DE3114209C2 - Axiale Ringdichtung - Google Patents
Axiale RingdichtungInfo
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Abstract
Diese Ringdichtung (28) ist aus einzelnen Ringabschnitten (48) zusammengesetzt, die an ihren Enden mit Stumpfstößen (50) oder Überlappungsstößen (80) durch eine Kaltverbindung zusammenvulkanisiert sind. Die Ringdichtung (28) besteht aus einer Innenwand (56) und einer Außenwand (58) und weist im unteren Randbereich zwischen der Innenwand und der Außenwand eine Zwischenlage (60) auf, durch die die Ringdichtung an ihrem unteren Ende mit einer Nut (62) ausgebildet ist. Die Ringdichtung ist in ihrem oberen Randbereich mit Ösen (54) versehen, mit denen sie an der Tragplatte am Aufbau eines Baggers oder Krans befestigt ist. Das untere, mit der Nut versehene Ende schließt einen am Unterbau des Baggers oder des Kranes angebrachten Ring ein. Dadurch schirmt die Ringdichtung den zwischen Aufbau und Unterbau befindlichen Drehkranz des Drehgestells bzw. Drehtisches ab. ent (23) gedrückt und von einer Stellfläche (34, 35) in Eingriff mit dem Eingri
Description
Die Erfindung betrifft eine axiale Ringdichtung, insbesondere aus einem kaltverbindbaren Material, für
Maschinen mit einem Aufbau, der auf einem Unterbau drehbar gelagert ist.
Derartige Maschinen sind mit Drehgestellen oder Drehtischen ausgestattet, auf dem sich der Oberbau relativ
zum Unterbau drehen kann. Solche bei Baggern oder Kränen zu findende Drehgestelle weisen normalerweise
Kränze aus Rollen oder Kugeln auf. um die Leichtgängigkeit der Drehbewegung des Oberbaus zu
gewährleisten. Der Drehantrieb des Oberbaus kann dabei über Zahnkränze und Ritzel oder über Hydraulikmotoren
erfolgen. Zur Abdichtung des Rollenkran/es oder Kugelkranzcs sind an dem Drehgestell Dichtungen
vorgesehen. Diese Dichtungen sind in Form von Ringdichtungen ausgeführt und können Durchmesser bis zu
9 m haben (Machine Design, 2. März 1967, S. 100 bis 123). Es ist bekannt, solche Dichtungen in Formen durch
Vulkanisierung herzustellen. Dabei ist für jede Dichtung mit einem bestimmten Durchmesser eine bestimmte
Form erforderlich. Um bei den Durchmessern der Ringdichtüngen variabel zu sein, müssen entsprechend viele
Formen zur Herstellung der Ringdichtungen vorgesehen werden. Diese Art der Ringdichtungsherstellung ist
aber kostspielig und aufwendig.
Aus der US-PS 31 80 650 ist eine zweigeteilte öldichtung
bekannt, deren Teile in Formen gegossen und mit einem entsprechend gekrümmten Verstärkungselement
aus Metall versehen sind. Die Enden der in einer Ringnut angeordneten Dichtungsteile stoßen stumpf aufeinander.
Diese bekannte Dichtung eignet sich zur Abdichtung von Wellen mit geringem Durchmesser.
Aus der US-PS 18 95 348 ist eine Dichtung bekannt, die aus mehreren Abschnitten zusammengesetzt sein
kann. Jedoch handelt es sich dabei um eine flache Radialdichtung aus Kreisringsegmenten aus einem Gummimaterial.
Die Befestigung beispielsweise am Außenmantel einer zylindrischen Trommel erfolgt mittels
ösen, die in den Segmenten ausgebildet sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, axiale Ringdichtungen zu schaffen, zu deren Herstellung keine
auf bestimmte Durchmesser beschränkte Vulkanisierformen benötigt werden und die infolgedessen preiswert
hergestellt werden können.
Die Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die Ringdichtung aus einer Vielzahl
von zylindrischen Ringabschnitten besteht und daß die Ringabschnitte an ihren Enden zusammenvulkanisierl
sind. Die Ringdichtungen werden nicht mehr in einem Stück hergestellt, sondern bestehen aus einzelnen
Abschnitten, die an ihren Enden beispielsweise mit einer bekannten Keilverbindung zusammengeklebt bzw.
-vulkanisiert werden. Damit ist es möglich, ohne besondere Formen Ringdichtungen unterschiedlichen Durchmessers
zu fertigen.
In Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, daß die Ringabschnitte gleiche Länge aufweisen.
Dies hat den Vorteil, daß die Dichtung überall gleichmäßig beansprucht wird. Es ist möglich, die Anzahl und die
Länge der Ringabschnitte den an die Dichtung gestellten Anforderungen gemäß zu wählen.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist eines
der axialen Enden der Ringabschnitte doppelwandig
so ausgebildet. Die am Oberbau der Maschine befestigte Dichtung, die den Rollen- oder Kugelkranz nach außen
hin abschirmt, kann somit mit ihrem unteren Ende einen an dem Fahrwerk fest angebrachten Ring gleichen
Durchmessers umgreifen, so daß die Dichtung am unteren Ende geführt und ein dichter Anschluß erreicht
wird.
Vorteilhafterweise ist in einem axialen Endbereich jedes Ringabschnittes zwischen einer inneren und einer
äußeren Dichtungswand eine Zwischenlage eingeführt. bO Diese Zwischenlage, die etwas stärker ist als der Führungsring
am Fahrgestell, verhindert, daß die Dichtungswändc an den Oberkanten des Rings am Fahrgestell
reiben und damit beschädigt werden.
In Wetterführung der Krfindung kann vorgesehen
br> werden, daß die Zwischenlage im Querschnitt rcchtekkig
ist oder daß die Zwischenlage an dem oberen Rand keilförmig ausgebildet ist. Die erste Ausführungsform
ist insofern billig, als die Zwischenlage einfach aus einem
Streifen des Dichtungsmaterials besteht Im zweiten Fall muß der Streifen an seinem oberen Ende auf einer
Seite abgeschrägt werden, damit die äußere Dichtungswand sich ohne Zwischenraum unter Einschluß der Zwischenlage
an die innere Dichtungswand anlegen kann.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung kann vorgesehen sein, daß die Ringabschnitie über Stumpf-■;töße
miteinander verbunden sind, wobei die Stumpfstöße an der Außenseite mit einer Lasche versehen sind.
Weiterhin kann vorgesehen sein, daß die Ringabschnitte mit Überlappungsstößen miteinander verbunden sind.
Die getrennt vorgefertigten Ringabschnitte, die aus Innenwand, Zwischenlage und Außenwand zusammengefügt
worden sind, werden über eine der Stoßverbindungen zu einer den geforderten Durchmesser aufweisenden,
geschlossenen axialen Ringdichtung zusammengefügt
Für diese Arbeiten müssen ebenfalls keine Formen angefertigt werden.
Zur Befestigung der Ringdichtung an dem \ufbau des Baggers oder des Krans können im oberen Randbereich
Befestigungsösen vorgesehen werden. Damit wird die Ringdichtung mit handelsüblichen Schrauben an dem
Aufbau der Arbeitsmaschine festgeschraubt.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform können die Dichtungswände aus Gummi mit oder ohne Gewebeeinlagen
bestehen. Damit ist den Herstellern ein Material in die Hand gegeben, das in Abrieb und Shorehärte
variabel ist.
Die Erfindung wird im folgenden anhand mehrerer in der Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele näher
erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine Seitenansicht eines Baggers mit einer Drehtisch-Antriebsvorrichtung,
F i g. 2 einen Schnitt durch den Drehtisch von F i g. 1,
F i g. 3 in Draufsicht eine an dem Drehtisch vorgesehene Ringdichtung,
F i g. 4 die Ringdichtung nach F i g. 3 in Seitenansicht, F i g. 5 einen Scnnitt gemäß der Linie V-V von F i g. 4,
Fig. 6 einen Schnitt gemäß der Linie Vl-Vl von Fig. 4,
F i g. 7, 8 und 9 im Querschnitt verschiedene Ausführungsformen von Ringdichtungen,
F i g. 10 in Seitenansicht einen Stumpfstoß einer Ringdichtung und
Fig. 11 einen Schnitt entlang der Linie Xl-Xl von Fig. 10.
In Fig. 1 ist ein Bagger 10 mit einer Kabine und einem
Motor dargestellt, die auf einem Drehtisch 12 angeordnet sind, der auf dem Fahrwerk 14 des Baggers gelagert
ist.
F i g. 2 zeigt im Schnitt einen Teil des Drehtisches 12,
der auf einer unteren Tragplatte 16 einen Ring 18 und an einer Tragplatte 20, die an der Unterseite der Kabine
des Baggers befestigt ist, einen Ring 22 aufweist. Zwischen den im Querschnitt halbkreisförmigen Ausnehmungen
in den Ringen 18, 22 befinden sich Kugeln 24, die die Leichtgängigkeit der Drehung des Aufbaues an
dem Unterbau gewährleisten. Die Kabine mit dem Motor und dem Auslegerarm dreht sich um eine Drehtischachse
26. Nicht gezeigt ist der Antrieb des Drehtisches, der beispielsweise aus einem Hydraulikmotor bestehen
kann.
Die die Kugeln 24 zwischen sich einschließenden Ringe 18 und 22 werden von einer äußeren Ringdichtung 28
und einer inneren Kingdichtung 30 eingeschlossen. Die
Ringdichtungen 28 UrKl 30 sind an ihren oberen Enden
mit Schrauben 32 1'?.^. 54 an Ringen 36 bzw. 38, die an
der Unterseite der oberen Tragplatte 20 verlaufen und den gleichen Durchmesser wie die Ringdichtungen 28
bzw. 30 haben, befestigt. An der unteren Tragplatte sind Ringe 40 bzw. 42 beispielsweise durch Schweißen angebracht,
die ebenfalls den gleichen Durchmesser wie die Ringdichtungen 28 bzw. 30 haben und die durch die
doppelwandigen Enden 44 und 46 der Ringdichtungen umgriffen werden.
F i g. 3 zeigt in Draufsicht die Ringdichtung 28, die
ίο beispielsweise aus acht gleichlangen Ringabschnitten 48
aufgebaut ist. Die Ringabschnitte 48 stoßen an ihren Enden stumpf aufeinander und bilden Stumpfstöße 50,
die an der Außenseite der Ringdichtung 28 Laschen 52 aufweisen. Die Laschen 52 sind kürzer als die Höhe der
Ringdichtung 28 und lassen deren oberen Randbereich frei, in diesem Randbereich sind ösen 54 ausgebildet,
durch die die Befestigungsschrauben 32 geführt sind.
F i g. 5 zeigt einen Schnitt durch die Ringdichtung 28, die eine durchgehende Innenwand 56, eine in diesem
Beispiel ebenfalls sich von unten bis oben erstreckende Außenwand 58 und eine Zwischenlage 60 aufweist. Im
oberen Randbereich ist die öse 54 zu sehen. Die Zwischenlage 60 ist an ihrem oberen Rand keilförmig abgeschrägt,
so daß sich die Außenwand 58 ohne Zwischenraum an die Zwischenlage 60 und die Innenwand 56
anschmiegt. Durch das Einschieben der Zwischenlage 60 zwischen die Innenwand und die Außenwand ergibt
sich im unteren Bereich der Ringdichtung eine Ringnut 62, in der der Ring 40 an der Tragplatte des Unterbaus
verläuft.
Die Innenwand 56, die Außenwand 58 und die Zwischenlage 60 sind mit einem der bekannten Kaltverbindungsverfahren
fest miteinander verbunden. Da bei einer sinnvollen Auswahl der Anzahl der Ringabschnitte
diese mehr oder weniger eben ausgebildet werden können, ist zu der Kaltverbindung der Dichtungswände und
der Zwischenlage keine Form nötig. Die Dichtungslagen können nach der Behandlung mit dem Verbindungsmittel
leicht zusammengepreßt werden.
Fig.6 zeigt den Schnitt durch eine Stumpfstoßverbindung
50, bei der die stumpfen Enden zweier Ringabschnitte zusammengefügt werden. Die Innenwand 56 ist
mit der Außenwand 58 verklebt. Auf der Außenseite der Ringdichtung ist die Lasche 52 vorgesehen.
Die Fig. 7, 8 und 9 zeigen abgewandelte Ausführungsformen
einer Ringdichtung. In Fi g. 7 ist zwischen einer durchgehenden Innenwand 64 und einer sich nur
im unteren Bereich der Dichtung erstreckenden Außenwand 66 eine Zwischenlage 68 eingeklebt, die im Querschnitt
rechteckig ist und aus einem Streifen des Dichtungsmaterials besteht. In Fig. 8 ist auf einer Innenwand
70 eine Außenwand 72 über eine an der Oberseite keilförmig ausgebildete Zwischenlage 74 verklebt. Die
Ringdichtung nach Fig.9 ist gegenüber der Ringdichtung
nach F i g. 8 insofern abgewandelt, als eine Außenwand 76 etwas höher an eine Innenwand 78 gezogen ist
als die Außenwand 72 von F i g. 8.
Die Fig. 10 und 11 zeigen einen Überlappungsstoß
von Ringabschnitten in Ansicht und im Querschnitt. Bei
bo diesem Überlappungsstoß 80 sind die Innenwände 82 und die Außenwände 84 abwechselnd vorstehend bzw.
zurückversetzt an den Enden der Ringabschnitte. Bei dieser Ausführungsform wird das Ende einer Innenwand
eines Ringabschnittes jeweils mit dem Ende einer
b5 Außenwand eines danebenliegenden Ringabschnittes
verklebt. Bei dieser Stoßform ist keine an der Außenwand vorzusehende Lasche erforderlich.
Die Innenwände, Außenwände, Zwischenlagen der
Ringabschnitte und Laschen der Ringdichtungen 28, 30 können aus Gummi oder Gummi mit Gewebeeinlage
bestehen, die je nach Erfordernis in Abrieb und in der Shorehärte unterschiedlich sein können. Dadurch und
durch den Aufbau der Ringdichtungen aus vorfertigbaren Ringabschnitten ist jederzeit eine individuelle Anpassung
einer Ringdichtung an eine mit ihr auszurüstende Maschine möglich. Die Ringabschnitte können an
ihren Enden zur Innenwand hin verlaufend abgeschrägt werden, damit sich nach dem Ausbilden der Stöße
zwangsläufig die Ringform der Dichtung ergibt.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
15
20
25
50
55
60
Claims (11)
1. Axiale Ringdichtung, insbesondere aus einem kaltverbindbaren Material, für Maschinen mit einem
Aufbau, der auf einem Unterbau drehbar gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß die
Ringdichtung (28,30) aus einer Vielzahl von zylindrischen Ringabschnitten (48) besteht und daß die
Ringabschnitte (48) an ihrem Ende zusammenvulkanisiert sind.
2. Ringdichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringabschnitte (48) gleiche
Länge aufweisen.
3. Ringdichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß eines der axialen Enden
(44, 46) der Ringabschnitte doppelwandig, ausgebildet ist.
4. Ringdichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß in einem axialen Endbereich jedes
Ringabschnittes zwischen einer inneren (56) und einer äußeren (58) Dichtungswand eine Zwischenlage
(60) eingeführt ist.
5. Ringdichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenlage (68) im Querschnitt
rechteckig ist (F i g. 7).
6. Ringdichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenlage (74) an dem
oberen Rand keilförmig ausgebildet ist (F i g. 5,8,9).
7. Ringdichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Ringabschnitte (48) über Stumpfstöße (50) miteinander verbunden sind.
8. Ringdichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Stumpfstöße (50) an der Außenseite
mit einer Lasche (52) verbunden sind (F ig. 3.4.6).
9. Ringdichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die
Ringabschnitte (48) mit Überlappungsstößen (80) miteinander verbunden sind (F ig. 10.11).
10. Ringdichtung nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringabschnitte an
einem axialen Endbereich Befestigungsösen (54) aufweisen (F i g. 4,5).
11. Ringdichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Dichtungswände (56, 58) und die Zwischenlage (60) aus Gummi mit oder ohne Gewebeeinlagen
bestehen.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE3114209A DE3114209C2 (de) | 1981-04-08 | 1981-04-08 | Axiale Ringdichtung |
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Publications (2)
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| DE3114209A1 DE3114209A1 (de) | 1982-10-28 |
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Family Applications (1)
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