DE3117689C2 - Anordnung zur unterbrechungsfreien Stromversorgung von Verbrauchern - Google Patents
Anordnung zur unterbrechungsfreien Stromversorgung von VerbrauchernInfo
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Abstract
Anordnungen zur Stromversorgung, die einen zeitweiligen Ausfall der Versorgungsspannung überbrücken, bestehen aus einer Gleichrichterschaltung, die einen ersten Wechselstrom in einen ersten Ausgangsgleichstrom umwandelt, aus einer Batterie, die einen zweiten Gleichstrom erzeugt, aus einer gesteuerten Gleichrichterschaltung, die einen zweiten Wechselstrom in einen gesteuerten Gleichstrom umwandelt, und aus einer Schaltvorrichtung, welcher der Batteriestrom aufgeschaltet wird und die einen zweiten Ausgangsgleichstrom erzeugt, sobald der erste Wechselstrom ausfällt. Eine solche Stromversorgung soll derart ausgebildet werden, daß sie sich durch eine einfache, wenige Bauteile aufweisende und wirtschaftliche Konstruktion auszeichnet. Dazu wird vorgeschlagen, die Ausgangsanschlüsse der Gleichrichterschaltung zu den Ausgangsanschlüssen der gesteuerten Gleichrichterschaltung und zu der Batterie in Reihe zu schalten, so daß der erste Ausgangsgleichstrom und der gesteuerte Gleichstrom addiert und der Batterie zum Aufladen zugeführt wird.
Description
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur unterbrechungsfreien
Stromversorgung von Verbrauchern mit einer wechselstromgespeisten Gleichrichteranordnung,
deren Ausgangs-Gleichstrom die Versorgung der Verbraucher bewirkt, mit einer zweiten gesteuerten
Gieichrichteranordnung und mit einer vom Versorgungsnetz nachladbaren Batterie, sowie mit einer
Schaltvorrichtung, welche im Falle des Ausfalles des Versorgungsnetzes den Batteriestrom zur Versorgung
freigibt Derartige Anordnungen werden verbreitet für solche Verbraucher eingesetzt bei denen ein auch nur
kurzzeitiger Stromausfall, wie er zwischen dem Ausfall des Versorgungsnetzes und dem Anlassen eines
Notstromaggregates auftritt, untragbar ist
Grundsätzlich sind derartige Anordnungen ab Seite 900 des Electrical Engineering Handbook, Japan,
10. April 1978, und in der Siemens Review XL (1973, Seite 366) beschrieben und anhand der F ij. 1 und 2
veranschaulicht So wird die bekannte, in F i g. 1 dargestellte Anordnung 50.A aus einem durch das
Generatorsymbol 1 dargestellten Versorgungsnetz gespeist und über einen Transformator 2 sowie einen
Gleichrichter 3 wird sm Gleichstrom gewonnen, der
durch eine Drossel 4 und einen Kondensator 5 geglättet einem Wechselrichter 6 zugeführt wird, dessen Ausgang
nochmals eine Drossel 7 und ein Kondensator 8 nachgeordnet sind. Zur durchgehenden Versorgung
auch im Falle eines Netzausfalles ist eine Batterie -9 vorgesehen, die durch eine Ladeschaltung 60/4 stets auf
voller Kapazität gehalten wird: Ausgehend von einem Anschluß 10 wird über einen Transformator 11 ein mit
Thyristoren ausgestattetes Ladegerät 12 gespeist dessen Ladestrom durch eine Drossel 13 geglättet wird.
Eine zweckmäßig mit einem Thyristor ausgestattete Schaltvorrichtung 14 schaltet im Falle eines Stromausfalles
die Batterie 9 an den Ausgang des Gleichrichters 3, so daß der Wechselrichter nunmehr von der Batterie
gespeist wird.
Zur Aufrechterhaltung der Ladung der Batterie 9 ist hier die selbstständige und mit voller Ladeleistung
auszulegende Ladeschaltung 60Λ vorgesehen, die einen relativ hohen Aufwand bedingt, so daß die Anordnung
nach F i g. 1 wirtschaftlich nur gerechtfertigt ist, wenn sie zur unterbrechungsfreien Stromversorgung von
Verbrauchern hoher Leistung auszulegen ist.
Zur unterbrechungsfreien Stromversorgung von Verbrauchern geringerer Leistung wird verbreitet eine
Anordnung nach Abbildung (96a des Electrical Engineering Handbook vorgesehen, derer» Blockschaltbild in
Fig.2 dargestellt ist. Diese Anordnung 50ß wird
wiederum von einem mit dem Generatorsymbol 1 bezeichneten Versorgungsnetz gespeist, und über den
Transformator 21 wird ein Thyristoren aufweisender Gleichrichter 22 beschrieben, der sowohl das Nachladen
der Batterie 9 als auch die Versorgung des Wechselrichters 6 bewirkt Auch hier sind sowohl dem Gleichrichter
22 als auch dem Wechselrichter 6 Drosseln 23 bzw. 7 und Kondensatoren 24 bzw. 8 nachgeordnet Der
Gleichrichter 22 betrieben, der sowohl das Nachladen
Steueranordnung auf, welche durch Einstellen der Zündphase des Thyristors, die vom Gleichrichter
abgegebene Spannung bzw. dessen Strom zu regeln vermag, so daß, je nach dem Ladezustand der Batterie 9,
diese mit konstanter Spannung oder mit konstantem Strom aufladbar ist Da die Batterie 9 gemäß F i g. 2 zur
Pufferung direkt an den Gleichstromkreis geschaltet ist, ergibt sich gegenüber der Anordnung nach Fig. 1 eine
erhebliche Einsparung, da die gesonderte Ladeschaltung 60/1 der Fig. I entfällt und auch auf die
Schaltvorrichtung 14 verziehtet werden kann: allerdings
ergibt sich eine oft unerwünschte Abhängigkeit zwischen der- Lade- und der dem Verbraucher
zugeführten Spannung.
Andererseits ist es erforderlich, zur Erhaltung der Kapazität scwie des Ladezustandes der Batterie diese in
Abständen von bspw. einigen Monaten mit einer sogenannten Ausglcichsspannung aufzuladen, die ge-
genflber der üblichen, bei der Pufferung anliegenden
Spannung um 10 bis 15% erhöht ist. Der Transformator
21 und der Gleichrichter ,22 sind daher so auszulegen,
daß, bspw. durch Verschiebung des Phasenwinkels der Zündung der Thyristoren des Gleichrichters 22, die
Ausgangsspannung von der üblichen Pufferspannung auf die Ausgleichsspannung erhöht werden kann.
Hierfür ist aber auch erforderlich, den Transformator 21 so auszulegen, daß er sowohl bei der üblichen
Pufferspannung als auch bei der höheren Ausgleichs- to spannung und den durch dliese bedingten unterschiedlichen
Zündphasen die !Nennleistung zu bewirken vermag. Die unterschiedlichen Zündphasen wirken sich
darüber hinaus auf die Welligkeit der Ausgangsspannung des Gleichrichters aus, so daß auch sowohl die
Drossel 23 als auch der Kondensator 24 aufwendiger auszulegen sind Damit zeichnet sich zwar die
Anordnung nach Fig.2 gegenüber der nach Fig. 1
dadurch aus, daß eine geringere Anzahl von Komponenten
vorzusehen ist, die verbleibenden Komponenten jedoch bedingen einen erhöhten Aufwand, da bspw. bei
den Siebrnitteln eine Drossel, mit erhöhter In'iaktivitat
einzusetzen ist, die im allgemeinen auch einen erhöhten Gleichstromwiderstand darstellt, und ein Kondensator
höherer Kapazität vorzusehen ist Der für die Nennleistung auszulegende Gleichrichter 22 ist regelbar
auszubilden und hat innerhalb eines weiten Zündphasenbereiches die Nenn- sowie die Ladeleistung aufzubringen.
Die Anmeldung geht daher von der Aufgabe aus, eine Anordnung zur unterbrechungsfreien Stromversorgung
von Verbrauchern der eingangs genannten Gattung zu schaffen, bei der sowohl der Herstellungsaufwand
gegenüber dem bekannter Anordnungen gesenkt als auch der Wirkungsgrad verbessert wird, indem insbe- »5
sondere die im Interesse der Aufrechterhaltung der Kapazität und des Ladezustandes der Batterie aufzubringenden,
zu steuernden bzw. zu regelnden Leistungen abgesenkt werden.
Gelöst wird diese Aufgabe, indem bei der Anordnung nach der vorgegebenen Gattung die Ausgänge der
Gleichrichteranordnung und der gesteuerten Gleichrichteranordnung in Serie geschaltet mit der Batterie
verbunden sind, so daß zur Ladung der Batterie die Summe ihrer Spannungen wirksam ist. Hierdurch wird 4;
erreicht, daß die wesentliche der Anordnung zugeführte Leistung über einen üblichen Transformator und
Gleichrichter zugeführt wird, ohne daß deren Regeibarkeit
erforderlich ist, so daß relativ einfache, kompakte Ausführungen gewählt wvden können. Den Ariforde- ϊ<
> rungen der Ladung der Batterie wird genügt, indem der Ladestrom nur mit einer zusätzlichen Spannung zur
Verfügung gestellt wird, so daß die hierfür vorgesehene gesteuerte Gleichrichteranordnung mit geringer Leistung
ausführbar ist und damit sowohl der Gesamtauf- y>
wand relativ gering als auch der Wirkungsgrad hoch sind, da die aufzubringende geregelte Leistung nur einen
Bruchteil der gesamten Nennleistung ausmacht.
Die Erfindung weiterbildende Merkmale sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet. e>o
Die Erfindung wird nachstehend anhand von Ausführungsbeispielen in Verbindung mit diese darstellenden
Zeichnungen erläutert. Es zeigt hierbei
Fig. 1 ein Blockschaltbild einer Anordnung zur unterbrechungsfreien Stromversorgung von Verbrau- f>5
ehern herkömmlicher Art,
F i g. 2 in gleicher Darstellung eine abgewandelte
bekannte Ausführung.
F i g. 3 das Blockschaltbild einer gemäß der Erfindung ausgebildeten Anordnung, und
F i g. 4 schematisch die Schaltung der Thyristoren der
gesteuerten Gleichrichteranordnung der F i g. 3.
Die erfindungsgemäße Ausführung der Anordnung zur unterbrechungsfreien Stromversorgung von Verbrauchern
ist anhand der Fig.3 erläutert. Auch hjer ist
das Versorgungsnetz durch ein Generatorsymbol 1 dargestellt und einem Transformator 2 aufgeschaltet,
der einen Gleichrichter 3 speist. Die vom GIeichrichter3
abgegebene Gleichspannung wird zur Glättung über eine Drossel 4 geführt und mit einem Kondensator 5
belastet und derart gefiltert dem Wechselrichter 6 zugeführt Die von diesem zu den Verbrauchern
geführte Wechselspannung wird nochmals zur Dämpfung von Oberwellen durch eine Drossel 7 und einen
Kondensator 8 geglättet
Zur Aufrechterhaltung der Kapazität und des Ladezustandes der Batterie 9 ist eine strichpunktiert
eingerahmte Ladeschaltung 6OC vorgesehen, die einen von einem Versorgungsanschluß 31 gespeisten Transformator
32 aufweist, dem eine gesteuerte Gleichrichteranordnung 33 nachgeordnet ist Die Anordnung
der Thyristoren eines solchen gesteuerten Gleichrichters als dreiphasiger Thyristor-Brückengleichrichter
33Λ ist schematisch in F i g. 4 gezeigt Der aus den Thyristoren 331 bis 336 aufgebaute dreiphasige
Thyristor-Brückengleichrichter kann als netzgeführter Stromrichter betrieben werden, wobei e;ne Spannungsbzw. Stromregelung oder -steuerung sowie gegebenenfalls
die Bestimmung der Polarität der abgegebenen Spannung durch Steuerung des Phasenwinkels des
Zündeinsatzes der Thyristoren 331 bis 336 bewirkbar ist Die von der Gleichrichteranordnung 3, von der
gesteuerten Gleichrichteranordnung 33 und von der Batterie 9 bewirkten Spannungen sind in der Fi g. 3 als
Pfeile El bis £3 angedeutet Die Ausgänge der Gleichrichteranordnung 3, der gesteuerten Gleichrichteranordnung
33 und die Anschlußklemmen der Batterie 9 sind hierbei so über eine weitere Drossel 34 in
Reihe geschaltet, daß die Summe der Ausgangsspannungen der beiden Gleichrichteranordnungen an der
Batterie liegt. Der Batterie vorgeordnet ist ein Thyristorschalter 14, der während des normalen
Betriebes nicht leitet; eine in der Zeichnung nicht dargestellte Steuervorrichtung jedoch bewirkt im Falle
des Ausfalles des versorgenden Netzes die Zündung des Thyristors 14, so daß die Batterie 9 in diesem Falle an
den Wechselrichter 6 geschaltet wird.
Der Transformator 2 und die Gleichrichteranordnung 3 sind so ausgelegt, daß die am Ausgange der
Gleichrichteranordnung anstehende Spannung E\ Gleichstromverbrauchern direkt bzw. Wechselstromverbrauchern
über den Wechselrichter 6 zuführbar ist. Zweckmäßig wird hierbei eine Batterie 9 »;ingeseiz;,
deren im Pufferbetrieb auftretende Klemmenspannung E3 die Spannung £1 überschreitet, so daß im Falle
eines Netzausfalles die dem Wechselrichter 6 zugeführte Spannung praktisch nicht abfällt. Der gesteuerte
Gleichrichter ist hierbei so ausgelegt, und seine Thyristoren werden derart gesteuert, daß eine Gleichspannung
in gleicher Richtung wie die des Gieichrichters 3 entsteht. Durch den Serienbetrieb der Gleichrichteranordnung
3 und der gesteuerten Gleichrichteranordnung 33 liegt da'>er die Summe der Spannungen
beider Gleichrichteranordnungen an den Klemmen der Batterie 9 an, und durch einen in der Fig. 3 ebenfalls
nicht dargestellten Regelkreis wird der Zündcinsat/ der
Thyristoren der steuerbaren Glcichrichtcranordming 33
derart geregelt, daß /um ständigen Nachladen der Batterie 9 eine Spannung zur Verfügung steht, die deren
Klemmenspannung £"3 entspricht und einen ausreichenden Ladestrom sichert. Es hat sich jedoch bewahrt,
eine solche Regelvorrichtung umschaltbar auszubilden. so daß die Anfangsaufladung einer frisch eingesetzten
Batterie, nach Ticfentladungen erforderliche Aufladungen sowie Ausgleichsaufladungen mit erhöhter Spannung
durchgeführt werden oder besser, um Überlastungen der Batterie auszuschließen, durch eine Stromregelung
mit hohem für die Batterie noch zugelassenen Strom bewirkt werden. Damit wird während des
Netzbetriebes von der Gleichrichteranordnung 3 nicht nur die von den Verbrauchern, bspw. dem Wechselrichter
6, benötigte Leistung geliefert, sondern gleichzeitig auch noch der wesentliche Ladestrom der Batterie 9
bewirkt. Die durch die vorgesehene Steuer- und Kegeimög'lichfceiten aufwendigere Gieichrichieraiiutunung
33 dagegen ist nur für eine wesentlich geringere Leistung auszulegen, deren Maximalwert sich aus dem
nach Tiefentladungen und für Ausgleichsaufladungen vorgesehenen Strom und der hierbei auftretenden
Differenz zwischen der Klemmenspannung der Batterie 9 und der Ausgangssp»nnung der Gleichrichteranordnung
3 ergibt.
Üblicherweise schwankt die Ausgangsspannung der Gleichrichteranordnung 3. teilweise bedingt durch
Spannungsschwankungen des speisenden Versorgungsnetzes, um ±10% ihres Nennwertes, während die
Klemmenspannung der Batterie 9 zwischen der Ausgleichsladespannung und der bei Tiefentladung sich
ergebenden Spannung um ±20% schwanken kann. Damit aber sind die Elemente der Ladungsanordnung
60Cmaximal nur für 30% jener Leistung auszulegen, für welche die Elemente des Ladegerätes 60/4 der Fig. 1
auszulegen waren, !.".folge der höheren Induktivität des
Transformators 32 ist es auch möglich, auf die Drossel 34 zu verzichten, insbesondere wenn die Streuinduktivität
des Transformators 32 geringfügig erhöht wird.
Es besteht jedoch die Möglichkeit, daß die Ausgangsspannung Ei der Gleichrichteranordnung 3 höher
gewählt wird als die Klemmenspannung £3 der Batterie 9. Auch hier werden die Gleichrichteranordnung 3 und
die gesteuerte Gleichrichteranordnung 33 miteinander und mit der Batterie 9 in Serie geschaltet und die
Summe der Spannungen L I und 1:2 der Gleichrichter
anordnungen der Klemmenspannung E3 der Batterie 9 angepaßt, indem in der steuerbaren Gleichrichteranordnung
ii eine der der Glcichrichteranordnung 3
entgegengerichtete Spannung bewirkt wird, so daß die Summe einen positiven und einen negativen Summanden
enthält und die Spannung der Gleichrichteranordnung 3 auf die Klemmenspannung der Batterie reduziert
ίο wird. Dies kann durch Verschieben des Phasenwinkcls
des Zündeinsatzes der Thyristoren bewirkt werden, so
daß im Bedarfsfalle, bspw. während der Ausgleichsladung,
mit einer 90" unterschreitenden Phasenschiebung der Zündspannung und damit positiver Gleichspannung
ι-, gearbeitet wird, während, bspw. während der normalen
Ladung, die Zündspannung der Thyristoren um mehr als 90° verschoben wird und damit eine negative Spannung
der Gleichrichtcranordnung bewirkt wird, so daß die Spannungen der beiden G!cichrich:cr;::'.ordnüRgen
:o entgegengerichtet sind und die der gesteuerten
Glcichrichteranordnung 33 von der der Gleichrichtcranordnung 3 abzuzieiien ist.
Beim Ausbleiben der Netzspannung fallt die von der Gleichrichteranordnung 3 herrührende Gleichspannung
r, aus, und gleichzeitig wird, wie bereits beschrieben, der
Transistorschalter 14 leitend, so daß die Batterie 9 nunmehr parallel zum Ausgang der Gleichrichteranordnung
3 liegt und deren Funktion übernimmt. Im Bedarfsfalle kann gleichzeitig die steuerbare Gleich-
in richteranordnung 33 abgeschaltet werden. Weiterhin ist
es möglich, die Batterie 9 erst hinter der Drossel 4 und
damit parallel zum Kondensator 5 anzuschalten. Auch die gesteuerte und zu regelnde Gleichrichteranordnung
3 ist nicht auf die mit Fig.4 wiedergegebene
η dreiphasige Thyristor-Gleichrichterbrückenschaltung
33/t beschränkt: es können insbesondere auch andere
netzgeiührte Stromrichter eingesetzt sein, bspw. eine
einphasige Thyristor-Gleichrichterbrückenschaltung.
Es kann auch auf den gesonderten Versorgungsanschluß
31 verzichtet und auch der Transformator 32 an das durch ein Generatorsymbol 1 angedeutete Versorgungsnetz
geschaltet werden. Darüber hinaus ist es auch möglich, zur Versorgung von Gleichstrom Verbrauchern
auf den Wechselrichter 6 zu verzichten und die > Verbraucher direkt dem Kondensator 5 nachzuordnen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (10)
1. Anordnung zur unterbrechungsfreien Stromversorgung von Verbrauchern mit einer wechselstromgespeisten
Gleichrichtenuiordnung, deren
Ausgangs-Gleichstrom die Versorgung der Verbraucher bewirkt, mit einer zweiten gesteuerten
Gleichrichteranordnung und mit einer vom Versorgungsnetz nachladbaren Batterie, sowie mit einer
Schaltvorrichtung, weiche im Falle des Ausfalles des Versorgungsnetzes den Batteriestrom zur Versorgung
freigibt, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgänge der Gleichrichteranordnung (3)
und der gesteuerten Gleichrichteranordnung (33) in Serie geschaltet mit der Batterie (9) verbunden sind, ti
so daß zur Ladung der Batterie die Summe ihrer Spannungen wirksam ist
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Gleichrichteranordnung (3) mindestens eine Diode aufweist
3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß als gesteuerte Gieichrichteranordnung (33) ein netzgeführter, mindestens einen Thyristor
aufweisender Stromrichter vorgesehen ist, der durch Änderungen des Zündzeitpunkt des Thyristors
bezüglich der abzugebenden Spannung, des Stromes und/oder deren Polarität Steuer- bzw. regelbar ist
4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Stromrichter aus einer sechspulsigen
Drehstrom-Brijckengleichrichterschaltung besteht
5. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der Siromrict^er als eine einphasige
Brückengleichrichtersrhaltung ausgeführt ist.
6. Anordnung nach einem ο·τ Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltvorrichtung (14) einen Schalt-Thyristor aufweist.
7. Anordnung nach einem der Ansprüche I bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Gleichrichteranordnung
(3) eine Glättungsschaltung nachgeordnet ist.
8. Anordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Glättungsschaltung eine in Reihe
mit einem Glättungskondensator (5) geschaltete Glättungsdrossel (4) aufweist.
9. Anordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Glättungskondensator (5) zum
Ausgang der gesteuerten Gleichrichteranordnung (33) und der Batterie in Reihe geschaltet ist.
10. Anordnung nach einem der Ansprüche ! bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Anordnung eine
Wechselrichterschaltung (6) nachgeordnet ist, welche den von ihr bewirkten unterbrechungsfreien
Gleichstrom in einen zur Speisung der Verbraucher vorgesehenen Wechselstrom umformt.
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