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DE3118002A1 - "verfahren zum einbau einer nabe auf einer achse" - Google Patents

"verfahren zum einbau einer nabe auf einer achse"

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Publication number
DE3118002A1
DE3118002A1 DE19813118002 DE3118002A DE3118002A1 DE 3118002 A1 DE3118002 A1 DE 3118002A1 DE 19813118002 DE19813118002 DE 19813118002 DE 3118002 A DE3118002 A DE 3118002A DE 3118002 A1 DE3118002 A1 DE 3118002A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hub
ring
plain
bore
spacer ring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19813118002
Other languages
English (en)
Inventor
Manfred Brandenstein
Armin Olschewski
Lothar Walter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SKF GmbH
Original Assignee
SKF Kugellagerfabriken GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SKF Kugellagerfabriken GmbH filed Critical SKF Kugellagerfabriken GmbH
Priority to DE19813118002 priority Critical patent/DE3118002A1/de
Publication of DE3118002A1 publication Critical patent/DE3118002A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C19/00Bearings with rolling contact, for exclusively rotary movement
    • F16C19/54Systems consisting of a plurality of bearings with rolling friction
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B27/00Hubs
    • B60B27/02Hubs adapted to be rotatably arranged on axle
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C13/00Rolls, drums, discs, or the like; Bearings or mountings therefor
    • F16C13/006Guiding rollers, wheels or the like, formed by or on the outer element of a single bearing or bearing unit, e.g. two adjacent bearings, whose ratio of length to diameter is generally less than one
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C35/00Rigid support of bearing units; Housings, e.g. caps, covers
    • F16C35/04Rigid support of bearing units; Housings, e.g. caps, covers in the case of ball or roller bearings
    • F16C35/06Mounting or dismounting of ball or roller bearings; Fixing them onto shaft or in housing
    • F16C35/061Mounting or dismounting of ball or roller bearings; Fixing them onto shaft or in housing mounting a plurality of bearings side by side
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D1/00Couplings for rigidly connecting two coaxial shafts or other movable machine elements
    • F16D1/06Couplings for rigidly connecting two coaxial shafts or other movable machine elements for attachment of a member on a shaft or on a shaft-end

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rolling Contact Bearings (AREA)
  • Mounting Of Bearings Or Others (AREA)

Description

  • Verfahren zum Einbau einer Nabe
  • auf einer Achse Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Einbau einer Nabe auf einer Achse mit dem im Oberbegriff des Hauptanspruches aufgeführten Merkmalen.
  • Es ist ein Verfahren zum Einbau der Nabe einer Laufrolle auf einer Achse bekannt, bei dem die Nabe getrennt vom Abstandsring aus elastischem Werkstoff hergestellt und anschließend auf der Achse eingebaut wird (US-PS 4 135 763).
  • Bei diesem bekannten Verfahren muß jede Nabe vor ihrem Einbau mit dem zugehörigen losen Abstandsring gepaart werden, so daß der Einbau der Nabe auf der Achse recht umständlich ist. Insbesondere lassen sich Nabe und Achse nicht ohne weiteres spielfrei einbauen, weil durch den elastischen Abstandsring eine gegenseitige axiale Verschiebungsmöglichkeit auf der Achse besteht. Diese gegenseitige Verschiebungsmöglichkeit ist in vielen Fällen unerwünscht.
  • Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht darin, ein Verfahren zum Einbau einer Nabe auf einer Achse der genannten Art zu schaffen, welches besonders einfach und sicher angewendet werden kann und bei dem die auf der Achse koaxial sitzenden Gleit- oder Wälzlager in einem bestimmten Abstand voneinander gehalten sind.
  • Mit der in Anspruch 1 gekennzeichneten Erfindung wird erreicht, daß sowohl die Nabe als auch der Abstandsring in einer einzigen Gieß- bzw. Preßform hergestellt werden. Auf diese Weise bestehen die Nabe und der Abstandsring aus einem einheitlichen Werkstoff und haben außerdem äußerst genaue gegenseitige Toleranzen und Abmessungen.
  • Der Werkstoff kann relativ hart sein, weil die gegenseitigen Maßabweichungen von Nabe und Abstandsring sehr klein sind, also durch Elastizität der Nabe oder des Abstandsringes beim Einbau der Nabe auf der Achse nicht ausgeglichen werden müssen. Die Gleit- oder Wälzlager werden somit mit geringem gegenseitigen Axialspiel oder ohne Axialspiel in der Nabe und auf der Achse festgehalten. Da der Abstandsring erst während des Einbaus der Nabe auf der Achse von der Nabe losgebrochen wird, fällt der Arbeitsgang des Paarens von Nabe und Abstandsring beim Einbau weg. Auf diese Weise kann der Einbau wesentlich vereinfacht werden, so daß sich automatische Montagemaschinen verwenden lassen.
  • Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
  • Mit der Maßnahme nach Anspruch 2 wird erreicht, daß die Innenringe der in der Nabe axial eingeschobenen Gleit-oder Wälzlager bei ihren gegenseitigen Andrücken auf der Achse gleitend verschoben und gleichzeitig zentrisch zueinander geführt werden.
  • Während des Einsteckens der Achse in die Bohrungen der Gleit- oder Wälzlager und des Abstandsringes brauchen keine besonderen Haltewerkzeuge für den zunächst mit der Nabe verbundenen Abstandsring verwendet zu werden. Der Abstandsring wird also zentrisch zu den Gleit- oder Wälzlagern gehalten, so daß die Achse ungehindert in die ausgerichteten Bohrungen von Innenring und Abstandsring eingeschoben werden kann.
  • Mit der Maßnahme nach Anspruch 3 wird der Vorteil erzielt, daß keine zusätzlichen Halteelemente, z. B.
  • Schrauben oder dgl., vorgesehen werden müssen, um die Außenringe in der Nabe spielfrei festzuhalten.
  • Die zusätzliche Maßnahme nach Anspruch 4 bewirkt, daß sich der Einbau der Nabe auf der Achse vereinfacht, weil beim gegenseitigen axialen Einschieben der beiden Gleit- oder Wälzlager mit zugehörigem Außen- und Innenring lediglich am Innenring bzw. Außenring dieser Gleit-oder Wälzlager axial angedrückt werden muß.
  • Der Einbau der Nabe kann ohne teure Einbauwerkzeuge vorgenommen werden. Dabei wird mit der zusätzlichen Maßnahme nach Anspruch 5 ein besonders schneller Einbau der Nabe auf der Achse verwirklicht.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren zum Einbau einer Nabe auf einer Achse wird in der nachfolgenden Beschreibung zweier Anwendungsbeispiele, die in den Zeichnungen dargestellt sind, näher erläutert.
  • Es zeigen: Fig. 1 einen Längsschnitt durch einen integrierten Rohling nach dem gegenseitigen axialen Einschieben zweier Wälzlager mit zugehörigem Außen- und Innenring in.die Bohrung der Nabe des Rohlings, Fig. 2 einen Länqsschnitt durch den in Fig. 1 dargestellten Rohling nach dem axialen Einstecken der Achse in die Bohrung der Innenringe der beiden Wälzlager und des Abstandsringes, Fig. 3 einen Längsschnitt durch die in Fig. 1 und 2 dargestellte Nabe nach dem Befestigen der beiden Innen ringe des Wälzlagers und des Abstandsringes auf der Achse, Fig. 4 einen Längsschnitt durch die in Fig. 1, 2 und 3 dargestellte Nabe nach dem Gießen eines äusseren Ringes um die Nabe und um den äußeren Abschnitt der Außenringe der beiden Wälzlager, Fig. 5 einen Längsschnitt durch einen integrierten Rohling nach dem gegenseitigen axialen Einschieben zweier kugeliger Gleitlager mit zugehörigem Außen- und Innenring in die Bohrung der Nabe des Rohlings und Fig. 6 einen Längsschnitt durch die in Fig. 5 dargestellte Nabe nach dem gegenseitigen axialen Einschieben der beiden kugeligen Gleitlager mit zugehörigem Außen- und Innenring in die Nabe.
  • Mit 1 ist in den Fig. 1 bis 4 eine Nabe bezeichnet, in deren Bohrung zwei Wälzlager 2,3 koaxial zueinander sitzen, die im vorliegenden Fall als normale Rillenkugellager ausgebildet sind. Jedes Wälzlager 2,3 besitzt einen Außenring 4, einen Innenring 5 und dazwischen umlaufende, kugelige Wälzkörper 6.
  • Im eingebauten Zustand der Nabe 1, siehe Fig. 4, ist diese über die Wälzlager 2,3 auf der Achse 7 gelagert, wobei die.beiden Außenringe 4 durch einen zwischen diesen in der Nabe 1 angeordneten Schulterabschnitt 8 und die beiden Innenringe 5 vom Abstandsring 9 im Abstand voneinander gehalten werden. Das in der Zeichnung obere Wälzlager 2 wird auf der äußeren Stirnfläche 10 seines Innenringes 5 an einem radialen Absatz 11 der.Achse 7 axial festgehalten und gestützt. An ihrem unteren Ende hat die Achse 7 einen Gewindeabschnitt 12, auf dem die Mutter 13 aufgeschraubt ist. Das in der Zeichnung untere Wälzlager 3 ist durch die auf die Achse 7 aufgeschraubte Mutter 13, welche auf der äußeren Stirnfläche .14 des Innenringes 5 anliegt, axial auf der Achse 7 festgehalten.
  • Zwischen den Innenringen 5 der beiden Wälzlager 2,3 sitzt der Abstandsring 9 auf der Achse 7, welcher die beiden Innenringe 5 im vorgeschriebenen Abstand voneinander auf der Achse 7 hält, so daß die Wälzlager 2,3 spielfrei oder mit geringem gegenseitigen Spiel auf der Achse 7 gehalten sind.
  • Bei jedem der beiden Wälzlager 2,3 ist der Innenring 5 über die beiden Seitenflächen 15 einer rillenförmigen Laufbahn mit gegenseitigen Seitenflächen 16 der rillenförmigen Laufbahn des zugehörigen Außenringes 4 kraftschlüssig verbunden. Auf diese Weise können die zwischen den Laufbahnen laufenden Wälzkörper 17 eine axial gerichtete Kraft übertragen. Der Innenring 5 und der Außenring 4 der beiden Wälzlager 2,3 kann also auf dem zugehörigen Außenring 4 bzw. Innenring 5 nach beiden Richtungen eine Axialkraft übertragen.
  • Zum Einbau der Nabe 1 auf die Achse 7 wird zunachst ein integraler Rohling 18 aus Gieß- oder Preßwerkstoff, z.
  • B. Kunststoff, gegossen oder gepreßt. Der Rohling 18 besteht aus der Nabe 1, mit dem Schulterabschnitt 8, dem Abstandsring 9 und dem zwischen Schulterabschnitt 8 und konzentrisch dazu angeordneten Abstandsring 9 liegenden, abbrechbaren, radialen Verbindungsabschnitt 19. Beim Gießen oder Pressen des integralen Rohlings 18 wird der Abstandsring 9 zum Innenring 5 des in Fig. 1 und 2 dargestellten unteren Wälzlagers 3 gegenüber dem Schulterabschnitt 8 der Nabe 1 axial versetzt angeordnet.
  • Anschließend werden die beiden Wälzlager 2,3 mit zugehörigem Außenring 4 und Innenring 5 in die Bohrung der Nabe gegenseitig axial eingeschoben bis der Innenring 5 des in der Zeichnung unteren Wälzlagers 3 mit seiner inneren Stirnfläche 20 an der hier gegenüberliegenden Stirnfläche 21 des axial versetzt angeordneten Abstandsringes 9 in Berdhrutsg kommt. Dabei kommt auch der Außenring 4 des in den Zeichnungen oberen Wälzlagers 2 an der von dieser Stirnfläche 21 wegweisenden Schulterfläche 22 des Schulterabschnitts 8 zur Anlage.
  • Nun wird die Achse 7 mit ihrem Gewindeabschnitt 12 von oben in die Bohrung der Innenringe 5 der beiden Wälzlager 2,3 und des Abstandsringes 9 axial eingesteckt, bis der Absatz 23 der Achse 7 mit der nach oben weisenden Stirnfläche 10 des oberen Wälzlagers 2 in Berührung kommt (Fig. 2).
  • Alsdann wird der Verbindungsabschnitt 19 des Rohlings 18 abgebrochen. Dieses Abbrechen erfolgt durch gegenseitiges axiales Andrücken des Innenringes 5 des unteren Wälzlagers 3 gegen den Außenring 4 des oberen Wälzlagers 2.
  • Im vorliegenden Fall ergibt sich das Abbrechen des Verbindungsabschnittes 19 durch Drehen einer auf dem Gewindeabschnitt 12 der Achse 7 angeordneten Mutter 13, welche gegen die äußere Stirnfläche 14 des Innenringes 5 des unteren Wälzlagers 3 axial drückt. Dabei wird der Innenring 5 des unteren Wälzlagers 3 mit dem an diesem anliegenden Abstandsring 9 auf der Achse 7 axial verschoben und gleichzeitig der in der Nabe sitzende Aussenring 4 des oberen Wälzlagers 2 über die Wälzkörper 17 und seinen Innenring 5 am Absatz 23 der Achse 7 axial abgestützt.
  • Durch zusätzliches Drehen der Mutter 13 auf der Achse 7 wird der Innenring 5 des unteren Wälzlagers 3 in die Bohrung der Nabe 1 weiter axial eingeschoben. Dabei wird der an diesem Innenring 5 anliegende Abstandsring 9 axial auf der Achse 7 in Richtung des oberen Wälzlagers 2 verschoben, bis dieser am Innenring 5 des oberen Wälzlagers 2 und bis der Außenring 4 des unteren Wälzlagers 3 an der Schulterfläche 24 des Schulterabschnittes 8 zur Anlage kommen. Auf diese Weise ist die Achse 7 in der Bohrung der Innenringe 5 der beiden Wälzlager 2,3 und in der Bohrung des Abstandsringes 9 befestigt und axial festgehalten. Auch sind die Innenringe 5 der beiden Wälzlager 2,3 durch den Abstandsring 9 im vorschriftsmäßigen Abstand voneinander gehalten. Gleichzeitig sind die Außenringe 5 der beiden Wälzlager 2,3 über ihre Wälzkörper 17 und ihre zugehörigen auf der Achse 7 befestigten Innenringe 4 axial in der Bohrung der Nabe 1 festgehalten (Fig. 3).
  • Im vorliegenden Fall wird schließlich ein äußerer Ring 25 um die Nabe 1 und um den äußeren Abschnitt 26 der Außenringe 4 gegossen, der aus verschleißfestem Kunststoff bestehen kann. Dieser äußere Ring 25 umfaßt die Außenringe an ihrer äußeren Kantenrundung 27, so daß diese zusätzlich in der Nabe 1 axial befestigt sind.
  • Der Ring 25 dient als Reifen, so daß ein auf der Achse 7 gelagertes Laufrad gebildet wird (Fig. 4).
  • Fig. 5 zeigt einen Längsschnitt durch einen integrierten Rohling 28 nach dem gegenseitigen axialen Einschieben kugeliger Gleitlager 29,30 mit zugehörigem Außenring 4 und Innenring 5 in die Bohrung der Nabe 1. Der Rohling 28 besitzt einen abbrechbaren radialen Verbindungsabschnitt 19 zwischen dem Schulterabschnitt 8 der Nabe 1 und dem konzentrisch dazu angeordneten Abstandsring 9. Der Innenring 5 des einen Gleitlagers 29 (auf der in der Zeichnung linken Seite) ist am Abstandsring 9 und der Außenring des anderen Gleitlagers 30 (auf der in der Zeichnung rechten Seite) ist über den elastischen Rundschnurring 31 mit dem Schulterabschnitt 8 des Rohlings 28 zur Anlage gekommen.
  • Das anschließende Abbrechen des Verbindungsabschnittes 19 erfolgt durch gegenseitiges Andrücken des Innenringes 5 des einen Gleitlagers 29 gegen den in der Nabe sitzen- den Außenring 4 des anderen Gleitlagers 30. Im vorliegenden Fall wird der Innenring 5 des Gleitlagers 29 durch die gegen den zugehörigen Außenring 4 axial bewegte Montageplatte 32 und die kugelige am Innenring 5 angreifende Gleitfläche des Außenringes 4 axial gegen den Abstandsring 9 gedrückt. Dabei wird durch die an der äußeren Stirnfläche des anderen Gleitlagers 30 anliegende Stützplatte 33 gegengehalten.
  • Durch weiteres axiales Einschieben des einen Gleitlagers 29 mit zugehörigem Außenring 4 und Innenring 5 in die Bohrung der Nabe 1 wird der losgebrochene Abstandsring 9 in der Bohrung der Nabe 1 so lange axial verlagert, bis dieser am Innenring 5 des anderen Wälzlagers 30 zur Anlage kommt (Fig. 6). Der Abstandsring 9 wird dabei durch seine beidseitigen Kragen 34 auf dem Innenring 5 des Gleitlagers 29 bzw. 30 zentriert und radial gehalten.
  • Beim weiteren axialen Einschieben des einen Gleitlagers 29 werden die beiden Gleitlager 29,30 gegenseitig spielfrei in der Nabe 1 eingestellt. Gleichzeitig werden durch die Montageplatte 32 und durch die Stützplatte 33 je eine ringförmige Verstemmungsnut 35 in die gegenüberliegende Seitenfläche der Nabe 1 eingedrückt, so daß die Außenringe 4 beider Gleitlager 29,30 an ihrem äußeren Rand axial festgehalten sind. An ihrem inneren Rand werden die Außenringe 4 der beiden Gleitlager 29,30 über die elastischen Rundschnurringe 31,36 am Schulterabschnitt 8 der Nabe 1 axial festgehalten. Die Kraftwirkungslinien 37 der gegenseitigen kugeligen Gleitflächen der beiden Gleitlager schneiden sich im vorliegenden Fall in einem Punkt auf der Mittellinie der Nabe 1.
  • Zum Befestigen der Achse (nicht gezeigt) in der Boh- rung der Nabe 1 wird diese in die Bohrung der Innenringe 5 der beiden Gleitlager 29,30 und des Abstandsringes 9 hineingesteckt. Der Durchmesser der Achse weist ein Übermaß auf, so daß diese ohne Schrauben einfach durch Preßsitz in den Bohrungen der Innenringe 5 und des Abstandsringes 9 festgehalten ist.
  • Leerseite

Claims (5)

  1. Verfahren zum Einbau einer Nabe auf einer Achse Patentansprüche Verfahren zum Einbau einer Nabe auf einer Achse, wobei die Nabe in mindestens zwei, in der Bohrung der Nabe koaxial sitzenden Gleit- oder Wälzlagern mit je einem Außenring und einem gegenüber dem Außenring rotierenden Innenring auf der Achse gelagert wird und die beiden Außenringe durch einen zwischen diesen in der Nabe angeordneten Schulterabschnitt und die beiden Innenringe durch einen Abstandsring im Abstand voneinander gehalten werden, gekennzeichnet durch - die Verwendung eines durch Gießen oder Pressen hergestellten, die Nabe, den Schulterababschnitt und den Abstandsring aufweisenden Rohlings mit einem abbrechbaren radialen Verbindungsabschnitt zwischen dem Schulterabschnitt der Nabe und dem konzentrisch da-ZU angeordneten Abstandsring, wobei d<'r Abstandsring zum Innenring des einen Gleit- oder Wälzlagers hin gegenüber dem Schulterabschnitt axial versetzt angeordnet wird; - gegenseitiges axiales Einschieben der beiden Gleit- oder Wälzlager mit zugehörigem Außen-und Innenring in die Bohrung der Nabe bis der Innenring des einen Gleit- oder Wälzlagers mit dem Abstandsring und der Außenring des anderen Gleit- oder Wälzlagers mit dem Schulterabschnitt des Rohlings zur Anlage kommen; - Abbrechen des Verbindungsabschnittes zwischen dem Schulterabschnitt und dem Abstandsring des Rohlings durch gegenseitiges axiales Andrücken des Innenrings des einen Gleit- oder Wälzlager gegen den in der Nabe sitzenden Außenring des anderen Gleit- oder Wälzlagers, - weiteres axiales Einschieben des einen Gleit-oder Wälzlagers mit zugehörigem Außen- und Innenring in die Bohrung der Nabe mit entsprechendem axialen Verlagern des Abstandsringes in der Bohrung der Nabe bis der Abstandsring am Innenring des anderen Wälzlagers zur Anlage kommt und - Befestigen der Achse in der Bohrung der Innenringe der beiden Gleit- oder Wälzlager und des Abstandsringes.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem gegenseitigen axialen Einschieben der Gleit-oder Wälzlager in die Bohrung der Nabe die Achse in die Bohrung der Innenringe der beiden Gleit- oder Wälzlager und des Abstandsringes axial eingesteckt wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem weiteren axialen Einschieben des Innenringes des einen Gleit- oder Wälzlagers in die Bohrung der Nabe oder nach dem Befestigen der Achse in der Bohrung der Innenringe der Gleit- oder Wälzlager und des Abstandsringes ein äußerer Ring um die Nabe und um einen äußeren Abschnitt der Außenringe der beiden Gleit- oder Wälzlager zum Befestigen der Außenringe der beiden Gleit- oder Wälzlager in der Nabe gegossen oder gepreßt wird.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 2 und 3, wobei der Innenring bzw. Außenring jedes Gleit- oder Wälzlagers zumindest in der nach innen, in die Bohrung der Nabe weisenden axialen Richtung über seine Gleit-bzw. Wälzlagerfläche mit der gegenseitigen Gleit-bzw. Wälzfläche des zugehörigen Außenringes bzw.
    Innenringes kraftschlüssig verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Abbrechen des Verbindungsabschnittes zwischen dem Schulterabschnitt und dem Abstandsring des Rohlings durch Drehen einer auf der Achse angeordneten, gegen die äußere Stirnfläche des Innenringes des einen Gleit- oder Wälzlagers axial drückende Mutter bei gleichzeitigem axialen Festhalten des Innenringes des anderen Gleit- oder Wälzlagers auf der Achse vorgenommen wird.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß durch das Drehen der Mutter auf der Achse sowohl das weitere Einschieben des Innenringes des einen Gleit- oder Wälzlagers in die Bohrung der Nabe als auch das anschließende Befestigen der Achse in der Bohrung der Innenringe der beiden Gleit- oder Wälzlager und des Abstandsringes vorgenommen wird.
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