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DE3120661A1 - Gittergewebe, insbesondere zum bewehren von platten und schichten - Google Patents

Gittergewebe, insbesondere zum bewehren von platten und schichten

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DE3120661A1
DE3120661A1 DE19813120661 DE3120661A DE3120661A1 DE 3120661 A1 DE3120661 A1 DE 3120661A1 DE 19813120661 DE19813120661 DE 19813120661 DE 3120661 A DE3120661 A DE 3120661A DE 3120661 A1 DE3120661 A1 DE 3120661A1
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DE
Germany
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thread
warp
threads
weft
mesh fabric
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DE19813120661
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Karl Dr. 4423 Gescher Huesker-Stiewe
Hans Welkers
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Huesker Synthetic GmbH and Co
Original Assignee
Huesker Synthetic GmbH and Co
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Publication date
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Description

  • Bezeichnung: Gittergewebe, insbesondere zum Bewehren
  • von Platten und Schichten Die Erfindung bezieht sich auf ein weitmaschiges Gittergewebe, insbesondere zum Bewehren von Platten und Schichten gemäß den Merkmalen des Oberbegriffs des Patentanspruchs 1. Ein derartiges Gittergewebe ist bekannt aus der DE-PS 20 00 937.
  • Das bekannte Gittergewebe dient zum Bewehren von Straßendecken, Deckwerken an Ufern und Böschungen oder Kanal sohlen und besteht aus Endlosfadengarnen aus Polyester mit einer Garnstärke von 1500, 2000 und mehr Denier. Damit das Gittergewebe eine genügend große Zugfestigkeit aufweist, sind die Kettfäden und die Schußfäden in Gruppen dicht aneinanderliegender Fäden aufgeteilt, und jede Gruppe von Kett- oder Schuß fäden enthält bei einem lichten Maschenabstand von 30 bis 40 mm bis 16 Fäden. An den Kreuzungsstellen der Kettfadengruppen mit den Schußfadengruppen sind die Fäden beider-Gruppen miteinander verwebt, damit sich die einander kreuzenden Fäden nicht zueinander verschieben. Die Gewebebindung an den Kreuzungsstellen ist so gestaltet, daß die Verschiebbarkeit der Fäden im Gewebe möglichst gering ist. Damit beim Weben eines weitmaschigen Gittergewebes die Kettfäden nicht seitlich auswandern und in jeder Kettfadengruppe dicht aneinanderliegen, ist bei dem bekannten Gittergewebe jede Kettfadengruppe von einem Dreherfaden begleitet, der mit geringer Spannung zickzackförmig über die Kettfadengruppe geführt ist und an den Seiten der Kettfadengruppe jeweils unter einer Schußfadengruppe verläuft. Dieser Dreherfaden besteht aus ausgeschrumpftem Polyester und hat eine Garnstärke von 100 bis 300 Denier.
  • Das bekannte Gittergewebe hat den Nachteil, daß die bandartige Ausbildung der Kettfadengruppe und der Schußfadengruppe in dem zu bewehrenden Material trotz der großen Maschen eine Trennschicht bilden, die zur Folge hat, daß sich die Oberschicht von der Unterschicht eines mit Gittergewebe bewehrten, bitumengebundenen Deckwerks bei Auftreten von größeren Biege- oder Scherkräften ablöst. Durch dieses bekannte Gitteroewebe wird der verbindende Querschnitt zwischen Unterschicht und Oberschicht um ca. 30 % vermindert. Dieser Nachteil ist umso stärker, je belastbarer das Gittergewebe ausgeführt ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Gittergewebe zu schaffen, bei dem der trennende Querschnitt zwischen Unterschicht und Oberschicht der zu bewehrenden Platte oder Decke gegenüber dem bekannten Gittergewebe bei gleicher oder größerer Belastbarkeit erheblich gemindert ist.
  • Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst.
  • Weil die Kettfadengruppen nur aus 2 oder 3 Fäden bestehen und die Schuß fäden die Kettfadengruppen einzeln oder in Gruppen von 2 oder 3 Fäden kreuzen, ist an den Kreuzungsstellen eine die Schuß- und Kettfäden in ihrer Lage haltende Verwebung nicht möglich. Zur Fixierung der tragenden Schuß fäden auf den tragenden Kettfäden dienen deshalb Dreherfäden, die einen oder zwei weitere Kettfäden eng umschlingen. Das erfindungsgemäße Gittergewebe hat den Vorteil, daß die Kett- und Schußfadengruppen nicht mehr bandartig, sondern strangartig ausgebildet sind und die Kett- und Schußfäden nur noch etwa 1/3 der Fläche abdecken, welche von den Kett- und Schußfäden des bekannten Gittergewebes abgedeckt wird Ferner hat das Gittergewebe nach der Erfindung den Vorteil, daß die Dicke des Gitters etwa dreimal so groß ist wie bei dem bekannten Gittergewebe, so daß die vom Gittergewebe auf das gebundene Material ausgeübten spezifischen Scherkräfte entsprechend vermindert sind. Weil der Dreherfaden je Masche nur einen oder zwei Kettfäden kreuzt und eng an diesen anliegt, kann er aus einem stärkeren, lastaufnehmenden Garn bestehen. Die Garnstärketdes Dreherfadens kann die Stärke der übrigen Kett- und Schußfäden aufweisen.
  • Bei großen Maschenweiten, beispielsweise von über 50 mm, ist der Dreherfaden zweckmäßigerweise ein Volldreher, der den oder die anderen Kettfäden seiner Gruppe je Masche mehrfach kreuzt beziehungsweise umschlingt.
  • Damit das Gittergewebe nach der Erfindung schon vor seiner Behandlung mit einem Haftmittel eine ausreichende Stabilität aufweist, kann es vorteilhaft sein, in jeder Kettfadengruppe oder beziehungsweise und Schußfadengruppe mindestens einen Bremsfaden beizufügen, der eine gut haftende Oberfläche aufweist. Dieser Bremsfaden verhindert, daß die Schuß fäden oder Kettfäden vor ihrer Fixierung durch das Haftmittel wandern.
  • Der Bremsfaden kann ein lastaufnehmender Kettfaden und/oder ein lastaufnehmender Schußfaden sein, der von einer elastischen Kunststoff-Hülle umgeben oder beflockt ist. Die Kunststoff-Hülle beziehungsweise die Flocken verhindern zusätzlich ein Wandern der Kett-oder Schuß fäden vor ihrer Fixierung durch das HaftmitteL Als Bremsfaden ist auch ein Hohlfaden bzw. ein röhrenartiger Faden geeignet, der aus einem elastischen, guthaftenden Kunststoff hergestellt ist.
  • Der Dreherfaden einer Kettfadengruppe kann als Halbdreher oder als Volldreher ausgebildet sein. Weisen die Kettfadengruppen volldrehende Kettfäden auf, die mindestens einen anderen Kettfaden je Masche mehrfach kreuzen, dann können sehr weitmaschige Gittergewebe hergestellt werden.
  • Es kann auch vorteilhaft sein, jeder Kettfadengruppe oder jeder Schußfadengruppe oder beiden Gruppen einen Schmelzfaden beizufügen, der bei Hitzeeinwirkung schmilzt und die Schuß- und Kettfäden an ihren Kreuzungsstellen miteinander verklebt.
  • Mindestens ein Kettfaden einer Kettfadengruppe und beziehungsweise oder ein Schußfaden einer Schußfadengruppe kann beflockt sein. Die Flocken dieser Fäden verhindern, daß die kreuzenden Fäden nach dem Weben und vor dem Fixieren verrutschen. Die Verwendung beflockter Kettfäden und beziehungsweise oder Schußfäden hat den zusätzlichen Vorteil, daß durch die Ausrüstung, bei gleichem Auftrag an Fixierungsmaterial, eine besonders starke Fixierung der Kreuzungsstellen erreicht wird.
  • Das erfindungsgemäße Gittergewebe ist insbesondere zum Bewehren von Platten und Schichten bestimmt, die sich aus Sand, Kies und einem Bindemittel, wie Bitumen, Kunststoff oder Zement, zusammensetzen. Zum Bewehren von bitumengebundenen Platten und Schichten dient vorteilhafterweise ein Gittergewebe, dessen tragende Kett- und Schußfaden aus einem schrumpffähigen Material, nämlich Polyester, bestehen und dessen Maschenweite über 20 mm beträgt. Bei aus Polyesterfäden bestehendem Gittergewebe, das beim Aufbringen der heißen, bitumengebundenen Oberschicht schrumpft und damit eine Vorspannung erhält, sollte mindestens ein Kettfaden einer Kettfaden- gruppe und mindestens ein Schußfaden einer Schußfadengruppe eine Fadenstärke von mindestens 4000 Denier aufweisen. Der Dreherfaden sollte eine Stärke von mindestens 1000 Denier aufweisen. Diese Polyesterfäden haben eine Zugfestigkeit von ca. 7g/den.
  • Ein weitmaschiges Gittergewebe aus Aramidfäden hat wegen der hohen Zugfestigkeit von ca. 22 g/den. den Vorteil, daß die Kett- und Schußfäden erheblich dünner sein können als bei einem Gittergewebe aus Polyesterfäden. Mindestens ein Faden jeder Kettfadengruppe und jeder Schußfadengruppe sollte eine Garnstärke von mindestens 1200 Denier haben. Ein Gittergewebe aus Aramidfäden hat aber den Nachteil, daß eine Vorspannung des Gittergewebes durch das Aufbringen einer heißen Deckschicht nicht erreicht wird, weil die Aramidfäden nicht schrumpffähig sind. Gittergewebe aus Aramidfäden sind insbesondere zum Bewehren von Betonplatten, Betonschichten, Estrich, Spritzbetonschichten und dergleichen geeinget. Derartige Gittergewebe haben eine gute Alkalienbeständigkeit. Sie können zusätzlich mit einem eine gegenüber Beton gute Haftung bewirkenden und gegen Alkalien beständigen Haftmittel ausgerüstet sein.
  • Diese Gittergewebe können auch unter Vorspannungldie beispielsweise mittels eines Spannrahmens aufgebracht wird, in eine Betonschicht eingebracht werden.
  • In der folgenden Beschreibung werden Ausführungsbeispiele der Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt Fig. 1 eine Draufsicht auf einen Ausschnitt eines Gittergewebes nach der Erfindung im Maßstab 1 : 1, Fig. 2 bis 7 stark vergrößerte Teilansichten des neuen Gittergewebes.
  • Das in Fig. 1 dargestellte Gittergewebe zum Bewehren von Deckwerken, die mittels Bitumen, Kunststoff, Zement oder dergleichen gebunden sind, weist Kettfa- fadengruppen 1 und Schußfadengruppen 2 auf, die sich jeweils nur aus zwei relativ starken Kettfäden 3,4 und Schußfäden 6,7 zusammensetzen. Weil bei dieser geringen Fadenzahl je Kett- und Schußfadengruppe 1,2 eine Verwebung an den Kreuzungsstellen von Kettfäden und Schußfäden nicht möglich ist, sind die beiden Kettfäden 3,4 Dreherfäden, die je Masche sich mindestens einmal kreuzen.
  • Wie Fig. 2 zeigt, kann anstelle von zwei Schußfäden je Masche auch ein dicker Schußfaden 8 vorgesehen sein, dessen Qurschnitt entsprechend größer ist. Jeden Schußfaden 8 kann ein Schmelzfaden 9 zugegeben sein, der bei Durchlaufen einer Heizeinrichtung schmilzt und eine Schmelzverbindung zwischen den Schuß- und Kettfäden des Gewebes herstellt. Jeder Kettfadengruppe 1 oder Schußfadengruppe 2 kann auch ein Bremsfaden beigegeben sein, dessen Oberfläche aus einem gut haftenden Material besteht. Der Bremsfaden kann, wie Fig. 3 zeigt, eine Hülle 10 aus elastischem Kunststoff, wie Neoprene, Vulkolan, PVC oder dergleichen sein, welche einen Kett- oder Schußfaden umgibt. Die Hülle 10 hat keine tragende Funktion und dient nur dazu, ein Verrutschen der sich kreuzenden Fäden nach dem Weben und vor dem Behandeln mit einem Haftmittel zu verhindern.
  • Lichte Maschenweiten des Gittergewebes von über 50 mm sind ohne weiteres möglich, wenn die Dreherfäden 3", 4" der Kettfadengruppe 1 - so wie in den Fig. 3 und 5 gezeigt - als Volldreher ausgebildet sind und je Masche mehrfach umeinander oder um einen gerade verlaufenden, dicken Kettfaden 5 gedreht sind.
  • Eine gute Fixierung einzelner, dicker Schußfäden 8 an dicke Kettfäden 5 ist auch möglich, wenn jede Kettfadengruppe 1. zwei Halbdreherfäden 3', 4' aufweist, die - wie Fig. 4 zeigt - in Gegenphase zueinander verlaufen.
  • Gemäß Fig. 5 können die Kettfadengruppen aus jeweils einem Dicken Kettfaden 5 und einem diesen umwin- denden Volldreherfaden 4" bestehen. Der relativ dicke Einzel-Schußfaden 8 kann zur besseren Haftung an dem Kettfaden 5 mit Flocken 11 versehen sein. Diese Flocken 11 können zum Beispiel 0,3 mm bis 1,2 mm lang und in solcher Dichte angeordnet und so steif sein, daß sie ein Verrutschen der Kett- und Schußfäden verhindern, bis diese Fäden durch die Behandlung mit einem Haftmittel gegenseitig fixiert sind. Der einen beflockten Faden kreuzende Faden drückt sich in die Flocken des beflockten Fadens ein und wird dadurch gehalten. Die Flocken 11 haben aber auch den Vorteil, daß an ihnen eine größere Menge der Appretur haften bleibt und damit dem mit Haftmitteln behandelten Gittergewebe eine grössere Steifigkeit verleiht, was für das Verlegen des Gittergewebes auf die untere Schicht einer zu bewehrenden Straßendecke vorteilhaft ist. Schließlich führen diese Flocken 11 auch eine bessere Verbindung und Haftung der Fäden mit bituminösem Material herbei. Da beflockte Fäden ein relativ großes Volumen einnehmen und von dem zu bewehrenden bitumengebundenen Material mehr oder weniger stark zusammengequetscht werden, wird eine sehr gute Haftung der beflockten Fäden im bitumengebundenen Material erreicht, so daß vom Gittergewebe, das unter Verwendung beflockter Kett- und/oder Schuß fäden hergestellt worden ist, große Kräfte aufgenommen werden können.
  • Fig. 6 zeigt ein Gittergewebe, dessen Kettfadengruppe 1 aus zwei gleich starken, geradlinig verlaufenden Kettfäden 13,14 und einem etwas dünneren, als Halbdreher ausgebildeten Dreherfaden 3' zusammengesetzt sind.
  • Die Schußfadengruppen 2 bestehen jeweils aus drei Fäden 6, 7 und 15, die als Bündel eingeschossen sind.
  • Das Gittergewebe nach Fig. 7 weist eine Kettfadengruppe auf, die weitgehend der Kettfadengruppe des Gittergewebes nach Fig. 6 entspricht, jedoch ist die Garnstärke des Dreherfadens 3' stärker und entspricht der Garnstärke der beiden anderen Kettfäden 13, 14. Durch die größere Garnstärke des Dreherfadens 3' wird der Verlauf der Kettfäden 13, 14 leicht verändert. Die Kettfäden 13, 14 verlaufen nicht wie in Fig. 6 geradlinig, sondern mit schwacher Neigung zickzackförmig in Gegenphase zum Dreherfaden 3'.
  • r Bezugszeichenliste 1 Kettfadengruppe 2 Schußfadengruppe 3 Kettfaden (Volldreher) 4 Kettfaden (Volldreher) 3' Kettfaden (Halbdreher) 4' Kettfaden (Halbdreher) 3" Kettfaden (Volldreher) 4" Kettfaden (Volldreher) 5 dicker Kettfaden 6 Schuß faden einer Gruppe 7 Schuß faden einer Gruppe 8 dicker Schuß faden 9 Schmelz faden 10 Bremshülle 11 Flocken 13 Kettfaden 14 Kettfaden 15 Schußfaden einer Gruppe Leerseite

Claims (13)

  1. PATENTANSPRUCHE 1. Weitmaschiges, mit Haftmitteln behandeltes Gittergewebe, insbesondere zum Bewehren von Platten und Schichten, bei dem jede Kettfadengruppe von der benachbarten Kettfadengruppe einen Abstand von mindestens 10 mm hat und jede Kettfadengruppe einen Dreherfaden aufweist, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Kettfadengruppe (1) sich aus höchstens drei Kettfäden (3, 4, 3', 4', 3", 4", 5, 13, 14), von denen mindestens einer ein Dreherfaden (3, 4, 3', 4', 3", 4") ist, zusammensetzt und die Schußfäden (6, 7, 8, 15) die Kettfadengruppe (1) einzeln oder in Gruppen von höchstens drei Fäden kreuzen und die Schußfäden (6« 7, 8, 15) mittels der Dreherfäden (3, 4, 3', 4', 3", 4") an den Kettfäden gehalten und in ihrer Lage zu den Kettfäden fixiert sind.
  2. 2. Gittergewebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kettfadengruppe (1) von nur zwei gleich starken, in Gegenphase verlaufenden Dreherfäden (3, 4, 3', 4', 3", 4") gebildet sind, die sich je Masche mindestens einmal kreuzen.
  3. 3. Gittergewebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kettfadengruppen:(1) sich zusammensetzen aus einem dicken Kettfaden (5) und mindestens einem dünneren Dreherfaden (3t, 4', 4").
  4. 4. Gittergewebe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Dreherfäden (3', 4') in Gegenphase verlaufend symmetrisch zum dickeren Kettfaden (5) angeordnet sind.
  5. 5. Gittergewebe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Dreherfaden (4") den dickeren Kettfaden (5) je Masche mehrfach kreuzt.
  6. 6. Gittergewebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kettfadengruppe (1) sich aus zwei gleich starken volldrehenden Dreherfäden (3", 4") zusammensetzt, die sich je Masche mehrfach umwinden.
  7. 7. Gittergewebe nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Kettfadengruppe (1) oder beziehungsweise und jeder Schußfadengruppe (2) ein Schmelzfaden (9) beigefügt ist.
  8. 8. Gittergewebe nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Faden einer Kettfadengruppe (1) oder beziehungsweise und mindestens ein Schußfaden (6,7,8) einer Schußfadengruppe (2) eine Hülle (110) aus gut haftendem elastischen Kunsstoff-Material, zum Beispiel aus Vulkolan oder Neoprene, aufweist.
  9. 9. Gittergewebe nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Kettfaden einer Kettfadengruppe (1) oder beziehungsweise und mindestens ein Schußfaden (8) einer Schußfadengruppe (2) mit Flocken (11) versehen sind.
  10. 10. Gittergewebe nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch~gekennzeichnet, daß mindestens ein Kettfaden einer Kettfadengruppe (1) oder beziehungsweise und mindestens ein Schußfaden (8) einer Schußfadengruppe (2) ein röhrenartiger Faden beziehungsweise ein Hohl faden aus elastischem, guthaftenden Kunststoffmaterial ist.
  11. Gittergewebe aus schrumpffähigen Polyester-Fäden zum Bewehren von insbesondere bitumengebundenen Platten und Schichten nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Kettfaden (3, 4, 3', 4', 3", 4", 5, 13, 14) einer Kettfadengruppe (1) und mindestens ein Schußfaden (6, 7, 8, 15) einer Schußfadengruppe (2) eine Fadenstärke von mindestens 4000 Denier aufweisen.
  12. 12. Gittergewebe zum Bewehren von insbesondere zementgebundenen Platten und Schichten nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Fäden der Kettfadengruppe (1) und der Schußfadengruppe (2) aus Aramid bestehen.
  13. 13. Gittergewebe nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Kettfaden (3,4, 3', 4', 3", 4", 5, 13, 14) einer Kettfadengruppe (1) und mindestens ein Schußfaden (6, 7, 8, 15) einer Schußfadengruppe (2) eine Fadenstärke von mindestens 1200 Denier aufweisen.
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