DE3124584C2 - Röntgendiagnostikeinrichtung - Google Patents
RöntgendiagnostikeinrichtungInfo
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- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04N—PICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
- H04N5/00—Details of television systems
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Röntgendiagnostikeinrichtung zur Organranddarstellung mit einer Fernsehaufnahmeeinrichtung, mit einem ersten Bildspeicher (7), mit einer Differenzstufe (8) zur Erstellung von Subtraktionsbildern durch Differenzbildung aus dem gespeicherten und dem aktuellen Videosignal, und mit einem Monitor (13). Der Differenzstufe (8) ist ein Addierer (10) nachgeschaltet, der mit einem zweiten Bildspeicher (11) verbunden ist, dessen Ausgangssignal dem Addierer (10) zugeführt ist, so daß im zweiten Bildspeicher (11) die Bildpunktinformationen der Differenzstufe (8) summiert werden. Das Ausgangssignal des zweiten Bildspeichers (11) wird dem Monitor (13) zugeleitet. Der zwischen dem ersten Bildspeicher (7) und dem Addierer (10) liegende Schaltungsteil (8, 9) ist so ausgebildet, daß er die Absolutwerte ( A ) der Bildpunktinformationen der Differenzstufe (8) bildet.
Description
30
Die Erfindung betrifft eine Röntgendiagnostikeinrichtung mit einer Fernsehaufnahmeeinrichtung, mit einem
ersten Bildspeicher, mit einer Differenzstufe zur Erstellung von Subtraktionsbildern durch Differenzbildung
aus dem gespeicherten und dem aktuellen Videosignal,
und mit einem Monitor, wobei der Differenzstufe ein Addierer nachgeschaltet ist, der mit einem zweiten
Bildspeicher verbunden ist, dessen Ausgangssignal dem Addierer zugeführt ist, so daß im zweiten Bildspeicher
die Bildpunktinformationen der Differenzsiufe summiert werden, und wobei das Ausgangssignal des zweiten
Bildspeichers dem Monitor zugeleitet wird. Derartige Diagnostikeinrichtungen werden zur Substraktion
von Röntgenbildern in Echtzeit verwendet
Bei der Röntgendiagnostikeinrichtung der eingangs genannten Art gemäß dem Hauptpatent 30 18 129 wird
eine Subtraktion zwischen dem Videosignal eines gespeicherten, eine Maske darstellenden Bildes und dem
Videosignal eines aktuellen Bildes durchgeführt. Das gespeicherte Videosignal entspricht insbesondere einem
Leerbild (ohne Kontrastmittel), während die aktuellen Videosignale Füllungsbilder mit Kontrastmittel darstellen.
Zur Darstellung des gesamten Kontrastmittelflusses werden die Differenzsignale im zweiten Bildspeicher
überlagert, so daß auf dem Monitor nach Beendigung der Untersuchung das gesamte Füllungsbild gezeigt
wird.
Die Erfindung geht von der Aufgabe aus, eine Röntgendiagnostikeinrichtung
der eingangs genannten Art zu schaffen, die zusätzlich eine Darstellung von Rändern
von bewegten Organen, beispielsweise des Herzens, auch ohne Kontrastmittel ermöglicht.
Die Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der zwischen dem ersten Addierer liegende Schaltungsteil so ausgebildet ist, daß er die Absolutwerte der Bild-
Punktinformationen der Differenzstufe bildet. Durch die Absolutwertbildung werden die Unterschiede aufeinanderfolgender
Bilder in dem zweiten Bildspeicher aufsummäert Dadurch werden sie in einem Bild überlagert
und auf dem Monitor dargestellt
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert
Es zeigt
F i g. 1 eine Röntgendiagnostikeinrichtung gemäß der Erfindung,
F i g. 2 ein von der Röntgendiagnostikeinrichtung der Fig. 1 zu verarbeitendes Röntgenbild zur Erläuterung
der Erfindung,
F i g. 3 bis 8 Kurvenverläufe von Videosignalen der F i g. 2 und
F i g. 9 ein von der Röntgendiagnostikeinrichtung der Fig. ϊ verarbeitetes Röntgenbild.
In der F i g. 1 ist ein Hochspannungsgenerator 1 dargestellt der eine Röntgenröhre 2 speist in deren Strahlengang
sich ein Patient 3 befindet Ein im Strahlengang nachfolgender Röntgenbildverstärker 4 ist mit einer
Fernsehkamera 5 verbunden, deren Ausgangssignal einem Analog/Digital-Wandler (A/D-Wandler) 6 zugeführt
ist Das digitalisierte Videosignal wird in einem ersten Bildspeicher 7 eingelesen. Der Ausgang des Bildspeichers
7 ist mit einer Differenzstufe 8 verbunden, der auch die aktuellen Videosignale des A/D-Wandlers 6
zugeführt werden. Die Differenzstufe 8 bildet die Differenz zwischen den im Bildspeicher 7 gespeicherten und
den aktuellen Bildpunktinformationen des digitalisierten Videosignales. Der Ausgang A der Differenzstufe 8
ist mit einer Schaltung 9 verbunden, die die Absolutwerte der bildpunktinformationen der Differenzstufe 8 bildet
Der Absolutwert | A | der Schaltung 9 wird einem Addierer 10 zugeführt dessen Ausgang mit einem zweiten
Bildspeicher 11 verbunden ist. Der Ausgang des Bildspeichers 11 ist auf den Addierer 10 zurückgeführt
Ferner ist der Bildspeicher 11 mit einem Digital/Analog-Wandler
(A/D-Wandler) 12 verbunden. Das analoge Videosignal wird auf einem Monitor 13 dargestellt.
In dem ersten Bildspeicher 7 kann ein Bild als Maske gespeichert sein, von dem alle folgenden Bilder subtrahiert
werden. Die Speicherung des Bildes kann beispielsweise durch die R-Zacke eines EKG's gesteuert
werden. Es können aber die Videosignale in den ersten Bildspeicher fortlaufend eingelesen werden, so daß jeweils
aufeinanderfolgende Bilder subtrahiert werden.
Anhand der folgenden F i g. wird die Funktionsweise der Schaltung für eine fortlaufende Subtraktion näher
erläutert. In der F i g. 2 ist ein Röntgenbild dargestellt, in dem die Kontur eines Herzens 14 des Patienten 3
abgebildet ist. Der Rand des Herzens bewegt sich zwischen der voll und der gestrichelt dargestellten Kontur
15. Dieses Bild ist überlagert von Rippen 16 des Patienten 3, so daß die Kontur des Herzens 14 nur schwer
erkennbar ist. Außerdem wird die Kontur durch die Bewegung verwischt.
In den F i g. 3 bis 5 sind Videosignale von aufeinanderfolgenden
Röntgenbildern dargestellt Sie weisen voneinander Abweichungen auf, die durch die Bewegung
des Herzens hervorgerufen sind.
Der erste Kurvenverlauf, der in der F i g. 3 dargestellt ist, wird zuerst in den Bildspeicher 7 eingelesen. Die
nächste Abtastung des Röntgenbildes durch die Fernsehkamera 5 liefert ein Videosignal, das in der F i g. 4
dargestellt ist. Der gespeicherte Kurvenverlauf der F i g. 3 und die das aktuelle Röntgenbild kennzeichnende
Kurve der F i g. 4 liegen digitalisiert an den Eingängen der Differenzstufe 8, die die Differenz beider Signale
ermittelt. Nach der Absolutwertbildung in der Schaltung 9 erhält man die in F i g. 6 in analoger Form darge-
stellten Differenzsignale. Nun wird das Videosignal der
Fig.4 in den Bildspeicher 7 eingelesen. Als nächstes
liegt das in F i g. 5 dargestellte Videosignal am Ausgang des A/D-Wandlers 6 an. Die Differenzstufe 8 bildet wieder
die Differenz zwischen den digitalen Werten der Kurvenverläufe der F i g. 4 und 5. Nach der Absolutwertbildung
ergibt die Differenz der Signale den in F i g. 7 gezeigten Kurvenverlauf.
Die Werte der Kurve in F i g. 6 werden dem Addierer 10 zugeführt und in den Bildspeicher 11 eingelesen.
Nach der zweiten Subtraktion liegen die Werte der F i g. 7 an dem einen Eingang des Addierers 10, während
an dem anderen Eingang die gespeicherten Werte der Fig.6 anliegen. Die Werte der Fig.6 und 7 werden
addiert und in den Bildspeicher 11 zusammen eingelesen. Nach Abschluß der Untersuchung ist in dem Bildspeicher
11 die Summe aller Differenzen gespeichert Dieser Vorgang kann durch folgende Formel gekennzeichnet
werden:
20
Σ A« ~ An
Der Speicherinhalt des Bildspeichers 1Ϊ wird fortwährend ausgelesen und über den D/A-Wandler 12 auf
dem Monitor 13 dargestellL So kann man den Verlauf der Untersuchung kontrollieren und bei ausreichender
Bildqualität sofort abbrechen. Auf dem Monitor 13 ist nach Abschluß der Untersuchung die Summe aller Konturverläufe
des Herzens 14 abgebildet In der F i g. 9 ist ein derartiges Fernsehbild dargestellt, d2s deutlich den
Sewegungsbereich des Herzens 14 zeigt Dieses Bild ist weitgehend rauschfrei und zeigt die Bewegungsdifferenzen
ohne die Oberlagerung von beispielsweise den Rippen 16. Gegensätzliche Bewegungen werden durch
eine Einschnüning 17 gekennzeichnet
Die Schaltung 9 kann entfallen, wenn die Differenzstufe 8 aus digitalen Bausteinen, beispielsweise aus zwei
integrierten Schaltkreisen vom Typ SN 74 A 181, aufgebaut ist Der Anschluß des Vorzeichenbits wird in diesem
Fall nicht beschaltet und in den Speicher wird fest verdrahtet ein positives Vorzeichen eingegeben.
Mit dieser Röntgendiagnostikeinrüchtung können äußere
Herzrandbewegungen ohne Kontrastmittel dargestellt werden. Macht man eine Kontrastmitteleinspritzung,
dann können dadurch auch Wandbewegungen, beispielsweise des Ventrikels, erfaßt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Röntgendiagnostikeinrichtung mit einer Fernsehaufnahmeeinrichtung,
mit einem ersten Bildspeieher (7), mit einer Differenzstufe (8) zur Erstellung
von Subtraktionsbildern durch Differenzbildung aus dem gespeicherten und dem aktuellen Videosignal,
und mit einem Monitor (13), wobei der Differenzstufe (8) ein Addierer (10) nachgeschaltet ist, der mit
einem zweiten Bildspeicher (11) verbunden ist, dessen Ausgangssignal dem Addierer (10) zugeführt ist,
so daß im zweiten Bildspeicher (11) die Bildpunktinformationen
der Differenzstufe (8) summiert werden, und wobei das Ausgangssignal des zweiten Bildspeichere
(11) dem Monitor (13) zugeleitet wird nach Patent30 18 129, dadurch gekennzeichnet,
daß .der zwischen dem ersten Bildspeicher (7) und dem Addierer (10) liegende Schaltungsteil (8, 9) so
ausgebildet ist, daß er die Absolutwerte (| A |) der Bildpunktinformationen der Differenzstufe (8) bildet
2. Röntgendiagnostikeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das gespeicherte Videosignal
das dem aktuellen Videosignal unmittelbar vorhergehende Videosignal ist
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19813124584 DE3124584C2 (de) | 1980-05-12 | 1981-06-23 | Röntgendiagnostikeinrichtung |
| US06/378,785 US4447827A (en) | 1981-06-23 | 1982-05-17 | X-Ray diagnostic installation |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3018129A DE3018129C1 (de) | 1980-05-12 | 1980-05-12 | Roentgendiagnostikeinrichtung zur Erstellung von Substraktionsbildern |
| DE19813124584 DE3124584C2 (de) | 1980-05-12 | 1981-06-23 | Röntgendiagnostikeinrichtung |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3124584A1 DE3124584A1 (de) | 1983-01-13 |
| DE3124584C2 true DE3124584C2 (de) | 1984-02-09 |
Family
ID=25785411
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19813124584 Expired DE3124584C2 (de) | 1980-05-12 | 1981-06-23 | Röntgendiagnostikeinrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3124584C2 (de) |
Families Citing this family (3)
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|---|---|---|---|---|
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| DE3739230A1 (de) * | 1987-11-19 | 1989-06-01 | Siemens Ag | Medizinische untersuchungsanlage |
| DE3913023C2 (de) * | 1988-04-22 | 1993-10-14 | Toshiba Kawasaki Kk | Zertrümmerungswellen-Behandlungsgerät |
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1981
- 1981-06-23 DE DE19813124584 patent/DE3124584C2/de not_active Expired
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| NICHTS-ERMITTELT |
Also Published As
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|---|---|
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