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DE3123760A1 - Fadenliefervorrichtung fuer textilmaschinen und verfahren zum betrieb der fadenliefervorrichtung - Google Patents

Fadenliefervorrichtung fuer textilmaschinen und verfahren zum betrieb der fadenliefervorrichtung

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DE3123760A1
DE3123760A1 DE19813123760 DE3123760A DE3123760A1 DE 3123760 A1 DE3123760 A1 DE 3123760A1 DE 19813123760 DE19813123760 DE 19813123760 DE 3123760 A DE3123760 A DE 3123760A DE 3123760 A1 DE3123760 A1 DE 3123760A1
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DE
Germany
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thread
winding drum
delivery device
signal
length
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Application number
DE19813123760
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DE3123760C2 (de
Inventor
Alois 8731 Rieden Steiner
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Maschinenfabrik Rueti AG
Original Assignee
Maschinenfabrik Rueti AG
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Publication date
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D47/00Looms in which bulk supply of weft does not pass through shed, e.g. shuttleless looms, gripper shuttle looms, dummy shuttle looms
    • D03D47/34Handling the weft between bulk storage and weft-inserting means
    • D03D47/36Measuring and cutting the weft
    • D03D47/361Drum-type weft feeding devices
    • D03D47/367Monitoring yarn quantity on the drum
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2557/00Means for control not provided for in groups B65H2551/00 - B65H2555/00
    • B65H2557/30Control systems architecture or components, e.g. electronic or pneumatic modules; Details thereof
    • B65H2557/33Control systems architecture or components, e.g. electronic or pneumatic modules; Details thereof for digital control, e.g. for generating, counting or comparing pulses

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)
  • Forwarding And Storing Of Filamentary Material (AREA)

Description

Dipl.-Ing. H. MITSCHERLlCH ί Γ": " : ':"{": ■ ": D:8000 MÖNCHEN 22
Dipl.-Ing. K. GUNSCHMANN "" *" j- " " Steinsdorfstraße 10
Dr.rer.nat. W. KÖR8ER ^* ^ (089) *296684
Dipl.-Ing. J. SCHMIDT-EVERS
PATENTANWÄLTE
16. Juni 1981 Dr.Kö/lö
Maschinenfabrik Rüti AG
8630 RUti (Zürich) / Schweiz
Fadenliefervorrichtung für Textilmaschinen und Verfahren zum Betrieb der Fadenliefervorrichtung
Fadenliefervorrichtung für Textilmaschinen und Verfahren zum Betrieb der Fadenliefervorrichtung
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Fadenliefervorrichtung für Textilmaschinen mit einer stillstehenden Wickeltrommel, auf welche ein von einer stationären Vorratsspule zugeführter Faden mittels eines rotierbaren Vvickelarmes zur Bildung eines Fadenvorrats aufwickelbar und der gebildete Fadenvorrat überkopf abziehbar ist,und mit einer Vorrichtung zum selbsttätigen Steuern der Drehbewegung des Wickelarmes in Abhängigkeit von der Länge des gebildeten Fadenvorrates.
Fadenliefervorrichtungen dieser Art, welche als Vorspulgeräte bezeichnet werden, sind in vielen Ausführungen bekannt und werden sowohl bei Strickmaschinen, als auch bei Greifer- und Projektilwebmaschinen verwendet. Durch die Vorrichtung zum Steuern der Drehbewegung des Wickelarmes wird auf ihrer Wickeltrommel stets ein für einen Schusseintrag ausreichender Fadenvorrat bereitgestellt. Sobald dieser Fadenvorrat abgezogen wird, wird durch den Wickelarm wieder Faden auf die Wickeltrommel gelegt.
Für die Bedürfnisse der genannten Webmaschinen, bei denen der Schussfaden formschlüssig eingetragen wird, erfüllen
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die bekannten Vorspulgeräte ihren Zweck. Denn da die den Schussfaden formschlüssig eintragenden Eintragsorgane ja nur gerade die benötigte Fadenlänge vom Vorspulgerät abziehen, brauchen diese lediglich eine ausreichende Fadenlänge zu speichern.
Wesentlich anders stellt sich das Problem bei Düsenwebmaschinen, bei denen der Schussfaden bekanntlich kraftschlüssig eingetragen wird. Hier muss eine Fadenliefervorrichtung nicht nur eine ausreichende Fadenlänge speichern, sondern sie muss zusätzlich genau abgemessene Fadenlängen in genau bestimmten Zeitpunkten an die Webmaschine liefern. Da die bekannt en Vorspulgeräte diese Forderungen nicht erfüllen, konnten sie bisher an Düsenwebmaschinen nicht verwendet werden.
Für Düsenwebmaschinen sind einerseits Fadenliefervorrichtungen bekannt, welche einen getrennten Abmess- und Speicherteil aufweisen, wobei der Abmossteil durch rotierende Walzen,hin- und herbewegte Finger und dergleichen, und der Speicherteil durch einen pneumatischen. Speicher gebildet ist, in welchem der Faden in Form einer langgestreckten Schlaufe gespeichert wird. Anderseits sind Fadenliefervorrichtungen mit einer Wickeltrommel bekannt, auf welche der Schussfaden durch einen Wickelarm aufgewickelt und durch den Mantel der Wickeltrommel periodisch durchstossende Stifte wahlweise blockiert oder für den Schusseintrag freigegeben wird.
Bei den erstgenannten Fadenliefervorrichtungen ergeben sich unter anderem wegen der mit der Webbreite wachsenden Speicherlänge Platzprobleme. Bei der zweitgenannten Fadenliefervorrichtung muss zwischen Schusseintrag, Bewegung des Wickelarms und Bewegung der Stifte ein exakter Synchronismus bestehen.
Diese Probleme werden vervielfacht, sobald verschiedenartige, beispielsweise verschiedenfarbige, Schussfäden eingetragen werden sollen. Dann muss bekanntlich für jede Farbe eixe Fadenliefervorrichtung vorhanden sein. Bei den erstgenannten Fadenliefervorrichtungen verschärfen sich naturgemäss die ohnehin bestehenden Platzprobleme. Und die zweitgenannten Fadenliefervorrichtungen können in diesem Fall nur verwendet werden, wenn der Farbwechsel in einem konstanten Rhythmus stattfindet, wobei die Drehzahl der einzelnen Aggregate proportional zu diesem Rhythmus gewählt sein muss. Sobald jedoch die Farbfolge frei wählbar sein soll, können diese Fadenlielervorrichtungen wegen der Kopplung zwischen der Bewegung des Wickelarmes und der Stifte ^icht verwendet werden. Denn sobald und solange ein bestimmter Schussfaden nicht benötigt wird, ist die jeweilige Fadenliefervorrichtung stillgelegt, wird aber der Schussfaden benötigt, dann müsste sie praktisch verzögerungsfrei anlaufen.
Durch die Erfindung soll die Aufgabe gelöst werden, eine auch für Düsenwebmaschinen verwendbare FadenLiefervorrichtung nn-
• J.
zugeben, welche sowohl einen geringen Platzbedarf aufweist, als auch für mehrfarbigen Schusseintrag mit freier Farbfolge geeignet ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass ein Vorspulgerät der eingangs genannten Art folgende Merkmale aufweist:
a. eine im Bereich des abzugsseitigen Endes der Wickeltrommel angeordnete Ueberwachungseinrichtung zur Abgabe eines ersten Signals bei jedem Durchgang des Fadens während seines Abzugs durch ihren Ueberwachungsbereich,
b. eine der Ueberwachungseinrichtung nachgeschaltete Steuereinheit zur Zählung der ersten Signale und Abgabe eines zweiten Signals, sobald die Anzahl der ersten Signale einen vorgegebenen, einstellbaren, der benötigten Fadenlänge entsprechenden Wert erreicht, und
c. eine an die Steuereinheit angeschlossene und durch das zweite Signal steuerbare Fadenklemme.
Immer, wenn von der Ueberwachungseinrichtung ein erstes Signal abgegeben wird, wurde von der Wickeltrommel gerade eine dem Trommelumfang entsprechende Fadenlänge abgezogen. Indem man bestimmt, wieviele derartige einem Trommelumfang entsprechende Fadenlängen der einzutragenden Schussfadenlänge entsprechen,
bietet die Uebervrachungseinrichtung eine einfache Möglichkeit, exakt den Zeitpunkt festzustellen, zu welchem die benötigte Fadenlänge abgezogen ist. Dies geschieht in einfacher Weise durch Zählen der ersten Signale. Sobald diese den vorgegebenen Schwellenwert erreichen, wird über das zweite Signal die Fadenklemme betätigt und es ist gewährleistet, dass der Webmaschine genau die benötigte Fadenlänge geliefert wurde.
Die Vorrichtung zum Steuern der Drehbewegung des Wickelarmes bewirkt in bekannter Weise, dass dessen Wickelbewegung gestoppt wird, sobald die Anzahl der auf die Wiekeltrommel gewickelten Fadenwindungen einen vorgegebenen Wert überschreitet und dass die Wickelbewegung wieder gestartet wird, sobald dieser Wert unterschritten wird. Das bedeutet, dass unmittelbar nach Beginn des Fadenabzugs von der Trommel deren Neubewicklung beginnt und so lange andauert, bis auf der Trommel wiederum die benötigte Fadenlänge gespeichert ist.
Bei der erfindungsgemässen Fadenliefervorrichtung sind somit die beiden Funktionen - Bewickeln der Trommel und Fadenabzug von dieser - voneinander getrennt und dennoch werden von der Fadenliefervorrichtung genau abgemessene Fadenstücke geliefert obwt ill man bisher der Meinung war, die letztere Eigenschaft nur dann erfüllen zu können, wenn die beiden genannten Funktionen streng miteinander gekoppelt und zusätzlich noch mit dem Webmaschinenantrieb synchronisiert sind.
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Vorteilhafte Ausführungen der erfindungsgemässen Fadenliefervorrichtung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die Erfindung betrifft weiter ein Verfahren zum Betrieb der genannten Fadenliefervorrichtung. Dieses ist dadurch gekennzeichnet, dass man ermittelt, wieviele Fadenwindungen auf der Wickeltrommel der für einen Schusseintrag an einer Webmaschine benötigten Fadenlänge entsprechen, dass man die Vorrichtung zum Steuern der Drehbewegung des Wickelarms auf eine Zahl grosser als die benötigte Anzahl η Windungen einstellt und dass man die Steuereinheit so einstellt, dass sie beim Eintreffen des n-l-ten ersten Signals ein zweites Signal abgibt, sodass die Fadenklemme zwischen dem n-l-ten und η-ten Durchgang des Fadens aktiviert wird.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines in der Zeichnung teilweise im Schnitt dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert:
In der Zeichnung ist eine Fadenliefervorrichtung 1 dargestellt, welche einen buchsenförmigen Stützteil 2 aufweist, über welchen die Fadenliefervorrichtung 1 an der einen Seitenwand einer Webmaschine (nicht dargestellt) befestigt ist. Ebenfalls an dieser Seitenwand montiert ist ein Tragarm 31 auf welchem über Träger k und 5 ein Ballonbrecherring 6 und eine Fadenführungsöse 7 montiert sind. Im buchsenförmigen Stützteil 2 der Fadenliefervorrichtung 1 ist eine Welle 8 unter Zwischenschaltung einer Anzahl von nicht näher dargestellten Kugellagern drehbar gelagerj
Die Welle 8 trägt an ihrem in der Zeichnung links vom Stützteil 1 ausragenden Ende ein angetriebenes Ritzel 9· Der Antrieb des Ritzels 9 kann beispielsweise über einen Motor und eine magnetische Kupplung erfolgen. Motor und Kupplung sind nicht eingezeichnet, die die Kupplung betätigende Schalteinrichtung ist mit 10 bezeichnet. Mit 11 ist ein auf der Welle 8 befestigtes Gehäuse bezeichnet, das also relativ zum stationären Stützteil 2 drehbar ist und einen von einem Rohr gebildeten Wickelarm 12 trägt.
Mit 13 ist .ein zylindrischer Nabenteil bezeichnet, der unter Zwischenschaltung von Kugellagern l4 auf der Welle 8 drehbar gelagert ist und über ein nicht näher dargestelltes Getriebe innerhalb des Gehäuses 11 in der Weise mit dem Stützteil 2 gekuppelt ist, dass er bei drehender Welle 8 stationär bleibt.
Für eine detaillierte Beschreibung des bisher betrachteten Teils der dargestellten Vorrichtung wird auf die niederländische Patentanmeldung Nr. 78O647O verwiesen. Aus dieser ist ersichtlich, dass das den Wickelarm 12 bildende Rohr in eine aus dem linken Ende der Zeichnung ersichtliche zentrale Bohrung 15 in. der Welle 8 mündet. Die Achse der Bohrung I5 bildet die Rotationsachse des Wickelarms.
Am in der Zeichnung rechten Ende der Welle 8 ist im Anschluss an den Nabenteil 13 eine Wickeltrommel l6 fliegend gelagert-
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Die Wickeltrommel l6 ist durch ein topfförmiges Gehäuse gebildet, welches an seinem linken offenen Ende an einer vom Nabenteil getragenen Scheibe 17 befestigt ist. Dadurch ist die Wickeltrommel l6 gegen Drehung gesichert, das heisst, sie bleibt bei rotierender Welle 8 und rotierendem Wickelarm 12 stationär.
Die Wickeltrommel l6 besitzt an ihrem hinteren Ende in der vom freien Ende des rotierenden Wickelarmes 12 bestimmten Ebene eine konische Erweiterung 18 und weist anschliessend an diese gegen ihr vorderes Ende zu eine leicht konische oder zylindrische Partie 19 auf. Am vorderen Ende ist die Wickeltrommel l6 vom Ballonbrecherring 6 umschlossen, wobei zwischen dem Trommelmantel und dem Ballonbrecherring 6 ein für den Durchtritt des Schussfadens S ausreichender Spalt 20 besteht.
Der von einer nicht dargestellten Vorratsspule abgezogene Schussfaden S gelangt durch die Bohrung 15 und den Wickelarm 12 auf die konische Erweiterung 18 der Wickeltrommel l6. Bei einer Rotationsbewegung des Wickelarmes 12 gleitet der Schuss faden S auf den zylindrischen oderleicht konischen Trommelteil 191 auf welchem sich die einzelnen Fadenwindungen bei an dauernder Rotation des Wickelarms 12 gegen den Ballonbrecherring 6 hin verschieben. Der Abzug des gespeicherten Schussfadens erfolgt durch den Spalt 20 zwischen Wickeltrommel l6 und Ballonbrecherring 6 und durch die Fadenführungsöse 7 Verarbeitung^stelle, beispielsweise zur Eintragsdüse einer Düsenwebmaschine (nicht dargestellt).
Auf dem Tragarm 3 sind ferner eine erste und eine zweite photoelektrische Detektionseinrichtungen A und B angeordnet, welche je aus einer Lichtquelle 21 bzw. 23 und aus einer Photozelle 22 bzw. 2*t bestehen. Der Lichtstrahl aus den Lichtquellen 21 und 23 trifft schräg auf die Wickeltrommel 16 auf und wird von deren refelektierender Oberfläche auf die Photozelle 22 bzw. zurückgeworfen. Die Lichtquellen 21 und 23 sind über Leitungen an eine Spannungsquelle angeschlossen, die Photozelle 22 ist über Leitungen 25 mit der Schalteinrichtung 10 und die Photozelle 2k ist über Leitungen 26 mit einer Steuereinheit 27 verbunden.
Sobald auf der Wickeltrommel 16 so viele Windungen des Schussfadens S aufgewickelt sind, dass diese den Detektionsbereich der ersten Detektionseinrichtung A überdecken, wird der Strahlengang zwischen Lichtquelle 21 und Photozelle 22 unterbrochen. Die Photozelle 22 erzeugt ein entsprechendes Signal, welches an die Schalteinrichtung 10 gelangt, worauf von dieser der Antrieb des Wickelarms 12 unterbrochen wird. Sobald beim Abzug des Schussfadens S von der Wickeltrommel 16 der Detektionsbereich der ersten Detektionseinrichtung A wieder von Fadenwindungen frei ist, wird der Antrieb des Wickelarms 12 wieder eingeschaltet und es beginnt einer neuer Bewicklungsvorgang. Die Lage der Detektionseinrichtung A ist dabei so gewählt, dass der Antrieb des Wickelarms 12 erst dann abgestellt wird, wenn die Länge des auf die Wickeltrommel l6 aufgewickelten Schuss-
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- *5 --"-.r':/'"-.Ζ- . 312376C
AS-
fadens S grosser ist als die Webbreite, also die für einen Eintrag benötigte Schussfadenlänge.
Während die erste Detektionseinrichtung A dazu dient, die Rotationsbewegung des Wickelarms 12 in Abhängigkeit von der Länge des auf der Wickeltrommel 16 gebildeten Fadenvorrats zu steuern, dient die zweite Detektionseinrichtung B zur Messung der jeweils von der Wickeltrommel 16 abgezogenen Fadenlänge und zur Festlegung des Moments, in welchem die für einen Schusseintrag benötigte Fadenlänge abgezogen wurde, damit eine zwischen Fadenliefervorrichtung und Eintragsdüse der Webmaschine angeordnete Fadenklemme zum exakt richtigen Zeitpunkt geschlossen werden kann.
Wenn der Schussfaden S von der Wickeltrommel 16 Überkopf abgezogen wird, so bedeutet dies, dass das von der Wiekeltrommel l6 zur Fadenführungsöse 7 führende Fadenstück ständig um den Trommelmantel läuft. Jedesmal wenn das genannte Fadenstück einen definierten Punkt am Trommelumfang kreuzt, wurde genau eine dem Trommelumfang entsprechende Fadenlänge abgezogen. Dieser definierte Punkt wird durch den Detektionsbereich der zweiten Detektionseinrichtung gebildet, von welcher bei jodem Fadendurchgang ein Signal erzeugt wird, welches angibt, dass gerade ein Fadenstück von der Länge des Trommelumfangs abgezogen wurde. Man bestimmt nun, wieviele derartige Fadenstücke für einen Schusseintrag erforderlich sind und stellt einen
Schwellenwertdetektor der Steuereinheit 27 auf die entsprechende Anzahl von Signalen der zweiten Detektxonsexnrichtung B «in. Die Signale der zweiten Detektoreinrichtung B werden in der Steuereinheit 27 gezählt und beim Erreichen des Schwellenwertes wird durch die Steuereinheit 27 die Fadenklemme geschlossen. Die Fadenklemme ist vorzugsweise elektromagnetisch betätigbar; da von ihrer Ansteuerung bis zum Schliessen ein«! gewisse Zeitspanne verstreicht, wird die Steuereinheit 27 vorzugsweise so eingestellt, dass das Steuersignal für die Fadenklemme schon ein Signal vor Erreichen des Schwellenwerts ausgelöst wird. Sollte die Ansprechzeit der Fadenklemme kürzer sein als die Zeitspanne zwischen zwei aufeinanderfolgenden Signalen der zweiten Detektxonsexnrichtung B, dann kann dies durch ein entsprechendes Signalverzögerungsglied ausgeglichen werden.
Darstellungsgemäss ist auf dem Ballonbrecherring 6 eine elektromagnetische, an die Steuereinheit 27 angeschlossene Fadenklemme 28 angeordnet. Diese weist einen gegen den Umfang der Wickeltrommel l6 absenkbaren Bolzen 29 auf. Die Wiekeltrommel ist im Bereich des Bolzens 29 mit einer Bohrung 30 versehen, sodass der Bolzen 29 bei seiner Absenkung in den Trornmeluml'ang eindring·*η kann und einen als Fadenklemme wirkenden Anschlag für den abgezogenen Schussfaden S bildet.
Die dargestelLte Ausführung und Anordnung der FadenkLeinme ü8
ist besonders vorteilhaft, weil sie unempfindlich gegenüber Schwankungen der Ansprech-und/oder Auslösezeit ist. Wenn die einzutragende Schussfadenlänge η Signalen der zweiten Detektionseinrichtung B entspricht, dann wird, wie schon gesagt, die Steuereinheit so eingestellt, dass sie das Steuersignal für die Betätigung der Fadenklemme 28 nach n-1 Signalen der zweiten Detektionseinrichtung B abgibt. Nun wird der Bolzen 29 abgesenkt, wobei es nur darauf ankommt, dass dieser beim nächsten Fadendurchgang auch abgesenkt ist. Der genaue Zeitpunkt dafür spielt hingegen keine Rolle.
Die dargestellte Fadenliefervorrichtung ist als Ausführungsbeispiel zu verstehen, denn die zweite Detektionseinrichtung B kann an praktisch alle handelsüblichen Fadenliefervorrichtungen mit stillstehender Wickeltrommel, Ueberkopfabzug und erster Detektionseinrichtung angebaut werden. Dabei besteht für die Anordnung von zweiter Detektionseinrichtung und Fadenklemme ein weiter Spielraum. Für die zweite Detektionseinrichtung ist wesentlich, dass sie in Laufrichtung des Schussfadens S nach der ersten Detektionseinrichtung und im Bereich des abzugsseitigen Endes der Wickeltrommel l6 angeordnet ist. Sie kann selbstverständlich auch kurz nach diesem Ende angeordnet und als Durchlicht- und nicht als Reflexions-Licht-- \ schranke ausgebildet sein. Ebenso braucht die Fadenklemme nicht vom Ballonbrecherring 6 getragen zu sein; sie könnte auch am Tragarm 3 oder an einem speziellen Träger angeordnet sei:
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Auch eine Anordnung der Fadenklemme an der Webmaschine selbst ist durchaus möglich. Ebenso könnte die Fadenklemme auch im Innenraum der Wickeltrommel l6 angeordnet sein, wobei der Bolzen 29 für seine Klemmstellung den Trommelmantel nach ausseri durchdringen müsste.
Wenn man von einem üblichen Durchmesser der Wickeltrommel von 10 cm ausgeht, dann entspricht jedes Signal der zweiten Detektionseinrichtung einer abgezogenen Fadenlänge von etwa "}0 cm. Ueblicherweise ist die Abstufung der Webbreiten jedoch wesentlich feiner als in Schritten von 30 cm. Um auch eine feinere Abstufung der von der Fadenliefervorrichtung 5 abgemessenen Schussfadenlängen zu ermöglichen, kann man entweder eine Wickeltrommel 16 mit verstellbarem Umfang verwenden (vgl. DE-OS 29 20 629), oder man ordnet über den Umfang der Wickeltrommel l6 gleichmässig 'verteilt mehrere zweite Detektionseinrichturigen B und zugeordnete Fadenklemmen 28 an, wobei Detektionseinrichtung und Fadenklemme jeweils zu einer Baueinheit zusammengefasst sein könnten. Wenn man beispielsweise zehn derartige Baueinheiten anordnet, dann kann die Länge des abgemessenen Schussfadens in Schritten von 3 cm abgestuft werden. Selbstverständlich ist die erste Detektionseinrichtung A zur Anpassung an verschiedene Webbbreiten in Richtung der Achse der Wickeltrommel l6 verstellbar.
Aus dem bisher Gesagten geht hervor, dass bei der beschriebenen Fadenliefervorrichtung 1 die beiden Funktionen Speichern und Abziehen des gespeicherten Fadens vollständig voneinander getrennt sind. Eine Speicherung erfolgt nur dann, wenn die gespeicherte Fadenmenge die für einen Schusseintrag benötigte Länge unterschreitet und der Abzug erfolgt dann, wenn die Eintragsdüse tatsächlich den Faden einträgt. Dabei liefert die Fadenliefervorrichtung den Schussfaden an die Düse in der genau benötigten Länge. Aufgrund dieser Eigenschaften eignet sich die beschriebene Fadenliefervorrichtung besonders gut für die Verwendung an Düsenwebmaschinen, sowohl für ein- als auch für mehrfarbigen Schusseintrag. Im ersteren Fall würde dabei der Wickelarm 12 mehr oder weniger kontinuierlich laufen.
Durch die Ausbildung der Fadenklemme als Anschlagbolzen am Mantel der Wickeltrommel, welcher nach jedem vorletzten Fcidendurchgang in seine den Fadenabzug blockierende Stellung gebracht wird, wird den Schussfaden unabhängig davon, mit welcher Geschwindigkeit er auch während des Abzugs des letzten, einem Trommelumfang entsprechenden Tei]s das Webfach durchquert , stets bei der' gleichen eingetragenen Länge blockiert.
Der Patentanwalt
'BAU
Leerseite
ORIGINAL INSPECTED

Claims (11)

Patentansprüche
1. Fadenliefervorrichtung für Textilmaschinen mit einer stillstehenden Wickeltrommel, auf welche ein von einer stationären Vorratsspule zugeführter Faden mittels eines rotierbaren Wickelarmes zur Bildung eines Fadenvorrats aufwickelbar und der gebildete Fadenvorrat überkopf abziehbar ist, und mit einer Vorrichtung zum selbsttätigen Steuern der Drehbewegung des Wickelarmes in Abhängigkeit von der Länge des gebildeten Fadenvorrats, gekennzeichnet durch:
a. eine im Bereich des abzugsseitigen Endes der Wickeltromme-1 (l6) angeordnete Ueberwachungseinrichtung (B) zur Abgabe eines ersten Signals bei jedem Durchgang des Fadens (S) während seines Abzugs durch ihren Ueberwachungsbereich,
b. eine der Ueberwachungseinrichtung nachgeschaltete Steuereinheit (27) zur Zählung der ersten Signale und Abgabe eines zweiten Signals, sobald die Anzahl der ersten Signale einen vorgegebenen, einstellbaren, der benötigten Fädenlänge entsprechenden Wert erreicht, und
c. eine an die Steuereinheit angeschlossene und durch das zweite Signal steuerbare Fadenklemme (28).
2. Fadenliefervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ueberwachungseinrichtung (B) durch eine photoelektrische Detektionseinrichtung gebildet ist.
3. Fadenliefervorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Fadenklemme (28) im Bereich des abzugsseitigen Endes der Wickeltrommel (l6) ortsfest angeordnet ist und einen elektromagnetisch betätigbaren Bolzen (29) aufweist, welcher gegen den Mantel der Wickeltrommel bewegbar ist und in seiner aktiven Stellung einen Anschlag für den abgezogenen Schussfaden (S) bildet.
k. Fadenliefervorrichtung nach Anspruch 3i dadurch gekennzeichnet, dass die Fadenklemme (28) ausserhalb der Wickeltrommel (l6) angeordnet ist und dass die Wickeltrommel am Umfang eine Vertiefung (30) für den Eintritt des, Bolzens (29) in den Trommelmantel aufweist.
5. Fadenliefervorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine Mehrzahl, von Ueberwachungseinrichtungen (B) und zugeordneten Fadenklemmen (28) vorgesehen ist.
Cojö\
6. Fadenliefervorrichtung nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet, dass die Ueberwachungseinrichtungen (B) und
Fadenklemmen (28) entlang eines Umfangskreises am Mantel der Wickeltrommel (l6) gleichmässig verteilt angeordnet sind.
7. Fadenliefervorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzahl der Uebervrachungseinriclitungen (B) und Fadenklemmen (28) je zwischen 3 und 10 beträgt.
8. Fadenliefervorrichtung nach Anspruch 7i dadurch gekennzeichnet, dass die Ueberwachungseinrichtungen (B) und
Fadenklemmen (28) von einem die WickeltrommeJ (Ib) umschliessenden ringförmigen Träger (6) getragen sind.
9. Fadenliefervorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (6) einen Ballonbrecherring bildet
10. Verfahren zum Betrieb der Fadenliefervorrichtung nach
Anspruch L, dadurch gekennzeichnet, dass man ermittelt, wieviele Fadenwindungen auf der Wickeltrommel (l6)
der für einen Schusseintrag an einer Webmaschine benötigten Fadenlänge entsprechen, dass man die Vorrichtung (A) zum Steuern der Drehbewegung des Wickelarms (12)
auf eine Zahl grosser als die benötigte Anzahl η Windungen einstellt und dass man die Steuereinheit (27) so einstellt, dass sie beim Eintreffen des n-l-ten ersten Signals ein zweites Signal abgibt, sodass die Fadenklemme (28) zwischen dem n-l-ten und η-ten Durchgang des Fadens (S) aktiviert wird.
11. Verfahren zum Betrieb der Fadenliefervorrichtung nach den Ansprüchen 5 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass man bei. Verwendung einer Mehrzahl von m Ueberwachungseinrichtungen (B) und m Fadenklemmen (28) die Steuereinheit (27) so einstellt, dass sie beim Eintreffen des m(n-l)-ten ersten Signals das zweite Signal abgibt und zwar an diejenige der Fadenklemmen, bei welcher der Faden (S) bei seinem nachfolgenden Durchgang gerade die benötigte Fadenlänge überschreitet.
DE3123760A 1980-06-17 1981-06-16 Fadenliefervorrichtung für Textilmaschinen Expired DE3123760C2 (de)

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