DE3124865A1 - Kuppelofen - Google Patents
KuppelofenInfo
- Publication number
- DE3124865A1 DE3124865A1 DE19813124865 DE3124865A DE3124865A1 DE 3124865 A1 DE3124865 A1 DE 3124865A1 DE 19813124865 DE19813124865 DE 19813124865 DE 3124865 A DE3124865 A DE 3124865A DE 3124865 A1 DE3124865 A1 DE 3124865A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- furnace
- dome
- preheating
- furnace according
- preheating furnace
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C21—METALLURGY OF IRON
- C21C—PROCESSING OF PIG-IRON, e.g. REFINING, MANUFACTURE OF WROUGHT-IRON OR STEEL; TREATMENT IN MOLTEN STATE OF FERROUS ALLOYS
- C21C1/00—Refining of pig-iron; Cast iron
- C21C1/08—Manufacture of cast-iron
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F27—FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
- F27B—FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
- F27B1/00—Shaft or like vertical or substantially vertical furnaces
- F27B1/02—Shaft or like vertical or substantially vertical furnaces with two or more shafts or chambers, e.g. multi-storey
- F27B1/025—Shaft or like vertical or substantially vertical furnaces with two or more shafts or chambers, e.g. multi-storey with fore-hearth
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F27—FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
- F27B—FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
- F27B1/00—Shaft or like vertical or substantially vertical furnaces
- F27B1/10—Details, accessories or equipment specially adapted for furnaces of these types
- F27B1/20—Arrangements of devices for charging
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y10—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
- Y10S—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y10S266/00—Metallurgical apparatus
- Y10S266/90—Metal melting furnaces, e.g. cupola type
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Metallurgy (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Vertical, Hearth, Or Arc Furnaces (AREA)
- Furnace Details (AREA)
- Waste-Gas Treatment And Other Accessory Devices For Furnaces (AREA)
Description
Kuppelofen
Die Erfindung bezieht sich auf Ofensysteme und speziell
auf einen Kuppelofen 2um Schmelzen von Roheisen für Gießzwecke
und dgl.
Der Kuppelofen stellt eine der ökonomischsten Einrichtungen zum Schmelzen von Metall, speziell von Graueisen, dar, weil
ein direkter Kontakt zwischen dem Metall und dem Brennstoff vorliegt, so daß ein direkter Wärmeübergang in das Metall
stattfindet, und er ist für den genannten Verwendungszweck
weltweit im Einsatz.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen verbesserten
Kuppelofen anzugeben, dessen Wirtschaftlichkeit durch verbesserte Ausnutzung der Wärme noch weiter gesteigert ist.
Weiterhin soll es möglich sein, mehr Druckluft einzusetzen
und diese gleichmäßiger im Brennstoff zu verteilen, als dies bislang möglich war. Auch soll der Anteil von die
Umwelt beträchtigenden Abfallprodukten herabgesetzt werden und es soll der Ofen selbst dauerhafter, sicherer und im
Aufbau einfacher sein.
Die vorgenannte Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale
des Patentanspruchs 1 gelöst. Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Die Erfindung soll nachfolgend unter Bezugnahme auf die Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel und im Vergleich
zum Stand der Technik näher erläutert werden. Es zeigt:
Fig. 1 eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt,
eines üblichen Kuppelofens;
Fig. 2 eine Seitenansicht eines Kuppelofens nach der Erfindung;
Fig. 3 eine Draufsicht, teilweise im Schnitt, auf den Ofen nach Fig. 2; wobei der Schnitt
gerade oberhalb der Röhren, die in Fig. 4 sichtbar sind, genommen ist;
Fig. 4 eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, des Ofens nach Fig. 2;
Fig. 5 ein Detail aus Fig. 4 im Schnitt längs der Linie 5-5; und
Fig. 6 ein Detail im Schnitt längs der Linie 6-6 von Fig. 3.
Fig. 1 zeigt einen typischen bekannten Kuppelofen C mit einer Schmelzenkammer 16, die von einem im wesentlichen zylindrischen
Gehäuse 20 umschlossen ist, das von Füßen 22 getragen wird. Oberhalb des eigentlichen Schmelzenofens erstreckt sich ein
Schacht 40. Bodentüren 24 werden von einem mittleren Stempel 26 geschlossen gehalten und sind gewöhnlich mit einer Sandschicht
bedeckt. In einem mit Ton beschichteten Bereich 28 ist ein vermauerter Auslauf 29 angeordnet, der durchbohrt
werden kann, um das geschmolzene Metall aus dem Ofen auszulassen. Im Bereich über diesem Auslauf 29 ist gegebenenfalls
ein Schlackenabzug.30 angeordnet und weiterhin über diesem befindet sich ein den Ofen umgebender Windkasten 32, der
über eine Leitung 34 aus einem Kompressor mit Druckluft versorgt wird, die über Röhren 36 nach innen in die unterste
Brennstoffschicht radial eingeblasen wird.
Die Einfüllung der Brennstoff- und der Roheisenschicht (gegebenenfalls mit Kalk oder anderen Zuschlagstoffen)
erfolgt über eine oder mehrere öffnungen 38 in dem Schacht 40 oberhalb des Schmelzofens bzw. des beladenen Bereiches.
Der Schacht erstreckt sich senkrecht nach oben und ist oben offen. Seine Höhe beträgt viele Meter im Vergleich
zu dem typischen Gehäusedurchmesser, der in der Größenordnung von nur einem Meter liegt.
Die Vorwärmung der Luft ist bekannt, wobei hierzu ein mit
Brennstoff gefeuerter Vorwärmer benutzt wird.
Im Betrieb gibt der Schacht große Mengen sehr heißer Gase, Zunder und Asche direkt in die freie Atmosphäre ab. Ascheartige Verunreinigungen beträchtlicher Größe können in das
geschmolzene Metall als Verunreinigungen zurückfallen.
In einigen.Details stimmt der erfindungsgemäßse Kuppelofen
mit dem vorbeschriebenen Ofen überein.
Fig. 2 zeigt die wesentlichen äußeren Merkmale der vorliegenden Erfindung in einer im ganzen mit 200 bezeichneten
Ausführungsform. Sie enthält ein Kuppelgehäuse 220, das das Gehäuse für einen Schmelzofen 218 ist, einen kurzen vertialen
Zylinder, der von Füßen 222 getragen wird und an seinem Boden von zwei üblichen Schwenkklappen 224 verschlossen ist. An
seinem oberen Ende ist dieser Ofen von einem integralen Deckel 242 verschlossen. Das Gehäuse hat nahe dem Boden
ein übliches Belüftungssystem und einen Auslaß 229 für das erschmolzene Eisen und weiter oben einen Ascheabzug
230. Darüber ist eine Reihe von radial angeordneten Röhren 244 angeordnet, die Einlaßenden aufweisen, die mit Ventilen
versehen sind, um den Gaszufluss einzustellen. Von diesen Ventilen sind die Stellknöpfe sichtbar. Diese Röhren sind
über Verbindungsrohre 246 mit einem den Ofen umgebenden
Windkasten 232 verbunden, der wiederum von einer Druckluftleitung 234 mit Druckluft gefüllt wird. Die Druckluft
stammt von einer geeigneten, hier nicht dargestellten Druckluftquelle und wird über ein Rohr 250 zugeführt.
Kühlwasserringe 252 und 254 können um das Gehäuse oberhalb und unterhalb des Windkastens angeordnet sein und
nahe dem Deckel des Gehäuses ist eine öffnung 238 zur Zuführung der Erstbefüllung des Ofens in dessen kaltem
Zustand angeordnet. Diese Tür 238 dient auch zur Beinflussung der Luft im System, wenn es erforderlich sein
sollte.
Gegenüber dieser Tür 238 ist ein kombinierter Zuführtunnel und Vorwärmofen 256 angeordnet, der nachfolgend nur mit
Vorwärmofen bezeichnet werden soll. Dieser erstreckt sich in einem Winkel von einer integralen Verbindung 258 mit
dem Gehäuse 220 schräg nach oben und weist einen tubusförmigen Querschnitt auf. Erendet an einer Vebindung 260,
an der er an einem vertikalen Schacht 240 angeschlossen ist. Dieser Schacht steht sicher auf einem geeigneten
eigenen Fundament und belastet so den Ofen nicht. Dieses
Fundament kann auch die anderen Elemente tragen.
Gemäß bedeutsamen Vorteilen der Erfindung wird zunächst eine Anfangsfüllung aus Brennstoff und Roheisen in den Kuppelofen
eingebracht und entzündet. Alle nachfolgende Beschickung mit Brennstoff und Roheisen sowie gegebenenfalls Zuschlagsstoffen erfolgt in vorgewärmtem Zustand. Die Vorwärmung vollzieht
sich in dem Vorwärmofen durch die Abgase und den Rauch, die von dem Kuppelofen 220 in den Vorwärmofen 256 abgegeben
werden.
Der Vörwärmofen weist ein geschlossenes oberes Ende 264
auf. Sämtliche Gase, Rauch und Brüden und die Abwärme des Kuppelofens bzw. des Schmelzofens laufen quer durch den
Vorwärmofen, bevor sie den Schacht erreichen.
Am geschlossenen oberen Ende 264 des Vorwärmofens erfolgt
die Zuführung von Brennstoff, Rohmetall und Zuschlagstoffen mit Hilfe einer Zuführeinrichtung, damit diese Stoffe vorgewärmt
werden, bevor sie in den Schmelzofen gelangen. Dies wird nachfolgend noch näher beschrieben.
Ein Asche-, Zunder- und Schlackenabzug 266 erstreckt sich
vom Boden des Vorwärmofens nach unten.
Die Fig. 3 und 4 zeigen inneree Details des Kuppelofens 200.
Die Außenwände des Systems können durchgehend mit einem üblichen feuerfesten Material ausgemauert sein, was in den
Fig. 3 und 4 mit 268 fragmentarisch angedeutet ist.
Der Deckel 242 über dem Schmelzofen ist zurückstrahlend, er ist nach unten axial konkav und reflektiert Strahlungswärme
in den Schmelzofen zurück, womit eine Verbesserung gegenüber den bekannten Ausführungsarten erreicht wird.
Wie schon erwähnt, werden die heißen Gase, die bei bekannten
Anordnungen in die Umgebung entlassen werden, hier dazu verwendet, die Vorwärmung der zugeführten Luft und des zugeführten
Rohmetalls durchzuführen. Beim Nachobenströmen aus dem Schmelzofen werden die Gase auch durch Konvektion an
dem konkaven Deckel 242 und durch Strahlungswärme, die von diesem nach unten reflektiert wird, erwärmt. Diese überhitzten
Gase laufen dann durch eine vertikale Schleife quer in den Vorwärmofen 256, dessen obere Bedeckung 2 70
ähnlich einem längs erstreckten parabolischen Trog geformt
ist und Hitze nach unten reflektiert.
Die zugeführte, für den SchmelzVorgang benötigte Druckluft
heizt sich durch den Gas- und Wandkontakt und durch die von den Wänden, besonders der konkaven Oberwand, zurückgestrahlte
Wärme auf, wenn sie durch hintereinander angeordnete, im Vorwärmofen schräg verlaufende Gruppen 272 von Metallröhren
250' nach unten über die Leitung 234 in den Windkasten 232 geleitet wird.
Die Roheisenchargen werden durch eine öffnung 274 zugeführt,
die einen guten, nach unten gerichteten Zugang darstellt. Die aufgegebenen Roheisenchargen werden durch Heißgase und
durch Strahlungswärme von der konkaven oberen Wand des Vorheizofens
erwärmt, wenn sie durch eine sich an die öffnung 274 anschließende rohrförmige metallische Schütte 276 nach
unten rutschen. Diese Schütte 276 kann an der Oberseite und am oberen Ende verschlossen sein. Durch konventionelle Maßnahmen,
wie beispielsweise einen Schieber 2 78 am einen Ende einer langen Spindel 280, die von einem Spindelmotor 282
vorantreibbar ist, kann die Vorschubbewegung der Chargen in der Schütte 276 unterstützt werden. Metallstangen 284 unterhalb
der Schütte 276, die zwischen den Seitenwänden des Vorheizofens befestigt sind, dienen der Unterstützung der Schütte
und tragen weiterhin zum Wärmeübergang auf das sich in der Schütte befindliche Rohmaterial (Roheisen und gegebenenfalls
Zuschlagstoffe) bei.
Man ersieht, daß die relativ große Distanz zwischen dem Schmelzofen und der Eingabeöffnung 2 74 die Roheisenaufgabe
sicherer macht. Weiterhin ergibt sich eine gewisse Flexibilität, da die aufzugebenden Materialien als diskrete Chargen
zugeführt werden können. Auch können die Materialien vorgemischt sein.
Ein weiterer Vorteil dieser Aufgabeeinrichtung ergibt sich am unteren Ende des gleichförmig geneigten Bereiches der
Schütte. Der untere Endbereich 2 86 der Schütte kann gegenüber dem übrigen Bereich der Schütte eine stärkere Neigung
aufweisen, wobei der Neigungswinkel wenigstens so groß ist, daß die in der Schütte befindlichen Materialien (Brennstoff,
Roheisen und gegebenenfalls Zuschlagstoffe) von selbst zum Rutschen kommen. Dieser stärker geneigte Bereich endet an
der Verbindung von Kuppelofengehäuse und Vorwärmofen. Dieser Neigungswinkel kann bei 45° liegen und unterhalb des Übergangs
zwischen dem geringer und dem stärker geneigten Bereich der Schütte rutscht die vorgewärmte Charge von selbst ab
und schlägt auf die Mitte der bereits im Kuppelofen befindlichen Charge aus Koks und Eisen auf, wo sie sich durch den
Aufprall wirksam nach den Seiten verteilen kann.
Es hat sich gezeigt, daß für den geringer geneigten Bereich
der Schütte ein Neigungswinkel von etwa 20 günstig ist.
Es ist augenscheinlich, daß der gewundene Weg, den die heißen Gase zurücklegen müssen, einschließlich der zwei
scharfen Biegungen, Wirbel hervorruft, die es mitgeführter Asche und Schlacke erlaubt, aus der Strömung auszufallen
und durch eine Vielzahl von Löchern 288 im Boden des Vorheizofens nach unten zu fallen, wo sie in dem trichterförmigen
Abzug 266 gesammelt werden, so daß sie nicht in die freie Atmosphäre abgeblasen werden. Die Ausnutzung
der Abwärme führt auch zu einer Verringerung der Abgastemperatur und weil Brennstoff gespart wird, ergibt sich
auch aus diesem Grunde eine weitere Verringerung der Luftverunreinigung durch Verbrennungsabgase.
Auf ein weiteres vorteilhaftes Merkmal ist hinzuweisen. Am
inneren Ende werden die Röhren 236 nur durch die Wände des
Ausmauerungsmaterials oder anderes Auskleidungsmaterials des Ofens oder aus Material, aus dem sie selbst gemacht
sind, auf Abstand gehalten. Dies erlaubt es, eine absolute Maximalzahl bezogen auf den Rohrdurchmesser in der Blasebene
anzuordnen, wodurch sich die bestmögliche Funktion ergibt, was zu einem gleichförmigeren Produkt und zu einem
besseren Ausbrand der Kohle führt. Dieser verbesserte Verbrennungswirkungsgrad verringert ebenfalls die Umweltverschmutzung,
die durch eine unvollständige Verbrennung entstehen würde, und steigert die im Vorwärmöfen verfügbare
Wärme.
Fig. 5 zeigt die relativen Größenverhältnisse von Tür und Ofengehäuse. Wenn diese Tür geöffnet ist, ermöglicht
sie einen guten Zugang und eine gute Einsicht in den Vorwärmofen und in den Chargenbereich des Kuppelofens.
Fig. 6 zeigt Größenverhältnis, Querschnittsform und Lage
der Einzelteile im Vorwärmofen 256. Der Querschnitt ist so gestaltet, .daß er Gase durch Zwischenräume auf beiden
Seiten der Röhren 25O1 und der Schütte 276 hindurchläßt.
Die Schütte 276 verläuft etwa im mittleren Bereich des von den Vorwärmofen umschlossenen geneigten Kanals.
Lediglich an den Befestigungs- und Aufstützstellen ist die Schütte nicht dem direkten Heißgaskontakt ausgesetzt.
Man sieht, daß der Gesamtquerschnitt des Vorwärmofens etwa dem Querschnitt des Kuppelofens entspricht.
Die Aufwärmung der Röhren 25O1 läßt sich durch eine bogenförmige
Gestaltung, die nahe an der konkaven Abdeckung des Vorwärmofens verläuft, verbessern. Als Baumaterialien
kommen übliche Materialien in Betracht.
Die Konstruktion läßt sich vereinfachen, wenn man dem Vorwärmofen einen rechteckigen Querschnitt gibt, Wandabsätze
290 zum Lagern der Röhren 250' vorsieht und die Schütte 276 etwa im Mittenbereich des Vorwärmofens lagert. Diese
Merkmale tragen auch zur besseren Vorwärmung des Rohmaterials bei.
Als Beispiele seien einige Maßangaben gemacht: Höhe des
Ofenbodens über Grund 1 m, Höhe zwischen Ofenboden und Decke 3 m, Länge des Vorwärmofens 5 bis 20 m, Schüttenbreite
0,5 bis 0,8 m, Vörwärmofenbreite 1 bis 1,5 m.
Claims (15)
1. Kuppelofen, bestehend aus einem aufrechtstehenden, zylindrischen Gehäuse, das eine zum Schmelzen von
Roheisen und dgl. durch direkten Kontakt in einer Charge mit einem Brennstoff, wie Koks, umschließt,
Einrichtungen zum Einfüllen von Roheisen, Koks und gegebenenfalls Zuschlägen in die Schmelzenkammer,
Einrichtungen zum Einführen von Druckluft in den Brennstoff nach innen durch den unteren Teil der
Schmelzenkammer, und aus einem aufrechtstehenden Schacht, der mit der Schmelzenkammer verbunden ist
zur Abführung von Heißgasen, dadurch gekennzeichnet, daß Einrichtungen zum Vorwärmen der Druckluft,
des Roheisens, des Brennstoffs und der Zuschlagstoffe vorgesehen sind, bestehend aus
einem Vorwärmofen (256), der in Querrichtung die Schmelzenkammer (258) und den Schacht (240) miteinander
verbindet, Einrichtungen (242) zum Hinleiten der Heißgase in und durch den Vorwärmofen
(256), und daß Abschnitte (250') der Einrichtung
MÜNCHEN: TELEFON (O 60) 22S98S
KABEL: PROPINDUS · TELEX OS 24244
BERLIN: TELEFON (03O) 8312088
KABEL: PROPINDUS · TELEX ΟΓ84Ο57
KABEL: PROPINDUS · TELEX ΟΓ84Ο57
zum Zuführen der Druckluft und die Zuführeinrichtungen
(276) für Roheisen, Koks und gegebenenfalls Zuschlagstoffe durch den Vorwärmofen (256) verlaufen.
2. Kuppelofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtungen zum Hinleiten der Heißgase in den Vorwärmofen
aus einem das obere Ende des zylindrischen Gehäuses (220) verschließenden Deckel (242) bestehen.
3. Kuppelofen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (242) an seiner Unterseite als konkaver
Reflektor ausgebildet ist, der koaxial zum Gehäuse (220) angeordnet ist und die Strahlungswärme in die
Schmelzenkammer reflektiert.
4. Kuppelofen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorwärmofen (256) eine obere Abdeckung (270),
Seitenwände und einen Boden aufweist und sich von einem unteren Ende von dem zylindrischen Gehäuse
(220) schräg zu einem geschlossenen oberen Ende an dem Schacht (240) erstreckt und den Heißgasen einen
winkeligen Strömungspfad darbietet.
5. Kuppelofen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorwärmofen (256) am oberen Ende in den Schacht
(240) entlüftet ist.
6. Kuppelofen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführeinrichtung für Roheisen, Koks und gegebenenfalls
Zuschlagstoffe eine Schütte (276) ist, die sich von einem Aufgabeort außerhalb des oberen Endes des
Vorwärmofens (256) durch dieses Ende hindurch und durch den mittleren Querschnittsbereich des geneigten
Vorwärmofens (276) erstreckt, und daß deren unterer Endbereich (2 86) eine stärkere, ein Abrutschen des
aufgegebenen Gutes bewirkende Neigung aufweist und
gegen das Zentrum der Schmeizenkammer gerichtet ist.
7. Kuppelofen nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß der Schütte (276) eine ausfahrbare Einrichtung (278, 280) zum Vorschieben des aufgegebenen Gutes
zugeordnet ist*
8. Kuppelofen nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schütte (276) einen im wesentlichen rechteckigen
Querschnitt aufweist.
9. Kuppelofen nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die obere Abdeckung (270) des Vorwärmofens (256) die Form eines nach unten gerichteten konkaven Troges
aufweist, um die reflektierte Wärme auf die Schütte (2 76) zu konzentrieren.
10. Kuppelofen nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführeinrichtung für die Druckluft im Vorwärmofen
(256) quer verlaufende, miteinander verbundene Röhren (25O?) aufweist.
11. Kuppelofen nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Röhren (25O1) bogenförmig, der Krümmung der
Abdeckung (2 70) des Vorwärmofens (256) folgende Abschnitte aufweisen.
12. Kuppelofen nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zuführeinrichtung für die Druckluft einen das zylindrische Gehäuse (220) umgebenden Luftkasten
(232) aufweist, der mittels eines Verbindungsrohres (234) mit einem unteren Bereich der im Vorwärmt)fen
(256) befindlichen Röhren (250') verbunden ist und daß diese Röhren in einem oberen Bereich mit einer
Druckluftquelle verbunden sind.
13. Kuppelofen nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß der Boden des Vorwärmofens (256) Durchbrüche (288) zum Ableiten von niedergeschlagener Asche,
Schlacke ur^d dgl. und einen darunter angeordneten
Sammeltrichter (266) aufweist.
14. Kuppelofeii nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der Vorwärmofen (256) eine Neigung von etwa 20 aufweist.
15. Kuppelofen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführeinrichtung für Druckluft in den Brennstoff
eine Vielzahl in einem Ring radial um die Schmelzenkammer angeordneter, deren Wand radial
dürchdringeder Röhren (236) aufweist, dereii Mündungen
dichtestmöglich nebeneinander angeordnet sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| KR1019800002495 | 1980-06-25 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3124865A1 true DE3124865A1 (de) | 1982-02-25 |
| DE3124865C2 DE3124865C2 (de) | 1983-09-01 |
Family
ID=19216918
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3124865A Expired DE3124865C2 (de) | 1980-06-25 | 1981-06-24 | Kupolofen |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4369955A (de) |
| DE (1) | DE3124865C2 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102008010919A1 (de) | 2008-02-25 | 2009-09-03 | Markus Franssen | Abfallverwertungsanlage zur Erzeugung von Energie |
| DE102009014410A1 (de) | 2008-03-31 | 2009-10-01 | Etag Production Gmbh | Abfallverwertungsanlage zur Erzeugung von Energie |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT395174B (de) * | 1990-11-19 | 1992-10-12 | Voest Alpine Ind Anlagen | Anlage zur herstellung von fluessigen metallen |
| US5676368A (en) * | 1996-05-13 | 1997-10-14 | Ncr Corporation | Document drive apparatus for directing a document around a corner |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE749580C (de) * | 1938-07-21 | 1945-01-12 | Heinrich Desch Fa | Verfahren und Vorrichtung zur Verminderung des Abbrandes von Eisen und seiner Begleiter in Kupoloefen |
| DE2805840A1 (de) * | 1977-02-14 | 1978-08-17 | American Hydrotherm Corp | Abhitzerueckgewinnungsverfahren |
Family Cites Families (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1476106A (en) * | 1920-07-02 | 1923-12-04 | Rochlitz Ludwig Josef | Operation of cupola furnaces |
| US3615353A (en) * | 1968-03-15 | 1971-10-26 | Harold A Mahoney | Apparatus and process of smelting scrap |
| GB1294927A (de) * | 1970-01-27 | 1972-11-01 | ||
| US4056262A (en) * | 1976-06-28 | 1977-11-01 | Compania De Acero Del Pacifico S.A. | Cupola furnace to enable continuous smelting and refining of cement copper and method therefor |
-
1980
- 1980-11-10 US US06/205,306 patent/US4369955A/en not_active Expired - Lifetime
-
1981
- 1981-06-24 DE DE3124865A patent/DE3124865C2/de not_active Expired
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE749580C (de) * | 1938-07-21 | 1945-01-12 | Heinrich Desch Fa | Verfahren und Vorrichtung zur Verminderung des Abbrandes von Eisen und seiner Begleiter in Kupoloefen |
| DE2805840A1 (de) * | 1977-02-14 | 1978-08-17 | American Hydrotherm Corp | Abhitzerueckgewinnungsverfahren |
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| Gießerei-Lexikon, Ausg. 1974, Fachverlag Schiele & Schön GmbH, Berlin, S. 760 * |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102008010919A1 (de) | 2008-02-25 | 2009-09-03 | Markus Franssen | Abfallverwertungsanlage zur Erzeugung von Energie |
| EP2110520A2 (de) | 2008-02-25 | 2009-10-21 | Markus Franssen | Abfallverwertungsanlage zur Erzeugung von Energie |
| DE102009014410A1 (de) | 2008-03-31 | 2009-10-01 | Etag Production Gmbh | Abfallverwertungsanlage zur Erzeugung von Energie |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3124865C2 (de) | 1983-09-01 |
| US4369955A (en) | 1983-01-25 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP1146304A1 (de) | Zweikammerofen zum Tauchschmelzen von kontaminiertem Aluminiumschrott | |
| EP0007977B2 (de) | Verfahren zum Brennen von stückigem Brenngut sowie Ringschachtofen zu seiner Durchführung | |
| DE19640497C2 (de) | Koksbeheizter Kreislaufgaskupolofen zur stofflichen und/oder energetischen Verwertung von Abfallmaterialien | |
| DE2737533A1 (de) | Vorrichtung zum kuehlen von teilchenfoermigem material | |
| DE102016104076A1 (de) | Anlage mit einem Ofen und Verfahren zum Betreiben einer solchen Anlage | |
| DE3124865A1 (de) | Kuppelofen | |
| EP0572609B1 (de) | Verfahren zum einschmelzen von schrott, sowie vorrichtung zur durchführung dieses verfahrens | |
| EP0082886B1 (de) | Verfahren zum Brennen von Kalkstein, Dolomit oder ähnlichem Material sowie Ringschachtofen zu dessen Durchführung | |
| DE506340C (de) | Ofenanlage zum Reduzieren von Metall-, besonders Eisenoxyden unter Gewinnung festen,nicht geschmolzenen Metalls | |
| EP0636698B1 (de) | Verfahren, Vorrichtung und Behälter zum Einsetzen von vorgewärmten Schrott in einen Schmelzofen zur Stahlerzeugung | |
| DE3915740C2 (de) | ||
| DE2118069A1 (de) | Verfahren und Einrichtung zur Vor warmung von Schrott | |
| DE1451148B1 (de) | Vorrichtung zum unmittelbaren Wärmetausch im Gegenstrom zwischen einem schüttfähigen Gut und Gasen | |
| DE2014043A1 (de) | Schmelzofen und Verfahren zum Schmelzen von schmelzbaren Materialien | |
| DE3232934C1 (de) | Verfahren und Schachtofen zur Wärmebehandlung von mineralischem Schüttgut | |
| DE2224601A1 (de) | Dreh-herdofen | |
| DE2725813A1 (de) | Metallurgischer schachtofen | |
| DE3109781A1 (de) | Verfahren und drehrohrofen zum brennen von zementrohstoffen zu klinker | |
| DE2904855C3 (de) | Koksbeheizter-Kupolofen | |
| DE202433C (de) | ||
| DE2001592A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Behandeln von Erzen und anderen festen Materialien | |
| DE832571C (de) | Senkrechter Schachtofen und Verfahren zu seinem Betrieb | |
| DE4211503C2 (de) | Einrichtung zum Schmelzen von Metall | |
| DE1451148C (de) | Vorrichtung zum unmittelbaren Warmetausch im Gegenstrom zwischen einem schutt fähigem Gut und Gasen | |
| DE665124C (de) | Schachtofen zur Reduktion von Erzen und zur Ausfuehrung anderer Reaktionen |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8125 | Change of the main classification |
Ipc: F27B 1/22 |
|
| 8126 | Change of the secondary classification |
Ipc: F27B 1/00 |
|
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |