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DE3111360A1 - Lueftungsvorrichtung fuer raeume mit zwei getrennten stroemungswegen zur be- und entlueftung - Google Patents

Lueftungsvorrichtung fuer raeume mit zwei getrennten stroemungswegen zur be- und entlueftung

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Publication number
DE3111360A1
DE3111360A1 DE19813111360 DE3111360A DE3111360A1 DE 3111360 A1 DE3111360 A1 DE 3111360A1 DE 19813111360 DE19813111360 DE 19813111360 DE 3111360 A DE3111360 A DE 3111360A DE 3111360 A1 DE3111360 A1 DE 3111360A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
housing
plate
ventilation device
radial fan
fan
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19813111360
Other languages
English (en)
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DE3111360C2 (de
Inventor
Eckhard 5902 Netphen Kucharczyk
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siegenia Aubi KG
Original Assignee
Siegenia Frank KG
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Publication date
Application filed by Siegenia Frank KG filed Critical Siegenia Frank KG
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Priority to GB8202180A priority patent/GB2095394B/en
Priority to CH1307/82A priority patent/CH658119A5/de
Priority to FR8204730A priority patent/FR2502308B1/fr
Priority to AT0111382A priority patent/AT391551B/de
Priority to JP1982040911U priority patent/JPS6314276Y2/ja
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    • F28DHEAT-EXCHANGE APPARATUS, NOT PROVIDED FOR IN ANOTHER SUBCLASS, IN WHICH THE HEAT-EXCHANGE MEDIA DO NOT COME INTO DIRECT CONTACT
    • F28D9/00Heat-exchange apparatus having stationary plate-like or laminated conduit assemblies for both heat-exchange media, the media being in contact with different sides of a conduit wall
    • F28D9/0031Heat-exchange apparatus having stationary plate-like or laminated conduit assemblies for both heat-exchange media, the media being in contact with different sides of a conduit wall the conduits for one heat-exchange medium being formed by paired plates touching each other
    • F28D9/0037Heat-exchange apparatus having stationary plate-like or laminated conduit assemblies for both heat-exchange media, the media being in contact with different sides of a conduit wall the conduits for one heat-exchange medium being formed by paired plates touching each other the conduits for the other heat-exchange medium also being formed by paired plates touching each other
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    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24FAIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
    • F24F12/00Use of energy recovery systems in air conditioning, ventilation or screening
    • F24F12/001Use of energy recovery systems in air conditioning, ventilation or screening with heat-exchange between supplied and exhausted air
    • F24F12/006Use of energy recovery systems in air conditioning, ventilation or screening with heat-exchange between supplied and exhausted air using an air-to-air heat exchanger
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F24FAIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
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    • F24F12/001Use of energy recovery systems in air conditioning, ventilation or screening with heat-exchange between supplied and exhausted air
    • F24F2012/007Use of energy recovery systems in air conditioning, ventilation or screening with heat-exchange between supplied and exhausted air using a by-pass for bypassing the heat-exchanger
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Description

3111.36.Q .--.-: .-. .:
if 81 105 PGH
ANR : 1 004 808
SIEGENIA-FRANK KG3 Eisenhüttenstr. 22, 5900 Siegen 1
Lüftungsvorrichtung für Räume mit zwei getrennten Strömungswegen zur Be- und Entlüftung
Die Erfindung betrifft eine Lüftungsvorrichtung für Räume mit zwei getrennten Strömungswegen zur Be- und Entlüftung in einem länglichen quaderförmigen Gehäuse, die für eine rekuperative Wärmerückgewinnung aus dem Entlüftungs-Luftstrom über im Gehäuse eingeschlossene Wärmeaustauscher miteinander in Wirkverbindung stehen und mit zwangsläufiger Luftförderung in den beiden Strömungswegen durch diesen zugeordnete Radialgebläse, wobei ein und dasselbe Radialgebläse mit seinem eine radiale Trennwand aufweisenden Gebläserad jeweils in beide Strömungswege hineinragt.
Es ist bereits bekannt (siehe LUEGER-Lexikon der Technik 1966, Band 11, Seite 457), sogenannnte Selbstheizlüfter zu benutzen, um eine Vorwärmung der in das Gebäudeinnere eintretenden Außenbzw. Zuluft ohne Beanspruchung von Fremdenergie durch Mehrfach-
-2-
nutzung der Enthalpie der das Gebäude verlassenden Abluft zu bewirken. In diesen Selbstheizlüftern fließen die Außen- bzw. Zuluft und die Ab- bzw. Fortluft innerhalb von Luftführungskanälen in entgegengesetzter Richtung aneinander vorbei, wobei die beiden Strömungswege nur durch ein dünnes Aluminiumblech voneinander getrennt sind. Diese sogenannten Selbstheizlüfter wirken dabei als rekuperative Wärmerückgewinner. Sie sind so aufgebaut, daß sie für Sommerbetrieb und Winterbetrieb mit einer unterschiedlichen Arbeitsweise gefahren werden können.
Praktische Erfahrungen haben gezeigt, daß im Winterbetrieb solcher baulich einfach gestalteter Selbstheizlüfter eine Wärmerückgewinnung aus der Abluft und Übertragung der Rückwärme an die Außen- bzw. Zuluft erreicht werden kann, die mindestens 30% der in der Abluft enthaltenen Wärmeenergie ausmacht.
Bei den bekannten Selbstheizlüftern wird die Luftförderung durch zwei von einem gemeinsamen Motor angetriebene Ventilatoren bewirkt, wobei der im Winterbetrieb die Zuluftförderung übernehmende Ventilator als Radialgebläse ausgelegt ist, während der zur Abluftförderung dienende Ventilator von einem Axialgebläse gebildet wird.
Für Sommerbetrieb sind die Selbstheizlüfter so umstellbar, daß beide Ventilatoren gemeinsam die Abluftförderung übernehmen können.
-3-
Der Aufbau der Selbstheiz lüfter ist von solcher Art, daß beide Ventilatoren (Radialgebläse und Axialgebläse) jeweils am raumseitigen Ende der beiden Strömungswege liegen, derart, daß der bei Winterbetrieb die Zuluftförderung übernehmende Ventilator (Radialgebläse) eine lange Saugstrecke zu überwinden hat, aber eine kurze Druckstrecke aufweist, während umgekehrt, der die Abluftförderung bewirkende Ventilator (Axialgebläse) eine kurze Saugstrecke hat, aber eine lange Druckstrecke überwinden muß.
Eine andere, durch die DE-OS 27 17 462 bekannt gewordene, Lüftungsvorrichtung ist so aufgebaut, daß ein und dasselbe Radialgebläse mit seinem Gebläserad und seinem Gebläse gehäuse jeweils in beide Strömungswege hineinragt, wobei eine räumliche Trennung zwischen den beiden Strömungswegen sowohl innerhalb des Gebläse rades als auch außerhalb des Gebläserades im Gebläse gehäuse durch Querwände gebildet ist. Hierbei bestehen das Gebläserad, die Querwände und das Gebläsegehäuse aus gut leitendem Werkstoff, beispielsweise Blech, und das Gebläserad läßt sich durch Ausstattung mit über seine ganze Länge ununterbrochen durchgehenden Gebläse schaufeln als zusätzlicher Wärmeaustauscher zwischen den beiden Strömungswegen auslegen.
Bei dieser bekannten Lüftungsvorrichtung ragt die im Gebläsegehäuse vorgesehene Trennwand mit ihrem inneren Begrenzungsrand in einen Spalt zwischen zwei-in Axialrichtung mit Abstand nebeneinanderliegende Trennwände des Gebläserades hinein, so
-4-
οι ι ι ο υ υ
daß praktisch nur die Beschaufelung des Gebläserades die Wirkung eines Wärmeaustauschers hat, während dessen beide Trennwände durch den funktionsnotwendig zwischen ihnen vorhandenen Spalt am Wärmeaustausch nicht teilnehmen können. Um trotzdem einen einigermaßen guten Wärmeaustausch zu erreichen, sind deshalb die Gebläseradschaufeln entweder mit sogenannten Wärmerohren versehen, oder aber sie sind selbst als Hohlkörper gestaltet, in denen eine Kälteflüssigkeit, beispielsweise Prigen, eingeschlossen ist. Es liegt aber auf der Hand, daß eine Lüftungsvorrichtung mit einem solchen Radialgebläse einen beträchtlichen technischen Aufwand erfordert.
Nachteilig bei dieser bekannten Lüftungsvorrichtung ist aber auch, daß durch die in den Spalt zwischen den beiden Trennwänden des Gebläserades hineinragende Trennwand des Gebläsegehäuses eine vollständige Trennung zwischen den beiden Strömungswegen herbeigeführt wird, so daß ein Feuchtigkeitsaustausch zwischen den beiden Luftströmen nicht stattfinden kann und sich damit eine Beeinträchtigung der Wärmerückgewinnung ergibt.
Bei der Lüftungsvorrichtung nach der DE-OS 27 17 462 arbeitet das mit seinem Gebläserad in beide Strömungswege hineinragende, selbst als Wärmeaustauscher wirksame Radialgebläse auch mit einem Haupt-Wärmeaustauscher zusammen. Dabei steht die eine Hälfte des Radialgebläses saugseitig mit dem einen Strömungsweg des Haupt-Wärmeaustauschers und die andere Hälfte des Radialgebläses druckseitig mit dem zweiten Strömungsweg des Haupt -
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Wärmeaustauschers in Verbindung und letzterer ist für den Betrieb nach dem. Gegenstrom-Prinzip ausgelegt. Ebenso wie bei den eingangs erwähnten, bekannten Selbstheizlüftern ist aber auch bei der Lüftungsvorrichtung nach der DE-OS 27 17 462 der Nachteil gegeben, daß die beiden Hälften des Radialgebläses relativ zum Haupt-Wärmeaustauschers zueinander umgekehrte Betriebs verhältnis se aufweisen, so daß sie bei baulich gleicher Auslegung relativ zum Haupt-Wärmeaustauscher unterschiedliche Luftförderungsleistungen haben.
Der Erfindung ist das Ziel gesetzt, eine Lüftungsvorrichtung für Räume der gattungsgemäßen Art zu schaffen, die mit geringem technischem Aufwand eine spürbar verbesserte Mehrfachnutzung der Enthalpie des einen Raum verlassenden Fortluftstromes und dementsprechend eine höhere Wärmerückgewinnung ermöglicht, gleichzeitig aber auch sicherstellt, daß das der gleichzeitigen Luftförderung in beiden Strömungswegen dienende Radialgebläse für beide Strömungswege praktisch übereinstimmende Förderleistungen hat.
Die Lösung dieser Aufgabe besteht nach dem Kennzeichnungsteil des ersten Anspruchs darin, daß die beiden Strömungswege im Einbaubereich des Radialgebläses innerhalb des Gehäuses eine gemeinsame Kammer haben, welche an sich axial zum Radialgebläse gegenüberliegenden Gehäuseseiten je einen Lufteinlaß aufweist und ausschließlich durch die Trennwand des Gebläserades abschnittweise längsgeteilt ist.
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daß die beiden Strömungswege in einem an die Kammer anschließenden Längsbereich des Gehäuses ausschließlich durch den in Kreuzstrom- bzw. Querstrom-Bauart ausgeführten Wärmeaustauscher zu einer ungeraden Anzahl von in Durchströmrichtung zickzackförmig aufeinanderfolgenden Längenabschnitten geformt sind, die jeweils zwischen zwei im spitzen Winkel aufeinanderfolgenden, von Lamellen- bzw. Plattenstapeln gebildeten Austauscherbe reichen einen lamellen- bzw. plattenfreien Umlenkbereich aufweisen,
daß dabei der dem Radialgebläse benachbarte Lamellen- bzw. Plattenstapel mit einer die Anfangstrennung der beiden Strömungswege bewirkenden Scheitelkante auf gleicher Ebene mit der Trennwand des Gebläserades liegt
und daß sich in dem wiederum an den Wärmeaustauscher anschließenden Längenbereich des Gehäuses eine Längstrennwand befindet, die auf gleicher Ebene mit einer die Endtrennung der beiden Strömungswege bewirkenden Scheitelkante des vom Radialgebläse entfernten Lamellen- bzw. Plattenstapels liegt und damit im Gehäuse zwei jeweils einen Luftauslaß aufweisende Endkammern auf ihrer ganzen Länge voneinander abtrennt.
Aus der Zeitschrift "techno-tip", Jahrgang 10, Nr. 6 vom Juni 198O3 Seite 10, ist es zwar bekannt, in Be- und Entlüftungsanlagen einen Wärmeaustauscher zur Wärmerückgewinnung einzubauen, der in Kreuzstrom- bzw. Querstrom-Bauart ausgeführt ist und in Durchströmrichtung zickzackförmig aufeinanderfolgende Längenabschnitte hat, die jeweils zwischen zwei im spitzen Winkel aufeinanderfolgenden,
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«J*7-
von Blechkanal-Stapeln gebildeten Austauscherbereichen einen kanalfreien Umlenkbereich aufweisen. Auch in diesem Falle werden aber der Belüftungs-Luftstrom und der Entlüftungs-Luftstrom in zueinander entgegengesetzten Richtungen durch den Wärmeaustauscher geführt und zur Erzielung gleicher Luftförderleistungen in den entgegengesetzten Eichtungen sind Zuluft ventilator und Abluftventilator jeweils den voneinander abgewendeten Enden des Wärmeaustauschers zugeordnet. Der Zuluftventilator und der Abluftventilator können somit also nicht als Zusatz wärmeaustauscher betrieben werden.
Die erfindungsgemäße Lüftungsvorrichtung hat gegenüber den vorbekannten Lüftungsvorrichtungen den wesentlichen Vorteil, daß die nicht nur mit geringem technischem Aufwand erstellt werden kann, sondern zugleich auch eine kompakte Bauweise ermöglicht. Ferner hat es sich als vorteilhaft erwiesen, daß das als Zusatzwärmeaustauscher wirkende Radialgebläse im Bereich der größten Temperaturunterschiede, nämlich im gemeinsamen Einlaßbereich für den Abluftstrom und den Außenluftstrom, in einer für beide Luftströme gemeinsamen Kammer arbeitet, weil dort neben einem optimalen Wärmeaustausch auch ein guter Luftfeuchteaustausch stattfinden kann, ohne daß sich eine merkliche Beeinträchtigung hinsichtlich der Trennung beider Luftströme vor ihrem Eintritt in den Haupt-Wärmeaustauscher ergibt.
Eine in baulicher Hinsicht besonders einfache Weiterbildung der Lüftungsvorrichtung läßt sich nach Anspruch 2 dadurch erreichen, daß in der das Radialgebläse aufnehmenden Kammer des Gehäuses
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Ol I I 0OU
die Ummantelungs-Spirale für das Radialgebläse durch Einsatzkörper begrenzt ist und der Stator des Radialgebläses an einer von diesen Einsatzkörpern unabhängigen Halteplatte im Gehäuse befestigt ist. Für Wartungs- und Austauscharbeiten läßt sich dann nämlich das Radialgebläse ohne die Ummante lungs-Spirale aus dem quaderförmigen Gehäuse der Lüftungsvorrichtung mit einfachen Handgriffen entfernen.
Ferner hat es sich als wichtig erwiesen, nach Anspruch 3 die die Ummante lungs- Spirale für das Radialgebläse begrenzenden Einsatzkörper aus schalldämmendem Material, beispielsweise Schaumkunststoff oder Moosgummi, zu fertigen, sowie durch die Halteplatte für den Stator des Radialgebläses im Gehäuse in ihrer Lage zu fixieren.
Wichtig ist gemäß Anspruch 4 auch, daß nicht nur das Gebläserad und seine Querwand aus gut wärmeleitendem Werkstoff, z.B. - geschwärztem - Blech, vorzugsweise Kupferblech, bestehen, sondern auch die die Ummantelungs-Spirale für das Radialgebläse begrenzenden Flächen der Einsatzkörper mit einer Folie aus gut wärmeleitendem Werkstoff, beispielsweise Kupfer- oder Aluminiumfolie, belegt sind, um zwischen den beiden Strömungswegen über die beiden Hälften des Radialgebläses einen zusätzlichen Wärmeaustauscher zu bilden.
Dem optimalen Luftfeuchte-Austausch zwischen dem Abluftstrom und dem Außenluftstrom ist es besonders dienlich, wenn gemäß
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Anspruch 5 die Scheitelkante des dem Radialgebläse benachbarten Lamellen- bzw. Plattenstapels im Abstand vom Umfang des Gebläserades angeordnet ist, während sich zur sicheren Trennung des Zuluftstromes vom Fortluftstrom die entsprechende Scheitelkante des vom Radialgebläse entfernten Lamellen- bzw. Plattenstapels unmittelbar an die Endkante der nachgeordneten Längstrennwand anschließt.
Eine besonders zweckmäßige und einfache Ausgestaltung für den Haupt-Wärmeaustauscher ergibt sich dann, wenn nach Anspruch jede Einzellamelle bzw. -platte der Lamellen- bzw. Plattenstapel einen C-Querschnitt hat und die in gleicher Schichtungslage unmittelbar aufeinander bzw. nebeneinander angeordneten Lamellen bzw. Platten wechselseitig um eine normal zu ihrer Ebene gerichtete Achse um 90 gegeneinander verdreht gehalten sind.
Nach Anspruch 7 ist vorgesehen, die Lamellen- bzw. Plattenstapel mit ihren einander zugewendeten Scheitelkanten gegeneinanderstoßend zwischen zwei Seitenplatten anzuordnen und daran durch jeweils an ihren Eckbereichen angreifende Quer-Verbindungsstäbe verdrehungssicher in ihrer Lage zu fixieren.
Eine andere Maßnahnae zur Betriebsoptimierung der Lüftungsvorrichtung wird nach Anspruch 8 auch darin gesehen, daß wenigstens die im Bereich des Kreuzstrom- bzw. Quer strom-Wärmeaustauschers gelegenen Längenabschnitte des Gehäuses innenseitig eine Auflage aus Schalldämmwerkstoff, beispielsweise Schaumkunststoff, haben.
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-JK)-
Im Verein mit den die Ummante lungs-Spirale für das Radialgebläse bildenden, ebenfalls aus Schalldämm werkstoff bestehenden, Einsatzkörpern wird nämlich hierdurch verhindert, daß übermäßiger Außenlärm in den zu lüftenden Raum eintritt. Immerhin ergibt sich bei einer solchen Auslegung der Lüftungsvorrichtung ein bewertetes Schalldämmaß Rw von 33 dB im geöffneten Zustand der Durchlaßöffnungen und ein bewertetes Schalldämmaß Rw von 39 dB bei geschlossenen Durchlaßöffnungen.
Eine sichere Trennung zwischen den beiden Strömungswegen im Bereich des Haupt-Wärmeaustausche rs wird nach Anspruch 9 auf einfache Weise dadurch erreicht, daß die sich parallel zu den Längsachsen der Lamellen- bzw. Plattenstapel erstreckenden Längswände des Gehäuses bis an die ihnen zugewendeten Scheitelkanten der Lamellen- bzw. Plattenstapel heranreichen.
Damit sich die Lüftungsvorrichtung im Sommer ohne Wärmerückgewinnungseffekt zwischen dem Zuluftstrom und dem Abluftstrom betreiben läßt, hat es sich nach Anspruch 10 als zweckmäßig erwiesen, wenigstens eine der parallel zu den Längsachsen der Platten- bzw. Lamellenstapel verlaufenden Längswände des Gehäuses relativ zu den ihr zugewendeten Scheitelkanten der Lamellenbzw. Plattenstapel abstandsveränderlich anzuordnen bzw. auszubilden. Da sich nämlich die Außenluft und die Abluft innerhalb des Gehäuses durch den Haupt-Wärmeaustauscher zwar in gleicher Richtung, jedoch im Kreuz- bzw. Querstrom bewegen, stellt sich bei von den Scheitelkanten der Lamellen- bzw. Plattenstapel ent-
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fernter Längswand ein Kurzschluß zwischen beiden Luftströmen her, welcher einen Mischluftbetrieb der Lüftungsvorrichtung zwischen der Abluft und der Außenluft zur Folge hat. Wird nur die dem Bauminneren zugewendete Längswand des Gehäuses relativ zu den Scheitelkanten der Lamellen- bzw. Plattenstapel abstandsverändernd! ausgebildet, dann ergibt sich eine Kurzschlußverbindung zwischen den beiden Luftströmen in der Weise, daß der größere Anteil der von beiden Hälften des Radialgebläses gemeinsam geförderten Luftmenge durch die Zuluftöffnung in das Rauminnere gefördert wird, während der geringere Anteil der Luft durch die Fortluftöffnung nach außen tritt.
Besonders hat es sich nach der Erfindung bewährt, wenn gemäß Anspruch 11 der bzw. den parallel zu den Längsachsen der Plattenbzw. Lamellenstapel verlaufenden Längswände des Gehäuses innenseitig quer zu sich selbst bewegliche, beispielsweise verschiebbare, verschwenkbare oder klappbare, Regulierplatten zur Abstandsänderung gegenüber den ihnen zugewendeten Scheitelkanten der Platten- bzw. Lamellenstapel zugeordnet sind.
Schließlich besteht ein Erfindungsmerkmal nach Anspruch 12 auch noch darin, daß die Relativlage zwischen den Platten- bzw. Lamellenstapeln und der Regulierplatte durch Stellglieder veränderbar ist, die manuell oder durch Kraftantrieb betätigbar sind.
Weitere Merkmale und Vorteile einer erfindungsgemäßen Lüftungsvorrichtung werden anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen ausführlich beschrieben. Es zeigt
-12-
Fig. 1 in räumlicher Gesamtansicht eine erfindungsge
mäße Lüftungsvorrichtung von der Raumseite her gesehen
Fig. 2 eine räumliche Gesamtansicht der Lüftungsvor
richtung nach Fig. 1, jedoch von der Außenseite her betrachtet,
Fig. 3 einen Horizontalschnitt entsprechend der Linie
III - III durch die Lüftungsvorrichtung nach den Fig. 1 und 2,
Fig. 4 einen Vertikalschnitt entsprechend der Linie
IV - IV in Fig. 3,
Fig. 5 einen Schnitt entlang der Linie V - V in den Fig.
3 und 43
Fig. 6 einen Schnitt entlang der Linie VI-VI in den
Fig. 3 und 4,
Fig. 7 einen Schnitt entlang der Linie VII - VII in den
Fig. 3 und 4,
Fig. 8 in räumlicher Darstellung einen Lamellen- bzw.
Plattenstapel des aus den Fig. 3 und 4 ersichtlichen Haupt-Wärmeaustauscher s,
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Fig. 9 eine der Fig. 8 entsprechende Darstellung
eines Lamellen- bzw. Plattenstapels für den Haupt-Wärmeaustauscher bei abgewandelter Ausführung der Einzellamellen bzw. -platten,
Fig. 10 einen der Fig. 3 entsprechenden Horizontal
schnitt durch eine abgewandelte Ausführungsform einer Lüftungsvorrichtung und
Fig. 11 einen Schnitt längs der Linie XI-XI durch die
Lüftungsvorrichtung nach Fig. 10.
Aus den Fig. 1 und 2 ergibt sich, daß die Lüftungsvorrichtung zum Be- und Entlüften von Räumen ein längliches, quaderförmiges Gehäuse 1 aufweist, welches sich aus einem im Querschnitt im wesentlichen U-förmigen Rinnenprofil 2, einem, dessen offene Längsseite verschließenden Frontprofil 3 sowie zwei Endplatten 4 und 5 zusammensetzt.
Während die Endplatten 4 und 5 mit dem Rinnenprofil 2 fest oder zumindest schwer lösbar verbunden sein können, ist es vorteilhaft, das Frontprofil 3 lösbar am Rinnenprofil 2 zu befestigen, damit das Innere des Gehäuses 1 von der Raumseite her auch dann zugänglich gemacht werden kann, wenn dieses fest an einer Wand oder an einem Fenster montiert ist.
Das Rinnenprofil 2 und das Frontprofil 3 des Gehäuses 1 können da-
-14-
bei aus Leichtmetall bestehen, während die Endplatten 4 und 5 vorzugsweise aus Kunststoff gefertigt sind.
In seinem den Profilsteg bildenden Wandteil 6 weist das Rinnenprofil 2 jeweils in der Nähe seiner beiden Enden einen Luftdurchlaß 7 bzw. 8 auf, der beispielsweise eine runde oder rechteckige Umrißform haben kann. Andererseits ist das Frontprofil 3, ebenfalls in der Nähe seiner beiden Enden, jeweils mit einem Luftdurchlaßgitter 9 bzw. 10 ausgestattet.
Die Luftdurchlaßgitter 9 und 10 lassen sich dabei zweckmäßigerweise mit Hilfe von innerhalb des Gehäuses 1 beweglich angeordneten Schiebern oder Andruckplatten bekannter Bauart bedarfsweise öffnen und schließen um einen Luftdurchgang zu ermöglichen oder zu verhindern. Die Luftdurchlässe 7 und 8 können mittels rohrartiger Verlängerungsstücke 11 und 12 durch Öffnungen in einer Wand oder im Fenster nach außen geführt sein und dort hinter sogenannten Wetterschutzabdeckungen, von ebenfalls ansich bekannter Bauart, enden.
Dort, wo das Gehäuse 1 der Lüftungsvorrichtung einerseits den Luftdurchlaß 7 und andererseits das Luftdurchlaßgitter 9 aufweist, ist in dieses ein beidseitig axial ansaugendes Radialgebläse 13 eingebaut, das ein einziges Gebläserad 14 aufweist, das durch eine Querwand 15 in zwei gleiche Hälften 14' und 14" unterteilt ist. Die Saugseite 16 der Gebläseradhälfte 14' ist dabei dem Luftdurchlaß 7 zugewendet, während die Saugseite 17 der Gebläse radhälf te
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14" dem Luftdurchlaßgitter 9 zugewendet ist. Diese Anordnung des Gebläserades 14 des Radialgebläses 3 ist aus Fig. 3 ersichtlich. Ferner geht aus Fig. 3 hervor, daß der in Fig. 4 erkennbare Stator 18 des Gebläserades 14 über mehrere, beispielsweise 3, Tragarme 19 an einer Halteplatte 20 verankert ist, die sich parallel zur Längsrichtung des Gehäuses 1 erstreckt und in diesem lösbar befestigt ist. Diese Halteplatte hat eine z.B. konzentrisch zur Saugseite 17 der Gebläseradhälfte 14" angeordnete Durchlaßöffnung 21, die eine Strömungsverbindung zwischen den Luftdurchlaßgitter 9 und der Saugseite 17 der Gebläse rad hälfte 14" herstellt. In das Gehäuse 1 der Lüftungsvorrichtung sind im Bereich des Radialgebläses 13 Einsatzkörper 22 und 23 eingebracht, die aus schalldämmendem Material, beispielsweise Schaumkunststoff oder Moosgummi, bestehen sowie durch die Halteplatte 20 für den Stator 18 des Radialgebläses 13 im Gehäuse 1 lagenfixiert werden. Der Einsatzkörper 22 bildet dabei die Ummante lungs-Spirale für das Gebläserad 14, während die Einsatzkörper 23 in Ausblasrichtung der Gebläseradhälften 14' und 14" verlaufende geradlinige Anschlußstücke sind. Mit dem Wandteil 6 des Gehäuses 1 und der dazu parallel verlaufenden Halteplatte begrenzen die Einsatzkörper 22 und 23 innerhalb des Gehäuses eine gemeinsame Kammer 24 für die beiden Gebläseradhälften 14' und 14" des Gebläserades 14, welche ausschließlich im Bereich des Gebläserades 14 durch dessen Querwand längsgeteilt ist, an sonsten aber keine Längsunterteilung hat.
Das Gebläserad 14 besteht insgesamt, d»h. mit seinen über die
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3. T-U 36t*
ganze Breite durchgehenden Schaufeln 147 den diese jeweils an ihren Enden haltenden (nicht gezeigten) Endringen und der von den Schaufeln 14"'durchsetzten Querwand 15 aus einem gut wärmeleitenden Werkstoff, beispielsweise dünnem Blech, während die die Ummante lungs spirale für das Gebläserad 14 begrenzende Fläche der Einsatzkörper 22 und 23 mit einer ebenfalls gut wärmeleitenden Metallfolie, beispielsweise Kupfer- oder Aluminiumfolie, belegt ist.
Innerhalb der Kammer 24 bildet somit das Gebläserad 14 und die Metallfolie der Einsatzkörper 22 und 23 des !Radialgebläses 13 einen Wärmeaustauscher zwischen den beiden durch die Gebläseradhälften 14' und 14" geförderten Luftströmen.
Im Anschluß an die gemeinsame Kamraer 24 für die beiden Gebläse radhälften 14' und 14" des Gebläserades 14, und zwar mit einem Abstand 25 vom Umfang des Gebläserades 14 ist in das Gehäuse ein Haupt-Wärmeaustauscher 26 eingesetzt. Dieser Haupt-Wärmeaustauscheir 26 ist dabei in Kreuzstrom- bzw. Querstrom-Bauart ausgeführt und weist eine ungerade Anzahl von Lamellenbzw. Plattenstapeln 27', 27" und 27'" auf, die zwischen zwei zueinander parallelen Seitenwänden 28' und 28" eingespannt sind.
Bei abgenommenem Frontprofil 3 läßt sich der Haupt-W arme austauscher 26 als Baueinheit in den mittleren Längenbereich des Gehäuses 1 einsetzen und zur Durchführung von Wartungsarbeiten jederzeit auch wieder aus diesem herausnehmen.
-17-
Jeder Lamellen- bzw. Plattenstapel 27', 27", 27'" des Hauptwärmeaustauschers 26 besteht, wie besonders deutlich die Fig. 8 und 9 erkennen lassen, aus einer größeren Anzahl von Einzellamellen bzw. -platten 27, wobei jede derselben einen etwa C-förmigen Querschnitt hat und einen etwa quadratischen Grundriß aufweist. Die Einzellamellen bzw. -platten 27 sind dabei aus verhältnismäßig dünnem, gut wärmeleitendem Werkstoff, beispielsweise Aluminium- oder Kupferblech, gefertigt und zur Bildung der einzelnen Lamellen- bzw. Plattenstapel 27^ 27", 27'" in gleicher Schichtungslage unmittelbar aufeinander gesetzt.
Erkennbar ist dabei aus den Fig. 8 und 9, daß die Einzellamellen bzw. -platten 27 in jedem Plattenstapel 27', 27", 27"' wechselseitig um eine normal zu ihrer Ebene gerichtete Achse jeweils um 90 gegeneinander verdreht aufeinander lie gen, so daß zwischen ihnen Durchströmkanäle für die Luft eingeschlossen werden, die abwechselnd eine zueinander um 90 verdrehte Lage haben, so daß die Luftströme in den in Schichtungslage aufeinanderfolgenden Strömungskanälen sich jeweils kreuzen.
Der Fig. 3 ist zu entnehmen, daß die Lamellen- bzw. Plattenstapel 27', 27", 27"' so zwischen den beiden Seitenwänden 28' und 28" gehalten werden, daß sie jeve ils mit ihren beiden sich diagonal gegenüberliegenden Scheitelkanten 29' innerhalb des Gehäuses 1 auf einer Ebene liegen, die mit der Querwand 15 des Gebläserädes 14 zusammenfällt, während die beiden anderen, sich ebenfalls dia-
-18-
gonal gegenüberliegenden Scheitelkanten 29* einerseits dem Wandteil 6 und andererseits dem Frontprofil 3 des Gehäuses 1 zugewendet sind.
Die Scheitelkanten 29" der Lamellen- bzw. Plattenstapel 27', 27", 27'" berühren dabei einerseits die Innenfläche eines Schalldämmbelages 30, der an der Bückseite des Frontprofils 3 sitzt und andererseits die Innenfläche eines Schalldämmbelages 31, der auf die Rückseite des Wandteils 6 am Rinnenprofil 3 gelegt ist.
Von den Lamellen- bzw. Plattenstapeln 27', 27", 27'" werden daher zwischen den Seitenwänden 28', 28" und den Schalldämmbelägen 30, 31 innerhalb des Gehäuses 1 zwei voneinander getrennte Luft-Strömungswege gebildet, die eine ungerade Anzahl von in Durchströmrichtung zickzackförmig aufeinanderfolgende Längenabschnitte haben. Der eine Strömungsweg ist dabei durch geschlossene Pfeile 32 gekennzeichnet, während der andere Strömungsweg durch offene Pfeile 33 angedeutet ist.
In jedem der zickzackförmig aufeinanderfolgenden Längenabschnitte dieser Strömungswege 32 und 33 ist zwischen zwei im spitzen Winkel aufeinanderfolgenden, von den Lamellen- bzw. Plattenstapeln 27', 27", 27"' gebildeten Austauscherbereichen ein lamellen- bzw. plattenfreier Umlenkbereich 34 bzw. 35 vorhanden, der eine gleichmäßige Verteilung der Luftströme auf die einzelnen Strömungskanäle innerhalb der Lamellen- bzw. Plattenstapel 27' 27", 27'" sicherstellt.
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Damit keine Kurzschlüsse zwischen den beiden Strömungswegen 32 und 33 innerhalb des Haupt-Wärmeaustauschers 26 entstehen, stoßen die einander benachbarten Lamellen- bzw. Plattenstapel 27', 27", 27*" jeweils mit den einander zugewendeten Scheitelkanten 29' aneinander und sind dort außerdem durch Querstäbe 36 gegeneinander fixiert, die auch die beiden Seitenwände 28', 28" miteinander verbinden und so die richtige Lagenzuordnung zwischen diesen und den Lamellen bzw. Plattenstapeln 27', 27" und 27'" sichern.
In dem sich an den letzten Lamellen- bzw. Plattenstapel 27'" anschließenden Längenbereich des Gehäuses 1 befindet sich eine Längstrennwand 37, die auf gleicher Ebene mit den Scheitelkanten 29'sämtlicher Lamellen- bzw. Plattenstapel 27', 27", 27'" liegt und damit im Gehäuse 1 zwei Endkammern 38 und 39 voneinander abtrennt, wobei die Endkammer 38 mit dem Luftdurchlaß 8 und die Endkammer 39 mit dem Luftdurchlaßgitter 10 versehen ist.
Die vom Gebläserad 14 des Radialgebläses 13 durch den Luftdurchlaß 7 und das Luftdurchlaßgitter 9 angesaugten beiden Luftströme 32 und 33 bewegen sich mit gleicher Haupt-Strömungsrichtung in Längsrichtung durch das Gehäuse 1 und treten, nachdem sie den Haupt-Wärmeaustauscher 26 im Kreuz- bzw. Querstrom durchflossen haben in die beiden voneinander getrennten Endkammern 38 und 39, aus denen sie dann anschließend durch den Luftdurchlaß 8 bzw. das Luftdurchlaßgitter 10 austreten. Dadurch, daß im Haupt-Wärmeaustauscher 26 eine ungerade Anzahl von in Durch-
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«srrw ··
strömrichtung zickzackförmig aufeinanderfolgender Längenabschnitte ausgebildet ist, wird der durch den Luftdurchlaß 7 von der Gebläseradhälfte 14' angesaugte Luftstrom am Luftdurchlaßgitter 10 ausgeblasen, während der durch die Gebläseradhälfte 14" durch das Luftdurchlaßgitter 9 angesaugte Luftstrom im Bereich des Luftdurchlasses 8 ausgeblasen wird.
Geht man davon aus, daß es sich bei dem durch das Luftdurchlaßgitter 9 angesaugten Luftstrom um den Abluftstrom AB aus dem Baum handelt, während der durch den Luftdurchlaß 7 angesaugte Luftstrom der Außenluftstrom AU ist, dann handelt es sich bei dem aus dem Luftdurchlaß 8 austretenden Luftstrom um den Portluftstrom FO, während der aus dem Luftdurchlaßgitter 10 austretende Luftstrom der Zuluftstrom ZU ist.
Der warme Abluftstrom AB gibt auf seinem Weg durch das als Zusatz-Wärmeaustauscher wirkende E adialgebläse 13 und durch den Haupt-Wärmeaustauscher 26 die ihm innewohnende Wärmeenergie zum größten Teil, nämlich mindestens zu 70%, an den in gleicher Richtung durch den Zusatz-Wärmeaustauscher 13 und den Haupt-Wärmeaustauscher 26 strömenden, über den Luftdurchlaß 7 angesaugten Außenluftstrom AU ab, so daß der Zuluftstrom ZU mit gegenüber der Außenluft AU erhöhter Temperatur in das Rauminnere eintritt, während der Fortluftstrom FO mit gegenüber der Abluft AB verminderter Temperatur ins
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Freie tritt. Es wird auf diese Art und Weise nicht nur ein günstiger Lüftungseffekt herbeigeführt, sondern zugleich auch ein hohes Ausmaß an Wärmerückgewinnung, somit also eine Ene r gie e in spa rung, e r r e icht.
Zu erwähnen ist noch, daß durch das Arbeiten des Radialgebläses 13 mit seinen beiden Gebläseradhälften 14' und 14" in der gemeinsamen Kammer 24 zwischen den beiden gleichzeitig und in gleicher Richtung geförderten Luftströmen ein optimaler Luftfeuchteaustausch stattfinden kann, der nicht nur den Wärmeübergang vom Abluftstrom AB in den Außenluftstrom AL verbessert, sondern auch eine Reif- bzw. Eisbildung verhindert, die sich ergeben könnte, wenn Teile des als zusätzlicher Wärmeaustauscher wirkenden Radialgebläses 13 in ihrer Temperatur den Taupunkt des Abluftstromes AB unterschreiten und diese Temperatur gleichzeitig unter dem Gefrierpunkt liegt.
Es hat sich gezeigt, daß trotz des Vorhandenseins der gemeinsamen Kammer 24 für die Förderung der Abluft AB und der Außenluft AU keine übermäßige Vermischung der beiden Luftströme stattfindet, weil diese Luftströme sich bei der ihnen innewohnenden hohen Geschwindigkeit auch im Abstandbereich 25 zwischen dem Umfang des Gebläserades 14 und dem Haupt-Wärmeaustauscher 26 nicht vermischen. Über diesen Abstandbereich 25 hinweg wirken nämlich die Querwand 15 des Gebläserades 14 und die Scheitelkante 29' des Lamellen- bzw. Plattenstapels 27' mittelbar als Luftleitelemente zusammen, die eine imaginäre Trennzone zwischen den beiden Luftströmen schaffen.
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Der besonders einfache und wartungsfreundliche Aufbau einer Lüftungsvorrichtung der vorstehend beschriebenen Bauart ist auch aus den Fig. 5 bis 7 der Zeichnung erkennbar. Sie machen nämlich deutlich, daß alle Funktionselemente der als Wärme rückgewinner arbeitenden Be- und Entlüftungsvorrichtung von der Raumseite her nach dem Entfernen des Frontprofils 3 ohne weiteres zugänglich sind.
Zusätzlich ergibt sich aus Fig. 3 noch, daß die Lagenausrichtung aller Funktionselemente relativ zueinander in Längsrichtung des quaderförmigen Gehäuses 1 einfach dadurch gewährleistet wird, daß einerseits die Halteplatte 20 für den Stator 18 des Gebläserades 14 und andererseits die Längstrennwand 37 zwischen den beiden Endkammern 38 und 39 sich jeweils mit ihrem äußeren Ende gegen die Endplatten 5 bzw. 4 des Gehäuses 1 abstützen, während ihre inneren Enden jeweils am Haupt-Wärmeaustauscher 26 durch Schrauben 40 lösbar befestigt sind. Da der Haupt-Wärmeaustauscher 26 zwischen den Schalldämmbelägen 30 und 31 an der Innenseite des Gehäuses elastisch eingespannt ist, erhalten auch die inneren Enden der Halteplatte 20 und der Längstrennwand 37 eine entsprechend definierte Lage innerhalb des Gehäuses. Die Lagendefinierung des äußeren Endes der Halteplatte 20 im Gehäuse 1 wird dadurch erhalten, daß es zwischen einem Anschlagsteg 41 der Endplatte 5 und dem Einsatzstück 22 des Radialgebläses 13 elastisch eingespannt wird, während eine entsprechend elastische Einspannung des äußeren Endes der Längstrennwand 37 zwischen einem Anschlagsteg 42 der Endplatte 4 und einem elastischen Einsatzstück 43 aufrecht erhalten ist.
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Das Luftdurchlaßgitter 9 kann durch eine quer zu seiner Ebene im Gehäuse 1 bewegliche Andruckplatte 44 wahlweise verschlossen oder für den Luftdurchlaß freigegeben werden, während eine entsprechende Andruckplatte 45 auch dem Luftdurchlaßgitter 10 zugeordnet ist. Beide Andruckplatten 44 und 45 lassen sich dabei durch einen gemeinsamen Antrieb jeweils gleichsinnig bewegen.
Im Zusammenhang mit den in den Fig. 8 und 9 dargestellten Lamellen- bzw. Platten stapeln für den Haupt-Wärmeaustauscher 26 soll noch auf gestaltungsmäßige Variationsmöglichkeiten für die Einzellamellen bzw. -platten 27 hingewiesen werden. Während nämlich die Einzellamellen bzw. -platten 27 nach Fig. 8 mit rechtwinklig zur Hauptebene der Einzellamellen bzw. -platten 27 gerichteten, ebenen Bandstegen 46 versehen sind, die in der jeweiligen Anströmrichtung der Luft als Prallflächen wirken, sind die Randstege 47 der Einzellamellen bzw. -platten 27 nach Fig. 9 entgegen der Anströmrichtung der Luft keilförmig zugespitzt profiliert, so daß sie als Anströmflächen wirken und damit die Luft unter Vermeidung übermäßiger Wirbelbildung besser in die einzelnen Strömungskanäle der Lamellen- bzw. Plattenstapel hineinlenken.
Aus Fig. 9 ist noch erkennbar, daß die dort gezeigten Einzellamellen bzw. -platten 27 jeweils an ihren Eckbereichen stufenförmige Absätze 48 mit zwei rechtwinklig zueinander gerichteten Kanten haben. Mit diesen Absätzen 48 können die Einzellamellen
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3 IM ti
bzw. -platten 27 und somit auch die Lamellen- bzw. Plattenstapel 27'., 27", 27'" insgesamt jeweils an zwei rechtwinklig zueinander gerichteten Flächen der Quer-Verbindungsstäbe 36 abgestützt werden und damit eine verbesserte Lagensicherung erhalten.
Eine vorteilhafte Weiterbildung der Be- und Entlüftungsvorrichtung nach den Fig. 3 bis 7 ist noch in den Fig. 10 und 11 dargestellt. Die Abweichung von der Ausführungsform nach den Fig. 3 bis 7 liegt dabei im Einbaubereich des Haupt-Wärmeaustauschers 26.
Beim Ausführungsbeispiel nach den Fig. 10 und 11 ist nämlich der Schalldämmbelag 30 nicht unmittelbar an der Innenseite des Frontprofils 3 befestigt, sondern auf einer hinter diesem angeordneten Regulierplatte 49, die quer zu ihrer Ebene beweglich im Gehäuse 1 bzw. am Frontprofil 3 angeordnet ist. Dabei kann die Regulierplatte 49 entweder um ihre obere Längskante klappbar oder um ihre untere Längskante kippbar gehalten sein; sie kann aber auch quer zu sich selbst verschiebbar geführt werden. Zwecks Verstellung der Regulierplatte 49 kann ein am Frontprofil 3 abgestütztes Betätigungsorgan 50 vorgesehen werden, welches entweder manuell oder auch durch Kraftantrieb bewegbar ist. In den Fig. 10 und 11 sind der Einfachheit halber manuell verstellbare Betätigungsorgane in Form von Stellschrauben gezeigt. Mit Hilfe dieser Betätigungsorgane 50 läßt sich über die Regulierplatte 49 der Abstand zwischen dem Schalldämmbelag 30 und dem. ihm zuge-
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3 uns o
wandten Scheitelkanten 29' der Lamellen- bzw. Plattenstapel 27', 27* und 27"" des Haupt-Wärmeaustauschers 26 verändern, und zwar dergestalt, daß die Scheitelkanten 29" entweder dicht an der Innenseite des Schalldämmbelages 30 anliegen oder aber hiervon einen mehr oder weniger großen Abstand einnehmen.
Liegt der Schalldämmbelag 30 an den Scheitelkanten 29" an, dann wird die Be- und Entlüftungsvorrichtung nach den Fig. 10 und 11 in der gleichen Weise wie diejenige nach den Fig. 3 bis 7 als Wärmerückgewinner wirksam. Nimmt jedoch der Schalldämmbelag 30 eine Abstandslage gegenüber den ihr zugewandten Scheitelkanten 29" ein, dann wird zwischen den dem Schalldämmbelag 30 benachbarten Umlenkbereichen 34 und 35 der beiden Strömungswege 32 und 33 eine Kurz Schlußverbindung hergestellt, so daß die beiden von den Gebläseradhälften 14' und 14" ansich getrennt geförderten Luftströme dort - zumindest zum größten Teil - zusammenfließen, wodurch auch der größte Teil der gemeinsam von den Gebläseradhälften 14' und 14" geförderten Luft in die Endkammer 39 und aus dieser durch das Luftdurchlaßgitter 10 in das Rauminnere gelangt. Die Folge davon ist, daß nicht nur die durch die Gebläseradhälfte 14' geförderte Außenluft AU in das Rauminnere gelangt, sondern auch der größte Teil der von der Gebläseradhälfte 14" geförderten Abluft AB wieder im Umluftbetrieb in das Rauminnere tritt.
Es kann auf diese Art und Weise also ein Mischluftbetrieb der Lüftungsvorrichtung herbeigeführt werden, bei welchem die frische Außenluft AU sich mit dem größten Teil der aus dem Raum abge-
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saugten Abluft AB vereinigt und somit eine erhöhte Menge an Zuluft ZU in den Raum gelangt, die durch den großen Anteil von Außenluft AU in ihrer Qualität gegenüber der Abluft AB verbessert ist.
Ein solcher Betrieb der Lüftungsvorrichtung kann sich im Sommer als besonders vorteilhaft erweisen, weil es nämlich dann in der Regel nicht auf eine Wärmerückgewinnung aus der Abluft AB ankommt.
Die Be- und Entlüftungsvorrichtung nach den Fig. 3 bis 7 kann auch so ausgeführt werden, daß die beweglichen Andruckplatten
44 und 45 aus einem Stück bestehen und sich hinter dem Frontprofil 3 über die ganze Länge des Gehäuses 1 erstrecken. In diesem Falle muß dann jedoch der Schalldämmbelag 30 dünner als in den Fig. 3 und 7 gezeigt, ausgeführt und im mittleren Längenbereich auf die einstückige Andruckplatte 44, 45 rückseitig aufgesetzt werden. In der Schließlage der Andruckplatte 44, 45 hat dabei die Innenseite des Schalldämmbelages 30 Abstand von den ihr zugewandten Scheitelkanten 29" der Lamellen- bzw. Plattenstapel 27', 27", 27"'. Wird jedoch die Andruckplatte 44,
45 in die Öffnungsstellung nach den Fig. 3, 5 und 6 bewegt, dann legt sich die Innenseite des Schalldämmbelages 30 gegen die Scheitelkanten 29" der Lamellen- bzw. Plattenstapel 27', 27", 27'" an, so daß die Umlenkbereiche 34 und 35 der getrennten Strömungswege 32 und 33 wirksam, werden und der Haupt-Wärmeaustauscher 26 die Wärme aus dem Abluftstrom AB an den Außenluftstrom AU überträgt.
-27-
Bei dieser Ausführungsform einer Be- und Entlüftungsvorrichtung ist es zweckmäßig, den Haupt-Wärmeaustauscher 26 innerhalb des Gehäuses 1 durch besondere, vom Schalldämmbelag 30 unabhängige Brtickenglieder in Querrichtung festzulegen.
Leerseite

Claims (12)

81 105 PGH SIEGENIA-FRANK KG, Eisenhüttenstr. 22, 5900 Siegen 1 Patentansprüche
1. ) Lüftungsvorrichtung für Räume mit zwei getrennten Strömungswegen zur Be- und Entlüftung in einem länglichen, quaderförmigen Gehäuse, die für eine rekuperative Wärmerückgewinnung aus dem Entlüftungs-Luftstrom über im Gehäuse eingeschlossene Wärmeaustauscher miteinander in Wirkverbindung stehen und mit zwangsläufiger Luftförderung in den beiden Strömungswegen durch diesen zugeordnete Radialgebläse, wobei ein und dasselbe Radialgebläse mit seinem eine radiale Trennwand aufweisenden Gebläse rad jeweils in beide Strömungswege hineinragt, dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Strömungswege (32, 33) im Einbaubereich des Radialgebläses (13) innerhalb des Gehäuses (1) eine gemeinsame Kammer (24) haben, welche ansich axial zum Radialgebläse (13) gegenüberliegenden Gehäuseseiten (6, 3) je einen Lufteinlaß (7, 9) aufweist und ausschließlich durch die Trenn-
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wand (15) des Gebläserades (14) abschnittweise längsgeteilt ist,
daß die beiden Strömungswege (32, 33) in einem an die Kammer (24) anschließenden Längenbereich des Gehäuses (1) ausschließlich durch den in Kreuzstrom-Bauart ausgeführten Wärmeaustauscher (26) zu einer ungeraden Anzahl von in Durchströmrichtung zickzackförmig aufeinanderfolgenden Längenabschnitten geformt sind, die jeweils zwischen zwei im spitzen Winkel aufeinanderfolgenden, von Lamellen bzw. -Plattenstapeln (27', 27", 27"') gebildeten Austauscherbereichen einen lamellen- bzw. plattenfreien Umlenkbereich (34, 35) aufweisen,
daß dabei der dem Radialgebläse (13) benachbarte Lamellenbzw. Plattenstapel (27) mit einer die Anfangstrennung der beiden Strömungswege (32, 33) bewirkenden Scheitelkante (29') auf gleicher Ebene mit der Trennwand (15) des Gebläserades (14) liegt
und daß sich in dem wiederum an den Wärmeaustauscher (26) anschließenden Längenbereich des Gehäuses (1) eine Längstrennwand (37) befindet, die auf gleicher Ebene mit einer die Endtrennung der beiden Strömungswege (32, 33) bewirkenden Scheitelkante (29') des vom Radialgebläse (13) entfernten Lamellen- bzw. Plattenstapels (27'") liegt und damit im Gehäuse (1) zwei jeweils einen Luftauslaß (8, 10) aufweisende Endkammern(38, 39) auf ihrer ganzen Länge voneinander abtrennt .
— 3 —
2. Lüftungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß in der das Radialgebläse (13) aufnehmenden Kammer (24) des Gehäuses (1) die Ummantelungs-Spirale für das Radialgebläse (13) durch Einsatzkörper (22, 23) begrenzt ist und der Stator (18) des Radialgebläses (13) an einer von diesen E ins atz körpern (22, 23) unabhängigen Halteplatte (20) im Gehäuse (1) befestigt ist.
3. Lüftungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die die Ummantelungs spirale für das Radialgebläse (13) begrenzenden Einsatzkörper (22, 23) aus schalldämmendem Material, beispielsweise Schaumkunststoff oder Moosgummi, bestehen sowie durch die Halteplatte (20) für den Stator (18) des Radialgebläses (13) im Gehäuse (1) lagenfixiert sind.
4. Lüftungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß das Gebläserad (14) und seine Querwand (15) aus gut wärmeleitendem Werkstoff, z.B. - geschwärztem - Blech, vorzugsweise Kupferblech, bestehen und die die Ummante lungs Spirale für das Radialgebläse (13) begrenzenden Flächen der Einsatzkörper (22, 23) mit einer Folie aus gut wärmeleitendem Werkstoff, beispielsweise Kupfer- oder Aluminiumfolie, belegt sind, um zwischen den beiden Strömungswegen (32, 33) über die beiden Hälften (14^ 14") des Radialgebläses (13) einen zusätzlichen Wärmeaustauscher zu bilden.
-4-
5. Lüftungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Scheitelkante (29') des dem Radialgebläse (13) benachbarten Lamellen- bzw. Plattenstapels (27') im Abstand (25) vom Umfang des Gebläserades (14) angeordnet ist, während die entsprechende Scheitelkante (29') des vom Radialgebläse (13) entfernten Lamellen- bzw. Plattenstapels (27"') sich unmittelbar an die Endkante der nachgeordneten Längstrennwand (37) anschließt.
6. Lüftungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß jede Einzellamelle bzw. -platte (27) der Lamellen- bzw. Plattenstapel (27', 27", 27'") einen C-Querschnitt hat und die in gleicher Schichtungslage unmittelbar aufeinander bzw. nebeneinander angeordneten Lamellen bzw. Platten (27) wechselseitig um eine normal zu ihrer Ebene gerichtete Achse um 90 j
( Fig. 8 und 9).
Achse um 90 gegeneinander verdreht gehalten sind
7. Lüftungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Lamellen-bzw. Plattenstapel (27', 27", 27'") mit ihren einander zugewendeten Scheitelkanten (29') gegeneinanderstoßend zwischen zwei Seitenplatten (28', 28") sitzen und daran durch jeweils an ihren Eckbereichen angreifende Quer-Verbindungsstäbe (36) verdrehungssicher lagenfixiert sind.
8. Lüftungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß wenigstens die im Bereich des Kreuzstrom-Wärmeaustauschers (26) gelegenen Längenabschnitte des Gehäuses (1) innenseitig eine Auflage (23, 30, 31) aus Schalldämmwerkstoff, beispielsweise Schaumkunststoff haben.
9. Lüftungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die sich parallel zu den Längsachsen der Lamellenbzw. Plattenstapel (27', 27", 27'") erstreckenden Längswände (3, 6) des Gehäuses (1) bis an die ihnen zugewendeten Scheitelkanten (29") der Lamellen- bzw. Plattenstapel (27; 27", 27'") heranreichen.
10. Lüftungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß wenigstens eine (3) der parallel zu den Längsachsen der Platten- bzw. Lamellenstapel (27', 27", 27'") verlaufenden Längswände (3, 6) des Gehäuses (1) relativ zu den ihr zugewendeten Scheitelkanten (29') der Lamellen- bzw. Plattenstapel (27', 27", 27'") abstandsverändernd! angeordnet bzw. ausgebildet ist.
11. Lüftungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet,
daß der bzw. den parallel zu den Längsachsen der Platten -
-6-
bzw. Lamellenstapel (27', 27", 27'") verlaufenden Längs wänden (3) des Gehäuses (1) innenseitig quer zu sich selbst bewegliche, beispielsweise verschiebbare, verschwenkbare oder klappbare Regulierplatten (49) zur Abstandsänderung gegenüber den ihnen zugewendeten Scheitelkanten (29") der Platten-bzw. Lamellenstapel (27', 27", 27'") zugeordnet sind (Fig. 10 und 11).
12. Lüftungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet,
daß die Relativlage zwischen den Platten- bzw. Lamellenstapeln (27', 27", 27'") und der Regulierplatte (49) durch Stellglieder (50) veränderbar ist, die manuell oder durch Kraftantrieb betätigbar sind ( Fig. 10 und 11).
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