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DE3126066A1 - Karabinerhaken - Google Patents

Karabinerhaken

Info

Publication number
DE3126066A1
DE3126066A1 DE19813126066 DE3126066A DE3126066A1 DE 3126066 A1 DE3126066 A1 DE 3126066A1 DE 19813126066 DE19813126066 DE 19813126066 DE 3126066 A DE3126066 A DE 3126066A DE 3126066 A1 DE3126066 A1 DE 3126066A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pawl
bearing
snap hook
legs
bracket
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19813126066
Other languages
English (en)
Inventor
Mario 24060 Cividino Rizzi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Lombardi A GmbH
Original Assignee
Lombardi A GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Lombardi A GmbH filed Critical Lombardi A GmbH
Priority to DE19813126066 priority Critical patent/DE3126066A1/de
Publication of DE3126066A1 publication Critical patent/DE3126066A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B45/00Hooks; Eyes
    • F16B45/02Hooks with pivoting or elastically bending closing member
    • F16B45/036Hooks with pivoting or elastically bending closing member with an elastically bending closing member

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pivots And Pivotal Connections (AREA)

Description

  • Karabinerhaken
  • Die Erfindung bezieht sich auf einen Karabinerhaken gemäß dem Oberbegriff von Patentanspruch 1.
  • Ein solcher Karabinerhaken ist bekannt. Er findet vielfältige Verwendung, beispielsweise als Lasthaken bei Hebezeugen, als Anschlagmittel bei laufendem und stehendem Gut von Booten und Schiffen, als Verbindungs- und Sicherungsmittel beim Bergsteigen oder auch als Schlüsselring oder dergleichen.
  • Die abgefederte Sperrklinke dient dabei dazu, die Öffnung des Bügels geschlossen zu halten, damit das in die Öse eingehängte bzw. durch diese verlaufende Teil nicht aus der Öse herausspringen kann.
  • Der bekannte Karabinerhaken weist einen am Bügel befestigten Stift auf, dessen beide Enden aus dem Bügel vorstehen und die Lagerzapfen der beiden Zapfenlager bilden. Am schwenkbar angelenkten Ende der Sperrklinke sind zwei Laschen mit als Bohrungen ausgebildeten Lageröffnungen angeformt. Jeder Lagerzapfen steht mit einer der Lageröffnungen in Eingriff und bildet auf diese Weise eines der beiden Zapfenlager, wobei die beiden Lagerzapfen koaxial zueinander verlaufen. Für die Abfederung der Sperrklinke sorgt eine Feder, die mit ihrem einen Ende am Bügel befestigt ist und sich mit ihrem anderen Ende an der Sperrklinke abstützt und dadurch auf die Sperrklinke eine Federkraft in Richtung der Schließstellung ausübt.
  • Bei einem Karabinerhaken kommt es auf Zuverlässigkeit an, die wiederum einen möglichst einfachen und unkomplizierten Aufbau erfordert. Ferner kommt es bei einem Massenartikel wie einem Karabinerhaken auch auf möglichst niedrige Herstellungskosten an.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den gattungsgemässen Karabinerhaken derart auszubilden, daß er möglichst einfach aufgebaut ist, damit er einerseits hohe Zuverlässigkeit hat und andererseits in der Herstellung geringe Kosten verursacht.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Sperrklinke zwei längliche Schenkel aufweist, die sich in Längsrichtung der Sperrklinke erstrecken und nahe deren anderem, am Anschlag anliegenden Ende durch ein Zwischenstück miteinander verbunden sind, daß die Achsen der Lagerzapfen der beiden Zapfenlager, mittels derer jeweils die freien Enden der beiden Schenkel am Bügel gelagert sind, Abstand voneinander haben, daß zumindest das Zwischenstück oder einer der Schenkel der Sperrklinke aus einem federelastischen Werkstoff besteht, und daß die beiden Schenkel in Schließstellung der Sperrklinke relativ zueinander eine Lage haben, in der zumindest das Zwischenstück oder einer der Schenkel elastisch verformt ist.
  • Beim erfindungsgemäßen Karabinerhaken sind somit die beiden Lagerzapfen nicht koaxial zueinander angeordnet, sondem gegeneinander versetzt. Wegen der elastischen Verformung des Zwischenstücks und gegebenenfalls der Schenkel steht die Sperrklinke in Schließstellung unter einer Vorspannung, die an den Lagerzapfen Reaktionskräfte hervorruft, die wiederum, da die Achsen der Lagerzapfen Abstand voneinander haben, zu einem Schwenkmoment an der Sperrklinke in Richtung von deren Schließstellung führen. D'e Sperrklinke erzeugt somit selber die Federkraft, die sie in Schließstellung zu halten versucht. Dies heißt mit anderen Worten, daß beim erfindungsgemäßen Karabinerhaken die Funktion der Feder des herkömmlichen Karabinerhakens in die Sperrklinke integriert ist, so daß die Feder des herkömmlichen Karabinerhakens beim erfindungsgemäßen Karabinerhaken wegfällt. Der erfindungsgemäße Karabinerhaken ist somit konstruktiv einfacher und dadurch einerseits zuverlässiger und andererseits kostengünstiger in der Herstellung.
  • In vorteilhafter Ausbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, daß die Sperrklinke einstückig aus Federstahldraht gebogen ist und daß der Lagerzapfen jedes der beiden Zanfenlager am freien Ende des zugeordneten Schenkels angeformt ist und in Eingriff mit einer zylindrischen Lageröffnung mit Übermaß steht, wobei die Lagerzapfen jedes der beiden Zapfenlager in Schließstellung der Sperrklinke ungefähr in Längsrichtung der Sperrklinke nebeneinander angeordnet sind und die Schenkel dementsprechend unterschiedlich lang sind.
  • Diese bevorzugte Ausführungsform zeichnet sich aus durch besonders einfache Ausbildung der Sperrklinke, eine schlanke Ausbildung des Bügels im Bereich der Anlenkung der Sperrklinke und günstige Lagergeometrie, weil die Auslenkung der Sperrklinke aus ihrer Schließstellung nur von einer geringen Änderung des Abstandes der beiden Lagerzapfen begleitet ist und daher nur ein geringes Übermaß der Lageröffnungen erfordert.
  • Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen sowie der folgenden Beschreibung eines.
  • Ausführungsbeispieles unter Bezugnahme auf die Zeichnungen.
  • Es zeigen: Figur 1 eine Seitenansicht einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Karabinerhakens; Figur 2 eine Ansicht des Karabinerhakens von rechts in Figur 1; Figur 3 eine Seitenansicht einer Snerrklinke des Karabinerhakens gemäß den Figuren 1 und 2 im entspannten Zustand; Figur 4 eine Ansicht der Sperrklinke von rechts in Figur 3; Figur 5 eine vergrößerte, ausschnittsweise Schnittdarstellung gemäß A-B in Figur 1; Figur 6 eine Seitenansicht der Sperrklinke des Karabinerhakens gemäß den Figuren 1 bis 5 in zwei verschiedenen, gespannten Zuständen; und Figur 7 eine Seitenansicht einer Sperrklinke eines abgewandelten Karabinerhakens in zwei verschiedenen, gespannten Zuständen.
  • Figur 1 zeigt in Seitenansicht einen Karabinerhaken 2, zu dem ein hakenförmiger Bügel a gehört, der an seiner in Figur 1 rechten Seite offen ist und eine Öse 6 begrenzt. Am in Figur 1 oberen Ende des Bügels 4 ist ein Schaft 8 angeformt, der der Verbindung des Karabinerhakens 2 mit anderen Bauteilen dient. Auf die genaue Ausbildung des Schaftes 8 kommt es hier jedoch nicht an, weswegen eine ausführlichere Erläuterung unterbleibt. Darüberhinaus kommt es für die Erfindung nicht darauf an, daß der Karabinerhaken 2 überhaupt einen Schaft 8 aufweist; der Karabinerhaken könnte auch O-förmig ohne Schaft ausgebildet sein.
  • Im in den Figuren 1 und 2 dargestellten Zustand des Karabinerhakens 2 ist die Öffnung des Bügels 4 mittels einer Sperrklinke 10 geschlossen. Die Sperrklinke 10 ist an ihrem in den Figuren 1 und 2 oberen Ende am Bügel 4 schwenkbar gelagert und liegt mit ihrem unteren Ende an einem Anschlag 12 an, der am einen Ende des offenen Bügels 4 ausgebildet ist.
  • Die in den Figuren 1 und 2 dargestellte Stellung der Sperrklinke 10 ist deren Schließstellung, in der sie federnd am Anschlag 12 anliegt. Aus ihrer Schließstellung kann die Sperrklinke 10 nach links in Figur 1 entgegen einer Federkraft verschwenkt werden, so daß dann ein Gegenstand (nicht dargestellt) in die Öse eingehängt oder aus dieser entfernt werden kann.
  • Die Sperrklinke 10 ist in den Figuren 3 und 4 in ihrem entspannten Zustand dargestellt. Die Sperrklinke 10 hat im we- sentlichen U-Form und besteht aus zwei länglichen Schenkeln 14 und 16, die sich über die gesamte Länge der Sperrklinke 10 erstrecken und an deren in den Figuren 3 und 4 unterem Ende durch ein Zwischenstück 18 miteinander verbunden sind.
  • Wie insbesondere Figur 4 zeigt, haben die beiden Schenkel 14 und 16 unterschiedliche Länge. Am freien Ende jedes der beiden Schenkel 14 und 16 ist ein Abschnitt umgebogen, der jeweils einen Lagerzapfen 20 bzw. 22 bildet. Die beiden Lagerzapfen 20 und 22 haben jeweils eine Achse C bzw. D (siehe Figur 5). Die beiden Achsen C und D verlaufen parallel zueinander, haben jedoch einen gewissen Abstand voneinander.
  • Wie die Figuren 4 und 5 zeigen, verlaufen die beiden Lagerzapfen 20 und 22 jeweils in Richtung zum anderen Schenkel 16 bzw. 14, wobei sich die beiden Lagerzapfen 20 und 22 in ihrer Erstreckung teilweise überlappen.
  • Die dargestellte Sperrklinke 10 ist einstückig aus Federstahldraht gebogen. Wenn die beiden Schenkel 14 und 16 aus dem in Figur 3 gezeigten Zustand so zueinander bewegt werden, daß die Sperrklinke 10 in den in Figur 1 gezeigten Zustand gebracht wird, werden dabei das Zwischenstück 18 sowie die beiden Schenkel 14 und 16 elastisch verformt, so daß die Sperrklinke 10 im Zustand gemäß den Figuren 1 und 2 unter Vorspannung steht.
  • Der Eingriff der Sperrklinke 10 mit dem Bügel 4 ist ausführlicher in Figur 5 gezeigt. In einem zum Bügel 4 gehörenden Lagerabschnitt 24 sind zwei Lageröffnungen 26 und 28 in Form zylindrischer Bohrungen ausgebildet. Die beiden Lageröffnungen 26 und 28 haben zueinander parallele Bohrungsachsen, die senkrecht zur Zeichenebene von Figur 1 verlaufen.
  • In den Figuren 3 bis 5 ist die in der Mitte zwischen den beiden Schenkeln 14 und 16 verlaufende Längsmittellinie E der Sperrklinke 10 mit einer strichdoppelpunktierten Linie eingezeichnet, die in Längsrichtung der Sperrklinke 10 ver- läuft. Die beiden Lageröffnungen 26 und 28 sind nun an solchen Stellen im Lagerabschnitt 24 ausgebildet, daß sie - bei Schließstellung der Sperrklinke 10 (siehe Figuren 1 und 2) -in Längsrichtung der Sperrklinke 10 nebeneinander liegen, d.h.
  • daß sich die Bohrungsachsen beider Lageröffnungen 26 und 23 mit der Längsmittellinie E schneiden, wenn die Sperrklinke 10 ihre Schließstellung gemäß den Figuren 1 und 2 einnimmt.
  • In die Lageröffnung 26 ist der Lagerzapfen 20 eingesetzt, so daß die Lageröffnung 26 zusammen mit dem Lagerzapfen 20 ein Zapfenlager 30 bilden. Auf ähnliche Weise bildet der Lagerzapfen 22 zusammen mit der Lageröffnung 28, in die er eingesetzt ist, ein weiteres Zapfenlager 32. Wegen der vorstehend beschriebenen Lage der Lageröffnungen 26 und 28 liegen auch die Lagerzapfen 20 und 22 in Schließstellung der Sperrklinke 10 ungefähr in Längsrichtung der Sperrklinke nebeneinander.
  • Wie Figur 5 zeigt, hat jede der beiden Lageröffnungen 26 und 28 einen etwas größeren Durchmesser als der zugehörige Lagerzapfen 20 bzw. 22. Dies bedeutet mit anderen Worten, daß die Lageröffnungen 26 und 28 der beiden Zapfenlager 30 und 32 jeweils ein Übermaß haben, das eine gewisse Verlagerung der Achse C bzw. D in der zugeordneten Lageröffnung erlaubt.
  • Abweichend vom dargestellten Ausführungsbeispiel können die beiden Lageröffnungen 26 und 28 auch als Sacklöcher ausgebildet sein. Ferner können die beiden Lageröffnungen 26 und 28 abweichend vom dargestellten Ausführungsbeispiel ineinander übergehen, so daß sie dann einen Schlitz bilden. Ferner ist es auch möglich, abweichend vom dargestellten Ausführungsbeispiel die beiden Zapfenlager 30 und 32 derart auszubilden, daß am Lagerabschnitt 24 zwei Lagerzapfen befestigt sind, die jeweils in Eingriff mit einer Lageröffnung am Ende des Schenkels 14 bzw. 16 stehen.
  • Figur 6 zeigt mit ausgezogenen Linien die Sperrklinke 10 in ihrem Zustand, den sie in Schließstellung einnimmt. In diesem Zustand ist sie im Vergleich zum entspannten Zustand gemäß Figur 3 elastisch verformt und gespannt. Von den Wänden der Lageröffnung 26 und 28 (in Figur 6 nicht dargestellt) wirken auf die Lagerzapfen 20 und 22 Reaktionskräfte R1 und R2, die zu einem Moment M (siehe Figur 6) um einen in Figur 6 nicht dargestellten, fiktiven Drehpunkt führen. Dieses elastische Moment führt dazu, daß die Sperrklinke 10 federnd gegen den Anschlag 12 gedrückt wird. Wenn die Sperrklinke 10 aus der mit ausgezogenen Linien in Figur 6 dargestellten Stellung in die strichpunktiert in Figur 6 dargestellte Stellung gedrückt wird, um den Karabinerhaken 2 zu öffnen, werden die beiden Schenkel 16 und 14 der Sperrklinke 10 noch stärker gegeneinander verdreht, so daß die elastische Verformung und demzufolge die Reaktionskräfte R1 und R2 sowie das Moment M zunehmen.
  • Beim Obergang von der mit ausgezogenen Linien in Figur 6 dargestellten Stellung in die darin strichpunktiert dargestellte Stellung wird der Lagerzapfen 22 etwas verlagert, wenn angenommen wird, daß der Lagerzapfen 20 seine Lage beibehält und daß keine Längenänderung der Schenkel 14 und 16 erfolgt. Damit diese Verlagerung aufgenommen werden kann, soll zumindest eine der beiden Lageröffnungen ein Übermaß haben. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel haben beide Lageröffnungen 26 und 28 Übermaß.
  • Wie sich aus der vorstehenden Beschreibung ergibt, hat die Sperrklinke 10 eine Federwirkung, obwohl sie an ihrem festgelegten Ende schwenkbar angelenkt ist und nicht etwa fest eingespannt ist.
  • Diese Federwirkung'ist jedoch nicht an die Geometrie des beschriebenen Ausführungsbeispieles gebunden. Vielmehr kann sie auch bei anderer Ausbildung der Sperrklinke 10 und der Zapfenlager 30 und 32 erreicht werden, was im folgenden anhand von Figur 7 erläutert wird. Figur 7 zeigt in Seitenansicht ähnlich wie Figur 6 eine Sperrklinke 10, die sich von der Sperrklinke gemäß den Figuren 3, 4 und 6 dadurch unterscheidet, daß ihre beiden Schenkel 14 und 16 gleiche Länge haben. In Figur 7 ist die Sperrklinke 10 mit ausgezogenen Linien in demjenigen Zustand dargestellt, den sie in Schließstellung einnimmt. Es ist erkennbar, daß dabei die Lagerzapfen 22 und 20 nicht in sondern quer zur Längsrichtung der Sperrklinke nebeneinander angeordnet sind. Dieser Lage der Lagerzapfen 20 und 22 entspricht auch die Lage der Lageröffnungen 26 und 28, von denen in Figur 7 lediglich die Lageröffnung 26 schematisch eingezeichnet ist. Wenn die Sperrklinke 10 aus der mit ausgezogenen Linien dargestellten Stellung in die in Figur 7 strichpunktiert dargestellte Stellung geschwenkt wird, werden die beiden Schenkel 14 und 16 noch stärker zueinander gedrückt, als dies im Vergleich zum nicht dargestellten, entspannten Zustand der Sperrklinke 10 gemäß Figur 7 der Fall ist. Die an den Lagerzapfen 20 und 22 angreifenden Reaktionskräfte in der strichpunktiert dargestellten Stellung führen zu einem Moment an der Sperrklinke 10, das diese in die mit ausgezogenen Linien dargestellte Stellung zurückzubringen versucht, so daß wiederum eine elastische Rückstellkraft auftritt. Ungünstiger bei der Konfiguration gemäß Figur 7 ist jedoch, daß der Lagerzapfen 20 weiter verlagert wird als bei der Konfiguration gemäß Figur 6, wenn davon ausgegangen wird, daß beim Verschwenken der Sperrklinke 10 die Länge der Schenkel 14 und 16 nicht geändert wird und daß der Lagerzapfen 22 nicht verlagert wird.
  • Anders als in Figur 7 dargestellt, kann bei dieser Abwandlung die Lageröffnung 26 als zylindrische Bohrung ausgebildet sein oder können die Lageröffnungen beider Lagerzapfen 20 und 22 ein geeignetes Übermaß haben, um die beim Schwenken der Sperrklinke 10 auftretenden Verlagerungen der Lagerzapfen aufzunehmen.
  • BEZUGSZEICHENLISTE 1 1 2 Karabinerhaken 2 3 3 4 Bügel 4 5 5 6 Öse 6 7 7 8 Schaft ~ 8 9 10 Sperrklinke ~ 10 11 11 12 Anschlag 12 13 13 14 Schenkel 14 15 15 16 Schenkel 16 17 17 18 Zwischenstück 18 19 19 20 Lagerzapfen 20 21 21 22 Lager zapfen 22 23 23 24 Lagerabschnitt 24 25 26 Lageröffnung 26 27 27 28 Lageröffnung 28 29 29 30 Zapfenlager 30 31 31 32 Zapfenlager 33 33 34 35 36 20 37 37 38 39 39 40 40 41 41 42 42 43 43 44 44 45 45 46 46 47 47 48 4O 49 49 50 c Achse C D Achse D E Längsmittellinie E M Moment M R1 Reaktionskraft R1 R2 Reaktionskraft R2 L e e r s e i t e

Claims (8)

  1. P a t e n t a n s p r ü c h e 1. Karabinerhaken mit einem einseitig offenen, eine Öse begrenzenden Bügel und einer abgefederten, länglichen Sperrklinke, die an ihrem einen Ende mit Hilfe von zwei Zapfenlagern schwenkbar am Bügel angelenkt ist und mit ihrem anderen Ende von der Federkraft gegen einen am Bügel ausgebildeten Anschlag gedrückt wird, wobei die Sperrklinke in ihrer Schließstellung in Anlage am Anschlag die Öffnung des Bügels geschlossen hält und entgegen der Federkraft in die Öse hinein schwenkbar ist, dadurch g e k e n n z e i c h n e t daß die Sperrklinke (10) zwei längliche Schenkel (14, 16) aufweist, die sich in Längsrichtung der Sperrklinke erstrecken und nahe deren anderem, am Anschlag (12) anliegenden Ende durch ein Zwischenstück (18) miteinander verbunden sind, daß die Achsen (C, D) der Lagerzapfen (20, 22) der beiden Zapfenlager (3(), 32), mittels derer jeweils die freien Enden der beiden Schenkel am Bügel (4) gelagert sind, Abstand voneinander haben, daß zumindest das Zwischenstück oder einer der Schenkel der Sperrklinke-aus einem federelastischen Werkstoff besteht, und daß die beiden Schenkel in Schließstellung der Sperrklinke relativ zueinander eine Lage haben, in der zumindest das Zwischenstück oder einer der Schenkel elastisch verformt ist.
  2. 2. Karabinerhaken nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i c h n e t daS die Lagerzapfen (20, 22) der beiden Zapfenlager (30, 32) in Schließstellung der Sperrklinke (10) ungefähr in Längsrichtung der Sperrklinke nebeneinander angeordnet sind und daß die beiden Schenkel (14, 16) unterschiedlich lang sind.
  3. 3. Karabinerhaken nach Anspruch 1 oder 2, dadurch g e k e n n z e i c h n e t daß zumindest eine der den Lagerzapfen (20, 22) zugeordneten Lageröffnungen (26, 28) der Zapfenlager (30, 32) ein Übermaß hat.
  4. 4. Karabinerhaken nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch g e k e n n z e i c h n e t daß der Lagerzapfen (20, 22) jedes der beiden Zapfenlager (30, 32) am freien Ende des zugeordneten Schenkels (14, 16) angeformt ist und die zugeordnete Lageröffnung (26, 28) im Bügel (4) ausgebildet ist.
  5. 5. Karabinerhaken nach Anspruch 4, dadurch g e k e-n n z e i c h n e t daß jeder Lagerzapfen (20, 22) mit einer zylindrischen Lageröffnung (26, 28) mit Übermaß in Eingriff steht.
  6. 6. Karabinerhaken nach Anspruch 4 in Verbindung mit Anspruch 2, dadurch g e k e n n z e i c h n e t daß die Lageröffnungen beider Zapfenlager (30, 32) ineinander übergehen und einen Schlitz bilden.
  7. 7. Karabinerhaken nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch g e k e n n z e i c h n e t daß die Sperrklinke (10) einstückig ausgebildet ist.
  8. 8. Karabinerhaken nach Anspruch 7, dadurch g e k e n n z e i c h n e t daß die Sperrklinke (10) aus Federstahldraht gebogen ist.
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