DE3109367C2 - Bohrwerkzeug für Tieflochhämmer - Google Patents
Bohrwerkzeug für TieflochhämmerInfo
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Abstract
Bei einem Schlagbohrgerät für Gesteinsbohrungen wird anstelle der sonst üblichen großen Bohrkrone ein Hammerkörper (18) benutzt, der zahlreiche auswechselbare kleine Bohrkronen (26a, 26b) trägt. Die Energie eines Schlagkolbens (22) wird auf den Hammerkörper (18) übertragen, der einen radial abstehenden verdickten Kopf (25) aufweist, an dem die Bohrkronen (26a, 26b) befestigt sind. Wenn einzelne Bohrkronen abgenutzt oder beschädigt sind, können sie einzeln ausgewechselt werden. Ferner können die Bohrkronen gedreht werden, damit jeweils andere Hartmetallelemente (33) in den Randbereich des Bohrschlagwerkzeugs gelangen.
Description
55
Die Erfindung betrifft ein Bohrwerkzeug für an einem Bohrrohrstrang angebrachte Tieflochhämmer, mit einem
Hammerkörper, der rückseitig durch den Kolben des TieflQchhammers beaufschlagbar und vorderseitig eq
mit Hartmetall-Schneidelementen bestückt ist sowie zum Rückspülen des Bohrkleins von der Bohrlochsohle
in den Bohrrohrstrang eine durchgehende öffnung aufweist.
Bei einem bekannten Bohrwerkzeug dieser Art (DE-OS 28 54 461) ist am vorderen Ende des Bohrstranges
ein Hammerkörper verschiebbar befestigt, auf den der Kolben eines Tieflochhammers schlägt. Der
Hammerkörper trägt ah seinem gegen die Bohrlochsohle schlagenden vorderen Ende Hartmetall-Schneidelemente,
die fest an ihm angebracht sind, so daß er die Funktion einer Bohrkrone hat Das aus dem Bohrstrang
herausragende vordere Ende des Hammerkolbens ist verdickt ausgebildet, wobei sein Durchmesser etwa dem
AüBendurchmesser des Bohrstranges entspricht Die Abluft des Tieflochhammers wird als' Spülluft zur
Bohrlochsohle geführt Der Hammerkörper weist zum Rückspulen des Bohrkleins eine durchgehende öffnung
auf, an die sich ein durch den Tieflochhammer hindurchführendes Innenrohr anschließt
Bei dem bekannten Bohrwerkzeug, bei dem die Hartmetall-Schneidelemente unmittelbar am Hammerkörper
fest angebracht sind, ergeben sich die folgenden Schwierigkeiten: Wenn der Bohrkronenkörper durch
Glühen spannungsfrei gemacht werden soll, kühlt er wegen seiner großen Masse außen schneller ab als
innen, so daß von neuem Materialspannungen entstehen. Auch beim nachfolgenden Härten des Bohrkronenkörpers
und bei dem im Anschluß daran erfolgenden Einlöten der Hartmetall-Schneidelemente entsteht
wieder Wärme, die von neuem zu Materialspannungen fuhrt
Zur Vermeidung großer einstückiger Bohrkronen mit fest angebrachten Hartmetall-Schneidelementen ist es
bekannt mehrere kleinere Bohrkronen an einem gemeinsamen Hammerkörper zu befestigen, wobei die
Schläge über den Hammerkörper auf die Bohrkronen übertragen werten (US-PS 32 60319, US-PS 31 52 654
und US-PS 31 48 741). Bei diesen Bohrwerkzeugen sind die Bohrkronen dicht nebeneinander am Hammerkörper
angeordnet Die Schläge des Tieflochhammers werden über den Hammerkörper auf die Bohrkronen
übertragen. Außerdem kann durch Bohrungen des Hammerkörpers hindurch ein Spülmedium durch die
Bohrkronen hindurch an die Bohrlochsohle geleitet werden. Da der Durchmesser des Hammerkörpers nicht
wesentlich größer ist als der Auß^ndurchmesser des
Bohrstranges, besteht jedoch keine Möglichkeit eine Umkehrspülung durchzuführen. Das Bohrklein muß
daher außerhalb des Bohrstranges rückgespült werden. Dies setzt voraus, daß die Bohrlochwand so stabil ist,
daß sie nicht einfällt, wodurch der Rückspülweg versperrt würde. Andererseits läßt sich bei den
bekannten Bohrwerkzeugen mit mehreren Bohrkronen eine Rückspülung durch den Hammerkörper hindurch
prinzipiell nicht durchführen, weil im Hammerkörper kein Platz für eine Rückspülleitung zur Verfügung steht.
Schließlich ist ein Bohrwerkzeug bekannt (US-PS 32 36 318), bei dem der Hammerkolben eines Tieflochhammers
gleichzeitig auf mehrere Bohrkronen schlägt, die am vorderen Ende des Bohrstranges längsverschiebbar
angeordnet sind. Der Hammerkolben nimmt den gesamten Querschnittsbereich des Bohrstranges ein, so
daß die Anbringung einer Rückspülleitung im Innern des Bohrstranges vom Prinzip her nicht möglich ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Bohrwerkzeug der eingangs genannten Art, also ein
Bohrwerkzeug, das bei Verwendung eines Tieflochhammers eine Umkehrspülung ermöglicht, im Hinblick auf
eine einfachere Fertigung des Hammerkörpers und eine einfachere Austauschmöglichkeit für die Hartmetall-Schneidwerkzeuge
zu verbessern.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß der Hammerkörper einen plattenförmig
ausgebildeten, seitlich über das Gehäuse des Tieflochhammers vorstehenden Hammerkopf aufweist.
der mit durchgehenden Axialbahrungen für die Schäfte
von mit einem verdickten Kopf ausgerüstete Bohrkronen versehen ist, wobei ScMagflächen am Hammerkörper und den Bohrkronen ausgebildet sind.
Nach der Erfindung weist der Hammerkörper einen plattenförmig ausgebildeten !Hammerkopf auf, der
seitlich Ober den Bohrstrang übersteht und die
Bohrlochsohle im wesentlichen bedeckt Der Hammerkörper
schließt den Arbeitsraum an der Bohrlochsohle nach oben hin afc, so daß das losgeschlagene Bohrgut
durch die durchgehende öffnung hindurch rückgespült
werden kann. Dies führt zu einem definierten und störungsfreien Austrag des Bohrguts aus dein Bohrloch.
Ein weiterer Vorteil besteht:darin, daß die Bohrkronen in den durchgehenden Bohrungen des plattenförmigen
Hammerkopfes befestigt sind. Hierdurch wird die Anbringung der Bohrkronen an dem Hammerkörper
und ihre Sicherung vereinfacht
Die Bohrkronen können an dem Hammerkörper relativ einfach ausgewechselt werden. Der Hammerkörper
selbst hat keine sich abnutzenden Hartmetallelemente.
Diese befinden sich vielmehr ah den kleineren Bohrkronen. Auf diese Weise ist es möglich, für größere
Bohrlochdurchmesser von z. B. mehr als 200 ma einen
Hammerkörper zu verwenden, an dem handelsübliche kleinere Bohrkronen angebracht werden. Hinzu kommt,
daß die kleineren Bohrkronen einzeln ausgewechselt werden können, wenn sie verschlissen oder beschädigt
sind, so daß nicht in jedem Fall der gesamte Hammerkörper ausgewechselt werden muß.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der
Erfindung ist vorgesehen, daß die Schlagflächen auf der
Stirnseite des Kopfes des Hammerkörpers und auf der Rückseite der Bohrkronenköpfe angeordnet, sind. Die
Schläge werden hierbei direkt von dem Hammerkörper auf die Bohrkronenköpfe übertragen und nicht erst über
die Bohrkronenschäfte. Die Bohrkronenschäfte dienen ausschließlich der Befestigung der Bohrkronen im
Hammerkörper.
Eine Alternative zu dieser genannten Weiterbildung besteht darin, daß die Schlagflächen von konischen
Ringschultern in den Axialbohrungen des Kopfes des Hammerkörpers und zwischen abgesetzten Abschnitten
der Bohrkronenschäfte gebildet sind.
Vorzugsweise ist die Spülungsöffnung gegenüber der Achse des Bohrstranges versetzt angeordnet Hierbei
bewegt sich die Spülungsöffnung beim Drehen des Bohrstranges auf einer Kreisbahn um die Bohrstrangachse,
so daß sie einen großen Bereich der Bohrlochsohle erfaßt
Die Bahrkronen können hinter dem rückwärtigen Ende des Hammerkopfes verriegelt sein. Dies erleichtert
sowohl die Montage als auch die Demontage der Bohrkronen. Vorzugsweise sind die Schäfte der
Bohrkronen an dein Hammerkörper mit Längsspiel
angeordnet, so daß die Bohrkronen sich unabhängig voneinander einstellen und bei jedem Schlag unabhängig
voneinander vorschnellen können.
Die Erfindung bietet nicht nur die Möglichkeit, die kleineren äußeren Bohrkronen auszuwechseln, sondern
gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist der Schaft mindestens einer Bohrkrone an dem
Hammerkörper unverdrchbar, jedoch in unterschiedlichen
Drehstellungen einsetzbar befestigt Wenn diejenigen Hartmetallelemente, «tie am Rande des Bohrschlagwerkzeugs
liegen, sich teilweise abgenutzt haben, kann die betreffende Bohrkrone aus ihrer Aufnahmevorrichtung
entfernt, gedreht und wieder in die Aufnahmevorrichtung
eingesetzt Werden, so daß andere Hartmetallelemente, die noch nicht so stark abgenutzt sind, an den
Aüßjsnränd gedreht werden.
- GJbmäß einer weiteren Variante ist der Schaft
mindestens einer Bohrkrone um seine Längsachse frei
drehbar an dein Hammerkörper befestigt Durch die
während des Betriebes auftretenden Kräfte wird eine solche Bohrkrone langsam gedreht, so daß die
Abnutzung der Härtmetallelemente gleichmäßig er-
to folgte
Im folgenden werden unter Bezugnahme auf die Zeichnungen Ausführungsbeispiele der Erfindung näher
erläutert Es zeigt
Fig.l eine schematische Seitenansicht einer Bohrvorrichtung,
Fig.l eine schematische Seitenansicht einer Bohrvorrichtung,
Fig.2 einen Längsschnitt durch den vorderen Teil
der Bohrvorrichtung nach F ig.l,
Fig.3 eine Ansicht des Bohrschkigwerkzeugs aus
F i g: 2 — von der Bohrlochsohle her gesehen -..
Fig.4 dir. Befestigung einer Bohrkrone an dem
Hammerkörper,
F ii g. 5 eine weitere Ausführungsfonn der Befestigung
eineir Bohrkrone an dem Hammerkörper und
F ii g. 6 eine weitere Ausführungsform der Befestigung
F ii g. 6 eine weitere Ausführungsform der Befestigung
zs eineir Bohrkrone an dem Hammerkörper.
Die in Fig. 1 dargestellte Gesteinsbohrvorrichtung
weist einen aus Rohren bestehenden Bohrstrang 10 auf, der über Tag in einem Bohrgerüst 11 geführt ist und auf
dessen rückwärtiges Ende ein Rotationsantrieb 12 einwirkt Hinter dem Rotationsantrieb ist an den
BOhI1StHUIg 10 über eine (nicht dargestellte) Drehkupplung
ein feststehender Auswurfkrümmer 13 angesetzt, durch den das Bohrgut abgeführt wird. In den Krümmer
13 mündet eine Luftdüse 14 ein, durch die aufgrund eines
Venliiri-Effektes im Innern des Bohrstranges 10 ein
Unterdrück erzeugt wird. Der Bohrstrang 10 weist ein
(nicrit dargestelltes) Innenrohr auf, durch das das Bohirgut hochgespült wird. In dem Ringraum zwischen
dem Innenrohr und dem Außenrohr befinde? sich
Druckluft die über eine Leitung 15 und eine Drehkupplung 16 zugeführt wird. Diese Druckluft dient
zumüetreiben des Tieflochhammers 17, der sich an dem
vorderen Ende des Bohrstranges IG befindet Die aus dem Tieflochhammer 17 entweichende Abluft steigt in
dem Innenrohr auf und dient als Spülmedium zum Abfördern des Bohrgutes.
Aim vorderen Ende des Tieflochhammers 17 befindet
sich der Hammerkörper 18, der nachfolgend unter Bezugnahme auf F i g. 2 näher erläutert wird.
so Das Gehäuse 21 des Tieflochhammers 17 ist drehfest mit dem rotierenden Bohrstrang 10 verbunden. Es
enthält einen ringförmigen Hammerkolben 22, der ein Innenrohr 23 umgibt und periodisch in axialer Richtung
hin- u".d herbewegt wird. Die Steuerung bzw. der
Druckluftantrieb für den Hammerkolben 22 sind bekannt und werden hier nicht im einzelnen erläutert.
Die aus dem Tieflochhammer 17 entweichende Druckluft wird an die Bohrlochsohle 20 geführt und
dient zum Hochspülen des Bohrgutes durch das
Im das vordere Ende des Gehäuses 21 ist der Schaft 24
des Hammerkörpers 18 eingeschraubt Der Kolben 22 schlügt gegen die rückwärtige Stirnseite des Schaftes 24.
An dem vorderen Ende des aus dem Gehäuse 21 heraiusragenden Schafts 24 und Hammerkörpers 18
befindet sich der KopV 25, dessen Durchmesser größer ist als derjenige des Gehäuses 21. Der Kopf 25 weist
zahlreiche Aufnahmevorrichtungen für kleinere Bohr-
kronen 26a, 266, 26c und 26c/ auf. Bei dem Ausführungsbeispiel
der Fig.2 und 3 sind zur Erläuterung der vielfachen Anwendungsmöglichkeit vier verschiedene
Arten von Bohrkronen vorgesehen (Fig.3). Die der Bohrlochsohle 20 zugewandte öffnung 27a zum
Abführen des Bohrgutes, die mit dem Innern des Innenrohres 23 in Verbindung steht, ist gegenüber der
Achse des Bohrstranges 10 versetzt, so daß die Bohrkronen die gesamte Bohrlfäche der Bohrlochsohle
20 bearbeiten können, wenn der Bohrstrang 10 gedreht wird.
Der Kopf 25 des Hammerkörpers 18 ist als Platte ausgebildet, welche Aufnahmevorrichtungen in Form
durchgehender Bohrungen für die Schäfte der Bohrkronen 26" bis 26c/aufweist. Die Bohrkrone 26a in Fig.2
ragt mit einem Sechskantschaft 28 durch eine Sechskantbohrung 29 des Kopfes 25 hindurch. An der
Rückseite des Kopfes 25 ist sie mit einer Scheibe 30 und einem quer durch den Schaft 28 hindurchgehenden Stift
31 verriegelt. Die Bohrkrone 26a stützt sich an der Vorderseite des Kopfes 25 mit dem verdickt ausgebildeten
Bohrkronenkopf 32 ab. An der Vorderseite des Bohrkronenkopfes befinden sich die Hartmetallelemente
33. Die flächenförmig gegeneinanderliegenden Schlagflächen des Kopfes 25 des Hammerkörpers 18
und der kleineren Bohrkronen 26a bis 26c/sind bei allen
hier beschriebenen Ausführungsbeispielen mit 34 bezeichnet. Bei der Bohrkrone 26a wirken die vordere
Stirnwand des Kopfes 25 und die Rückwand des Bohrkronenkopfes 32 als Schlagübertragungsflächen 34.
Bei der Bohrkrone 266 in F i g. 2 besteht der Schaft aus zwei hintereinander angeordneten zylindrischen
Abschnitten 35a und 356, wobei der vordere Abschnitt 35a den größeren Durchmesser hat und über eine
schräge Ringschulter 366 in den rückwärtigen Abschnitt 35a übergeht. Die Schlagflächen 34 werden hierbei von
der Ringschulter 36 und einer entsprechend geformten Ringschulter innerhalb der abgesetzten Axialbohrung
37 des Kopfes 25 gebildet. Der Axial-Bohrkronenkopf 32, der sich mit Abstand außerhalb der Bohrung 37
befindet, trägt stiftförmige Hartmetallelemente 33. Die Befestigung der Bohrkrone 266 erfolgt durch eine
Schraube 39. die durch eine sich an der Rückseite des Kopfes 25 abstützende Scheibe 38 hindurchgesteckt und
in eine axiale Gewindebohrung des Abschnitts 356 des Schaftes eingeschraubt ist, so daß die Schlagübertragungsflächen
34 fest gegeneinander gezogen werden.
Bei dem Ausführungsbeispiel der F i g. 5 weist die Bohrkrone 26e einen zylindrischen Schaft 41 auf, der in
eine zylindrische Axialbohrung 40 des Kopfes 25 eingesetzt ist. Durch eine sich in Längsrichtung
s erstreckende Tangentialnut 42 des Schaftes 41 und eine halbkreisförmige Tangenüalnut der Axialbohrung 40 ist
ein Stift 43 hindurchgesteckt, der die Bewegungen des Schaftes 41 in Achsrichtung begrenzt. Der Schaft 41 hat
also ein begrenztes axiales Spiel. Innerhalb des Bereichs
ίο dieses Spiels liegen die Schlagübertragungsflächen 34
an der Vorderseite des Kopfes 25 und der Rückseite des Bohrkronenkopfes 32 gegeneinander.
Die in Fig.4 dargestellte Bohrkrone 26/" gleicht
weitgehend der Bohrkrone 266 aus F i g. 2. Die Schlagflächen 34 werden hierbei ebenfalls von konischen
Ringschultern 36 im Innern des Kopfes 25 bzw. zwischen den Abschnitten 35a und 356 des Bohrkronenschaftes
gebildet. Die Befestigungsvorrichtung besteht bei dem Ausführungsbeispiel der Fig.4 jedoch aus
einem tangential zu dem Abschnitt 356 verlaufenden Stift, der ebenso wie bei dem Ausführungsbeispiel der
F i g. 5 in zueinander passende Nuten des Kopfes 25 und des Bohrkronenschaftes hineingesteckt ist und ein
axiales Spiel des Bohrkronenschaftes zuläßt, wodurch sichergestellt ist, daß die Schlagflächen 34 voll
geger.einanderliegen.
Die Bohrkrone 26g in F i g. 6 weist einen Schaft 28 mit Sechskantquerschnitt auf. Dieser Schaft ist in eine
Lagerhülse 27 mit Innensechskantprofil eingesetzt, so
jo daß er sich in der Lagerhülse 27 nicht drehen kann. Die
Lagerhülse 27 ist jedoch ihrerseits in einer Bohrung 44 des Kopfes 26 drehbar, so daß die Bohrkrone 26^ sich
während des Bohrschlagbetriebes zusammen mit der Lagerhülse 27 frei drehen kinn. Die Sicherung der
Lagerhülse 27 gegen Axialverschiebungen erfolgt durch einen Tangentialstift 34, der durch einen Kanal des
Kopfes 25 und durch einen umlaufenden Ringkanai 45 der Lagerhülse 27 hindurchgeht. Auf diese Weise kann
sich die Lagerhülse 27 zwar drehen, aber nicht wesentlich in Längsrichtung verschieben. Durch das aus
der Lagerhülse 27 hf. ausragende Ende des Schaftes 28 ist ein Stift 46 hindurchgesteckt, mit dem der Schaft 28
an der Lagerhülse 27 verriegelt ist.
Als Schlagflächen 34 dienen bei dem Ausführungsbeispiel der Fig.6 die rückwärtige Stirnwand des
Bohrkronenkopfes 32 und die vordere Stirnwand des Kopfes 25 des Hammerkörpers 18.
Claims (8)
1. Bohrwerkzeug für an einem Bohrrohrstrang angebrachte Tieflochhäminer,mit einem Hammerkörper,
der rückseitig durch den Kolben des Tieflochhammers beaufschlagbar und vorderseitig
mit HartmetaH-Schneidelementen bestückt ist sowie
zum Rückspülen des Bohrkleins von der Bohrlochs sohle in den Bohrrohrstrang eine durchgehende
öffnung aufweist, dadurch gekennzeichnet,
daß der Hämmerkörper(18) einen plattenförmig ausgebildeten, seitlich über das Gehäuse (21) des
Tieflochhammers (17) vorstehenden Hammerkopf (25) aufweist, der mit durchgehenden Axialbohrungen
(29; 37; 40) für die Schäfte (28; 35a, 356; 41) von mit einem verdickten Kopf (32) ausgerüstete
Bohrkronen (26a bis 26g) versehen ist, wobei Schlagflächen (34) am Hammerkörper (18) und den
Bohrkronen (26a bis 26g) ausgebildet sind.
2. Bohrwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schiagfiächen (34) auf der
Stirnseite des Kopfes (25) des Hammerkörpers (18) und auf der Rückseite der Bohrkronenköpfe (32)
angeordnet sind.
3. Bohrwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die ,Schlagflächen (34) von
konischen Ringschultern (36) in den Axialbohrungen (37) des Kopfes (25) des Hammerkörpers (18) und
zwischen abgesetzten Abschnitten (35a, 35b) der Bohrkronenschäfte gebildet sind.
4. Bohrwerkzeug nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Spülungsöffnung
(27a) gegenüber der Achse des Bohrstranges (10)
versetzt angeordnet ist.
5. Bohrwerkzeug nach derr Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrkronen (26a
bis 26d, 26g) hinter dem rückwärtigen Ende des Hammerkopfes (25) verriegelt sind.
6. Bohrwerkzeug nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schäfte (28a, 35a,
35b, 41) der Bohrkronen (26a bis 26g) an dem Hammerkörper (18) mit Längsspiel angebracht sind.
7. Bohrwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis
6, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaft (28) mindestens einer Bohrkrone (26a, 26g) an dem
Hammerkörper (18) unverdrehbar, jedoch in unterschiedlichen Drehstellungen einsetzbar, befestigt ist.
8. Bohrwerkzeug nach einem der Ansprüche I bis
7, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaft (28) mindestens einer Bohrkrone (26e, 26f) um seine so
Längsachse frei drehbar an dem Hammerkörper (18) befestigt ist.
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