auf,
die an"ihrer Oberseite von einer in radialer Richtung nach innen weisenden Ringrippe 80 begrenzt wird. Oberhalb
der Ringrippe 80 ist eine Wetterdichtung 82 in der Öffnung 32 vorgesehen.
Die Gewindespindel 44 weist einen mit einem Außengewinde ου versehenen, unteren Abschnitt 84 auf, der in der Büchse
48 liegt und - wie oben näher erläutert - ist schraubbar mit der Schieberzunge 36 verbunden. In axialer Richtung,
unmittelbar oberhalb der Stelle, an der die Gewindespindel 44 durch die Spindelmutter 52 hindurchtritt, befindet
sich ein sich in Umfangsrichtung erstreckender Bund 86,
der koaxial angeordnet ist. Eine in Axialrichtung gesehene stirnseitige Fläche bzw. eine Schulter 88 des
Bundes 86 ist passend zu dem Sitz 68 kegelstumpfförmig
ausgeführt.
Im normalen Einsatz, wie er in den Fig. 1 und 2 dargestellt
ist, verbleibt die Schulter 88 im Abstand getrennt von dem Ringsitz 68, und es bleibt zwischen den beiden
Oberflächen in der in der Zeichnung veranschaulichten V/o i so ein erheblicher Zwischenraum.
Oberhalb des Bundes 86 weist die Gewindespindel 44 einon
in Axialrichtung verlaufenden, langen, zylindrischen,
nicht mit einem Gewinde versehenen Abschnitt 90 auf. In
Axialrichtung über ihrer Mündung aus der Öffnung 32 im Schieberdeckel 26 erfährt die Gewindespindel 44 eine allmähliche
Reduzierung ihres Querschnitts, wodurch ein kegelstumpffö'rmiger Bereich 92 gebildet wird. Oberhalb
dieses Bereiches 92 weist die Gewindespindel 44- einen
mit Außengewinde versehenen Schaft 94 auf, der bis zu ihrem oboren Ende reicht. Der Bereich 92 lagert die in
entsprechender VJe i se kegel stump ff örmig ausgeführte Nabe
ο β an (jem Handrad 4G. Ein Sicherungsring 100 und eine
Mutter 102 sind auf dem Schaft 94 angeordnet, um das Handrad 46 auf der Spindel 44 abnehmbar zu befestigen.
Innerhalb des rohrförmigen Abschnitts 67 des Schieberdeckeis
26 weist der zylindrische Abschnitt 90 der Gewindespindel 44 einen koaxialen, in radialer Richtung
schmalen, in axialer Richtung breiten Absatz 104 auf mit einander gegenüberliegenden Schultern 106 und 108.
Ein Dichtungseinsatz 110 aus einem Stapel Ledermanschettenelomenten
ist in dem Ring um die Gewindespindel 44 herum enthalten und liegt auf der ersten Schulter 72 auf.
Wie in der Zeichnung veranschaulicht, wird der Dichtungseinsatz 110 nach der Montage durch das Einspritzen von
Plastikmaterial durch eine insbesondere düsenartige Einspritzöffnung 112 in Wirkung gesetzt.
Eine Stopfbüchse 114 ist in dem Ring um die Gewinde-
■si
' spindel 44 derart angeordnet, daß sie auf der zweiten
Schulter 74 aufliegt und so weit herunterreicht, daß sie den Dichtungseinsatz 110 abstützt.
Eine Deckelklappe 116 ist im wesentlichen in Form eines mit Außengewinde versehenen rohrförmigen Bauteils vorgesehen
und weist einen mit Außengewinde versehenen axialen Zwischenabschnitt 118 und eine durchgehende Öffnung 120
auf, die eine in einem axialen mittleren Bereich stufenförmige Querschnittsverengung unter Bildung einer nach
unten weisenden Schulter 122 aufweist. Der Teil mit dem größeren Querschnitt, der zu der Schulter 122 führt,
bildet einen Raum für die Aufnahme einer Lageranordnung 124 für die Gewindespindel 44. Wie in der Zeichnung vordeutlicht,
ist eine Lagerbüchse 126, eine entsprechend einer Beilagscheibe ausgebildete Ringscheibe 127 aus
schmelzbarem Material, ein Kugellager 128, ein Wellenring 130, ein Kugellager 138 und ein Sprengring 139 vorgesehen.
Nachdem der Dichtungseinsatz 110 und die Stopfbüchse 114
montiert sind, werden die Lageranordnung 124 und die Deckeldichtung 30 montiert, und die Deckelkappe 116 wird
aufgeschraubt, bis die Stopfbuchse 114 im gewünschten
Umfang zusammengepreßt ist.
Unterhalb des Gewindestücks 118 weist die Deckelkappe eine flache, umfangsseitige Aussparung 140 auf. Eine
Sicherungsschraube 142 ist durch ein Gewindeloch 143 in
^ den rohrförmigen Teil 67 des Schieberdeckels 26 eingeschraubt,
bis sie in die koaxial liegende Aussparung 140 hineinreicht. Durch diese Montage verhindert die Sicherungsschraube
142 ein Herausdrehen der Deckelkappe 116; in der praktischen Ausführung sind mehrere Sicherungsschrauben
142 am Umfang des Schieberdeckels 26 vorgesehen.
Oberhalb des GewindestUcks 118 besitzt die DeckeJcappe
eine äußere, konzentrische, schmale Umfangsnut 144, die
wenigstens eine untere nach oben weisende Schulter 146
besitzt.
c Kin Haltedraht 148 für die Deckelkappe 116 ist in der
Aussparung eingeschraubt, die von den sich gegenüberliegenden Umfangsnuten 144 und 78 gebildet wird. Die
Aussparung ist in Axialrichtung langer als die Stärke des Drahtes 148.
Wenn im Alltagsbetrieb unter normalen Bedingungen der Absperrschieber 10 geöffnet wird, verhindert die Lageranordnung
124 im Schieberdeckel 26 eine Aufwärtsbewegung der Gewindespindel 44. Wird die Schieberzunge 36 voll
κ angehoben, so daß die Öffnungen 42 mit der Durchtrittsöffnung
16 des Gehäuses 14 fluchten, so ist eine Anschlagfläche 180 am Boden der Büchse 48 bis zur Berührung mit
dem unteren Ende 182 der Gewindespindel 44 aufwärts bewegt worden, wodurch sie unter normalen Bedingungen eine
Sperre gegen ein weiteres Anheben der Schieberzunge 36
bildet.
1st jedoch im Gebrauch der Absperrschieber 10 offen und wird dem Druck der Flüssigkeit ausgesetzt, die in dem
Leitungssystem, in dem der Absperrschieber 10 eingebaut ist, enthalten ist oder transportiert wird, kann ein
Leck in dem Dichtungseinsatz 110 entstehen. Unter solchen Bedingungen kann es nötig sein, den Dichtungseinsatz 110
auszutauschen, während der Absperrschieber 10 in der Leitung in Offenstellung montiert bleibt.
Die Erfindung macht eine solche Reparatur durch die folgenden Arbeitsschritte möglich.
Die Sicherungsschrauben 142 werden herausgeschraubt, bis sie aus der Aussparung 140 herausgezogen werden können.
Dann wird die Deckelkappe 116 ein paar Umdrehungen herausgedreht, was durch den Haltedraht 148 begrenzt wird, der
zwischen der unteren Stirnseite der Umfangsnut 78 und der oberen Stirnseite 146 der Umfangsnut 144 eingeklemmt
i st.
Die normalerweise nicht nach oben bewegte Gewindespindel 44. kann dann angehoben und festgezogen werden, wodurch
eine Metall/Metall-Dichtung zwischen der Schulter 88 und dem Sitz 68 gebildet wird. Während eine wirksame Dichtung
erhalten bleibt, schnappt der Haltedraht 48 heraus, wird die Deckelkappe 116 abgeschraubt, werden das Lager 124
und die Stopfbuchse 114 entfernt und wird der Dichtungseinsatz 110 ausgetauscht, werden die Stopfbüchse 114 und
das Lager 124 wieder montierL, wird die Deckelkappe 116
fast ganz aufgeschraubt und wird der Dichtungseinsatz 110 durch die Einspritzöffnung 112 in Wirkung gesetzt.
Der Dichtungseinsatz 110 wird auf Dichtigkeit geprüft, während der Haltedraht 148 wieder montiert, die Deckelkappe
116 angezogen und die Gewindespindel 44 gedreht,
wird, was die Metalldichtung löst, die bei 88 und 68 gebildet wurde.
Das wärmeempfindliche Material der'Ringscheibe 127 ist
ein schmelzbares, insbesondere metallisches Material, wie es z. B. aus den US-PSen 37 88 600, 37 71 540,
38 42 854 und 38 96 835 bekannt ist; die Ringscheibe 127
ist axial zwischen der oberen Lageranordnung 124 und der Stopfbüchse 114 angeordnet. Kommt es zu einem Feuer oder
dergleichen, so daß wahrscheinlich der Dichtungseinsatz
110 zerstört würde, schmutz die Ringscheibe 127, und
^ der geschmolzene Überrest fließt aus den Kanälen P, die
mit dem Aufnahmeraum für die Ringscheibe 127 durch die Deckelkappe 116 hindurch in Verbindung stehen. Danach
bewegen sich der Rest der Lageranordnung 124 und die Gewindespindel 44 nach oben, bis der Anschlag bei 88
und 68 zur Verhinderung einer Leckströmung gebildet wird. Wenn der Schaden nicht zu groß ist, kann der Absperrschieber
10 später durch den Ersatz des Dichtungseinsatzes 110 und der Ringscheibe 127 repariert werden.
Wie in den Fig. 2 und 3 im einzelnen veranschaulicht ist, ist die ringförmige Aussparung 50 in den Einzelplatten
38 in Axialrichtung, z. B. in Vertikalrichtung, langer als die axiale Dicke des ringförmigen Vorsprungs 54 auf
der Spindelmutter 52 und zwar um einen Betrag, der in Fig. 2 unterhalb des Vorsprungs 54 mit A bezeichnet ist.
Dieser Zusatzabstand A ist in Axialrichtung wenigstens so groß wie und vorzugsweise geringfügig größer als der
vertikale Abstand C, der normalerweise, wie in Fig. 2 veranschaulicht,
die Anschlagdichtungsflächen 88 und 68 trennt. Wenn sich demgemäß die Gewindespindel 44 aus
ihrer in Fig. 2 dargestellten Stellung in ihre in Fig. dargestellte Stellung nach oben bewegt, um den rückwärtigen
Anschlag bei 88 und 68 zu bilden, braucht sich die Schieberzunge 36 überhaupt nicht nach oben zu bewegen.
Da ein begrenzter axialer Abstand für den ringförmigen Vorsprung 54 in der Aussparung 50 vorgesehen
ist, müssen dio Einzolplatten 38 nicht nach oben gezogen
werden, um den rückwärtigen Anschlag bei 88 und 68 zu ermöglichen. Dadurch besteht keine Notwendigkeit, die
Schieberzungendichtsitze relativ zu den Ringsitzen 34 nach oben zu ziehen. Demgemäß wird ein fehlerfreier Anschlag
auf jeden Fall auch dann gebildet, wenn die Gewindespindel AA an der Stelle, an der sie durch den
Dichtungseinsatz 110 hindurch verläuft, einen relativ kleinen Durchmesser besitzt.
Wie die vorstehende Beschreibung zeigt, ist die Erfindung nicht auf die dargestellte Ausführungsform beschränkt,
sondern sind vielfache Abwandlungen und Abänderungen möglich, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen.
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Claims (6)
- Patentansprücheί1.)Absperrschieber mit bei der Betätigung axial fester G e w indespindel,a) bei dem eine Schieberzunge in einer Sleuerkammer angeordnet ist, welche einen Strömungskanal in einem Schiebergehäuse kreuzt,b) bei dem eine Gewindespinde] von einer Antriebsverbindung mit der Schieberzunge aus sich durch einen Querkanal hindurch nach außen erstreckt,c) bei dem eine ringförmige Sitzfläche am Schiebergehäuse im Inneren der Steuerkammer derart angeordnet ist, daß sie den Verschneidungsbereich des Querkanals mit der Steuerkammer umfangsseitig umgibt,d) bei dem eine Ringschulter an der Gewindespindel in einer solchen Stellung vorgesehen ist, die im Normalbetrieb axialen Abstand zu der ringförmigen Sitzfläche besitzt,e) bei dem eine Längs-Durchtrittsöffnung in dem Schiebergehäuse einen Strömungskanal bildet, der den Querkanal bzw. die Steuerkammer schneidet und dort mit ringförmigen Dichtungsteilen versehen ist,BÜRO 6370 OBERURSEL· L1NDENSTRASSE 10TEL. 06171/56849 TELEX 4186343 real dBÜRO 8050 FREISING'
SCHNEGGSTRASSE 3-5TEL. 08161/62091 TELEX 526547 pawa dZWF.IGHÜRO 83-30 PASSAU l.UDWIGSTKASSE 2 TEL. 0851/36616] wobei die Schieberzunge plattenförmig mit einem Sperrbereich und einem Durchlaßbereich versehen ist, und wobei die Schieberzunge im Querkanal bei entsprechender Drehung der Gewindespindel zwischen einer Schließstellung und einer Offenstellung beweglich ist, wobei in der Schließstellung der Sperrbereich denStrömungskanal abschließt und die Schieberzone im Sperrbereich dichtend an den ringförmigen Dichtungsteilen anliegt und in der Offenstellung der Durchlaßbereich mit seiner Öffnung durch die Schieberzunge axial mit dem Strömungskanal fluchtet undf) bei der Lager und Dichtungen im Schiebergehäuse vorgesehen sind, die im Normalbetrieb die Gewindespindel]5 derart lagern und abdichten, daß die Gewindespindel ohne Hubbewegung drehbar ist, und die wenigstens ein Element aufweisen, welches aus seiner Anlagestellung an der Gewindespindel wenigstens zum Teil entfernbar ist, um der Gewindespindel eine axial begrenzte Hubbewegung entsprechend dem Axialabstand zwischen der ringförmigen Sitzfläche und der darunter angeordneten Ringschulter an der Gewindespindel zu ermöglichen,dadurch gekennzeichnet, daß die Schieberzunge (36) an der Gewindespindel (44) mit begrenztem axialen Spiel in ihrer Lage derart gesichert ist, daß in der Schließstellung der Schieberzunge (36) ein axialer Totgang zwischen der Gewindespindel (44) und der Schieberzunge (36) einer solchen Größe auftritt, welche mindestens dem axial begrenzten Bewegungsspiel zum Anheben der Gewindespindel (44) bei Abnahme des Lager- bzw. Dichtungselementes entspricht, so daß die Ringschulter an der Gewindespindel (44) in der Schließstellung der Schieberzunge (36) ohne Erfordernis einer Gleit— oder Zugbewegung der Schieberzunge (36) ge— geniiber den ringförmigen Dichtungsteilen in eine rückwärtige Anschlagstellung an der ringförmigen Sitzfläche des Schiebergehäuses anhebbar ist. - 2. Absperrschieber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein sich nach oben hin öffnende Büchse (48) vorgesehen ist, die eine nach oben weisende Schulter besitzt, daß ein am unteren Ende der Gewindespindel (44) befindlicher Teil in der Büchse (48) aufgenommen ist, und daß eine nach unten weisende Schulter der Gewindespindel (44) innerhalb der Büchse (48) vorgesehen ist, die derart angeordnet ist, daß sie bei Hubbewegung der Absperrzunge (36) in die Offenstellung die nach oben weisende Schulter berührt, um einen formschlüssigen Anschlag gegen eine weitere Hubbewegung der Schieberzunge (36) relativ zu der Längs-Durchtrittsöffnung (16) zu schaffen.
- 3. Absperrschieber nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lager- und Dichtungsanordnunga) eine erste stufenförmige Querschnittserweitung in dem Querkanal, die eine erste nach oben weisende Schulter (72) in Axialrichtung im Abstand über der ringförmigen Sitzfläche (34) bildet,b) eine zweite plötzliche radiale Vergrößerung in dem Querkanal, die eine zweite nach oben weisende Schulter (74) in Axial richtung im Abstand oberhalb der ersten nach oben weisenden Schulter (72) bildet,c) einen Dichtungsring (112), der die Gewindespindel^ (44) in dem Querkanal umgibt, und der auf der ersten nach oben weisenden Schulter (72) aufliegt,d) eine ringförmige Stopfbüchse (114), die die Gewindespindel (44) in dem Querkanal umgibt und dieJ auf der zweiten nach oben weisenden Schulter (74) aufliegt und einen rohrförmigen Teil aufweist, der sich nach unten hin bis zur Anlage mit dem' Dichtungsring erstreckt,e) eine ringförmige Deckelkappe (116), die die Gewindespindel umgibt,f) einen mit einem Außengewinde versehenen Bereich (118) auf der Deckelkappe (116) und einen mit Innengewinde versehenen Bereich an dem Gehäuse in dem Querkanal oberhalb der zweiten nach oben"Ο weisenden Schulter aufweist, wobei diese Gewinde miteinander in Eingriff stehen, um die Stopfbuchse (114) in Axialrichtung gegen den Dichtungsring (112) zu drücken.g) eine Lageranordnung (124) für die Gewindespindel (44), die zwischen der Gewindespindel (44) und der Deckelkappe (116) lagegesichert angeordnet i st,^ aufweist, wodurch der Dichtungsring (112), selbst wenn der Absperrschieber offen und eingebaut ist, dadurch ausgetauscht werden kann, daß die Deckelkappe (116) herausgeschraubt wird, die Gewindespindel (44) axial nach oben bewegt wird, bis die ringförmige Schulter (88) auf der Gewindespindel (44) auf dem ringförmigen Sitz (68) in dem Schiebergehäuse (14) auftritt und dieses abdichtet, die Deckelkappe (116), die Stopfbüchse (114) und der Dichtungsring (112) aus dem Querkanal entfernt werden, ein funktionsfähigerErsatz für den Dichtungsring (112) installiert wird, die Stopfbüchse (114) und die Deckelkappe (116) wieder montiert werden und die Deckelkappe (116) festgeschraubt wird und die Gewindespindel (44) wieder abgesenkt wird, um die ringförmige Schulter (88) aufder Gewindespindel von dem ringförmigen Sitz (68) indem Schiebergehäuse (14) zu trennen.
- 4. Absperrschieber nach Anspruch 3, dadurch gekennzeich-• net, daß die Lager- und Dichtungsanordnung derart ausgebildet ist, daß in Axial richtung zwischen der Lageranordnung und der ringförmigen Deckelkappe (116) ein Ring (127) aus schmelzbarem Material vorgesehen ist, der schmilzt und ausläuft, wenn der Absperrschieber(10) einer genügend großen Wärmeentwicklung ausgesetzt wird, wie einem Feuer, das die Funktionsfähigkeit des Dichtungsringes (112) in Frage stellen würde, so daß durch das Schmelzen und Auslaufen des Ringes (127) aus schmelzbarem Material die Lageranordnung (12Ί) in axialer Richtung um einen Betrag verkürzt wird, der der Gewindespindel (44) eine genügend große Hubbewegung erlaubt, bis die ringförmige Schulter (88) auf der Gewindespindel den ringförmigen Sitz (68) in dem Schiebergehäuse (14) berührt und dieses abdichtet.
- 5. Absperrschieber mit bei der Betätigung axial fester Gewindespindel, die gedreht wird, um die Schieberzunge relativ zu dem in dem Schiebergehäuse liegenden Strömungskanal zu heben oder zu senken, dera) einen Schieberdeckel mit einem die Gewindespindel umgebenden Abschnitt besitzt,b) eine in dem rohrförmigen Abschnitt liegende Lageranordnung besitzt, die zwischen der Gewindespindel und dem Schieberdeckel eingebaut ist, um die Gewindespindel drehbar zu lagern, aber im Normalfal1 eine Axialbewegung relativ zum Schieberdeckel zu vermeiden,c) eine erste ringförmige Dichtungsfläche auf der Gewindespindel und eine zweite ringförmige Dichtungsfläche auf dem Schieberdeckel besitzt, wobei diebeiden ringförmigen Dichtungsflächen bei normaler Betätigung im Abstand voneinander getrennt sind und somit keine Oberflächendichtung bilden,dadurch gekennzeichnet, daßd) die Lageranordnung (124) als einen ihrer Bestandteile ein Bauteil aus schmelzbarem Material aufweist, das die Lageranordnung (124) in axialer Richtung verlängert, wobei das Bauteil aus schmelzbarem Material zum Schmelzen und Ausfließen vorgesehen ist, wenn der Absperrschieber (10) außergewöhnlichen Temperaturen, wie z. B. einem Feuer, ausgesetzt ist, wodurch eine wirksame axiale Verkürzung der Lageranordnung (124) bewirkt wird, und wodurch eine begrenzte axiale Bewegung der Gewindespindel (44) erlaubt wird, die genügend groß ist, um eine Oberflächendichtung zwischen der ersten und zweiten ringförmigen Dichtfläche als einen rückwärtigen Anschlag für den Absperrschieber herzustellen, unde) die Schieberzunge (36) an der Gewindespindel (44)mit begrenztem axialen Spiel in ihrer Lage derart 20gesichert ist, daß in der Schließstellung der Schieberzunge (36) ein axialer Totgang zwischen der Gewindespindel (44) und der Schieberzunge (36) einer solchen Größe auftritt, welcher mindestens dem axialbegrenzten Bewegungsspiel zum Anheben der Gewinde-25spindel (44) bei Abnahme der Lager- bzw. Dichtungsanordnung entspricht, so daß die Ringschulter (88) an der Gewindespindel (44) in der Schließstellung der Schieberzunge (36) ohne Erfordernis einer Gleitoder Zugbewegung der Schieberzunge (36) gegenüber den ringförmigen Dichtungsteilen in einer rückwärtigen Anschlagstellung an der ringförmigen Sitzfläche (68) des Schiebergehäuses (14) anhebbar ist.
- 6. Absperrschieber mit bei der Betätigung axial fester Gewindespindel,a) bei dem eine Schieberzunge in einer Steuerkammer an-geordnet ist, welche einen Strömungskanal in einem Schiebergehäuse kreuzt,b) bei dem eine Gewindespindel von einer Antriebsver-5bindung mit der Schieberzunge aus sich durch einen Querkanal hindurch nach außen erstreckt,c) bei dem eine ringförmige Sitzfläche am Schiebergehäuse im Inneren der Steuerkammer derart angeordnet ist, daß sie den Verschneidungsbereich des Querkanals mit der Steuerkammer umf angs.s ei t i g umgibt ,d) bei dem eine Ringschulter an der Gewindespindel in einer solchen Stellung vorgesehen ist, die im Normalbetrieb axialen Abstand zu der ringförmigen Sitzfläche besitzt,e) bei dem eine Längs-Durchtrittsöffnung in dem Schie-bergehäuse einen Strömungskanal bildet, der den Querkanal bzw. die Steuerkammer schneidet und dort mit ringförmigen Dichtungsteilen versehen ist,wobei die Schieberzunge plattenförmig mit einem Sperrbereich und einem Durchlaßbereich versehen ist, und wobei die Schieberzunge im Querkanal bei entsprechender Drehung der Gewindespindel zwischen einer Schließstellung und einer Offenstel lung beweglich ist, wobei in der Schließstel-Λ lung der Sperrbereich den Strömungskanal abschließt unddie Schieberzunge im Sperrbereich dichtend an den ringförmigen Dichtungsteilen anliegt und in der Offenstellung der Durchlaßbereich mit seiner Öffnung durch die Schieberzunge axial mit dem Strömungskanal fluchtet, undf) bei der Lager und Dichtungen im Schiebergehäuse vorgesehen sind, die im Normalbetrieb die Gewinde-spindel derart lagern und abdichten, daß die Gewindespindel ohne Hubbewegung drehbar ist, und die wenigstens ein Element aufweisen, welches aus seiner Anlagestellung an der Gewindespindel wenigstens zum Teil entfernbar ist, um der Gewindespindel eine axial begrenzte Hubbewegung entsprechend dem Axialabstand zwischen der ringförmigen Sitzfläche und der darunter angeordneten Ringschulter an der Gewindespindel zu ermöglichen,dadurch gekennzeichnet, daß eine nach oben hin offene Büchse (48) in dem Absperrschieber vorgesehen ist, die eine nach oben weisende Schulter aufweist, daß ein am unteren Ende der Gewindespindel liegender Teil in der Büchse (48) aufgenommen ist, und daß eine nach unten weisende Schulter auf der Gewindespindel (44) innerhalb der Büchse (48) vorgesehen und derart angeordnet ist, daß sie die nach oben weisende Schulter der Gewindespindel (44) bei einer Hubbewegung der Schieberzunge (36) in die Offenstellung berührt, um einen formschlüssigen Anschlag gegen eine weitere Hubbewegung der Gewindespindel (44) relativ zu dem Strömungskanal (16) zu bilden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19813131943 DE3131943C2 (de) | 1981-08-12 | 1981-08-12 | Absperrschieber mit bei der Betätigung im Normalbetrieb axial feststehender Gewindespindel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19813131943 DE3131943C2 (de) | 1981-08-12 | 1981-08-12 | Absperrschieber mit bei der Betätigung im Normalbetrieb axial feststehender Gewindespindel |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3131943A1 true DE3131943A1 (de) | 1983-03-03 |
| DE3131943C2 DE3131943C2 (de) | 1983-09-01 |
Family
ID=6139202
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19813131943 Expired DE3131943C2 (de) | 1981-08-12 | 1981-08-12 | Absperrschieber mit bei der Betätigung im Normalbetrieb axial feststehender Gewindespindel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3131943C2 (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2553491A1 (fr) * | 1983-10-13 | 1985-04-19 | Smith International | Dispositif de retenue d'une tige de vanne, sensible au feu |
| EP0122542A3 (en) * | 1983-04-18 | 1985-08-21 | Gray Tool Company | Temperature sensitive valve bonnet assembly |
| EP0189526A3 (en) * | 1985-01-31 | 1987-05-13 | Fmc Corporation | Uni-directional/bi-directional gate valve |
| RU199389U1 (ru) * | 2020-04-21 | 2020-08-31 | Общество с ограниченной ответственностью "Промавтоматика-Саров" | Устройство запорно-регулирующее |
| RU202418U1 (ru) * | 2020-07-07 | 2021-02-17 | Общество с ограниченной ответственностью "Промавтоматика-Саров" | Устройство регулирующее |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2943327A1 (de) * | 1978-10-27 | 1980-05-08 | Combustion Eng | Waermeempfindliches ventil |
-
1981
- 1981-08-12 DE DE19813131943 patent/DE3131943C2/de not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2943327A1 (de) * | 1978-10-27 | 1980-05-08 | Combustion Eng | Waermeempfindliches ventil |
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| EP0189526A3 (en) * | 1985-01-31 | 1987-05-13 | Fmc Corporation | Uni-directional/bi-directional gate valve |
| RU199389U1 (ru) * | 2020-04-21 | 2020-08-31 | Общество с ограниченной ответственностью "Промавтоматика-Саров" | Устройство запорно-регулирующее |
| RU202418U1 (ru) * | 2020-07-07 | 2021-02-17 | Общество с ограниченной ответственностью "Промавтоматика-Саров" | Устройство регулирующее |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3131943C2 (de) | 1983-09-01 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
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| 8328 | Change in the person/name/address of the agent |
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| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: GRAY TOOL CO., HOUSTON, TEX., US |
|
| 8328 | Change in the person/name/address of the agent |
Free format text: SPARING, K., DIPL.-ING. ROEHL, W., DIPL.-PHYS. DR.RER.NAT., PAT.-ANW., 4000 DUESSELDORF |
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| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |