DE3105641C2 - - Google Patents
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B49/00—Combined machines
- A01B49/04—Combinations of soil-working tools with non-soil-working tools, e.g. planting tools
- A01B49/06—Combinations of soil-working tools with non-soil-working tools, e.g. planting tools for sowing or fertilising
- A01B49/065—Combinations of soil-working tools with non-soil-working tools, e.g. planting tools for sowing or fertilising the soil-working tools being actively driven
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01C—PLANTING; SOWING; FERTILISING
- A01C7/00—Sowing
- A01C7/20—Parts of seeders for conducting and depositing seed
- A01C7/208—Chassis; Coupling means to a tractor or the like; Lifting means; Side markers
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Soil Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Soil Working Implements (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Drillmaschine gemäß Oberbe
griff des Anspruches 1.
Eine derartige Drillmaschine ist bereits durch die FR-PS
15 95 375 bekannt. Diese Drillmaschine kann bei ihrer einen
Einsatzmöglichkeit auf eine Bodenbearebeitungsmaschine aufge
baut werden, so daß in einem Arbeitsgang der Boden für das
einzubringende Saatgut bereitet und das Saatgut gleichzeitig
in den Boden eingebracht werden kann, und kann bei ihrer ande
ren Einsatzmöglichkeit mit einem Fahrwerk ausgestattet werden,
so daß sie direkt an den Dreipunktkraftheber eines Schleppers
anzubauen ist.
Von Nachteil wirkt sich jedoch bei dieser Drillmaschine aus,
daß die Scharhalteschiene sich aufgrund der Anordnung des Vor
ratsbehälters der Drillmaschine oberhalb der Bodenbearbeitungs
maschine in einem großen Abstand zur Bodenoberfläche befindet.
Hierdurch ist keine ausreichend genaue Schartiefenführung möglich,
das Saatgut wird in unterschiedlichen Tiefen abgelegt. Auf
laufschäden des Saatgutes sind unvermeidbar.
Außerdem ist das Umrüsten von der Kombinationsdrillmaschine
auf die Solodrillmaschine relativ umständlich. Bevor die Drill
maschine umgerüstet werden kann, müssen zuerst voluminöse Ab
stellböcke seitlich an die Drillmaschine angebaut werden, be
vor die Bodenbearbeitungskombination unter der Drillmaschine
weggefahren werden kann.
Des weiteren ist durch das DE-GM 17 14 264 eine
Drillmaschine mit einem Vorratsbehälter und einem Rahmen
bekannt. Diese Drillmaschine ist für den alleinigen
Einsatz mit einem Fahrwerk, welches mit Laufrädern und
Kuppelvorrichtungen für den Anbau an die Ackerschiene
eines Schleppers vorgesehen ist, ausgestattet und
gleichzeitig mit diesem Fahrwerk mit einem
Bodenbearbeitungsgerät kuppelbar. Dieses
Bodenbearbeitungsgerät ist als Bodenfräse mit
vorlaufenden Abstütz- und Tiefenführungsrädern für die
Bodenfräse ausgebildet. Die Bodenfräse weist eine Haube
auf, hinter der die Saatleitungsschläuche der
Drillmaschine in unmittelbarer Nähe der Bodenoberfläche
ausmünden. Das Saatgut wird durch die
Saatleitungsschläuche in unkontrollierter Weise in den
Boden eingestreut. Eine exakte Tiefenablage des Saatgutes
im Boden ist in keinster Weise möglich. Weiterhin ist von
Nachteil, daß hinter der Bodenfräse keine Nachlaufwalze
angeordnet ist. Durch die hinter der Bodenfräse
angeordneten, frei schwenkbaren Laufräder wird das
eingesäte Saatgut in nachteiliger Weise in den Boden
gedrückt. Darüber hinaus sind die von den schwenkbaren
Laufrädern erzeugten Spuren von Nachteil, weil hierdurch
eine große Erosionsgefahr besteht. Weiterhin ist das
Umrüsten von der Kombinationsdrillmaschine auf die
Solodrillmaschine relativ umständlich, weil keine
Abstellstützen vorgesehen sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die
gattungsgemäße Drillmaschine für den Einsatz mit
Bodenbearbeitungsgeräten und für den alleinigen Einsatz
derart weiterzubilden, daß bei vorteilhafter Belastung
der Bodenwalze beim Kombinationseinsatz sowie beim
Soloeinsatz das Saatgut jeweils optimal in den Boden
eingebracht wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch den kennzeichnenden
Teil des Anspruches 1 gelöst. Infolge dieser Maßnahmen wird eine
einwandfreie Tiefenablage des Saatgutes durch die Säschare er
reicht und gleichzeitig ergibt sich eine einfache Kupplung
zwischen der Drillmaschine und der Bodenbearbeitungskombination.
Weitere Einzelheiten der Erfindung sind den Unteransprüchen, der
Beispielsbeschreibung und den Zeichnungen zu entnehmen. Hierbei
zeigt
Fig. 1 eine erfindungsgemäß ausgebildete Drillmaschine mit
einer Bodenbearbeitungskombination in der Seitenansicht,
Fig. 2 die gleiche Drillmaschine mit einer Bodenbearbeitungs
kombination in der Draufsicht,
Fig. 3 eine erfindungsgemäß ausgebildete Drillmaschine mit
Kupplungsrahmen in der Seitenansicht und
Fig. 4 eine weitere erfindungsgemäß ausgebildete Drillmaschine
mit Fahrwerk ebenfalls in der Seitenansicht.
Die Drillmaschine 1 ist mit einem Vorratsbehälter 2 und einem
Rahmen 3, an dem die mit Säscharen 4 ausgestattete Scharhalte
schiene 5 angeordnet ist, ausgestattet. Hinter den Säscharen 4
ist der Saatstriegel 6 über das Parallelogrammgestänge 7 ange
ordnet. Die Dosierelemente werden über die hinter den Säscharen
4 innerhalb der Arbeitsbreite der Drillmaschine 1 angeordneten
Greifräder 8 angetrieben, wobei die Ausbringmenge des Saat
gutes durch Verändern der Drehzahl der Dosierelemente mit Hilfe
des stufenlosen Getriebes 9 eingestellt wird. Der Druck auf die
Greiferräder 8 ist mit Hilfe der Federn 10 veränderbar. Weiter
hin sind am Rahmen 3 die federnd ausgebildeten und schräg nach
vorn - unten ragenden Abstellstützen 11 befestigt. Damit der
Vorratsbehälter bequem gefüllt werden kann, ist auf der Hinter
seite der Drillmaschine 1 der Ladesteg 12 angebracht.
Die Drillmaschine 1 ist über die unteren Kupplungseinrichtungen
13 und die oberen Kupplungseinrichtungen 14 mit einer Bodenbear
beitungskombination, bestehend aus einer als Kreiselgrubber 15
ausgebildeten Bodenbearbeitungsmaschine und einer Bodenwalze 16,
kuppelbar, so daß sich der Vorratsbehälter 1 oberhalb der Boden
walze 16 befindet. Weiterhin befindet sich bei dieser Anordnung
der Drillmaschine 1 die Scharhalteschiene 5 dicht hinter der Bo
denwalze 16.
In einer bevorzugten Ausführung sind die unteren Kupplungs
einrichtungen 13 zwischen der Drillmaschine 1 und der Boden
walze 16 als Schnellkupplungselemente ausgebildet, wobei die
Schnellkupplungselemente aus an der Drillmaschine 1 angeord
neten, nach oben offenen Fangtaschen 17 und aus an der Boden
walze 16 angeordneten in die Fangtaschen 17 fassenden Bolzen 18
bestehen. Hierdurch ist es möglich, mit der hochgehobenen Bo
denbearbeitungskombination rückwärts fahrend an die auf die ge
federten Abstellstützen 11 abgestellte Drillmaschine heranzu
fahren und durch Absenken der Bodenbearbeitungskombination die
Drillmaschine mit der Bodenbearbeitungskombination zu kuppeln.
Sollten die einzelnen Kupplungselemente nicht genau überein
stimmen, so werden diese Unstimmigkeiten beim Absenken der Bo
denbearbeitungskombination durch das Nachgeben der federnden
Abstellstützen 11 ausgeglichen.
Die obere als Oberlenker 19 ausgebildete Kupplungseinrichtung 14
ist zwischen der Drillmaschine 1 und dem Kreiselgrubber 15 ange
ordnet.
Durch diese gedrängte Bauweise, d. h. der Gesamtschwerpunkt von
Drillmaschine und Bodenbearbeitungskombination befindet sich
dicht beim Schlepperkraftheber des die Bodenbearbeitungskombi
nation und die Drillmaschine ziehenden Schleppers, läßt sich
eine Hubkraftreduzierung um bis zu 30% erreichen.
Begünstigt wird diese gedrängte Bauweise noch weiterhin dadurch,
daß die Greiferräder 8 innerhalb der Arbeitsbreite der Drillma
schine und der Bodenbearbeitungskombination neben dem verkürzten
Saatstriegel 6, d. h. seine Breite ist um die Breite der
Greiferräder 8 verringert, angeordnet sind.
Um die Drillmaschine 1 ohne die Bodenbearbeitungskombination
einzusetzen, wird die Drillmaschine zunächst von der Bodenbe
arbeitungskombination abgekuppelt. Anschließend wird die Drill
maschine 1 mit dem in Fig. 3 dargestellten Kuppelrahmen 20 aus
gerüstet, der auf seiner Vorderseite Kupplungseinrichtungen zur
Ankupplung an einen Dreipunktkraftheber eines Schleppers aufweist.
Die in Fig. 4 dargestellte Drillmaschine 1 ist, nachdem sie eben
falls von der Bodenbearbeitungskombination abgekuppelt worden ist,
mit dem mit zwei Laufrädern 21 ausgestatteten Fahrwerk 22 ausge
rüstet. Das Fahrwerk 22 weist einen Rahmen 23 auf, der auf seiner
Rückseite Kupplungselemente zur Kupplung mit der Drillmaschine 1
und auf seiner Vorderseite Kupplungselemente zur Ankupplung an
den Dreipunktkraftheber eines Schleppers aufweist. Die Dosier
elemente werden von den Laufrädern 21 über den Kettentrieb 24 an
getrieben. Die Laufräder 21 sind in der Schlepperspur des die
Drillmaschine 1 ziehenden Schleppers angeordnet. Hinter den Lauf
rädern 21 sind die Spurzustreicher 25 am Rahmen 3 befestigt.
Claims (15)
1. Drillmaschine mit einem Vorratsbehälter und einem Rahmen, der
eine mit Säscharen ausgestattete Scharhelteschiene aufweist,
wobei die Drillmaschine für ihren alleinigen Einsatz mit einem
Fahrwerk, welches mir Laufrädern und mit Kuppelvorrichtungen
für den Anbau an einen Dreipunktkraftheber eines Schleppers vor
gesehen ist, auszustatten ist, und ohne Fahrwerk mit Hilfe von
leicht lösbaren Kupplungseinrichtungen mit einer Bodenbearbei
tungskombination, bestehend aus einer Bodenbearbeitungsmaschine
mit Bodenbearbeitungswerkzeugen und einer hinter den Bodenbear
beitungswerkzeugen angeordneter Bodenwalze, kuppelbar ist, da
durch gekennzeichnet, daß der Vorratsbehälter (2) der Drillma
schine (1) sich oberhalb der Bodenwalze (16) befindet,
daß die
Scharhalteschiene (5) dicht hinter der Bodenwalze (16) am Rahmen
(3) der Drillmaschine (1) angeordnet ist,
daß die unteren Kupp
lungseinrichtungen (13, 17, 18) zwischen dem Rahmen (3) der Drill
maschine (1) und der Bodenwalze (16) angeordnet sind,
und daß
die obere Kupplungseinrichtung (14) zwischen der Drillmaschine
(1) und der Bodenbearbeitungsmaschine (15) angeordnet ist.
2. Drillmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Kupplungseinrichtung als Schnellkupplungselement (13) ausgebil
det ist.
3. Drillmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das
Schnellkupplungselement ein Kupplungsdreieck ist.
4. Drillmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Schnellkupplungseinrichtung als Fangtaschen (17) einerseits und
andererseits als die Fangtaschen (17) fassende Bolzen (18)
ausgebildet ist.
5. Drillmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Fangtaschen (17) an der Drillmaschine (1) und die Bolzen (18) an
der Bodenbearbeitungskombination (15, 16) angeordnet sind.
6. Drillmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Fangtaschen (17) nach oben offen sind.
7. Drillmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Fangtaschen nach unten offen sind.
8. Drillmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Fangtaschen an der Bodenbearbeitungskombination und die Bolzen
an der Drillmaschine angeordnet sind.
9. Drillmaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die
Fangtaschen nach unten offen sind.
10. Drillmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
obere Kupplungseinrichtung als hydraulischer Oberlenker ausge
bildet ist.
11. Drillmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am
Rahmen (3) der Drillmaschine (1) Abstellstützen (11) angeordnet
sind, und daß die Abstellstützen (11) schräg nach vorn - unten
ragen.
12. Drillmaschine nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die
Abstellstützen (11) federnd ausgebildet sind.
13. Drillmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das
Fahrwerk (22) mit zwei Laufrädern (21) ausgestattet ist, daß das
Fahrwerk (22) einen Rahmen (23) aufweist, der auf seiner Rück
seite Kupplungselemente zur Kupplung mit der Drillmaschine (1)
und auf seiner Vorderseite Kupplungselemente zur Ankupplung an
den Dreipunktkraftheber eines Schleppers aufweist, und daß die
Dosierelemente von den Laufrädern (21) des Fahrwerkes (22) an
treibbar sind.
14. Drillmaschine nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß
die Laufräder in der Schlepperspur angeordnet sind, und daß
hinter den Laufrädern (21) Spurzustreicher (25) angeordnet
sind.
15. Drillmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Dosierelemente der Drillmaschine (1) von einem hinter den Sä
scharen (4) angeordneten Rad (8) antreibbar sind.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19813105641 DE3105641A1 (de) | 1981-02-17 | 1981-02-17 | "drillmaschine" |
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19813105641 DE3105641A1 (de) | 1981-02-17 | 1981-02-17 | "drillmaschine" |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3105641A1 DE3105641A1 (de) | 1982-09-02 |
| DE3105641C2 true DE3105641C2 (de) | 1987-08-27 |
Family
ID=6125005
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE19813105641 Granted DE3105641A1 (de) | 1981-02-17 | 1981-02-17 | "drillmaschine" |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3105641A1 (de) |
Cited By (1)
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1981
- 1981-02-17 DE DE19813105641 patent/DE3105641A1/de active Granted
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Also Published As
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Legal Events
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| D2 | Grant after examination | ||
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