DE3118769A1 - Feuerschutzabschluss im zuge von bahngebundenen foerderanlagen - Google Patents
Feuerschutzabschluss im zuge von bahngebundenen foerderanlagenInfo
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Description
- Titel: Feuerschutzabschluß im Zuge von
- bahngebundenen Förderanlagen Die Erfindung betrifft einen Feuerschutzabschluß im Zuge von bahngebundenen Förderanlogen, insbesondere Einschienen- und Einschienenhängebahnen in Wänden und Decken.
- Die bisher bekanntgewordenen und den behördlichen Zulassungsbestimmungen entsprechenden Feuerschutzabschlüsse im Zuge von bahngebundenen Förderanlagen in Wänden und Decken bestehen im allgemeinen aus einem feuerbeständigen Schieberblatt mit dem Rahmen und der Schließvorrichtung für den Gefahrenfall. Die bekannten Abschlüsse dieser Art werden im allgemeinen für den Förderbetrieb mit einem Motor angetrieben. Abschlüsse,bei denen Teile der Förderbahn durch die Wand- bzw. Deckenöffnung hindurchlaufen, sind dabei mit einem feuer- oder brandbestundigen Klappstück versehen. Die Schließrichtung des Schieberblattes ist bei den bekannten Wandabschlüssen senkrecht von oben nach unten oder horizontal, bei Deckenabschlüssen beliebig unterhalb und oberhalb der Decke. Wesentlich ist dabei, daß die Förderbahn im Bereich des Schieberblattes beim Schließvorgang vollständig unterbrochen sein muß.
- Die vorbekannten Feuerschutzabschlüsse weisen jedoch den Nachteil auf, daß die zur Wand bzw. Decke zu- und davon abführenden Schienen des Bahnsystems im wesentlichen im rechten Winkel zur Wand bzw. Decke verlaufen müssen. Außerdem ist das hermetische Abdichten durch das Hinein- bzw. Herausklappen des Schienenstückes sehr aufwendig zu realisieren. Ferner sind die bekannten Abschlpsse in mindestens einer Stellung brandtechnisch gesehen offen.
- Der im Anspruch 1 angegebenen Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Feuerschutzabschluß im Zuge von bahngebundenen Förderanlagen, insbesondere Einschienen- und Einschienenhängebahnen in Wänden und Decken,zu schaffen, welcher die Nachteile der bekannten Einrichtungen dieser Art nicht aufweist und bei dem auch im Falle von Funktionsstörungen jeweils ein sicherer Abschluß gegen Feuer und Rauch in dem Brandobschnitt gewährleistet ist.
- Mit dem Feuerschutzabschluß gemäB der Erfindung wird ferner der wesentliche Vorteil erreicht, daß die zu- und abführenden Schienenteile der Bahn in jedem beliebigen Winkel zur Brandwand bzw. Branddecke im Gegensatz zu den bisher bekannten schieberartigen Abschlüssen verlaufen und auch die Wand oder Decke in beliebigem Winkel durchqueren können.
- Weitere vorteilhafte Ausbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben. Mit der Ausgestaltung des Feuerschutzabschlusses gemäß Anspruch 2 wird erreicht, daß eine vollständige Abdichtung zwischen dem Zylinder und dem Rahmen erzielt wird, ohne daß die Abdichtung den Zylindermantel berühren muß. Die Drehachse des Zylinders kann dabei mittig in der Brandwand bzw. -decke oder entsprechend der Anordnung an beliebiger Stelle angeordnet sein.
- Mit der Ausgestaltung des Feuerschutzabschlusses gemäß Anspruch 3 wird der Vorteil erzielt, daß der Zylinder in jeder Drehstellung den Brandabschnitt geschlossen holt. Damit kann im Falle von Funktionsstörungen nie der Zustand auftreten, daß der Brandabschnitt Feuer oder Rauchgase durchläßt. Eine Notstromversorgung sowie mechanische Potentiale zum Schließen können entfallen. Ferner ist kein Freifahren des Brandabschnittes erforderlich.
- Anhand der Zeichnung soll am Beispiel einer bevorzugten Ausfuhrungsform der Gegenstand der Erfindung näher erläutert werden.
- In der Zeichnung zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht auf den Feuerschutzabschluß gemäß der Erfindung Fig. 2 zeigt eine Draufsicht mit Teilschnitt des Feuerschutzabschlusses gemäß Fig. 1.
- Wie sich aus der Zeichnung ergibt, ist in einer Öffnung einer Wand 1 ein Metallrahmen 2 eingesetzt, in dem ein oben und unten geschlossener, aus einem feuerbeständigen Material bestehender Hohlzylinder 3 drehbar gelagert eingesetzt ist. Der Hohlzylinder 3 kann durch einen Elektromotor 4 in Umdrehung versetzt werden.
- Im Bereich des äußeren Mantels weist der Hohlzylinder 3 eine Öffnung 5 auf, von welcher radial nach innen zwei Fahrschienenabschnitte bzw.
- Gleisstücke 6, 7 verlaufen.
- Zur Abdichtung des Hohlzylinders 3 auf seinem Umfang ist im Rahmen 2 eine Dichtung 8 eingesetzt; die, wie bei 8' dargestellt, etwas verbreitert ist. Die Dichtung berührt im dargesteLlten Beispiel den Zylindermantel nicht.
- Die Drehachse 9 des Hohlzylinders 3 sitzt mittig in der Brandwand 1.
- Sie kann aber auch an anderer Stelle angeordnet sein.
- Die gesamte Anordnung des Hohlzylinders 3 und Rahmens 2 ist dabei so getroffen, daß die Fahrschienenabschnitte oder Gleisstücke 6 und 7 im Innern des Hohlzylinders 3 in gerader Ausrichtung mit den an- und abführenden Schienenteilen 10, 11 bzw. 10', 11' ausgerichtet werden können. In der in Fig. 2 dargestellten Stellung des Hohlzylinders 1 ist der Schienenabschnitt 6 im Innern des Hohlzylinders 1 mit der Bahnschiene 11 und der Schienenabschnitt 7 mit der Bahnschiene 10 des Schienenbahnsystems geradlinig ausgerichtet.
- In dieser Stellung kann beispielsweise ein Fahrwerk 12,aus einem Brandabschnitt kommend,über den Schienenteil 10 auf den Fahrschienenabschnitt 7 (Fig. 1) in das Innere des Hohlzylinders 3 einfahren.
- Anschließend wird durch den Motor 4 der Hohlzylinder 1 mit dem darin 0 befindlichen Fahrwerk 12 um 180 links herumgedreht, so daß das Fahrwerk nunmehr aus dem Hohlzylinder 1 durch die Öffnung 5 auf den Schienenteil 10' in dem anderen Brandabschnitt fahren kann.
- In dieser Stellung kann dann ein Fahrwerk, das auf dem Schienenteil 11' ankommt,auf den Fahrschienenabschnitt 6 in das Innere des Hohlzylinders 3 einfahren,und nach erneuter Drehung des genannten Hohlzylinders um 1800 kann das Fahrwerk wieder aus dem Hohlzylinder heraus auf den Schienenteil 11 des Bahnsystems fahren.
- Nach einer besonderen Ausführungsform des Feuerschutzabschlusses gemäß der Erfindung kann die Breite b der Öffnung 5 des Hohlzylinders 1 kleiner als die Breite a der Dichtung 8' gewählt werden, so daß in der Stellung, in welcher die Öffnung 5 dem Dichtungsteil 8' gegenüberliegt, der Innnenraum des Hohlzylinders völlig abgeschlossen werden kann.
- Ein sicherer Abschluß gegen Brandeinwirkung ist aber auch dann gewährleistet , wenn im Falle einer Störung der Zylinder in einer beliebigen Drehstellung stehen-bleibt, da er selbst die Abdichtung der beiden Brandabschnitte voneinander gewährleistet. Damit kann im Falle von Funktionsstörungen nie der Zustand auftreten, daß der Brandabschnitt Feuer oder Rauchgase durchläßt. Eine Notstromversorgung kann dabei entfallen.
- Wie sich aus Fig, 2 ferner ergibt, können die Schienenteile 10, 11 bzw.
- 10', 11' in beliebigem Winkel zur Brandwand 1 verlaufen. Es ist sogar denkbar, daß auch die Schienenteile 10, 11 gegenüber den Schienenteilen 10', 11' in einem Winkel zueinander verlaufen, wobei der FeuerschutzabschluB dann auch noch die Wirkung einer Drehscheibe ausüben kann.
Claims (3)
- PATENTANSPRUCHE 1. Feuerschutzabschluß im Zuge von bahngebundenen Förderanlagen, insbesondere Einschienen- und Einschienenhängebahnen in Wänden und Decken, d a d u r c h g e k e n n z e i-c h n e t , daß in einem in einem Wand- oder Deckendurchbruch angeordneten Rahmen (2) ein an der Ober-und Unterseite geschlossener, aus feuerbeständigem Material bestehender Hohizylinder (3) um eine Langsachse (9), von einem Elektromotor 4 (t) oder anderen Antrieben angetrieben, drehbar gelagert ist und der Hohlzylinder (3) im Bereich seines Mantels eine Öffnung (5) aufweist, von welcher radial in den Innenraum des Hohlzylinders ein oder mehrere Fahrschienenabschnitte oder Gleisstücke (6, 7) verlaufen, die durch Drehung des Hohlzylinders (1) mit den zur Wand oder Decke verlaufenden Schienenteilen(10, 10' bzw 11, 11') des Bahnschienensystems derart ausrichtbar sind, daß ein oder mehrere Fahrwerke (12) in den Innenraum des Hohlzylinders ganz eingefahren und nach Drehung des Hohlzylinders (3) und Ausrichtung der Fahrschienenabschnitte (6, 7) mit den Schienenstücken des Bahnschienensystems auf der anderen Seite wieder aus dem Hohlzylinder herausgefahren werden können.
- 2. Feuerschutzabschluß nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß zur Abdichtung des Hohlzylinders auf -dem Rahmen (2) an der Innenseite feuerbeständige Dichtungen (8) angeordnet sind, die den Mantel des Hohlzylinders berühren oder nicht berühren können.
- 3. Feuerschutzabschluß nach Anspruch 1 und 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Breite (b) der Öffnung (5) des Hohlzylinders (3) kleiner ist als die Breite (a) der Dichtung (8') im Rahmen (2), damit Dichtigkeit in jeder Winkelstellung erreicht werden kann.
Priority Applications (2)
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Cited By (1)
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-
1981
- 1981-05-12 DE DE19813118769 patent/DE3118769C2/de not_active Expired
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| NICHTS-ERMITTELT * |
Cited By (2)
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|---|---|---|---|---|
| WO2021058434A1 (en) * | 2019-09-25 | 2021-04-01 | Autostore Technology AS | An automated storage and retrieval system with a vehicle pen |
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Also Published As
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