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DE3126940A1 - "elektrolyseur zur gewinnung und raffination von nichteisenmetallen oder deren legierungen" - Google Patents

"elektrolyseur zur gewinnung und raffination von nichteisenmetallen oder deren legierungen"

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Publication number
DE3126940A1
DE3126940A1 DE19813126940 DE3126940A DE3126940A1 DE 3126940 A1 DE3126940 A1 DE 3126940A1 DE 19813126940 DE19813126940 DE 19813126940 DE 3126940 A DE3126940 A DE 3126940A DE 3126940 A1 DE3126940 A1 DE 3126940A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cathode
anode chamber
chamber
anode
electrolyser
Prior art date
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Granted
Application number
DE19813126940
Other languages
English (en)
Other versions
DE3126940C2 (de
Inventor
Valerij G. Budnik
Ivan V. Moskva Gluškov
Vitalij N. Gorbač
Nikolaj F. Kiev Markusik
Vladimir T. Melechin
Anatolij A. Omelčuk
Oleg. G. Kiev Sarubizkij
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
INST OBSCHEI I NEOORGANICHESKO
Original Assignee
INST OBSCHEI I NEOORGANICHESKO
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by INST OBSCHEI I NEOORGANICHESKO filed Critical INST OBSCHEI I NEOORGANICHESKO
Priority to DE19813126940 priority Critical patent/DE3126940C2/de
Publication of DE3126940A1 publication Critical patent/DE3126940A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3126940C2 publication Critical patent/DE3126940C2/de
Expired legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25CPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC PRODUCTION, RECOVERY OR REFINING OF METALS; APPARATUS THEREFOR
    • C25C3/00Electrolytic production, recovery or refining of metals by electrolysis of melts
    • C25C3/34Electrolytic production, recovery or refining of metals by electrolysis of melts of metals not provided for in groups C25C3/02 - C25C3/32
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25CPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC PRODUCTION, RECOVERY OR REFINING OF METALS; APPARATUS THEREFOR
    • C25C7/00Constructional parts, or assemblies thereof, of cells; Servicing or operating of cells
    • C25C7/005Constructional parts, or assemblies thereof, of cells; Servicing or operating of cells of cells for the electrolysis of melts

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Electrochemistry (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)

Description

  • BESCHREIBUNG
  • Die Erfindung bezieht sich auf die Gewinnung und Raf£ination von Metallen durch Elektrolyse aus deren Schmelzen und betrifft insbesondere Elektrolyseure zum Gewinnen und Raffinie ren von Nichteisenmetallen oder deren Legierungen.
  • Die Erfindung kann in Nichteisenmetall-Hüttenwerken zur Gewinnung von solchen Metallen wie Wismut, Indium, Antimon, Blei u.a. aus ihren Schmelzen verwendet werden.
  • Die Elektrolyseure bekannter Bauarten enthalten in der Regel eine Elektrolysierwanne, eine Katoden- und eine Anodenkammer sowie diesen entsprechende Flüssig- bzw. Hartmetallelektroden (siehe beispielsweise UdSSR-Urheberscheine Nr.
  • 389164, 22545/ und 420699).
  • Die Gewinnung und Raffination von Metallen aus deren Salzschmelzen bietet die Möglichkeit, Flüssigmetallelektroden ein-<> zusetzen, so daß es möglich wird,|Metallegierungen in Komponenten<erfolgreicher>zu trennen und das Zielprodukt an dar Anode zu erhalten. In den Blektrolyseuren bisher bekannter Bauarten mit Flüssigmetallelektroden ist eine ungleichmäßige Stromdichteverteilung an den Elektrodenoberflächen zu verzeichnen, wodurch örtlich begrenzte Uberhitzungen der in der aktiven Elektrolysenzone befindlichen Schmelze und der Elektrolyseurbauteile wie Wände der erwärmten Kammern, Stromzuführungen, Elektrolysiergefaß usw. hervorgerufen werden.
  • Dies hat seinerseits einen vorzeitigen Ausfall der Elektrolysieranlagen zur Folge. Ferner komat es zur Störung verfahrenstechnischer Parameter (Stromdichte, Temperatur), wodurch die Kennwerte des Raffinationsprozesses beeinträchtigt, d.h. die Produktausbeute Je Elektroenergieeinheit, die Reinheit der Zielprodukte u.dgl. herabgesetzt werden.
  • Es ist ein Elektrolyseur zum Ausbringen und Raffinieren von Metallen oder deren Legierungen bekannt (UdSSR-Urheberschein Nr. 276437), der eine Elektrolysierwanne aus Dielektrikum enthält, in welcher eine Katoden- und eine Anodenkammer mit Flüssigrnetallelektroden - untergebracht sind. Die Anodenkammer befindet sich in der Nähe des Wannenbodens und ist mit gekühlten Stromzuführungen versehen. Das schmelzflüssige Katodenmetall befindet sich in einem Behälter, der als ein mit Filtertuch bespanntes Gerüst aus Dielektrikum gestaltet ist.
  • Die Katodenbehälter sind auf Konsolen über der Anodenkammer aufgehängt. Im Wannendeckel sind Metallstäbe beispielsweise aus Wolfram angeordnet, die als Katodenstromzuführ ungen dienen.
  • Der Elektrolysenprozeß läuft ununterbrochen mit periodischer Eingabe des Ausgangsstoffes. Die Katodenbehälter werden mit Ausgangscharge Katodenmetall beschickt. Je nach der Ansammlung von Reinmetall werden die Katodenbehälter der Reihe nach aus der Elektrolysierwanne zum Abgeben dieses Metalls herausgeholt.
  • Durch die Anordnung der Elektroden wird bei vorstehend besohriebener baulicher Gestaltung des Elektrolyseurs keine gleichmäßige Stromdichteverteilung an den Elektroden gesichert, was die BeeinträchtigunO der Kennwerte des Raffinationsprozes ses zur Folge hat, wie es vorstehend bereits erwähnt wurde.
  • Ferner wird dadurch, daß die Kammer für das Anodenmetall unter den Katodenbehältern angeordnet ist, die Möglichkeit eines direkten und bequemen Zugangs zu dieser zwecks ihrer Nachbeschickung mit der zu verarbeitenden Legierung ausgeschaltet. Zur Entnahme des Anodenproduktes ist es erforderlich, den ElektrolysenprozeX einzustellen und die Behälter mit dem Katodenmetall herauszuholen. Durch diese Begleitumstände wird der Betrieb des Elektrolyseurs erschwert und die Leistung des Elektrolysenprozesses herabgesetzt. Ferner kann wegen einer derartigen Anordnung der Anodenkammer kein Rührwerk untergebracht werden, das zur beseitigung der bei Auflösung der Anodenlegierung entstehenden Konzentratiunspolarisation notwendig ist.
  • Der erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eilen Elektrolyseur zur Gewinnung und Raffination von schweren Nichteisenmetallen und deren Legierungen aus Schmelzen mit einer derartigen Anordnung der Flüssigmetallelektroden zu entwickeln, die es ermöglicht, die Kennwerte des Raffinationsprozesses zu verbessern, die Betriebszuverlässigkeit des Elektrolyseurs durch Ausschalten von örtlich begrenzten Überhitzungen seiner Bestandteile infolge einer gleichmäßigeren Stromdichteverteilung auf dem Umfang der Elektrolysierwanne zu erhöhen, den Zutritt an die Anodenkammer zwecks Anordnung von Hilfsvorrichtungen in dieser zu erleichtern und somit die Betriebsbedinoungen zu verbessern und die Leistungsfähigkeit des Elektrolyseurs zu erhöhen.
  • Die gestellte Aufgabe wird dadurch gelöst, daß in einem Elektrolyseur zur Gewinnung und Raffination von Nichteisenmetallen und deren Legierungen, welcher eine mit einem Deckel versehene Elektrolysierwaune darstellt, in welcher eine Katoden- sowie eine Anodenkammer mit Flüssigmetallelektroden untergebracht sind, von denen jede durch eine Autfangschale und an deren ganzem Unfang anschließende Wände gebildet ist, die Anodenkammer erfindungsgemäß auf einem Isolierelement oberhalb der Katodenkammer angeordnet ist, wobei die Au£-fangschale'der Anodenkammer aus porösem Dielektrikum gefertigt ist und zwischen den Wänden der Anodenkammer und dem IsoXierelement ein die Katoden- und die Anodenkammer verbindender Kanal vorhanden ist.
  • Durch die erwähnte Anordnung der beiden Kammern mit Flüsqigmetallelektroden und dadurch, daß die Auffangschale der Anodenkamner aus porösem Dielektrikum gefertigt ist, wird eine gleichmäßige Stromdichteverteilung über die gesamte Elekwerden trolysenzone gewährleistet, infolgedessen/die örtlich begrenzten Uberhitzangen der Bauteile des Elektrolyseurs und der Schmelze ausgeschaltet und folglich die Kennwerte des Raffinationsprozesses verbessert, die Betriebszuverlässigkeit des Elektrolyseurs erhöht und darüber hinaus der Zutritt zur Anodenkammer zwecks Anordnung von Hilfvorrichtungen in dieser erleichtert, die zur Verbesserung der Betriebsbedingungen und Erhöhung der Leistungsfähigkeit des Elektrolyseurs beitragen.
  • Zur Entnahme des Katodenmetalls ist die Katodenkammer mit einer AblaISvorrichtung ausgestattet.
  • Bei Gewinnung und Raffination des Zielmetalls an der Anode (Wismut, Antimon) ist im Elektrolyseur ein zur Verbesserung der Kennwerte des Raffinationsprozesses an seinem Deckel angebrachtes Rührwerk zum Rühren des Metalls bzw. der Letierung in der Anodenkammer vorgesehen.
  • Die Katoden- wie auch die Anodenkammer sind in ihrem Oberteil mit Stützflanschen zur Montage der Anodenkammer ausgeführt, wodurch der Zutritt zu ihr zur Nachbeschickung mit der Anodenlegierung erleichtert und bei Bedarf deren schleuniges Auswechseln ermöglicht wird.
  • Nachstehend wird das Wesen der Erfindung an konkreten Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 in schematischer Darstellung einen Elektrolyseur zur Gewinnung und Raffination von Nichteisenmetallen und deren Legierungen in Gesamtansicht und im Längsschnitt; Fig. 2 in schematischer Darstellung eine Ausführrngsvariante eines zur Elektrolyseurs Gewinnung und Raffination von Nichteisenmetallen und deren Legierungen, bei der die Katodenkammer mit einer Ablaßvorrichtung zum ununterbrochenen Ablassen des Katodenmetalls versehen ist; variante Fig. 3 in schematischer Darstellung eine Ausführungs#des Elektrolyseurs zur Gewinnung und Raffination von Nichteisenmetallen und deren Legierungen, bei der am Deckel der Elektrolysierwanne ein Rührwerk zum Rühren des Anodenmetalls bzw. der Legierung in der Anodenkammer angebracht ist.
  • Der Elektrolyseur zur Gewinnung und Raffination von vorzugsweise schweren Nichteisenmetallen bzw. deren Legierungen stellt eine mit Feuerfeststein ausgekleidete Elektrolysierwanne 1 (Fig.l) mit einem Deckel 2 dar. In der Wanne 1 befindet sich eine aus einer Auffangschale 5 und an deren gesamtem Unfang anliegenden Wänden 6 bestehende Katodenkammer 3 für Katodenmetall 4. Oberhalb der Katodenkammer 3 ist eine abnehmbare Anodenkammer 8 für Anodenmetall bzw. -legierung 9 angeordnet, wobei die Anodenkammer 8 von der Katodenkammer 3 durch ein Isolierelement 10 isoliert ist. Die Anodenkammer 8 ist ebenfalls durch eine Auffangschale 11 und an deren gesamtem Umfang anliegende Wände 12 gebildEt. Die Auffangsohale 11 der Anodenkammer 8 ist aus porösem Dielektrikum, beispielsweise aus porösem Korund bzw. poröser Schamotte oder aus Keramikgewebe gefertigt. Zwischen der Seitenwand 12 der Anodenkammer und dem Isolierelement 10 ist ein Kanal 20 Standes eines zur Überwachung de ELektrolygen 14 vorgesehen, der die Katoden- 3 und die Anodenkammer 8 verbindet. Zum Aufschmelzen des Elektrolyten 14 ist der Elektrolyseur mit einem Heizelemeint 15 ausgestattet.
  • Die Katodenkammer 3 und die Wände 12 der Anodenkammer 8 sind aus stromleitendem Material ausgeführt und mit Strozzuführungen 16bzw.17 versehen. Dadurch wird das Anlegen der Speisespannung an die Kammern vereinfacht sowie die von Möglichkeit geboten, die Stromzuführungen der Elektrolysenzone fernzuhalten.
  • Der Elektrolyseur der erfindungsgemäßen Bauart gestattet es, infolge der vorstehend erwähziten gegenseitigen Anordnung der Katoden- und der Anodenkammer mit Slüssigmetallelelctroaen solche Parameter des Raffinationsprozesses, wie Reinheit des Zielproduktes und dessen Ausbeute Je Elektroenergieverbrauchseinheit, zu verbessern, die Betriebszuverlässigkeit des Elektrolyseurs infolge einer gleichmäßigeren Stromdichteverteilung über den Umfang der Elektrolysierwanne zu erhöhen und somit die örtlich begrenzten Überhitzungen der bohmelze und der Bestandteile des Elektrolyseurs auszuschalten. Ferner wird der Zutritt zur Anodenkammer erleichtert, was es ermöglicht, bei Anodenraffination von Metallen zur Verbesserung der Kennwerte des Elektrolysesprozesses ein Rührwerk 18 zum Rühren der Anodenlegierung einzusetzen (Fig. 2). Das Rührwerk 18 wird am Deckel 2 der Elektrolysierwnnne 1 angebracht.
  • Ein Elektrolyseur einer derartigen Bauart wird zur Gewinnungeines Zielproduktes an der Anode, beispielsweise beiderzerlegung von wismuthaltigem Blei, verwendet.
  • Für den Fall, wenn das Zielprodukt an der Katode ausgeschieden wird (Indium, Blei u.dgl.), ist im Aufbau des Elektrolyseurs zur kontinuierlichen Entfernung des Katodenmetalis aus der Katodenkanmer eine hblaßvorrichtung 19 (Fig.3) vorgesehen, deren Wirkungsweise auf dem Prinzip der kommunizierenden Röhren beruht. Ete derarbige bauliche Ausführung wurde zur Gewinnung von Indium aus dessen Legierungen mit Zinn und Blei verwendet.
  • Zweckmäßigerweise werden die Katoden- und die Anodenkammer 3bzw. 8 mit Stützflanschen 7 und 1.3 ausgeführt, wobei der Flansch der Anodenkammer 8 auf dem Flansch der Katodenkammer 3 lose angeordnet werden kann. Hiermit wird der Anbau der Anodenkammer 8 an die Katodenkammer 3 erleichtert und nötigenfalls deren schleuniges Auswechseln sichergestellt.
  • Zur Gewinnung und Raffination von schweren Nichteisenmetallen und deren Begierungen aus bohmelzen unter Verwendung des Elektrolyseurs der erfindungsgemäßen Bauart wurden technologische Bedingungen des Elektrolysenprozesses und Elektrolyten ausgearbeitet, welche für das Metall bzw. die jeweilige Legierung einzeln anzuwenden sind. Die Elektrolyten stellen aufgeschmolzene Salzgemisohe auf der Basis von Alkalimetallhalogeniden dar, die den elektromotorischen Stoff (Salz der basischen Komponente) und verschiedene stabilisierende Zusätze enthalten.
  • Die Vorbereitung des Elektrolyseurs für den Betrieb und dessen Betrieb erfolgen folgenderweise. In der Katodenkammer 3 (siehe Fig. 1 bis 3) wird auf deren Auffangschale 5 mit Hilfe von Heizelementen 16 der eingegebene Elektrolyt 14 aufgesciiniolzen. Danach stellt man auf den Flansch der Katodenkammer 3 die Anodenkammer 8 auf. In die Anodenkammer 8 wird das zu verarbeitende metall bzw. die Legierung 9 eingegeben. Der Elektrolyseur wird mit dem Deckel 2 verschlossen und an dem letzteren wird das Rührwerk 18 angeordnet. Die Spannung wird an die Elektrolysierwanne mit Hilfe der Katoden- und Anodenstromzuführungen 16 und 17 gelegt. Nun ist der Elektrolyseur einsatzbereit. Beim Durchlassen von elektrischem Strom geht an der Anode im Verlaufe des Elektrolysenprozesses die Ionisierung der elektrisch negativ geladenen Besierungskomponenten vor sich. Die gebildeten Ionen diffundieren unter der Wirkung des elektrischen Feldes über die Auffangschale 11 der Anodenkammer, bewegen sich auf die Katode zu und entladen sich hier bis auf den metallischen Zustand. Das Katodenmetall 4 sammelt sich in der Äuffangschale der Katodenkammer 3 an und wird je nach Ansammslung im Selbstablauf über die Ablaßvgrrichtung 19 entfernt. Die Nachbeschickung der Anodenkammer mit Aus-6angsleJierung geht in der Regel automatisch vor sich.
  • Zur Gewinnung des Zielproduktes an der Anode wurde beispielsweise eine Blei-Wismut-Legierung mit folgender Zusaminensetzung (in Masseprozent) verarbeitet: Blei 87,6 und Wismut 12,3. An der Anode wurden 130 kg Ausgangslegierung verarbeitet und an der Anode 15,68 kg Wismut mit einem Gehalt an Grundmetall von 99 % erhalten. Der Elektroenergieverbrauoh betrug 1,6 kw/h äe 1 kg Blei. In einem anderen Fall wurde in einem Elektrolyseur derselben Bauart die Raffination von Wismut durohgeführt. An der Anode wurden 15 kg Wismut mit folgendem Gehalt an Beimengungen (in Masseprozent) verarbeitet: Blei 0,75; Kupfer Q,15; Silber 0,1.
  • An der Anode wurden 13 kg elektrolytisches Wismut mit einem Gehalt an Grundmetall von 99,999 % erhalten. Der Elektroenergieverbrauch betrug 0,3 kW/h je 1 kg Wismut.
  • Zur Gewinnung des Zielproduktes an der Katode wurden 34,7kg Indiumlegierung mit folgendem Gehalt an Beimengungen (in Miiasseprozent) verarbeitet: Blei 1,8; Zinn 0,12; Nickel 7 Kupfer 3 # 10-3; Kadmium 1#10-3. An der Katode wurden 21 kg 1diurn mit folgendem Gehalt an Beimengungen (in Masseprozent) gewonnen: Blei 0,08; Zinn 6 10 3; Nickel 2. 10'4; Kupfer 2,8 # 10-4; Kadmium 6 # 10-4. Der Elektroenergieverbrauch betrug 1,8 kW/h je 1 kg Indium,

Claims (4)

  1. ELEKTROLYSEUR ZUR GEWINNUNG UND RAFFINATION VON NICHTEISENiETÄL1äEN ODER DEREN LEGIERUNGEN PATENTANSPRÜCHE 1. Elektrolyseur zur Gewinnung und Raffination von Nichteisenmetallen oder deren Legierungen, bestehend aus einer Elektrolysierwanne mit einem Deckel, in welcher eine Katoden-- sowie eine Anodenkammer mit Flüssigmetallelektroden untergebracht sind, von denen jede durch eine Auffangschale und an deren gesamtem Unfang anschließende Wände gebildet ist, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daX - die Anodenkammer (8) auf einem Isolierelement (10) oberhalb der Katodenkammer (3) angeordnet ist; - die Auffangschale (11) der Anodenkammer (8) aus porösem Dielektrikum gefertig; ist; - er einen zwischen den Wänden (i2) der Anodenkammer (8) und dem Isolierelement (10) befindlichen und die Katoden- und die Anodenkammer (3) bzw. (8) verbindenden Kanal (20 ) aufweist.
  2. 2. Elektrolyseur nach Anspruch 1, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß die Katodenkammer (3) mit einer Ablaßvorrichtung (19) versehen ist.
  3. 3. Elektrolyseur nach Anspruch 1 oder 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daX am Deckel (2) der Elektrolysierwanne (1) ein Rührwerk (18) zum Rühren der Anodenlegierung in der Anodenkammer (8) angeordnet ist.
  4. 4. Elektrolyseur nach einem beliebigen der Ansprüche 1,2,3, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Wände der Katoden- und der Anodenkammer (3) bzw.
    (8) in ihrem Oberteil Stützflansche (7 ) und (13) aufweisen, wobei der Flansch (3 ) der Anodenkammer (8) auf dem Flansch ( 7 ) der Katodenkammer (3) lose angeordnet ist.
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DE3126940C2 DE3126940C2 (de) 1985-11-28

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4857156A (en) * 1986-11-25 1989-08-15 National Research Development Corporation Separating a ferro alloy
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US2539743A (en) * 1946-01-03 1951-01-30 Reynolds Metals Co Electrolytic refining of impure aluminum
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DE3126940C2 (de) 1985-11-28

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